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  • Keine Zeit?? Nur noch arbeiten – ernsthaft jetzt?

    Diskussion · 156 Beiträge · 16 Gefällt mir · 2.011 Aufrufe
    Ray aus Schwarzenburg

    Was ist eigentlich mit uns passiert? Niemand hat mehr Zeit für das Schöne im Leben. Alle rennen wie kopflos zur Arbeit, schuften bis zum Umfallen und wundern sich dann, warum sie ausgelaugt sind.

    Kein Wunder muss man heute fürs Spazieren im Wald plötzlich einen Achtsamkeitskurs buchen – natürlich nicht gratis. Für etwas, das früher einfach gesunder Menschenverstand war.

    Was denkt ihr darüber?
    Ist der gesunde Menschenverstand komplett abhandengekommen oder haben wir ihn freiwillig gegen Überstunden eingetauscht?

    23.01.26, 08:27 - Zuletzt bearbeitet 23.01.26, 08:39.

Beiträge

  • 27.01.26, 14:49

     

    Paul:

     

    @Rena

     

     

    Lohn bezahlt Rechnungen, erfüllt Träume, finanziert gute Zeiten.

     

    Abgesehen davon gibt Arbeit auch einen Lebenssinn, ohne etwas Vernünftiges zu tun würde mir eindeutig etwas fehlen, außerdem genieße ich die Freizeit dadurch umso mehr (abgesehen davon dass es gelegentlich gut u gerne mehr davon geben könnte).

     

    Gibt oder gäbe es Ideen der Lohnabhängigkeit zu entkommen?

    Gerne kannst du den Mythos weiter bedienen, dass unsere Produktionsweise bzw. die "freie/soziale Marktwirtschaft" dazu da wäre, die Früchte der Arbeit 😅 - unser aller Lohn - unter uns fair aufzuteilen. Der Aktionär respektive Eigentümer, der klassische "Unternehmer", lebt ausschließlich von der Produktivität der Lohnabhängigen (gewerbsmäßige Selbstausbeuter, Freelancer, EPUs ... mitgedacht), die mangels eigener Produktionsmittel immer weiter wie Hornvieh in Beschäftigungsverhältnisse hineingedrängt werden, wo der Lohn einseitig aufgezwungen wird. Das passiert übrigens schon lange unter der Mitwirkung der "Sozialpartnerschaft😂" auf höchst raffinierte und medial inszenierte Weise.

    Unsere nationalen "Gemeinschaften" sind auf Ebene unserer Ökonomie, der existierenden Eigentumsverhältnisse - konsekutiv auch hinsichtlich unserer Beteiligungs- bzw. Gestaltungsmöglichkeiten, de facto unserer nicht vorhandenen parlamentarischen Repräsentation - eine einzige Verschleierung sozialer Ungleichheiten. Selbst bei Verfassungskonventen ist ausschließlich ein selektiver Personenkreis eingebunden.

    Der Lohn für die Lohnabhängigen ist genuin das Lebensmittel (!) der antagonistischen Klasse. Diese hält ihn für eigene Zwecke inkl. der begleitenden Mythen angeblicher Sinnstiftung. Ich kann sehr wohl zwischen zweck-mäßiger (!) Erwerbsarbeit, die aufgrund der herrschenden Rahmenbedingungen (Wachstum, Wettbewerb ...) aus purer existenzieller Not angenommen werden muss (selbst Wohnräume wurden in der Zwischenzeit privatisiert um Profite zu generieren.) und

    andererseits sinnstiftender Arbeit - jene die Menschen tatsächlich brauchen um Zufriedenheit und Glück zu erlangen - differenzieren.

    Gerade dort, wo wir mehr Menschen bräuchten - im Care-Bereich - wird mangels geringerer Profitabilität gespart und geschrumpft. Die Zuwächse im psychiatrischen Bereich sprechen Bände. Die, die das nötige Kleingeld haben, fühlen sich gesund 😣 und sind darüber hinaus Privat-Patient :innen 😜

    Dass es keine Alternativen gibt? 😂😂😂

    Hallo Paul,

     

    ich bin zwar nicht Rena, habe aber trotzdem außerordentliche Freude daran, mich an deinen Thesen abzuarbeiten. 

     

    Deshalb komme ich mal mit ein paar Fragen um die Ecke.

     

    - Wie sieht für dich ein "faires Verfahren" der Einkommensaufteilung aus? Sie wie einst in der DDR oder heute in Kuba?

     

    - Möchtest du Unternehmerschaft generell verbieten und ein Modell analog den ehemaligen Volkseigenen Betrieben (VEB) aus der Taufe heben?

     

    - Du möchtest aus den "nationalen Gemeinschaften" welche Art von Gemeinschaften erschaffen?

     

    - Den Punkt des internationalen Wettbewerbs klammerst du aus. Sollen Internationale Waren- und Dienstleistungsflüsse generell unterbunden werden oder sich nur innerhalb der noch zu definierenden Gemeinschaften abspielen? 

