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  • Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?

    Diskussion · 211 Beiträge · 6 Gefällt mir · 2.891 Aufrufe

    Als Kind habe ich oft genau hingesehen, ohne es richtig zu verstehen. Meine Mutter kochte in der Küche, während der Duft von frisch gebackenem Kuchen den Flur füllte. Sie wischte noch den Boden, brachte die Wäsche weg, kümmerte sich um alles, was im Haus erledigt werden musste. Mein Vater kam vom Arbeiten, die Hände noch leicht ölverschmiert, setzte sich mit seinem Kaffee, blätterte in der Zeitung und ruhte sich aus. Ich saß daneben und schaute zu, ohne zu wissen, dass diese Szenen etwas über die Rollenbilder aussagen, die wir still übernehmen.

     

    Auch heute wiederholen sich solche Muster oft – manchmal subtil, manchmal sichtbar. Frauen kümmern sich ums Detail, ums Organisieren, ums Fürsorgliche. Männer zeigen Stärke, übernehmen bestimmte Aufgaben, die „sichtbar“ sind.

     

    Ich frage mich: Wie sehr stecken diese Vorstellungen noch in uns? Wie beeinflussen sie, wen wir anziehend finden, wie wir daten und welche Erwartungen wir an einen Partner oder eine Partnerin haben? Und wie würden Kinder oder junge Menschen diese Rollenbilder heute wahrnehmen?

     

    Thomas Kissing

    12.01.26, 22:36

Beiträge

  • 16.01.26, 19:57

     

    Karin:

    Ein vielleicht weiterer Aspekt…. Hat zwar wenig mit Stärke und Fürsorge zu tun, aber er kommt der einst gestellten Frage von Leo nach und etwas zur Prägung, Programmierung…..


    Lavendelehe

    wird momentan in den social media heftig diskutiert. Kennt ihr dieser Begriff? 

    Doch lavender marriage (wird meist englisch verwendet) ist kein neuer Begriff. Ursprünglich bezeichnete er Ehen, die queeren Menschen Schutz boten – vor gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt oder beruflichen Konsequenzen. Die Ehe diente als Tarnung und war für viele überlebenswichtig. Dass der Begriff heute oft losgelöst von diesem Kontext verwendet wird, sorgt für Kritik.

     

    Platonisch verheiratet, emotional verbunden, sexuell nicht kompatibel – was für viele unvorstellbar klingt, wird auf Social Media zunehmend offen diskutiert. Was früher unter den Teppich gekehrt und verschwiegen wurde.

    Die beste Variante finde ich: es gibt so viele gute Menschen, die einander lieben und unterstützen können ohne Sex, ohne diesen Stress „das Feuer unbedingt am Leben zu halten„ 🔥😖🥶

  • 16.01.26, 19:57

     

    Colin:

     

    Karin:

    Ein vielleicht weiterer Aspekt…. Hat zwar wenig mit Stärke und Fürsorge zu tun, aber er kommt der einst gestellten Frage von Leo nach und etwas zur Prägung, Programmierung…..


    Lavendelehe

    wird momentan in den social media heftig diskutiert. Kennt ihr dieser Begriff? 

    Doch lavender marriage (wird meist englisch verwendet) ist kein neuer Begriff. Ursprünglich bezeichnete er Ehen, die queeren Menschen Schutz boten – vor gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt oder beruflichen Konsequenzen. Die Ehe diente als Tarnung und war für viele überlebenswichtig. Dass der Begriff heute oft losgelöst von diesem Kontext verwendet wird, sorgt für Kritik.

     

    Platonisch verheiratet, emotional verbunden, sexuell nicht kompatibel – was für viele unvorstellbar klingt, wird auf Social Media zunehmend offen diskutiert. Was früher unter den Teppich gekehrt und verschwiegen wurde.

     

    Ich vermute jedoch, dass viele Ehepaare diesen Weg gehen, aber sie verbergen nicht ihre sexuelle Orientierung, sondern ihre gescheiterte Beziehung. Sie waren einst verliebt, doch die Liebe erlosch. Daraufhin beschließen sie, der Kinder zuliebe zusammenzubleiben. Die Welt hält sie für glücklich verheiratet, aber in Wirklichkeit leben sie einfach nur allein zusammen.

