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  • Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?

    Diskussion · 211 Beiträge · 6 Gefällt mir · 2.891 Aufrufe

    Als Kind habe ich oft genau hingesehen, ohne es richtig zu verstehen. Meine Mutter kochte in der Küche, während der Duft von frisch gebackenem Kuchen den Flur füllte. Sie wischte noch den Boden, brachte die Wäsche weg, kümmerte sich um alles, was im Haus erledigt werden musste. Mein Vater kam vom Arbeiten, die Hände noch leicht ölverschmiert, setzte sich mit seinem Kaffee, blätterte in der Zeitung und ruhte sich aus. Ich saß daneben und schaute zu, ohne zu wissen, dass diese Szenen etwas über die Rollenbilder aussagen, die wir still übernehmen.

     

    Auch heute wiederholen sich solche Muster oft – manchmal subtil, manchmal sichtbar. Frauen kümmern sich ums Detail, ums Organisieren, ums Fürsorgliche. Männer zeigen Stärke, übernehmen bestimmte Aufgaben, die „sichtbar“ sind.

     

    Ich frage mich: Wie sehr stecken diese Vorstellungen noch in uns? Wie beeinflussen sie, wen wir anziehend finden, wie wir daten und welche Erwartungen wir an einen Partner oder eine Partnerin haben? Und wie würden Kinder oder junge Menschen diese Rollenbilder heute wahrnehmen?

     

    Thomas Kissing

    12.01.26, 22:36

Beiträge

  • 16.01.26, 06:15

     

    Gabi:

     

    Testi, falls Du meinen Kommentar  

    " ...Glückes Schmied" meinst, bitte ich  Dich, alles nochmal im Zusammenhang zu lesen. Er bezieht  sich NUR auf besagte Diskussion bzw Antwort!!

    In dieser Diskussion hier fände ich es fehl am Platz 

    Nein, meine ich nicht, kenne ich gar nicht.

    Ich meinte so im Allgemeinen und nicht im Besonderen.

    Aber wie gesagt - dies ist sowieso der falsche Faden. 

  • 15.01.26, 23:55

     

    Alica:

     

    Karin:

    Du meinst die Frau muss nicht mehr ein Erwerbsjob nachgehen?

    Der Mann kann den Job verlieren oder sich scheiden, eigenes Geld ist immer von Vorteil….

     

    Die Frau ist schon abgesichert, wenn sie verheiratet ist. Eine Garantie gibt es für nichts im Leben, aber Arbeit halte ich für unnötig, wenn es nicht sein muss. Wer möchte sich schon täglich versklaven, wenn man auch ohne alles hat? Ich habe nie gerne gearbeitet und werde es auch in Zukunft nicht gerne tun. 

    Anspruch hoch, Eigenleistung null. Verwöhnt bis zum Gehtnichtmehr und stolz darauf, nichts zu tun.

  • 15.01.26, 22:33

     

    Stefan:

     

    Leo:

     

    Wo sind hier eigentlich die Väter ? Ist es so abwegig, dass ein Mann sich die Care- Work mit seiner Partnerin teilt, so daß beide entspannt arbeiten gehen können ? Besteht da bei Vätern überhaupt kein Interesse ? 

    Das würde mich echt interessieren...

     

    Ich kann zwar nicht aus persönlicher Erfahrung mitreden (wobei für mich die Sache auch eindeutig klar wäre), aber in meinem kompletten Famlien- , Bekannten- und Kollegenkreis ist es immer selbstverständlich gewesen, dass beide Elternteile sich sowohl um die Erziehung als auch um das Finanzielle kümmern (sicherlich mit Einschränkungen während der Elternzeit). Ich bin manchmal echt schockiert, was man hier so liest. Gibt es da wirklich so starke regionale Unterschiede bezüglich der Einstellung dazu?

    Ja, Stefan, da muss ich  Dir beipflichten. Wir kommen aus einer ganz anderen Region, die Erziehung war eine andere, in vielen Bereichen...

