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  • Sicherheit oder Risiko?

    Diskussion · 15 Beiträge · 8 Gefällt mir · 376 Aufrufe

    Viele sagen, sie wollen Nähe, Verbindung, echtes Leben.
    Und dann wählen sie Sicherheit – und wundern sich, warum nichts passiert.

     

    Andere gehen ins Risiko, weil sie wissen:
    Ohne Mut bleibt alles Theorie.

     

    Also:
    Was wählt ihr – Schutz oder Chance?

     

    Und ehrlicher noch:
    Wie viel Risiko verträgt ein Mensch, der wirklich etwas will?

     

    Und noch etwas:

    Du musst keinen langen Text schreiben.

    Manchmal reichen ein paar ehrliche Worte, ein Gedanke oder ein kurzer Impuls, um andere zum Nachdenken zu bringen.

     

    Thomas Kissing

     

    Ein Like oder Kommentar zeigt mir, ob euch solche Themen interessieren. Ich starte hier regelmäßig neue Diskussionen – wer mag, kann mir gern folgen.

    Gestern, 16:31

Beiträge

  • Heute, 19:49

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

     


    Mit dem Risiko, dass 15.dag Wurst bei einem Stromausfall verdirbt, könnte ich leben. Ansonsten dürfte ich überhaupt nichts in meiner Gefriertruhe lagern. Absolute Sicherheit gibt es eben nirgends.


     

    Dass man Menschen langsam kennenlernen sollte, ist sicher richtig, aber auch nach vielen Jahren kennt man einen Menschen nie vollständig. Man weiß oft nicht, wie jemand in bestimmten Situationen wirklich reagiert. Manche Seiten zeigen sich erst unter Stress, Ärger oder Druck! 
     

    Ich  hatte einen Freund bei einem Lauftreff kennen gelernt , mit  dem ich sehr viel unterwegs war. Optisch sehr gepflegt, freundlich, sportlich nur manchmal etwas hektisch in seiner Art zu reden . Er hatte immer wieder Beziehungen mit Frauen , die aber nur von kurzer Dauer waren ,  was mich doch irgendwie gewundert hat ! 

     

    Einmal half ich ihm beim Transport einiger Sachen zu seiner Mutter. Dort angekommen suchte er etwas und fand es nicht sofort. Seine Mutter wusste ebenfalls nicht, wo es war. Plötzlich wurde er gegenüber seiner Mutter  aggressiv , begann sie massiv anzuschreien mit Worten zu beschimpfen, die man hier nicht wiedergeben kann. Ich war völlig schockiert. Noch mehr erschüttert hat mich eigentlich, dass seine Mutter es nicht besonders tragisch genommen hat, als wäre sie dieses Verhalten gewohnt. 

    Für mich war die Freundschaft danach sofort beendet. Wer seine eigene Mutter so respektlos behandelt, wird früher oder später auch andere Menschen so behandeln. In diesem Moment wurde mir auch klar, warum seine Beziehungen und Freundschaften immer nur von kurzer Dauer waren.

    Deshalb glaube ich: Vorsicht und langsames Kennenlernen sind sinnvoll, aber sie geben trotzdem keine Garantie. Manche Dinge erkennt man erst in einem einzigen unerwarteten Moment.  


     

     

    Schade, dass du dich verabschiedet hast, denn du warst wahrscheinlich sein einziger sicherer Begleiter. Aber okay, wenn du selbst nicht die Kapazität hast, später mal mit ihm in Ruhe darüber zu sprechen, vor allem über deine Gefühle, dein Entsetzen, deine Angst. Im Grunde hat er dir ja nur etwas gespiegelt.


    Niemand ist  verpflichtet, in einer belastenden oder aggressiven Situation „Kapazität“ für ein klärendes Gespräch zu haben oder später die Gefühle des anderen aufzuarbeiten.
    Maßgeblich war für mich in  dieser Situation die Gefühle der Mutter , der das ganze offensichtlich sehr peinlich war ! 

