
Beiträge
-
Lucia:
Liebe Petra...ich möchte dir/euch diesen Podcast von Herzen empfehlen. Ist so ne Sache mit Tips, immer etwas schwierig, deshalb hört gern rein, wenn es für euch stimmig ist. Finde es sehr passend.
https://open.spotify.com/episode/4yxNUb8QeT8Z2VLaz4Y4Mr?si=Tvmh8VNuTQ6XpziayuQxmw&t=344&ct=344
Liebe Lucia
Vielen herzlichen Dank 🧡 ich habe den Podcast bereits gehört und kann ihn ebenfalls sehr empfehlen 🤗
-
Liebe Petra...ich möchte dir/euch diesen Podcast von Herzen empfehlen. Ist so ne Sache mit Tips, immer etwas schwierig, deshalb hört gern rein, wenn es für euch stimmig ist. Finde es sehr passend.
https://open.spotify.com/episode/4yxNUb8QeT8Z2VLaz4Y4Mr?si=Tvmh8VNuTQ6XpziayuQxmw&t=344&ct=344
-
Remo:
Hallo zusammen
Ich bin bzw. war in einer 5 jährigen Beziehung welche wie im Flug verging, mit auf und abs. Wir zeigten uns den Spiegel, triggerten uns gegenseitig, haben Welle um Welle gemeistert. Mein Partnerin hatte ein ausgeprägtes ich und ich ein ausgeprägtes wir. Gegensätze sollen sich ja bekanntlich anziehen. Unsere Tiefs kamen oftmals völlig unerwartet. Sie braucht sehr viel Zeit für sich und meine Zeit wurde immer mehr gekürzt. Auch ein Zeitplan fehlte oft und so wartete ich auf Sie bis sie dann Zeit hatte. Plötzlich tauchte wieder die Idee vom getrennt schlafen auf oder sogar vom getrennt wohnen. Dieses Thema hatten wir schon mal früher. Sie liebt mich und hat Schluss gemacht und ich verstehe dies einfach nicht. Ich habe das Gefühl, dass wenn wir getrennt wohnen werden, die Beziehung auseinander geht und so zusammen wohnen mit dieser Distanz und Kühle tut mir weh. Ich liebe Sie aber die Frage bleibt, tut sie mir gut? Tu ich Ihr gut? Sie fühlt sich in dieser Situation wohl… es kommt alles wie es kommt. Ich hingegen fühle mich einwenig verloren. Wer schuld hat? Niemand bzw. wir beide. Lohnt es sich zu kämpfen? Wenn der Partner nicht will bringt es wohl nichts. Wie seht Ihr das? LG Remo
Hallo Remo,
ich glaube, ich kann gut verstehen, wie Dir zumute ist. Eine ähnliche Situation (gleich sind sie nie) hatte ich auch schon erlebt.
Fast 2 Jahre habe ich gekämpft - völlig erfolglos. Wenn ich nur rechnerisch den Verlust an Lebenszeit anschaue... Aber das geht halt nicht so.
Die Gefühle, die wir haben hindern uns, rationale (radikale?) Entscheidungen zu treffen.
Das mag auf den ersten Blick schlecht sein. Aber unsere Gefühle sind es, die uns zu Menschen machen - und deswegen sollen wir sie auch pflegen.
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du in Dein Inneres hörst und schaust, was Du für ein wertvoller Mensch bist!
Möglicherweise / wahrscheinlich kann dies Deine Partnerin einfach so nicht sehen. Das ist nicht schön, aber dennoch machst Du keine Schuldzuweisung. Damit zeigst Du ein tiefes empathisches Verständnis und eine enorme menschliche Größe. Vielleicht solltest Du Dir diese - und es ist sicher nicht die Einzige - menschliche Größe mal vor Augen halten. Ich bin absolut sicher - so war auch meine eigene Erfahrung - daß es ein Gegenstück gibt, was Dich so sehen kann, wie Du wirklich bist.
