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  • Warum Single? Beziehungsmüde!?, Beziehungsweise:

    Diskussion · 281 Beiträge · 20 Gefällt mir · 5.837 Aufrufe

     Warum sind so viele Menschen Single? Beziehungsmüde, Beziehungsunfähig, Single eine besondere bewusste Lebensweise!? Was bedarf es an Beziehung? Katalog denken!? 

    26.01.26, 18:34

Beiträge

  • 28.01.26, 14:59

    Viele haben Beziehungen erlebt, in denen sie ständig mehr investiert als bekommen haben. Irgendwann ist man einfach erschöpft und hat keine Lust mehr, sich wieder darauf einzulassen. Das ist kein Versagen, sondern Schutz.

  • 28.01.26, 13:34

     

    Colin:

    Hier ist, was KI zum Thema Single-Dasein sagt

     

    "Das Single-Dasein bietet maximale Freiheit, Selbstbestimmung und Zeit für persönliche Weiterentwicklung, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Singles genießen finanzielle Unabhängigkeit, Flexibilität bei Freizeitgestaltung und Reisen sowie die Möglichkeit, eigene Hobbys zu vertiefen und tiefe Freundschaften

     

     

    Trifft auch auf gute Beziehungen zu.

    Gruß an die KI

     

  • 28.01.26, 11:10

     

    Colin:

    Hier ist, was KI zum Thema Single-Dasein sagt –

    Zusammenfassend ist das Leben als Single eine wertvolle Phase der persönlichen Reifung und Unabhängigkeit."

    "DIESE KI IST UNZUREICHEND MANDIFIZIERT!"
    VOLLSTÄNDIGE MANDIFIKATION EINGELEITET!"

  • 28.01.26, 11:02

    Hallo ChrisTine,

    macht Spaß, über deine Fragen nachzudenken 😊

    Ich gehe es mal systematisch und systemisch an, einiges wird sich mit den Beiträgen der anderen TN überlappen, manches hoffentlich ergänzen.

     

    Für eine Beziehung (romantisch oder platonisch) braucht es gewisser Eigenschaften, Fähigkeiten und Wünsche. Die da wären:

    • Offenheit

    = Fähigkeit und Wille, Unbekannte(s) kennen zu lernen bzw. darauf aktiv zuzugehen

    Wird in der Psychologie als Persönlichkeitsmerkmal definiert, manche Menschen sind grundsätzlich offener als andere. Obwohl Persönlichkeitsmerkmale relativ fest in uns verankert sind, kann die Wirkung von anderen Faktoren beeinflusst werden, z. B. Stress. Jemand, der sehr offen ist, kann sich unter Stress zurückziehen und nur wenige Kontakte wünschen.

    • Aufmerksamkeit

    = Fähigkeit und Wille, seinen Fokus auf einen bestimmten Menschen zu richten und ihn dort zu halten

    Auch das unterliegt vielfältigen Einflüssen; wie wir mittlerweile sehr gut wissen, kann wiederkehrende Ablenkung die Aufmerksamkeitsspanne stark reduzieren.

     

    • Interesse

    = tiefergehende Aufmerksamkeit

    Hier spielen m. E. Gemeinsamkeiten eine entscheidende Rolle. Wenn man Hobbys, Werte, Gewohnheiten etc. teilt, dann ist es einfacher, sich für den anderen dauerhaft zu interessieren. Es gibt natürlich auch Menschen, die Unterschiede suchen, weil sie das spannender finden. 

     

    • Sympathie/sexuelle Anziehung

    Hier betreten wir die Gefühlsebene, die begrenzt durch unser Verhalten beeinflussbar ist. Man kann durch Offenheit + Aufmerksamkeit einen Rahmen für Gefühle schaffen, aber ob sie schließlich entstehen, ist nicht garantiert.

     

    • Zuneigung/Verliebtheit

    Angenehme Gefühle gegenüber dem anderen werden tiefer. Bei Gegenseitigkeit geht man auf die Freundschafts- oder Beziehungsebene über.

     

    • Beziehungspflege

    Hier kommt es auf die Vorstellungen von einer guten/richtigen Partnerschaft oder Freundschaft an und daran geknüpft sind logischerweise die individuellen Erwartungen. Das fängt schon bei der Frage nach der optimalen Kontakthäufigkeit an. Wenn beide es gut finden, täglich 200mal zu telefonieren, dann ist alles gut. Wenn einer etwas dagegen hat, gibt es ein (mehr oder weniger großes) Problem.

     

    • Problembewältigung

    Abhängig von den Erfahrungen, die wir gemacht haben, und von unseren Strategien. Dazu gehört natürlich die Kommunikation. Manche können über alles reden, aber über Probleme nicht, weil sie Angst haben.