     

  • 15.01.26, 22:02
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Rena wieder gelöscht.
  • 15.01.26, 21:13 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 21:13.

     

    Leo:

     

     

    Was führt denn bei Frauen zu einer hohen Reproduktionsrate ? 

    Wobei...will ich das  wirklich wissen 😄😉 ? 

     

    Anwesend, fruchtbar.😎

     

    Gemäß der alten 80/20 Regel:

    haben sich aufgrund der DNA-Analysen von Knochenfunden 80% der Frauen aber nur 20% der Männer fortgepflanzt.

     

    Hier ein ganz linkes Blättchen noch dazu:

    https://taz.de/Biologin-ueber-Gendertheorie/!5755490/

  • 15.01.26, 21:10

     

    Testaccount:

    Und nach allem, was man hier so liest, kann ich nur wütend werden, wenn man dort und da lesen muss, dass man "seines Glückes Schmied" sei.

    Ich weiß, das gehört überhaupt ganz gar nicht hier her; ich wollte es aber trotzdem eingeworfen haben.

    Vielleicht ist man eher der Schmied, der andauernd das passende Werkzeug sucht.

     

    Man kann nur hoffen.

    Testi, falls Du meinen Kommentar  

    " ...Glückes Schmied" meinst, bitte ich  Dich, alles nochmal im Zusammenhang zu lesen. Er bezieht  sich NUR auf besagte Diskussion bzw Antwort!!

    In dieser Diskussion hier fände ich es fehl am Platz 

  • 15.01.26, 21:05

     

    Leo:

     

    Wo sind hier eigentlich die Väter ? Ist es so abwegig, dass ein Mann sich die Care- Work mit seiner Partnerin teilt, so daß beide entspannt arbeiten gehen können ? Besteht da bei Vätern überhaupt kein Interesse ? 

    Das würde mich echt interessieren...

     

    Ich kann zwar nicht aus persönlicher Erfahrung mitreden (wobei für mich die Sache auch eindeutig klar wäre), aber in meinem kompletten Famlien- , Bekannten- und Kollegenkreis ist es immer selbstverständlich gewesen, dass beide Elternteile sich sowohl um die Erziehung als auch um das Finanzielle kümmern (sicherlich mit Einschränkungen während der Elternzeit). Ich bin manchmal echt schockiert, was man hier so liest. Gibt es da wirklich so starke regionale Unterschiede bezüglich der Einstellung dazu?

  • 15.01.26, 20:29

     

    Erv:

    Schlussfolgerung: Männer mit höherem Einkommen haben eine bessere Reproduktions-chance. Wiederspricht das nicht deiner woken Agenda (und ich weiß, für dich ist woke ein Kompliment😉) wonach die inneren Werte mehr zählen als Status und Einkommen?

     

    Vielen Dank 😊. Ich selbst habe bei meiner Ehe darauf geschaut, ob mein Partner ein zuverlässiger und liebevoller Mensch ist. Ein regelmäßiges Einkommen war natürlich auch gut, ehrlich gesagt. Aber was bringen mir 10.000 € , um mal dabei zu bleiben, wenn ich zwar einen Versorger habe, aber keinen sich aktiv einbringenden Vater ? 

     

    Was führt denn bei Frauen zu einer hohen Reproduktionsrate ? 

    Wobei...will ich das  wirklich wissen 😄😉 ? 

  • 15.01.26, 20:04

     

    Testaccount:

    Und nach allem, was man hier so liest, kann ich nur wütend werden, wenn man dort und da lesen muss, dass man "seines Glückes Schmied" sei.

    Ich weiß, das gehört überhaupt ganz gar nicht hier her; ich wollte es aber trotzdem eingeworfen haben.

    Vielleicht ist man eher der Schmied, der andauernd das passende Werkzeug sucht.

     

    Man kann nur hoffen.

