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  • Ist Übergewicht ein Hindernis bei der Partnersuche?

    Diskussion · 476 Beiträge · 12 Gefällt mir · 6.931 Aufrufe

    Kannst du dich in jemanden mit Übergewicht verknallen – oder scheitert deine Akzeptanz schon unbewusst am Körper, bevor du den Menschen überhaupt kennenlernst? Sind wir "frei" davon in unserer Partnerwahl?

    17.02.26, 18:56 - Zuletzt bearbeitet 17.02.26, 19:45.

Beiträge

  • 07.04.26, 15:49

     

    Claudio:

     

    Maresa:

     

    Claudio, wie Du sehr richtig am Beispiel der "Abnehmspritze" verdeutlichst , handelt es sich um ein gestörtes Essverhalten, ohne für den Augenblick DIE Genese einbeziehen zu wollen: Die Spritze nimmt einem den "Appetit", und die Pfunde purzeln; setzt man sie ab, ohne diesen "Erkenntniseffekt" der Spritze ERKANNT  und verinnerlicht zu haben, ... alles wie gehabt!

    Maresa, du hast meinen Kommentar entweder nicht zu Ende gelesen oder etwas übersehen. Und zwar das Thema der Fettzellen und deren Gedächtnis. Eine so eiserne Disziplin bis an dein Lebensende zu haben, um diese Fettzellen, nach dem Absetzen der Spritze, in Schach zu halten, ist extrem schwer. Wenn von 100 Menschen, welche die Abnehmspritze benutzt haben, knapp 14 es nach dem Absetzen, schaffen das Gewicht zu halten, so ist das eigentlich eine sehr miese Ausbeute, wenn man Kosten, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen mit einberechnet. Neue Versuche gehen jetzt in eine andere Richtung, nämlich das man dort ansetzt, wo alles beginnt, eben beim Essverhalten. Kennst du den kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry? "Warum trinkst du? Weil ich mich schäme. Und warum schämst du dich? Weil ich trinke". Essen ist für viele Menschen, ganz sicher nicht alle, die Kompensation für erlittene und durchgemachte Kränkungen, Traumatas usw, die einzige Möglichkeit, Glück zu empfinden. Und dann, wenn die Packung Pralinen weg ist, dann kommt die Scham und der Hass auf sich selbst. Und schon bist du, wie "im kleinen Prinzen" in einem Teufelskreis, aus dem man alleine kaum noch rauskommt. Und dort setzen jetzt neue Versuche an. Ganz am Anfang. Was ich gut finde.

    Möchte nochmal betonen, daß es zum größten Teil an einer genetischen Disposition liegt, daß der Körper Nahrung "besser" verstoffwechselt (und gerne einlagert). Bei Menschen ohne diese Vorbelastung tritt das so nicht ein, sie nehmen bei gleicher Ernährung nicht oder weniger zu.

  • 07.04.26, 15:49 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 16:27.

     

    Bine:

    Lieber Claudio bitte nimm dir was zum Essen, vielleicht bist dann weniger gekränkt! Unglaublich!

    Na Bine, DAS ist nun aber wirklich deplatziert!

    Warum? 

  • Lieber Claudio bitte nimm dir was zum Essen, vielleicht bist dann weniger gekränkt! Unglaublich!

  • 07.04.26, 15:46

     

    Maresa:

     

    Claudio:

     

    Maresa: Du sagst es richtig. WARUM sucht die Seele ihr Heil im Essen? Und das fängt schon in Kinderjahren an. Eine Studie hat gezeigt, dass wer im Kindesalter schon schwere Traumatas erlebt hat, ein viel grösseres Risiko hat, im Erwachsenenalter an Übergewicht und Adipositas zu leiden. Ich weiss, es ist ein geschmackloses und empathisch verwerfliches Beispiel, aber sieh dir Natascha Kampusch an. Als sie "befreit" wurde, war sie schlank und heute? 

