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  • Unverbindliches bussy Klientel auf GE....

    Diskussion · 113 Beiträge · 6 Gefällt mir · 2.721 Aufrufe

    Hallo meine lieben GE'ler, Leute... Ich möchte mal ein Thema darbringen, das mir Hier schon seit Langem auf den Nägeln brennt, es aber Niemand anspricht! Wer merkt es denn auch, außer Ich, dass auf Gemeinsam Erleben vorzüglich, nahezu gänzlich die zugereisten Besserverdiener anwesend sind! Man hört immer nur, dass man im Office, Home Office arbeitet, bei den top Unternehmen. Oder man ist im IT - Bereich... Also ein Jeder in Jobs mit mindestens 2,5K netto, eher 3K netto... Ja und hört man dann den Leuten bei gewissen Aktivitäten immer zu, hülle ich mich oft in schweigen, weil ich merke - das kann sich ein Normalverdiener, ein Edeka Verkäufer, angestellter Handwerker schier nicht leisten! Man macht Reisen für 5000 Euro, hat X teure Sportarten, geht ständig auf After Work Partys und und und... Es ist immer das gleiche Klientel zu 99% würde ich sagen! Ja und diese Karrieristen wie ich sie mal nenne, haben auch zumeist ein stereotypes Freizeitverhalten. Man konsumiert Events schnell ab, hat noch 1000 Termine, mal länger beisammen zu sein geht nicht, ja bitte - wann geht der nächste Zug? Alles ist so unverbindlich, schnell, weil das nächste Event wartet ja schon... Eigentlich ist das Alles letzten Endes betrachtet eine recht einsame Sache, da wirkliche Freundschaften nie entstehen! Alles ist beschränkt auf schnelles Abhaken von Angeboten! Das ist meine ganz klare Feststellung und Kritik! Die Leute sind so wie ihr Job! Wie seht Ihr das? Will man das ewig machen? Es bleibt em Ende ja Nix an tragenden, echten Kontakten übrig, an Freunden! Ja und weiter, es ist an Geld gebunden! Ständig essen gehen und und und... Das kann sich halt nur noch diese Upper Class leisten mit den gut bezahlten bussy Jobs! Ich stelle fest, die Leute hängen hier in einer ewigen Schleife, ohne wirkliche Gemeinschaft! Alles ist Hier wie ein Produkt! Klar, es sind viele nette Leute - trotzdem aber ist es am Ende immer gleich und man steht immer wieder bei Null! Privates ergibt sich nicht! Alles ist gebunden im Sinne vom Event - Charakter! Ist das dass neue sozial? Ich merke klar, das macht nicht glücklich! Also mein Fazit: Auf all den Freizeit Plattformen sind primär die Besserverdiener, weil Freizeit teuer ist, Sport, in Lokale zu gehen! Und: Gerade dieses Karriere Klientel tut sich sehr schwer, tragende soziale Kontakte aufzubauen, Alles ist in etwa so - das gönne ich mir und ich kann es mir leisten! Ab zum nächsten Konsum - Erleben.... Ich sage es einfach so, wie es sich mir sehr oft zeigt! Man ist unfähig im Hier und Jetzt zu sein, die Dinge wirklich zu genießen, wertzuschätzen... Alles ist im Sinne einer, so würde es der österreichisch Psychiater Raphael Bonelli bezeichnen: Lust - Maximierung! Ja nicht darüber nachdenken - ob es wirklich erfüllt! Ich muss Alles schnell erleben! Was bleibt? Leere! Wo der Sinn noch, die Tiefe, die echte Erfüllung in den Erlebnissen? Man läuft auf GE Gefahr sich ständig zu vergleichen. Ich für mich denke, ich mach sehr Viel in meiner Freizeit, gehe viel wandern, in die Berge usw. Aber ist man dann mit den Leuten Hier im Gespräch auf einer Wanderung, Bergtour, kommen sehr schnell Fragen wie: Hast du Dies und Das schon mal gemacht.... Warum machst du das nicht....? Hier sind halt viele Leute, die besteigen Dreitausender, Viertausender, waren um den ganzen Globus.... Ja und es wird Alles für so selbstverständlich genommen! Das was vielleicht in den Siebzigern, oder Achtzigern noch ein absolutes Abenteuer war - ist Heute zur Massen - Aktivität der Leute mit bissl mehr Geld geworden wie bei mir in München! Man kann mit vielen Leuten Hier gar nicht mithalten und merkt, es wird Immer ein Traum bleiben! Aber genau die Leute, was so Viel erleben dürfen - können es zumeist eben nicht schätzen! Es wird ihnen nicht bewusst, was sie dürfen! Wenn Jemand in Berlin aufwächst, Plattenbau, prekärer Job - die werden nicht mal in ihrem Leben den Walchensee sehen! Ja und hier in München bei mir - Jeder hat Kohle! Oder: Man sieht in München im öffentlichen Leben nur noch die was Geld haben! Die Anderen werden rigoros ignoriert! Sich mit Anderen zu vergleichen ist falsch! So Vieles hängt Heute am Monetären! 

    05.01.26, 21:24 - Zuletzt bearbeitet 05.01.26, 21:51.

Beiträge

  • 06.01.26, 10:35

    Mich würd interessieren ,was macht man dagegen ,wenn man in München -auf soviel "Negatives" trifft.

     

    Hilft man dann? Gibt's Jugendzentren , Pensionistenvereine , Eltern - Kind Zentrum , Kältebus , Soziales denken🤔

     

     

  • in manchen Punkten stimme ich dir zu , die Oberflächlichkeit beherrscht diese Plattform schon sehr[…]
     

    gewisse Ähnlichkeiten kannte ich von andern Plattformen schon, also Nix Neues.

  • 06.01.26, 09:01

    Das ist sehr weise.

    ja, dem kann ich auch zustimmen.

     

     

    Renate:

    Guten Morgen Matthias,

    in manchen Punkten stimme ich dir zu , die Oberflächlichkeit beherrscht diese Plattform schon sehr, das hat aber zwangsläufig nichts mit dem finanziellen Status zu tun. Ich habe hier viele Menschen aus unterschiedlichen Klassen kennengelernt und noch nie ein Problem damit wenn jemand mehr Mitteln zur Verfügung hat als ich. Die Unterschiede hat es schon immer gegeben. Der Fehler ist sich damit zu vergleichen, warum sollte ich das? Jeder sollte seinen Wert kennen und der macht sich nicht in Zahlen des Einkommens fest. Wem ich nicht schick/hipp genug wandere der muss seine Freizeit nicht mit mir verbringen. 

