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  • Welche Kindheitserlebnisse und Momente fühlen sich für dich immer noch gut und lebendig an?

    Frage · 14 Antworten · 2 Unterstützer · 488 Aufrufe
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    ....welche Lebendigkeiten aus dieser Zeit tun dir auch jetzt noch gut, in dem Alter, in dem du bist?

     

    Ich habe mich zurückerinnert, an ein "LebensGefühl", von damals. 

     

    Ich war...5, 6, 7?

    Immer im Herbst, samstags, war die Zeit, in der die Bauern ihre Kühe von der Alm herunter ins Dorf trieben.

    Ich wartete schon 1, 2 Stunden vorher auf einem "Roa" (Rain, Leidn, Hügel...), um schon von weitem zu sehen, wann sie kommen.

    Meistens waren wir eine kleine Gruppe von Kindern.

    Nichts anderes war wichtig!

    Und dann der Moment, als ich die ersten Glocken hörte.

    Wundervoll! Hurra!! Jetzt kommem sie!

    Dann die ersten sichtbaren Bewegungen in der Ferne.

    Manchmal spiegelte sich auch der Schmuck der Tiere in der Sonne.

    Ich wusste nicht, wann sie kommen, welcher Bauer es war und wie gross die Herde war.

    (das war erst später so)

    Einfach da sitzen, warten und mich freuen. Wunderschöne Zeit, leicht und unbeschwert.

     

    Ich erinnere mich gerne an dieses Lebensgefühl als Kind zurück und nehme es ebenso gerne in mein Leben jetzt, weil ich es brauche und es mir zu gute kommt.

    (...und weil ich da nicht mehr so "geübt" bin)

     

    Gibt es Erinnerungen aus deiner Kindheit, die dir gut tun, damals wie heute?

    Die dich bereichern und an denen du zehrst?

    Freue mich auf deine Erzählungen!

     

    Peter

    11.11.25, 09:52 - Zuletzt bearbeitet 11.11.25, 19:00.

Antworten

  • 13.11.25, 10:46
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    Als beste Antwort ausgewählt
  • 27.11.25, 11:45
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Thomas wieder gelöscht.
  • 22.11.25, 19:55

    Hm,

    manchmal habe ich einen Geschmack im Mund, von dem ich nicht sagen kann, woher der rührt.

    Das muss ein gaaanz altes Ding sein. Auch ist dieser Geschmack mit nichts vergleichbar oder auch nur ähnlich.

    Ich habe - nachdem ich auf keinen Nenner kam - für mich beschlossen, dass mein Hirn den Geschmack von Fruchtwasser, das wir ja angeblich bei der Geburt trinken -  abgespeichert hat, und mir manchmal ins Bewusstsein schickt.

    So quasi: " Da, Alter - Fruchtwasser. Kost' mal".

    Wieso mein Hirn nun auf die seltsame Idee kommt, mir einen undefinierbaren Geschmack zu offerieren, den ein anderer Teil desselben Hirns aus Ermangelung etwas Besseren wiederum als Geschmack von Fruchtwasser deklariert und nicht als den Geschmack eines bspw. Fahrradventils, das ich als Bub während einer Fahrradreparatur sicherlich auch schon mal zwischen den Zähnen hielt, wird mir für immer ein Rätsel bleiben, das ich aber gerne teile.

  • 22.11.25, 18:46 - Zuletzt bearbeitet 22.11.25, 18:47.

    Weihnachtszeit in Schweden.

    Ich habe meine gesamte Kindheit ( 1-11)

    in Schweden Hallstahammar, verbracht.

    Vorallen die Weihnachtszeit habe ich nie vergessen und denke oft daran zurück.

     

    Mitte Dezember, begann die Prozession der heiligen Lucia.

     

    Sobald es dunkel wurde ging eine erwachsene Person mit weißen Gewand und einen Kerzenkranz auf ihren Kopf und im Gefolge von uns Kindern, auch mit weißen Gewand aber mit einer Kerze in der Hand, von Haus zu Haus.