     

     

    Da hast du definitiv Recht. Die Scheidungsrate ist sowieso schon sehr hoch, man möchte gar nicht mutmaßen, wie es mit der Dunkelziffer von unglücklich geführt und trotzdem erhaltenen Ehen aussieht.

     

    Das driftet aber schon in eine eigene Thematik ab...ist die Ehe noch ein zeitgemäßes Konstrukt.

  • 16.01.26, 19:32 - Zuletzt bearbeitet 16.01.26, 19:55.

     

    Karin:

    Ein vielleicht weiterer Aspekt…. Hat zwar wenig mit Stärke und Fürsorge zu tun, aber er kommt der einst gestellten Frage von Leo nach und etwas zur Prägung, Programmierung…..


    Lavendelehe

    wird momentan in den social media heftig diskutiert. Kennt ihr dieser Begriff? 

    Doch lavender marriage (wird meist englisch verwendet) ist kein neuer Begriff. Ursprünglich bezeichnete er Ehen, die queeren Menschen Schutz boten – vor gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt oder beruflichen Konsequenzen. Die Ehe diente als Tarnung und war für viele überlebenswichtig. Dass der Begriff heute oft losgelöst von diesem Kontext verwendet wird, sorgt für Kritik.

     

    Platonisch verheiratet, emotional verbunden, sexuell nicht kompatibel – was für viele unvorstellbar klingt, wird auf Social Media zunehmend offen diskutiert. Was früher unter den Teppich gekehrt und verschwiegen wurde.

     

    Ich bin mir immer noch nicht sicher, inwiefern LGBT-Beziehungen mit dem Thema dieses Threads zusammenhängen.

     

    Ich vermute jedoch, dass viele Ehepaare diesen Weg gehen, aber sie verbergen nicht ihre sexuelle Orientierung, sondern ihre gescheiterte Beziehung. Sie waren einst verliebt, doch die Liebe erlosch. Daraufhin beschließen sie, der Kinder zuliebe zusammenzubleiben. Die Welt hält sie für glücklich verheiratet, aber in Wirklichkeit leben sie einfach nur allein zusammen.

     

    Würde sich der Aufwand, dies zu ertragen, für eine bessere Rente lohnen? oder im Falle von Männern – die Möglichkeit, ihre Kinder jeden Tag zu sehen.

  • 16.01.26, 19:25

    Ja, das war früher gang und gäbe. Führte auch zu Streitereien und Alkoholprobleme wenn nicht einmal der Partner wusste, was los war.


    ich las heute ein Artikel darüber und zitiere folgendes daraus:

     

     „Viele zeigen Verständnis oder Zustimmung für das Beziehungsmodell. User matato argumentiert: «Viele klassische Ehen funktionieren auch ohne Liebe im engeren Sinn. Wenn die Gefühle über die Jahre nachlassen, sind es dann mehr die Vertrautheit, Kinder und das gemeinsame Leben, die die Ehe zusammenhalten. Wenns für beide passt, warum nicht?»

    In eine ähnliche Richtung äussert sich Blue_Moon: «Man kann sich auch lieben, wertschätzen und heiraten ohne intime Kontakte. Sex hat schlussendlich nichts mit Liebe zu tun.» MrRealist betont ebenfalls: «Manchmal kann man sich auch mit einem Menschen verbunden fühlen, ohne sexuelle Begierde. Wenn es ausserdem finanzielle Vorteile oder einen Kinderwunsch gibt, dann ist es immer noch der einfachste Weg. Es gibt diverse Beziehungsformen. Solange es stimmt und man glücklich ist, finde ich das legitim.»“

     

    Stefan:

     

    Karin:

    Ein vielleicht weiterer Aspekt…. Hat zwar wenig mit Stärke und Fürsorge zu tun, aber er kommt der einst gestellten Frage von Leo nach und etwas zur Prägung, Programmierung…..


    Lavendelehe

    wird momentan in den social media heftig diskutiert. Kennt ihr dieser Begriff? 

