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Am Anfang wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen, bis sie sicher sind, dass sie dich besitzen. Dann fängt das Fallenlassen an. Ich habe angefangen die Schuld bei mir zu suchen, weil ich es nicht glauben konnte, dass ein Mensch sich so verändern kann. Ich habe mich von Leuten und dem Leben zurück gezogen, weil mir plötzlich auch die Energie fehlte durch all die Malipultionen. Das Schlimmste ist das Loslassen, obwohl das niemand versteht, nicht mal ich, warum das so schwierig ist, nach all dem Erlebten.
Ob ich je wieder so ein fröhlicher Mensch werde wie vorher? Ich weiss es nicht, aber ich bin an dem Trauma aufzulösen und hoffe es sehr.
Ich bin sehr dankbar, habe ich die Trennung geschafft.
Liebe Grüsse Anita
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Wenn du narzisstischen Missbrauch erlebt hast und deine Therapeutin oder dein Therapeut dir sagt, du müsstest einfach „besser kommunizieren“ oder „mehr Verantwortung übernehmen“ für das, was geschehen ist, dann ist das dein Zeichen, zu gehen — sofort.
Solcher Rat zeigt einen gefährlichen Mangel an Verständnis für die Natur von psychischem Missbrauch.Narzisstischer Missbrauch ist kein Kommunikationsproblem. Er ist kein Missverständnis. Er ist nicht das Ergebnis davon, dass zwei Menschen es nicht schaffen, sich in der Mitte zu treffen. Er ist ein bewusstes Muster aus Manipulation, Gaslighting, Kontrolle, Schuldzuweisungen und emotionaler Zermürbung — geschaffen, um eine Person an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln zu lassen, während die andere ihre Macht aufrechterhält.
Einer Überlebenden oder einem Überlebenden zu sagen, sie oder er solle „besser kommunizieren“, ignoriert die Tatsache, dass Narzissten Kommunikation als Waffe benutzen. Sie verdrehen Worte, verschieben ständig die Maßstäbe, leugnen Gesagtes und bestrafen Ehrlichkeit. Von einem Opfer zu verlangen, „Verantwortung zu übernehmen“, verlagert die Schuld auf die Person, die bereits zu viel gegeben, zu viel erklärt und sich selbst aufgegeben hat, nur um zu überleben.
Eine Therapeutin oder ein Therapeut, der diese Dynamik nicht erkennt, kann dich ungewollt erneut traumatisieren. Sie oder er kann genau die Narrative verstärken, die dein Täter benutzt hat, um dich gefangen zu halten: Du bist zu sensibel, du bist das Problem, du hast dich nicht genug bemüht.
Heilung von narzisstischem Missbrauch erfordert Bestätigung, Aufklärung, Sicherheit und den Wiederaufbau des Vertrauens in die eigene Wahrnehmung — nicht noch mehr Selbstvorwürfe. Du verdienst eine Therapeutin oder einen Therapeuten, der Missbrauchsdynamiken, Machtungleichgewichte und Traumareaktionen versteht. Alles darunterliegende ist nicht nur wenig hilfreich — es ist schädlich.
JESSICA HOCKS
(FACEBOOK)
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Narzissten wechseln ständig zwischen Grausamkeit und Freundlichkeit.
Sie bewegen sich mühelos zwischen Extremen hin und her, und dieses permanente Schwanken erzeugt ein Wirbelchaos aus Verwirrung für alle in ihrer Nähe. Ihre Opfer erleben kognitive Dissonanz: In einem Moment sind Narzissten charmant, liebevoll oder scheinbar fürsorglich – und im nächsten kalt, manipulativ oder offen grausam. Zwei völlig gegensätzliche Eigenschaften in ein und derselben Person zu erleben, ist zutiefst desorientierend. Menschen beginnen, an sich selbst zu zweifeln: Sind sie wirklich gut – oder wirklich schlecht?Viele Betroffene entscheiden sich unbewusst dafür, an das Gute zu glauben. Das Gehirn hat Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass jemand, der liebevoll wirkt, gleichzeitig zu tiefer Grausamkeit fähig sein kann. Das schlechte Verhalten lässt sich leichter verdrängen, weil es zu schmerzhaft, überwältigend und erschütternd für das eigene Vertrauen in andere wäre, es vollständig anzuerkennen. Mit der Zeit eskaliert das destruktive Verhalten, und das Gleichgewicht kippt – man erkennt immer mehr negative Muster als positive. Was man einst für „gut“ hielt, entpuppt sich oft nur als eine ruhigere Version ihres üblichen Verhaltens: eine kurze Atempause statt echter Freundlichkeit.