     

    - Du unterscheidest zwischen Arbeit, die man nur aus Not annimmt, um zu überleben – wegen Druck, Konkurrenz und ständigem Wachstum – und Arbeit, die wirklich sinnvoll ist und Menschen erfüllt. Wie möchtest du die Einkommen verändern? Dadurch, dass alle Arbeit "vom Staat" verteilt wird? Inklusive der Einkommensbedingungen? 

     

    - Profitabilität muss, sofern sie nicht systemimmanent erwirtschaftet wird, von außen ausgeglichen werden. Unabhängig vom Wirtschaftssystem. Wenn ich mehr Saatgut brauche als ich hinterher ernte, braucht es einen Ausgleich, um später wieder die gleiche Menge einsäen zu können. Für die DDR hieß das: Solange die Sowjetunion für einen Ausgleich sorgte, konnte die DDR existieren. Als klar war, dass die SU das nicht mehr konnte, brauchte es eine andere Lösung. Wie ist deine Lösung?

     

    - Im Care-Bereich wird deshalb geschrumpft, weil die Menschen nicht bereit sind, noch größere Anteile der Vergütung in die Krankenversicherung zu stecken. Es ist im übrigen ein Ammenmärchen, dass Unternehmen sich an der Krankenversicherung, Rentenversicherung etc. beteiligen. Einem Unternehmen ist es völlig egal, wie die Verteilung der Lohnnebenkosten aussieht. Sie zahlen Lohn + Lohnnebenkosten. Wenn es keinen Krankenkassenbeitrag gäbe, könnten sie ihn 1:1 an die Arbeitnehmer auszahlen. Sachlogisch zahlen somit nur die AN die Sozialbeiträge. Für Unternehmen spielen in diesem Punkt nur die Gesamtkosten eine Rolle. Du würdest an der Stelle einen "Staatsstandard" setzen, unabhängig davon, ob die ein größerer Bevölkerungsanteil ablehnt? 

     

    - Privat-Patient*innen kannst du ausklammern - das System ist weitgehend autonom, d.h. die dort entstehenden Kosten müssten die PKV-Versicherten selbst durch Beiträge aufbringen. Ist also ein Nullsummenspiel für die Privat-Patient*innen. Systemübergreifend (unter Einbezug der GKV) allerdings nicht: Die PKV sucht sich die Risiken aus, weshalb die PKV tendenziell günstiger sein kann. Und die GKV größere Risiken (= Kosten) hat.

     

    Kurz gesagt: Lass uns gerne Wissen, welches Konzept dir konkret vorschwebt - für mich sind das Ideen á la Kommunismus 1.1 an - aber du darfst mich gerne widerlegen.

     

    Viele Grüße

    Matthias

     

     

  • 27.01.26, 14:09

     

    Paul:

     

    Elena:

     

    Sorry, dass ich dich auf solche Assoziationen gebracht habe. Wie überwindet man den systematischen Zwang? Noch besser: wie stürzt man das System?

    Durch eine grundsätzliche Abkehr bürgerlich-parasitärer Politik, die uns am Ende alle in Not und Elend (Austerität) und Krieg stürzt. Spätestens also an der Stelle, wo ihre Vertreter :innen Proliferation als eine wirtschaftliche Bedingung für das Wachstum anerkennen, Schulen für die Rekrutierung besuchen und "mehr Arbeit" propagieren, anstelle sie zu reduzieren.

    Die Menschen wollen nicht für das kapitalistische System arbeiten, weil man nicht unendlich viel produzieren und unendlich viel Energie in die wachsenden Anforderungen investieren kann. Sie sind keine Parasiten, sondern haben einen gesunden Menschenverstand. Wir brauchen tatsächlich nicht so viel arbeiten, um unsere Bedürfnisse zu decken. Wir brauchen ein neues System, welches nicht auf Unzufriedenheit und Konkurrenz aufgebaut ist, sondern auf immaterielle Werte ihren Fokus legt.

  • 27.01.26, 13:54 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 14:04.

     

    Elena:

     

    Paul:

     

    Du bedienst und reproduzierst gerade den Mythos zwischen "dem schaffenden und raffenden Kapital". Ein Mythos aus der NS-Zeit!

    Für Kleinunternehmen besteht ein systemischer Zwang die gleichen Ausbeutungsstrategien anzuwenden, andernfalls scheiden sie aus.

    Sorry, dass ich dich auf solche Assoziationen gebracht habe. Wie überwindet man den systematischen Zwang? Noch besser: wie stürzt man das System?

    Durch eine grundsätzliche Abkehr bürgerlich-parasitärer Politik, die uns am Ende alle in Not und Elend (Austerität) und Krieg stürzt. Spätestens also an der Stelle, wo ihre Vertreter :innen Proliferation als eine wirtschaftliche Bedingung für das Wachstum anerkennen, Schulen für die Rekrutierung besuchen, "mehr Arbeit" propagieren, anstelle sie zu reduzieren und das historische Idiom  des " nationalen Schulterschlusses" wieder ins Spiel gebracht wird.

  • 27.01.26, 13:48 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 13:50.

