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  • Zweisamkeit: Traum oder Zumutung?

    Diskussion · 56 Beiträge · 13 Gefällt mir · 1.559 Aufrufe

    Viele sehnen sich nach Nähe, Geborgenheit und einem Menschen, mit dem man durchs Leben geht. Doch genauso viele genießen ihre Freiheit, wollen keine Kompromisse mehr eingehen und sagen: „Ich bin lieber allein als falsch gebunden.“

     

    Was bedeutet Beziehung heute – besonders nach vielen Erfahrungen, Prägungen und Enttäuschungen? Ist Zweisamkeit ein erfüllender Traum oder manchmal eher eine Belastung, die uns von uns selbst entfernt?

     

    Lasst uns über Selbstverwirklichung, alte Beziehungsmuster, familiäre Prägungen und die Konsequenzen unserer Entscheidungen sprechen.

     

    Jede Perspektive ist willkommen – ob kurz, persönlich, kritisch oder nachdenklich. Manchmal reichen ein paar ehrliche Worte, um andere zum Nachdenken zu bringen.

     

    Thomas Kissing

    30.10.25, 12:15

Beiträge

  • 03.10.26, 17:36

     

    Karin:

    Also versteh mich nicht falsch, ein Mensch an der Seite zu brauchen empfinde ich ja auch als ungesund. Ich bin auch der Ansicht, dass der andere nicht für mein Glück verantwortlich ist. 
    Trotzdem fehlt mir oft der Wille sich auf einen anderen Menschen einzulassen, seine Probleme mitzutragen, den jeder Mensch trägt was mit sich. 

     

    Einen Menschen wirklich zu brauchen ist (von Kindern oder vllt. beeinträchtigten Menschen abgesehen) meistens ungesund, sehe ich genauso.

     

    Da ich mit meinem Leben gerade ziemlich zufrieden bin, kann ich auch gut nachvollziehen, dass der Wille fehlt, sich mit den Problemen von anderen "zu belasten" - ganz besonders und vor allem direkt zu Beginn einer Beziehung. Ich habe schon den "Retter" gespielt, das will ich auch nicht mehr haben.

     

    Deshalb finde ich es umso wichtiger, dass beide Parteien zu Beginn möglichst mit sich im reinen und zufrieden mit ihrm Leben sind - das Gemeinsame kommt dann on top oben drauf. 

    Ja, jeder hat evtl. "Altlasten" und eine Vergangenheit - das ist auch in Ordnung, so lange es keine starke Vorbelastet für die sich anbahnende Beziehung darstellt. 

     

  • 03.10.26, 16:42

    Ja, es gibt unheimlich viele Pasre die sich nichts mehr zu sagen haben aber lieber zusammen bleiben aus vielleicht finanzielken Gründe, weil man nicht allein sein will oder ……😝

     

    Mir scheint es, dass die Leute, die ganz gut mit sich alleine klarkommen, zufrieden sind, ihren Frieden alleine auch ganz klar bewahren wollen. Sozusagen Mandifiziert sind. Nicht mehr an Nähe und auseinandersetzen interessiert sind. Höchstens an gute Unterhaltung oder etwas Spass zu zweit.


    Wieso sich ein Partner suchen, wenn es an nichts fehlt?

     

    Also versteh mich nicht falsch, ein Mensch an der Seite zu brauchen empfinde ich ja auch als ungesund. Ich bin auch der Ansicht, dass der andere nicht für mein Glück verantwortlich ist. 
    Trotzdem fehlt mir oft der Wille sich auf einen anderen Menschen einzulassen, seine Probleme mitzutragen, den jeder Mensch trägt was mit sich. 

  • 03.10.26, 13:40

     

    Karin:

    Wenn 50+ Single überlegen eine Beziehung haben zu wollen, hört man zwei Motivationen hauptsächlich:

    1: Man will im Alter nicht alleine sein

    2: Übe Selbstliebe, sei alleine Glücklich und dein neuer Partner ist für schöne geteilte Stunden (dies klingt ja vernünftig und Reif)

     

    Beide Argumente find ich sehr unschön, beides entwertet oder entzaubert eine Partnerschaft.

    Bei Punkt eins ist man austauschbar, egal wer, Hauptsache nicht alleine…..

    irgendwie finde ich dies entwürdigend, unpersönlich und unehrlich

     

    Bei Punkt zwei, sobald ein Problem auftaucht: tut mir nicht gut, belastet mich, zieht mich runter, brauch ich nicht- Trennung

     Dies setzt so ein Druck auf den Partner stets gut gelaunt zu sein und top positiv zu bleiben…

    wie kann man dann sich selber sein und dafür geliebt zu werden?