    Doch lavender marriage (wird meist englisch verwendet) ist kein neuer Begriff. Ursprünglich bezeichnete er Ehen, die queeren Menschen Schutz boten – vor gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt oder beruflichen Konsequenzen. Die Ehe diente als Tarnung und war für viele überlebenswichtig. Dass der Begriff heute oft losgelöst von diesem Kontext verwendet wird, sorgt für Kritik.

     

    Platonisch verheiratet, emotional verbunden, sexuell nicht kompatibel – was für viele unvorstellbar klingt, wird auf Social Media zunehmend offen diskutiert. Was früher unter den Teppich gekehrt und verschwiegen wurde.

     

    Quasi eine Art "Scheinehe", ich kannte den Begriff so aber auch noch nicht.

    Wenn man aber generell weiter die Akzeptanz von Diversität steigern will, scheint mir das eher der falsche Weg zu sein...🤔

     

  • 16.01.26, 19:24 - Zuletzt bearbeitet 16.01.26, 19:37.

    Die stillen Mutmacher ........gute Diskussion, wieder einmal -zerpflückt worden.

     

     

     

    Zwetscken ,Birnen ,Äpfel 

  • 16.01.26, 19:16

     

    Karin:

    Ein vielleicht weiterer Aspekt…. Hat zwar wenig mit Stärke und Fürsorge zu tun, aber er kommt der einst gestellten Frage von Leo nach und etwas zur Prägung, Programmierung…..


    Lavendelehe

    wird momentan in den social media heftig diskutiert. Kennt ihr dieser Begriff? 

    Doch lavender marriage (wird meist englisch verwendet) ist kein neuer Begriff. Ursprünglich bezeichnete er Ehen, die queeren Menschen Schutz boten – vor gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt oder beruflichen Konsequenzen. Die Ehe diente als Tarnung und war für viele überlebenswichtig. Dass der Begriff heute oft losgelöst von diesem Kontext verwendet wird, sorgt für Kritik.

     

    Platonisch verheiratet, emotional verbunden, sexuell nicht kompatibel – was für viele unvorstellbar klingt, wird auf Social Media zunehmend offen diskutiert. Was früher unter den Teppich gekehrt und verschwiegen wurde.

     

    Quasi eine Art "Scheinehe", ich kannte den Begriff so aber auch noch nicht.

    Wenn man aber generell weiter die Akzeptanz von Diversität steigern will, scheint mir das eher der falsche Weg zu sein...🤔

  • 16.01.26, 19:01 - Zuletzt bearbeitet 16.01.26, 19:05.

    Ein vielleicht weiterer Aspekt…. Hat zwar wenig mit Stärke und Fürsorge zu tun, aber er kommt der einst gestellten Frage von Leo nach und etwas zur Prägung, Programmierung…..


    Lavendelehe

    wird momentan in den social media heftig diskutiert. Kennt ihr dieser Begriff? 

    Doch lavender marriage (wird meist englisch verwendet) ist kein neuer Begriff. Ursprünglich bezeichnete er Ehen, die queeren Menschen Schutz boten – vor gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt oder beruflichen Konsequenzen. Die Ehe diente als Tarnung und war für viele überlebenswichtig. Dass der Begriff heute oft losgelöst von diesem Kontext verwendet wird, sorgt für Kritik.

     

    Platonisch verheiratet, emotional verbunden, sexuell nicht kompatibel – was für viele unvorstellbar klingt, wird auf Social Media zunehmend offen diskutiert. Was früher unter den Teppich gekehrt und verschwiegen wurde.

  • 16.01.26, 16:17

     

    Marta:

     

     

    Pass auf, was du dir wünschst! 😅😇

     

    Auweia, du löst gerade ein unangenehmes ziehen in der Leistengegend aus.

  • 16.01.26, 16:12 - Zuletzt bearbeitet 16.01.26, 16:37.

     

    Erv:

     

    Colin:

     

    Vielleicht bin ich einfach zu kritisch/zynisch, aber vielleicht hat Stoverock nicht alle Antworten oder einen guten Plan, sondern versucht einfach nur, mit einem Woke Buchtitel Geld (von Frauen) zu verdienen.  🤫

     

    Je öfter ich mir diesen Artikel durchlese, desto mehr halte ich dies für realistisch in der Zukunft.

    Man bedenke das Bedürfnisse in der Vergangenheit nicht bekannt bzw. nicht beachtet wurden. Heute gibt es die Psychologie und Therapie.