Nach und nach gewöhnen sich die Opfer an diese flüchtigen Momente der Erleichterung und klammern sich an den vorübergehenden Trost, den sie spüren, wenn Narzissten sie gerade nicht schlecht behandeln oder verletzend sprechen. Dieser Kreislauf aus Grausamkeit und gelegentlicher Freundlichkeit formt langsam eine traumatische Bindung. Man wird nicht süchtig nach Liebe oder Zuneigung, sondern nach der Erleichterung und der Pause vom Schmerz – man jagt diesem kurzen Gefühl von Sicherheit und Ruhe hinterher, das einen an jemanden bindet, der im Kern schädlich ist. Es ist zugleich verwirrend, erschöpfend und emotional fesselnd.
JESSICA HOCKS
(Facebook)
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Ecki:
Hallo Petra, dein Post von 10:14 spricht mir aus der Seele.
Es ist all das, was ich die letzten Jahre immer stärker erlebe.
Bisher habe ich es nicht geschafft die Beziehung (es sind mittlerweile über 12 Jahre) zu beenden, da ich jedesmal die Hoffnung habe, dass es doch nicht sein kann und wieder anders wird.
Ich will hier nicht alles öffentlich niederschreiben, was ich erlebt habe. Aber wenn du dich persönlich austauschen möchtest, sehr gerne.Lieber Ecki
ich habe dir ein Video zum Thema maligne Narzisstin geschickt. Inzwischen habe ich verschiedene Formen von Narzissmus erlebt – Erfahrungen, die tiefe Spuren hinterlassen haben.
Am schmerzhaftesten ist für mich jedoch die Beziehung zu meiner Schwester. Sie tritt als spirituelle, „erleuchtete“ Empathin und Heilerin auf. Diese künstlich erschaffene Fassade wirkt überzeugend – man möchte ihr glauben, weil man an das Gute glaubt.
Man hofft, dass Liebe heilen kann. Man erinnert sich an die schönen Momente und denkt, sie seien echt gewesen.
Doch genau darin liegt die Falle: Man vergisst, dass man für sie nicht als Mensch gesehen wird, sondern als Mittel zum Zweck. Geliebt wird nicht, wer man ist – sondern was man gibt, was man leistet, was man ermöglicht.
Diese Erkenntnis ist schmerzhaft, aber notwendig. -
Hallo Ecki,
es tut mir leid:-( ich leide mit Dir.
ich kann nur ermutigen, sich zu öffnen .
ich habe ein Jahr gebraucht und hatte irgendwann niemanden mehr. Parallel haben sich seltsamerweise alle gemeinsamen Freunde abgewendet. Das war der Moment als sie schon andere Pläne hatte.
Ich danke einer Person aus unseren gemeinsamen Freundeskreis besonders, die all das nicht glauben wollte.
sie unterstützt mich bis heute. -
Hallo Petra, dein Post von 10:14 spricht mir aus der Seele.
Es ist all das, was ich die letzten Jahre immer stärker erlebe.
Bisher habe ich es nicht geschafft die Beziehung (es sind mittlerweile über 12 Jahre) zu beenden, da ich jedesmal die Hoffnung habe, dass es doch nicht sein kann und wieder anders wird.
Ich will hier nicht alles öffentlich niederschreiben, was ich erlebt habe. Aber wenn du dich persönlich austauschen möchtest, sehr gerne. -
Es ist zu Beginn einfach nur ein Jackpot. Ein 6 im Lotto. Du vergisst alles. Wie bei einer Droge. Du wirst abhängig.
Dieses unten beschrieben Verhalte erkennst du erst dann, wenn du es einmal durchlebt hast.
Sonst leider nicht -
Albert:
Alles was toxisch ist...renn so schnell du kannst davon weg...
Warum man Narzissten oft nicht erkennt – und welche Masken sie tragen
Narzissten kommen selten als Problem daher.
Sie kommen als Lösung.
Am Anfang sind sie:
●extrem aufmerksam
●charmant
●interessiert
spiegeln genau das, was du dir wünschst
Nicht aus Nähe – sondern aus Strategie.
Ihre Masken:
●Der Retter: „Nur ich verstehe dich wirklich.“
●Der Verletzte: „Alle haben mich immer falsch behandelt.“
●Der Erfolgreiche: Status, Wirkung, Bewunderung.