     

    Bei beiden ist das Kennenlernen des Partners kein Ziel, kein gemeinsames zusammen wachsen und kein lieben des Anderen mit allen Ecken und Kanten.

     

    Bei Punkt 1 stimmt ich dir komplett zu, auch schon vor 50+. Wenn man sich so umschaut, scheint es aber genug Paare zu geben, für die das - vielleicht auch im stillschweigenden Einverständnis - ok zu sein scheint. Ich fände es schrecklich.

     

    Punkt 2: die Grundvoraussetzung, auch alleine glücklich zu sein, ist schon sehr wichtig. Eine Partnerschaft sollte dann eben das persönliche Wohlbefinden noch steigern, in Bereichen, die so alleine vllt. nur schwierig möglich sind. Und bei "Problemen" ist im Idealfall die emotionale Bindung stark genug, dass man diese auch gerne gemeinsam löst, was durchaus auch erfüllend und beziehungsstärkend sein kann.

  • 02.10.26, 22:32

    Wenn 50+ Single überlegen eine Beziehung haben zu wollen, hört man zwei Motivationen hauptsächlich:

    1: Man will im Alter nicht alleine sein

    2: Übe Selbstliebe, sei alleine Glücklich und dein neuer Partner ist für schöne geteilte Stunden (dies klingt ja vernünftig und Reif)

     

    Beide Argumente find ich sehr unschön, beides entwertet oder entzaubert eine Partnerschaft.

    Bei Punkt eins ist man austauschbar, egal wer, Hauptsache nicht alleine…..

    irgendwie finde ich dies entwürdigend, unpersönlich und unehrlich

     

    Bei Punkt zwei, sobald ein Problem auftaucht: tut mir nicht gut, belastet mich, zieht mich runter, brauch ich nicht- Trennung

     Dies setzt so ein Druck auf den Partner stets gut gelaunt zu sein und top positiv zu bleiben…

    wie kann man dann sich selber sein und dafür geliebt zu werden?

     

    Bei beiden ist das Kennenlernen des Partners kein Ziel, kein gemeinsames zusammen wachsen und kein lieben des Anderen mit allen Ecken und Kanten.

  • Die subjektive Wirklichkeit ist bei jedem anders. Werte sind verschieden. Reden, verstehen und aufeinander zugehen. Alles Andere ist Wollen. Wenn es nicht funktioniert sollte man darüber auch ehrlich miteinander reden können. 

    PS: Ich persönlich bin für gemeinsam! 

  • 23.09.26, 16:51

    Um eine Familie zu gründen finde ich ein sehr guter Grund eine Beziehung zu starten.

     

    wenn die Familienzeit vorbei ist… frage ich mich auch wozu eine Beziehung zu starten….

    Ines:

     

    4A44E402:

     

    Danke!

    Ja, wie selten finden sich da die Zusammenpassenden. Meistens wird leider aneinander gebastelt, nicht gemeinsam oder miteinander.

    Frage: sucht man sich vielleich sogar (unbewusst) jemanden zum dran basteln?

    Es heißt oft projiziert man seine Wünsche auf den andere anstatt den Partner/die Partnerin so zu nehmen wie dieser Mensch ist.

     

    Oder anders herum: vielleicht sucht man sich sogar jemanden der an einem bastelt? 

    Also jemanden der einen "heilt", obwohl dafür jeder selbst verantwortlich ist?

     

    Gibt es das?

     

    Und: was ist der beste Grund um eine Beziehung zu beginnen?

     

  • 23.09.26, 15:28 - Zuletzt bearbeitet 23.09.26, 15:30.

     

    4A44E402:

     

    Lea:

    Lies einfach nochmal... Ich schrieb: GEMEINSAM am GELINGEN basteln.

    Danke!

    Ja, wie selten finden sich da die Zusammenpassenden. Meistens wird leider aneinander gebastelt, nicht gemeinsam oder miteinander.

    Frage: sucht man sich vielleich sogar (unbewusst) jemanden zum dran basteln?

    Es heißt oft projiziert man seine Wünsche auf den andere anstatt den Partner/die Partnerin so zu nehmen wie dieser Mensch ist.

     

    Oder anders herum: vielleicht sucht man sich sogar jemanden der an einem bastelt? 

    Also jemanden der einen "heilt", obwohl dafür jeder selbst verantwortlich ist?

     

    Gibt es das?

     

    Und: was ist der beste Grund um eine Beziehung zu beginnen?

  • 20.09.26, 09:49

    ..man sollte einander verstehen.. zuhören.. nicht glauben, aufgrund von Lebenserfahrung alles zu wissen.

