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  • Keine Zeit?? Nur noch arbeiten – ernsthaft jetzt?

    Diskussion · 156 Beiträge · 16 Gefällt mir · 2.011 Aufrufe
    Ray aus Schwarzenburg

    Was ist eigentlich mit uns passiert? Niemand hat mehr Zeit für das Schöne im Leben. Alle rennen wie kopflos zur Arbeit, schuften bis zum Umfallen und wundern sich dann, warum sie ausgelaugt sind.

    Kein Wunder muss man heute fürs Spazieren im Wald plötzlich einen Achtsamkeitskurs buchen – natürlich nicht gratis. Für etwas, das früher einfach gesunder Menschenverstand war.

    Was denkt ihr darüber?
    Ist der gesunde Menschenverstand komplett abhandengekommen oder haben wir ihn freiwillig gegen Überstunden eingetauscht?

    23.01.26, 08:27 - Zuletzt bearbeitet 23.01.26, 08:39.

Beiträge

  • 27.01.26, 19:50 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 20:06.

     

    Matthias:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Beispiel Autoindustrie, sie haben auf den Diesel gesetzt obwohl sie wissen mussten, dass sie den Dieselmotor niemals sauber bekommen, die Beschäftigten sollen es nun ausbaden, dass ist für dich fair? Das Gegenkonzept wäre eine antifaschistische Wirtschaftspolitik die sich am Menschen und nicht an Unternehmern ausrichtet: Antifaschistische Wirtschaftspolitik – Wikipedia der Staat sind wir? Reiche haben nachweislich mehr Einfluss auf politische Entscheidungen und der Staat entscheidet überproportional oft zu ihren Gunsten und vergessen dabei die "einfachen Bürger*- innen: Haben Reiche mehr Einfluss? warum wird ständig vorgerechnet wie teuer die Armen sind und wie man bei ihnen noch sparen kann, aber gibt es keine verlässlichen Daten wie reich die Wohlhabenden wirklich sind bzw. ernsthafte Versuche der Regierung die Kluft zu schließen? 

     

    Das ist simple Wirtschaftskriminalität. Gehört verfolgt und bestraft. Interessanterweise halten aber gleich mehrere Parteien den Diesel weiterhin für ein gutes Antriebsmodell. Und viele Bürger auch. Sogar ohne Manipulation. Und nun?

     

    Frage: Was baden die Beschäftigten in der Beziehung aus? 

     

    Warum haben Reiche nachweislich mehr Einfluss? Vielleicht, weil sie sich stärker für die eigenen Rechte einsetzen? Bist du in einer Gewerkschaft? Bist du in einer Partei? Um Einfluss zu bekommen, muss man etwas tun. Du hast den Intellekt, du stellst Fragen, du hast Ansprüche? Du bist genau der Richtige, um etwas zu bewegen.

     

    Zur antifaschistischen WiPo: Das Konzept zielt stark auf Inflation/Kaufkraftverlust ab. Die Parteien, die höheres Bürgergeld/Grundsicherung wollen, sind nur unterdurchschnittlich gewählt worden. Es braucht also mehr Öffentlichkeit für das Thema. Ich bin da ganz bei dir.

     

    Und ich würde befürworten, Vermögen zu besteuern - nur gibt es auch da keine Mehrheiten. Und ich bin für deutlich höhere Erbschaftssteuern - keine Mehrheiten. Nicht mal in Umfragen.

    Nein, dass blosse setzen auf den Dieselmotor ist noch keine Wirtschaftskriminalität, dies wahr
    lediglich der Fall, weil man Dieselmotoren auf den Papier sauberer gemacht hat, als sie im Re-
    algebrauch waren, 

    die Beschäftigten die auf diese Entscheidung null Einfluss hatten, müssen nun um ihre Jobs 
    fürchten und ihnen wird gesagt, dass die Unternehmen nun sparen müssen, was zu Lohn-
    forderungzurückhaltung und meist auch schlechteren Arbeitsbedingungen führt...

