Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Darüber spricht man nicht...

    Diskussion · 18 Beiträge · 23 Gefällt mir · 1.085 Aufrufe

    Mir ist bewusst, mit meinem Post werde ich ein paar Menschen vor den Kopf stossen. Ziel erreicht .Ich gehe so ca. zwischen 22 Uhr und 4 Uhr ins Bett. Auf-

    stehen nach dem Mittag, dann frühstücke ich und gehe wieder ins Bett bis. ca. 17 Uhr. So ca. 19 Uhr gibt es Abendessen wo ich mir koche. Heute das erste mal, dass ich was bestelle .Zum Abschluss läuft noch der Fernseher. Tagtäglich verläuft mein Tag so, ausser ich habe irgendeinen Termin. Doch Termine machen mir Angst. Menschen machen mir Angst. Wenn ich den Briefkasten leere, schaue ich zuerst durch das Guckloch, ob die Luft rein ist im Treppenhaus.

    Was ist passiert, dass ich so ein Verhalten an den Tag lege? Bis vor ca. 1 1/2 Jahren verlief mein Leben einigermassen normal. Doch dann machte mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Habe immer funktioniert, doch eines Tages ging nichts mehr. Kliniken und Spitäler. Das Leben ging an mir vorbei. Ich konnte nichts mehr unternehmen und zog mich zurück. Die wenigen sozialen Kontakte habe ich vernachlässigt. Am wohlsten war es mir zu Hause. Doch das war nicht ich. Sei es im Job oder in der Freizeit. Ich war immer gern in Bewegung. Durch meine offene und kommunikative Art auch immer Kontakte knüpfen können. Konzerte besucht oder gerne auswärts essen. Eigentlich müsste ich jetzt mein Leben geniessen, denn mir wurde, nachdem mein Leben im Dez. 2025 an einem seidenen Faden hing, ein 2 Leben geschenkt. Seit 22. Dez. 2025 wieder zu Hause und ich kann es nicht geniessen. Die Einsamkeit ist immer noch da, obwohl es mir gesundheitlich besser geht. 

    Was möchte ich mit diesen Zeilen bewirken? Psychisch angeschlagen sein sieht man nicht. Darüber zu sprechen braucht Überwindung und Mut. Verstanden zu werden, dass richtige Gegenüber. Ich wage zu behaupten, nicht der einzige zu sein auf dieser Seite wo diese Probleme hat. Doch und versteht mich nicht falsch! Unser Planet braucht wieder Menschen die nicht oberflächig sind, zuhören können, füreinander da sind, authentisch sich geben, die kleinen Dinge schätzen, respektvoll miteinander umgehen und Gefühle zulassen können. Auch mal das Sch....Handy in der Tasche oder Jacke lassen und mit offenen Augen durch die Welt gehen. 

    Mir ist bewusst, ich muss zuerst an mir was ändern, bevor ich jetzt auf Weltver-

    bessere mache, doch vielleicht siehst Du Dich jetzt in meinen Zeilen und hast den Drang,ja, darüber möchte ich sprechen.

    12.01.26, 18:19

Beiträge

  • 18.01.26, 17:59 - Zuletzt bearbeitet 18.01.26, 18:16.

     

    Es klingt, als ob dein Nervensystem in Alarmbereitschaft wäre, was nach einer langen Krankheit verständlich ist.
     

    https://www.youtube.com/watch?v=nVfuU5tX-hs


    https://www.youtube.com/watch?v=W-meNZJu9FU


    https://www.youtube.com/watch?v=bq0p4_ORVb0

  • 16.01.26, 11:34

    Hallo zusammen,
    ich bin heute über diesen Beitrag gestolpert, habe ein bisschen reingelesen und möchte nun auch einige Gedanken teilen.

    Manchmal ist es gar nicht so leicht, in der Familie oder bei engen Freunden auf Verständnis zu stoßen. Aber wie sollen eigentlich Fremde mit einer schwierigen Situation umgehen – egal, ob es um körperliche oder geistige Gesundheit, Arbeitslosigkeit oder traumatische Erfahrungen geht?