    Wenn jemand im Beisein anderer massiv ausfallend wird, ist es völlig legitim, das als schockierend oder unangemessen zu empfinden und sich zu distanzieren. Das hat nichts damit zu tun, ob man „sein sicherer Begleiter“ war oder etwas „gespiegelt“ hat ! 

    Verantwortung für das eigene Verhalten bleibt bei der Person selbst nicht bei den anderen ! 
    Und  nochmals , es war nicht irgendwer sondern seine Mutter und er wurde ihr gegenüber schon fast aggressiv .  Vielleicht war die Mutter auch froh darüber, dass ich dabei war , zumindest  hatte ich das Gefühl !   


     

  • Ich verstehe dieses "Entweder oder" auch nicht, am Besten agiert man doch, wenn man die 
    Sicherheit hat, dass man eine Chance ergreifen kann und selbst wenn man damit "scheitert", 
    dann eben nicht gleich alles verliert? Im Falle des "Bohrens" ist es sicher besser eine Zweit-
    meinung einzuholen, denn es ist nicht schlimm um Hilfe zu fragen, wenn man welche braucht, 
    da eben niemand perfekt ist und man sich im Zusammenspiel mit anderen ergänzen kann? 

  • Heute, 13:50

     

    Waldgeist:

     

    Ute:

    Das Geheimnis liegt in der Dosis. Beispiel Wursttheke. Alles sieht mega lecker aus. Kaufst du von allem 100 g? Nein. Es wäre viel zu viel, du müsstest einfrieren, hast dafür vielleicht nicht die Kapazität oder ein Stromausfall vernichtet alles. Kaufst du von allem 1 Scheibe? Nein? Warum? Die Verkäuferin würde dich killen. Insofern beschränkst du dich vielleicht auf 3 Sorten von je 50 g und probierst nächste Woche 3 andere Sorten. Also so ungefähr war das früher bei mir, als ich so etwas noch gegessen habe. 

     

    Das nennt sich Risikomanagement.

     

    Bei Menschen braucht man Zeit. Langsam kennenlernen, immer wieder in unterschiedlichen Situationen erleben, nicht gleich körperlich werden, sondern gut zuhören und schauen, ob die Taten dazu passen.

    Wer gleich alles oder nichts will, hat Angst.

    Und: Jeder Job, bei dem es nur 1 kurzes Gespräch gab, war ein Reinfall. Als Selbstständige klappte das aber super, denn meine Kunden wuchsen mit mir.


    Mit dem Risiko, dass 15.dag Wurst bei einem Stromausfall verdirbt, könnte ich leben. Ansonsten dürfte ich überhaupt nichts in meiner Gefriertruhe lagern. Absolute Sicherheit gibt es eben nirgends.


     

    Dass man Menschen langsam kennenlernen sollte, ist sicher richtig, aber auch nach vielen Jahren kennt man einen Menschen nie vollständig. Man weiß oft nicht, wie jemand in bestimmten Situationen wirklich reagiert. Manche Seiten zeigen sich erst unter Stress, Ärger oder Druck! 
     

    Ich  hatte einen Freund bei einem Lauftreff kennen gelernt , mit  dem ich sehr viel unterwegs war. Optisch sehr gepflegt, freundlich, sportlich nur manchmal etwas hektisch in seiner Art zu reden . Er hatte immer wieder Beziehungen mit Frauen , die aber nur von kurzer Dauer waren ,  was mich doch irgendwie gewundert hat ! 

     

    Einmal half ich ihm beim Transport einiger Sachen zu seiner Mutter. Dort angekommen suchte er etwas und fand es nicht sofort. Seine Mutter wusste ebenfalls nicht, wo es war. Plötzlich wurde er gegenüber seiner Mutter  aggressiv , begann sie massiv anzuschreien mit Worten zu beschimpfen, die man hier nicht wiedergeben kann. Ich war völlig schockiert. Noch mehr erschüttert hat mich eigentlich, dass seine Mutter es nicht besonders tragisch genommen hat, als wäre sie dieses Verhalten gewohnt. 