     

    Bleibt nur die Erkenntniss dass man zukünftige Krankenkassenleistungen heutzutage mittels Selbstdiagnose und einem Zuzwinkern erledigt.😏

    Also mit Kassenleistungen wäre ich vorsichtig! 😉

    Als ich mal einen Nottermin im Zahnambulatorium wegen Schmerzen wahrnahm, teilte man mir mit, dass der einzige Auftrag darin bestünde, mich von diesen zu befreien. Das ginge mittels Extraktion ganz gut. Ich ging wieder und behielt meinen Zahn! 🦷 😁

     

    Diesen Fall gab es in der Geschichte schon mal umgekehrt, als man Frauen wegen unangepasstem Verhaltens eine Hysterie diagnostizierte und ihnen als Therapeutikum die Gebärmutter entfernt wurde (Hysterektomie).

    Pass auf, was du dir wünschst! 😅😇

  • 16.01.26, 15:57

     

    Colin:

     

    Vielleicht bin ich einfach zu kritisch/zynisch, aber vielleicht hat Stoverock nicht alle Antworten oder einen guten Plan, sondern versucht einfach nur, mit einem Woke Buchtitel Geld (von Frauen) zu verdienen.  🤫

     

    Je öfter ich mir diesen Artikel durchlese, desto mehr halte ich dies für realistisch in der Zukunft.

    Man bedenke das Bedürfnisse in der Vergangenheit nicht bekannt bzw. nicht beachtet wurden. Heute gibt es die Psychologie und Therapie.

     

    Bleibt nur die Erkenntniss dass man zukünftige Krankenkassenleistungen heutzutage mittels Selbstdiagnose und einem Zuzwinkern erledigt.😏

  • 16.01.26, 15:06

     

    Erv:

     

    Ich habe damals bei meiner Mutter (Lehrerin) mitbekommen das die Krankenkassenleistungen wesentlich besser waren als sonst üblich.

     

    Zeit für mich doch noch einen Beamtenjob zu bekommen.😉


    In Österreich = Keine Chance (Frauenquote).

  • 16.01.26, 15:05

     

    Mandi:

     

    Erv:

    Zeit für mich doch noch einen Beamtenjob zu bekommen.😉

    Ja, schnell noch Beamter werden. Aber du bist ja kein behandlungsbedürftiger Incel.

    So, genug davon, viel zu off-topic.

     

    Nicht so schnell.

     

    Willst du damit sagen, dass wir, anstatt respektvoll mit Frauen hier zu diskutieren, wenn wir uns wie Incels benehmen werden wir kostenlosen/billigen Sex bekommen? Darüber müssen wir ernsthaft nachdenken. 😉😇

     

    Vielleicht bin ich einfach zu kritisch/zynisch, aber vielleicht hat Stoverock nicht alle Antworten oder einen guten Plan, sondern versucht einfach nur, mit einem Woke Buchtitel Geld (von Frauen) zu verdienen.  🤫

  • 16.01.26, 15:02

     

    Thomas Kissing:

    Ich möchte mich erst einmal bedanken – die vielen unterschiedlichen Perspektiven zeigen, wie viel dieses Thema auslöst.

     

    Was mir beim Lesen immer wieder auffällt, ist die Frage: Wozu bin ich eigentlich in der Lage? Meine eigene Erfahrung ist, dass das stark davon abhängt, wo und wie man aufgewachsen ist. Das, was wir als Kinder erlebt haben – Sicherheit, Möglichkeiten, Erwartungen – prägt uns mehr, als uns oft bewusst ist.

     

    Für mich fühlt sich das wie eine innere Programmierung an. Erst wenn man sie erkennt, entsteht die Freiheit, bewusst andere Entscheidungen zu treffen.

     

    Wie erlebt ihr das bei euch selbst?


    Thomas Kissing 

    Hallo Herr Kissing,

    Danke für Ihre tollen Diskussionsbeiträge.

     

    Für mich fühlt sich das wie eine innere Programmierung an. Erst wenn man sie erkennt, entsteht die Freiheit, bewusst andere Entscheidungen zu treffen.