●Der Spirituelle/Therapeutische: viel Einsicht, wenig Verantwortung.
Warum man sie nicht sofort erkennt: Weil sie dort ansetzen, wo du offen, empathisch oder hoffnungsvoll bist.
Sie geben dir am Anfang Aufwertung, später Verunsicherung.
Der Kipppunkt kommt leise: Aus Nähe wird Kontrolle.
Aus Aufmerksamkeit wird Anspruch.
Aus Liebe wird Anpassung.
Kurz gesagt:
Narzissten tragen Masken, weil darunter kein stabiles Selbst ist.
Und genau deshalb wirken sie am Anfang so überzeugend. -
Narzisstische Dynamiken sind oft nicht
laut oder offensichtlich. Sondern leise.
Du fühlst dich einfach ständig falsch. Zu
sensibel. Zu kompliziert. Verantwortlich
für die Stimmung des anderen. Und
genau das ist die Wirkung. Du zweifelst
an dir, während die Dynamik unsichtbar
bleibt. Ein wichtiger Indikator ist dein
Körper. Wenn du in einer Beziehung
permanent angespannt bist, taktierst
aufpasst - dann ist das keine
Überempfindlichkeit. Sondern ein Signal.
Gesunde Beziehungen fühlen sich nicht
wie ein Minenfeld an. -
Und Petra, Danke für das gute aber sehr schwierige Thema.
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Hallo Katja,
grundsätzlich kannst du in bester Mitte sein. Weiblichen Narzissmus merkst leider wenn du am Boden liegst.
Dann ist gut wenn du wieder die Mitte findest.lg
m
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Alles was toxisch ist...renn so schnell du kannst davon weg...
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Guten Abend, ich denke man gerät in eine toxische Beziehung, wenn man nicht in seiner Mitte ist. Man wird durch etwas von dem Gegenüber getriggert( im positiven wie negativen Sinne) und kommt in eine Gedankenspirale. Also ist es wichtig- bei sich zu bleiben und nach zu fragen- warum mich etwas triggert. Die Lösung liegt immer in einem selber. als Bsp: stell dich vor einem Spiegel und sag zB: Du bist .... Wem sagst du es eigentlich- Dir.
Also ist Selbstreflexion wichtig und sich treu bleiben und sich achten.
Ich wünsche Euch alles Gute- LG Katrin
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Pauline:
Vielleicht können wir auch darüber diskutieren, dass es auch toxische Familienmitglieder gibt und wie man denen ( bei Familienfeiern) begegnet. Ist dauerhafter Kontaktabbruch immer die richtige Lösung?
Verbring Zeit mit Menschen, die dir guttun. Bei Familienanlässen gibt ed genügend andere Menschen, so ist das "aus dem Weg gehen" relativ einfach. Toxisische Menschen sind nur so toxisch, wie man es zulässt.
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Vielleicht können wir auch darüber diskutieren, dass es auch toxische Familienmitglieder gibt und wie man denen ( bei Familienfeiern) begegnet. Ist dauerhafter Kontaktabbruch immer die richtige Lösung?
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Petra:
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💬 Austausch & Diskussion: Toxische Beziehungen
Toxische Beziehungen beginnen oft leise.
Mit Nähe, Hoffnung, Liebe – und dem Gefühl, endlich gesehen zu werden.
Und irgendwann merken wir, dass wir uns selbst immer mehr verlieren.
Viele von uns haben erlebt, wie verwirrend, schmerzhaft und erschöpfend solche Beziehungen sein können. Zweifel an sich selbst, Schuldgefühle, emotionale Abhängigkeit, Angst vor dem Alleinsein – und gleichzeitig der Wunsch, dass „es doch wieder gut wird“.
Mit dieser Diskussion möchte ich einen offenen Raum für Austausch schaffen:
✨ Woran hast du gemerkt, dass etwas nicht stimmt?
✨ Was hat dich in der Beziehung gehalten?
✨ Was hat dir geholfen, Klarheit zu bekommen oder Grenzen zu setzen?
✨ Was wünschst du dir heute für dich und zukünftige Beziehungen?
Alles darf geteilt werden – nichts muss.
Es gibt kein Richtig oder Falsch, kein Bewerten, kein Vergleichen.
Nur echtes Zuhören, Verständnis und gegenseitige Stärkung.
Du bist herzlich eingeladen, deine Gedanken, Erfahrungen oder auch Fragen zu teilen 💛