    Wut ist, für mich, erst mal.was positives, da sie Energie freisetzt. Ich hab aber den Grund deiner Wut nicht ganz verstanden. 

  • 15.01.26, 20:03

    Eines bin ich mir inzwischen sicher, Kinder brauchen die Aufmerksamkeit und Liebe beide Eltern.

    Beide sollten mindestens mit einem Fuss in der Arbeitswelt bleiben, und der Mann soll nicht der Frau helfen sondern seinen Anteil an Hausarbeit und Erziehung von sich aus erledigen, denn es sind seine Kinder und sein zu Hause. Dann sind beide Stark und Fürsorglich🤗und es gibt durch aus Beispiele, wo das klappt.

  • 15.01.26, 20:02

     

    Leo:

    Willkommen in der Altersarmut, Alica. Ich dachte auch mal, das funktioniert, wobei mein Ex- Mann weit weg von 10.000 € Verdienst war, ich mich aber einfach in ihn verliebt hatte. Das scheint hier bei Beziehungs- Konzepten auch keine Rolle mehr zu spielen. Ich lese und lerne hier viel über Menschen.

    Meiner Erfahrung nach funktioniert es für Frauen am Ende nicht, wenn sie kein eigenes Einkommen oder Vermögen haben. Damit versklavst du dich dann wirklich. Und für eine Famiile zu sorgen ist harte Arbeit, die mich nicht erfüllt hat. 

    Alice schätze ich eher als knallhart ein, daher denke ich dass sie ihre Sache entsprechend kalkuliert hat.

     

    Viele Frauen haben kein Vermögen oder einen Job der sie autark am Leben hält. Zumindest sind die Alimente sehr wichtig. Wenn der Mann nun seit Urzeiten arbeitslos oder unqualifiziert ist, ist nicht viel zu holen. Insofern bietet ein Mann mit 10k Einkommen und entsprechendem Vertrag eine wesentlich höhere Versorgungssicherheit.

    Schlussfolgerung: Männer mit höherem Einkommen haben eine bessere Reproduktions-chance. Wiederspricht das nicht deiner woken Agenda (und ich weiß, für dich ist woke ein Kompliment😉) wonach die inneren Werte mehr zählen als Status und Einkommen?

     

     

    Wo sind hier eigentlich die Väter ? Ist es so abwegig, dass ein Mann sich die Care- Work mit seiner Partnerin teilt, so daß beide entspannt arbeiten gehen können ? Besteht da bei Vätern überhaupt kein Interesse ? 

    Das würde mich echt interessieren...

     

    Doch, durchaus.

    Für mich war es schmerzlich nicht in diesem Umfang wie früher teilhaben zu können. Ich habe meiner Feundin auch angeboten die Karenz komplett zu übernehmen als ich eine drohende Katastrophe kommen sah.

  • 15.01.26, 19:56

     

    Testaccount:

    Und nach allem, was man hier so liest, kann ich nur wütend werden, wenn man dort und da lesen muss, dass man "seines Glückes Schmied" sei.

    Ich weiß, das gehört überhaupt ganz gar nicht hier her; ich wollte es aber trotzdem eingeworfen haben.

    Vielleicht ist man eher der Schmied, der andauernd das passende Werkzeug sucht.

     

    Man kann nur hoffen.

    wenn der Schmied alleine auf das Eisen haut, mag dies wohl stimmen… aber in einem Familiengefüge braucht es immer einen Ausgleich, wenn unterschiedlich stark gehämmert wird.

    kurzum, ohne („ständige“) Kommunikation funktioniert keine Partnerschaft, ob geschäftlich oder Privat

  • 15.01.26, 19:51

    Und nach allem, was man hier so liest, kann ich nur wütend werden, wenn man dort und da lesen muss, dass man "seines Glückes Schmied" sei.

    Ich weiß, das gehört überhaupt ganz gar nicht hier her; ich wollte es aber trotzdem eingeworfen haben.