    Wenn Leute, die dann unter Übergewicht und Adipositas leiden, und sich dafür schon selber hassen, dann noch auf die Ablehnung durch die Gesellschaft treffen, was glaubst du dann was passiert? Der Teufelskreislauf wird nur noch heftiger. Versteh mich nicht falsch, das ist kein Fingerzeig auf die Gesellschaft, überhaupt nicht. Sondern eher der Versuch zu zeigen, was da alles mit reinspielt. Und ich kenne das aus eigener Erfahrung. Auch wenn ich, zum Glück, mein Gewicht massiv reduzieren konnte, nicht im Amerikamässig übergewichtig bin und durch regelmässiges Krafttraining , nicht nur um die Hüfte herum breit bin. Aber dennoch erlebe ich immer wieder, wie du in eine Schublade gesteckt wirst, ohne das man die Person und seinen "Werdegang" kennt. Die Gesellschaft muss übergewichtige und adipöse Menschen nicht bemitleiden oder verhätscheln, ganz und gar nicht. Sondern ihnen als das begegnen was sie sind. Nämlich auch Menschen, mit Gefühlen und Emotionen, auf denen man einfach nur gerne rumtrampelt. Toleranz und Akzeptanz. Ich gehe ja auch nicht  zu jemandem hin, der skinny ist und reiche ihm an windigen Tagen ein Seil und sage" Hey, bind dich mal irgendwo fest, nicht das du davon fliegst".

    Ich verstehe ALLES was Du schreibst und SEHE diesen Teufelskreis!

    Deshalb wäre es ja auch so wichtig, diese Patienten während der Abnehmphase zu begleiten, was übrigens jede GKV anbietet, denn es ist sehr wichtig, die eigenen kleinen Erfolge mit "runter von der Couch", in Bewegung kommen, Austausch mit Mitpatienten u.v.m. zu unterstützen!

    Genau darum geht es mir. Das Verständnis für beide Seiten. Schön das du das auch so siehst. Danke 😊

  • 07.04.26, 15:46

     

    Bine:

    Ist dass jetzt zwischen euch 2 ein Duell? Wer mehr über das Thema weiß? Jetzt ist es dann aber wieder gut!

    Du liest doch mit! Schreib' doch gerne etwas!

  • 07.04.26, 15:45

     

    Claudio:

     

    Maresa:

     

    Schon Claudio, DIE Spritze kann NUR die Augen öffnen, für ein pathologisches Essverhalten unterschiedlichster Genese, welches während deren Applikation unterdrückt wird!

     

    Wie Du m. E. sehr richtig sagst, sollte erkannt werden, warum die Seele ihr Heil im Essen sucht!

    Maresa: Du sagst es richtig. WARUM sucht die Seele ihr Heil im Essen? Und das fängt schon in Kinderjahren an. Eine Studie hat gezeigt, dass wer im Kindesalter schon schwere Traumatas erlebt hat, ein viel grösseres Risiko hat, im Erwachsenenalter an Übergewicht und Adipositas zu leiden. Ich weiss, es ist ein geschmackloses und empathisch verwerfliches Beispiel, aber sieh dir Natascha Kampusch an. Als sie "befreit" wurde, war sie schlank und heute? 

    Wenn Leute, die dann unter Übergewicht und Adipositas leiden, und sich dafür schon selber hassen, dann noch auf die Ablehnung durch die Gesellschaft treffen, was glaubst du dann was passiert? Der Teufelskreislauf wird nur noch heftiger. Versteh mich nicht falsch, das ist kein Fingerzeig auf die Gesellschaft, überhaupt nicht. Sondern eher der Versuch zu zeigen, was da alles mit reinspielt. Und ich kenne das aus eigener Erfahrung. Auch wenn ich, zum Glück, mein Gewicht massiv reduzieren konnte, nicht im Amerikamässig übergewichtig bin und durch regelmässiges Krafttraining , nicht nur um die Hüfte herum breit bin. Aber dennoch erlebe ich immer wieder, wie du in eine Schublade gesteckt wirst, ohne das man die Person und seinen "Werdegang" kennt. Die Gesellschaft muss übergewichtige und adipöse Menschen nicht bemitleiden oder verhätscheln, ganz und gar nicht. Sondern ihnen als das begegnen was sie sind. Nämlich auch Menschen, mit Gefühlen und Emotionen, auf denen man einfach nur gerne rumtrampelt. Toleranz und Akzeptanz. Ich gehe ja auch nicht  zu jemandem hin, der skinny ist und reiche ihm an windigen Tagen ein Seil und sage" Hey, bind dich mal irgendwo fest, nicht das du davon fliegst".