    Reiche haben mehr Einfluss, weil sie über Lobbying mehr Gehör finden, Politiker sie gerne um 
    sich haben und zu ihren Charityevents gehen, siehe dazu auch Parteispenden etc pp. 

     Eine Mehrheit der Deutschen von 62% fordert eine höhere Besteuerung von Vermögen, war-
    um wird es also nicht umgesetzt, genau, weil sie gegen ihre eigenen Interessen wählen:
    Milliarden-Einnahmen oder hohe Verluste: Soll die Vermögensteuer zurückkehren?

  •  

    Stefan:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    ... bei Wohlhabenden sieht dies wohl anders aus...

     

    Was oder besser wer ist für dich "wohlhabend" ? Warum diese pauschale Unterstellung, dass diese Menschen mehr "zu kehren" haben? 

    Wohlhabend ist man aus meiner Sicht, wenn man nicht mehr Arbeiten müsste und dennoch 
    genug zum Leben hat und diese Menschen haben wohl mehr zu kehren, weil sie mehr Besitz
    haben auf dem man "kehren" müsste....

  • 27.01.26, 17:53

     

    Sepp:

     

    Matthias:

     

     

    Hey Sepp,

     

    wie sieht dein System zur Aushandlung von Einkommen aus?

    Anprangern reicht m.M.n. nicht - immer gleich die Lösung dazuschreiben. Vom Problem benennen ändert sich nichts.

     

    Darf auch kurz und knapp sein - á la "Mindestlohn für alle" o.ä.

     

    Viele Grüße

    Matthias

     

     

    Dazu habe ich mich zur genüge geäussert.

    Du forderst am besten weiterhin MEHR, vorallem auch mehr Gewerkschaften, die noch mehr fordern und am dringendsten braucht es dann ganz zum schluss, noch vieeeeel mehr Psychiatrien.......und Antidepressiva😜

     

    Ich fordere mehr ENGAGEMENT, wenn man unzufrieden ist. Nichts weiter. Wenn es den Menschen gut geht, ist doch alles fein. 

     

    Witzig wie du schreibst. Nur witzig 😜.

  • 27.01.26, 17:49

     

    Mandi:

     

    Matthias:

     

    Interessanterweise halten aber gleich mehrere Parteien den Diesel weiterhin für ein gutes Antriebsmodell. Und viele Bürger auch. Sogar ohne Manipulation. Und nun?

    Vielleicht nicht direkte Manipulationen, aber Lobbying ist allgegenwärtig. Also in Form der engen Verbindungen von Wirtschaft und Politik.

     

    Es ist ja nicht so, dass nur große Unternehmen Lobbying machen, der da wären:

     

    - Gewerkschaften

    - Umweltverbände

    - Sozial-, Kirchen- und Wohlfahrtsverbände

    - usw.

     

    Kurz gesagt: Es ist nicht nur Wirtschaft, die Lobbying vollzieht. Auch in diesen Verbänden kann man sich engagieren und sich für eine bessere Politik einsetzen. Und Menschen für bestimmte politische Ideen gewinnen.

  • 27.01.26, 17:37

     

    Matthias:

     

    Sepp:

     

    Dass hier nicht die Rede von Habgierigen vierbeinigen Raubtieren gemeint ist, das erklãre ich nicht auch noch.

    Der Pöbel hat sich zb. AUCH in Gewerkschaften gegen die Bösen Organisiert und FORDERT immer noch mehr, bis zum GEHT NICHT mehr um nochmals unerfüllbarere Forderungen zu stellen.

    Bald ist 1. Mai und wieder fordern sie nochmals viel mehr, anstatt WENIGER zu fordern.

    Weniger Arbeitszeit, weniger Produktion  die sowieso nur zum Entsorgen hergestellt wird

     

    Hey Sepp,

     

    wie sieht dein System zur Aushandlung von Einkommen aus?

