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  • Männer wollen immer nur das eine – Frauen aber auch!

    Diskussion · 45 Beiträge · 5 Gefällt mir · 2.301 Aufrufe

    Viele kennen es aus dem eigenen Dating- oder Beziehungsalltag: Männern wird oft unterstellt, sie wollten „immer nur das eine“ – aber wenn wir ehrlich sind, haben Frauen ebenso Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse. Trotzdem prägen Medien, Dating-Apps und alte Rollenbilder unser Bild davon, wer was wirklich sucht.

     

    Manche Frauen berichten, dass sie früh misstrauisch werden. Manche Männer erzählen, dass ihre ernsthaften Absichten gar nicht erst gesehen werden. Und oft bleibt die Frage: Wie viel davon ist Klischee – und wie viel entsteht durch unsere eigenen Erfahrungen?

     

    Gerade deshalb lohnt sich der Austausch. Welche Situationen habt ihr erlebt? Wo habt ihr euch missverstanden gefühlt? Und an welchen Stellen kann offene Kommunikation helfen, solche Muster zu durchbrechen?

     

    Teilt gern eure Perspektive – egal, ob aus Beziehung, Dating oder Beobachtungen im Alltag.

     

    Thomas Kissing

    30.11.25, 14:25

Beiträge

  • 20.01.26, 15:03

     

    Thomas Kissing:

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    Es kommt darauf an, ob der Mensch aufs Natürliche oder Menschliche geprägt worden ist. Es ist immer noch so, dass es das Ungleichgewicht zwischen diesen Bedürfnissen besteht: rein instinktiv ist unsere Aufmerksamkeit  eher den Attraktiven/ jüngeren/ vitalen Menschen gewidmet, wenn es um die sexuelle Befriedigung geht. Andererseits gibt es die gesellschaftlichen Normen oder persönlichen Werte, welche uns mehr oder weniger vorschreiben, wie wir unsere Grundbedürfnisse und Bedürfnisse nach Nähe ausleben sollen. 
    Daher ist für einen Menschen, der auf die Naturgesetze, Überleben geprägt, angstgesteuert sind, sind nicht in der Lage ihre Freundschaften mit anderem Geschlecht zu pflegen/ ggf die bei ihren Partnern als Teil ihres Lebens durchzusetzen.

    Denjenigen, die die menschlichen Werte priorisieren, haben normalerweise keine Probleme mit solchen Freundschaften, auch bei Frauen/ Männern, zu welchen sie sich sexuell oder platonisch angezogen fühlen. 
    Leider ist die letzte Gruppe immer noch in Unterzahl. 
     

  • 20.01.26, 10:08

     

    Ines:

     

    Wenn ein Mann und eine Frau gemeinsam unterwegs sind, werden sie automatisch als Paar wahrgenommen. Das höre und erlebe ich immer wieder. 

    Es bringt folgende Probleme mit sich: bei Singles: mögliche Interessen werden abgeschreckt. 

    Bei Menschen in Beziehung: ihnen wird unterstellt, dass sie fremd gehen. 

     

    Genau umgekehrt verhält es sich für Männer.😎

     

    Stell dir diese Werbeplakate vor. Er am Casinotisch, umringt von hübschen Frauen im Abendkleid. Es signalisiert dass er begehrt ist, es aber nicht notwendig hat triebgesteuert einer von ihnen nachzulaufen.

     

    Nennt sich "Copy mate choice". Das Sozialverhalten anderer wird beobachtet, als Frau nehme ich an das dieser Mann sehr begehrt sein muß. Insbesondere wenn ich wahrnehme dass dieser Mann stabil bleibt obwohl die Frau dazu sehr attraktiv ist.

  • 20.01.26, 09:58

     

    Alica:

    Täuschen Männer also eine Freundschaft und gemeinsame Interessen vor, um irgendwann in einem günstigen Moment ihre wahren Absichten zu zeigen? Es hatte mich jedenfalls gewundert, dass ich zum Teil jahrelang glaubte eine gute Freundschaft mit einem Mann zu haben und ab dem Zeitpunkt, ab dem er in einer Beziehung war, er nichts mehr mit mir unternehmen wollte. Das änderte sich wieder, wenn er Single wurde. 

     

    Seit ein paar Jahren habe ich für mich beschlossen, dass ich keine Männerfreundschaften mehr eingehe und maximal männliche Bekannte für seltene Treffen bei einem gemeinsamen Hobby treffe. 

     

    Das ist ein Phänomen, das viele Frauen unvorbereitet trifft:

    Als sie in einer Beziehung war, war er nur ein guter Freund. Als sie wieder Single wurde, veränderte sich der gute Freund und versuchte die Chance zu ergreifen.