     

    Das ist jetzt natürlich sehr komprimiert. Ergänzungen willkommen 😊

  • 28.01.26, 10:54

    Genau und so ausgelebt täte es jedem Menschen gut…eh man sich der nächsten Person an den Hals und auf die Schultern wirft….. vor allen Männer…..

    Colin:

    Eine Beziehung zu führen ist ein Kompromiss, Single zu sein aber auch. Hier ist, was KI zum Thema Single-Dasein sagt – und vieles davon kann ich nachvollziehen.

     

    "Das Single-Dasein bietet maximale Freiheit, Selbstbestimmung und Zeit für persönliche Weiterentwicklung, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Singles genießen finanzielle Unabhängigkeit, Flexibilität bei Freizeitgestaltung und Reisen sowie die Möglichkeit, eigene Hobbys zu vertiefen und tiefe Freundschaften zu pflegen. 

    Hier sind die wesentlichen Vorteile des Single-Seins im Überblick:

    • Höchste Selbstbestimmung & Freiheit: Entscheidungen werden eigenständig getroffen – von der Wohnungsgestaltung über das Fernsehprogramm bis hin zur Alltagsstruktur.
    • Zeit für sich selbst: Mehr Freiraum für persönliche Entwicklung, Karriere, Hobbys und die Pflege von Freundschaften.
    • Keine Kompromisse: Keine Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse oder Launen eines Partners.
    • Finanzielle Unabhängigkeit: Das Geld kann nach eigenen Prioritäten ausgegeben werden, ohne Absprachen.
    • Selbstentdeckung: Bessere Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit, Stärken, Schwächen und Bedürfnisse kennenzulernen.
    • Spontanität & Flexibilität: Reisen und Aktivitäten können jederzeit ohne Planung mit einem Partner unternommen werden.
    • Rückzugsort: Die eigene Wohnung bleibt ein privater Rückzugsort, der ganz nach eigenen Vorlieben gestaltet wird.
    • Gesundheit & Lifestyle: Häufig mehr Zeit für Sport, gesunde Ernährung und eigenen Schlafrhythmus. 

    Zusammenfassend ist das Leben als Single eine wertvolle Phase der persönlichen Reifung und Unabhängigkeit."

     

     

  • 28.01.26, 09:19

    Eine Beziehung zu führen ist ein Kompromiss, Single zu sein aber auch. Hier ist, was KI zum Thema Single-Dasein sagt – und vieles davon kann ich nachvollziehen.

     

    "Das Single-Dasein bietet maximale Freiheit, Selbstbestimmung und Zeit für persönliche Weiterentwicklung, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Singles genießen finanzielle Unabhängigkeit, Flexibilität bei Freizeitgestaltung und Reisen sowie die Möglichkeit, eigene Hobbys zu vertiefen und tiefe Freundschaften zu pflegen. 

    Hier sind die wesentlichen Vorteile des Single-Seins im Überblick:

    • Höchste Selbstbestimmung & Freiheit: Entscheidungen werden eigenständig getroffen – von der Wohnungsgestaltung über das Fernsehprogramm bis hin zur Alltagsstruktur.
    • Zeit für sich selbst: Mehr Freiraum für persönliche Entwicklung, Karriere, Hobbys und die Pflege von Freundschaften.
    • Keine Kompromisse: Keine Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse oder Launen eines Partners.
    • Finanzielle Unabhängigkeit: Das Geld kann nach eigenen Prioritäten ausgegeben werden, ohne Absprachen.
    • Selbstentdeckung: Bessere Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit, Stärken, Schwächen und Bedürfnisse kennenzulernen.
    • Spontanität & Flexibilität: Reisen und Aktivitäten können jederzeit ohne Planung mit einem Partner unternommen werden.
    • Rückzugsort: Die eigene Wohnung bleibt ein privater Rückzugsort, der ganz nach eigenen Vorlieben gestaltet wird.
    • Gesundheit & Lifestyle: Häufig mehr Zeit für Sport, gesunde Ernährung und eigenen Schlafrhythmus. 

    Zusammenfassend ist das Leben als Single eine wertvolle Phase der persönlichen Reifung und Unabhängigkeit."

     

  • 28.01.26, 08:50

     

    Heike:

    Ich denke auch, dass im Grunde jeder auf der Suche ist nach einer guten Bindung zu einem anderen Menschen. 

    Nein.

    Mich interessiert es überhaupt nicht mehr. Ich bin komplett und vollständig selbst-mandifiziert.