     

    Menschen neigen dazu, in Muster zu verfallen.. unbewusst.. zum Schutz.. vielleicht wurde es auch anerzogen. Im Miteinander reagiert der Partner plötzlich über.. zieht sich zurück. Er ist in ein (früheres) Muster verfallen, das so oft so gut passte, doch jetzt fühlt sich sein Gegenüber vor dem Kopf gestoßen. - Verstehen.. zuhören.. Raum geben.. hinterfragen (ohne Vorwurf)..

     

    Erlebe Deinen Partner als Bereicherung, und nicht als Kompromiss oder sogar Last. Individualität gibt Impulse, lässt uns neu entdecken.. erfinden. 

    Ein besonderer Mensch ist die cherry on top.

  • 20.09.26, 09:31 - Zuletzt bearbeitet 20.09.26, 10:04.

     

    Thomas Kissing:

    Vielleicht verändert sich die eigene Sicht auf Beziehungen, wenn man über längere Zeit erlebt, wie unterschiedlich Menschen mit Nähe, Freiheit und Verbindlichkeit umgehen.

    Man kann sich nach Nähe, Geborgenheit und gemeinsamer Zeit sehnen und gleichzeitig feststellen, dass eine Beziehung nicht automatisch mehr Sicherheit bedeutet. Manchmal entstehen gerade dort Unsicherheit, Erwartungen, unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Distanz oder das Gefühl, sich selbst dabei ein Stück zu verlieren.

     

    Die vergangenen Monate haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur zu fragen, ob zwei Menschen sich mögen oder Gefühle füreinander haben. Entscheidend scheint mir auch zu sein, ob beide bereit sind, die eigenen Muster zu hinterfragen, Verantwortung für den eigenen Anteil zu übernehmen und gemeinsam Veränderungen zuzulassen.

     

    Dabei geht es nicht darum, den anderen zu verändern. Jeder Mensch hat seine eigenen Bedürfnisse nach Freiheit, Nähe, Rückzug und Verbindlichkeit. Die entscheidende Frage ist vielmehr, ob diese unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander vereinbar sind – und ob beide bereit sind, an dem zu arbeiten, was zwischen ihnen immer wieder zu Schwierigkeiten führt.

     

    Vielleicht bedeutet eine gesunde Beziehung deshalb nicht, möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen oder möglichst unabhängig voneinander zu sein. Vielleicht geht es eher darum, Nähe zuzulassen, ohne sich selbst zu verlieren, und Freiheit zu ermöglichen, ohne dass daraus ständig Unsicherheit entsteht.

     

    Und manchmal gehört zur persönlichen Entwicklung auch die Erkenntnis, dass Gefühle allein nicht ausreichen. Eine Verbindung kann wertvoll sein und trotzdem an Grenzen stoßen, wenn grundlegende Bedürfnisse und Vorstellungen zu weit auseinanderliegen.

     

    Thomas Kissing

    Moin Thomas,

    alles, was Du schreibst, klingt sehr vernünftig und reflektiert - trotzdem ist es sehr schwierig, etwas dazu zu schreiben, ohne versehentlich das Fettnäpfchensuchgerät einzuschalten.

     

    Man KANN nur dazu lernen - ob man das erlebte und gelernte in Zukunft umsetzen und nutzen kann oder will, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.

     

    In diesem Sinne: Halt Dich wacker 😉

     

    Pan

     

     

  • Vielleicht verändert sich die eigene Sicht auf Beziehungen, wenn man über längere Zeit erlebt, wie unterschiedlich Menschen mit Nähe, Freiheit und Verbindlichkeit umgehen.

    Man kann sich nach Nähe, Geborgenheit und gemeinsamer Zeit sehnen und gleichzeitig feststellen, dass eine Beziehung nicht automatisch mehr Sicherheit bedeutet. Manchmal entstehen gerade dort Unsicherheit, Erwartungen, unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Distanz oder das Gefühl, sich selbst dabei ein Stück zu verlieren.

     

    Die vergangenen Monate haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur zu fragen, ob zwei Menschen sich mögen oder Gefühle füreinander haben. Entscheidend scheint mir auch zu sein, ob beide bereit sind, die eigenen Muster zu hinterfragen, Verantwortung für den eigenen Anteil zu übernehmen und gemeinsam Veränderungen zuzulassen.

     

    Dabei geht es nicht darum, den anderen zu verändern. Jeder Mensch hat seine eigenen Bedürfnisse nach Freiheit, Nähe, Rückzug und Verbindlichkeit. Die entscheidende Frage ist vielmehr, ob diese unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander vereinbar sind – und ob beide bereit sind, an dem zu arbeiten, was zwischen ihnen immer wieder zu Schwierigkeiten führt.