    Mir ist es auch ziemlich egal welche Orte zu welchem Preis andere besuchen  .Für mich liest sich das ein bisschen nach der eigenen Unzufriedenheit mit den vergügbaren Mitteln - dafür kann aber kein anderer etwas. Ich und jeder hier hat die freie Wahl passende Aktivitäten für sich zu finden. Wenn ich es mir finanziell nicht leisten kann bin ich eben nicht dabei, den anderen dafür die *Schuld* zu geben bringt nichts. Auch nützt es nichts Menschen mit finanziell besseren Möglichkeiten zu verdammen denn man weiß nie wie dieser dort hingekommen ist - vielleicht von unten hoch gearbeitet - das soll auch vorkommen. Hier gibt es viele Möglichkeiten mit kleinem Geldbeutel aktiv seine Freizeit zu gestalten. Auch gibt es viele Menschen die sich nicht mehr leisten können oder wollen. Ausschlaggebend ist immer die persönliche Einstellung zu den Dingen - wenn ich persönlich mit meinem Leben zufrieden bin dann ist es es mir wirklich gleich was andere sich leisten können - zufrieden sein bedeutet aber nicht reich an Materiellem zu sein.

    Viel wichtiger ist das wir uns die Empathie für unsere Mitmenschen ins Bewusstsein rufen und auch zulassen einmal mehr auf die Schnauze zu fallen weil wir uns getäuscht haben. Die Vorsicht zum Eigenschutz anderen gegenüber hemmt die Möglichkeiten an neuen Freundschaften , darin sehe ich das größere Problem.  Die Austauschbarkeit und die Möglichkeit immer besseres zu finden.Der Egoismus beherrscht viele. Da steht der finanzielle Aspekt weit hinten an. Schöne Eindrücke in der Natur zu geniessen , fröhliches Lachen , das kostet nichts und das erlebe ich hier sehr oft. Man muss seine Aktivitäten eben dementsprechend planen , dann finden auch die richtigen Menschen zusammen , vielleicht gibt es ein paar Rückschläge aber nach einiger Zeit finden sich die richtigen Gruppen zusammen. 

    LG Renate 

     

  • 06.01.26, 08:57

    Guten Morgen Matthias,

    in manchen Punkten stimme ich dir zu , die Oberflächlichkeit beherrscht diese Plattform schon sehr, das hat aber zwangsläufig nichts mit dem finanziellen Status zu tun. Ich habe hier viele Menschen aus unterschiedlichen Klassen kennengelernt und noch nie ein Problem damit wenn jemand mehr Mitteln zur Verfügung hat als ich. Die Unterschiede hat es schon immer gegeben. Der Fehler ist sich damit zu vergleichen, warum sollte ich das? Jeder sollte seinen Wert kennen und der macht sich nicht in Zahlen des Einkommens fest. Wem ich nicht schick/hipp genug wandere der muss seine Freizeit nicht mit mir verbringen. 

    Mir ist es auch ziemlich egal welche Orte zu welchem Preis andere besuchen  .Für mich liest sich das ein bisschen nach der eigenen Unzufriedenheit mit den vergügbaren Mitteln - dafür kann aber kein anderer etwas. Ich und jeder hier hat die freie Wahl passende Aktivitäten für sich zu finden. Wenn ich es mir finanziell nicht leisten kann bin ich eben nicht dabei, den anderen dafür die *Schuld* zu geben bringt nichts. Auch nützt es nichts Menschen mit finanziell besseren Möglichkeiten zu verdammen denn man weiß nie wie dieser dort hingekommen ist - vielleicht von unten hoch gearbeitet - das soll auch vorkommen. Hier gibt es viele Möglichkeiten mit kleinem Geldbeutel aktiv seine Freizeit zu gestalten. Auch gibt es viele Menschen die sich nicht mehr leisten können oder wollen. Ausschlaggebend ist immer die persönliche Einstellung zu den Dingen - wenn ich persönlich mit meinem Leben zufrieden bin dann ist es es mir wirklich gleich was andere sich leisten können - zufrieden sein bedeutet aber nicht reich an Materiellem zu sein.

    Viel wichtiger ist das wir uns die Empathie für unsere Mitmenschen ins Bewusstsein rufen und auch zulassen einmal mehr auf die Schnauze zu fallen weil wir uns getäuscht haben. Die Vorsicht zum Eigenschutz anderen gegenüber hemmt die Möglichkeiten an neuen Freundschaften , darin sehe ich das größere Problem.  Die Austauschbarkeit und die Möglichkeit immer besseres zu finden.Der Egoismus beherrscht viele. Da steht der finanzielle Aspekt weit hinten an. Schöne Eindrücke in der Natur zu geniessen , fröhliches Lachen , das kostet nichts und das erlebe ich hier sehr oft. Man muss seine Aktivitäten eben dementsprechend planen , dann finden auch die richtigen Menschen zusammen , vielleicht gibt es ein paar Rückschläge aber nach einiger Zeit finden sich die richtigen Gruppen zusammen. 

    LG Renate 

  • Ein bißchen hat man es während corona gesehen - für viele, die sich all zu sehr auf Struktur, die Verfügbarkeit usw verlassen haben, und das weggebrochen ist, waren dann große nahezu nicht zu lösende probleme.

    Ein anderes Beispiel sind die rentner, die mit Rentenbeginn, der doch so sehnlichst herbeigesehnt wurde, in Leere und antriebslosigkeit verfallen. Auch hier hat ihnen das arbeitsumfeld die illusion liefern können, sie seien in zwischenmenschlichen beziehungen geborgen.

  • 06.01.26, 08:23

     

    Fritz:

     

     

    Auch das sehe ich anders! Dieses neue soziale Verhalten seit Socialmedia - das gab es vorher so nicht! Ich erkenne auf all diesen Plattformen eine ganz klare Konsum - Haltung! Es ist eine Art sozialer Nihilismus! Nicht natürlich! Ich denke, man muss das ganz klar so sagen! Jeder Mensch sucht Verbindlichkeit! Jeder sucht was Echtes! Die Menschen Hier bleiben ja letzten Endes leer! Es muss immer was Neues sein! Alles wie ein Prestige.... Ja und dieses neue soziale Verhalten ist schwerpunktmäßig in den Großstädten zu verzeichnen! Der Anspruch sollte immer sein - echte, tragende, stützende Kontakte! Alles Andere ist purer Konsum! 

