Warum ist es heute so schwierig eine neue Freundschaft zu finden bzw. aufzubauen?
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Snoopy:
Hallo zusammen,
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Ich finde dieses Portal ganz gut, aber ich stelle immer mehr fest, fast alle haben die gleichen Freizeitinteressen und nichts passiert. Ich habe schon etliche Leute hier angeschrieben, so in der Art: tolle Profilbeschreibung, tolle Bilder, ich habe die gleichen Freizeitinteressen, du kommst aus meiner Umgebung etc etc. Keinerlei Rückmeldung.
Dabei suchen viele nur nach Menschen für die Freizeitgestaltung, schrecken aber zurück, wenn das Profilbild nicht so toll geworden ist, derjenige vielleicht 5 Jahre jünger oder älter ist etc etc.
Ich will die Leute nicht heiraten, sondern nur meine Freizeit mit ihnen verbringen und da spielt es keine Rolle, ob er älter, jünger oder sonstwas ist. Das ist zumindest meine Meinung 🤷♀️😊
Schöne Grüße und ein tolles Wochenende
Sarina
Meiner Ansicht sprichst du das konkrete Problem an!
Was sucht man mit Selbstbeschreibungen, wie in der verkürzten folgenden Form dargestellt:
"Wandern, Schwimmen, Theater, Hunde, Katzen, lustige Filme, Tanzen ... Reisehighlights: Mexiko, USA, Europa ... Bevorzugte Regionen: Europa, USA ... Was ich mag: Empathie, positive Menschen, Bodenständigkeit, Reisen ... Ernährungsgewohnheiten: Selten Fleisch".
Man sucht Menschen die eine Funktion erfüllen sollen: Funktionsträger :innen, Platzhalter(Dummis), unterHalter :innen die bei der Verdrängung der ontischen Tristesse behilflich sein sollen.
Ich sehe Profilbeschreibungen denen mehrheitlich abzulesen ist, dass sie an einer inneren Leere, zuweilen an einer Beliebigkeit leiden. In den allermeisten Fällen eben ein Abbild unseres gegenwärtigen gesellschaftlichen Status Quo.
Was ist der Kern unserer Gesellschaft?
Erwerb und Konsumation & Konsumation und ErwerbEine Gesellschaft, wo durch die Bank die Arbeit am Arbeitsplatz im repräsentativen Querschnitt so hoch eingeschätzt wird, dass wir aufgrund dieser Arbeit im anderen einen guten Charakter erkennen möchten.
Formal bezeichnet, leben wir in einer korporatistischen Meritokratie*.
Trotz einer außerordentlichen Güterproduktion - wir leben auf einem Mount Everest von Waren und Dienstleistungen - gelten Attribute wie tüchtig, fleißig, ehrgeizig etc. im Allgemeinen nach wie vor als positiv. Der massive Schaden der in unserer Umwelt entsteht - gesellschaftlich und ökologisch - wird uns mit Hilfe der Medien aus dem Bewusstsein verbannt. (TINA)
In der Beziehungs- bzw. emotionalen Arbeit - der Ich-Du-Beziehung" - scheint es sich interessanterweise umgekehrt zu verhalten. Wir sind es zwar gewohnt in einem allgegenwärtigen, ubiqutären Tauschhandel (Arbeitskraft gegen Lohn) und Rating etwas zu leisten*, zu liefern*, zu performen* ... um im Anschluß unserer Entfremdung* uns dem Ventil der Konsumation zuzuwenden. Und oft sind es nur die existenziellen Notwendigkeiten, da für ein Mehr einfach die materiellen Möglichkeiten fehlen.
Was wir nicht mehr können ist jedoch am Anderen - dem "Fremden" - ein substanzielles Interesse aufzubringen, auf ihn einzugehen, ihn zu erforschen und zu erfühlen - also in echten Austausch zu treten.