     

    Vielleicht bedeutet eine gesunde Beziehung deshalb nicht, möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen oder möglichst unabhängig voneinander zu sein. Vielleicht geht es eher darum, Nähe zuzulassen, ohne sich selbst zu verlieren, und Freiheit zu ermöglichen, ohne dass daraus ständig Unsicherheit entsteht.

     

    Und manchmal gehört zur persönlichen Entwicklung auch die Erkenntnis, dass Gefühle allein nicht ausreichen. Eine Verbindung kann wertvoll sein und trotzdem an Grenzen stoßen, wenn grundlegende Bedürfnisse und Vorstellungen zu weit auseinanderliegen.

     

    Thomas Kissing

  • 02.11.25, 16:34

    Ach Thomas, Dir fallen auch immer interessante Themen ein, wo ich meinen Senf dazu geben kann. Also für mich ist eine Beziehung zu zweit in einer Wohnung undenkbar. Liegt an meiner jahrzehntelangen Erfahrung. 2 Ehen, dazwischen einen Lebensgefährten, alles hat auf Dauer nicht funktioniert. Heute mit 65 genieße ich meine Freiheit, ich brauche mich bei niemandem ab- und anmelden, keine Kompromisse mehr eingehen und tun und lassen was ich will. Das finde ich so richtig und es fühlt sich sehr gut an. Wer jetzt sagt, aber der Sex im Leben ist wichtig dem kann ich nur antworten, nein. Der Sex ist immer am Anfang der Beziehung wichtig und bedeutsam, halt Schmetterlinge im Bauch, danach im Alltag verliert er immer mehr an Bedeutung. Viele Paare vergessen, dass man in einer Beziehung, ob verheiratet oder nicht, täglich Kompromisse oder klare Ansagen bzw. Aussagen treffen muss. Und das Wichtigste, man muss jeden Tag um seine Beziehung kämpfen und sie nicht schludern   lassen, denn dann ist die Luft schnell raus. Das gilt für Frauen und Männer!!! 

  • 02.11.25, 14:42

    Ein erfülltes Leben gelingt mir eher, wenn sich meine Zielsetzung und mein Handeln am Wohl des Gegenüber orientiert. 

    Lea:

     

    Mandi:

     

    Ist aber die Wahrheit.

    Die Frage ist, was ist der Nutzen vom basteln? Oder basteln als Selbstzweck? Manche Menschen mögen und brauchen das, vor allem basteln an Partnerin/Partner. Nein Danke!

    Lies einfach nochmal... Ich schrieb: GEMEINSAM am GELINGEN basteln.

     

    Sandy:

     

    Lea:

     

    Sehe ich ebenso... es geht immer mehr die so wichtige 'Selbstreflektion' bei Vielen abhanden. Es zu EINFACH, andere (das Gegenüber) in Frage zu stellen ohne einen Blick bei sich selbst zu riskieren, welchen Anteil man trägt. Nach dem Motto, die eigene Schande erst gar nicht sehen zu wollen.

     

    EINFACH = kann jeder. 😉

    Sich Mühe geben & gemeinsam am Gelingen basteln, wird scheinbar leider immer schwieriger/seltener.... desto mehr Lebensstrecke inkl. Neuprägungen hinter einem liegen. 

    Liest sich ganz schön düster, was ich schrieb... ups, eine Selbstreflektion. 🫢🙃

    Ja, es scheint oft der einfachere Weg zu sein, sein Gegenüber in Frage zu stellen.. als ob das eigene Glück von ihm abhängen würd. Und zumeist ist man es selbst, der unsicher wird.. 

     

    P.S. Liest sich düster!? - hoffe nicht

     

  • 02.11.25, 14:15 - Zuletzt bearbeitet 02.11.25, 14:16.

    Da in der Einleitung auch das Wort "gebunden" verwendet wird, denke ich hier in diesem Thema bei Beziehung an Ehe oder Partnerschaft. Auch als LAT gelebt möglich, wenn es sich um zwei Distanzmenschen handelt und es für beide passt. Sich zu lieben heißt nicht für jede und jeden 24/7 aufeinander zu hocken.

  • 02.11.25, 12:53
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Thomas wieder gelöscht.
  •  

    DaWolle:

     

    Sandy:

    "Ecken und Kanten"? - Nein.. die Eigenarten sind Bereicherung.