    Ich teile Deine Analyse. Deine analyse ist richtig, gut und präzise beobachtet.

     

    Es bleibt die Frage: was ist mit den Nicht-high-society-purer-Erlebniskonsum-Konsumenten?

     

    Der teil, der da unzufrieden zurückbleibt, und der, der es sich ja gar nicht erst leisten kann, müsste doch erheblich sein. er müsste doch sogar die große (schweigende?) Mehrheit darstellen.

     

    Warum tun die denn nichts? (in deiner Beobachtung). Warum sitzen die nur still da, schweigen und leiden unter ihrer Nicht-konsumerlebnisfähigen Finanzausstattung? es gibt ja massenhaft was die machen könnten. sie könnten sich auf ein Bier (oder ein Mineralwasser) zu einem gespräch treffen. das kostet 6 euro für zwei Stunden, da muss man kein spitzengehalt haben. und echte freundschaft findet sich viel eher, als wenn man gemeinsam in der Gruppe loszieht, den weihnachtsmarkt leerzukaufen.

     

    Doch es geschieht nicht. es wäre die (schweigende?) Mehrheit, es wäre günstig und richtig, und gäbe auch die Erfüllung in echten sozialen Kontakten. Doch es geschieht nicht. warum?

     

    Die Antwort kann nur sein: es besteht kein Bedarf danach. Trotz deiner vollkommen richtigen analyse. es besteht kein Bedarf danach. Beweis: wäre es anders, dann würde es einfach geschehen.

    Du hast völlig Recht!

    Selbst wenn ich es Finanziell Problemlos kann, konnte ich wegen einer Krankheit NIEMALS mit jemandem mithalten.

    Auch ich kannte für einige Wochen, Monate, für wenige Jahre die sehr schnelle Konsum-Habgier der (selbsternanten)Schickeria-Gesellschaft, gefallen hat es mir NIE.

    Und die anderen?

    Die haben ganz offensichtlich Angst, sich mit (einem)Fremden im Öffentlichen Raum zum Spazieren usw. zu treffen, sind zu faul, sich aus dem bequemen Sessel zu erheben, oder warten auf bessere Zeiten in denen sie sich der 'erstrebenswerten" Schickeria doch noch anschliessen können, haben dennoch ('Armut")unerfüllbar hohe Ansprüche und viele andere gründe mehr, sich mit niemanden treffen (müssen) zu wollen

  • Ein Teil ist, vermute ich, das internet.

    Es ist irre, wie schnell, wie umfassend man informiert wird. Ich erfahre alles, von Venezuela bis Stromausfall in Berlin, in sekunden, von allen seiten mit Kommentaren erleuchtet.

    Es gibt nichts mehr, was in persönlichen gesprächen da noch zu tun wäre. Im Gegenteil, es nervt mich, wenn dann bei treffen jemand mit empörter Haltung vorträgt, über hohe Mieten, Inflation, Diskussion über die rente usw usw usw, alles sachen die ich schon 20mal vorher in der Zeitung online gelesen habe.

    Oder wenn ich denke, wie lange ich früher zu einer Fragestellung recherchiert habe! Und dann maximal nach wochen 20% dazu gefunden habe. Heute habe ich nahezu 100 % in Minuten, und muss noch nicht mal von meinem stuhl aufstehen um in die Universitätsbibliothek zu gehen.

     

    Das alles war früher nur möglich mit anderen Menschen. Ich musste jemand fragen, wie man Gips anmischt oder welches der beste Plattenspieler ist. Ich habe andere Menschen gebraucht.  Dabei passiert folgendes im hintergrund: ihre Nähe hat ein grundbedürfnis von mir erfüllt. Nämlich das nach menschlicher Nähe.

     

    Unter welcher Vorgabe sollte heute dieses grundbedürfnis erfüllt werden? um die Leute zusammen zu bringen? Ich müsste entweder was ganz besonderes machen, was viel geld kostet. damit es wieder etwas gibt worüber man sich unterhalten kann.

     

    Oder man trifft sich, und man müsste den anderen mitteilen, es wäre das Motto: ich bin hier, zusammen mit dir und euch, einfach nur deshalb, weil ich eine zeitlang eure Nähe brauche. und mich verbunden fühlen möchte.

     

    Aber das zu spüren, schon gar mitzuteilen, schaffen die wenigsten.

  • 06.01.26, 02:19 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 02:24.

     

    Matthias:

     

     

    Sei Busfahrer, sei Lagerarbeiter - dir bleibt im Monat Nix! Oder Koch! Auf Youtube siehst auch bloß die Reicheren in Sachen Bergsport usw. Ja und Hier tummeln sich halt die Leute, die sich Hochtouren, all das leisten können mit ihrem super super Office Job bei Google, PWC, BMW...... Nur sind das halt auch zumeist Jobs, die sozial nicht zuträglich sind! Sie dienen nur dem, Unternehmen noch effizienter zu machen, die Löhne der Arbeiter noch mehr zu drücken! Dafür wird man aber dann bissl protegiert! Ja, ich hol mal wieder zu weit aus :D Ich merke halt, die Kohle reicht bei den Lebens Kosten für fast Nix mehr! Auch nicht für Kurse beim DAV! 

     

    Hey Matthias,

     

    früher gab es für viele Menschen nur sehr wenige Freizeitmöglichkeiten, weil nur wenige Menschen Geld für (bestimmte) Freizeitaktivitäten hatten. 

     

    Heute haben mehr Menschen mehr Geld für Freizeitaktivitäten "über". Und einige, die das haben, findest du hier auf der Plattform und bei entsprechenden Aktivitäten. Und wenn nicht hier, dann in angesagten Szene-Kneipen (nur exemplarisch).

     

    Aber hier kann man sich auch einfach zum Wandern verabreden. Oder bei gutem Wetter zum Plausch zum Sonnenuntergang bei Dosenbier (ebenfalls exemplarisch). 

     

    Ich teile deine Beobachtungen - aber bitte verstehe: Die Leute sind so, weil sie so sein wollen. Man kann niemandem vorschreiben, welche Freizeitaktivitäten sie mit wem wahrzunehmen haben.