    Ich verstehe ALLES was Du schreibst und SEHE diesen Teufelskreis!

    Deshalb wäre es ja auch so wichtig, diese Patienten während der Abnehmphase zu begleiten, was übrigens jede GKV anbietet, denn es ist sehr wichtig, die eigenen kleinen Erfolge mit "runter von der Couch", in Bewegung kommen, Austausch mit Mitpatienten u.v.m. zu unterstützen!

  • 07.04.26, 15:44

     

    Bine:

    Ist dass jetzt zwischen euch 2 ein Duell? Wer mehr über das Thema weiß? Jetzt ist es dann aber wieder gut!

    Was ist dein Problem? Ist das jetzt eine Diskussion oder nicht? Ich lass mir ganz sicher nicht verbieten, mich mit jemandem auszutauschen. Wenns dir nicht passt, dann schau weg!!!!!!!!!

  • 07.04.26, 15:42

     

    Maresa:

    Einer Essstörung ➡️ Adipositas lässt sich weder mit einer "Spritze" noch mit dem "Messer" (Magenband) angemessen begegnen!

     

    Auch der Magersucht (Anorexia / Anorexie nervosa) läßt sich nur mit einer Psychotherapie begegnen!

    Maresa: Sehr gut ausgedrückt👍👍

  • Ist dass jetzt zwischen euch 2 ein Duell? Wer mehr über das Thema weiß? Jetzt ist es dann aber wieder gut!

  • 07.04.26, 15:39

    Einer Essstörung ➡️ Adipositas lässt sich weder mit einer "Spritze" noch mit dem "Messer" (Magenband) angemessen begegnen!

     

    Auch der Magersucht (Anorexia / Anorexie nervosa) läßt sich nur mit einer Psychotherapie begegnen!

  • 07.04.26, 15:37

     

    Maresa:

     

    Claudio:

     

    Maresa, du hast meinen Kommentar entweder nicht zu Ende gelesen oder etwas übersehen. Und zwar das Thema der Fettzellen und deren Gedächtnis. Eine so eiserne Disziplin bis an dein Lebensende zu haben, um diese Fettzellen, nach dem Absetzen der Spritze, in Schach zu halten, ist extrem schwer. Wenn von 100 Menschen, welche die Abnehmspritze benutzt haben, knapp 14 es nach dem Absetzen, schaffen das Gewicht zu halten, so ist das eigentlich eine sehr miese Ausbeute, wenn man Kosten, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen mit einberechnet. Neue Versuche gehen jetzt in eine andere Richtung, nämlich das man dort ansetzt, wo alles beginnt, eben beim Essverhalten. Kennst du den kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry? "Warum trinkst du? Weil ich mich schäme. Und warum schämst du dich? Weil ich trinke". Essen ist für viele Menschen, ganz sicher nicht alle, die Kompensation für erlittene und durchgemachte Kränkungen, Traumatas usw, die einzige Möglichkeit, Glück zu empfinden. Und dann, wenn die Packung Pralinen weg ist, dann kommt die Scham und der Hass auf sich selbst. Und schon bist du, wie "im kleinen Prinzen" in einem Teufelskreis, aus dem man alleine kaum noch rauskommt. Und dort setzen jetzt neue Versuche an. Ganz am Anfang. Was ich gut finde.

