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Beiträge

  • 15.04.26, 20:56

    Nelly. You just to draw a Red Line and then walk away.Best

  • 15.04.26, 13:15

     

    Nane:

    Ich habe das selbst zwar nicht erlebt, aber ich glaube, viele unterschätzen, wie schwer es ist, eine toxische Beziehung zu verlassen. Es ist nicht nur der Mensch, an dem man hängt, sondern auch die Hoffnung, dass alles wieder gut wird.

    Der wichtigste Schritt ist für mich, sich selbst wieder ernst zu nehmen und zu erkennen: Man verdient Ruhe, Respekt und ein gutes Gefühl -nicht ständigen Kampf.

    Manchmal hängt ein ganzes Leben dran! So leicht ist das dann nicht. Vlt wollte einen der toxische Mensch auch abhängig machen. Menschen handeln meinstens nach der größt möglichen Sicherheit. Die Angst ohne was dazu stehen ist oft groß! Vlt bleibt einem dann nicht mal ein guter Ruf oder vlt nimmt er einem auch sogar die Kinder weg. 

  • 15.04.26, 13:12

     

    Angelina:

    Hallo liebe Nelly,


     

    ich mache gerade selbst diese Erfahrung und kann dich gut verstehen.


     

    Was ich gelernt habe: Stell dich selbst an erste Stelle. Achte auf deine Bedürfnisse und schütze dich. So schwer es ist – Distanz und No Contact sind oft der einzige Weg, um wirklich rauszukommen. Diese Gedankenkreise fühlen sich wie eine Sucht an, und genau deshalb braucht es Abstand.


     

    Versuch, den Fokus wieder auf dich zu lenken. Alles, was dir guttut, ist richtig – Sport, rausgehen, Gespräche, neue Kontakte.


     

    Und ganz ehrlich: Diese Art von Beziehung kann man nicht retten. Der Weg führt zurück zu dir selbst.

    Frag dich: Was fehlt mir? Was brauche ich wirklich? Warum bin ich in diese Dynamik geraten – kenne ich das vielleicht schon von früher?


     

    Es ist ein Prozess und nicht leicht, aber es lohnt sich.


     

    Alles Liebe,

    Angelina


     

    Es geht ums Grenzen setzen. Das muss man bei allen Mitmenschen können. Dass einem unangenehme Menschen über den Weg laufen kann man nicht vermeiden. Manchmal erkennt man das erst später weil ihre Selbstdarstellung täuscht. 

  • 15.04.26, 10:30

    Ich habe das selbst zwar nicht erlebt, aber ich glaube, viele unterschätzen, wie schwer es ist, eine toxische Beziehung zu verlassen. Es ist nicht nur der Mensch, an dem man hängt, sondern auch die Hoffnung, dass alles wieder gut wird.

    Der wichtigste Schritt ist für mich, sich selbst wieder ernst zu nehmen und zu erkennen: Man verdient Ruhe, Respekt und ein gutes Gefühl -nicht ständigen Kampf.

  • 15.04.26, 10:07

    Hallo Nelly,
    ich sehe Du bist hier noch aktiv und da der Faden schon älter ist frage ich mich, wie es Dir mit der toxischen Trennung ergangen ist? 
     

  • 15.04.26, 09:04

    Hallo liebe Nelly,


     

    ich mache gerade selbst diese Erfahrung und kann dich gut verstehen.


     

    Was ich gelernt habe: Stell dich selbst an erste Stelle. Achte auf deine Bedürfnisse und schütze dich. So schwer es ist – Distanz und No Contact sind oft der einzige Weg, um wirklich rauszukommen. Diese Gedankenkreise fühlen sich wie eine Sucht an, und genau deshalb braucht es Abstand.


     

    Versuch, den Fokus wieder auf dich zu lenken. Alles, was dir guttut, ist richtig – Sport, rausgehen, Gespräche, neue Kontakte.


     

    Und ganz ehrlich: Diese Art von Beziehung kann man nicht retten. Der Weg führt zurück zu dir selbst.

    Frag dich: Was fehlt mir? Was brauche ich wirklich? Warum bin ich in diese Dynamik geraten – kenne ich das vielleicht schon von früher?


     

    Es ist ein Prozess und nicht leicht, aber es lohnt sich.


