Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
Wer bei uns jünger als 40 ist, für den sind hormonelle Verhütung und die Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch normal. Noch vor 100 Jahren hingegen war ein Frauenleben im Schnitt von rund 15 Schwangerschaften, 10 Geburten und 8 Kindern geprägt.
Das Museum zeigt allerlei zum Thema Verhütung, Schwangerschaftstests und auch zur Abtreibung:
Alte Rechenbehelfe zur Ermittlung der ‚sicheren’ Tage im weiblichen Zyklus, eine animierte Darstellung der Sterilisation beim Mann, Computer-tomografische Bilder des Geschlechtsaktes, Vorläufer von Spiralen, Zukunftsmethoden der Verhütung, biologische Schwangerschaftstests, Stricknadeln und Seifenlauge von Abbrüchen in der Vergangenheit und vieles mehr.
Letztlich will das Museum aber zum Nachdenken anregen über das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper und das eigene Leben.
Das Museum ist öffentlich von der U-Bahnstation Westbahnhof gut zu erreichen und befindet sich nahe der Kreuzung Äußere Mariahilfer Straße - Gürtel.