    Schon Claudio, DIE Spritze kann NUR die Augen öffnen, für ein pathologisches Essverhalten unterschiedlichster Genese, welches während deren Applikation unterdrückt wird!

     

    Wie Du m. E. sehr richtig sagst, sollte erkannt werden, warum die Seele ihr Heil im Essen sucht!

    Maresa: Du sagst es richtig. WARUM sucht die Seele ihr Heil im Essen? Und das fängt schon in Kinderjahren an. Eine Studie hat gezeigt, dass wer im Kindesalter schon schwere Traumatas erlebt hat, ein viel grösseres Risiko hat, im Erwachsenenalter an Übergewicht und Adipositas zu leiden. Ich weiss, es ist ein geschmackloses und empathisch verwerfliches Beispiel, aber sieh dir Natascha Kampusch an. Als sie "befreit" wurde, war sie schlank und heute? 

    Wenn Leute, die dann unter Übergewicht und Adipositas leiden, und sich dafür schon selber hassen, dann noch auf die Ablehnung durch die Gesellschaft treffen, was glaubst du dann was passiert? Der Teufelskreislauf wird nur noch heftiger. Versteh mich nicht falsch, das ist kein Fingerzeig auf die Gesellschaft, überhaupt nicht. Sondern eher der Versuch zu zeigen, was da alles mit reinspielt. Und ich kenne das aus eigener Erfahrung. Auch wenn ich, zum Glück, mein Gewicht massiv reduzieren konnte, nicht im Amerikamässig übergewichtig bin und durch regelmässiges Krafttraining , nicht nur um die Hüfte herum breit bin. Aber dennoch erlebe ich immer wieder, wie du in eine Schublade gesteckt wirst, ohne das man die Person und seinen "Werdegang" kennt. Die Gesellschaft muss übergewichtige und adipöse Menschen nicht bemitleiden oder verhätscheln, ganz und gar nicht. Sondern ihnen als das begegnen was sie sind. Nämlich auch Menschen, mit Gefühlen und Emotionen, auf denen man einfach nur gerne rumtrampelt. Toleranz und Akzeptanz. Ich gehe ja auch nicht  zu jemandem hin, der skinny ist und reiche ihm an windigen Tagen ein Seil und sage" Hey, bind dich mal irgendwo fest, nicht das du davon fliegst".

  • 07.04.26, 15:32

     

    Maresa:

     

    Claudio:

    Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle um an Adipositas zu erkranken. An erster Stelle steht natürlich das eigene Essverhalten. Wenn man mehr "rein nimmt" als "raus geht" ist ein Überschuss da, das ist die einfache mathematische Rechnung. Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist WARUM man "mehr rein nimmt" als gebraucht. Klar, es gibt die krankhaft Fress-und Fettsüchtigen. Es gibt komplett falsche Ernährung, siehe USA. Bewegungsmangel, Stressessen, Traumabewältigung, Depressionen usw. usw. Tatsache ist, das die Wissenschaft erst jetzt langsam zu begreifen beginnt, wie viele verschiedene Faktoren zu Übergewicht und Adipositas führen. Ein gutes Beispiel sind die, so glaub ich, die braunen Fettzellen. Jemand setzt die Abnehmspritze ein und indem Moment wo er sie absetzt, kommen eben diese Fettzellen ins Spiel. Denn diese möchten wieder in den Zustand zurück, wie er VOR der Abnehmspritze war. Und nicht nur dorthin, nein, sie möchten sogar noch mehr einlagern. Knapp 14% derer, die diese Abnehmspritze verwendet haben, schaffen es, mit Müh und Not, das Gewicht zu halten. Der Rest nimmt wieder zu und das sogar in einem höheren Tempo, als er abgenommen hat. Das ist der letzte Stand von Metastudien die in England durchgeführt wurden. Was ich damit sagen will, ist, das Übergewicht und Adipositas nicht einfach nur ein Fall von mangelnder Disziplin oder so ist. Wie vorhin schon erwähnt, beginnt die Wissenschaft die komplexen Zusammenhänge erst jetzt langsam zu begreifen. Und dennoch, um zum Thema zurück zu kommen. Übergewicht ist ein Hindernis bei der Partnerwahl, eigentlich schon ein Killerkriterium. Daran gibts nichts zu rütteln. Wer übergewichtig ist, muss dem ins Auge sehen und es akzeptieren. Es liegt dann in seiner/ihrer Hand, was für Entscheidungen dann deswegen gefällt werden.