    Nicht jeder Mensch kann alles tragen. Ich finde, das hat wenig mit Authentizität oder Offenheit zu tun, darüber zu sprechen. Vielmehr zeigt es, dass manche Situationen so komplex und schwer sind, dass selbst wohlmeinende Menschen an ihre Grenzen kommen.

    Für mich ist es eine echte Challenge, zu erkennen, mit welcher Erwartung ich einen Kontakt oder eine Beziehung eingehe. Will ich, dass diese Person für mich da ist, damit ich mich besser fühle – oder liegt es an mir, mein Wohlbefinden selbst zu gestalten? Kann ich einfach mal sein, ohne dass die Person sich meldet, oder bin ich sofort enttäuscht, wenn es länger dauert?

    Ich finde es schön, dass du hier deine Gedanken geteilt hast. Manchmal braucht es Gleichgesinnte oder jemanden, der zuhört, ohne zu bewerten. Ich wünsche allen hier eine Vertrauensperson, bei der genau das möglich ist.

  • 15.01.26, 22:19 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 22:19.

    Markus, es gibt wie Wellen, da wird man kontaktiert, dann wieder stille, stets im Wechsel. 
    Meist nachdem man ein neues Bild hochläd, kommen wieder Kontaktanfragen.

  • 14.01.26, 11:05 - Zuletzt bearbeitet 14.01.26, 11:10.

    mein persönlicher Eindruck und Erfahrungen , wenn man sich hier mit Problemen outet . 
     

     

    Das anfängliche Mitgefühl ist nicht zwingend Ausdruck echter Anteilnahme. Oft handelt es sich um soziale Konvention oder um eine vorsichtige Annäherung. Wenn jedoch viele persönliche Informationen öffentlich vorhanden sind, verändert sich die Art der Interpretation. Aussagen werden nicht mehr wohlwollend gelesen, sondern gezielt gedeutet. Frühere Beiträge werden herangezogen, um Motive zu unterstellen oder Aussagen in ein bestimmtes Licht zu rücken.


     

    Wichtig ist dabei, dass diese Entwicklung nicht automatisch aus der Offenheit selbst entsteht, sondern aus dem bewussten Umgang anderer mit dieser Offenheit. Es handelt sich weniger um Missverständnisse als um aktive Umdeutungen.


     

    Daraus lassen sich nüchterne Konsequenzen ziehen. In öffentlichen Foren ist es sinnvoll, persönliche Themen nur abstrakt oder verallgemeinert darzustellen, Details sparsam zu verwenden und anfängliches Mitgefühl nicht mit Verlässlichkeit gleichzusetzen. Ein Rückzug oder Schweigen ist in solchen Situationen eine legitime Form von Selbstschutz und kein Eingeständnis von Schuld.


     

    Kurz gesagt: Öffentliche Foren sind Beobachtungsräume, keine geschützten Vertrauensräume.


     

  • 14.01.26, 10:03

     

    Mandi:

     

    Uli:

    Wobei bist du auch nicht anders? Dass nur die Fassade zählt (glaube ich nicht) oder dass du offen bist (glaube ich eher)

    Dass nur die Fassade zählt. Bei einem Erstkontakt würde ich mir keine Probleme freiwillig auswählen. Wenn Kontakte bereits bestehen, und es tauchen Probleme auf, ist das natürlich etwas anderes.

    So kann ich die Aussage verstehen!

  • 14.01.26, 10:01 - Zuletzt bearbeitet 14.01.26, 10:01.

     

    Uli:

    Wobei bist du auch nicht anders? Dass nur die Fassade zählt (glaube ich nicht) oder dass du offen bist (glaube ich eher)

    Dass nur die Fassade zählt. Bei einem Erstkontakt würde ich mir keine Probleme freiwillig auswählen. Wenn Kontakte bereits bestehen, und es tauchen Probleme auf, ist das natürlich etwas anderes.

  • 14.01.26, 09:59

     

    Mandi:

     

    Markus:

    Interessant als ich den Beitrag noch nicht erstellt habe, bekam ich jeden Tag ein paar Kontaktan-

    fragen. Was kam man daraus schliessen? Scheinbar war ich zu offen, ein momentan schwacher Mensch ist nicht gefragt oder ich habe einen an der Waffel. So zeigt es jeweils den wahren Charakter.