    Für mich war die Freundschaft danach sofort beendet. Wer seine eigene Mutter so respektlos behandelt, wird früher oder später auch andere Menschen so behandeln. In diesem Moment wurde mir auch klar, warum seine Beziehungen und Freundschaften immer nur von kurzer Dauer waren.

    Deshalb glaube ich: Vorsicht und langsames Kennenlernen sind sinnvoll, aber sie geben trotzdem keine Garantie. Manche Dinge erkennt man erst in einem einzigen unerwarteten Moment.  


     

     

    Schade, dass du dich verabschiedet hast, denn du warst wahrscheinlich sein einziger sicherer Begleiter. Aber okay, wenn du selbst nicht die Kapazität hast, später mal mit ihm in Ruhe darüber zu sprechen, vor allem über deine Gefühle, dein Entsetzen, deine Angst. Im Grunde hat er dir ja nur etwas gespiegelt.

  • Heute, 13:31

     

    Ute:

    Das Geheimnis liegt in der Dosis. Beispiel Wursttheke. Alles sieht mega lecker aus. Kaufst du von allem 100 g? Nein. Es wäre viel zu viel, du müsstest einfrieren, hast dafür vielleicht nicht die Kapazität oder ein Stromausfall vernichtet alles. Kaufst du von allem 1 Scheibe? Nein? Warum? Die Verkäuferin würde dich killen. Insofern beschränkst du dich vielleicht auf 3 Sorten von je 50 g und probierst nächste Woche 3 andere Sorten. Also so ungefähr war das früher bei mir, als ich so etwas noch gegessen habe. 

     

    Das nennt sich Risikomanagement.

     

    Bei Menschen braucht man Zeit. Langsam kennenlernen, immer wieder in unterschiedlichen Situationen erleben, nicht gleich körperlich werden, sondern gut zuhören und schauen, ob die Taten dazu passen.

    Wer gleich alles oder nichts will, hat Angst.

    Und: Jeder Job, bei dem es nur 1 kurzes Gespräch gab, war ein Reinfall. Als Selbstständige klappte das aber super, denn meine Kunden wuchsen mit mir.


    Mit dem Risiko, dass 15.dag Wurst bei einem Stromausfall verdirbt, könnte ich leben. Ansonsten dürfte ich überhaupt nichts in meiner Gefriertruhe lagern. Absolute Sicherheit gibt es eben nirgends.


     

    Dass man Menschen langsam kennenlernen sollte, ist sicher richtig, aber auch nach vielen Jahren kennt man einen Menschen nie vollständig. Man weiß oft nicht, wie jemand in bestimmten Situationen wirklich reagiert. Manche Seiten zeigen sich erst unter Stress, Ärger oder Druck! 
     

    Ich  hatte einen Freund bei einem Lauftreff kennen gelernt , mit  dem ich sehr viel unterwegs war. Optisch sehr gepflegt, freundlich, sportlich nur manchmal etwas hektisch in seiner Art zu reden . Er hatte immer wieder Beziehungen mit Frauen , die aber nur von kurzer Dauer waren ,  was mich doch irgendwie gewundert hat ! 

     

    Einmal half ich ihm beim Transport einiger Sachen zu seiner Mutter. Dort angekommen suchte er etwas und fand es nicht sofort. Seine Mutter wusste ebenfalls nicht, wo es war. Plötzlich wurde er gegenüber seiner Mutter  aggressiv , begann sie massiv anzuschreien mit Worten zu beschimpfen, die man hier nicht wiedergeben kann. Ich war völlig schockiert. Noch mehr erschüttert hat mich eigentlich, dass seine Mutter es nicht besonders tragisch genommen hat, als wäre sie dieses Verhalten gewohnt. 

    Für mich war die Freundschaft danach sofort beendet. Wer seine eigene Mutter so respektlos behandelt, wird früher oder später auch andere Menschen so behandeln. In diesem Moment wurde mir auch klar, warum seine Beziehungen und Freundschaften immer nur von kurzer Dauer waren.