Eine Trennung hinterlässt immer Spuren. Aber es sind Spuren unseres Lebens, die uns am Ende des Tages zu der gereiften Persönlichkeit machen, die wir sind. Und erst durch sie (die Trennung) eröffnen sich neue Wege unseres Lebens. Und wir wissen nie vorher, wie wertvoll diese Wege sein werden.
Manchmal ist ein Verbleiben die Wahl der Qual und eine Trennung - wenn auch mit Schmerzen - die Wahl der Heilung für Dein Herz und Deine Seele und schafft Dir die Möglichkeit für ein glücklicheres Erfahren Deiner Lebenszeit.
Von Herzen alles Gute!
LG
Michi
-
Colin aus 3021 Pressbaum16.02.26, 22:55 - Zuletzt bearbeitet 16.02.26, 23:01.✗ Dieser Inhalt wurde von Colin wieder gelöscht.
-
Remo:
Hallo zusammen
Ich bin bzw. war in einer 5 jährigen Beziehung welche wie im Flug verging, mit auf und abs. Wir zeigten uns den Spiegel, triggerten uns gegenseitig, haben Welle um Welle gemeistert. Mein Partnerin hatte ein ausgeprägtes ich und ich ein ausgeprägtes wir. Gegensätze sollen sich ja bekanntlich anziehen. Unsere Tiefs kamen oftmals völlig unerwartet. Sie braucht sehr viel Zeit für sich und meine Zeit wurde immer mehr gekürzt. Auch ein Zeitplan fehlte oft und so wartete ich auf Sie bis sie dann Zeit hatte. Plötzlich tauchte wieder die Idee vom getrennt schlafen auf oder sogar vom getrennt wohnen. Dieses Thema hatten wir schon mal früher. Sie liebt mich und hat Schluss gemacht und ich verstehe dies einfach nicht. Ich habe das Gefühl, dass wenn wir getrennt wohnen werden, die Beziehung auseinander geht und so zusammen wohnen mit dieser Distanz und Kühle tut mir weh. Ich liebe Sie aber die Frage bleibt, tut sie mir gut? Tu ich Ihr gut? Sie fühlt sich in dieser Situation wohl… es kommt alles wie es kommt. Ich hingegen fühle mich einwenig verloren. Wer schuld hat? Niemand bzw. wir beide. Lohnt es sich zu kämpfen? Wenn der Partner nicht will bringt es wohl nichts. Wie seht Ihr das? LG Remo
Lieber Remo
deine Worte zeigen sehr viel Reflexion und Herz. Fünf Jahre voller Höhen und Tiefen hinterlassen Spuren – und es ist absolut verständlich, dass du dich gerade verloren fühlst. Für mich klingt das, was du beschreibst, nicht nach einer toxischen Dynamik, sondern nach zwei Menschen, die einfach sehr unterschiedlich funktionieren: du mit einem starken „Wir“-Gefühl und sie mit einem ausgeprägten Bedürfnis nach „Ich“ und Raum.
Manchmal ziehen sich Gegensätze an, aber genau diese Unterschiede können auch herausfordernd werden, wenn Bedürfnisse nach Nähe, Zeit und Struktur auseinandergehen. Das bedeutet nicht automatisch, dass jemand schuld ist oder dass die Liebe nicht echt war.
Was euch vielleicht helfen könnte – unabhängig davon, ob ihr als Paar weitergeht oder nicht – wäre ein Blick auf Human Design. Nicht als absolute Wahrheit, sondern als Werkzeug, um die eigenen Energien, Bedürfnisse und Grenzen besser zu verstehen. Oft entsteht dadurch mehr Verständnis füreinander, weil man erkennt, dass der andere nicht „gegen“ einen handelt, sondern einfach anders tickt.
Ob es sich lohnt zu kämpfen, kannst letztlich nur du fühlen. Wichtig ist vielleicht die Frage: Kämpfst du für eine gemeinsame Entwicklung – oder kämpfst du allein? Zwei Menschen dürfen verschieden sein, solange beide gesehen werden und sich wohlfühlen.
