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  • Vom Traum zum Albtraum?

    Diskussion · 21 Beiträge · 15 Gefällt mir · 782 Aufrufe

    Viele kennen das:

    Man bekommt endlich den Job, von dem man lange geträumt hat. Besseres Gehalt, neue Chancen, ein Neuanfang. Oder man lernt einen Menschen kennen, bei dem man denkt: „Genau das habe ich mir immer gewünscht.“
     

    Am Anfang fühlt sich alles richtig an. Fast zu richtig.
     

    Und trotzdem gibt es manchmal diese kleinen Momente ganz am Anfang:

    ein komisches Bauchgefühl

    eine Bemerkung, die irritiert

    eine Situation, die nicht ganz passt

     

    Aber man sagt sich:

    Ach, das wird schon.

    Das legt sich bestimmt.

    Ich will mir das jetzt nicht kaputtdenken.

     

    Und dann – Wochen oder Monate später – merkt man:

    Genau dort hat es eigentlich angefangen.

     

    Warum übergehen wir solche Signale so oft?

    Warum halten wir an einem Traum fest, obwohl sich innerlich schon etwas meldet?

    Und kennt ihr das Gefühl, dass man manchmal schon früh spürt, dass etwas nicht stimmt – es aber trotzdem nicht sehen will?

     

    Mich würde interessieren:

    Habt ihr so etwas schon erlebt? 🤔


    Thomas Kissing 

     

    Ein Like oder Kommentar zeigt mir, ob euch solche Themen interessieren. Ich starte hier regelmäßig neue Diskussionen – wer mag, kann mir gern folgen.

    26.03.26, 11:08

Beiträge

  • Eigentlich wünschen wir uns alle etwas Ähnliches:

    einen Job, der nicht krank macht, sondern Sinn gibt.

    Eine Beziehung, die trägt und nicht belastet.

     

    Wenn die Realität anders aussieht, entsteht ein Wunsch:

    Es soll besser werden. Leichter werden. Passender werden.

     

    Und genau hier beginnt oft das eigentliche Problem.

     

    Erst einmal bleiben viele von uns in Situationen, die ihnen nicht guttun.

    Nicht weil sie es wollen – sondern weil sie keinen Ausweg sehen.

    Man entwickelt einen Tunnelblick.

     

    Statt mit dem Arbeitgeber über Veränderungen zu sprechen, sucht man heimlich nach einem neuen Job.

    Statt mit der Partnerin oder dem Partner offen zu reden, schaut man sich vielleicht schon nach jemand Neuem um.

     

    Das wirkt erstmal einfacher.

     

    Wir sind es heute gewohnt:

    Gefällt uns eine Internetseite nicht, klicken wir weiter.

    Gefällt uns ein Beitrag nicht, scrollen wir weiter.

    Gefällt uns eine Situation nicht, wechseln wir innerlich schon zur nächsten Möglichkeit.

     

    Aber genau hier entsteht eine wichtige Frage:

     

    Verlieren wir dadurch nicht auch die Chance, etwas wirklich zu verändern?

    Im Gespräch.

    Im Verständnis füreinander.

    Oder sogar in uns selbst?

     

    Meine Erfahrung – und die vieler Menschen, mit denen ich gesprochen habe – ist:

    Oft merken wir schon früh, dass etwas nicht stimmt.

    Und trotzdem handeln wir nicht.

     

    Warum ist Wechseln manchmal leichter als Klären?

    Und wann lohnt es sich zu bleiben – und wann ist Gehen der richtige Schritt?


    Thomas Kissing 

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