    "ein Partner ist Glück"? - "Jein".. In erster Linie sollte man mit sich selbst glücklich sein, und der Partner ist die "cherry on top". Dadurch gewinnt man Freiheit.

    "eine Beziehung bedeutet Arbeit"? - Nein.. sie ist Genuss.

    "Zumutung"? - Oh Gott.. oftmals sind wir es selbst, die sich entfernen. Einfach zu sich selbst ehrlich sein.. Und: Gefühle können und dürfen sich drehen.

    Am Anfang eine Beziehung sieht man oft nur was man bekommt, und nicht was man tolerieren muss. Das wird dann erst später sichtbar, wenn alles selbstverständlich ist. Ich bin gerade auch alleine, aber überhaupt nicht einsam. Ein schöner Status. Momentan genieße ich das richtig 

    Vielleicht ist in der Beziehung letztlich das, "was man bekommt" genau so wesentlich wie "das, was man tolerieren "muss".

    (Ich würde eher tolerieren "möchte".)

    Damit die Beziehung "wächst".

     

    Beides trägt eine Beziehung!

    Das, was man bekommt, sollte natürlich in einer tieferen zwischenmenschlichen Ebene tragen!

     

     

  • 02.11.25, 12:17 - Zuletzt bearbeitet 02.11.25, 12:21.

     

    DaWolle:

     

    Mandi:

     

    Danke!

    Ja, wie selten finden sich da die Zusammenpassenden. Meistens wird leider aneinander gebastelt, nicht gemeinsam oder miteinander.

    Ja, der Wunsch nach Perfektion ist eine perfekte Basis um unglücklich zu sein. Und trotzdem wollen wir den Partner/die Beziehung perfekt haben.  Keiner erinnert sich an das perfekte Weihnachtsfest...In jungen Jahren haben wir den Partner mit einer Tonnen Waage bewertet, je älter man wird, desto mehr steigt man auf Küchenwaage um. Bei mir reicht heute schon die Sprachwahl, um Ablehnung zu erzeugen. Dabei ist das wirklich keine echte Priorität.

    Tonnen-Waage vs. Küchen-Waage...

    Treffende Metapher. 👌🏻

  • 02.11.25, 12:13

     

    Mandi:

     

    Lea:

    Lies einfach nochmal... Ich schrieb: GEMEINSAM am GELINGEN basteln.

    Danke!

    Ja, wie selten finden sich da die Zusammenpassenden. Meistens wird leider aneinander gebastelt, nicht gemeinsam oder miteinander.

    Ja, der Wunsch nach Perfektion ist eine perfekte Basis um unglücklich zu sein. Und trotzdem wollen wir den Partner/die Beziehung perfekt haben.  Keiner erinnert sich an das perfekte Weihnachtsfest...In jungen Jahren haben wir den Partner mit einer Tonnen Waage bewertet, je älter man wird, desto mehr steigt man auf Küchenwaage um. Bei mir reicht heute schon die Sprachwahl, um Ablehnung zu erzeugen. Dabei ist das wirklich keine echte Priorität.

  • 02.11.25, 11:50

     

    Mandi:

     

    Lea:

    Lies einfach nochmal... Ich schrieb: GEMEINSAM am GELINGEN basteln.

    Danke!

    Ja, wie selten finden sich da die Zusammenpassenden. Meistens wird aneinander gebastelt, nicht gemeinsam oder miteinander.

    Ist mir zu düster. Sorry...

     

    Nicht zu schnell aufgeben, gerade beim 'Stolpern' auf dem Weg zum Miteinander.

     

  • 02.11.25, 11:46 - Zuletzt bearbeitet 02.11.25, 11:47.

     

    Lea:

    Lies einfach nochmal... Ich schrieb: GEMEINSAM am GELINGEN basteln.

    Danke!

    Ja, wie selten finden sich da die Zusammenpassenden. Meistens wird leider aneinander gebastelt, nicht gemeinsam oder miteinander.

  • 02.11.25, 11:44

     

    Mandi:

     

    Lea:

    Sich Mühe geben & gemeinsam am Gelingen basteln, wird scheinbar leider immer schwieriger/seltener.... desto mehr Lebensstrecke inkl. Neuprägungen hinter einem liegen. 

    Liest sich ganz schön düster, was ich schrieb... ups, eine Selbstreflektion. 🫢🙃

    Ist aber die Wahrheit.

    Die Frage ist, was ist der Nutzen vom basteln? Oder basteln als Selbstzweck? Manche Menschen mögen und brauchen das, vor allem basteln an Partnerin/Partner. Nein Danke!

    Lies einfach nochmal... Ich schrieb: GEMEINSAM am GELINGEN basteln.

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