     

    Alles Liebe,

    Angelina


     

  • 03.01.25, 19:23

    ich. kannst Dich gerne melden  :)

  • 21.10.24, 17:10

     

    Nelly:

     

    Michi aus Lönneberga:

     

    Es geht vielleicht unter anderem darum, für sich selbst den besten Weg zu finden, um diese Aufgaben so gut wie möglich zu bewältigen, was natürlich nicht immer gelingt.
    Das Thema ist so umfangreich, dass es hier nicht angemessen behandelt werden kann.
    Wir sind geistige (spirituelle) Wesen (Energie), die hier auf der Erde eine Erfahrung machen, in diesem jeweiligen Körper, den wir uns vielleicht sogar als Geschichte, die wir erleben wollen, selbst ausgesucht haben. Oben gibt es genau diese Dualität nicht. Und das kann schon mal langweilig werden... ;)
    Guter (mir bekannter) Ansatz, Christoph.

    Wäre ja noch schöner einer so schadenden Sache eine solche Bedeutsamkeit zu geben. Ist eine mögliche Ansicht über das Leben. Kann aber auch ganz anders sein.

    Wer kann schon sagen wie es tatsächlich ist? Aber klar, um Lernerfahrung geht es in jedem Fall.

    Jeder empfindet es anders denke ich. In meinem fall habe ich erst zu spät eingesehen dass ich bereits Schaden erlitten habe. Spätere Beziehungen haben nicht geklappt. Ich bin später aus gelerntem nicht an diese Männer geraten die mir die Sicherheit geben konnten nicht wieder in sowas zu geraten. Bin zu vorsichtig geworden. Vielleicht war es auch mein Profil (bin 2x auf einem Datingportal gewesen) die Männer dazu verleitet haben direkt Sexualität an zu sprechen. Es war wie mir schien, ihnen das wichtigste. Also offen gleich mit mir in die Kiste wollten. Dies obwohl ich ganz klar formuliert hatte: Zuerst gutes kennenlernen alles weitere blieb offen. Ich zog es vor lieber alleine zu bleiben und nicht wieder in eine schräge Beziehung zu geraten,es in Zukunft offen zu lassen einen Partner zu haben oder nicht. Motto: es passiert wann es passiert. 

  • 16.10.24, 12:47

     

    Michi aus Lönneberga:

     

    Nelly:

     

    Im Grunde geht's doch nur darum dass man psychisch keinen Schaden nimmt. Wieviel kann ein Mensch ertragen? Und wieviel auf einmal und auf Dauer?

    Es geht vielleicht unter anderem darum, für sich selbst den besten Weg zu finden, um diese Aufgaben so gut wie möglich zu bewältigen, was natürlich nicht immer gelingt.
    Das Thema ist so umfangreich, dass es hier nicht angemessen behandelt werden kann.
    Wir sind geistige (spirituelle) Wesen (Energie), die hier auf der Erde eine Erfahrung machen, in diesem jeweiligen Körper, den wir uns vielleicht sogar als Geschichte, die wir erleben wollen, selbst ausgesucht haben. Oben gibt es genau diese Dualität nicht. Und das kann schon mal langweilig werden... ;)
    Guter (mir bekannter) Ansatz, Christoph.

    Wäre ja noch schöner einer so schadenden Sache eine solche Bedeutsamkeit zu geben. Ist eine mögliche Ansicht über das Leben. Kann aber auch ganz anders sein.

    Wer kann schon sagen wie es tatsächlich ist? Aber klar, um Lernerfahrung geht es in jedem Fall.

  •  

    Nelly:

     

    Christoph:

    Ich glaube, aus toxischen Beziehungen kommt man genau so schwer raus, wie aus einer fahrenden Achterbahn. Viele würden da oben auf dem Berg, dort, wo man in den gruseligen Abgrund schaut, sicherlich noch aussteigen, wenn es denn ginge. Geht aber nicht! Erst wenn die Wagons wieder unten angekommen sind, kommt man da raus. Schon beim Einsteigen in die „Bahn des Lebens“, verurteilt man sich, das zu erleben, was da auf der Strecke liegt. Festgezurrtes Schicksal! 

     

    Eine, für mich sehr wertvolle Erkenntnis ist, dass auch die negativ-schmerzvollen Erfahrungen ihren erlebnistechnischen Wert haben. 