     

    Insofern muß ich, wenn auch ungern, zugeben dass deine jetzige Vorgehensweise sinnvoll ist.

    Ich kenne auch in meinem Umfeld keine Männer, wenn dann sehr selten, die eine Freundschaft zu Frauen pflegten. Höchstens wenn man sozusagen im "geschützen Umfeld", also z.B. als Pärchen, auftrat.

  • 19.01.26, 22:59

     

    Nanda:

    Liebe Alica

     

    In jungen Jahren erlebte ich Ähnliches wie Du es geschildert hast. Ein Aspekt hast Du nicht erwähnt: Langjährige platonische Kollegen melden sich nicht mehr, wenn sie in einer Beziehung sind... oft stecken dahinter aber eifersüchtige Partnerinnen! Das konnte ich nie nachvollziehen. Gerade wenn man über viele Jahre hinweg regelmässig Kontakt hatte und nie was geschah- zeigt doch, dass es eben nicht für mehr reichte.

    Die Eifersucht war also absolut unbegründet.

     

    Und vielleicht musst Du Dir eine Strategie überlegen, wie man Männer, die einem immer wieder unnötig bedrängen, auf einen Schlag los wird.

     

    Vielleicht hat Dir jemand gute Tipps?

     

     


    also ich könnte dir einen guten Tipp geben,  wie man jemanden sofort los wird ! Ich  habe aber vorher noch sicherheitshalber  die KI gefragt  , ob ich das tatsächlich schreiben sollte und sie  hat darauf geantwortet … und das heute schon zum zweiten Mal …🫤🙋‍♂️ 

     

    Ich verstehe, was für eine Art Humor du meinst – nämlich eine provokant-ironische „Abschreckungs‑Idee“.

    Aber so, wie du es gerade formulierst, wäre das in einem Forum ziemlich problematisch – und zwar aus zwei Gründen 


     Die  Gründe möchte ich hier nicht anführen und
    die Problematik möchte ich mir ersparen ! Somit  kann ich dir auch leider keinen Tipp geben 😉🙋‍♂️

     

  • 19.01.26, 20:08

    Liebe Alica

     

    In jungen Jahren erlebte ich Ähnliches wie Du es geschildert hast. Ein Aspekt hast Du nicht erwähnt: Langjährige platonische Kollegen melden sich nicht mehr, wenn sie in einer Beziehung sind... oft stecken dahinter aber eifersüchtige Partnerinnen! Das konnte ich nie nachvollziehen. Gerade wenn man über viele Jahre hinweg regelmässig Kontakt hatte und nie was geschah- zeigt doch, dass es eben nicht für mehr reichte.

    Die Eifersucht war also absolut unbegründet.

     

    Und vielleicht musst Du Dir eine Strategie überlegen, wie man Männer, die einem immer wieder unnötig bedrängen, auf einen Schlag los wird.

     

    Vielleicht hat Dir jemand gute Tipps?

     

     

  • 19.01.26, 07:17

    Da tun sich mir weitere Gedanken auf: 

    -Passiert so etwas nur attraktiven Frauen?

    -wurde klar kommuniziert, dass es aus deiner Sicht rein freundschaftlich ist? 

     

    Wenn ein Mann und eine Frau gemeinsam unterwegs sind, werden sie automatisch als Paar wahrgenommen. Das höre und erlebe ich immer wieder. 

    Es bringt folgende Probleme mit sich: bei Singles: mögliche Interessen werden abgeschreckt. 

    Bei Menschen in Beziehung: ihnen wird unterstellt, dass sie fremd gehen. 

  • 19.01.26, 00:07

    In jüngeren Jahren geriet ich häufiger in Situationen mit Männern, die schnell in die sexuelle Richtung gingen, obwohl ich dachte, wir hätten nur eine platonische Freundschaft. Ich hatte damals noch nicht genug Selbstbewusstsein, um das direkt am Anfang zu klären und es kamen manch lustige, aber auch belästigende Missverständnisse zustande. Irgendwann fragte ich mich, ob das ein generelles Muster bei Männern ist. Täuschen Männer also eine Freundschaft und gemeinsame Interessen vor, um irgendwann in einem günstigen Moment ihre wahren Absichten zu zeigen? Es hatte mich jedenfalls gewundert, dass ich zum Teil jahrelang glaubte eine gute Freundschaft mit einem Mann zu haben und ab dem Zeitpunkt, ab dem er in einer Beziehung war, er nichts mehr mit mir unternehmen wollte. Das änderte sich wieder, wenn er Single wurde. 