     

    Ich sehe das genauso, der Mensch kommt mit einem Gehirn zur Welt und dies ist erstmal auf  Überleben programmiert. 
    Dann wird die Festplatte gefüttert durch alle Reize und von allen Sinnen. 
    Das Umfeld hat jetzt die Aufgabe einen eigenständigen Menschen daraus zu formen, mit all seinen Werten und Normen. 
    Manchmal geht es nicht in die Richtung die der kleine Mensch braucht. Dies hat dann Auswirkungen auf seine Zukunft, ich spreche von Menschen, die aufgrund ihrer Biographie nicht auf der Überholspur sind. Das meine ich nicht Abwertend, ganz im Gegenteil.

    Dann, finde ich, gibt es Menschen, die nicht so negativ von ihrer Biographie gezeichnet sind und die haben das Zepter in ihren Händen und können das Ruder rum drehen, sich umprogrammieren und nicht das vorgelebte Leben führen. Dazu gehört großen Mut, Selbstreflexion und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Denn, jeder Mensch hat die Wahl in die eine oder andere Richtung zu gehen. 

    Herzliche Grüße 

    Maggie 

     

     

  • 16.01.26, 14:39

    Thomas Kissling:

    Für mich fühlt sich das wie eine innere Programmierung an. Erst wenn man sie erkennt, entsteht die Freiheit, bewusst andere Entscheidungen zu treffen.

     

    Wie erlebt ihr das bei euch selbst?



     

    Mir wurde es bewusst, wo es schon zu spät war. Man denkt, ich mache es besser als meine Eltern. Doch die Zeiten sind anders und meine Generation war mit anderen Herausforderungen konfrontiert wie hohe Scheidungsrate, steigende Anforderungen an den Arbeitsmarkt, Erziehung und die Schule, Trend weniger arbeiten bei jüngeren Generationen, was bedeutet dass wenn du sogar nach der Scheidung vom Partner, welchen du mit damaligen Werten nach Liebe und ohne Heiratsvertrag geheiratet hast, schaffst sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren, ist noch nicht sicher, ob man überhaupt eine Rente/ ggf Soziale Leistungen bekommt. Die Zeiten und Systeme ändern sich kontinuierlich und sehr schnell. 

  • 16.01.26, 14:30

     

    Erv:

    Zeit für mich doch noch einen Beamtenjob zu bekommen.😉

    Ja, schnell noch Beamter werden. Aber du bist ja kein behandlungsbedürftiger Incel.

    So, genug davon, viel zu off-topic.

  • 16.01.26, 14:27

     

    Mandi:

     

     klingt mir nicht sehr ausgegoren. Es geht um Incels(!) und wie man ihnen abhelfen kann:

    "Ihnen Hilfe anbieten, zum Beispiel, indem man ihnen sexuelle Erleichterung durch professionelle Sexbegleitung verschafft, wie sie für Menschen mit Beeinträchtigung oder alte Menschen bereits möglich ist und von Krankenkassen mitfinanziert wird."

    Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Naja, KK-finanzierte Sexmaschinen wären noch irgendwie akzeptabel. Aber ist Sex nicht mehr als Abhilfe?

     

    Ich habe damals bei meiner Mutter (Lehrerin) mitbekommen das die Krankenkassenleistungen wesentlich besser waren als sonst üblich.

     

    Zeit für mich doch noch einen Beamtenjob zu bekommen.😉

  • 16.01.26, 14:11 - Zuletzt bearbeitet 16.01.26, 14:12.

     

    Erv:

    Hier ein ganz linkes Blättchen noch dazu:

    https://taz.de/Biologin-ueber-Gendertheorie/!5755490/

    Üh!

     

    - Female Choice ist aber auch bei Menschen üblich, wie die Autorin im nächsten Punkt selber sagt:

    "Denn ein Muster der female choice ist, dass sich 80 Prozent der Frauen für nur 20 Prozent der Männer entscheiden. Das heißt, eine Mehrzahl an Männern bekommt keinen Sex."

    Da ist es wieder, 80/20.