     

    Paul:

     

    Elena:

     

    Es ist aber nur eine Minderheit, die die anderen tatsächlich ausbeutet. Der grösste Teil Deines Unterhalts wird von Klein- bis Mittelverdiener bezahlt, die tagtäglich hart arbeiten und noch mehr in diesem System arbeiten müssen, da es die Tendenz zunimmt immer weniger zu arbeiten.

    Du bedienst und reproduzierst gerade den Mythos zwischen "dem schaffenden und raffenden Kapital". Ein Mythos aus der NS-Zeit!

    Für Kleinunternehmen besteht ein systemischer Zwang die gleichen Ausbeutungsstrategien anzuwenden, andernfalls scheiden sie aus.

    Sorry, dass ich dich auf solche Assoziationen gebracht habe. Wie überwindet man den systematischen Zwang? Noch besser: wie stürzt man das System?

  • 27.01.26, 13:34 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 13:36.

     

    Elena:

     

    Es ist aber nur eine Minderheit, die die anderen tatsächlich ausbeutet. Der grösste Teil Deines Unterhalts wird von Klein- bis Mittelverdiener bezahlt, die tagtäglich hart arbeiten und noch mehr in diesem System arbeiten müssen, da es die Tendenz zunimmt immer weniger zu arbeiten.

    Du bedienst und reproduzierst gerade den Mythos zwischen "dem schaffenden und raffenden Kapital". Ein Mythos aus der NS-Zeit!

    Für Kleinunternehmen besteht ein systemischer Zwang die gleichen Ausbeutungsstrategien anzuwenden, andernfalls scheiden sie aus.

  • 27.01.26, 13:25

     

    Elena:

     

    Sepp:

     

    Nein, eine solche Idee habe ich nicht.

    Ausser AUCH die Grenzenlose Habgier der Unternehmen und Politiker, von denen wiederum auch viele Unternehmer sind, finde ich (fast) ALLES gut, was bisher erschaffen, erfunden wurde. Der Missbrauch davon ist eine andere Geschichte und nur diese ist seeeeehr schlecht.

    50% von allen Konsumgütern würden meines erachtens ausreichen und somit sehr viele andere Probleme Lösen.

    Auch hier macht das GIFT, die Menge und die Menge, das Gift

    Ja, das kapitalistische System hat sich ausgedient. Es ist aber nur eine Minderheit, die die anderen tatsächlich ausbeutet. Der grösste Teil Deines Unterhalts wird von Klein- bis Mittelverdiener bezahlt, die tagtäglich hart arbeiten und noch mehr in diesem System arbeiten müssen, da es die Tendenz zunimmt immer weniger zu arbeiten. Sie werden dadurch auch krank. Ich persönlich denke, dass man ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen arbeiten kann, den Menschen, welche wie du, aufgrund einer Krankheit, Arbeitslosigkeit, Krieg usw. keinen Job finden, helfen nützlich zu sein. Da kann man auch regulieren, wie viel man an die Gesellschaft beitragen mag. 

    Auch deshalb sollte anfänglich das Jãhrliche Wirtschaftswachstum von MINUS 0.5% angestrebt werden.  Es würde denen die Halbwegs normal arbeiten, besser gehen und das ist die überwiegende mehrheit.

    Selbstverständlich war und bin ich allen Dankbar die für mich arbeiten.

    Zum Leben benötigt es jedenfalls nicht soooo viel, wie fast überall gefordert wird

  • 27.01.26, 13:00 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 13:01.

     

    Matthias:

     

    Sepp:

     

    Nein, eine solche Idee habe ich nicht.

    Ausser AUCH die Grenzenlose Habgier der Unternehmen und Politiker, von denen wiederum auch viele Unternehmer sind, finde ich (fast) ALLES gut, was bisher erschaffen, erfunden wurde. Der Missbrauch davon ist eine andere Geschichte und nur diese ist seeeeehr schlecht.

    50% von allen Konsumgütern würden meines erachtens ausreichen und somit sehr viele andere Probleme Lösen.

    Auch hier macht das GIFT, die Menge und die Menge, das Gift

     

    Unternehmen haben keine Habgier - es sind die Menschen dahinter. Und wer meint, die Politiker wären zu schlecht: Einfach mal selber machen. Niemand hält einen auf, solange man es schafft, Mehrheit für die eigenen Ideen zu organisieren. Und dann wird man merken: Es gibt so viele verschiedene Interessen von Bürgern, dass es richtig anstrengend ist, für solche Mehrheiten zu kämpfen. 

     

    Habgier liegt in der Natur des Menschen - wir sehen sie vor allem aber bei "den anderen mit Gelegenheit". Wobei man vielleicht erst einmal definieren müssten, was Habgier genau sein soll - auch die Ansichten darüber dürften bereits auseinander laufen.

     

    Interessiert wäre ich daran, in welcher Zeit es mal besser war als heute. 

     

    Wenn man zentral aussteuern wollte, welche Konsumgüter (vielleicht sogar für wen) ausreichen, scheint mir auch das nicht mehrheitsfähig. Diese Erfahrung müssten bestimmte Parteien ja "zuletzt" machen. 

     

    Kurz gesagt: Die meisten Menschen sind nicht in der Lage, sich selbst zu regulieren. 