    Leider erlebst du das alltägliche. Nur die Fassade zählt. Ich bin da auch nicht anders.

     

    Wobei bist du auch nicht anders? Dass nur die Fassade zählt (glaube ich nicht) oder dass du offen bist (glaube ich eher)

  • 14.01.26, 09:47

     

    Markus:

    Interessant als ich den Beitrag noch nicht erstellt habe, bekam ich jeden Tag ein paar Kontaktan-

    fragen. Was kam man daraus schliessen? Scheinbar war ich zu offen, ein momentan schwacher Mensch ist nicht gefragt oder ich habe einen an der Waffel. So zeigt es jeweils den wahren Charakter.

    Leider erlebst du das alltägliche. Nur die Fassade zählt. Ich bin da auch nicht anders.

  • 13.01.26, 22:25

     

    Markus:

    Interessant als ich den Beitrag noch nicht erstellt habe, bekam ich jeden Tag ein paar Kontaktan-

    fragen. Was kam man daraus schliessen? Scheinbar war ich zu offen, ein momentan schwacher Mensch ist nicht gefragt oder ich habe einen an der Waffel. So zeigt es jeweils den wahren Charakter.

     

    Nein, ich finde nicht, dass du zu offen warst! Und du bist mit Sicherheit nicht der einzige, der diesen miesen Zustan kennt, aber ein seltener Fall, der dazu steht. Ich finde das großartig! 

    Leider wird Ehrlichkeit manchmal abgestraft...

    Aber besser vorm Kennenlernen, als danach. So können dir diese feigen Leute nicht so sehr weh tun.

    Fühl dich gedrückt!

     

  • 13.01.26, 22:01

    Interessant als ich den Beitrag noch nicht erstellt habe, bekam ich jeden Tag ein paar Kontaktan-

    fragen. Was kam man daraus schliessen? Scheinbar war ich zu offen, ein momentan schwacher Mensch ist nicht gefragt oder ich habe einen an der Waffel. So zeigt es jeweils den wahren Charakter.

  • 13.01.26, 14:11 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 14:12.

    Psychisch angeschlagen sein sieht man nicht. Darüber zu sprechen braucht Überwindung und Mut. Verstanden zu werden, dass richtige Gegenüber. Ich wage zu behaupten, nicht der einzige zu sein auf dieser Seite wo diese Probleme hat. 

    Lieber Markus, 

    du bist tatsächlich nicht der einzige, der sich schwer tut darüber zu sprechen. Heutzutage wird "psychisch" gleich mit "Bekloppt" "Dachschaden" "Nicht mehr richtig in der Birne" assoziiert... und ein Gang zur Therapie immer noch oftmals als Hürde angesehen. 

    Dabei ist in der Gesundheitsstudie, die z.B. die DAK Krankenkasse jährlich rausbringt, "psychisch krank" seit Jahren an dritter Stelle der am meisten Ursachen für Krankmeldungen... und in der Regel sind diese Menschen auch länger krank. 

     

    Ich bin seit 4 Jahren im Betriebsrat eines großen Konzerns und es gibt für Betriebsräte/Vertrauenspersonen eine Fortbildung die nennt sich "Fachkraft für psycho-soziale Unterstützung im Unternehmen"... die als "Ersthelfer" für psychisch kranke Menschen in der Firma dienen, die zuhören, die für Dich da sind, die Dich unterstützen und Dir Wege aufzeigen damit es Dir besser geht. Die Firmen haben inzwischen gemerkt, wie wichtig es ist für ihre Mitabeiter solche Unterstützungen anzubieten. 

     

    Ich bin so ein Ersthelfer für psychisch kranke Mitarbeiter und es ganz wichtig zuzuhören und das mit sehr viel Emphatie. Ich "feiere" diese Menschen, die zu mir kommen und sich trauen mir ihre Geschichte zu erzählen. 

    In der Regel können sich Frauen dabei eher öffnen, als Männer. Viele Männer haben noch keinen Zugang zu ihrer Gefühlswelt gefunden oder tun sich schwer einzugestehen, dass sie Hilfe brauchen und sich selber nicht helfen können. 