    Claudio, wie Du sehr richtig am Beispiel der "Abnehmspritze" verdeutlichst , handelt es sich um ein gestörtes Essverhalten, ohne für den Augenblick DIE Genese einbeziehen zu wollen: Die Spritze nimmt einem den "Appetit", und die Pfunde purzeln; setzt man sie ab, ohne diesen "Erkenntniseffekt" der Spritze ERKANNT  und verinnerlicht zu haben, ... alles wie gehabt!

    So funktioniert JEDE Diät, ob mit oder ohne Spritze:

    Abnehmen ➡️Gewicht verlieren ➡️ aufhören mit Diät ➡️ Gewichtszunahme, mehr als vorher.

    Dazu braucht es keine Metastudien aus England, das ist hinreichend bekannt, seit mindestensens 50 Jahren.

     Das sage ich ohne KI

     

  • @Claudio: du nagst auch nicht am Hungertuch. Und wenn die Leber kaputt ist von vielen Medikamente die man nehmen muss, gelingt es kaum anzunehmen, geschweige das Gewicht zu halten. Ich hab mein Leben mehr nichts gegessen, als gegessen. 

  • 07.04.26, 15:25 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 15:30.

     

    Claudio:

     

    Maresa:

     

    Claudio, wie Du sehr richtig am Beispiel der "Abnehmspritze" verdeutlichst , handelt es sich um ein gestörtes Essverhalten, ohne für den Augenblick DIE Genese einbeziehen zu wollen: Die Spritze nimmt einem den "Appetit", und die Pfunde purzeln; setzt man sie ab, ohne diesen "Erkenntniseffekt" der Spritze ERKANNT  und verinnerlicht zu haben, ... alles wie gehabt!

    Maresa, du hast meinen Kommentar entweder nicht zu Ende gelesen oder etwas übersehen. Und zwar das Thema der Fettzellen und deren Gedächtnis. Eine so eiserne Disziplin bis an dein Lebensende zu haben, um diese Fettzellen, nach dem Absetzen der Spritze, in Schach zu halten, ist extrem schwer. Wenn von 100 Menschen, welche die Abnehmspritze benutzt haben, knapp 14 es nach dem Absetzen, schaffen das Gewicht zu halten, so ist das eigentlich eine sehr miese Ausbeute, wenn man Kosten, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen mit einberechnet. Neue Versuche gehen jetzt in eine andere Richtung, nämlich das man dort ansetzt, wo alles beginnt, eben beim Essverhalten. Kennst du den kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry? "Warum trinkst du? Weil ich mich schäme. Und warum schämst du dich? Weil ich trinke". Essen ist für viele Menschen, ganz sicher nicht alle, die Kompensation für erlittene und durchgemachte Kränkungen, Traumatas usw, die einzige Möglichkeit, Glück zu empfinden. Und dann, wenn die Packung Pralinen weg ist, dann kommt die Scham und der Hass auf sich selbst. Und schon bist du, wie "im kleinen Prinzen" in einem Teufelskreis, aus dem man alleine kaum noch rauskommt. Und dort setzen jetzt neue Versuche an. Ganz am Anfang. Was ich gut finde.

    Schon Claudio, DIE Spritze kann NUR die Augen öffnen für ein pathologisches Essverhalten unterschiedlichster Genese, welches während deren Applikation unterdrückt wird!

     

    Wie Du m. E. sehr richtig sagst, sollte erkannt werden, warum die Seele ihr Heil im Essen sucht!