     

    Regulation "von oben" will man aber auch nicht, selbst wenn die eigene Spezies damit vernichtet wird. Nicht mehrheitsfähig. Also, wer soll hier entscheiden?

     

    Ich benenne es mal deutlich: Der Mensch ist das Problem. 

     

    Und zitiere nochmals: "Verzicht ist der Wohlstand des Weisen."

     

    Viele Grüße

    Matthias

    Dass hier nicht die Rede von Habgierigen vierbeinigen Raubtieren gemeint ist, das erklãre ich nicht auch noch.

    Der Pöbel hat sich zb. AUCH in Gewerkschaften gegen die Bösen Organisiert und FORDERT immer noch mehr, bis zum GEHT NICHT mehr um nochmals unerfüllbarere Forderungen zu stellen.

    Bald ist 1. Mai und wieder fordern sie nochmals viel mehr, anstatt WENIGER zu fordern.

    Weniger Arbeitszeit, weniger Produktion  die sowieso nur zum Entsorgen hergestellt wird

  • 27.01.26, 12:57

     

    Sepp:

     

    Rena:

     

     

    Lohn bezahlt Rechnungen, erfüllt Träume, finanziert gute Zeiten.

     

    Abgesehen davon gibt Arbeit auch einen Lebenssinn, ohne etwas Vernünftiges zu tun würde mir eindeutig etwas fehlen, außerdem genieße ich die Freizeit dadurch umso mehr (abgesehen davon dass es gelegentlich gut u gerne mehr davon geben könnte).

     

    Gibt oder gäbe es Ideen der Lohnabhängigkeit zu entkommen?

    Nein, eine solche Idee habe ich nicht.

    Ausser AUCH die Grenzenlose Habgier der Unternehmen und Politiker, von denen wiederum auch viele Unternehmer sind, finde ich (fast) ALLES gut, was bisher erschaffen, erfunden wurde. Der Missbrauch davon ist eine andere Geschichte und nur diese ist seeeeehr schlecht.

    50% von allen Konsumgütern würden meines erachtens ausreichen und somit sehr viele andere Probleme Lösen.

    Auch hier macht das GIFT, die Menge und die Menge, das Gift

    Ja, das kapitalistische System hat sich ausgedient. Es ist aber nur eine Minderheit, die die anderen tatsächlich ausbeutet. Der grösste Teil Deines Unterhalts wird von Klein- bis Mittelverdiener bezahlt, die tagtäglich hart arbeiten und noch mehr in diesem System arbeiten müssen, da es die Tendenz zunimmt immer weniger zu arbeiten. Sie werden dadurch auch krank. Ich persönlich denke, dass man ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen arbeiten kann, den Menschen, welche wie du, aufgrund einer Krankheit, Arbeitslosigkeit, Krieg usw. keinen Job finden, helfen nützlich zu sein. Da kann man auch regulieren, wie viel man an die Gesellschaft beitragen mag. 

  • 27.01.26, 12:44 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 13:24.

     

    @Rena

     

     

    Lohn bezahlt Rechnungen, erfüllt Träume, finanziert gute Zeiten.

     

    Abgesehen davon gibt Arbeit auch einen Lebenssinn, ohne etwas Vernünftiges zu tun würde mir eindeutig etwas fehlen, außerdem genieße ich die Freizeit dadurch umso mehr (abgesehen davon dass es gelegentlich gut u gerne mehr davon geben könnte).

     

    Gibt oder gäbe es Ideen der Lohnabhängigkeit zu entkommen?

    Gerne kannst du den Mythos weiter bedienen, dass unsere Produktionsweise bzw. die "freie/soziale Marktwirtschaft" dazu da wäre, die Früchte der Arbeit 😅 - unser aller Lohn - unter uns fair aufzuteilen. Der Aktionär respektive Eigentümer, der klassische "Unternehmer", lebt ausschließlich von der Produktivität der Lohnabhängigen (gewerbsmäßige Selbstausbeuter, Freelancer, EPUs ... mitgedacht), die mangels eigener Produktionsmittel immer weiter wie Hornvieh in Beschäftigungsverhältnisse hineingedrängt werden, wo der Lohn einseitig aufgezwungen wird. Das passiert übrigens schon lange unter der Mitwirkung der "Sozialpartnerschaft😂" auf höchst raffinierte und medial inszenierte Weise.

    Unsere nationalen "Gemeinschaften" sind auf Ebene unserer Ökonomie, der existierenden Eigentumsverhältnisse - konsekutiv auch hinsichtlich unserer Beteiligungs- bzw. Gestaltungsmöglichkeiten, de facto unserer nicht vorhandenen parlamentarischen Repräsentation - eine einzige Verschleierung sozialer Ungleichheiten. Selbst bei Verfassungskonventen ist ausschließlich ein selektiver Personenkreis eingebunden.