     

    Gedanken-Experiment: Wenn Du Dir mit einer Zauberkugel in der Hand Dein Leben (Dein Spektrum an Erfahrungen) selbst aussuchen und zusammen stellen dürftest, würde dieser „toxische Mist“, über den wir hier Reden sicherlich nicht vorkommen. 

    Aber, und das kannst Du mir glauben, irgendwann, wenn Du schon eine Ewigkeit in dieser von Dir selbst gewünschten, absoluten Glückseligkeit lebst, kommt der Punkt, wo Du erkennst, dass ganz bestimmte Erfahrungen mit dieser wirkmächtigen Zauberkugel in Deiner Hand gar nicht möglich sind. Wie fühlt sich eigentlich Sehnsucht an oder Eifersucht oder Hoffnungslosigkeit an? Alle Gefühle und Erlebnisse, mit denen man nicht einverstanden sein kann, lassen sich NICHT mit einer Zauberkugel in der Hand erleben (man würde ja sofort sein Veto einlegen, und diese „unangenehmen Sachen“ wegwünschen). Also kurz mal weg mit dem Ding, für ein paar kleine kalkulierte "Erfahrungen der besonderen Art".

     

    Sagen wir mal, das Leben in unseren Körpern wäre ein „Erlebnis-Spielchen“ – so ähnlich wie es die Buddhisten oder Hindus sagen: Man würde immer wiedergeboren - so lange, bis man alles Erlebbare durch erlebt hat – wie ein endloses, kosmisches Kino – tausende spannende Rollen und Erlebnisse – größte Glückseligkeiten, aber auch schrecklichen Grusel. Warum denn nicht auch Negatives? Ist doch auch alles nur Erlebnis – wie alle Geschichten sind - absolut vergänglich! Gott sei Dank vergänglich, sonst könnte man ja die unendlich vielen anderen aufregenden Geschichten nicht erleben, die dieses wunderbare „Erlebnis-Universum“ für uns bereithält.  

     

    Vielleicht sollten wir einfach Dankbar sein – dankbar nicht nur für die beglückenden Momente in unserem Leben, sondern auch für die vielen Ängste und Schrecken, Sehn- und Eifersüchte – für alle die unerfüllten Bedürftigkeiten. 🙏🙏🙏

     

    Und in dieser allumfassenden Dankbarkeit, liegt dann ein liebevolles Loslassen - hinein, in eine allumfassende Geborgenheit. Toxische Beziehungen hingegen, leben davon, dass alle Beteiligten krampfhaft an Ihren Konzepten festhalten – davon, das große Bedürftigkeiten vehement aufeinander prallen. Durchschaut man das Spiel, kann man es loslassen. Durchschaut man es nicht – auch gut! Für ein toxisches Erleben darf es doch nicht durchschaubar sein! Wunderbar, prima! Wertvolles Erleben! Das große Loslassen kommt sowieso. Spätestes auf dem Sterbebett endet auch für Dich die Finsternis - geht auch für Dich das Licht in Deinem persönlichen Kino wieder an.  

     

    Hier auch noch einmal Doren Draheim (selbst Opfer ihrer selbst und daran gewachsen): https://youtu.be/jlN72-DyEmo?  

     

    Wer Lust und Zeit hat und vielleicht noch aus der Gegend kommt: Morgen, am Mittwoch plaudern wir in der Lebenskunst-Gruppe über "Bedingungslosen Lieben". Da geht es also um den absoluten Gegenentwurf zur "Toxerei"

    Im Grunde geht's doch nur darum dass man psychisch keinen Schaden nimmt. Wieviel kann ein Mensch ertragen? Und wieviel auf einmal und auf Dauer?

    Im Grunde geht's doch nur darum dass man psychisch keinen Schaden nimmt. Wieviel kann ein Mensch ertragen? Und wieviel auf einmal und auf Dauer?
     ..
    Wenn wir uns im Bereich der Manifestation bewegen, könnte das Universum (das du wahrscheinlich selbst bist, zumindest teilweise) denken... okay... ich liefere genau diese Situation, damit du diese Erfahrung machen kannst. . ich weiß es klingt ein wenig unlogisch weil wir genau das Gegenteil wollen, ich weiß. Energie folgt einfach der Aufmerksamkeit... ich will lieben... ich denke in Liebe... fertisch.
    Wie war das noch mit dem Berg und dem Echo? 
    "Spieglein, Spieglein an der Wand... warum ist sie tatsächlich die Schönste im ganzen (ihrem) Land? *zwinker*

  •  

    Nelly:

     

    Christoph:

    Ich glaube, aus toxischen Beziehungen kommt man genau so schwer raus, wie aus einer fahrenden Achterbahn. Viele würden da oben auf dem Berg, dort, wo man in den gruseligen Abgrund schaut, sicherlich noch aussteigen, wenn es denn ginge. Geht aber nicht! Erst wenn die Wagons wieder unten angekommen sind, kommt man da raus. Schon beim Einsteigen in die „Bahn des Lebens“, verurteilt man sich, das zu erleben, was da auf der Strecke liegt. Festgezurrtes Schicksal! 