  • 07.04.26, 15:14

     

    Maresa:

     

    Claudio:

    Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle um an Adipositas zu erkranken. An erster Stelle steht natürlich das eigene Essverhalten. Wenn man mehr "rein nimmt" als "raus geht" ist ein Überschuss da, das ist die einfache mathematische Rechnung. Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist WARUM man "mehr rein nimmt" als gebraucht. Klar, es gibt die krankhaft Fress-und Fettsüchtigen. Es gibt komplett falsche Ernährung, siehe USA. Bewegungsmangel, Stressessen, Traumabewältigung, Depressionen usw. usw. Tatsache ist, das die Wissenschaft erst jetzt langsam zu begreifen beginnt, wie viele verschiedene Faktoren zu Übergewicht und Adipositas führen. Ein gutes Beispiel sind die, so glaub ich, die braunen Fettzellen. Jemand setzt die Abnehmspritze ein und indem Moment wo er sie absetzt, kommen eben diese Fettzellen ins Spiel. Denn diese möchten wieder in den Zustand zurück, wie er VOR der Abnehmspritze war. Und nicht nur dorthin, nein, sie möchten sogar noch mehr einlagern. Knapp 14% derer, die diese Abnehmspritze verwendet haben, schaffen es, mit Müh und Not, das Gewicht zu halten. Der Rest nimmt wieder zu und das sogar in einem höheren Tempo, als er abgenommen hat. Das ist der letzte Stand von Metastudien die in England durchgeführt wurden. Was ich damit sagen will, ist, das Übergewicht und Adipositas nicht einfach nur ein Fall von mangelnder Disziplin oder so ist. Wie vorhin schon erwähnt, beginnt die Wissenschaft die komplexen Zusammenhänge erst jetzt langsam zu begreifen. Und dennoch, um zum Thema zurück zu kommen. Übergewicht ist ein Hindernis bei der Partnerwahl, eigentlich schon ein Killerkriterium. Daran gibts nichts zu rütteln. Wer übergewichtig ist, muss dem ins Auge sehen und es akzeptieren. Es liegt dann in seiner/ihrer Hand, was für Entscheidungen dann deswegen gefällt werden.

    Claudio, wie Du sehr richtig am Beispiel der "Abnehmspritze" verdeutlichst , handelt es sich um ein gestörtes Essverhalten, ohne für den Augenblick DIE Genese einbeziehen zu wollen: Die Spritze nimmt einem den "Appetit", und die Pfunde purzeln; setzt man sie ab, ohne diesen "Erkenntniseffekt" der Spritze ERKANNT  und verinnerlicht zu haben, ... alles wie gehabt!

    Maresa, du hast meinen Kommentar entweder nicht zu Ende gelesen oder etwas übersehen. Und zwar das Thema der Fettzellen und deren Gedächtnis. Eine so eiserne Disziplin bis an dein Lebensende zu haben, um diese Fettzellen, nach dem Absetzen der Spritze, in Schach zu halten, ist extrem schwer. Wenn von 100 Menschen, welche die Abnehmspritze benutzt haben, knapp 14 es nach dem Absetzen, schaffen das Gewicht zu halten, so ist das eigentlich eine sehr miese Ausbeute, wenn man Kosten, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen mit einberechnet. Neue Versuche gehen jetzt in eine andere Richtung, nämlich das man dort ansetzt, wo alles beginnt, eben beim Essverhalten. Kennst du den kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry? "Warum trinkst du? Weil ich mich schäme. Und warum schämst du dich? Weil ich trinke". Essen ist für viele Menschen, ganz sicher nicht alle, die Kompensation für erlittene und durchgemachte Kränkungen, Traumatas usw, die einzige Möglichkeit, Glück zu empfinden. Und dann, wenn die Packung Pralinen weg ist, dann kommt die Scham und der Hass auf sich selbst. Und schon bist du, wie "im kleinen Prinzen" in einem Teufelskreis, aus dem man alleine kaum noch rauskommt. Und dort setzen jetzt neue Versuche an. Ganz am Anfang. Was ich gut finde.