  • 28.01.26, 08:06

    Beziehungsmüde, nein, das war ich niemals, aber vollständig Bindungsmüde

  • 28.01.26, 00:49

    Eine interessante Gegenfrage hierzu wäre, wieviele "nicht Singles" in ihrer Beziehung unglücklich sind? 

     

    Ich kann hier nur für mich reden aber im Alter wird man sich umso bewusster was man für sich im Leben sucht und möchte, weshalb man dann auch bei der Partnersuche eher "picky" wird und es sich schwieriger gestaltet den passenden Deckel zu finden.

    Hinzu kommen negative Erfahrungen welche man aber eigentlich als positive Erfahrung registrieren sollte, da diese einem zeigen was man definitiv nicht für sich möchte. 

     

    Des Weiteren leben wir in einer regelrechten swipe und wegwerf Gesellschaft, sobald Beziehungen mal Schwierigkeiten aufweisen, statt daran zu arbeiten wird die scheinbar nächst bessere Lösung gesucht.

    Generell gleicht modernes Dating oder Online Dating einem Bewerbungsverfahren und man macht sich das Leben selbst schwer. 

     

    Am besten gestaltet man sein Leben aktiv, geht seinen Hobbys nach in denen man sich entfalten kann und lernt da ggf. sein Soulmate kennen. :) 

  • 27.01.26, 19:42

    Also ich kann jetzt nur von mir sprechen..ich habe mich vor drei Jahren getrennt und habe erstmal Zeit gebraucht überhaupt mein Herz wieder zu öffnen. Da hat jeder sein eigenes Tempo. Bei mir hats halt bis jetzt gedauert. Ich kann ja nicht in was Neues hoppen ohne mit dem Alten abgeschlossen zu haben. Das wäre weder für Sie, noch für mich gut. 

     

    Dazu kommt, dass ich seit ich 18 bin in WGs gewohnt habe und immer zumindest passiv im Einfluss anderer stand. Ich wollte auch mal alleine leben und mich selber richtig kennen lernen. Also bei mir war es eine bewusste Lebensweise. 

     

    Ich glaube da hat jeder Mensch andere Gründe und welche die Anderen haben ist eigentlich egal..wichtig ist, dass man selber mit sich zufrieden ist und wenns nicht so ist...bist du der Einzige der es ändern kann.

     

    Ich glaube auch, dass man die Richtige aus Zufall findet. Einfach machen und wenns sies nicht ist lernt man sie über Andere kennen.

    Unverhofft kommt oft :)

     

     

     

  • 27.01.26, 17:15

    Ich denke auch, dass im Grunde jeder auf der Suche ist nach einer guten Bindung zu einem anderen Menschen. Verändert jedoch hat sich die Art und Weise miteinander umzugehen. Viele scheuen sich davor , ihr eigenes Leben mit dem Partner gemeinsam weiterzuentwickeln oder  je in einen Diskurs zu gehen. Lieber gehen viele den einfachen Weg, bleiben allein, obwohl man eher an unebenen Wegen wächst, auch zusammenwächst, aber dafür muss man aufeinander zugehen und sich selbst auch mal zurücknehmen. Das fällt vielen schwer. Es geht schon beim Daten los. Wenn es nicht 100% passt, gehen viele zum Ghosten über oder blockieren den Gesprächspartner aus heiterem Himmel. Also aus meiner Sicht ist es oft die Art  und der Wille zu einer guten  Kommunikation, an denen es scheitert, bevor es überhaupt losgeht. 

  • 27.01.26, 15:24
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Thomas wieder gelöscht.
  • 27.01.26, 14:42 - Zuletzt bearbeitet 27.01.26, 14:52.

    Einige Leute schreiben hier darüber, den oder die Richtige(n) zu finden. Als wäre man ein Teil eines zweiteiligen Puzzles und müsste nur noch das zweite Teil finden.

    Es gibt ein englisches Sprichwort: "you can't teach an old dog new tricks" (Übersetzung = Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr?). 

    Bedeutet „Beziehungsmüdigkeit“, dass ich zu alt bin, um Beziehungsfähigkeiten zu erlernen, und es satt habe, ständig nach passenden Puzzleteilen zu suchen? Oder ist es selbst in unserem fortgeschrittenen Alter sinnvoll, Beziehungsfähigkeiten zu entwickeln?

