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  • Ist „schon immer so“ ein Argument?

    Diskussion · 59 Beiträge · 3 Gefällt mir · 983 Aufrufe

    Manche Dinge tun wir, weil „man es schon immer so gemacht hat“.

    Andere, weil sie Spaß machen, dazugehören oder einfach vertraut sind.

     

    Das laute Feuerwerk in der Nacht, das für die einen Freiheit und Neubeginn bedeutet – und für andere Angst, Dreck oder Stress.

    Die Jagd, die manche als Hege verstehen – während andere darin Leid sehen.

    Feste, Rituale, Konsum, Unterhaltung: Für die einen harmlos, für die anderen schwer erträglich.

     

    Oft stehen wir auf unterschiedlichen Seiten desselben Bildes.

    Was für den einen Tradition ist, fühlt sich für den anderen überholt oder sogar grausam an.

    Und meistens reden wir aneinander vorbei, statt zuzuhören.

     

    Mich interessiert nicht, wer recht hat.

    Mich interessiert, wie wir Dinge wahrnehmen – und warum.

     

    Wo ziehen wir persönlich Grenzen?

    Was empfinden wir als sinnvoll, was als unnötig, was als problematisch?

    Und dürfen sich Traditionen verändern, ohne dass gleich alles „verboten“ oder „verteufelt“ wird?

     

    Diese Diskussion soll kein Tribunal sein, sondern ein Raum für Perspektiven.

    Teile gern deine Sicht – ruhig ehrlich, ruhig persönlich.

    Nicht um zu überzeugen, sondern um verstanden zu werden.

     

    Thomas Kissing

    03.01.26, 00:43

Beiträge

  • 03.01.26, 18:47
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  • 03.01.26, 17:59

     

    Waldgeist:

    Entgegen deiner künstlichen Erregung werden Feuerwerkskörper in China nicht von Kindern produziert ..! 
     

    Wer Feuerwerk pauschal mit Kinderarbeit gleichsetzt, vereinfacht ein komplexes Thema und bedient eher ein moralisches Schlagwort als eine belegbare Tatsache. 

     

    Ach wie schön - die Fake News Trollerei hat einen Namen.

     

    Offizielle Einstufung: Das US-Arbeitsministerium (Department of Labor) führt chinesisches Feuerwerk explizit auf seiner Liste von Gütern, die unter Einsatz von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit hergestellt werden.

    Heimarbeit als Schlupfloch: Ein Hauptproblem ist die illegale Auslagerung von Arbeitsschritten. Um Kosten zu drücken, geben Fabriken einfache, aber gefährliche Handarbeiten (wie das Drehen von Papphülsen oder das Befüllen kleiner Knaller) an Subunternehmer oder arme Familien in ländlichen Gebieten weiter. Dort arbeiten Kinder oft im häuslichen Umfeld mit, was für Kontrolleure kaum sichtbar ist.

    Vergleich mit Indien: Ein weiteres großes Produktionsland ist Indien (Stadt Sivakasi), das für massive Kinderarbeit in der Feuerwerksindustrie berüchtigt ist. Indische Produkte werden jedoch hauptsächlich für den dortigen Binnenmarkt produziert und seltener nach Europa exportiert als chinesische Ware

  • 03.01.26, 17:32
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  • 03.01.26, 16:44
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  • 03.01.26, 16:00

     

    Siena:

    Ja,ich mag Silvester Feuerwerk eben und ich finde es ein schöner Brauch .......

    Und ich finde es Diskriminiert niemanden und lässt Menschen ihre Würde .

    Ich weiß das es auch zur Vertreibung böser Geister ist .

    😊

    Es diskriminiert niemanden??? 

    Da sind die 10.000en Kinderarbeiter ganz anderer Meinung, die den Sch***** in Asien und Afrika herstellen müssen. Deren Würde zählt ja nix für den Ösi und Piefke Massa.

     

  • 03.01.26, 15:47 - Zuletzt bearbeitet 03.01.26, 16:10.
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  •  

    Siena:

    Ja,ich mag Silvester Feuerwerk eben und ich finde es ein schöner Brauch .......