  • 07.04.26, 15:02

     

    Claudio:

    Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle um an Adipositas zu erkranken. An erster Stelle steht natürlich das eigene Essverhalten. Wenn man mehr "rein nimmt" als "raus geht" ist ein Überschuss da, das ist die einfache mathematische Rechnung. Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist WARUM man "mehr rein nimmt" als gebraucht. Klar, es gibt die krankhaft Fress-und Fettsüchtigen. Es gibt komplett falsche Ernährung, siehe USA. Bewegungsmangel, Stressessen, Traumabewältigung, Depressionen usw. usw. Tatsache ist, das die Wissenschaft erst jetzt langsam zu begreifen beginnt, wie viele verschiedene Faktoren zu Übergewicht und Adipositas führen. Ein gutes Beispiel sind die, so glaub ich, die braunen Fettzellen. Jemand setzt die Abnehmspritze ein und indem Moment wo er sie absetzt, kommen eben diese Fettzellen ins Spiel. Denn diese möchten wieder in den Zustand zurück, wie er VOR der Abnehmspritze war. Und nicht nur dorthin, nein, sie möchten sogar noch mehr einlagern. Knapp 14% derer, die diese Abnehmspritze verwendet haben, schaffen es, mit Müh und Not, das Gewicht zu halten. Der Rest nimmt wieder zu und das sogar in einem höheren Tempo, als er abgenommen hat. Das ist der letzte Stand von Metastudien die in England durchgeführt wurden. Was ich damit sagen will, ist, das Übergewicht und Adipositas nicht einfach nur ein Fall von mangelnder Disziplin oder so ist. Wie vorhin schon erwähnt, beginnt die Wissenschaft die komplexen Zusammenhänge erst jetzt langsam zu begreifen. Und dennoch, um zum Thema zurück zu kommen. Übergewicht ist ein Hindernis bei der Partnerwahl, eigentlich schon ein Killerkriterium. Daran gibts nichts zu rütteln. Wer übergewichtig ist, muss dem ins Auge sehen und es akzeptieren. Es liegt dann in seiner/ihrer Hand, was für Entscheidungen dann deswegen gefällt werden.

    Claudio, wie Du sehr richtig am Beispiel der "Abnehmspritze" verdeutlichst , handelt es sich um ein gestörtes Essverhalten, ohne für den Augenblick DIE Genese einbeziehen zu wollen: Die Spritze nimmt einem den "Appetit", und die Pfunde purzeln; setzt man sie ab, ohne diesen "Erkenntniseffekt" der Spritze ERKANNT  und verinnerlicht zu haben, ... alles wie gehabt!

  • 07.04.26, 14:50

    Es spielen sehr viele Faktoren eine Rolle um an Adipositas zu erkranken. An erster Stelle steht natürlich das eigene Essverhalten. Wenn man mehr "rein nimmt" als "raus geht" ist ein Überschuss da, das ist die einfache mathematische Rechnung. Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist WARUM man "mehr rein nimmt" als gebraucht. Klar, es gibt die krankhaft Fress-und Fettsüchtigen. Es gibt komplett falsche Ernährung, siehe USA. Bewegungsmangel, Stressessen, Traumabewältigung, Depressionen usw. usw. Tatsache ist, das die Wissenschaft erst jetzt langsam zu begreifen beginnt, wie viele verschiedene Faktoren zu Übergewicht und Adipositas führen. Ein gutes Beispiel sind die, so glaub ich, die braunen Fettzellen. Jemand setzt die Abnehmspritze ein und indem Moment wo er sie absetzt, kommen eben diese Fettzellen ins Spiel. Denn diese möchten wieder in den Zustand zurück, wie er VOR der Abnehmspritze war. Und nicht nur dorthin, nein, sie möchten sogar noch mehr einlagern. Knapp 14% derer, die diese Abnehmspritze verwendet haben, schaffen es, mit Müh und Not, das Gewicht zu halten. Der Rest nimmt wieder zu und das sogar in einem höheren Tempo, als er abgenommen hat. Das ist der letzte Stand von Metastudien die in England durchgeführt wurden. Was ich damit sagen will, ist, das Übergewicht und Adipositas nicht einfach nur ein Fall von mangelnder Disziplin oder so ist. Wie vorhin schon erwähnt, beginnt die Wissenschaft die komplexen Zusammenhänge erst jetzt langsam zu begreifen. Und dennoch, um zum Thema zurück zu kommen. Übergewicht ist ein Hindernis bei der Partnerwahl, eigentlich schon ein Killerkriterium. Daran gibts nichts zu rütteln. Wer übergewichtig ist, muss dem ins Auge sehen und es akzeptieren. Es liegt dann in seiner/ihrer Hand, was für Entscheidungen dann deswegen gefällt werden.