Ich wünsche dir viel Klarheit und dass du gut auf dich achtest.Liebe Grüße Petra
-
Tony:
Ich habe keine Ahnung was Narzissmus und toxische Beziehungen mit der Schweiz zu tun haben ... ;)
Dein Kommentar zeigt vor allem, wie wenig du dich mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Über narzisstischen Missbrauch zu spotten ist nicht edgy, sondern ignorant. Wenn dir das Wissen und die Empathie fehlen, dann halte dich künftig einfach raus – denn solche Aussagen helfen niemandem und entlarven nur deine eigene Respektlosigkeit.
-
Ich habe keine Ahnung was Narzissmus und toxische Beziehungen mit der Schweiz zu tun haben ... ;)
-
Hallo zusammen
Ich bin bzw. war in einer 5 jährigen Beziehung welche wie im Flug verging, mit auf und abs. Wir zeigten uns den Spiegel, triggerten uns gegenseitig, haben Welle um Welle gemeistert. Mein Partnerin hatte ein ausgeprägtes ich und ich ein ausgeprägtes wir. Gegensätze sollen sich ja bekanntlich anziehen. Unsere Tiefs kamen oftmals völlig unerwartet. Sie braucht sehr viel Zeit für sich und meine Zeit wurde immer mehr gekürzt. Auch ein Zeitplan fehlte oft und so wartete ich auf Sie bis sie dann Zeit hatte. Plötzlich tauchte wieder die Idee vom getrennt schlafen auf oder sogar vom getrennt wohnen. Dieses Thema hatten wir schon mal früher. Sie liebt mich und hat Schluss gemacht und ich verstehe dies einfach nicht. Ich habe das Gefühl, dass wenn wir getrennt wohnen werden, die Beziehung auseinander geht und so zusammen wohnen mit dieser Distanz und Kühle tut mir weh. Ich liebe Sie aber die Frage bleibt, tut sie mir gut? Tu ich Ihr gut? Sie fühlt sich in dieser Situation wohl… es kommt alles wie es kommt. Ich hingegen fühle mich einwenig verloren. Wer schuld hat? Niemand bzw. wir beide. Lohnt es sich zu kämpfen? Wenn der Partner nicht will bringt es wohl nichts. Wie seht Ihr das? LG Remo
-
@ Vero
Klar zeigen wir uns beim Kennenlernen und zu Beginn einer Beziehung von unserer Schokoladenseite. Das ist aber doch vollkommen normal und natürlich. Wir können getrost davon ausgehen, dass uns das von der Evolution in die Wiege gelegt worden ist. Im Tierreich heisst es "balzen" und "turteln". Ist mE. alles normal.
Das Problem fängt hinterher an, wenn die ersten Problemchen auftauchen.
Und genau hier ist die alles entscheidende Frage:
Ist eine offene und ehrliche Kommunikation möglich, in der Beide die Postion des Anderen zu erkennen bemüht sind und ist es möglich eine Einigung zu erzielen - zunächst kommunikativ und danach natürlich auch vom Verhaltensmuster.
Machen wir uns nichts vor: das wird von Beiden abverlangen, einen Kompromiss einzugehen.
Eine Beziehung einzugehen, heißt nun mal Kompromissbereitschaft mitzubringen.
Wenn da - schon ganz zu Beginn - keine Kompromissbereitschaft zu erkennen ist, sollte man vielleicht schnellstens die Reißleine ziehen.
Ich selbst habe in der Vergangenheit endlose Zeit damit verbracht, in einer Beziehung einfach nur ein sinnvolles Gespräch zu starten, um Differenzen aufzuzeigen und dann evtl. lösen zu können. War nicht möglich!
Dabei war und ist mein Credo immer gewesen: wo halbintelligente Menschen am Werk sind, muß ein Gespräch möglich sein. Möglicherweise führt dieses nicht zu einer einvernehmlichen Lösung in Wort und TAT. Dann bleibt immer noch eine saubere und ehrliche Trennung als Möglichkeit.