    Und ich finde es Diskriminiert niemanden und lässt Menschen ihre Würde .

    Ich weiß das es auch zur Vertreibung böser Geister ist .

    😊

     

     

    Es ist schon richtig, was Du über die Tradition des Feuerwerkes schreibst und ein großer Teil
    der Bevölkerung findet ein schönes Feuerwerk spektakulär, aber dies kann man zum Beispiel 
    auch mit Drohnen und Lasern erreichen ohne das die Umwelt belastet wird, hier die Rhein-
    kirmes als anschauliches Beispiel https://youtu.be/ucu0Cr-LzEY und es gibt eben auch einige 
    Leute, die es lustig finden anderen Leuten Böller vor die Füsse zu werfen, was dann eben 
    schon die Würde/Freiheit derjenigen angreift...

    in jeden Fall spiegelt das, was Du über Ausländer und Mitbürger (auch Ausländer sind meiner 
    Meinung nach Mitbürger) schreibst, nicht die Realität in Deutschland wieder: Rassismus in Deutschland ist Alltag, nicht Ausnahme – DW – 20.03.2025 

  • Ich denke Traditionen sollten immer auch hinterfragt werden dürfen ob sie noch zeitgemäß sind, 
    aber dabei sollten Befürworter und Gegner (Reformwillige) zusammen diskutieren was man ver-
    ändern will und nicht einfach nur die eigenen Interessen durchsetzen, so gelingt eventuell ein
    Kompromiss mit dem beide Seiten leben können...

    zum Beispiel gab es im Jahr 2024 einen großen Aufschrei über das Klaasohmfest auf Borkum, wo 
    Frauen/Mädchen wenn sie von den 3 maskierten Männern auf der Strasse angetroffen wurden
    mit deren Hörnern geschlagen wurden, durch den Aufschrei wurde das Fest angepasst und die 
    Tradition des Schlagens abgeschafft, trotzdem hatten die Bewohner wohl auch im Jahr 2025 
    Spass am Fest: Klaasohm – Wikipedia 

    selbst bin ich Raucher und blickte mit Argwohn darauf, dass man in der Gastronomie nicht mehr
    Rauchen durfte, bei einem Selbsttest stellte ich dann aber fest, dass auch ich davon profitiere, 
    wenn man nicht im Dunst sitzt und der Gang vor die Tür auch hilft Brücken zu anderen Rauchern
    zu schlagen...

  •  

    Siena:

    Ich denke in größeren zusammen hängen. 

    Ich erlebe, verbinde und beobachte. 

    Ausländische Mitbürger werden allgemein in Schutz genommen und unterstützt .

    Gesellschaftlich von vielen Menschen und in der Politik und durch Ämter und vor allem Institutionen. 

    Und gewisse Mitbürger werden diskriminiert und von der Teilhabe ausgeschlossen. 

    Und es wird Stimmung gegen Sie gemacht. 

    Vor allem auch in sozialen Medien, das ist heftig wenn man das liest .

    Das ist aber auch das was ich sehr oft im Alltag an verschiedenen Orten erlebe .Fast täglich. 

     

    Ausländische Mitbürger werden auch zudem immer wieder mal diskriminiert. 

    Aber die soziale Solidarität für den Mitbürger ist einfach nicht wirklich gegeben. 

     

     

    Danke, Siena, dass du deine Beobachtungen teilst – man merkt, dass dir soziale Gerechtigkeit am Herzen liegt.

     

    Für unsere Diskussion wollen wir uns aber ausdrücklich auf Traditionen, Bräuche und die Frage „Schon immer so?“ konzentrieren. Politische Themen oder Diskussionen über gesellschaftliche Gruppen sind hier nicht erlaubt. Beiträge, die das Thema verlassen, können vom Betreiber gelöscht werden.

     

    Es wäre super, wenn du deine Gedanken auf konkrete Bräuche oder Routinen beziehst, damit wir alle im Austausch bleiben und direkt voneinander lernen können.


    Thomas Kissing 

  • 03.01.26, 13:31 - Zuletzt bearbeitet 03.01.26, 13:33.

    Ich denke in größeren zusammen hängen. 