    Anprangern reicht m.M.n. nicht - immer gleich die Lösung dazuschreiben. Vom Problem benennen ändert sich nichts.

     

    Darf auch kurz und knapp sein - á la "Mindestlohn für alle" o.ä.

     

    Viele Grüße

    Matthias

     

     

    Dazu habe ich mich zur genüge geäussert.

    Du forderst am besten weiterhin MEHR, vorallem auch mehr Gewerkschaften, die noch mehr fordern und am dringendsten braucht es dann ganz zum schluss, noch vieeeeel mehr Psychiatrien.......und Antidepressiva😜

  • 27.01.26, 17:32

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Matthias:

     

    Anleger sind auch Menschen. Da sind wir wieder bei deren Schwächen. Und meinem Satz: "Verzicht ist der Wohlstand des Weisen". 

     

    Aber ein Tipp: Es gibt die GLS-Bank, welche mit dem Zinsverzicht von Anlegern gemeinwirtschaftliche Projekte fördert. Geht also auch. 

    Anleger schauen auf Zahlen, sie sind soweit weg von den Beschäftigten und ihnen kann es
    auch egal sein, wie Entscheidungen der Unternehmen auf diese wirken, wenn das Unter-
    nehmen nicht profitabel genug ist, dann investieren sie halt woanders....

    Du lenkst die Aufmerksamkeit auf Leuchttürme ohne das "Große Ganze" zu thematisieren...

    Dann thematisiere doch gerne das "Große Ganze". Ich gehe gerne darauf ein.

     

  • 27.01.26, 17:24

     

    Mandi:

     

    Gerne.

     

    Auch wenn ich im Detail nicht überall mit deiner Meinung übereinstimme (so glaube ich, der Kapitalismus ist zumindest stark überholungsbedürftig, da wir uns jetzt in anderen Umständen befinden als "damals", als er "erfunden" wurde), so schätzte ich deine klaren Stellungnahmen und Aussagen.

     

    Den Menschen direkt zu verändern zu versuchen, hat bisher immer nur eine Menge Elend und Tod gebracht. Da hilft nur "vor der eigenen Türe kehren" und als Vorbild wirken, in meinem Sinne - weitergeben.

     

    Von Paul gibt es keine substanziellen Antworten, ich habe ihn vor einiger Zeit auch schon mal was konkretes gefragt - keine Antwort.

     

    Es ist auch schwierig, denn Kreativität ist gut eine Größenordnung schwieriger als Kritik.

     

     

     

    Mit der These "der Kapitalismus ist zumindest stark überholungsbedürftig" gebe ich dir recht. Die Parteien, die die eher auf der Agenda haben, sind in Deutschland gerade weniger angesagt. Wird also dauern ...

     

    Ich bezweifle jedoch, dass eine Mehrheit überhaupt etwas ändern will. Bislang gibt es noch zu viele, die etwas zu verlieren haben. Aber auch in anderen Systemen (DDR und so) hat man sich arrangiert. Ich glaube, dass es nur auf wenigen Politikfeldern überhaupt einen gesellschaftlichen Konsens gibt. 

     

    In der Höhle hat es auch nur funktioniert, weil man den anderen essentiell brauchte. Heute kommen nicht einmal Nachbarn miteinander oder Familien mit sich selbst klar.

     

    Ich nenne es mal "Anspruchshaltung".

  • 27.01.26, 17:23

     

    Mandi:

     

    Elena:

    Ich habe das Stürzen des Systems als Frage gestellt in der Hoffnung, dass jemand in dieser Meinung/ ggf Denkprozess schon weiter ist, da gewisse Tendenzen zu beobachten sind, welche in destruktive Richtung gehen. 

    Du selber hast zumindest auch eine Idee?