Deshalb: lieber früher, nämlich
- bei den ersten Zeichen kognitiver Dissonanz
- bei konstanter Gesprächsverweigerung
einen Cut machen.
Klingt hart; wenn ich aber lesen muß, daß Ecki mit Selbstmord erpresst wird...
-
Michi:
Liebe Petra,
ganz herzlichen Dank für diese Initiative und Deine Beiträge und natürlich auch die von allen Anderen!
Ich hatte davon gehört, mich aber nie mit dem Problem Narzissmus auseinandergesetzt. Nun, wo ich diese Beiträge lese, fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Ganz aktuell hatte ich wohl nochmal richtig Glück gehabt!
Das zu verarbeiten, fällt mir jetzt sicher viel leichter. Ich hatte schon an mir gezweifelt, ob ich überhaupt bindungsfähig bin.
Wenn ich hier lese, was Andere erlebt haben, erscheinen mir meine Erfahrungen aber wie "peanuts".
Ich weiß nichts über das ganze Thema,; bin hier zum ersten Mal damit konfrontiert. Es regt aber zum Nachdenken - auch über eigene Erfahrungen in der Vergangenheit - an.
Ganz herzliches Dankeschön an Dich und alle Anderen für diese wertvollen Beiträge!
Liebe Grüße
Michi
P.S.
2 Dinge scheinen mir hier aufzupoppen:
- kognitive Dissonanz: Worte und Taten passen nicht zusammen
- wechselhaftes Verhalten: erzeugt Unsicherheit in Dir selbst
Lieber Michi,
vielen Dank für Deine offenen Worte und Deine ehrliche Rückmeldung. Es bedeutet mir wirklich viel zu lesen, dass Dich die Beiträge zum Nachdenken gebracht haben und Dir vielleicht sogar helfen, manche Dinge klarer einzuordnen. Gerade dieses Gefühl von „Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen“ kennen viele – weil man lange spürt, dass etwas nicht stimmt, es aber nicht benennen kann.
Bitte vergleiche Deine Erfahrungen nicht mit denen anderer oder werte sie als „Peanuts“ ab. Schmerz lässt sich nicht messen, und jede Verunsicherung, jedes Zweifeln an sich selbst hinterlässt Spuren. Dass Du sogar Deine eigene Bindungsfähigkeit hinterfragt hast, zeigt, wie tief solche Dynamiken wirken können. Genau dort beginnt oft das Problem: Man sucht die Ursache zuerst bei sich selbst.
Was Du in Deinem P.S. ansprichst, trifft für mich einen ganz wichtigen Kern. Diese kognitive Dissonanz – wenn Worte und Taten nicht zusammenpassen – ist extrem verwirrend. Nach außen werden Nähe, Verständnis oder sogar Heilung vermittelt, während sich im direkten Kontakt etwas ganz anderes anfühlt. Dazu kommt dieses wechselhafte Verhalten: mal zugewandt, mal distanziert, mal warm, dann wieder kühl. Diese Unberechenbarkeit erzeugt eine stille Unsicherheit, die sich langsam in das eigene Selbstbild einschleicht.
Ich erlebe genau solche Muster seit vielen Jahren auch in meiner eigenen Familie, besonders im Kontakt mit meiner Schwester. Nach außen verkörpert sie eine sehr empathische, spirituelle Rolle, doch im persönlichen Umgang fühlt es sich für mich oft anders an. Gespräche werden verdreht, Wahrnehmungen infrage gestellt, und am Ende bleibt ein Gefühl zurück, sich selbst erklären oder rechtfertigen zu müssen. Dieses Auseinanderklaffen zwischen öffentlichem Bild und privater Realität war für mich lange schwer zu greifen – bis ich begonnen habe, diese Dynamiken klarer zu benennen.