     

    Ich kann Dir nur raten darüber zu reden... und raus zu gehen... und falls Du es nicht schon getan hast einen Therapeuten zu suchen, der Dir Wege aufzeigen kann aus dem Gefühl der Einsamkeit. 

    Eine Therapie zu machen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern man braucht Mut gegen seine Ängste vorzugehen und Mut diesen Schritt zu machen. Vor allem wenn du es machst, dann willst Du es auch. Ohne Wollen ist keine Selbstheilung möglich... und der Therapeut zeigt Dir den Weg dahin. 

    Diese Plattform bietet dir vielfältige Möglichkeiten gegen die Einsamkeit, Freundschaften zu finden und sogar Partnerschaften, aber dafür musst Du den ersten Schritt machen... nach draußen vor Deiner Tür. 

     

    Ich verstehe Dich, ich sehe Dich... und ich wünsche Dir alles Gute für ein spannendes Leben außerhalb deiner Wohnung ;-)... Alles Gute Dir!!!

  • 12.01.26, 22:31

    Hey Markus ,

     

    Ich finde es sehr gut und mutig das du darüber sprichst. 

    Ich finde viele Menschen sollten viel ehrlicher und authentischer sein .

    Das was du beschreibst kenne ich aus meinem Autodidaktischem Alltag ....

    Aus dem Leben mit viel Berufs und menschlichen Kontakt. 

     

    Ich habe das Gefühl und die Erfahrung gemacht das viele Ärzte, Psychologen und soziale Institutionen sich mit psychischen Krankheiten und Behinderungen oder Leiden überhaupt nicht Auskennen. 

    Es gibt sehr wenige sehr gute. 

     

    Und dementsprechend schlecht ist die Aufklärung und Begenung auf Augenhöhe mit diesen Menschen. 

    Und das Verständnis .

    Das betrifft vor allem auch Soziale Ängste und Deppressionen .

    Viele Menschen und auch Promis tun als wären Sie perfekt und als wäre immer alles gut und Sie sind immer gut drauf. 

    Aber niemand ist immer gut drauf .

    Das ist, wie ich finde eine Illusion und ich stelle mir das ziemlich anstrengend vor. 

    Ich finde es schon teilweise anstrengend dabei zuzusehen 😊.

     

     

    Ich finde es sehr mutig das du das so ausführlich beschreibst. 

    Und total wichtig.......

    Ich frage mich an so einer Stelle immer ,wie kam es dazu und was ist in dir passiert?

     

    Und ich hätte das Bedürfnis dir Lösungen mit zu geben, oder das du es schaffen kannst da wieder raus zu kommen....

    In deinem Tempo....

    Ich weiß aber nicht ob du das möchtest.....

    Diese Frage finde ich auch immer wichtig....

    Und auch, wenn du es möchtest ob es nicht klappt ?

     

    Ich hoffe ich  bin dir nicht zu nahe getreten....

     

    Viel Kraft und ganz liebe Grüße 

    Siena 

  • 12.01.26, 19:17 - Zuletzt bearbeitet 12.01.26, 19:19.

    Geht es eher um Einsamkeit oder eher um Depression?

    Vor einigen Tagen habe ich in einem anderen Thema hier geschrieben, dass wohl "alle", die im Forum hier schreiben, zumindest zeitweise unter Einsamkeit leiden. Richtigen Widerspruch habe ich dafür nicht erhalten.

    Somit also: Willkommen!

  • 12.01.26, 19:09

    Hallo Markus,

    Ich finde das schön, dass du dich hier öffnest. Viele Menschen haben psychische Probleme und drehen sich oft im Kreis seiner egenen Gedanken und denken sie sind Hilflos. ich finde dass es sehr wichtig, dass man einen Ort zum reden hat und vorallem sich die Chance gibt, dass alles Verändert werden kann. Der Anfang ist das man was verändern will.

    Es fehlt vielleicht die nötige Struktur. Warum machen Menschen Angst? Manchmal braucht es auch einfach eine Auszeit- aber wenn du etwas ändern möchtes - mach es Schritt für schritt. Höre in Dich hinein und sei dir sicher- alles geht vorbei- du gestaltest dein Leben und manchmal braucht man eben ein wenig Unterstützung dabei- Viel Kraft für dich !