    Ich erlebe, verbinde und beobachte. 

    Ausländische Mitbürger werden allgemein in Schutz genommen und unterstützt .

    Gesellschaftlich von vielen Menschen und in der Politik und durch Ämter und vor allem Institutionen. 

    Und gewisse Mitbürger werden diskriminiert und von der Teilhabe ausgeschlossen. 

    Und es wird Stimmung gegen Sie gemacht. 

    Vor allem auch in sozialen Medien, das ist heftig wenn man das liest .

    Das ist aber auch das was ich sehr oft im Alltag an verschiedenen Orten erlebe .Fast täglich. 

     

    Ausländische Mitbürger werden auch zudem immer wieder mal diskriminiert. 

    Aber die soziale Solidarität für den Mitbürger ist einfach nicht wirklich gegeben. 

     

     

  • 03.01.26, 13:30 - Zuletzt bearbeitet 03.01.26, 13:30.

    Früher habe ich Feuerwerke geliebt, jetzt brauch ich sie nicht mehr.

    Sollen sie deshalb verboten werden? Nicht wegen mir.

     

    Was geschah heuer in den Niederlanden in der letzten Feuerwerksnacht (nächstes Jahr verboten): Man gab es sich und eskalierte wie nie zuvor inkl. brennendem Kirchturm (Zufall).

     

    Bei Feuerwerk und Co. ist an das stetig steigende Sicherheitsbedürfnis zu denken - bei gleichzeitiger Abnahme der eigenen geistigen Leistungsfähigkeit. Eine ungute Kombination.

     

    Gewisse Wunderkerzen /Sprühkerzen sind in Bars erlaubt - Glück gehabt in Graz, Megakatastrophe in Crans-Montana. 100 Schwerstverbrannte in Lebensgefahr neben den bereits 40 Toten, fast alle Menschen sehr jung.

     

    Ansonsten sind mir Traditionen komplett egal, ich lebe, wie mir es passt. Ob sich davon etwas mit Traditionen überschneidet, ist mir komplett egal.

  •  

    Siena:

    Ich finde das interessant a propo das haben wir schon immer so gemacht. 

    Viele Menschen sind anscheinend gegen Feuwerke benutzten aber auch Apple und Huawai Handys und Produkte aus China und lassen sich mit Alexa usw von China usw abhören und Daten sammeln. 

     

    Dann werden Tiere und Ausländische Mitbürger sehr in Schutz genommen und die eigenen Mitbürger diskriminiert man und grenzt Sie von der Teiilhabe der Gesellschaft aus ......

    Weil " wir haben es ja schon immer so gemacht " 😊😉

    Jetzt vermischst du aber einiges...

    Wo werden denn ausländische Mitbürger in Schutz genommen und eigene Mitbürger diskriminiert?

  • 03.01.26, 13:16

    Ich finde das interessant a propo das haben wir schon immer so gemacht. 

    Viele Menschen sind anscheinend gegen Feuwerke benutzten aber auch Apple und Huawai Handys und Produkte aus China und lassen sich mit Alexa usw von China usw abhören und Daten sammeln. 

     

    Dann werden Tiere und Ausländische Mitbürger sehr in Schutz genommen und die eigenen Mitbürger diskriminiert man und grenzt Sie von der Teiilhabe der Gesellschaft aus ......

    Weil " wir haben es ja schon immer so gemacht " 😊😉

  • 03.01.26, 12:57 - Zuletzt bearbeitet 03.01.26, 13:00.

    Ja,ich mag Silvester Feuerwerk eben und ich finde es ein schöner Brauch .......

    Und ich finde es Diskriminiert niemanden und lässt Menschen ihre Würde .

    Ich weiß das es auch zur Vertreibung böser Geister ist .

    😊

     

     

  • 03.01.26, 12:52

    Ach du meine Güte: Silvesterfeuerwerke sollen Zeichen von Tradition sein? 