Mir geht es dabei nicht darum, jemanden zu verurteilen oder festzulegen, sondern darum, meine eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen. Die Beiträge hier helfen mir – genau wie Dir – Dinge einzuordnen, die früher nur ein diffuses Unbehagen waren. Und vielleicht liegt darin auch die größte Stärke dieses Austauschs: dass man merkt, nicht allein zu sein mit diesen Gedanken.
Danke Dir nochmals für Deine Offenheit und dafür, dass Du Deine Beobachtungen teilst. Sie bringen eine wichtige Perspektive hinein.
Herzliche GrüßePetra
-
Liebe Petra,
ganz herzlichen Dank für diese Initiative und Deine Beiträge und natürlich auch die von allen Anderen!
Ich hatte davon gehört, mich aber nie mit dem Problem Narzissmus auseinandergesetzt. Nun, wo ich diese Beiträge lese, fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Ganz aktuell hatte ich wohl nochmal richtig Glück gehabt!
Das zu verarbeiten, fällt mir jetzt sicher viel leichter. Ich hatte schon an mir gezweifelt, ob ich überhaupt bindungsfähig bin.
Wenn ich hier lese, was Andere erlebt haben, erscheinen mir meine Erfahrungen aber wie "peanuts".
Ich weiß nichts über das ganze Thema,; bin hier zum ersten Mal damit konfrontiert. Es regt aber zum Nachdenken - auch über eigene Erfahrungen in der Vergangenheit - an.
Ganz herzliches Dankeschön an Dich und alle Anderen für diese wertvollen Beiträge!
Liebe Grüße
Michi
P.S.
2 Dinge scheinen mir hier aufzupoppen:
- kognitive Dissonanz: Worte und Taten passen nicht zusammen
- wechselhaftes Verhalten: erzeugt Unsicherheit in Dir selbst
-
Ecki:
Liebe Anita,
danke für deine Worte, sie treffen genau das, was ich empfinde. Es Ist sicher nicht einfach zu gehen, aber ich schaffe das ohne Therapeuten. Was mich bisher daran gehindert hat die Beziehung aufzugeben ist, dass ich irgendwo weiss, dass sie mich braucht. Sie hat in ihren schwachen Phasen mehrmals mit Selbstmord gedroht. Das nützt nur alles nichts, wenn mein Leben dadurch so sehr leidet.
Liebe Grüsse, Ecki
ps: habe nicht heruasgefunden, wie ich dir direkt zurückschreiben kann, deshalb so.
Lieber Ecki, ich verstehe dich sooo gut..zum Narzisten ist noch eine schwere Krankheit dazu gekommen bei ihm. Er wird nicht alleine Leben können. Umso schwerer ist das Weggehen. Schuldgefühle die mich plagen. Aber all diese Erniedrigungen, auch als wir noch nichts von der Krankheit wussten, erlauben mir zu Gehen. Dann habe ich finanzielle Unsicherheiten. Aber ich musste mich entscheiden, für meine Gesundheit etwas zu tun, oder für ihn da zu sein und mich und mein Leben aufgeben. Ich bin seit dem Mai letzen Jahres getrennt und ich fange an aufzublühen. Bin aber traumatisiert, was andere Menschen angeht. Zum Glück habe ich meinen Hund, er trägt und begleitet mich durch die schwere Zeit, mit all seiner reinen Liebe.
Jeder Mensch hat Eigenverantwortung und muss die Konsequenzen für sein Handeln selber tragen. Mit Selbstmord zu drohen ist ganz schlimm, aber versuche diesen Rucksack nucht zu tragen. Du bist nicht verantwortlich für ihr Leben. Es ist reine Machtausübung. Trag diese Verantwortung nicht, lass sie für sich entscheiden. Sie darf mit ihrem Leben umgehen wie sie will. Ich weiss, dass ist einfach gesagt, schwer umzusetzen. Du hast noch ein gutes Leben vor dir, aber es ist das letzte Drittel. Leb es Ecki!!! Ich bin schon 70 Jahre und habe Jahre vergeudet in der Hoffnung und geändert hat sich erst etwas, als ich ausgezogen bin. Ich bin noch auf dem Weg, mich ganz abzunabeln, habe es auch noch nicht ganz geschafft. So nehme ich noch seine Anrufe ab, obwohl ich es eigentlich gar nicht mehr will. Aber der innere Kritiker in mir ist manchmal einfach zu laut.