     

    Das Lichtermeer, die singende Prozession, es war so unglaublich bewegend und schön.

    Das Glockengeläute rundherum,,

     

    Das sind Erlebnisse, Momente der Kindheit die einem, immer in Erinnerung bleiben 💫

     

     

     

     

     

  • 20.11.25, 13:09
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  • 17.11.25, 10:23 - Zuletzt bearbeitet 17.11.25, 10:32.
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  • ...natürlich könnte es sein, dass jetzt noch einige zum Thema Kindesmissbrauch etwas zu sagen hätten.

    Klar!

    Bitte bleibt vorsichtig damit.

    Es wär gut, wenn wir trotzdem den Ausgangspunkt in unserer Kindheit behalten, in dem wir im Guten waren und die Erinnerungen gut nachwirken.

     

    Die Realität ist natürlich nicht nur so, wie wir sie bisher in dieser Diskussion ausgeschmückt haben. 

    Das ist zu sehen und anzunehmen!

     

    Und braucht Raum!

  • 14.11.25, 12:00
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Ralf wieder gelöscht.
  • 12.11.25, 10:24 - Zuletzt bearbeitet 12.11.25, 10:49.
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  • 12.11.25, 09:36 - Zuletzt bearbeitet 12.11.25, 09:38.

    Einer meiner frühesten Erinnerungen, ich war knapp 3 Jahre, ging auch ums Schaukeln. Wir waren in Österreich, auf den Weg zu Bekannten und hatten in einem kleinen Motel übernachtet. Ich war früh auf, vor dem Frühstück und erspähte draussen auf dem Hof eine Schaukel. Ich war zu klein, egal wie ich mich bemühte, ich kam nicht sitzend drauf. Da kam ein langer Mann,  der mir wortlos auf die Schaukel half und mich anschupste. Hey war ich glücklich, was für ein äussert lieber Mann. Meine Mutter kam angerannt riss mich von der Schaukel und schimpfte wie ein Rohrspatz mit mir.

    Ich durfte zur Strafe kein Frühstück essen und davon gibt es ein Foto, wie ich an dem Tisch sitze mit rotweiss kariertem Tischtuch und trotzig Blicke. Ich war überzeugt den nettesten Mann getroffen zu haben und meine Mutter die Böse ist. Dass sie um mich Angst hatte kam mir nicht in den Sinn, erst als Erwachsene.

  • 12.11.25, 08:56
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Thomas wieder gelöscht.
  • 11.11.25, 22:57

    Ich liebte und erinnere mich gut an die Spiele draussen während den Schulpausen. Das zaubert mir immer ein Lächeln auf das Gesicht.

  • 11.11.25, 11:52

    Als Kind war es eine meiner liebsten Beschäftigungen zu schaukeln.

    Je länger desto besser, je höher desto schöner. Alleine oder mit Freunden. Egal ob auf einem Spielplatz, bei Freunden zu Hause oder im Schrebergarten. Ich habe es geliebt. 

    Für mich stellte sich dabei ein Gefühl von absoluter Freiheit, Lebensfreude und einfach pures Glück ein. Ich erinnere mich, dass ich als (kleineres) Kind dabei lauthals das "Heidi"-Lied geträllert habe ;) 

    Auch heute noch nehme ich manchmal eine Gelegenheit zum Schaukeln dankbar an. Nicht mehr so lange und so hoch wie früher, aber es macht mich dennoch noch immer glücklich und erinnert mich an herrlich unbeschwerte Momente meiner Kindheit. 

  • 11.11.25, 11:42

    Gerüche aus der Kindheit, wie etwa davon, wie und was meine Mutter kochte, die ... aus der Weihnachtszeit, ... das Parfum meiner Mutter, erzeugen "Bilder" und sind tief verankert!

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