     

    Aber das allerallerbeste ist das da. Diese Idee klingt mir nicht sehr ausgegoren. Es geht um Incels(!) und wie man ihnen abhelfen kann:

    "Ihnen Hilfe anbieten, zum Beispiel, indem man ihnen sexuelle Erleichterung durch professionelle Sexbegleitung verschafft, wie sie für Menschen mit Beeinträchtigung oder alte Menschen bereits möglich ist und von Krankenkassen mitfinanziert wird."

    Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Naja, KK-finanzierte Sexmaschinen wären noch irgendwie akzeptabel. Aber ist Sex nicht mehr als Abhilfe?

  • 16.01.26, 12:16

     

    Erv:

    Anwesend, fruchtbar.😎

     

    Gemäß der alten 80/20 Regel:

    haben sich aufgrund der DNA-Analysen von Knochenfunden 80% der Frauen aber nur 20% der Männer fortgepflanzt.

     

    Hier ein ganz linkes Blättchen noch dazu:

    https://taz.de/Biologin-ueber-Gendertheorie/!5755490/

    So einfach 😄

     

    Im Ernst, vielen Dank für den Artikel. Ich finde ihn echt interessant. taz eben 😉

  • Ich möchte mich erst einmal bedanken – die vielen unterschiedlichen Perspektiven zeigen, wie viel dieses Thema auslöst.

     

    Was mir beim Lesen immer wieder auffällt, ist die Frage: Wozu bin ich eigentlich in der Lage? Meine eigene Erfahrung ist, dass das stark davon abhängt, wo und wie man aufgewachsen ist. Das, was wir als Kinder erlebt haben – Sicherheit, Möglichkeiten, Erwartungen – prägt uns mehr, als uns oft bewusst ist.

     

    Für mich fühlt sich das wie eine innere Programmierung an. Erst wenn man sie erkennt, entsteht die Freiheit, bewusst andere Entscheidungen zu treffen.

     

    Wie erlebt ihr das bei euch selbst?


    Thomas Kissing 

  • 16.01.26, 08:56

    Karin:

    Also versteh mich nicht falsch, Alica

    Ich war 2 Jahre befreundet eh wir ein Paar waren, nach 4 Jahren Beziehung in getrennten Wohnungen wurde ich überraschend schwanger und so zogen wir nach der Geburt zusammen, in sein Elternhaus, Eltern unten wohnend wir oben aber dasselbe Treppenhaus und Hauseingang. Er studierte noch. Abgemacht war 50 und 50 Arbeiten Betreuen, ging aber ja nicht wegen Studium. Ich liebte es zu stillen und sie zu Beobachten aber ich fand es schrecklich im Elternhaus zu sein, ständig überwacht und kritisiert der Mama. Also zogen wir nach Zürich, da war die zweite auch schon unterwegs. Ich dachte wir bleiben nun ewig zusammen. Er im Studium ich zu Hause bei den Kindern meistens alleine auch an den Wochenenden. Dan kam ans Licht das beide Töchter angeborene Krankheiten hatten, ich war vom Krankenhaus und Therapiethermine ziemlich am rotieren, er in Depressionen. Aber weiter im Studium mit Auszeichnung Dipl und weiter in der Forschung. Als beide Kinder in den Kindergarten kamen, versuchte er einen erweiterten Suizid und ich flüchtete ins Frauenhaus mit den Kindern. Nach 10 Tagen musste ich raus, weil weder die Opferhilfe (ich hatte keine Schusswunde) noch das Eheschutzgesetz (wir hatten nicht geheiratet) bereit waren uns zu finanzieren, 1000 Fr. pro Tag, ich hatte 10000 Fr Schlden angehäuft statt Schutz zu haben. Also, keine Wohnung, kein Job und die Angst umgebracht zu werden. So ging ich zurück, er zog aus und ich fand Arbeit in einer Bibliothek dank einer Freundin. Dank einem Erziehungsbeistand wurden das Besuchsrecht geregelt. Mir war wichtig, dass die Kinder ihren Vater weiterhin sehen, trotz seines Jähzorn war er sicher für die Kinder.

    Ich fand es viel schöner ein Teil zu arbeiten, wo ich mich von den Familliensorgen erholen konnte und ein Teil Mutter zu sein um mich von der Arbeit zu erholen.

     

    Arg, was du durchgemacht hast, und toll, dass du so stark bist, dass du hier darüber schreiben kannst!

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