    Klar doch……………….. 😉😁

  • 27.01.26, 17:11

     

    Elena:

     

    Paul:

     

    Du bedienst und reproduzierst gerade den Mythos zwischen "dem schaffenden und raffenden Kapital". Ein Mythos aus der NS-Zeit!

    Für Kleinunternehmen besteht ein systemischer Zwang die gleichen Ausbeutungsstrategien anzuwenden, andernfalls scheiden sie aus.

    Sorry, dass ich dich auf solche Assoziationen gebracht habe. Wie überwindet man den systematischen Zwang? Noch besser: wie stürzt man das System?

     

    Hm. Interessant.

     

  • 27.01.26, 17:10

     

    Elena:

    Ich habe das Stürzen des Systems als Frage gestellt in der Hoffnung, dass jemand in dieser Meinung/ ggf Denkprozess schon weiter ist, da gewisse Tendenzen zu beobachten sind, welche in destruktive Richtung gehen. 

    Du selber hast zumindest auch eine Idee?

  • 27.01.26, 17:07

     

    Matthias:

     

    Elena:

     

    Ich bin keine Fachexpertin darin. Magst du deine Fragen beantworten?

    Du hast die Meinung, dass du ein System stürzen, weißt aber nicht, welches an dessen Stelle treten soll? Und fragst dann mich, der mit seinen Fragen dich verstehen wollte?

     

    Ich glaube, wir kommen auf keinen grünen Zweig.

     

    Ich habe das Stürzen des Systems als Frage gestellt in der Hoffnung, dass jemand in dieser Meinung/ ggf Denkprozess schon weiter ist, da gewisse Tendenzen zu beobachten sind, welche in destruktive Richtung gehen. 

  • 27.01.26, 16:58 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 17:02.

     

    Elena:

     

    Matthias:

     

     

    Hallo Elena,

     

    gibt es tatsächlich in der Schweiz eine Mehrheit für ein "anderes System"? Und welches System ist das? Warum wird das in der Schweiz mit  Volksabstimmungen bislang nicht umgesetzt?

    Spannend, was du schreibst.

     

    Viele Grüße

    Matthias

    Ich bin keine Fachexpertin darin. Magst du deine Fragen beantworten?

    Du hast die Meinung, dass du ein System stürzen, weißt aber nicht, welches an dessen Stelle treten soll? Und fragst dann mich, der mit seinen Fragen dich verstehen wollte?

     

    Ich glaube, wir kommen auf keinen grünen Zweig. Müssen wir aber auch nicht, jeder kommuniziert so viel, wie er/sie/es mag.

     

  • 27.01.26, 16:57

     

    Matthias:

     

    Interessanterweise halten aber gleich mehrere Parteien den Diesel weiterhin für ein gutes Antriebsmodell. Und viele Bürger auch. Sogar ohne Manipulation. Und nun?

    Vielleicht nicht direkte Manipulationen, aber Lobbying ist allgegenwärtig. Also in Form der engen Verbindungen von Wirtschaft und Politik.

  • 27.01.26, 16:55

     

    Matthias:

    Danke für das Feedback.

    Ich weiß, dass es immer so aussieht, als hätten Demokratie und Kapitalismus riesige Schwächen. Sie sind aber nur Systeme des Ausgleichs. Die Schwächen liegen bei den Menschen. Wenn die Menschen in der Breite Gutes im Sinn hätten und entsprechend handeln würden, wäre die Wahrnehmung beider "Tools" anders.

    Gerne.

     

    Auch wenn ich im Detail nicht überall mit deiner Meinung übereinstimme (so glaube ich, der Kapitalismus ist zumindest stark überholungsbedürftig, da wir uns jetzt in anderen Umständen befinden als "damals", als er "erfunden" wurde), so schätzte ich deine klaren Stellungnahmen und Aussagen.

     

    Den Menschen direkt zu verändern zu versuchen, hat bisher immer nur eine Menge Elend und Tod gebracht. Da hilft nur "vor der eigenen Türe kehren" und als Vorbild wirken, in meinem Sinne - weitergeben.