Einfach in meinen Gedanken an dich Anita
-
Nachtrag: Habt keine Angst vor dem Alleinsein!! Es gibt zum Glück 'spontacts'. Ich habe mittlerweile sehr viele wertvolle Menschen auf dieser Platform kennen gelernt und konnte sogar neue Freundschaften aufbauen.
-
●extrem aufmerksam
●charmant
●interessiert
Sind wir das nicht alle am Anfang einer Beziehung, Frau und Mann? Wir zeigen doch alle nur unsere beste Seite am Anfang einer Beziehung und denken den 6er im Lotto gewonnen zu haben. Die rosarote Brille fällt erst nach Monaten.
Gemäss meiner Erfahrung ist es so, dass Männer sehr schnell Begeisterung finden an einer Frau, während dieser Vorgang bei einer Frau langsamer vonstatten geht. Diese Begeisterung verlieren die Mannen aber auch wieder schneller wie die Frauen. Männer verharren dann aber öfters in einer 'unpassenden' Beziehung (Bequemlichkeit) während Frauen dann irgendwann ausbrechen.
Wichtig ist doch für beide Parteien, dass sie sich nicht nur auf den Partner konzentrieren, sondern verschiedene Standbeine behalten oder wieder aufbauen. Nicht isolieren lassen!! So fällt es dann später auch einfacher wieder 'tschüüs' zu sagen. Sehr wichtig empfinde ich auch, dass man keine finanzielle Abhängigkeit zulässt. Also Mädels und Jungs mit dem Aussehen (u.a. aufgepimptem Körper) ist es nicht gemacht. Finanzielle Eigenständigkeit und ein gutes soziales Umfeld dann fällt die Abgrenzung und ggf. ein Loslassen einfacher. -
Liebe Anita,
danke für deine Worte, sie treffen genau das, was ich empfinde. Es Ist sicher nicht einfach zu gehen, aber ich schaffe das ohne Therapeuten. Was mich bisher daran gehindert hat die Beziehung aufzugeben ist, dass ich irgendwo weiss, dass sie mich braucht. Sie hat in ihren schwachen Phasen mehrmals mit Selbstmord gedroht. Das nützt nur alles nichts, wenn mein Leben dadurch so sehr leidet.
Liebe Grüsse, Ecki
ps: habe nicht heruasgefunden, wie ich dir direkt zurückschreiben kann, deshalb so.
-
Ecki:
Hallo Petra, dein Post von 10:14 spricht mir aus der Seele.
Es ist all das, was ich die letzten Jahre immer stärker erlebe.
Bisher habe ich es nicht geschafft die Beziehung (es sind mittlerweile über 12 Jahre) zu beenden, da ich jedesmal die Hoffnung habe, dass es doch nicht sein kann und wieder anders wird.
