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    Ute:

     

    Anja K. aus ehm. A.:

     

    Da hast du zu deinem Urvertrauen gefunden! 

     

    Urvertrauen ist ein Begriff, den sich viele zwar vorstellen können, aber gefühlt nur brüchig kennen.

    Das stimmt.. wie mit so vielen... Worte sagen ist das eine aber fühlen und empfinden das andere...

  • Heute, 11:11

     

    Anja K. aus ehm. A.:

     

    Ute:

    Ich habe viel zu viele Menschen viel zu früh verloren. Gelernt habe ich: Nichts ist sicher! Entwickelt hat sich daraus eine Sicherheit in mir selbst und ein tiefes Vertrauen, dass es immer irgendwie weitergeht und gleichzeitig auch jeder Moment "fertig" ist. Ich kann meiner Intuition zu 100 % vertrauen und folge meinem inneren Kompass. Das wird für viele abgehoben klingen, bedeutet jedoch nur, zu tun, was getan werden muss und was ich tun kann.

    Da hast du zu deinem Urvertrauen gefunden! 

     

    Urvertrauen ist ein Begriff, den sich viele zwar vorstellen können, aber gefühlt nur brüchig kennen.

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    Ute:

    Ich habe viel zu viele Menschen viel zu früh verloren. Gelernt habe ich: Nichts ist sicher! Entwickelt hat sich daraus eine Sicherheit in mir selbst und ein tiefes Vertrauen, dass es immer irgendwie weitergeht und gleichzeitig auch jeder Moment "fertig" ist. Ich kann meiner Intuition zu 100 % vertrauen und folge meinem inneren Kompass. Das wird für viele abgehoben klingen, bedeutet jedoch nur, zu tun, was getan werden muss und was ich tun kann.

    Da hast du zu deinem Urvertrauen gefunden! 

  • Heute, 10:59

    Ich habe viel zu viele Menschen viel zu früh verloren. Gelernt habe ich: Nichts ist sicher! Entwickelt hat sich daraus eine Sicherheit in mir selbst und ein tiefes Vertrauen, dass es immer irgendwie weitergeht und gleichzeitig auch jeder Moment "fertig" ist. Ich kann meiner Intuition zu 100 % vertrauen und folge meinem inneren Kompass. Das wird für viele abgehoben klingen, bedeutet jedoch nur, zu tun, was getan werden muss und was ich tun kann.

  • Heute, 10:36

     

    Waldgeist:

     

    Anja K. aus ehm. A.:

     

    Das aufgebaut haben oder besessen haben fängt automatisch damit an, dass wir als Baby sofort abhängig von den Eltern bzw Mutter ist. Da ist nichts mit freier Entscheidung,  ob man was aufbaut das ist ja unumgänglich zum Überleben notwendig. Und hier kann der 1. Verlust schon erfolgen,  der sehr gravierend sein kann wenn Eltern sich bereits trennen, wenn die Kinder noch sehr klein sind und die Eltern sich dann nicht mehr in 'guter' Fotm gemeinsam kümmert. Im schlimmsten Fall ein Elternteil aus dem Kinderleben komplett verschwindet. Dieser Verlust wird dem Kind lange schwer zu schaffen machen das kann auch der übriggebliebene Elternteil nicht heilen.


    Das kann man aber nicht pauschal auf jeden Menschen übertragen. Verlustängste entstehen meist dort, wo Menschen bereits früh Unsicherheit, instabile Bindungen oder belastende Beziehungen erlebt haben. Kinder die in einer harmonischen, geborgenen Familie aufwachsen, entwickeln oft ein viel stabileres Sicherheitsgefühl und müssen nicht automatisch unter  Verlustängsten leiden! 

    Wir reden hier außerdem von Verlustängsten und nicht von der normalen emotionalen Abhängigkeit eines Kindes von seinen Eltern. Dass man Eltern irgendwann verliert, gehört zum natürlichen Lauf des Lebens, genauso wie das Loslassen und der Aufbau eines eigenen Lebens dazugehört. Natürlich gibt es schwere Einzelfälle, die Menschen prägen können    aber daraus kann man nicht generell ableiten, dass jeder Mensch ständig unter Verlustängsten gelitten hat ! 🙋‍♂️


     

    Martin, wie wäre es wenn du eingehst auf das, was Anja schreibt?
    Ich glaube nicht, dass Anja von jenen Kindern spricht die in einer harmonischen Familie in Geborgenheit aufwachsen?