     

    Und wie schon vorher geschrieben: Es gibt auch andere - und du wirst sie sogar auf GE finden.

     

    Gute Nacht.

     

    Wollen? Nicht ganz! Es ist viel eher die Angst, nicht dazu zu gehören! Früher war Sport einfacher, der Funktions Klamotten Hype war da nicht so! Was du Heute für Sport Outfit bezahlst muss man sich leisten können! Was kostet Heute ein gutes Rennrad! Nur als Beispiel! Alleine schon zu joggen ist Heute Luxus! Laufschuhe sind ruckzuck hinn und unter 150 kaum mehr zu haben! Herstellungskosten dieses Plaste Schrott 10 Euro! Also bist im Jahr 300 teils los für diesen knautschigen Müll! Machst dann noch mehr Sport wie Berge, Mountainbike - kann sehr teuer werden! Wollen? Viele wollen - aber es geht nicht! Ja und die was wollen und es können gucken nie nach Denen - die wollen, aber nicht können! Deswegen gucke ich auch immer weniger Youtube, da Youtuber nur Reichere sind! Du siehst dir dann Berg Youtuber an die Alles verwirklichen können! Wieder musst dich vergleichen! Diese Gesellschaft zeigt ja auf allen Ebenen nur noch die Leute, was Alles tun können! Ebenso der Alpenverein! Du selber kommst ja Nirgends mehr vor bei diesen Superlativen! Es werden nur noch gerade, top Lebensläufe, cleane Gewinner gezeigt in der Gesellschaft.... Die Leute was Unten sind, hält man Unten! Die was Oben sind, kommen immer höher! Ich selber dachte mal, mach einen Bergwander Youtube Kanal auf! Schnell wurde mir bewusst, was so ein Kanal kostet! Kameras, Mikrophone, kalibrierte Monitore, Drohne und und und.... Für den Anfang so 5000 an Technik.... Dann die Touren! Auto brauchst auch noch, Hotel Kosten.... Eigentlich ist der gesellschaftliche Erfolg von Hinten bis Vorne der Betrug! Denn um erfolgreich zu sein, brauchst du zumeist vorher schon Geld, die reicheren Eltern.... Auch ein Messner wäre kein Welt Bergsteiger geworden, wäre er nicht in gewisse Verhältnisse hinein geboren! Ein Mozart kein Mozart, hätten seine Eltern keinen Bezug zum Adel! Immer schon waren die Möglichkeiten abhängig vom Milieu! Oder Hier die Leute mit Office Jobs - da sind die Eltern zumeist auch Beamte, Akademiker! Die Laufbahnen, Möglichkeiten sind in der Gesellschaft immer schon sehr determiniert! So, ich muss schlafen! 

  • 06.01.26, 01:53 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 01:56.

     

     

    Michael:

    Also das kann ich nicht bestätigen, ich organisere Treffen von Rafting in den Wildalpen, bis zu Kartrennen, Motorradtouren, Badminton, Führungen, Essenstreffen mit Livemusik, Discos oder Grillpartys. Meine Teilnehmer sind Männer und Frauen in jedem Alter, vom Arbeitslosen bis zum Arbeiter, Angestellten, Beamten oder Akademiker und wir haben es lustig miteinander.

    Sei Busfahrer, sei Lagerarbeiter - dir bleibt im Monat Nix! Oder Koch! Auf Youtube siehst auch bloß die Reicheren in Sachen Bergsport usw. Ja und Hier tummeln sich halt die Leute, die sich Hochtouren, all das leisten können mit ihrem super super Office Job bei Google, PWC, BMW...... Nur sind das halt auch zumeist Jobs, die sozial nicht zuträglich sind! Sie dienen nur dem, Unternehmen noch effizienter zu machen, die Löhne der Arbeiter noch mehr zu drücken! Dafür wird man aber dann bissl protegiert! Ja, ich hol mal wieder zu weit aus :D Ich merke halt, die Kohle reicht bei den Lebens Kosten für fast Nix mehr! Auch nicht für Kurse beim DAV! 

     

    Hey Matthias,

     

    früher gab es für viele Menschen nur sehr wenige Freizeitmöglichkeiten, weil nur wenige Menschen Geld für (bestimmte) Freizeitaktivitäten hatten. 

     

    Heute haben mehr Menschen mehr Geld für Freizeitaktivitäten "über". Und einige, die das haben, findest du hier auf der Plattform und bei entsprechenden Aktivitäten. Und wenn nicht hier, dann in angesagten Szene-Kneipen (nur exemplarisch).

     

    Aber hier kann man sich auch einfach zum Wandern verabreden. Oder bei gutem Wetter zum Plausch zum Sonnenuntergang bei Spezi, Dosenbier oder einem Wein (ebenfalls exemplarisch). 

     

    Ich teile deine Beobachtungen - aber bitte verstehe: Die Leute sind so, weil sie so sein wollen. Man kann niemandem vorschreiben, welche Freizeitaktivitäten sie mit wem wahrzunehmen haben.

     

    Und wie schon vorher geschrieben: Es gibt auch andere - und du wirst sie sogar auf GE finden.

     

    Gute Nacht.

     

  • 06.01.26, 01:38

     

    Matthias:

     

    Michael:

    Also das kann ich nicht bestätigen, ich organisere Treffen von Rafting in den Wildalpen, bis zu Kartrennen, Motorradtouren, Badminton, Führungen, Essenstreffen mit Livemusik, Discos oder Grillpartys. Meine Teilnehmer sind Männer und Frauen in jedem Alter, vom Arbeitslosen bis zum Arbeiter, Angestellten, Beamten oder Akademiker und wir haben es lustig miteinander.