    Vielleicht ist man eher der Schmied, der andauernd das passende Werkzeug sucht.

     

    Man kann nur hoffen.

  • 15.01.26, 19:49 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 19:50.

    es gibt keinen Plan B, und VorSORGE sowieso nicht… meistens kommt es anders als gedacht.

     

    Mutter werden/sein ist die wunderbarste Sache, die ich erleben durfte🙏🏻✨

    und ja Alica, Mutter ist man ein Leben lang… aber die Aufgaben verändern sich, zum Glück. 

     

    mein „Rat“ wäre, suche a) mal eine Arbeit die dir wirklich gefällt und versuche dort immer ein Bein in der Arbeitswelt zuhalten und up to date zu bleiben… oder wenn die Kinder im Schulsystem sind etwas ganz Neues zu erlernen… weil so oft, wenn die Kinder flüge sind, viele Ehen auch auseinander gehen, oft „plötzlich„… und dann kann man als Frau ziemlich im Sumpf stehen.

  • 15.01.26, 19:38 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 19:40.

    Ja, bei 2Kulturenehen ist immer die Gefahr, dass ein Elternteil in das Heimatland entschwindet. Es gibt keine Sicherheit, auch die Ehe ist in heutiger Zeit keine Sicherheit. Mein Rat ist stets mit einem Fuss in der Berufswelt zu bleiben, den auch ein Unfall oder eine Krankheit kann das ganze in eine präkere Situation bringen. Eine Bekannte mit 4 Kinder glückliche Ehe, verlor ihren Mann als er kurz eine Runde mit dem Fahrrad machen wollte und von einem Auto erfasst wurde. Das Wittwengeld war zu wenig, sie war gezwungen wieder arbeiten zu gehen.

    Erv:

     

    Karin:

    Also versteh mich nicht falsch, Alica

    Ich war 2 Jahre befreundet eh wir ein Paar waren, nach 4 Jahren Beziehung in getrennten Wohnungen wurde ich überraschend schwanger und so zogen wir nach der Geburt zusammen, in sein Elternhaus, Eltern unten wohnend wir oben aber dasselbe Treppenhaus und Hauseingang. Er studierte noch. Abgemacht war 50 und 50 Arbeiten Betreuen, ging aber ja nicht wegen Studium. Ich liebte es zu stillen und sie zu Beobachten aber ich fand es schrecklich im Elternhaus zu sein, ständig überwacht und kritisiert der Mama. Also zogen wir nach Zürich, da war die zweite auch schon unterwegs. Ich dachte wir bleiben nun ewig zusammen. Er im Studium ich zu Hause bei den Kindern meistens alleine auch an den Wochenenden. Dan kam ans Licht das beide Töchter angeborene Krankheiten hatten, ich war vom Krankenhaus und Therapiethermine ziemlich am rotieren, er in Depressionen. Aber weiter im Studium mit Auszeichnung Dipl und weiter in der Forschung. Als beide Kinder in den Kindergarten kamen, versuchte er einen erweiterten Suizid und ich flüchtete ins Frauenhaus mit den Kindern. Nach 10 Tagen musste ich raus, weil weder die Opferhilfe (ich hatte keine Schusswunde) noch das Eheschutzgesetz (wir hatten nicht geheiratet) bereit waren uns zu finanzieren, 1000 Fr. pro Tag, ich hatte 10000 Fr Schlden angehäuft statt Schutz zu haben. Also, keine Wohnung, kein Job und die Angst umgebracht zu werden. So ging ich zurück, er zog aus und ich fand Arbeit in einer Bibliothek dank einer Freundin. Dank einem Erziehungsbeistand wurden das Besuchsrecht geregelt. Mir war wichtig, dass die Kinder ihren Vater weiterhin sehen, trotz seines Jähzorn war er sicher für die Kinder.

    Ich fand es viel schöner ein Teil zu arbeiten, wo ich mich von den Familliensorgen erholen konnte und ein Teil Mutter zu sein um mich von der Arbeit zu erholen.