     

    Eine, für mich sehr wertvolle Erkenntnis ist, dass auch die negativ-schmerzvollen Erfahrungen ihren erlebnistechnischen Wert haben. 

     

    Gedanken-Experiment: Wenn Du Dir mit einer Zauberkugel in der Hand Dein Leben (Dein Spektrum an Erfahrungen) selbst aussuchen und zusammen stellen dürftest, würde dieser „toxische Mist“, über den wir hier Reden sicherlich nicht vorkommen. 

    Aber, und das kannst Du mir glauben, irgendwann, wenn Du schon eine Ewigkeit in dieser von Dir selbst gewünschten, absoluten Glückseligkeit lebst, kommt der Punkt, wo Du erkennst, dass ganz bestimmte Erfahrungen mit dieser wirkmächtigen Zauberkugel in Deiner Hand gar nicht möglich sind. Wie fühlt sich eigentlich Sehnsucht an oder Eifersucht oder Hoffnungslosigkeit an? Alle Gefühle und Erlebnisse, mit denen man nicht einverstanden sein kann, lassen sich NICHT mit einer Zauberkugel in der Hand erleben (man würde ja sofort sein Veto einlegen, und diese „unangenehmen Sachen“ wegwünschen). Also kurz mal weg mit dem Ding, für ein paar kleine kalkulierte "Erfahrungen der besonderen Art".

     

    Sagen wir mal, das Leben in unseren Körpern wäre ein „Erlebnis-Spielchen“ – so ähnlich wie es die Buddhisten oder Hindus sagen: Man würde immer wiedergeboren - so lange, bis man alles Erlebbare durch erlebt hat – wie ein endloses, kosmisches Kino – tausende spannende Rollen und Erlebnisse – größte Glückseligkeiten, aber auch schrecklichen Grusel. Warum denn nicht auch Negatives? Ist doch auch alles nur Erlebnis – wie alle Geschichten sind - absolut vergänglich! Gott sei Dank vergänglich, sonst könnte man ja die unendlich vielen anderen aufregenden Geschichten nicht erleben, die dieses wunderbare „Erlebnis-Universum“ für uns bereithält.  

     

    Vielleicht sollten wir einfach Dankbar sein – dankbar nicht nur für die beglückenden Momente in unserem Leben, sondern auch für die vielen Ängste und Schrecken, Sehn- und Eifersüchte – für alle die unerfüllten Bedürftigkeiten. 🙏🙏🙏

     

    Und in dieser allumfassenden Dankbarkeit, liegt dann ein liebevolles Loslassen - hinein, in eine allumfassende Geborgenheit. Toxische Beziehungen hingegen, leben davon, dass alle Beteiligten krampfhaft an Ihren Konzepten festhalten – davon, das große Bedürftigkeiten vehement aufeinander prallen. Durchschaut man das Spiel, kann man es loslassen. Durchschaut man es nicht – auch gut! Für ein toxisches Erleben darf es doch nicht durchschaubar sein! Wunderbar, prima! Wertvolles Erleben! Das große Loslassen kommt sowieso. Spätestes auf dem Sterbebett endet auch für Dich die Finsternis - geht auch für Dich das Licht in Deinem persönlichen Kino wieder an.  

     

    Hier auch noch einmal Doren Draheim (selbst Opfer ihrer selbst und daran gewachsen): https://youtu.be/jlN72-DyEmo?  

     

    Wer Lust und Zeit hat und vielleicht noch aus der Gegend kommt: Morgen, am Mittwoch plaudern wir in der Lebenskunst-Gruppe über "Bedingungslosen Lieben". Da geht es also um den absoluten Gegenentwurf zur "Toxerei"

    Im Grunde geht's doch nur darum dass man psychisch keinen Schaden nimmt. Wieviel kann ein Mensch ertragen? Und wieviel auf einmal und auf Dauer?