     

    Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass wir vielleicht zu gescheiterten Beziehungen beigetragen haben. 😉😇

     

  • 27.01.26, 13:56

    An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken für ihre eingestellten Beiträgen. Damit verbundenen Offenheit! Ich freue mich über jeden, der was zu sagen hat. Für mich ein wertvoller Teil einer echten Beziehung, sich mitzuteil und an einem Wachstum interessiert zu sein. Ich kann aus jedem Beitrag etwas wertvolles entnehmen und teile bald meine Zusammenfassung aus meiner Sicht. Ganz liebe Grüße 

  • 27.01.26, 09:54

    Ich denke das die meisten einfach vergessen haben was eine Beziehung wirklich ausmacht und woraus sie besteht.

     

    Die digitale Welt suggeriert doch, dass es normal ist keine Kompromisse mehr eingehen zu müssen, das es normal ist fremdzugehen/ offene Beziehung o.ä auszuleben. 

    Zumal man ja „nichts kompliziertes“ möchte, und wenn es unbequem wird einfach austauschen kann.


    Man hat einfach verlernt offen mit sich und seinem Gegenüber zu reden.

     

    Besonders fällt mir das unter den Gays auf ( bin gay) wo es immer mehr um die Optik geht und am besten so viele wie möglich abzuschleppen.

     

    Dementsprechend möchten zwar einige eine normale Beziehung führen, aber zeitgleich auch die Freiheiten eines Singles haben, da Sie sich weder mit sich selber auseinandersetzen wollen, geschweige mit den Bedürfnissen oder Wünschen des Gegenübers …

     

  • 27.01.26, 08:23

     

    Alberto:

     

    Tommy:

     

    "...wenn überhaupt nur zwischen Kind und Eltern...."  

     

    wenn man den Lehrbüchen und den Schriften folgt Stimme ich dir zu Alberto. Da gibt es jedoch was, was dort nicht geschrieben steht und was man auch nicht beschreiben kann. Verstehe dich jedoch sehr gut - Danke für dein SEIN.

     

    Ich bin spirituell ... da steht wohl manches nicht geschrieben ;-) 

     

    Nur weiß ich auch, je mehr davon ich kommuniziere bzw. mit einfließen lasse, sei es noch so sehr durch Erfahrungen "belegt" oder hat sich als "richtig" gezeigt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es bei der gegenwärtigen durchschnittlichen Entwicklungsebene abgelehnt wird. 

     

    Nach meiner Einschätzung läuft das "Konzept" des bedingungslosen Liebens da in eine sehr tückische Richtung. 

    Ok, Zweifel ist gut. Öffnet die Perspektive für neue Erkenntnisse. Danke für dein Statement .

  • 27.01.26, 08:01

     

    Tommy:

     

    Alberto:

     

    Dem ersten Satz stimme ich zu, weil wir bindungsbedürftige Wesen sind. 

     

    Es gibt zahlreiche Gründe weshalb Menschen Beziehungen nicht pflegen. Sonst würde es nicht geschehen. 

     

    Der Wunsch bedingungslos geliebt zu werden, setzt die Messlatte utopisch hoch und birgt ein hohes Risiko einer dysfunktionalen Beziehung. Gleiches gilt es selbst anzubieten. Funktional / gesund ist bedingte Liebe. 

     

    Sollte es ein erwachsener Mensch trotzdem wollen, könnte ein Blick auf die Beziehungsfähigkeit und Kindheit nützlich sein.

     

    Bedingungslose Liebe gibt es, wenn überhaupt, nur zwischen Kind und Eltern. Bei gesund entwickelten Erwachsenen nicht, weil die kindliche Abhängigkeit, das frühe Entwicklungsstadium mit all seinen Hürden und die Fürsorgepflicht nicht gegeben ist. Zwischen Erwachsenen ist es bedingte Liebe. 

     

    Erwartungen hat jeder Mensch. 

    "...wenn überhaupt nur zwischen Kind und Eltern...."  

     

    wenn man den Lehrbüchen und den Schriften folgt Stimme ich dir zu Alberto. Da gibt es jedoch was, was dort nicht geschrieben steht und was man auch nicht beschreiben kann. Verstehe dich jedoch sehr gut - Danke für dein SEIN.

     

    Ich bin spirituell ... da steht wohl manches nicht geschrieben ;-) 

     

    Nur weiß ich auch, je mehr davon ich kommuniziere bzw. mit einfließen lasse, sei es noch so sehr durch Erfahrungen "belegt" oder hat sich als "richtig" gezeigt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es bei der gegenwärtigen durchschnittlichen Entwicklungsebene abgelehnt wird. 

     

    Nach meiner Einschätzung läuft das "Konzept" des bedingungslosen Liebens da in eine sehr tückische Richtung. 

  • 27.01.26, 05:38

     

    Alberto:

     

    Tommy:

    Auf der anderen Seite sind wir als Wesen angewiesen auf Beziehungen. Hier gibt es auch keinen Grund nicht Beziehungen zu pflegen. 