     

    Der Volksbrauch zu Silvester ist ursprünglich das Lärmmachen zur Abwehr böser Geister (Raunächte) – mit Glocken, Peitschen, Töpfen oder Rasseln, nicht mit Feuerwerk. Feuerwerk/Schwarzpulver stammt hingegen aus China und kam erst im Mittelalter nach Europa. In Europa war Feuerwerk lange ein teures Spektakel der Eliten und diente als Zeichen von Macht und Repräsentation. 

    Dass Privatpersonen massenhaft böllern, ist vor allem Folge von Industrialisierung und späterer Kommerzialisierung im 20. Jahrhundert: Feuerwerk wurde zum Konsumprodukt und die Silvesterknallerei zum Geschäftsfeld – Es hat gar nichts mit „uralten Volksbrauchtum“ zu tun.

  •  

    Waldgeist:

    Man kann nicht jede Vorschrift, jede Regel auf jeden Einzelnen individuell anpassen, und es wird immer Querulanten geben, die alles beanstanden oder diskutieren wollen.

    Um sich das ständige Diskutieren zu ersparen, hat man sich daher oft darauf beschränkt: Vorschrift bleibt Vorschrift, und das war schon immer so – weil es funktioniert und erprobt ist.


     

    Selbst musste ich in meinem Berufsleben sehr flexibel sein und hatte Kundschaft, die mit mir diskutieren wollte, wie es anders gehen könnte.

    Ich hatte jedoch keine Lust, mich auf jede Diskussion einzulassen, denn vieles war erprobt, und man merkt schnell, dass manche Laien, die von der Materie wenig Ahnung haben, sich besonders wichtig machen möchten.

    Dann fühlt man sich schnell ein wenig „gepfropft“ oder herausgefordert, obwohl eigentlich klar ist, dass der Ablauf so funktioniert.


     

    Hallo Waldgeist,

     

    danke für deinen Beitrag, ich kann gut nachvollziehen, warum bewährte Abläufe Sicherheit geben und es nicht immer einfach ist, sich auf jede Diskussion einzulassen.

     

    Aus meiner Erfahrung in verschiedenen Unternehmen sehe ich aber auch: Menschen und Firmen leben von Innovation und neuen Ideen. Wie Karin schon gesagt hat – sonst würden wir heute noch in Höhlen sitzen. Eine Zeit lang funktioniert es gut, sich strikt an Regeln zu halten, aber das Leben bewegt sich nicht nur geradeaus, es geht mal nach links, mal nach rechts, mal auf und ab. Wer starr bleibt, läuft auf Dauer Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

     

    Für mich zeigt das, dass bewährte Abläufe wichtig sind, aber Offenheit für Neues genauso – beides zusammen macht es möglich, langfristig erfolgreich zu sein.

     

    Thomas Kissing

  • 03.01.26, 12:44

     

    Jeanette

    ...

    "Das war schon immer so" ist für mich daher kein gutes Argument

     

    Ach ja, um noch Mal direkt auf die eigentliche Frage des Themas einzugehen: 

    Das Argument  ist nicht nur ein "nicht gutes Argument" sondern überhaupt kein Argument im sprachlichen Sinne. Es ist eine Behauptung, ohne eine Begründung oder Beleg zu liefern.

     

    Mehr oder weniger also nur ein rhetorisches Mittel um eine Diskussion zu vermeiden. Ich persönlich reagiere auf solche Aussagen im Alltag auch relativ allergisch, da sofort klar wird, dass sein Gegenüber überhaupt nicht daran interessiert ist, über die Thematik zu sprechen und sich einer anderen Meinung zu stellen.

  • 03.01.26, 12:25

     

    Jeanette:

    ...

    Und zum Schluss: Mein "richtig" oder "falsch" ist nicht dein "richtig" oder "falsch" - aber man kann einander ansehen, zusehen, zuhören und voneinander lernen. Immer!

    Dadurch verschiebt sich die eigene Überzeugung vielleicht, was aber durchaus positiv sein kann. 

    ...

     

    Wobei man fairerweise ergänzen sollte, dass es auch ein objektives Richtig und Falsch gibt, welches dem subjektiven Empfinden gegenüber Vorrang haben darf, manchmal einfach "muss".

     

    Deine grundsätzliche Aussage ist aber komplett richtig und eine sehr gute Einstellung, ich sehe es ähnlich. 