  • 07.04.26, 14:46

     

    Anna:

     

    Maresa:

     

    Das ist doch gar nicht die Frage, sondern WAS dieser ?große ubd ?schwere Mensch m./w. den lieben langen Tag tut!

    Wann merkst Du endlich, welchen Unsinn Du hier verbreitest? Es gibt Leute, die das glauben! Übernimm mal Verantwortung für Deine Aussagen!

    Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem ich meine Unterhaltung mit Dir beende!

    Jeder meiner Kommentare bleibt stehen, womit ich nicht nur Verantwortung für deren Inhalt übernehme!

    Anna, "Die Selbsttäuschung beherrscht der Mensch noch sicherer als die Lüge!"

    - Dostojewski-

     

    Ich wünsche Dir nur das Beste🤗!

    Maresa 

  • 07.04.26, 14:43

     

    Anna:

     

    Ute:

     

     

    Nun, es ist auch ein Selektionsinstrument. Menschen, die eine Schuld verorten wollen, stehen zumindest für mich an einer anderen Haltestelle, an der mein Bus schon vorbei ist. Für mich geht es um Verantwortung und mir ist völlig klar, dass ist dafür gewisse Voraussetzungen geben muss.

    Ich hoffe für dich und andere Betroffene, dass sie auf gute und empathische fachliche Unterstützung setzen können!

    Und danke, dass du dich hier mitteilst und so die Blickwinkel erweiterst!

    Bei dem Thema stößt man oft genug auf taube Ohren. Die Wahrheit ist nicht immer gefragt. Es ist viel leichter, jemanden zu stigmatisieren, um sich nicht näher mit ihm beschäftigen zu müssen. Und wenn schon die äußere Hülle ein Ausschlußkriterium ist, fällt die Entscheidung umso leichter.

     

    Die Stigmatisierung dient eher dazu, sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen.

  • 07.04.26, 14:42

     

    Ute:

     

    Anna:

     

    Was wäre das Leben ohne die KI? (Ironie)

     

    Natürlich ist das ein Teufelskreis, und es ist dadurch noch erschwert, daß die Akzeptanz extrem leidet und gemeinhin angenommen wird, es läge irgendeine Art von Disziplinlosigkeit vor, die Betroffenen also an all der Misere auch noch selber schuld seien.

     

    Nun, es ist auch ein Selektionsinstrument. Menschen, die eine Schuld verorten wollen, stehen zumindest für mich an einer anderen Haltestelle, an der mein Bus schon vorbei ist. Für mich geht es um Verantwortung und mir ist völlig klar, dass ist dafür gewisse Voraussetzungen geben muss.

    Ich hoffe für dich und andere Betroffene, dass sie auf gute und empathische fachliche Unterstützung setzen können!

    Und danke, dass du dich hier mitteilst und so die Blickwinkel erweiterst!

    Bei dem Thema stößt man oft genug auf taube Ohren. Die Wahrheit ist nicht immer gefragt. Es ist viel leichter, jemanden zu stigmatisieren, um sich nicht näher mit ihm beschäftigen zu müssen. Und wenn schon die äußere Hülle ein Ausschlußkriterium ist, fällt die Entscheidung umso leichter.

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