    Es geht vielleicht unter anderem darum, für sich selbst den besten Weg zu finden, um diese Aufgaben so gut wie möglich zu bewältigen, was natürlich nicht immer gelingt.
    Das Thema ist so umfangreich, dass es hier nicht angemessen behandelt werden kann.
    Wir sind geistige (spirituelle) Wesen (Energie), die hier auf der Erde eine Erfahrung machen, in diesem jeweiligen Körper, den wir uns vielleicht sogar als Geschichte, die wir erleben wollen, selbst ausgesucht haben. Oben gibt es genau diese Dualität nicht. Und das kann schon mal langweilig werden... ;)
    Guter (mir bekannter) Ansatz, Christoph.

  • 16.10.24, 03:27

     

    Christoph:

    Ich glaube, aus toxischen Beziehungen kommt man genau so schwer raus, wie aus einer fahrenden Achterbahn. Viele würden da oben auf dem Berg, dort, wo man in den gruseligen Abgrund schaut, sicherlich noch aussteigen, wenn es denn ginge. Geht aber nicht! Erst wenn die Wagons wieder unten angekommen sind, kommt man da raus. Schon beim Einsteigen in die „Bahn des Lebens“, verurteilt man sich, das zu erleben, was da auf der Strecke liegt. Festgezurrtes Schicksal! 

     

    Eine, für mich sehr wertvolle Erkenntnis ist, dass auch die negativ-schmerzvollen Erfahrungen ihren erlebnistechnischen Wert haben. 

     

    Gedanken-Experiment: Wenn Du Dir mit einer Zauberkugel in der Hand Dein Leben (Dein Spektrum an Erfahrungen) selbst aussuchen und zusammen stellen dürftest, würde dieser „toxische Mist“, über den wir hier Reden sicherlich nicht vorkommen. 

    Aber, und das kannst Du mir glauben, irgendwann, wenn Du schon eine Ewigkeit in dieser von Dir selbst gewünschten, absoluten Glückseligkeit lebst, kommt der Punkt, wo Du erkennst, dass ganz bestimmte Erfahrungen mit dieser wirkmächtigen Zauberkugel in Deiner Hand gar nicht möglich sind. Wie fühlt sich eigentlich Sehnsucht an oder Eifersucht oder Hoffnungslosigkeit an? Alle Gefühle und Erlebnisse, mit denen man nicht einverstanden sein kann, lassen sich NICHT mit einer Zauberkugel in der Hand erleben (man würde ja sofort sein Veto einlegen, und diese „unangenehmen Sachen“ wegwünschen). Also kurz mal weg mit dem Ding, für ein paar kleine kalkulierte "Erfahrungen der besonderen Art".

     

    Sagen wir mal, das Leben in unseren Körpern wäre ein „Erlebnis-Spielchen“ – so ähnlich wie es die Buddhisten oder Hindus sagen: Man würde immer wiedergeboren - so lange, bis man alles Erlebbare durch erlebt hat – wie ein endloses, kosmisches Kino – tausende spannende Rollen und Erlebnisse – größte Glückseligkeiten, aber auch schrecklichen Grusel. Warum denn nicht auch Negatives? Ist doch auch alles nur Erlebnis – wie alle Geschichten sind - absolut vergänglich! Gott sei Dank vergänglich, sonst könnte man ja die unendlich vielen anderen aufregenden Geschichten nicht erleben, die dieses wunderbare „Erlebnis-Universum“ für uns bereithält.  

     

    Vielleicht sollten wir einfach Dankbar sein – dankbar nicht nur für die beglückenden Momente in unserem Leben, sondern auch für die vielen Ängste und Schrecken, Sehn- und Eifersüchte – für alle die unerfüllten Bedürftigkeiten. 🙏🙏🙏

     

    Und in dieser allumfassenden Dankbarkeit, liegt dann ein liebevolles Loslassen - hinein, in eine allumfassende Geborgenheit. Toxische Beziehungen hingegen, leben davon, dass alle Beteiligten krampfhaft an Ihren Konzepten festhalten – davon, das große Bedürftigkeiten vehement aufeinander prallen. Durchschaut man das Spiel, kann man es loslassen. Durchschaut man es nicht – auch gut! Für ein toxisches Erleben darf es doch nicht durchschaubar sein! Wunderbar, prima! Wertvolles Erleben! Das große Loslassen kommt sowieso. Spätestes auf dem Sterbebett endet auch für Dich die Finsternis - geht auch für Dich das Licht in Deinem persönlichen Kino wieder an.  