Ich will hier nicht alles öffentlich niederschreiben, was ich erlebt habe. Aber wenn du dich persönlich austauschen möchtest, sehr gerne.Lieber Ecki, die kurzen guten Momente, geben immer wieder Hoffnung, dass alles gut kommt, dass der Mensch auch die liebevolle Seite besitzt. Leider ist es aber meistens ein anderer Hintergrund, warum diese Menschen sich nett und ev sogar fürsorglich zeigen. Die Enttäuschung danach macht wieder traurig und lässt wieder auf harmonische Zeiten hoffen. Dieses Auf und Ab raubt Energie und man zieht sich vom sozialen Leben zurück. Es ist auch wie eine Sucht nach dem Frieden. Diese Menschen können sich aber nicht ändern. Verlier nicht noch mehr Zeit von deinem kostbaren Leben. Versuch in die Freiheit zu gehen, mit einem speziellen Therapeuten. Ich glaube allein schafft man es nicht. Viel Kraft und Mut liebe Grüsse Anita
-
Anita:
Am Anfang wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, bis sie sicher sind, dass sie dich besitzen. Dann fängt das Fallenlassen an. Ich habe angefangen die Schuld bei mir zu suchen, weil ich es nicht glauben konnte, dass ein Mensch sich so verändern kann. Ich habe mich von Leuten und dem Leben zurück gezogen, weil mir plötzlich auch die Energie fehlte durch all die Malipultionen. Das Schlimmste ist das Loslassen, obwohl das niemand versteht, nicht mal ich, warum das so schwierig ist, nach all dem Erlebten.
Ob ich je wieder so ein fröhlicher Mensch werde wie vorher? Ich weiss es nicht, aber ich bin an dem Trauma aufzulösen und hoffe es sehr.
Ich bin sehr dankbar, habe ich die Trennung geschafft.
Liebe Grüsse Anita
Liebe Anita,
deine Zeilen haben etwas sehr Ehrliches. Man spürt, wie tief das alles gegangen ist. Dieses Umsorgt-werden am Anfang, das langsame Kippen, das eigene Zweifeln – das bringt einen völlig aus dem Gleichgewicht. Dass du die Schuld bei dir gesucht hast, ist so verständlich. Wenn ein Mensch sich so verändert, sucht man automatisch nach einer Erklärung in sich selbst.
Dass dir irgendwann die Energie gefehlt hat, dass du dich zurückgezogen hast, ist keine Schwäche. Das war Selbstschutz, auch wenn es sich damals nicht so angefühlt hat. Dauernde Manipulation macht müde, leer und still.
Und das Loslassen … das ist oft schlimmer als das Bleiben. Nicht, weil man das Erlebte schönredet, sondern weil man sich von einer Hoffnung verabschieden muss. Von dem, was man geglaubt hat, was möglich gewesen wäre. Dass das kaum jemand versteht, ist traurig – aber leider sehr typisch.
Dass du die Trennung geschafft hast, ist ein großer Schritt. Wirklich. Viele kommen nie an diesen Punkt. Du hast dich selbst ernst genommen, auch wenn es wehgetan hat.
Ob du wieder so fröhlich wirst wie früher? Vielleicht nicht auf dieselbe Art. Aber oft kommt etwas anderes zurück: mehr Klarheit, mehr Tiefe, mehr bei sich sein. Du bist dabei, etwas Schweres zu lösen – und das braucht Zeit.
Danke, dass du das geteilt hast.
Liebe GrüßePetra
-
Alle Typen teilen denselben Kern: ein instabiles Selbstwertgefühl, das durch Bewunderung, Kontrolle oder Überlegenheit stabilisiert werden soll.
Unterschiede zeigen sich darin, wie diese Bestätigung gesucht wird.
-
Anita:
Am Anfang wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, bis sie sicher sind, dass sie dich besitzen. Dann fängt das Fallenlassen an. Ich habe angefangen die Schuld bei mir zu suchen, weil ich es nicht glauben konnte, dass ein Mensch sich so verändern kann. Ich habe mich von Leuten und dem Leben zurück gezogen, weil mir plötzlich auch die Energie fehlte durch all die Malipultionen. Das Schlimmste ist das Loslassen, obwohl das niemand versteht, nicht mal ich, warum das so schwierig ist, nach all dem Erlebten.
Ob ich je wieder so ein fröhlicher Mensch werde wie vorher? Ich weiss es nicht, aber ich bin an dem Trauma aufzulösen und hoffe es sehr.
Ich bin sehr dankbar, habe ich die Trennung geschafft.
Liebe Grüsse Anita

-
Ja, das passt.
und Menschen die es erlebt haben um zu verstehen.