    Ja, aber du musst bedenken: Sind ja oft auch zum Teil teure Sportarten! Ich zum Beispiel würde gerne Hochtouren machen! Nur: Das ist teuer! Da mach mal Kurse beim DAV wo du locker für die Grundkurse 1000 los bist.... Weiter das Outfit, Toursenski, Lawinen Gerätschaften und dann die Touren mit Übernachtung! Werde ich mir nie leisten können! Also bleibt es beim Bergwandern! Motorrad - Touren, da kehrt man auch ein! Du hast Heute oft Löhne von 15/17 brutto und musst echt schuften! Da ist kein Mammut Outfit und 500 Euro Scarpa Stiefel drin! Du kriegst halt auf GE ständig vorgemacht, was man so Tolles macht! Sport ist Heute wie es Huxley voraussah, dekadent! Jeder hat das tollste Outdoor Outfit und und und.... Motorradln tue ich nicht, aber da denke ich kannst auch paar Hunderter im Monat lassen! Sei Busfahrer, sei Lagerarbeiter - dir bleibt im Monat Nix! Oder Koch! Auf Youtube siehst auch bloß die Reicheren in Sachen Bergsport usw. Ja und Hier tummeln sich halt die Leute, die sich Hochtouren, all das leisten können mit ihrem super duper Office Job bei Google, PWC, BMW...... Nur sind das halt auch zumeist Jobs, die sozial nicht zuträglich sind! Sie dienen nur dem, Unternehmen noch effizienter zu machen, die Löhne der Arbeiter noch mehr zu drücken! Dafür wird man aber dann bissl protegiert! Ja, ich hol mal wieder zu weit aus :D Ich merke halt, die Kohle reicht bei den Lebens Kosten für fast Nix mehr! Auch nicht für Kurse beim DAV! 

    Lässt sich nicht vermeiden dass aufwändige Sportarten teuer sind aber man muss ja nicht alles mitmachen. 

  •  

    Matthias:

     

     

    Ja, in Vielem Stimme ich Dir zu! 

    Die Leute, was an den Basis Jobs sind, wie: Industriemechaniker, Busfahrer usw., die trafen sich Früher nach der Arbeit in der Kneipe! 

    Aber wo gibt es nun noch Kneipen? In München hat man die Alle Weg gentrifiziert! Nur noch hippe Lokale! Ebenso aber in den Kleinstädten! Diese Kneipen, wo Jeder Leute kennenlernte in den Siebzigern bis Ende Neunziger! Die Treffpunkte der Arbeiter - Schicht wurden restlos abgeschafft! Weiter haben Leute in den unteren Verdienst Klassen viel mehr Stress, weniger Zeit als der chicke Office Mensch in der Sonne beim Starbucks mit 30 die Stunde! Weiter sind die unteren Schichten Heute oft apathisch, gibt kaum mehr zusammenhalt.... Generell eine Visions - lose - Zeit! Früher lud man sich ein Zuhause! Alles vorbei! Es hat sich zu Vieles verändert! Ja und seit das Smartphone kam, gingen alle Stammtische ein! Es sind viele Faktoren! All die Medien in unserer Zeit lähmen! Diese ständige Ablenkung! Man sehe sich junge Leute an, die zum großen Teil Null mehr wissen, wie man sozial lebt! Smartphone ohne Ende! Es muss eine Umkehr geben! Mir gehen voll die alten Zeiten ab! Da wurden Kontakte auch nicht vor- selektiert! 

    Ich hatte mich, auf einem treffen, mit einem älteren, sehr aktiven Mann unterhalten.

    Er ist sehr aktiv in Sportvereinen, macht jetzt eine Zertifizierung für sie, ob sie auch seniorengerecht sind.

    Also ein Mensch mit viel erfahrung und expertise, und das in vielen Vereinen.

    er sagt:

    Früher (vor 20 Jahren) war es selbstverständlich, dass man nach dem wöchentlichen Vereinsabend, fußball, Kegeln, bei mir war es schach, alles, sich auf ein Bier zusammengesetzt hat. Das sieht man ja auch oft noch, dass die Sportvereine eine Gaststätte haben.

    Heute aber, so sagt er, hat sich das überall komplett verändert. es finden nirgends mehr diese Vereinsabende statt. und er besucht viele Vereine, um sie zu zertifizieren. Die Leute gehen nach hause, sie hätten zu tun, usw

     

    es liegt NICHT! an den fehlenden Kneipen. Die gibt es massenhaft, aber sie stehen leer.

     

    jetzt kann man natürlich ein urteil bilden, die Leute lägen falsch, wie sie ihr Leben gestalten. Ein rückzug ins Private, der verlust einfacher, nicht zweckgerichteter Kommunikation. Das Aufgeben der freude daran, einfach ohne Ziel mit anderen Menschen zusammen zu sein. ausgeglichen durch die gelebte Sucht nach Kommerz-erlebnis-Feuerwerken.

     

    Das mag richtig sein. trotzdem ist es ihre Lebensentscheidung. für ihr eigenes Leben. solange sie nicht um hilfe bitten, man möge sie aus ihrer Unfähigkeit befreien, wird man ihnen zugestehen müssen, so zu leben, wie sie wollen.

     

    Aber es tut gut, dass du dich (berechtigterweise) so empörst. denn du hast recht.

  • 06.01.26, 01:24 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 01:36.

     

    Michael:

    Also das kann ich nicht bestätigen, ich organisere Treffen von Rafting in den Wildalpen, bis zu Kartrennen, Motorradtouren, Badminton, Führungen, Essenstreffen mit Livemusik, Discos oder Grillpartys. Meine Teilnehmer sind Männer und Frauen in jedem Alter, vom Arbeitslosen bis zum Arbeiter, Angestellten, Beamten oder Akademiker und wir haben es lustig miteinander.

    Ja, aber du musst bedenken: Sind ja oft auch zum Teil teure Sportarten! Ich zum Beispiel würde gerne Hochtouren machen! Nur: Das ist teuer! Da mach mal Kurse beim DAV wo du locker für die Grundkurse 1000 los bist.... Weiter das Outfit, Tourenski, Lawinen Gerätschaften und dann die Touren mit Übernachtung! Werde ich mir nie leisten können! Also bleibt es beim Bergwandern! Motorrad - Touren, da kehrt man auch ein! Du hast Heute oft Löhne von 15/17 brutto und musst echt schuften! Da ist kein Mammut Outfit und 500 Euro Scarpa Stiefel drin! Du kriegst halt auf GE ständig vorgemacht, was man so Tolles macht! Sport ist Heute wie es Huxley voraussah, dekadent! Jeder hat das tollste Outdoor Outfit und und und.... Motorradln tue ich nicht, aber da denke ich kannst auch paar Hunderter im Monat lassen! Sei Busfahrer, sei Lagerarbeiter - dir bleibt im Monat Nix! Oder Koch! Auf Youtube siehst auch bloß die Reicheren in Sachen Bergsport usw. Ja und Hier tummeln sich halt die Leute, die sich Hochtouren, all das leisten können mit ihrem super duper Office Job bei Google, PWC, BMW...... Nur sind das halt auch zumeist Jobs, die sozial nicht zuträglich sind! Sie dienen nur dem, Unternehmen noch effizienter zu machen, die Löhne der Arbeiter noch mehr zu drücken! Dafür wird man aber dann bissl protegiert! Ja, ich hol mal wieder zu weit aus :D Ich merke halt, die Kohle reicht bei den Lebens Kosten für fast Nix mehr! Auch nicht für Kurse beim DAV! Es ist leider so, dass dir Geld nahezu Alles in der Gesellschaft ermöglicht! Dann kannst den Kilimandscharo besteigen für 10.000 Euro, den Everest für 50.000, man kann sehr gut werden im Bergsteigen.... Es ist ein illusionäres System das Möglichkeiten vor gaukelt - aber nur für Wenige lebbar!