    Deshalb glaube ich: Vorsicht und langsames Kennenlernen sind sinnvoll, aber sie geben trotzdem keine Garantie. Manche Dinge erkennt man erst in einem einzigen unerwarteten Moment.  


     

  •  

    Ute:

    Das Geheimnis liegt in der Dosis. Beispiel Wursttheke. Alles sieht mega lecker aus. Kaufst du von allem 100 g? Nein. Es wäre viel zu viel, du müsstest einfrieren, hast dafür vielleicht nicht die Kapazität oder ein Stromausfall vernichtet alles. Kaufst du von allem 1 Scheibe? Nein? Warum? Die Verkäuferin würde dich killen. Insofern beschränkst du dich vielleicht auf 3 Sorten von je 50 g und probierst nächste Woche 3 andere Sorten. Also so ungefähr war das früher bei mir, als ich so etwas noch gegessen habe. 

     

    Das nennt sich Risikomanagement.

     

    Bei Menschen braucht man Zeit. Langsam kennenlernen, immer wieder in unterschiedlichen Situationen erleben, nicht gleich körperlich werden, sondern gut zuhören und schauen, ob die Taten dazu passen.

    Wer gleich alles oder nichts will, hat Angst.

    Und: Jeder Job, bei dem es nur 1 kurzes Gespräch gab, war ein Reinfall. Als Selbstständige klappte das aber super, denn meine Kunden wuchsen mit mir.

    Ute, dein Beispiel mit der Wursttheke ist großartig — nicht wegen der Wurst, sondern wegen der Logik dahinter.
    Du bringst etwas auf den Punkt, das viele übersehen:
    Es geht nicht nur um Risiko oder Sicherheit, sondern um die Dosis.👍

  • Heute, 12:11

    Das Geheimnis liegt in der Dosis. Beispiel Wursttheke. Alles sieht mega lecker aus. Kaufst du von allem 100 g? Nein. Es wäre viel zu viel, du müsstest einfrieren, hast dafür vielleicht nicht die Kapazität oder ein Stromausfall vernichtet alles. Kaufst du von allem 1 Scheibe? Nein? Warum? Die Verkäuferin würde dich killen. Insofern beschränkst du dich vielleicht auf 3 Sorten von je 50 g und probierst nächste Woche 3 andere Sorten. Also so ungefähr war das früher bei mir, als ich so etwas noch gegessen habe. 

     

    Das nennt sich Risikomanagement.

     

    Bei Menschen braucht man Zeit. Langsam kennenlernen, immer wieder in unterschiedlichen Situationen erleben, nicht gleich körperlich werden, sondern gut zuhören und schauen, ob die Taten dazu passen.

    Wer gleich alles oder nichts will, hat Angst.

    Und: Jeder Job, bei dem es nur 1 kurzes Gespräch gab, war ein Reinfall. Als Selbstständige klappte das aber super, denn meine Kunden wuchsen mit mir.

  • Vielen Dank an alle, die hier schon so offen und ehrlich geschrieben haben.

    Es ist spannend zu sehen, wie unterschiedlich wir Risiko und Sicherheit erleben — beruflich, privat, emotional, praktisch.

     

    Und trotzdem habe ich beim Lesen gemerkt:

     

    Wir reden viel über Risiko… aber kaum jemand sagt, wo er in seinem Leben wirklich an Grenzen gestoßen ist.

     

    Darum eine Frage, die vielleicht etwas tiefer geht:

     

    Wann war euer letzter Moment, in dem ihr gemerkt habt:

     

    „Ich komme alleine nicht weiter — ich brauche jemanden, der mir hilft“?

     

    Und genauso spannend:

     

    Wann habt ihr euch bewusst gegen ein Risiko entschieden — und war das am Ende klug oder eher eine verpasste Chance?

     

    Ich glaube, genau da zeigt sich, wie wir wirklich ticken.