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    Waldgeist:

     

    Anja K. aus ehm. A.:

     

    Das aufgebaut haben oder besessen haben fängt automatisch damit an, dass wir als Baby sofort abhängig von den Eltern bzw Mutter ist. Da ist nichts mit freier Entscheidung,  ob man was aufbaut das ist ja unumgänglich zum Überleben notwendig. Und hier kann der 1. Verlust schon erfolgen,  der sehr gravierend sein kann wenn Eltern sich bereits trennen, wenn die Kinder noch sehr klein sind und die Eltern sich dann nicht mehr in 'guter' Fotm gemeinsam kümmert. Im schlimmsten Fall ein Elternteil aus dem Kinderleben komplett verschwindet. Dieser Verlust wird dem Kind lange schwer zu schaffen machen das kann auch der übriggebliebene Elternteil nicht heilen.


    Das kann man aber nicht pauschal auf jeden Menschen übertragen. Verlustängste entstehen meist dort, wo Menschen bereits früh Unsicherheit, instabile Bindungen oder belastende Beziehungen erlebt haben. Kinder die in einer harmonischen, geborgenen Familie aufwachsen, entwickeln oft ein viel stabileres Sicherheitsgefühl und müssen nicht automatisch unter  Verlustängsten leiden! 

    Wir reden hier außerdem von Verlustängsten und nicht von der normalen emotionalen Abhängigkeit eines Kindes von seinen Eltern. Dass man Eltern irgendwann verliert, gehört zum natürlichen Lauf des Lebens, genauso wie das Loslassen und der Aufbau eines eigenen Lebens dazugehört. Natürlich gibt es schwere Einzelfälle, die Menschen prägen können    aber daraus kann man nicht generell ableiten, dass jeder Mensch ständig unter Verlustängsten gelitten hat ! 🙋‍♂️


     

    Natürlich ist es individuell und nicht pauschal für alle... wir sind alles Individien und auch hier nimmt jeder es anders wahr und geht anders damit um. 

    Es war schon so gemeint, wie du es nun auch schreibst. 

    Es gibt hier nirgends pauschalierungen... und alles ist einzeln für sich zu betrachten. 

     

    Passt alle gut auf euch auf! Achtet auf euer Gefühl und wenn sich etwas nicht gut anfühlt, schaut in euch und kümmert euch um euch!! Sorgt gut für euch, hier ist niemand anders als jede einzelne für sich in der Verantwortung... holt euch Unterstützung und redet darüber mit vertrauten Menschen oder manchmal auch eben mit Fremden. Nur dann wird es einem möglicherweise wieder besser gehen. Nicht ablenken, verdängen oder gar die Schuld bei den anderen suchen. Fühlt euch gedrückt 

    Gruß Anja 😊

  • Heute, 09:54

     

    Anja K. aus ehm. A.:

     

    Waldgeist:

    Bevor man mit Verlusterfahrungen hadert, muss man  überhaupt erst einmal etwas besessen oder aufgebaut haben ! 
    Deshalb ist Lebenserfahrung für mich  immer auch ein Gewinn , selbst wenn es mit Schmerz verbunden ist.

    Verluste kompensieren sich im Laufe des Lebens   man verliert die Eltern und gründet vielleicht selbst eine Familie oder setzt Kinder in die Welt.

    Verlustängste entstehen erst dort, wo man sich zuvor etwas angeeignet hat  oder emotional verbunden ist ! 

    Der  einzige Verlust, der sich nicht vollständig kompensieren lässt, ist der biologische Abbau des Körpers. Zwar gewinnt der Mensch mit den Jahren an Lebenserfahrung   und geistigen Wissen , aber der biologische Verfall des Körpers lässt sich nicht aufhalten ! 🙋‍♂️ 


     

    Das aufgebaut haben oder besessen haben fängt automatisch damit an, dass wir als Baby sofort abhängig von den Eltern bzw Mutter ist. Da ist nichts mit freier Entscheidung,  ob man was aufbaut das ist ja unumgänglich zum Überleben notwendig. Und hier kann der 1. Verlust schon erfolgen,  der sehr gravierend sein kann wenn Eltern sich bereits trennen, wenn die Kinder noch sehr klein sind und die Eltern sich dann nicht mehr in 'guter' Fotm gemeinsam kümmert. Im schlimmsten Fall ein Elternteil aus dem Kinderleben komplett verschwindet. Dieser Verlust wird dem Kind lange schwer zu schaffen machen das kann auch der übriggebliebene Elternteil nicht heilen.