     

    Von Paul gibt es keine substanziellen Antworten, ich habe ihn vor einiger Zeit auch schon mal was konkretes gefragt - keine Antwort.

     

    Es ist auch schwierig, denn Kreativität ist gut eine Größenordnung schwieriger als Kritik.

     

     

  • 27.01.26, 16:49

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Anleger schauen auf Zahlen, sie sind soweit weg von den Beschäftigten und ihnen kann es
    auch egal sein, wie Entscheidungen der Unternehmen auf diese wirken, wenn das Unter-
    nehmen nicht profitabel genug ist, dann investieren sie halt woanders....

    Du lenkst die Aufmerksamkeit auf Leuchttürme ohne das "Große Ganze" zu thematisieren...

     

    Wir sind immer weiter weg von der ursprünglichen Frage - Arbeit vs. schönes Leben. Wollen wir eine separate Diskussion eröffnen?

  • 27.01.26, 16:47 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 16:53.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Matthias:

     

    In Deutschland gibt es viele Unternehmen, die die Beteiligung der Mitarbeitenden am Produktivvermögen fördern. Dazu gehören insbesondere die Großunternehmen. Aber eben auch kleinere Unternehmen, die ansonsten völlig unattraktiv für Arbeitnehmer wären.

     

    Ich will den Kapitalismus im übrigen nicht verteidigen - ich wüsste nur gerne, was das Alternativkonzept wäre.  

     

    Du nennst jetzt aber einen anderen Punkt: Das System wäre für dich schon ok, wenn die Besteuerung von Kapitalgewinnen anders wäre? Na, dafür gibt es ja Parteien, die genau das wollen. Die kannst du wählen. Und falls du mehr tun möchtest: Tritt mal in eine Partei ein und kämpfe für dieses Ziel. Sich auf die Tribüne zu setzen und hereinzurufen - das kämpfen also anderen zu überlassen - führt nämlich zu wenig und dauert.

     

    Der Staat, das sind wir. Ist eigentlich ganz einfach. 

     

    Und das Thema Erbschaftssteuer ist ja gerade in aller Munde, da kannst du dann ja mal schauen, wie wichtig dir das Thema wirklich ist. Da liegen die Karten von allen Parteien auf dem Tisch. Lustig ist, dass sogar die Leute dagegen wettern, die gar keine Steuer befürchten müssen. Aber das ist ein andere s Thema.

     

    Passt das so für dich?

     

    Viele Grüße

    Matthias

    Beispiel Autoindustrie, sie haben auf den Diesel gesetzt obwohl sie wissen mussten, dass sie den Dieselmotor niemals sauber bekommen, die Beschäftigten sollen es nun ausbaden, dass ist für dich fair? Das Gegenkonzept wäre eine antifaschistische Wirtschaftspolitik die sich am Menschen und nicht an Unternehmern ausrichtet: Antifaschistische Wirtschaftspolitik – Wikipedia der Staat sind wir? Reiche haben nachweislich mehr Einfluss auf politische Entscheidungen und der Staat entscheidet überproportional oft zu ihren Gunsten und vergessen dabei die "einfachen Bürger*- innen: Haben Reiche mehr Einfluss? warum wird ständig vorgerechnet wie teuer die Armen sind und wie man bei ihnen noch sparen kann, aber gibt es keine verlässlichen Daten wie reich die Wohlhabenden wirklich sind bzw. ernsthafte Versuche der Regierung die Kluft zu schließen? 

     

    Das ist simple Wirtschaftskriminalität. Gehört verfolgt und bestraft. Interessanterweise halten aber gleich mehrere Parteien den Diesel weiterhin für ein gutes Antriebsmodell. Und viele Bürger auch. Sogar ohne Manipulation. Und nun?

     

    Frage: Was baden die Beschäftigten in der Beziehung aus? 