     

    Hier auch noch einmal Doren Draheim (selbst Opfer ihrer selbst und daran gewachsen): https://youtu.be/jlN72-DyEmo?  

     

    Wer Lust und Zeit hat und vielleicht noch aus der Gegend kommt: Morgen, am Mittwoch plaudern wir in der Lebenskunst-Gruppe über "Bedingungslosen Lieben". Da geht es also um den absoluten Gegenentwurf zur "Toxerei"

    Im Grunde geht's doch nur darum dass man psychisch keinen Schaden nimmt. Wieviel kann ein Mensch ertragen? Und wieviel auf einmal und auf Dauer?

  • 15.10.24, 09:26 - Zuletzt bearbeitet 15.10.24, 10:03.

    Ich glaube, aus toxischen Beziehungen kommt man genau so schwer raus, wie aus einer fahrenden Achterbahn. Viele würden da oben auf dem Berg, dort, wo man in den gruseligen Abgrund schaut, sicherlich noch aussteigen, wenn es denn ginge. Geht aber nicht! Erst wenn die Wagons wieder unten angekommen sind, kommt man da raus. Schon beim Einsteigen in die „Bahn des Lebens“, verurteilt man sich, das zu erleben, was da auf der Strecke liegt. Festgezurrtes Schicksal! 

     

    Eine, für mich sehr wertvolle Erkenntnis ist, dass auch die negativ-schmerzvollen Erfahrungen ihren erlebnistechnischen Wert haben. 

     

    Gedanken-Experiment: Wenn Du Dir mit einer Zauberkugel in der Hand Dein Leben (Dein Spektrum an Erfahrungen) selbst aussuchen und zusammen stellen dürftest, würde dieser „toxische Mist“, über den wir hier Reden sicherlich nicht vorkommen. 

    Aber, und das kannst Du mir glauben, irgendwann, wenn Du schon eine Ewigkeit in dieser von Dir selbst gewünschten, absoluten Glückseligkeit lebst, kommt der Punkt, wo Du erkennst, dass ganz bestimmte Erfahrungen mit dieser wirkmächtigen Zauberkugel in Deiner Hand gar nicht möglich sind. Wie fühlt sich eigentlich Sehnsucht an oder Eifersucht oder Hoffnungslosigkeit an? Alle Gefühle und Erlebnisse, mit denen man nicht einverstanden sein kann, lassen sich NICHT mit einer Zauberkugel in der Hand erleben (man würde ja sofort sein Veto einlegen, und diese „unangenehmen Sachen“ wegwünschen). Also kurz mal weg mit dem Ding, für ein paar kleine kalkulierte "Erfahrungen der besonderen Art".

     

    Sagen wir mal, das Leben in unseren Körpern wäre ein „Erlebnis-Spielchen“ – so ähnlich wie es die Buddhisten oder Hindus sagen: Man würde immer wiedergeboren - so lange, bis man alles Erlebbare durch erlebt hat – wie ein endloses, kosmisches Kino – tausende spannende Rollen und Erlebnisse – größte Glückseligkeiten, aber auch schrecklichen Grusel. Warum denn nicht auch Negatives? Ist doch auch alles nur Erlebnis – wie alle Geschichten sind - absolut vergänglich! Gott sei Dank vergänglich, sonst könnte man ja die unendlich vielen anderen aufregenden Geschichten nicht erleben, die dieses wunderbare „Erlebnis-Universum“ für uns bereithält.  

     

    Vielleicht sollten wir einfach Dankbar sein – dankbar nicht nur für die beglückenden Momente in unserem Leben, sondern auch für die vielen Ängste und Schrecken, Sehn- und Eifersüchte – für alle die unerfüllten Bedürftigkeiten. 🙏🙏🙏

     

    Und in dieser allumfassenden Dankbarkeit, liegt dann ein liebevolles Loslassen - hinein, in eine allumfassende Geborgenheit. Toxische Beziehungen hingegen, leben davon, dass alle Beteiligten krampfhaft an Ihren Konzepten festhalten – davon, das große Bedürftigkeiten vehement aufeinander prallen. Durchschaut man das Spiel, kann man es loslassen. Durchschaut man es nicht – auch gut! Für ein toxisches Erleben darf es doch nicht durchschaubar sein! Wunderbar, prima! Wertvolles Erleben! Das große Loslassen kommt sowieso. Spätestes auf dem Sterbebett endet auch für Dich die Finsternis - geht auch für Dich das Licht in Deinem persönlichen Kino wieder an.  