Der Aufwand uns den gesellschaftlichen Erfordernissen - qualitative, zweckfreie sowie funktionierende Beziehungen aufzubauen - ist uns allen offenbar mehrheitlich zu groß.
Der Grund: die Brille eines jahrzehntelangen (Wirtschafts)Liberalismus hat uns die Sicht darauf verstellt, dass die gesellschaftliche Konstellation grundlegend dafür verantwortlich ist, wie es dem einzelnen Individuum ergeht. Wir übernehmen unbewusst die Kategorien des Marktes (Nutzen, Vorteil (Profit), Risiko, Investition, Partnerschaft, Work-Life-Balance etc...) und schaffen es nicht mehr uns nach den Begriffen von "Teilhabe", "Gemeinschaft", "Sorge", "Liebe" und "Freundschaft" zu verhalten. Das hat die Konsequenz, dass Beziehungen wie z.B. hier - ohne dass wir es bemerken - verdinglichen.
Es herrsch sinngemäß die Einstellung vor:
Wenn jeder vor seiner eigenen Türe kehrt, ist für alle alles gut!
So verhält es sich gerade nicht!
*) eine Leistungs- bzw. Arbeitsgesellschaft wo sich Regierungen und Konzerne darüber einige sind, was der Zweck und die Essenz unserer Existenz sind: E r w e r b s a r b e i t )
*) arbeiten
*) arbeiten*) arbeiten
*) Was wir im Lohn-Arbeits-Verhältnis aufgrund eines (erzwungenen) Tausches herstellen gehört nicht uns. Analog zu diesem Tauschverhältnis ergeht es uns in den Beziehungen: Wenn das von mir hergestellte Produkt und meine Tätigkeit mir fremd ist, entäußere ich mich von mir selbst und werde mir wie meinen Mitmenschen gegenüber fremd. Genau gesagt, das Verhältnis was ich einmal zu mir selbst als Menschen in schöpferischer Hinsicht aufzuweisen hatte, wurde auf äußeren Druck hin verändert. -
Hallo zusammen,
Ich denke jeder Mensch wurde durch seine Vergangenheit geprägt, er entwickelt sich, ändert seine Einstellungen und Ansichten.
Viele sind dann auch nicht mehr bereit Kompromisse einzugehen und einen Menschen kennenzulernen. Und kennenlernen funktioniert nur, wenn man sich auf sein Gegenüber einlässt und sich öfter trifft.
Ich denke viele scrollen nur noch durchs Internet, schauen sich Profilbilder an und sortieren aus. Wenige lesen wirklich die Texte darunter und nehmen sich die Zeit, Menschen nicht nur nach dem Bild zu beurteilen.
Ich finde dieses Portal ganz gut, aber ich stelle immer mehr fest, fast alle haben die gleichen Freizeitinteressen und nichts passiert. Ich habe schon etliche Leute hier angeschrieben, so in der Art: tolle Profilbeschreibung, tolle Bilder, ich habe die gleichen Freizeitinteressen, du kommst aus meiner Umgebung etc etc. Keinerlei Rückmeldung.
Dabei suchen viele nur nach Menschen für die Freizeitgestaltung, schrecken aber zurück, wenn das Profilbild nicht so toll geworden ist, derjenige vielleicht 5 Jahre jünger oder älter ist etc etc.
Ich will die Leute nicht heiraten, sondern nur meine Freizeit mit ihnen verbringen und da spielt es keine Rolle, ob er älter, jünger oder sonstwas ist. Das ist zumindest meine Meinung 🤷♀️😊
Schöne Grüße und ein tolles Wochenende
Sarina
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Vielleicht entsteht Freundschaft manchmal viel leiser, als wir denken. Gar nicht in den großen Gesprächen, sondern irgendwo dazwischen. Nach dem zweiten gemeinsamen Kaffee. Nach einem kleinen „Wie geht’s dir heute?“ Oder wenn man merkt, dass jemand sich an einen Satz erinnert, den man vor Wochen einmal erzählt hat.