     

    Warum haben Reiche nachweislich mehr Einfluss? Vielleicht, weil sie sich stärker für die eigenen Rechte einsetzen? Bist du in einer Gewerkschaft? Bist du in einer Partei? Um Einfluss zu bekommen, muss man etwas tun. Du hast den Intellekt, du stellst Fragen, du hast Ansprüche? Du bist genau der Richtige, um etwas zu bewegen.

     

    Zur antifaschistischen WiPo: Das Konzept zielt stark auf Inflation/Kaufkraftverlust ab. Die Parteien, die höheres Bürgergeld/Grundsicherung wollen, sind nur unterdurchschnittlich gewählt worden. Es braucht also mehr Öffentlichkeit für das Thema. Ich bin da ganz bei dir.

     

    Und ich würde befürworten, Vermögen zu besteuern - nur gibt es auch da keine Mehrheiten. Und ich bin für deutlich höhere Erbschaftssteuern - keine Mehrheiten. Nicht mal in Umfragen.

  • 27.01.26, 16:40

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    ... bei Wohlhabenden sieht dies wohl anders aus...

     

    Was oder besser wer ist für dich "wohlhabend" ? Warum diese pauschale Unterstellung, dass diese Menschen mehr "zu kehren" haben? 

  • 27.01.26, 16:26 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 16:29.

     

    Paul:

    Ich lass dir gerne deinen Faschismus.

    Ist dir echt kein Argument eingefallen? Kein einziges?

  • 27.01.26, 16:15

     

    Matthias:

     

    Elena:

    Ja, das kapitalistische System hat sich ausgedient. Es ist aber nur eine Minderheit, die die anderen tatsächlich ausbeutet. Der grösste Teil Deines Unterhalts wird von Klein- bis Mittelverdiener bezahlt, die tagtäglich hart arbeiten und noch mehr in diesem System arbeiten müssen, da es die Tendenz zunimmt immer weniger zu arbeiten. Sie werden dadurch auch krank. Ich persönlich denke, dass man ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen arbeiten kann, den Menschen, welche wie du, aufgrund einer Krankheit, Arbeitslosigkeit, Krieg usw. keinen Job finden, helfen nützlich zu sein. Da kann man auch regulieren, wie viel man an die Gesellschaft beitragen mag. 

     

    Hallo Elena,

     

    gibt es tatsächlich in der Schweiz eine Mehrheit für ein "anderes System"? Und welches System ist das? Warum wird das in der Schweiz mit  Volksabstimmungen bislang nicht umgesetzt?

    Spannend, was du schreibst.

     

    Viele Grüße

    Matthias

    Ich bin keine Fachexpertin darin. Magst du deine Fragen beantworten?

  • 27.01.26, 16:01

     

    Mandi:

     

    Matthias:

    Passt das so für dich?

    Ja! (Obwohl ich nicht gemeint war.)

    Ich möchte mich nämlich für deine tiefgründigen, ausgereiften und dennoch verständlichen Gedanken bedanken, Matthias. Danke vielmals!

    Danke für das Feedback.

     

    Ich weiß, dass es immer so aussieht, als hätten Demokratie und Kapitalismus riesige Schwächen. Sie sind aber nur Systeme des Ausgleichs. Die Schwächen liegen bei den Menschen. Wenn die Menschen in der Breite Gutes im Sinn hätten und entsprechend handeln würden, wäre die Wahrnehmung beider "Tools" anders.

     

    Lebensprobleme sind komplex, Menschen sind komplex, Wirtschaft ist komplex - und nicht immer gibt es (gute) Lösungen. Pest oder Cholera. Aber das ist systemunabhängig. 

     

    Warum bin ich Fan der Demokratie? Ich kann die Verantwortlichen zumindest abwählen. Ohne Revolution. Ohne Rechtfertigung. Gibt es bislang in keinem anderen System.

     

    Alles Gute, Mandi

     

    Viele Grüße

    Matthias

     

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