     

    Nicht in der Theorie, sondern in diesen kleinen, echten Momenten, in denen man sich entscheiden muss.

     

    Ich bin gespannt, wer sich traut, da noch ein Stück weiterzugehen.

     

    Thomas Kissing

  • Heute, 09:46

    Nach 30 Jahren als beruflicher Einzelkämpfer im Außendienst hatte ich nie den Luxus, mehrere Meinungen einzuholen. Ich musste vor Ort oft spontan entscheiden , auch dann, wenn Unsicherheit dabei war. Diese Entscheidungen musste ich sofort treffen und letztlich auch selbst verantworten.
     

    Im Privaten bin ich dagegen eher zögerlich. Wahrscheinlich, weil ich dort versuche, Risiken so weit wie möglich zu minimieren. Eine absolute Garantie wird es in Beziehungen allerdings nie geben ,  ein gewisses Restrisiko bleibt immer bestehen.
     

    Wenn ich jedoch irgendwo Zweifel habe, spreche ich diese offen an und versuche Klarheit zu schaffen. Und wenn mich die Antwort nicht wirklich überzeugt, dann werde ich auch nicht bereit sein, das volle Risiko einzugehen ! 🙋‍♂️


     

  • Heute, 05:22

    Ich denke alles birgt ein Gewissens Risiko. Wenn man immer nur daheim rum sitzt ist, dass auch nicht gut. 

    Es ist wichtig, dass man bei sich bleibt.

  • Gestern, 19:38

    Eine schützende Chance!

  • Gestern, 19:28

    Eine Frage oder Beitrag ohne Konsistenz. Seid Achtsam mit euch, aber achtet auch den Anderen. Nehmt Rücksicht und nehmt euch ein Stück zurück. 

    Vermittelt Werte und seid Geduldig. 

    Liebt und ihr erfahrt Liebe. Das Leben ist nicht so kompliziert, es ist wunderbar❤

  • Gestern, 18:59

    Thomas, ich hab mehrfach über diesen Thread nachgedacht, aber kann das Thema nicht richtig "greifen". 

     

    Wenn ich die Kategorie "Single Leben, Partnersuche, Dating" lese in Verbindung zu "Nähe, Verbindung, echtes Leben", fällt mir spontan "Zusammenziehen" zu dem Thema ein. 

     

    Auch hier wieder... Du denkst mir zu sehr in Schubladen... schwarz-weiß Denke, typisch Influencer
     

    Bleiben wir beim "Zusammenziehen". Wenn ich eine Mietwohnung habe, ist es leichter diese aufzugeben. Zieht man zu jemand, ist es ein Risiko, baut man sich gemeinsam ein neues "Nest" haben beide das Risiko. 

    Haben aber beide Eigentum wird die Sache schwieriger. 

    Leben beide Nahe beieinander stellt sich die Frage "Muss ich überhaupt die "Sicherheit" aufgeben?"... denn da kann man auch erst mal wechselseitig beim anderen Leben. 

     

    Ich lebe in einem schönen Haus in einer sehr beliebten Wohngegend im grünen City-Gürtel von Dortmund. Als ich vor ca. 20 Jahren wusste, dass ich in dieses Haus ziehen würde, stellte ich mich die Frage mit dem Wegziehen. 

    Damals sagte meine Mutter zu mir "Wenn die richtige Frau kommt, dann wirst Du wegziehen". 

    Letztes Jahr hab ich erstmals diesen Gedanken gehabt, für eine Frau hier wegzuziehen ;-). 

     

    Aus einem anderen Blickwinkel könnte man "Sicherheit und Risiko" auch generell mit "Beziehung eingehen" in Verbindung setzen. 

    Ich treffe viele Frauen im Alter 45+, welche leider - auf Grund schlechter Erfahrungen (da scheint es deutlich mehr Frauen von zu geben, als umgekehrt :-( ) lieber die Sicherheit "Single-Leben" dem Risiko "Partnersuche" vorziehen. 

     

    Ich persönlich finde, "wer nicht wagt der nicht gewinnt". 