Ich glaube, viele Menschen tragen den Wunsch nach Nähe in sich. Und gleichzeitig ihre Erfahrungen, ihre Geschichten, ihren Alltag. Da braucht manches einfach etwas Zeit.
Mir gefällt der Gedanke, dass aus einer lockeren Begegnung etwas Schönes wachsen darf. Ganz ohne Eile. Erst ein Gespräch, dann ein Wiedersehen, irgendwann vielleicht Vertrautheit.
Und manchmal beginnt es einfach damit, dass zwei Menschen zur gleichen Zeit bereit sind, ein kleines Stück ihres Weges miteinander zu teilen.
Welche Begegnung hat euch in letzter Zeit positiv überrascht? 🌿

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Ich glaube das es gerade als junger mensch besonders schwer sein kann wenn man keine Freundschaften aus der Schulzeit mitnimmt .
Es gibt kaum noch AGs und kein VERPFLICHTENDES treffen unter jungen Menschen nach der Schulzeit.Den da entstehen die meisten Freudschaften .
Generell muss man versuchen mehr aus sich raus zu kommen und eigeninitiative ergreifen .Für die Handvoll Menschen die das Tun habe ich wirklich Resepekt .Der Rest muss halt damit leben 🤷♀️
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Nein! Es liegt an der Materialität der Welt in der wir leben! Nicht nur in konkreter, auch in abstrakter Hinsicht. Die nicht sichtbare Ordnung bzw. Regeln (Legislative) müssen hier mitgedacht werden.
D.h.: wie wir arbeiten, wie wir produzieren, wem der Erfolg der Arbeit zu Gute kommt, wie die Verteilung abläuft, wer die Entscheidungen fällt, welche Barrieren bzw. Glasdecken wir akzeptieren. Ob es überhaupt Glasdecken benötigt, wenn wir haben wollen, dass in der politischen Repräsentanz keine Gruppe bewusst ausgeschlossen wird. Wieviele Unterschiede wir zwischen uns Menschen sehen wollen? Ob wir meinen, dass es gesellschaftlich von Relevanz ist als männlich oder weiblich gelesen zu werden und ob wir aufgrund dessen Menschen - Mann, Frau, Intersexuelle, Asexuelle, Transsexuelle, Homosexuelle ... - noch immer unterschiedlich selektieren und sanktionieren wollen.
Sind wir in der Lage uns so zivilisiert (!) zu verhalten, dass wir Diversität - die Vielfalt der existierenden Lebensformen - anerkennen, so weit, dass wir es in unserer Wahrnehmung gar nicht mehr als Notwendigkeit erachten, ob die Bedürfnisse des einen oder der anderen abgedeckt werden sollten, sondern dass Konsens herrscht, dass ALLE (übrigens auch Tiere) erhalten was sie beanspruchen. Dass das biologische wie das gesellschaftliche Geschlecht insofern egal ist, da wir alle - in unseren individuellen Erscheinungen oder Lebensformen - als grundsätzlich Gleiche anerkannt werden wollen. Nicht allein formell, sondern auch substanziell! Das wir mit den künstlich erzeugten Kleinlichkeiten aufhören, wie es in unserer Klassengesellschaft nun einmal ist, Menschen zu klassifizieren, einem Ranking zu unterziehen und sie aufgrund einer Zuschreibung zu marginalisieren. Wo man die Intelligenz, den Charakter und die Größe aufbringt, dass es unerheblich sowie nachrangig ist, ob jemand den Schönheitsidealen entspricht oder nicht. Wo es egal ist, was jemand besitzt, da wir schon längst zur Übereinkunft gekommen sind, dass es einer Demokratie inhärent ist, große Eigentums- Unterschiede zu verhindern. Dass es zur Wertschätzung und Anerkennung eines Menschen grundsätzlich keine Rolle spielen darf und soll, ob er Arzt, Pfleger/Pflegerin oder im Handel tätig ist. Dass es egal ist wer mit wem zusammenleben möchte und dass wir endlich anerkennen wollen, dass niemand anderer als ein Mensch (in diesem Fall eine Frau) zu entscheiden hat - also derjenige der seinen Körper, seine Organe, sein Blut hergibt - ob es zu einer Geburt kommen soll oder nicht.