     

    Seit ein paar Jahren habe ich für mich beschlossen, dass ich keine Männerfreundschaften mehr eingehe und maximal männliche Bekannte für seltene Treffen bei einem gemeinsamen Hobby treffe. Aber selbst dann sind Situationen passiert, die mich irgendwie immer in eine unerfreuliche Lage gebracht haben. Bei einer Spielgruppe für Gesellschaftsspiele hat ein Mann Alkohol in meinen Tee getan, obwohl er wusste, dass ich keinen Alkohol trinke. Bei Treffen in einer veganen Gruppe hat ein Mitglied regelmäßig mit mir geschrieben und mich außerhalb der Gruppe allein treffen wollen, was ich immer wieder verneinte. Parallel hat er mit einer anderen was angefangen, aber nicht aufgehört mich alleine treffen zu wollen. Schlussendlich war ich plötzlich in einer Dreiecksgeschichte drin, die mir nur Probleme machte. Seitdem habe ich mir vorgenommen mit keinem Mann mehr regelmäßig zu schreiben oder sonst wie Kontakt zu halten. Es scheint keine Möglichkeit für mich zu geben in irgendeiner Form Kontakt zu einem Mann zu haben, der nicht von der männlichen Seite irgendwann übergriffig wird.

     

    Von mir aus weiß ich, dass für mich Sex nur im Zusammenspiel einer Beziehung ein Thema ist. Ich kann nicht sagen, ob mein Bedürfnis danach auf Grund meiner Erfahrung generell weniger da ist, aber ich würde niemals einfach so etwas Lockeres mit jemandem haben wollen. Das hat für mich keinen Wert und keine Bedeutung. 

  • 18.01.26, 21:33

    Wichtig wären Adressen und Namen von den Damen die Lust und Zeit haben 🤣

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Thomas Kissing wieder gelöscht.
  • 07.12.25, 12:04

     

    Zaubergrille:

    Männer haben auch Gefühle

    womit sie nicht hausieren gehn

    sie sprechen eine andere Sprache

    man muss sie nur verstehn ... 

    Und umgekehrt auch.

    Die 4 oder 5 Sprachen der Liebe.

  • 07.12.25, 11:31

    Die Frage, warum Männer das vermeintlich Privileg darauf haben ein Schwein zu sein lässt sich aus der selben Quelle beantworten, warum sich Frauen fürchten als "Schlampe" tituliert zu werden. Da hängen ganz verbissene Beziehungsvorstellungen dahinter - Ideale über Liebe und Zusammensein. Wer aus diesen Vorstellungen ausbricht oder ihnen nicht folgt, halt nur sein Leben lebt, bekommt "von anderen" schnell mal einen abwertende Stempel "Schwein" oder "Schlampe" aufgedrückt - ohne dass es "die anderen" auch nur im geringsten was angeht. Im Prinzip ist das auch die treibende Kraft, warum Menschen ihre Lust auf "nur das eine wollen" unterdrücken, obwohl sie wollen.

  • Boah hier geht’s ab 

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • 07.12.25, 08:37 - Zuletzt bearbeitet 07.12.25, 09:07.

    Dieser Ansatz sollte aus mehreren Blickwinkeln betrachtet werde.

    - viele Menschen gehen zu verbissen an die Daten-Sache dran, wenige nehmen sich 3-6 Monate Zeit, um einen Menschen kennenzulernen 

    - extrem hohen Erwartungen in der Kennenlernphase (wenn Freunde nach 1 Woche schreiben, ist ok, während in Dating-Apps gleich Alarm signalisiert wird)

    - das Gegenüber triggert das innere Kind

    - offene Kommunikation

     

    ich könnte noch beliebig Punkte hinzufüge, am Ende bleibt die eigene Befindlichkeit, wer selbst mit seinem Leben glücklich und zufrieden ist, wird auch solche Menschen in sein Leben ziehen

  •  

    Ines:

     

    Thomas Kissing:

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    Thema "das Eine", Männer vs Frauen,....

     

    "Butter bei die Fische" ; "dann habe ich eben Lust. Willst du oder nicht"?; "habt ihr euch mal selbst gefragt?";

     

    Viele haben hier schon treffend angemerkt, dass offene Kommunikation mit sich selbst und dem anderen das richtige Mittel ist um Annahmen, Klischees, etc und daraus resultierende Missverständniss zu klären. 

    Das erfordert viel Mut.

    Was es aber auch erfordert ist, dass man einen Menschen (Umfeld, setting) hat, wo man sich traut radikal ehrlich zu sein. Man kann nur offen kommunizieren wenn man sich traut UND sicher sein kann, dass man nicht direkt auf Kritik, Ablehnung, "so tun als ob nichts wäre" oder Aggressivität stößt. 