    Um zu Lieben, muss man sein Herz öffnen... und macht sich damit verletzlich. 

    Man kann (muss es aber nicht) enttäuscht werden, was weh tut. 

    Aber ist es die "Lösung" nicht mehr zu lieben, um nicht mehr verletzt zu werden? 
    Wenn wir früher beim Fahrradfahren gestürzt sind, sind wir dann auch nicht mehr weitergefahren? 

     

    Ich wurde mit Mitte 20 von zwei Frauen jeweils vom Ex betrogen, die beide jeweils schwanger wurden. 

    Damals hab ich mein Mindset "programmiert" und zu mir gesagt: "Jede Frau, die in mein Leben tritt, kann nichts für die Fehler der Vorgängerin und bekommt das selbe Vertrauen, wie jede davor". (Es folgte eine 11jährige Beziehung u. Ehe.)
    Heute hat sich an diesem Gedanken nichts geändert... ich kontrolliere nicht, ich bin nicht eifersüchtig... denn entweder vertraut man oder man kann es gleich lassen! 

     

    Ja, es ist ein Risiko wieder auf das Fahrrad zu steigen, um bei dem Bild zu bleiben, aber es kann einem auch viel Freude bereiten und ein Leben lang unfallfrei "tragen". Man weiß es vorher nicht.

  • Gestern, 18:29

    Vielleicht braucht es beides. 😊


    Ein gewisser Schutz ist wichtig, damit man sich nicht selbst verliert.
    Aber nur Sicherheit führt oft dazu, dass man zwar nichts falsch macht … aber auch nichts wirklich erlebt. ✨


    Wer etwas Echtes will, muss irgendwann den Mut haben, sich verletzlich zu zeigen. ❤️
    Nicht kopflos. Nicht blind.
    Aber offen genug, damit Nähe überhaupt entstehen kann.


    Denn die schönsten Dinge im Leben beginnen selten dort, wo alles vollkommen sicher ist. 🌿

  • Gestern, 16:55

    Ich denke, man muss einfach abwägen.

     

    images-2.jpeg

    Egal wie gut du bist, wieviel Erfahrung du hast, wie sehr du an dir gearbeitet hast, welche Hilfe du annimmst, wieviel du riskierst, wie gut du vorher nachgedacht hast und alle Eventualitäten durchgegangen bist.....es kann immer etwas schief gehen. Sehr frustrierend und manchmal schmerzhaft. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt (?).  Aber das Leben bleibt unberechenbar. 

    Versuche deine Mitte nicht zu verlieren. 

  • Heute stand ich mit dem Bohrer in der Hand vor der Decke.


    Ich habe jahrelange Erfahrung im Handwerk, ich weiß, wie man Dinge befestigt, wie man Risiken einschätzt, wie man sauber arbeitet.


    Und trotzdem gibt es Situationen, in denen selbst Erfahrung keine Garantie ist.

     

    Heute war genau so ein Moment.
    Das Risiko lag bei 50:50.
    Früher hätte ich einfach drauf los gebohrt — Hauptsache machen, Hauptsache schnell.
    Heute nicht mehr.

     

    Ich habe gestoppt.
    Nachgedacht.
    Eine zweite Meinung eingeholt.
    Und gemerkt:
    Manchmal ist es klüger, nicht zu bohren — sondern jemanden zu finden, der einem hilft, damit man das Ziel trotzdem erreicht.

     

    Und da wurde mir klar:
    So ist es doch oft im Leben.
    Wir glauben, Erfahrung schützt uns vor Fehlern.
    Tut sie nicht.
    Wir glauben, Risiko sei Mut.
    Ist es nicht immer.
    Und wir glauben, wir müssten alles allein schaffen.
    Müssen wir nicht.

     

    Also frage ich mich — und euch:
    Wann ist Sicherheit klug, und wann ist Risiko notwendig?
    Und wie oft kommen wir erst weiter, wenn wir uns trauen, Hilfe anzunehmen?

     

    Thomas Kissing 

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