Es ist müßig die Ursachen bei den Individuen zu suchen, wenn wir begreifen, dass sich unser Verhalten, unsere Einstellungen, unsere Ansichten für den allergrößten Teil von uns aus den gesellschaftlichen Gegebenheiten entwickeln.
Und es ist einmal unabänderlich, dass Veränderung nur durch die Beteiligung vieler - einer akzeptabel kritischen Masse - zu erreichen ist, wenn man verhindern möchte, dass es immer nur eine kleine Elite macht. Wo die Entwürfe sich nicht nach der Mehrheit, sondern nach einer Minderheit richten.
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Ich denke, es liegt auch an überzogenem Anspruchsdenken und falschen Erwartungen.
Freundschaft entsteht in einem Prozess, der Zeit braucht. Von einer losen Bekanntschaft zu einer guten Bekanntschaft zu einer Freundschaft.
Gute Bekannte sind auch eine Menge wert!
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Gaby:
Die virtuelle Welt unserer Gesellschaft verbindet uns schneller als je zuvor – und trotzdem fühlen sich viele Menschen innerlich weiter voneinander entfernt.
Freundschaften entstehen heute oft zuerst online: durch Nachrichten, Gruppen, soziale Medien oder gemeinsame Interessen. Das ist eine Chance, weil man Menschen begegnen kann, die man sonst nie getroffen hätte.
Aber echte Freundschaft entsteht nicht im schnellen Austausch, sondern im echten Erleben.
Damit aus „Kontakt“ Freundschaft wird, braucht es vor allem drei Dinge:
Zeit – weil Vertrauen langsam wächst.
Ehrlichkeit – weil man sich zeigen muss, wie man wirklich ist.
Gemeinsame Momente – weil Erlebnisse verbinden, nicht nur Worte.
Der Übergang von der virtuellen zur echten Nähe passiert dort, wo man sich traut, sich auch im echten Leben zu begegnen – bei einem Treffen, einem Gespräch, einem gemeinsamen Lachen.
Freundschaft ist heute nicht schwieriger geworden – aber bewusster. Man muss sie mehr zulassen und aktiv leben.😉
Genau darin sehe ich auch einen gewissen Widerspruch. Einerseits schreibst du, Freundschaften seien heute nicht schwieriger geworden, sondern nur bewusster. Andererseits bedeutet „bewusster auswählen“ oft automatisch, dass Menschen mehr Kriterien und Erwartungen haben und dadurch wird es eben doch schwieriger, echte Freundschaften entstehen zu lassen!Für mich entstehen wahre Freundschaften außerdem nicht in der virtuellen Welt, sondern erst durch persönliche Begegnungen. Online kann vielleicht ein erster Kontakt entstehen, aber ob daraus Vertrauen, Nähe und Beständigkeit werden, zeigt sich erst im echten Leben.
Einen Menschen lernt man nicht wirklich über Nachrichten oder ein Profil kennen, sondern durch gemeinsame Zeit, Gespräche, Situationen und Erlebnisse. Genau dafür müsste man sich heute aber bewusst Zeit nehmen und gerade daran fehlt es oft.
Vielleicht liegt die Schwierigkeit heute also weniger darin, Menschen zu treffen, sondern vielmehr darin, dass viele schon im Vorfeld einen hohen Anspruch an Freundschaft haben, bevor überhaupt eine echte persönliche Begegnung stattgefunden hat.
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Wie wir mit anderen Menschen umgehen hat enorm viel mit unserer Kultur, mit unserem alltäglichen Leben, mit unserem Alltagsverstand und -bewusstsein, unserer Alltagsroutine, mit unserem so gerne zitierten "Hausverstand" 😅 zu tun.