  • 12.01.26, 19:02

    Deine Zeilen haben mich sehr berührt. Danke für deinen Mut und deine Offenheit – das ist alles andere als selbstverständlich. Man spürt zwischen den Worten, wie viel du erlebt hast und wie sehr dich diese Zeit geprägt hat. Dass Angst, Rückzug und Einsamkeit nach so einer gesundheitlichen Krise da sind, fühlt sich für mich nicht wie Schwäche an, sondern wie eine ganz menschliche Reaktion auf Überforderung und Verlust von Sicherheit.

    Ich finde es stark, dass du so klar benennen kannst, dass „das“ eigentlich nicht dein Wesen ist – dieses Wissen um dein früheres Ich ist vielleicht leise, aber unglaublich wertvoll. Es zeigt, dass da noch immer Lebenslust, Bewegung und Verbundenheit in dir sind, auch wenn sie im Moment von Angst und Erschöpfung überdeckt werden.

    Vielleicht geht es gar nicht darum, das Leben jetzt sofort „geniessen zu müssen“, nur weil man es wieder darf. Vielleicht braucht es erst Zeit, kleine Schritte und viel Selbstmitgefühl. Vertrauen ins Leben – und in Menschen – wächst oft ganz langsam zurück. Manchmal beginnt Veränderung nicht mit grossen Vorsätzen, sondern mit winzigen Momenten: ein kurzer Spaziergang, ein ehrlicher Gedanke, den man teilt, ein Kontakt, der sich sicher anfühlt.

    Dein Wunsch nach Tiefe, echtem Zuhören und Menschlichkeit berührt mich sehr. Ich glaube, viele sehnen sich danach, trauen sich aber nicht, es auszusprechen. Dass du das tust, öffnet vielleicht genau diesen Raum – für dich und für andere. Und ja, du hast recht: psychische Verletzlichkeit sieht man nicht, aber sie verdient genauso viel Verständnis und Achtung.

    Vielleicht liest das gerade jemand, der sich in deinen Worten wiederfindet – und fühlt sich einen Moment weniger allein. Allein dafür haben deine Zeilen schon etwas bewegt. 🌱

  • 12.01.26, 18:53 - Zuletzt bearbeitet 12.01.26, 18:55.

    Es ist nicht einfach, wenn man vom schwarzen Loch verschluckt wurde wieder auf zu stehen und hinaus kriechen. An Anfang ist es schon fast ein Erfolg aus dem Bett zu kommen, sich anziehen und das Gesicht waschen. Dann ist man erschöpft wie nach einem Marathon. Sich Zeit geben und gut durchatmen. Tag für Tag geht etwas mehr. Grössere Schritte,Stillstand  Rückwärtsschritte. Kein gradlinige Besserung. Die grösste Last sind die eigene Gedanken, die den Körper blockieren können wie eine verklemmte Handbremse im Auto. Es braucht unheimlich viel Kraft die kleinsten Schritte zu tun und vor allem Geduld und verzeihen sich selbst gegenüber. 
     

    Du hattest keine Kraft mehr die Kontakte zu pflegen, vielleicht kannst du sie nun, wo es dir besser geht wieder anknüpfen?

     

    Es kommt wieder, gib dir Zeit🍀

  • Mir geht es nicht so, und ich habe kein interesse daran, mit dir darüber zu sprechen. aber ich will dich nicht ohne Resonanz lassen, und die lautet: wenn du eine chance hast, dann muss die mit psychotherapie begleitet werden. Psychodynamisch, verhaltenstherapeutisch würde nicht lange helfen.

  • 12.01.26, 18:41

    Ich verstehe dich und fühle dich! Mein Leben ist sehr ähnlich. Und denke es geht einigen so. Ich habe seit 17 jahren Morbus Chron. Bin sehr oft oder dauernd erschöpft. Alles ist schnell zuviel. Ich fühle dich. Mein Hund gibt mir Kraft. Alles Liebe und Kraft an dich. Du bist Mutig weiter so. 🤗

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.