    Der Lohn für die Lohnabhängigen ist genuin das Lebensmittel (!) der antagonistischen Klasse. Diese hält ihn für eigene Zwecke inkl. der begleitenden Mythen angeblicher Sinnstiftung. Ich kann sehr wohl zwischen zweck-mäßiger (!) Erwerbsarbeit, die aufgrund der herrschenden Rahmenbedingungen (Wachstum, Wettbewerb ...) aus purer existenzieller Not angenommen werden muss (selbst Wohnräume wurden in der Zwischenzeit privatisiert um Profite zu generieren.) und

    andererseits sinnstiftender Arbeit - jene die Menschen tatsächlich brauchen um Zufriedenheit und Glück zu erlangen - differenzieren.

    Gerade dort, wo wir mehr Menschen bräuchten - im Care-Bereich - wird mangels geringerer Profitabilität gespart und geschrumpft. Die Zuwächse im psychiatrischen Bereich sprechen Bände. Die, die das nötige Kleingeld haben, fühlen sich gesund 😣 und sind darüber hinaus Privat-Patient :innen 😜

    Dass es keine Alternativen gibt? 😂😂😂

  • 27.01.26, 12:19 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 12:40.

     

    Gibt oder gäbe es Ideen der Lohnabhängigkeit zu entkommen?

     

    Entweder arbeite ich "abhängig" oder "unabhängig" (=selbständig). Wenn mir Letzteres zu unsicher ist, bleibt mir nur Ersteres. 

     

    Oder ich verteile das, was jetzt da ist. Frage: Was wäre ein gerechter Schlüssel? Wobei es später irgendeinen Zwang braucht, damit dann noch regelmäßig etwas dazukommt. Hat man so mal in der DDR versucht. 

     

    War meiner Wahrnehmung nach nicht so erfolgreich.  

     

  • 27.01.26, 12:15 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 12:41.

     

    Sepp:

     

    Rena:

     

     

    Lohn bezahlt Rechnungen, erfüllt Träume, finanziert gute Zeiten.

     

    Abgesehen davon gibt Arbeit auch einen Lebenssinn, ohne etwas Vernünftiges zu tun würde mir eindeutig etwas fehlen, außerdem genieße ich die Freizeit dadurch umso mehr (abgesehen davon dass es gelegentlich gut u gerne mehr davon geben könnte).

     

    Gibt oder gäbe es Ideen der Lohnabhängigkeit zu entkommen?

    Nein, eine solche Idee habe ich nicht.

    Ausser AUCH die Grenzenlose Habgier der Unternehmen und Politiker, von denen wiederum auch viele Unternehmer sind, finde ich (fast) ALLES gut, was bisher erschaffen, erfunden wurde. Der Missbrauch davon ist eine andere Geschichte und nur diese ist seeeeehr schlecht.

    50% von allen Konsumgütern würden meines erachtens ausreichen und somit sehr viele andere Probleme Lösen.

    Auch hier macht das GIFT, die Menge und die Menge, das Gift

     

    Unternehmen haben keine Habgier - es sind die Menschen dahinter. Und wer meint, die Politiker wären zu schlecht: Einfach mal selber machen. Niemand hält einen auf, solange man es schafft, Mehrheit für die eigenen Ideen zu organisieren. Und dann wird man merken: Es gibt so viele verschiedene Interessen von Bürgern, dass es richtig anstrengend ist, für solche Mehrheiten zu kämpfen. 

     

    Habgier liegt in der Natur des Menschen - wir sehen sie vor allem aber bei "den anderen mit Gelegenheit". Wobei man vielleicht erst einmal definieren müssten, was Habgier genau sein soll - auch die Ansichten darüber dürften bereits auseinander laufen.

     

    Interessiert wäre ich daran, in welcher Zeit es mal besser war als heute. 

     

    Wenn man zentral aussteuern wollte, welche Konsumgüter (vielleicht sogar für wen) ausreichen, scheint mir auch das nicht mehrheitsfähig. Diese Erfahrung müssten bestimmte Parteien ja "zuletzt" machen. 

     

    Kurz gesagt: Die meisten Menschen sind nicht in der Lage, sich selbst zu regulieren. 

     

    Regulation "von oben" will man aber auch nicht, selbst wenn die eigene Spezies damit vernichtet wird. Nicht mehrheitsfähig. Also, wer soll hier entscheiden?

     

    Ich benenne es mal deutlich: Der Mensch ist das Problem. 

     

    Und zitiere nochmals: "Verzicht ist der Wohlstand des Weisen."

     

    Viele Grüße

    Matthias

  • 27.01.26, 11:57 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 11:59.

    Siena:

    Hey Ray,

     

    Sehr gutes Thema. 

    Danke dir. 

    Genau diese Frage stelle ich mir seit ich 16 bin ....und habe Sie mir gerade wieder gestellt und tue es oft .

     

    Wie man eigentlich ständig arbeiten kann und überhaupt keine oder wenig Prioritäten in zwischen Menschliche Beziehungen und ein Dolce Vita,das  Leben genießen und zelebrieren und Interessen pflegen und genießen kann ?

     

    Ich verstehe es nicht.

     

     

    Ich gehöre zum Glück nicht zu diesen Menschen!!