Die Quelle dieses Alltagsverstandes ist also unsere gemeinsame uns verbindende Lebensführung, Lebensgestaltung und Betrachtungsweise auf dieses Leben und auf diesen Planeten. Es hat etwas mit unseren ethisch-sittlichen Normen zu tun. Das nennen wir Moral!
Wie wir aus historischen Erfahrungen wissen, können sich unsere moralischen Wertmaßstäbe gesellschaftlich sehr schnell drehen. Denn die meisten verhalten sich als aussengeleitete Personen - sogenannte Tatsachen-Menschen - nicht innengeleitet. Für sie zählt was IST. Was vorgegeben ist.
Was ihnen fehlt ist jedoch - und dies gilt vor allem für schwierige Zeiten - ein inneres Leitbild. Die Utopie wie es sein SOLLTE! Damit es besser wird! Für ALLE! (Nicht ein paar wenige.)
Warum ich das hier anführe, hat folgenden Grund: ein Artikel der seit heute füh, seit 06:00 Uhr, mit der Überschrift "Frankreich hebt Sklavereigesetz formell auf" auf orf.at nachzulesen ist:
https://orf.at/stories/3431539/
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ja, das frage ich mich auch oft. Ich glaube, dass die meisten Menschen verlernt haben in die Tiefe zu gehen, alle Woll an der Oberfläche bleiben und sich auf keinen Fall verletzbar machen. Man verlernt eventuell mit zunehmer Lebenserfahrung zu vertrauen und sich auf etwas einzulassen, man wird mißtrauischer und weniger offen. Vielleicht ist es das, was es so schwierig macht neue Freundschaften (nicht Bekanntschafften!) zu finden.
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Die meisten Bekannten meines Umfeldes kennen ihre Freunde schon sehr lang. Entweder sind sie im Dorf zsm aufgewachsen oder haben sich über Kinderfreundschaften oder in der Schule kennengelernt. Ich musste wegen einem radikalen Neuanfang auf alle meine alten Kontakte verzichten und habe nie wieder jemanden näher kennenlernen dürfen. Diejenigen, die ich etwas näher kenne, sind terminlich extrem eingebunden. Wenn sich bei anderen oberflächlich irgendetwas ergibt, wird man über kurz oder lang nur enttäuscht obwohl ich sehr offen bin und meinem Gegenüber wirklich zuhöre (wofür mich auch schon viele gelobt haben). Leider kommt mir vor, ich bin zu hübsch um mit Altersgenossen befreundet zu sein und zu alt für Jüngere Mädels. Wo ist die positive Freundin, die mit mir lachen kann, der ich helfen kann, die ein offenes Ohr für mich hat, die sich gern mitteilt aber auch zuhören mag, die nicht äußerlich oder innerlich eingebildet ist und sich selbst nicht zu fein, ehrlich zu sein?
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Toni:
Kristina:
Viele wollen Kontakt.
Wenige können Nähe. 😉Kurz geschrieben, aber voll getroffen.😉
Den Nagel auf den Kopf getroffen
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Michael:
Ich bin bei ca. 270 organisierten Gruppentreffen und habe kein Problem mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Mir genügen aber 3 Freundinnen mit denen ich auch mal zu zweit etwas unternehme oder ich verbringe meine Freizeit alleine. Männliche Freunde interessieren mich eigentlich nicht.
Schade, dass du nicht in meiner Nähe wohnst.
Mir geht es ähnlich.
Mir würden allerdings 3 Männer mit einer ehrlichen und innigen Umgangsweise reichen, auf die man wirklich zählen kann.
Nun ist es nur noch 1 und der wohnt in HH. Daraus ist eine Brieffreundschaft geworden.