  • 06.01.26, 01:07

    Hallo Matthias,

     

    ich verstehe, was du meinst, und es ist ein spannender Punkt, den du ansprichst. 

    Du hast dir mit deinen Worten viel Mühe gegeben und lieferst wichtige Denkanstöße. 

     

    Spontan habe ich herausgelesen, dass früher alles "besser" war. Du schreibst, dass viele Aktivitäten "immer das gleiche Klientel" anziehen und dass es "immer nur die Besserverdiener" sind, die sich diese Dinge leisten können.

     

    Bestimmte Erlebnisse wie Reisen, Essen gehen oder bestimmte Sportarten sind grundsätzlich für mehr Menschen erschwinglich geworden. Früher war das ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten. Viele Dinge, die man als Luxus bezeichnen kann, waren schlicht für wenige existent. Meine Eltern konnten sich viele Dinge nicht leisten und viele Eltern meiner Freunde ebenfalls nicht. Der Lebensstandard hat in der Breite zugenommen und dadurch können mehr Menschen sich bestimmte Dinge leisten - erwähnt sei beispielhaft golfen. Und dann gibt es auch noch die, die es sich nicht leisten können, aber auf Kredit leisten. Auch das ist heute viel einfacher als vor 30 oder 40 Jahren. 

     

    Das bedeutet aber nicht, dass andere Erlebnisse weniger wertvoll sind. Die Frage ist eher, wie man Erlebnissen Tiefe verleiht. Freundschaften entstehen nicht durch "teure" gemeinsame Erlebnisse, sondern durch echte Gespräche und das Teilen von Momenten. Und ich möchte fast sagen, "von einfachen Momenten". Gilt nicht bis heute: "Best things in life are free"?

     

    Mag sein, dass du den Eindruck hast, dass sich auf GE eine bestimmte Klientel ballt - vielleicht ist das sogar so. Offenbar ist diese Klientel aber so groß, dass sie sich hier irgendwie gemeinsam wohlfühlt. 

     

    Aber auch hier gibt es Menschen, denen Essen gehen, exotischen teure Sportarten u.ä. nichts bedeutet. Es war schon immer schwierig, Menschen zu finden, mit denen man auf einer Welle lag. 

     

    Heute ist es vielleicht schwieriger geworden, weil die Gesellschaft finanziell weniger homogen und deutlicher dem Individualismus zugeneigt ist. Aber ich bin mir sicher, es gibt für jeden von uns "die richtigen Bekanntschaften". Und weil diese vielleicht die von dir geschilderten Erfahrungen teilen, wer weiß schon, vielleicht ist denen die Bekanntschaft mit dir deshalb um so wichtiger. 

     

    Herzliche Grüße

    Dein (Vor-) "Namensvetter"

     

     

     

     

  • 06.01.26, 01:06 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 01:14.

    Also das kann ich nicht bestätigen, ich organisere Treffen von Rafting in den Wildalpen, bis zu Kartrennen, Motorradtouren, Badminton, Führungen, Essenstreffen mit Livemusik, Discos, Grillpartys oder auch mal ein Minigolfturnier. Meine Teilnehmer sind Männer und Frauen in jedem Alter, vom Arbeitslosen bis zum Arbeiter, Angestellten, Beamten oder Akademiker und wir haben es lustig miteinander. Wer sich nicht mal ein Getränk leisten kann, soll halt wandern gehen.

  • 06.01.26, 01:02 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 01:02.

    Wurde gerade vom Admin abgestraft

  • 06.01.26, 01:01

     

    Matthias:

     

    Fritz:

     

    Ich teile Deine Analyse. Deine analyse ist richtig, gut und präzise beobachtet.

     

    Es bleibt die Frage: was ist mit den Nicht-high-society-purer-Erlebniskonsum-Konsumenten?

     

    Der teil, der da unzufrieden zurückbleibt, und der, der es sich ja gar nicht erst leisten kann, müsste doch erheblich sein. er müsste doch sogar die große (schweigende?) Mehrheit darstellen.

     

    Warum tun die denn nichts? (in deiner Beobachtung). Warum sitzen die nur still da, schweigen und leiden unter ihrer Nicht-konsumerlebnisfähigen Finanzausstattung? es gibt ja massenhaft was die machen könnten. sie könnten sich auf ein Bier (oder ein Mineralwasser) zu einem gespräch treffen. das kostet 6 euro für zwei Stunden, da muss man kein spitzengehalt haben. und echte freundschaft findet sich viel eher, als wenn man gemeinsam in der Gruppe loszieht, den weihnachtsmarkt leerzukaufen.

     

    Doch es geschieht nicht. es wäre die (schweigende?) Mehrheit, es wäre günstig und richtig, und gäbe auch die Erfüllung in echten sozialen Kontakten. Doch es geschieht nicht. warum?

     

    Die Antwort kann nur sein: es besteht kein Bedarf danach. Trotz deiner vollkommen richtigen analyse. es besteht kein Bedarf danach. Beweis: wäre es anders, dann würde es einfach geschehen.

    Ja, in Vielem Stimme ich Dir zu! 

    Die Leute, was an den Basis Jobs sind, wie: Industriemechaniker, Busfahrer usw., die trafen sich Früher nach der Arbeit in der Kneipe! 