     

    Das ist eine sehr schlimme Geschichte.

    Was aber ist der genau Rat an Alice? Wie kann man Vorsorge treffen? 

     

    Grundsätzlich sollte man einen Plan B haben, es gibt aber Situationen gegen die man machtlos ist. Z.B. hatte im erweiterten Freundeskreis eine Frau ihn verlassen und ist in ihr Heimatland mit dem Kind gezogen. Sprich er konnte das Kind nicht sehen.

     

  • 15.01.26, 19:38

    Willkommen in der Altersarmut, Alica. Ich dachte auch mal, das funktioniert, wobei mein Ex- Mann weit weg von 10.000 € Verdienst war, ich mich aber einfach in ihn verliebt hatte. Das scheint hier bei Beziehungs- Konzepten auch keine Rolle mehr zu spielen. Ich lese und lerne hier viel über Menschen.

    Meiner Erfahrung nach funktioniert es für Frauen am Ende nicht, wenn sie kein eigenes Einkommen oder Vermögen haben. Damit versklavst du dich dann wirklich. Und für eine Famiile zu sorgen ist harte Arbeit, die mich nicht erfüllt hat. 

     

    Wo sind hier eigentlich die Väter ? Ist es so abwegig, dass ein Mann sich die Care- Work mit seiner Partnerin teilt, so daß beide entspannt arbeiten gehen können ? Besteht da bei Vätern überhaupt kein Interesse ? 

    Das würde mich echt interessieren...

  • 15.01.26, 19:29

     

    Karin:

    Also versteh mich nicht falsch, Alica

    Ich war 2 Jahre befreundet eh wir ein Paar waren, nach 4 Jahren Beziehung in getrennten Wohnungen wurde ich überraschend schwanger und so zogen wir nach der Geburt zusammen, in sein Elternhaus, Eltern unten wohnend wir oben aber dasselbe Treppenhaus und Hauseingang. Er studierte noch. Abgemacht war 50 und 50 Arbeiten Betreuen, ging aber ja nicht wegen Studium. Ich liebte es zu stillen und sie zu Beobachten aber ich fand es schrecklich im Elternhaus zu sein, ständig überwacht und kritisiert der Mama. Also zogen wir nach Zürich, da war die zweite auch schon unterwegs. Ich dachte wir bleiben nun ewig zusammen. Er im Studium ich zu Hause bei den Kindern meistens alleine auch an den Wochenenden. Dan kam ans Licht das beide Töchter angeborene Krankheiten hatten, ich war vom Krankenhaus und Therapiethermine ziemlich am rotieren, er in Depressionen. Aber weiter im Studium mit Auszeichnung Dipl und weiter in der Forschung. Als beide Kinder in den Kindergarten kamen, versuchte er einen erweiterten Suizid und ich flüchtete ins Frauenhaus mit den Kindern. Nach 10 Tagen musste ich raus, weil weder die Opferhilfe (ich hatte keine Schusswunde) noch das Eheschutzgesetz (wir hatten nicht geheiratet) bereit waren uns zu finanzieren, 1000 Fr. pro Tag, ich hatte 10000 Fr Schlden angehäuft statt Schutz zu haben. Also, keine Wohnung, kein Job und die Angst umgebracht zu werden. So ging ich zurück, er zog aus und ich fand Arbeit in einer Bibliothek dank einer Freundin. Dank einem Erziehungsbeistand wurden das Besuchsrecht geregelt. Mir war wichtig, dass die Kinder ihren Vater weiterhin sehen, trotz seines Jähzorn war er sicher für die Kinder.

    Ich fand es viel schöner ein Teil zu arbeiten, wo ich mich von den Familliensorgen erholen konnte und ein Teil Mutter zu sein um mich von der Arbeit zu erholen.

     

    Das ist eine sehr schlimme Geschichte.

    Was aber ist der genau Rat an Alice? Wie kann man Vorsorge treffen? 