     

     

    Ich bin aber fast täglich erstaunt und baff und fassungslos wie wenig Wertschätzung und Achtsamkeit und Priorotät die meisten Menschen und unsere Gesellschaft in die Pflege von Miteinander  Dolce Vita und Interessen legt!

    Manchmal amüsiert es mich auch .

     

    Das es Menschen wie mich  gibt die zwischen menschliche Beziehungen pflegen und zelebrieren und genießen!

    Und ihre Interessen pflegen und Autodidakten sind, denen das sehr wichtig ist das geht an ca gefühlten 80 - 90 % der Menschen total vorbei.......oder wird unterdrückt (?)

     

     

    Ich finde, man kann an vielen Stellen und auch hier auf der Plattform sehen und beobachten  ,die meisten scheinen zu denken wenn man Menschen begegnen will oder sich kennen lernen will ist das mit Konsum und Geld ausgeben müssen verbunden!

    Man wird ja fast schon gezwungen. 

    Wer keine klassische Arbeit hat ,hat ja scheinbar keine Darseinberechtigung als Mensch?

    Wie  schräg und anmaßend.....

     

    Was für ein absurder Irrglaube. 

    Und vor allem was für ein starres Denken .

     

    Das ist ja sehr unflexibel und unspontan dazu .

     

    Das es so viele Menschen mittlerweile gibt die sich einsam fühlen und deren Freundschaften und Beziehungen kaputt gehen ,mich wundert das nicht......

    Das vielen Menschen zwischen menschliche Nähe fehlt und guter Sex ?........wundert mich auch nicht. 

     

    Wer nicht investiert.......🤷‍♀️

    Wer nicht pflegt und Wertschätzt .

     

    Ich habe zudem nicht das Gefühl die Wahrnehmung das viele deutsche ein Dolce Vita leben .

    Sie würden gerne so tun , aber......

     

    Aber ich kann sagen herzlichen Glückwunsch zum Aufwach Moment......

     

    Schöne Grüße 

    Siena 

     

    Hallo Siena, 

     

    herzlichen Dank für Deinen Beitrag. 

     

    Ich möchte zumindest einige Gesichtspunkte beisteuern - Wahrheiten gibt es in der Vielfalt des Menschsein ohnehin nicht. Nicht einmal für den Einzelnen. Da reagiert man über Jahre auf bestimmte Gegebenheiten immer gleich - und auf einmal macht man die Dinge anders. 

     

    Ganz grundsätzlich scheint es, dass jeder Mensch weitgehend in seiner eigenen Welt lebt. Selbst in Partnerschaften ist das häufig so. Kann man sehr gut in Paartherapien feststellen. Menschen haben unterschiedliche innere Modelle.

     

    Feststellen kann man aber erst einmal: Das eigene Verhalten entspricht auch in der Aufteilung von Arbeit vs. menschlichen Beziehungen dem eigenen Modell, soweit kein Zwang durch andere erfolgt. Soll heißen: Offensichtlich gibt es persönliche Gründe, Arbeit etwas anderem vorzuziehen. Und da stellt sich die Frage: Wer wollte darüber "richten"? Insofern finde ich die Eingangsfragestellung wertvoll, letztlich entscheidet aber der Einzelne (weitgehend autonom) darüber - falls nicht äußere Einflüsse zu wesentlichen Einflussparametern gehören.

     

    Zum Thema "Wertschätzung" und "Achtsamkeit" ist zu sagen: Diese ist vor allem durch Erwartungen geprägt - und dafür gibt es keinen "Standard", sondern auch da bestimmt das individuelle Empfinden darüber, was als "angemessen" oder "nicht angemessen" bewertet wird.

     

    Deine Anmerkung "Wer keine klassische Arbeit hat ,hat ja scheinbar keine Daseinsberechtigung als Mensch?" teile ich nicht. Auch da ist ja die Frage, wer wollte das festlegen? Im gesamten Kulturbereich finden wir Menschen, die prekär beschäftigt sind. Vielleicht magst du auch einmal erläutern, was du mit "unterdrückt" meinst.

     

    Sicher gibt es Menschen, die sich einsam fühlen - wenn ich dich richtig verstehe, siehst du diesen Punkt als Teil einer (bewussten?) Ausgrenzung. In meinen Augen ist es vielfach letztlich Folge des eigenen Verhaltens im Sinne dessen, was ich oben geschrieben habe: Menschen könnten Arbeit priorisieren, haben wenig Zeit in der Freizeit, haben in der Folge keine "Beziehungen" (welcher Art auch immer) - aber es bleibt der selbst gewählte Weg. Und es müssen halt die Wege aller "Beziehungspartner" zusammenpassen. Es reicht nicht, wenn nur einer etwas anstrebt.

     

    Insofern: Niemand hindert einen Menschen daran, bestimmte Dinge zu tun (deine Beispiele waren ein Dolce Vita Leben, Umgang mit Freundschaften und Beziehungen) - letztlich machen die Menschen das, was in ihrem eigenen Lebenskonzept Priorität hat. 

     

    Ich habe Fragezeichen dabei, dies allgemein zu kritisieren - selbst dann, wenn es von außen "starr", "unflexibel" und  "unspontan" wirken mag. Weil es dem Einzelnen die Freiheit abspricht.