    Das kann man aber nicht pauschal auf jeden Menschen übertragen. Verlustängste entstehen meist dort, wo Menschen bereits früh Unsicherheit, instabile Bindungen oder belastende Beziehungen erlebt haben. Kinder die in einer harmonischen, geborgenen Familie aufwachsen, entwickeln oft ein viel stabileres Sicherheitsgefühl und müssen nicht automatisch unter  Verlustängsten leiden! 

    Wir reden hier außerdem von Verlustängsten und nicht von der normalen emotionalen Abhängigkeit eines Kindes von seinen Eltern. Dass man Eltern irgendwann verliert, gehört zum natürlichen Lauf des Lebens, genauso wie das Loslassen und der Aufbau eines eigenen Lebens dazugehört. Natürlich gibt es schwere Einzelfälle, die Menschen prägen können    aber daraus kann man nicht generell ableiten, dass jeder Mensch ständig unter Verlustängsten gelitten hat ! 🙋‍♂️


     

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    Waldgeist:

    Bevor man mit Verlusterfahrungen hadert, muss man  überhaupt erst einmal etwas besessen oder aufgebaut haben ! 
    Deshalb ist Lebenserfahrung für mich  immer auch ein Gewinn , selbst wenn es mit Schmerz verbunden ist.

    Verluste kompensieren sich im Laufe des Lebens   man verliert die Eltern und gründet vielleicht selbst eine Familie oder setzt Kinder in die Welt.

    Verlustängste entstehen erst dort, wo man sich zuvor etwas angeeignet hat  oder emotional verbunden ist ! 

    Der  einzige Verlust, der sich nicht vollständig kompensieren lässt, ist der biologische Abbau des Körpers. Zwar gewinnt der Mensch mit den Jahren an Lebenserfahrung   und geistigen Wissen , aber der biologische Verfall des Körpers lässt sich nicht aufhalten ! 🙋‍♂️ 


     

    Das aufgebaut haben oder besessen haben fängt automatisch damit an, dass wir als Baby sofort abhängig von den Eltern bzw Mutter ist. Da ist nichts mit freier Entscheidung,  ob man was aufbaut das ist ja unumgänglich zum Überleben notwendig. Und hier kann der 1. Verlust schon erfolgen,  der sehr gravierend sein kann wenn Eltern sich bereits trennen, wenn die Kinder noch sehr klein sind und die Eltern sich dann nicht mehr in 'guter' Fotm gemeinsam kümmert. Im schlimmsten Fall ein Elternteil aus dem Kinderleben komplett verschwindet. Dieser Verlust wird dem Kind lange schwer zu schaffen machen das kann auch der übriggebliebene Elternteil nicht heilen.

  • Heute, 09:09 - Zuletzt bearbeitet Heute, 09:12.

    Bevor man mit Verlusterfahrungen hadert, muss man  überhaupt erst einmal etwas besessen oder aufgebaut haben ! 
    Deshalb ist Lebenserfahrung für mich  immer auch ein Gewinn , selbst wenn es mit Schmerz verbunden ist.

    Verluste kompensieren sich im Laufe des Lebens   man verliert die Eltern und gründet vielleicht selbst eine Familie oder setzt Kinder in die Welt.

    Verlustängste entstehen erst dort, wo man sich zuvor etwas angeeignet hat  oder emotional verbunden ist ! 

    Der  einzige Verlust, der sich nicht vollständig kompensieren lässt, ist der biologische Abbau des Körpers. Zwar gewinnt der Mensch mit den Jahren an Lebenserfahrung   und geistigen Wissen , aber der biologische Verfall des Körpers lässt sich nicht aufhalten ! 🙋‍♂️ 


     