    Aber wo gibt es nun noch Kneipen? In München hat man die Alle Weg gentrifiziert! Nur noch hippe Lokale! Ebenso aber in den Kleinstädten! Diese Kneipen, wo Jeder Leute kennenlernte in den Siebzigern bis Ende Neunziger! Die Treffpunkte der Arbeiter - Schicht wurden restlos abgeschafft! Weiter haben Leute in den unteren Verdienst Klassen viel mehr Stress, weniger Zeit als der chicke Office Mensch in der Sonne beim Starbucks mit 30 die Stunde! Weiter sind die unteren Schichten Heute oft apathisch, gibt kaum mehr zusammenhalt.... Generell eine Visions - lose - Zeit! Früher lud man sich ein Zuhause! Alles vorbei! Es hat sich zu Vieles verändert! Ja und seit das Smartphone kam, gingen alle Stammtische ein! Es sind viele Faktoren! All die Medien in unserer Zeit lähmen! Diese ständige Ablenkung! Man sehe sich junge Leute an, die zum großen Teil Null mehr wissen, wie man sozial lebt! Smartphone ohne Ende! Es muss eine Umkehr geben! Mir gehen voll die alten Zeiten ab! Da wurden Kontakte auch nicht vor- selektiert! 

    Ich gebe dir in wirklich allen Punkten recht. Nur in dem einen nicht, denn ch würde hier liebend gerne vorselektieren, um danach mit den Menschen meiner Ausrichtung bzw. meines Geschmacks mich einzufinden. Das geht aber nicht, denn gewisse Themen hier zur Diskussion zu stellen, werden vom Algorithmus sanktioniert und verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Dann gibt's noch Sockenpuppen in Hülle und Fülle die dir das Thema so zerschießen, dass du es am Ende nicht mehr erkennen kannst.

     

    Eine digitale Soziale Plattform die nicht des Willens ist einen transparenten, nach demokratischen Aspekten ggenggenerggenggenerieggenggenerggenggeneriertgenerggenggenerieggenggenerggenggenerrtgenerggenggenerieggenggenerggenggenerrtgenerggenggenerieggenggenerggenggenerrtgenerggenggenerieggenggenerggenggenerrtgenerggenggenerieggenggen  Algorithmus anzubieten

  • 06.01.26, 00:12

     

    Fritz:

     

     

    Auch das sehe ich anders! Dieses neue soziale Verhalten seit Socialmedia - das gab es vorher so nicht! Ich erkenne auf all diesen Plattformen eine ganz klare Konsum - Haltung! Es ist eine Art sozialer Nihilismus! Nicht natürlich! Ich denke, man muss das ganz klar so sagen! Jeder Mensch sucht Verbindlichkeit! Jeder sucht was Echtes! Die Menschen Hier bleiben ja letzten Endes leer! Es muss immer was Neues sein! Alles wie ein Prestige.... Ja und dieses neue soziale Verhalten ist schwerpunktmäßig in den Großstädten zu verzeichnen! Der Anspruch sollte immer sein - echte, tragende, stützende Kontakte! Alles Andere ist purer Konsum! 

    Ich teile Deine Analyse. Deine analyse ist richtig, gut und präzise beobachtet.

     

    Es bleibt die Frage: was ist mit den Nicht-high-society-purer-Erlebniskonsum-Konsumenten?

     

    Der teil, der da unzufrieden zurückbleibt, und der, der es sich ja gar nicht erst leisten kann, müsste doch erheblich sein. er müsste doch sogar die große (schweigende?) Mehrheit darstellen.

     

    Warum tun die denn nichts? (in deiner Beobachtung). Warum sitzen die nur still da, schweigen und leiden unter ihrer Nicht-konsumerlebnisfähigen Finanzausstattung? es gibt ja massenhaft was die machen könnten. sie könnten sich auf ein Bier (oder ein Mineralwasser) zu einem gespräch treffen. das kostet 6 euro für zwei Stunden, da muss man kein spitzengehalt haben. und echte freundschaft findet sich viel eher, als wenn man gemeinsam in der Gruppe loszieht, den weihnachtsmarkt leerzukaufen.

     

    Doch es geschieht nicht. es wäre die (schweigende?) Mehrheit, es wäre günstig und richtig, und gäbe auch die Erfüllung in echten sozialen Kontakten. Doch es geschieht nicht. warum?

     

    Die Antwort kann nur sein: es besteht kein Bedarf danach. Trotz deiner vollkommen richtigen analyse. es besteht kein Bedarf danach. Beweis: wäre es anders, dann würde es einfach geschehen.

    Ja, in Vielem Stimme ich Dir zu! 

    Die Leute, was an den Basis Jobs sind, wie: Industriemechaniker, Busfahrer usw., die trafen sich Früher nach der Arbeit in der Kneipe! 

    Aber wo gibt es nun noch Kneipen? In München hat man die Alle Weg gentrifiziert! Nur noch hippe Lokale! Ebenso aber in den Kleinstädten! Diese Kneipen, wo Jeder Leute kennenlernte in den Siebzigern bis Ende Neunziger! Die Treffpunkte der Arbeiter - Schicht wurden restlos abgeschafft! Weiter haben Leute in den unteren Verdienst Klassen viel mehr Stress, weniger Zeit als der chicke Office Mensch in der Sonne beim Starbucks mit 30 die Stunde! Weiter sind die unteren Schichten Heute oft apathisch, gibt kaum mehr zusammenhalt.... Generell eine Visions - lose - Zeit! Früher lud man sich ein Zuhause! Alles vorbei! Es hat sich zu Vieles verändert! Ja und seit das Smartphone kam, gingen alle Stammtische ein! Es sind viele Faktoren! All die Medien in unserer Zeit lähmen! Diese ständige Ablenkung! Man sehe sich junge Leute an, die zum großen Teil Null mehr wissen, wie man sozial lebt! Smartphone ohne Ende! Es muss eine Umkehr geben! Mir gehen voll die alten Zeiten ab! Da wurden Kontakte auch nicht vor- selektiert! 

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    Auch das sehe ich anders! Dieses neue soziale Verhalten seit Socialmedia - das gab es vorher so nicht! Ich erkenne auf all diesen Plattformen eine ganz klare Konsum - Haltung! Es ist eine Art sozialer Nihilismus! Nicht natürlich! Ich denke, man muss das ganz klar so sagen! Jeder Mensch sucht Verbindlichkeit! Jeder sucht was Echtes! Die Menschen Hier bleiben ja letzten Endes leer! Es muss immer was Neues sein! Alles wie ein Prestige.... Ja und dieses neue soziale Verhalten ist schwerpunktmäßig in den Großstädten zu verzeichnen! Der Anspruch sollte immer sein - echte, tragende, stützende Kontakte! Alles Andere ist purer Konsum! 