     

    Grundsätzlich sollte man einen Plan B haben, es gibt aber Situationen gegen die man machtlos ist. Z.B. hatte im erweiterten Freundeskreis eine Frau ihn verlassen und ist in ihr Heimatland mit dem Kind gezogen. Sprich er konnte das Kind nicht sehen.

  • 15.01.26, 18:51 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 18:52.

    Nein, einer der in seiner Vaterrolle aufgeht und bereit ist 50:50 oder mindestens 40:60 zu übernehmen

    Einer der die Verantwortung tragen kann

    Erv:

     

    Karin:

    Es ist der Sinn des Lebens😂

     

    Aber wenn dann ohne Mann? 😎

     

  • 15.01.26, 18:45 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 19:06.

    Also versteh mich nicht falsch, Alica

    Ich war 2 Jahre befreundet eh wir ein Paar waren, nach 4 Jahren Beziehung in getrennten Wohnungen wurde ich überraschend schwanger und so zogen wir nach der Geburt zusammen, in sein Elternhaus, Eltern unten wohnend wir oben aber dasselbe Treppenhaus und Hauseingang. Er studierte noch. Abgemacht war 50 und 50 Arbeiten Betreuen, ging aber ja nicht wegen Studium. Ich liebte es zu stillen und sie zu Beobachten aber ich fand es schrecklich im Elternhaus zu sein, ständig überwacht und kritisiert der Mama. Also zogen wir nach Zürich, da war die zweite auch schon unterwegs. Ich dachte wir bleiben nun ewig zusammen. Er im Studium ich zu Hause bei den Kindern meistens alleine auch an den Wochenenden. Dan kam ans Licht das beide Töchter angeborene Krankheiten hatten, ich war vom Krankenhaus und Therapiethermine ziemlich am rotieren, er in Depressionen. Aber weiter im Studium mit Auszeichnung Dipl und weiter in der Forschung. Als beide Kinder in den Kindergarten kamen, versuchte er einen erweiterten Suizid und ich flüchtete ins Frauenhaus mit den Kindern. Nach 10 Tagen musste ich raus, weil weder die Opferhilfe (ich hatte keine Schusswunde) noch das Eheschutzgesetz (wir hatten nicht geheiratet) bereit waren uns zu finanzieren, 1000 Fr. pro Tag, ich hatte 10000 Fr Schlden angehäuft statt Schutz zu haben. Also, keine Wohnung, kein Job und die Angst umgebracht zu werden. So ging ich zurück, er zog aus und ich fand Arbeit in einer Bibliothek dank einer Freundin. Dank einem Erziehungsbeistand wurden das Besuchsrecht geregelt. Mir war wichtig, dass die Kinder ihren Vater weiterhin sehen, trotz seines Jähzorn war er sicher für die Kinder.

    Ich fand es viel schöner ein Teil zu arbeiten, wo ich mich von den Familliensorgen erholen konnte und ein Teil Mutter zu sein um mich von der Arbeit zu erholen.

  • 15.01.26, 18:13 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 18:45.

    Und nun bist du abhängig von deinem Mann, hast 7 Tage die Woche 24 std Picketdienst und nimmst deine Arbeit mit in die Ferien…..

    Alica:

     

    Karin:

    Ich arbeite lieber als mich einem Mann zu versklaven… so ist jede verschieden. Schade finde ich deine Aussage, wegen arbeiten, da Hausarbeit und Kindererziehung mehr an der Substanz zehren als ein Erwerbjob….

     

    Es ist was anderes etwas gerne für dein Kind zu tun oder weil du im Job dazu gezwungen wirst. Für mich ist Arbeit, egal ob angestellt oder selbstständig, moderne Sklaverei. Bei der Selbständigkeit hängt dein Profit von deinem Einsatz ab. Dennoch bist du abhängig von deiner Kundschaft und musst die Fehler deiner Mitarbeiter ständig ausbaden. 

     

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