     

    Liebe Grüße

    Matthias

  • 27.01.26, 11:15 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 11:17.

     

    Rena:

     

    Paul:

    Österreichs Arbeitnehmer:innen haben alleine im Jahr 2023 
    180 Millionen Mehr- und Überstunden geleistet


    [Bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 40 Stunden/Woche und 52 Wochen im Jahr, ergibt sich eine jährliche Arbeitszeit von 2080 Stunden. 

    Es gibt gerade Werbesujets mit der Aufschrift "Die Ärmel hochkrempeln". Lohnabhängigkeit 

     

    Lohn bezahlt Rechnungen, erfüllt Träume, finanziert gute Zeiten.

     

    Abgesehen davon gibt Arbeit auch einen Lebenssinn, ohne etwas Vernünftiges zu tun würde mir eindeutig etwas fehlen, außerdem genieße ich die Freizeit dadurch umso mehr (abgesehen davon dass es gelegentlich gut u gerne mehr davon geben könnte).

     

    Gibt oder gäbe es Ideen der Lohnabhängigkeit zu entkommen?

    Nein, eine solche Idee habe ich nicht.

    Ausser AUCH die Grenzenlose Habgier der Unternehmen und Politiker, von denen wiederum auch viele Unternehmer sind, finde ich (fast) ALLES gut, was bisher erschaffen, erfunden wurde. Der Missbrauch davon ist eine andere Geschichte und nur diese ist seeeeehr schlecht.

    50% von allen Konsumgütern würden meines erachtens ausreichen und somit sehr viele andere Probleme Lösen.

    Auch hier macht das GIFT, die Menge und die Menge, das Gift

  • 27.01.26, 10:32

     

    Paul:

    Österreichs Arbeitnehmer:innen haben alleine im Jahr 2023 
    180 Millionen Mehr- und Überstunden geleistet


    [Bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 40 Stunden/Woche und 52 Wochen im Jahr, ergibt sich eine jährliche Arbeitszeit von 2080 Stunden. 

    Es gibt gerade Werbesujets mit der Aufschrift "Die Ärmel hochkrempeln". Lohnabhängigkeit 

     

    Lohn bezahlt Rechnungen, erfüllt Träume, finanziert gute Zeiten.

     

    Abgesehen davon gibt Arbeit auch einen Lebenssinn, ohne etwas Vernünftiges zu tun würde mir eindeutig etwas fehlen, außerdem genieße ich die Freizeit dadurch umso mehr (abgesehen davon dass es gelegentlich gut u gerne mehr davon geben könnte).

     

    Gibt oder gäbe es Ideen der Lohnabhängigkeit zu entkommen?

  • 27.01.26, 10:17

     

    Paul:

    Ach ne! "Klasse" gibt's ja gar nicht, oder? 😉 Wir sitzen doch angeblich alle im selben Boot!

    Ja, deine Weisheit ist eher Chuzpe.

     

    "Wer die Butter hat wird frech." 😃

    Paul,

    warum wusste ich nur, dass der nächste Beitrag Deiner sein wird?

     

    Zum Thema: Du hast nicht richtig gelesen, es ist gar nicht meine Weisheit. In welchem Boot ich mit wem sitze, wäre noch zu prüfen. Pauschal würde ich mal sagen: Der Vergleich mit einem Boot hinkt ganz grundsätzlich.

     

    Und gerne hole ich noch einmal diesen Satz aus unserem letzten Austausch heraus: 

    "[...] du magst dir ja sehr gefallen in deiner belehrenden Art - ob du damit irgendwas bewirkst? Lüfte doch mal den Elfenbeinturm. Vielleicht fällt dir dann doch etwas lebenspraktisches, für den einzelnen Umsetzbares ein."

  • 27.01.26, 09:53

     

    Matthias:

    War ja zum Anfang mal eine Diskussion, die sich am Einstiegsstatement orientierte. Aber nahezu jede Diskussion wird hier durch die bekannten Trolls zum Objekt des Klassenkampfs. Auch eine Form von Armut ;-).

     

    Dennoch kurz eine Anmerkung zum Thema. 

    Ein wirklich weiser Mensch hat mir mal gesagt: 

    "Verzicht ist der Wohlstand des Weisen."

     

    Matthias:

    War ja zum Anfang mal eine Diskussion, die sich am Einstiegsstatement orientierte. Aber nahezu jede Diskussion wird hier durch die bekannten Trolls zum Objekt des Klassenkampfs. Auch eine Form von Armut ;-).

     

    Dennoch kurz eine Anmerkung zum Thema. 

    Ein wirklich weiser Mensch hat mir mal gesagt: 

    "Verzicht ist der Wohlstand des Weisen."

    Ach ne! "Klasse" gibt's ja gar nicht, oder? 😉 Wir sitzen doch angeblich alle im selben Boot!

    Ja, deine Weisheit ist eher Chuzpe.