    Ich teile Deine Analyse. Deine analyse ist richtig, gut und präzise beobachtet.

     

    Es bleibt die Frage: was ist mit den Nicht-high-society-purer-Erlebniskonsum-Konsumenten?

     

    Der teil, der da unzufrieden zurückbleibt, und der, der es sich ja gar nicht erst leisten kann, müsste doch erheblich sein. er müsste doch sogar die große (schweigende?) Mehrheit darstellen.

     

    Warum tun die denn nichts? (in deiner Beobachtung). Warum sitzen die nur still da, schweigen und leiden unter ihrer Nicht-konsumerlebnisfähigen Finanzausstattung? es gibt ja massenhaft was die machen könnten. sie könnten sich auf ein Bier (oder ein Mineralwasser) zu einem gespräch treffen. das kostet 6 euro für zwei Stunden, da muss man kein spitzengehalt haben. und echte freundschaft findet sich viel eher, als wenn man gemeinsam in der Gruppe loszieht, den weihnachtsmarkt leerzukaufen.

     

    Doch es geschieht nicht. es wäre die (schweigende?) Mehrheit, es wäre günstig und richtig, und gäbe auch die Erfüllung in echten sozialen Kontakten. Doch es geschieht nicht. warum?

     

    Die Antwort kann nur sein: es besteht kein Bedarf danach. Trotz deiner vollkommen richtigen analyse. es besteht kein Bedarf danach. Beweis: wäre es anders, dann würde es einfach geschehen.

  • 05.01.26, 23:14

     

    Siena:

    Hallo Matthias,

     

    Sehr guter Punkt. 

     

    Ich gehöre leider noch nicht zu den besser verdienenden. 

    Aber ich nehme das ähnlich war wie du .....

    Das hier viel Kennen lernen mit Aktivitäten verbunden wird die sehr viel Geld kosten. 

     

    Dabei wird scheinbar vergessen das sich viele Menschen diese Aktivitäten gar nicht leisten können. 

    Oder wollen ....?

     

    Ich finde es auch sehr schade das ein kennenlernen oft damit verbunden wird das man etwas zusammen machen ( muss)

    das etwas kostet .

     

    Ich würde mir wünschen das zu trennen .

    Auch wenn ich das Geld hätte,finde ich es kann nicht sein das ein kennenlernen zwangsläufig mit Geld ausgeben verbunden sein soll.

     

    Es geht auch viel günstiger oder anders.....spontaner ,mit Erfindungsgeist.......(?)

     

    Und ja ,ich würde auch sehr gerne mal wieder verreisen .

     

    Und ja dieser Lebenswandel wird total für selbst verständlich genommen. 

    Das ist er aber überhaupt nicht!!

    Und ja Menschen die nicht konsumieren oder können und nicht an Kultur und Reisen teilnehmen können werden rigoros immer mit ignoriert !

    Und ausgegrenzt!

     

    Ich finde du beschreibst das sehr gut .

    Und ich bin auch ein Mensch, ich bin viel aktiv und pflege meine Interessen. 

    Ich bin auch viel unterwegs.....

    Aber dann kommt das aber......

    Danke für deine Worte 

     

    Schöne Grüße 

    Siena 

     

     

     


    es würde mich schon interessieren. welche Aktivitäten hier als so teuer gelten. Für die meisten Dinge wie Wandern, Badminton, Tischtennis, Spaziergänge oder Museumsbesuche braucht man eigentlich nicht wirklich viel Geld. Natürlich kosten Fernreisen, Kreuzfahrten oder manche Sportarten mit teurem Equipment mehr, aber das ist eher die Ausnahme.

    Meiner Erfahrung nach lässt sich Gemeinschaft und Freizeit auch für Menschen gestalten, die nicht so viel Geld ausgeben wollen oder können  und trotzdem aktiv sein und Spaß haben möchten.

    ich denke nicht wirklich , dass Geld ein wesentlicher Faktor ist um seine Freizeit aktiv zu gestalten auf dieser Plattform !  


     

  • 05.01.26, 23:06

    Ich finde es leider auch nicht mehr gesund was da zu beobachten ist.

    Mir gefällt der Buddhismus gut, das ist genau die Umkehrung davon.

    Damit können dann wieder die meisten nichts anfangen.

    Aber j, jeder muss für sich den richtigen Weg finden…

    Matthias:

     

    Michael:

    Die Beobachtung kann ich nachvollziehen, die Schlussfolgerung ist mir aber zu pauschal.
    Freizeitplattformen ziehen vor allem Menschen mit Zeit und Flexibilität an – das hat weniger mit „Upper Class“ als mit heutigen Arbeitsmodellen zu tun.
    Viele kommen dort für eine konkrete gemeinsame Aktivität oder einen netten Abend, nicht mit dem Anspruch auf enge Beziehungen.
    Trifft dieser lockere Zugang auf Menschen, die mehr Verbindlichkeit suchen, entsteht schnell der Eindruck von Oberflächlichkeit.
    Dabei liegt es auch an jedem selbst, mit welcher Haltung und welchem Anspruch man solche Kontakte eingeht.
    Entscheidend ist nicht Einkommen oder Job, sondern ob Nähebedürfnis, Erwartung und eigene Haltung zueinander passen.

    Auch das sehe ich anders! Dieses neue soziale Verhalten seit Socialmedia - das gab es vorher so nicht! Ich erkenne auf all diesen Plattformen eine ganz klare Konsum - Haltung! Es ist eine Art sozialer Nihilismus! Nicht natürlich! Ich denke, man muss das ganz klar so sagen! Jeder Mensch sucht Verbindlichkeit! Jeder sucht was Echtes! Die Menschen Hier bleiben ja letzten Endes leer! Es muss immer was Neues sein! Alles wie ein Prestige.... Ja und dieses neue soziale Verhalten ist schwerpunktmäßig in den Großstädten zu verzeichnen! Der Anspruch sollte immer sein - echte, tragende, stützende Kontakte! Alles Andere ist purer Konsum! 

     

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