    Versucht für andere diese sichere Umgebung zu sein und viele Dinge werden sich einfacher klären. 

    Danke Ines, du hast das richtig gut beschrieben. Offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend – nicht nur beim Thema Intimität, sondern bei allen Bedürfnissen in einer Beziehung.

     

    Mir fällt ein einfaches Beispiel ein:

    Wenn jemand eigentlich mehr Nähe oder gemeinsame Zeit möchte, es aber nicht sagt, entsteht schnell ein falsches Bild. Die andere Person merkt nur, dass „irgendwas komisch“ ist. So entstehen dann schnell Klischees und Missverständnisse.

     

    Genau deshalb ist ein sicherer Raum so wichtig. Man traut sich nur ehrlich zu sein, wenn man weiß, dass man nicht ausgelacht, kritisiert oder abgewertet wird. Wenn beide dieses Gefühl haben, lassen sich viele Probleme viel leichter lösen.

  • 06.12.25, 11:38 - Zuletzt bearbeitet 06.12.25, 11:39.

     

    Thomas Kissing:

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    Thema "das Eine", Männer vs Frauen,....

     

    "Butter bei die Fische" ; "dann habe ich eben Lust. Willst du oder nicht"?; "habt ihr euch mal selbst gefragt?";

     

    Viele haben hier schon treffend angemerkt, dass offene Kommunikation mit sich selbst und dem anderen das richtige Mittel ist um Annahmen, Klischees, etc und daraus resultierende Missverständniss zu klären. 

    Das erfordert viel Mut.

    Was es aber auch erfordert ist, dass man einen Menschen (Umfeld, setting) hat, wo man sich traut radikal ehrlich zu sein. Man kann nur offen kommunizieren wenn man sich traut UND sicher sein kann, dass man nicht direkt auf Kritik, Ablehnung, "so tun als ob nichts wäre" oder Aggressivität stößt. 

    Versucht für andere diese sichere Umgebung zu sein und viele Dinge werden sich einfacher klären. 

  • 06.12.25, 11:23

    Thomas hatte ursprünglich geschrieben:  
    "Wann merkt ihr, dass Erwartungen und Verletzlichkeit eine Beziehung verändern?"
    Grundsätzlich immer dann, wenn Gefühle ins Spiel kommen / wenn der andere Mensch einen link zu den eigenen Gefühlen erhalten hat (zB wenn man sich verliebt). Zuneigung, Lust, Sympathie, Verlustangst, Furcht vor Zurückweisung,... Man muss ständig eine Balance finden zwischen dem was vernünftig ist und uns nachhaltig zufrieden macht und dem was uns unsere Gefühle gerade melden. Und Gefühle sind extrem vielfältig. Und manchmal widersprüchlich. Ausserdem sind "Kopf" und "Bauch" nicht immer gegensätzlich. Manchmal gibt es sogar überlappende Schnittstellen. Da ist es schwierig zu entscheiden was "richtig" ist.
    Ich denke, man sollte die eigenen Gefühle erkennen und annehmen. Auch wenn sie einem gerade unangebracht erscheinen. Alle Gefühle die man hat sind nun mal da und haben ihre Berechtigung. Trauer, Leid, Vermissen, Wut,...gehört leider genauso dazu wie der Dopamin Rausch. Seid nachsichtig mit euch selbst und dem anderen. In diesem Sinne: schönen Advent!
     

  • 05.12.25, 20:27

    Desweiteren finde ich besonders den historischen Ansatz von Ines weiterer Überlegungen wert. Das würde eine Menge Hemmungen erklären - bei Jungs und Männern, aber vielmehr bei Mädchen und Frauen. Da überwiegen irgendwelche Geschlechterrollen und Beziehungsvorstellungen, Ideale über die Gefühlsebene.  Lust, das eine wollen, ist ein Gefühl. Das hat mit dem Kopf und Logik  nix zu tun.

  • 05.12.25, 18:10

    Es gibt immer verschiedene Wege im Leben. Die einen tendieren zur Wahllosigkeit "hauptsache überhaupt jemand abbekommen". Die anderen sagen sich "Ne, bei ihm/ ihr vergeht mir jede Lust".

    Onno:

    Lach😆    Bist du die Frau 

     

  •  

    Thomas:

    Mal ein anderer Blickwinkel: Je mehr du kennenlernst, desto wählerischer wirst du bzw. seltener ist die Lust auf "immer nur das eine" mal da.

    Lach😆    Bist du die Frau 

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