    Im genannten Beispiel mit "eingefahrenen" Abläufen im beruflichen Umfeld hat zumindest meine Erfahrung gezeigt, dass sich gute Argumente am Ende trotzdem durchsetzen, man braucht manchmal leider etwas Ausdauer und Nerven. 

  • 03.01.26, 12:24
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  •  

    Jeanette:

    "Weil das schon immer so war." - derzeit mein absoluter Endgegnersatz!
    Ich beziehe mich jetzt mal nicht auf die Diskussion um das alljährliche Feuerwerk oder auf festliche Traditionen, sondern äußere meine Gedanken auf das was mich Allgemein und-/ oder im Arbeitskontext beschäftigt. Und hoffe ich bin nicht zu weit vom Thema weg.
    Durch meinen Jobwechsel vor drei Monaten, stoße ich immer wieder auf dieses Satz. Ich hinterfrage bestimmte Abläufe oder das Tun eines anderen um zu verstehen und um zu lernen - "weil das eben so gemacht wird... weil es eben bei uns so läuft... weil es immer schon so war..., lautet da die Standardaussage! 
    Gebe ich mich damit zufrieden? Nein! Ich versuche, mich zwar dort einzufügen. Aber es klappt für mich nicht. Setze ich meine Grenzen? Ja. Absolut. Weil ich merke, dass mich das weder abholt noch weiterbringt. Ich finde Menschen, die stur etwas befolgen, weil es immer so war, als weniger intelligent. Ohne beleidigen zu wollen. Ich finde es dumm, sich der Masse anzuschließen. Dumm ist auch vielleicht das falsche Wort. Bequem? Naiv? Gleichgültig? Nicht effizient? 
    Ich ziehe eine Grenze davor, weil es meine Energie raubt. Und so geht es mir persönlich immer, wenn ich merke, dass Menschen nicht bereit sind, nach rechts oder links zu schauen, an keinem adäquaten Austausch interessiert sind oder etwas nicht begründen können. Es gibt doch immer ein warum hinter dem, was man tut.
    Noch schlimmer finde ich, wenn man bei sich selber das Warum hinterfragt, sich deshalb dazu entscheidet, einen anderen Weg / eine andere Routine einzuschlagen und  dennoch das gleiche Ziel verfolgt/erreicht, dies durch andere als falsch deklariert wird!
    Nein! Es ist nicht falsch - es ist einfach nur anders. Aber das Ziel ist das Gleiche und wird trotzdem erreicht. 
    Es ist bloß einfacher, es als falsch darzustellen, als seinen eigenen Weg zu hinterfragen. Lieber folgt man der Masse, um bloß nicht aufzufallen. Es ist einfacher, den "Fehler" bei anderen zu suchen, als bei sich selber.
    Jeder bringt eigene/ andere Erfahrungen, Werte und Meinungen mit sich und kann diese immer mit einbringen. Das ist wertvoll, wenn diese einem nicht aufgezwungen werden.
    Und zum Schluss: Mein "richtig" oder "falsch" ist nicht dein "richtig" oder "falsch" - aber man kann einander ansehen, zusehen, zuhören und voneinander lernen. Immer!

    Dadurch verschiebt sich die eigene Überzeugung vielleicht, was aber durchaus positiv sein kann. 

    "Das war schon immer so" ist für mich daher kein gutes Argument den Weg auf ewig mitzulaufen. 

    Hey Jeanette,

     

    ich kann total nachvollziehen, wie frustrierend das ist, wenn ständig nur „weil das schon immer so war“ kommt. Ich erlebte das auch oft im Berufsleben.

     

    Für mich hilft es, die Einfachheit dahinter zu sehen: Viele handeln aus Gewohnheit oder emotional, nicht immer aus Verstand. Routinen erleichtern das Leben – wie Zähneputzen, man macht es einfach, ohne nachzudenken.

     

    Dein Weg, Dinge zu hinterfragen und trotzdem offen zu bleiben, finde ich richtig stark. Zeigt, wie man eigene Sicht einbringen kann, ohne andere abzuwerten.

     

    Thomas Kissing

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