Ich wünsche dir ganz viel Glück mit weiblichen Freundschaften
Lg Daggi
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Jürg:
MoH:
Zuerst mal sende ich dir mein Mitgefühl rüber. 💚
Und jetzt gilt es einen neuen Weg für dich zu finden. Du hast dich dadurch verändert und es werden andere Menschen zu dir passen als zuvor. Dh. du suchst „falsch“.
Verstest du was ich meine?
...die ganze geschichte möchte ich nicht hier an der öffentlichkeit erzählen.
... aber die leuete kennen nicht einmal die geschichte
Ja hmm, wie denn auch, wenn Du sie nicht teilst, aber andere verurteilst, wenn sie nicht dementsprechend reagieren?
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Ich bin bei ca. 270 organisierten Gruppentreffen und habe kein Problem mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Mir genügen aber 3 Freundinnen mit denen ich auch mal zu zweit etwas unternehme oder ich verbringe meine Freizeit alleine. Männliche Freunde interessieren mich eigentlich nicht.
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Die virtuelle Welt unserer Gesellschaft verbindet uns schneller als je zuvor – und trotzdem fühlen sich viele Menschen innerlich weiter voneinander entfernt.
Freundschaften entstehen heute oft zuerst online: durch Nachrichten, Gruppen, soziale Medien oder gemeinsame Interessen. Das ist eine Chance, weil man Menschen begegnen kann, die man sonst nie getroffen hätte.
Aber echte Freundschaft entsteht nicht im schnellen Austausch, sondern im echten Erleben.
Damit aus „Kontakt“ Freundschaft wird, braucht es vor allem drei Dinge:
Zeit – weil Vertrauen langsam wächst.
Ehrlichkeit – weil man sich zeigen muss, wie man wirklich ist.
Gemeinsame Momente – weil Erlebnisse verbinden, nicht nur Worte.
Der Übergang von der virtuellen zur echten Nähe passiert dort, wo man sich traut, sich auch im echten Leben zu begegnen – bei einem Treffen, einem Gespräch, einem gemeinsamen Lachen.
Freundschaft ist heute nicht schwieriger geworden – aber bewusster. Man muss sie mehr zulassen und aktiv leben.😉 -
Eva:
Viele Kontakte laufen über WhatsApp oder Social Media — man ist ständig verbunden und gleichzeitig oft oberflächlich voneinander entfernt. Es gibt viele Nachrichten, aber weniger echte Gespräche, Zeit und Verbindlichkeit. Freundschaft braucht Nähe, Ehrlichkeit und gemeinsames Erleben — und genau dafür nehmen sich viele Menschen kaum mehr bewusst Zeit.
Wie du sagst, Vieles läuft heute oberflächlich (Chats, Social Media)
Eine echte Verbindung braucht Zeit.
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Kristina:
Jürg:
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Viele wollen Kontakt.
Wenige können Nähe. 😉Viele Menschen wünschen sich Kontakt, Begegnung und Austausch.
Doch wenn es um echte Nähe geht, wird es plötzlich still.
Nähe bedeutet, sich zu zeigen – nicht nur die leichten Seiten, sondern auch die Unsicherheiten, die Zweifel und die Verletzlichkeit. Genau das macht es für viele so schwierig.
Denn wer sich wirklich einlässt, gibt ein Stück Kontrolle ab. Und nicht jeder hat gelernt, dass er dabei sicher ist.
So entstehen viele Begegnungen, aber nur wenige echte Verbindungen.
Vielleicht ist Nähe heute nicht seltener geworden – sondern einfach kostbarer.
Und vielleicht braucht sie genau deshalb mehr Zeit, Geduld und Mut als früher.🤔 -
Viele Kontakte laufen über WhatsApp oder Social Media — man ist ständig verbunden und gleichzeitig oft oberflächlich voneinander entfernt. Es gibt viele Nachrichten, aber weniger echte Gespräche, Zeit und Verbindlichkeit. Freundschaft braucht Nähe, Ehrlichkeit und gemeinsames Erleben — und genau dafür nehmen sich viele Menschen kaum mehr bewusst Zeit.