     

    Hier auch noch einmal Doren Draheim (selbst Opfer ihrer selbst und daran gewachsen): https://youtu.be/jlN72-DyEmo?  

     

    Wer Lust und Zeit hat und vielleicht noch aus der Gegend kommt: Morgen, am Mittwoch plaudern wir in der Lebenskunst-Gruppe über "Bedingungslosen Lieben". Da geht es also um den absoluten Gegenentwurf zur "Toxerei"

  • Wir müssen einfach mal ehrlich zu sich selbst sein, versuchen einen ECHTEN wirklichen, realen Dialog/Konsens zu kreieren mit WOW-Effekt, allenfalls professionelle Unterstützungen holen, Nachdenken, zuhören.

  • 14.10.24, 18:40

     

    Ruth H.:

     

    Michael:

    Wie schafft man es aus einer toxischen Beziehung......mit dem Selbstbewusstsein dass man auch alleine leben kann.

    Und wenn man das nicht hat? Was dann? Weisst Du einen weiteren Rat? Denn in Toxischen Beziehungen ist man nur noch klein und es ist schwierig sich aus dieser Mühle heraus zu arbeiten.

     

    Liebe Ruth, es ist doch gut , wenn du es sehen kannst, dass du in einer toxischen Beziehung bist.

    (ich war drinnen und konnte es lange nicht sehen.)

    Als nächstes kannst du in deinem Kopf dir immer wieder sagen: "das mach ich nicht mehr mit- ich hab ein gutes freies Leben verdient!" in dem Moment in dem du dich veränderst  und etwas für dich und deinen Selbstwert tust, wird sich alles um dich herum ändern. 

    Rette dich aus der Opferhaltung. Weil du bist den 'Weg mit ihm freiwillig gegangen und kannst ihn auch freiwillig verlassen. Es braucht Zeit und Kraft und funktioniert sicher. 

    Alles liebe 

  • 14.10.24, 18:28 - Zuletzt bearbeitet 14.10.24, 18:30.

     

    Ruth H.:

     

    Michael:

    Wie schafft man es aus einer toxischen Beziehung......mit dem Selbstbewusstsein dass man auch alleine leben kann.

    Und wenn man das nicht hat? Was dann? Weisst Du einen weiteren Rat? Denn in Toxischen Beziehungen ist man nur noch klein und es ist schwierig sich aus dieser Mühle heraus zu arbeiten.

     

    Den Mut muss man halt aufbringen, auch mit Freunden und professioneller Hilfe oder man bleibt ewig der Sklave. Welche Lösung gibt es sonst noch ?

  • 14.10.24, 18:09

     

    Michael:

    Wie schafft man es aus einer toxischen Beziehung......mit dem Selbstbewusstsein dass man auch alleine leben kann.

    Und wenn man das nicht hat? Was dann? Weisst Du einen weiteren Rat? Denn in Toxischen Beziehungen ist man nur noch klein und es ist schwierig sich aus dieser Mühle heraus zu arbeiten.

     

  • 14.10.24, 03:13

    Wie schafft man es aus einer toxischen Beziehung......mit dem Selbstbewusstsein dass man auch alleine leben kann.

  • 14.10.24, 02:02

     

    HerbHerb:

     

    Nelly:

     

    Die Traurigkeit sei nicht angezweifelt.

    Doch jemanden zu idealisieren der einen umbringen wollte ist keine Liebe. Das ist irgendwas anderes ... 🤔

    Das war eine spontane Erinnerung an unerträglich gewesene traumaische Erinnerungen aus früheren Zeiten. Vielleicht unter Drogen oder Psychopharmaka.

     

    Oder es war gar nicht so spontan, sondern geplant. Dennoch aber eine unerträglich traumatische Erinnerung.

     

    Unverzeihlich dem, der ihr das einst antat und denen, die ihr nicht halfen. Kinder weinen bloß.

    Uppsli, jetzt habe ich die Personen verwechselt. Aber Du weißt schon, Nelly.

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