     

    "Wer die Butter hat wird frech." 😃

  • 27.01.26, 09:47

    War ja zum Anfang mal eine Diskussion, die sich am Einstiegsstatement orientierte. Aber nahezu jede Diskussion wird hier durch die bekannten Trolls zum Objekt des Klassenkampfs. Auch eine Form von Armut ;-).

     

    Dennoch kurz eine Anmerkung zum Thema. 

    Ein wirklich weiser Mensch hat mir mal gesagt: 

    "Verzicht ist der Wohlstand des Weisen."

  • 27.01.26, 09:32

     

    Sepp:

     

    Paul:

     

    Müssen sich Menschen für ihren Krankenstand bereits schämen?

     

    Manche "verdienen" ihr Geld an den Börsen. 

    Das ist auch gut so, dass manche ihr Geld an den Börsen verdienen und damit beim Habgierigen, Neidischen, Missgünstigen Pöbel weitgehend Armut ersparen.

    Neuestes Beispiel davon ist eine Hallwilersee-Gemeinde,

    wo einer der sein Geld zusätzlich auch noch an der Börse verdient dem Pöbel Arbeit in seinem Börsenkotierten Unternehmen bietet, damit dieser täglich Brot und ein Dach über dem Kopf hat und dennoch unzufrieden ist.

    Jetzt ist der Brötligeber seeeeeehr, seeeeeeeehr Böööse geworden.

    Er hat seinen Wohnsitz in ein Zugersee-Städtchen verlegt, wo er nun auch seine Steuern bezahlt.

    Den Behörden der Hallwilersee-Gemeinde bleibt nichts anderes übrig als die Steuern zu erhöhen und der ach sooooo Arme Pöbel Protestiert auch dagegen.

    Er ist und bleibt vermutlich völlig unfähig selber ein Unternehmen zu führen und Steuern zu bezahlen, damit seine Angestellten nicht verhungern, ihre Kinder zur Schule schicken können und das noch ohne auf Schlammpisten dahin gelangen zu müssen.

    Auch der Bau von befestigten Strassen, Wegen usw. werden vom Bösen bezahlt und nicht vom Armen Pöbel, der nur immer noch mehr will, ausser natürlich mehr Steuern bezahlen🤪

    Der Pöbel soll einfach Ruhig, zum Bösen sehr Lieb sein, damit es ihm gut geht😜

    Entschuldigt! Ich vergaß die Benevolenz der Reichen. Danke für die Arbeit, die nur über und durch euch kommt.

  • 27.01.26, 08:55 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 09:13.

     

    Paul:

     

    Andrea:

     

    Ach weisst  Du, so lange ich im Gegensatz zu so vielen anderen nie krank bin und meinen Lebensunterhalt verdiene, ist mein Gewissen rein. Mehr muss nicht sein. 

    Müssen sich Menschen für ihren Krankenstand bereits schämen?

     

    Manche "verdienen" ihr Geld an den Börsen. 

    Das ist auch gut so, dass manche ihr Geld an den Börsen verdienen und damit beim Habgierigen, Neidischen, Missgünstigen Pöbel weitgehend Armut ersparen.

    Neuestes Beispiel davon ist eine Hallwilersee-Gemeinde,

    wo einer der sein Geld zusätzlich auch noch an der Börse verdient dem Pöbel Arbeit in seinem Börsenkotierten Unternehmen bietet, damit dieser täglich Brot und ein Dach über dem Kopf hat und dennoch unzufrieden ist.

    Jetzt ist der Brötligeber seeeeeehr, seeeeeeeehr Böööse geworden.

    Er hat seinen Wohnsitz in ein Zugersee-Städtchen verlegt, wo er nun auch seine Steuern bezahlt.

    Den Behörden der Hallwilersee-Gemeinde bleibt nichts anderes übrig als die Steuern zu erhöhen und der ach sooooo Arme Pöbel Protestiert auch dagegen.

    Er ist und bleibt vermutlich völlig unfähig selber ein Unternehmen zu führen und Steuern zu bezahlen, damit seine Angestellten nicht verhungern, ihre Kinder zur Schule schicken können und das noch ohne auf Schlammpisten dahin gelangen zu müssen.

    Auch der Bau von befestigten Strassen, Wegen usw. werden vom Bösen bezahlt und nicht vom Armen Pöbel, der nur immer noch mehr will, ausser natürlich mehr Steuern bezahlen🤪

    Der Pöbel soll einfach Ruhig, zum Bösen sehr Lieb sein, damit es ihm gut geht😜

  • 27.01.26, 08:35 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 08:38.

     

    Andrea:

     

    Paul:

    Apropos. Einen kahlgeschlagenen Staat können sich nur Privilegierte leisten und/oder favorisieren. Alle anderen sehen durch die Finger. Ohne eine fette Kreditkarte geht dann nämlich nichts mehr. 

    Ach weisst  Du, so lange ich im Gegensatz zu so vielen anderen nie krank bin und meinen Lebensunterhalt verdiene, ist mein Gewissen rein. Mehr muss nicht sein. 

    Müssen sich Menschen für ihren Krankenstand bereits schämen?

     

    Manche "verdienen" ihr Geld an den Börsen und mit Erbschaften.

    Leistungslose Einkommen.

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