  • Verlusterfahrungen erleben  wir alle im Leben und das meist vermutlich bereits schon im Kindesalter. Und ich glaube hier wird der Grundstein gelegt wie wir damit unser Leben lang umgehen werden. 
    In einem liebevollen, geschütztem Elternhaus wird das Kind lernen , das Verlust zum Leben dazugehört und es wird eine gesunde Resilienz aufgebaut. Wir fühlen uns "sicher" und nicht allein gelassen.
    Wenn wir als Kinder bereits damit allein gelassen wurden und nicht "gesehen" und beschützt wurden,  werden wir jeden weiteren  Verlust schwer verkraften können und sind instabil,  ängstlich und Leiden stärker darunter.
    Ich denke jedoch, dass man mit den Erfahrungen lernen kann mit Verlustängsten umzugehen, wenn man an sich "arbeitet", sich reflektiert, schaut woher diese unschöne Erfahrung/Verletzung herkommen. 
    Man kann lernen nachträglich resilienter zu werden, damit künftige Ängste "geringer" werden und man besser damit zu Recht kommt. Dies erfordert sicherlich nicht nur Zeit sondern eben auch Mut sich den alten Ängsten zu stellen. Dann erst verlässt man alte Verhaltensmuster. Es ist sicherlich leichter dies in einer gesunden Partnerschaft zu verarbeiten bzw mit einem partner/in, die hier diese Unterstützung und "Sicherheit" (die im Elternhaus gefehlt hat) geben kann. Aber man muss es auch wirklich wollen! 
    Aber auch ohne Partnerschaft ist es möglich hier an sich zu arbeiten und sich zu entwickeln! Denn wenn man sein "Urvertrauen" an sich selbst wieder in sich entdeckt hat ist vieles "leichter" und man kann mit Verlusterfahren anders umgehen. Dies ist aber sicherlich mit professioneller Unterstützung nur möglich und kann selten allein bewältigt werden. 

  • Heute, 07:55

     

    Florence:

    Meine Frage ist wie wirken sich unsere Verlusterfahrungen aufs älter werden aus. 

    Was machen sie mit uns und wie beeinflussen sie unsere Entwicklung auf physischer und psychischer Ebene und beeinflussen uns auf dem Weg des älter werdens. Für die einen ist es ein Schicksalsschlag, für die anderen eine Herausforderung . 

    Wie geht ihr damit um oder anders, wie weit beeinflussen diese Verlusterfahrungen euren Umgang mit anderen Menschen und eure Wegentscheidungen.

    Die erfahrung hat mir eines ganz klar aufgezeigt und das ist wie äusserst primitiv die bevölkerung mit beeinträchtigungen umgeht und ihr laien 'wissen" zum besten geben.

    Nichts mit behinderten gleichstellung, das ist lediglich ein umfangreicher papiertiger und somit arbeitsbeschaffer

  • Heute, 07:24

    Ok, konkret. Ehetrennung & berufliche Probleme.

    Strategie: aktiv handeln statt erleiden

    Neue Proritätensetzung, Neuanfang am neuen Ort, aktives Zugehen und Öffnen für neue Menschen

  • Heute, 07:12

    Guten Morgen!

    Das kommt darauf an.
    Welcher Verlust es ist, wie die momentane Verfassung ist.
    Ist man stabil, oder gerade in einer schwierigen Phase.
    Kann man nicht pauschal beantworten.

  • Heute, 07:05

    Meine Frage ist wie wirken sich unsere Verlusterfahrungen aufs älter werden aus. 

    Was machen sie mit uns und wie beeinflussen sie unsere Entwicklung auf physischer und psychischer Ebene und beeinflussen uns auf dem Weg des älter werdens. Für die einen ist es ein Schicksalsschlag, für die anderen eine Herausforderung . 

    Wie geht ihr damit um oder anders, wie weit beeinflussen diese Verlusterfahrungen euren Umgang mit anderen Menschen und eure Wegentscheidungen.

  • Heute, 05:24

    Nein

    Das ist keineswegs so, mindestens nicht bei mir.

    Natürlich ist eine unheilbare angeborene krankheit ein verlust, aber ich kenne nichts anderes und ist somit kein verlust, auch wenn es mich jede sekunde einschränkt

  • Heute, 00:18

    Ich teile, dass der Umgang mit Erfahrungen entscheidend ist

  • Heute, 00:17

    Das teile ich nicht. Es gibt Lebenserfahrungen, die uns widerfahren und andere, deren Erleben wir auch gestalten können. Die Erfahrung ist nicht Verlust. Die kaputte Ehe ist ein Verlust und zugleich der Gewinn von Autonomie. Die Lebenszufriedenheit von Menschen steigt nach der midlifecrisis wieder an.

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