    Dem ersten Satz stimme ich zu, weil wir bindungsbedürftige Wesen sind. 

     

    Es gibt zahlreiche Gründe weshalb Menschen Beziehungen nicht pflegen. Sonst würde es nicht geschehen. 

     

    Tommy:

    Funktionieren kann das ganze nur wenn man mit der in der Beziehung stehenden Person beidseitig eine bedingungsloses miteinander teilt...ohne jegliche Erwartungen. (Bedingungslose Liebe) Hierbei ist es egal ob es ein Paar ist oder nur eine enge Freundschaft. 

    Der Wunsch bedingungslos geliebt zu werden, setzt die Messlatte utopisch hoch und birgt ein hohes Risiko einer dysfunktionalen Beziehung. Gleiches gilt es selbst anzubieten. Funktional / gesund ist bedingte Liebe. 

     

    Sollte es ein erwachsener Mensch trotzdem wollen, könnte ein Blick auf die Beziehungsfähigkeit und Kindheit nützlich sein.

     

    Bedingungslose Liebe gibt es, wenn überhaupt, nur zwischen Kind und Eltern. Bei gesund entwickelten Erwachsenen nicht, weil die kindliche Abhängigkeit, das frühe Entwicklungsstadium mit all seinen Hürden und die Fürsorgepflicht nicht gegeben ist. Zwischen Erwachsenen ist es bedingte Liebe. 

     

    Erwartungen hat jeder Mensch. 

    "...wenn überhaupt nur zwischen Kind und Eltern...."  

     

    wenn man den Lehrbüchen und den Schriften folgt Stimme ich dir zu Alberto. Da gibt es jedoch was, was dort nicht geschrieben steht und was man auch nicht beschreiben kann. Verstehe dich jedoch sehr gut - Danke für dein SEIN.

     

  • 27.01.26, 03:11

     

    Tommy:

    Auf der anderen Seite sind wir als Wesen angewiesen auf Beziehungen. Hier gibt es auch keinen Grund nicht Beziehungen zu pflegen. 

    Dem ersten Satz stimme ich zu, weil wir bindungsbedürftige Wesen sind. 

     

    Es gibt zahlreiche Gründe weshalb Menschen Beziehungen nicht pflegen. Sonst würde es nicht geschehen. 

     

    Tommy:

    Funktionieren kann das ganze nur wenn man mit der in der Beziehung stehenden Person beidseitig eine bedingungsloses miteinander teilt...ohne jegliche Erwartungen. (Bedingungslose Liebe) Hierbei ist es egal ob es ein Paar ist oder nur eine enge Freundschaft. 

    Der Wunsch bedingungslos geliebt zu werden, setzt die Messlatte utopisch hoch und birgt ein hohes Risiko einer dysfunktionalen Beziehung. Gleiches gilt es selbst anzubieten. Funktional / gesund ist bedingte Liebe. 

     

    Sollte es ein erwachsener Mensch trotzdem wollen, könnte ein Blick auf die Beziehungsfähigkeit und Kindheit nützlich sein.

     

    Bedingungslose Liebe gibt es, wenn überhaupt, nur zwischen Kind und Eltern. Bei gesund entwickelten Erwachsenen nicht, weil die kindliche Abhängigkeit, das frühe Entwicklungsstadium mit all seinen Hürden und die Fürsorgepflicht nicht gegeben ist. Zwischen Erwachsenen ist es bedingte Liebe. 

     

    Erwartungen hat jeder Mensch. 

  • 26.01.26, 23:18 - Zuletzt bearbeitet 26.01.26, 23:44.

     

    Karin:

    So und ich gehöre zu der Fraktion die ehrlich und offen sagt: ich bin beziehungsmüde,

    so ausgelaugt, verbraten und verbrannt, dass ich es schätze nach Hause zu kommen und ausser 2 Katzen die mich an der Türe begrüssen kommen : Ruhe, allein, kein Wort, alles da wo ich es hinlege. Ich kann mich entspannen, tun und lassen wie ich grad mag und will.

     

    Ich schimpfe nicht über Ex, ich hasse nicht Menschen und bin kein Beziehungsgegner noch verteufle ich die Liebe. Ich bin einfach nur zufrieden mit mein alleine sein und geniesse es. Ich habe mir ein Freundeskreis aufgebaut, habe gute Leute, die mich auch mal aus meinen 4 Wänden raus holen, damit ich das Soziale nicht ganz sein lasse.

    Vielleicht ist es nur eine Phase, für mich ist es so gerade stimmig und habe kein Bedarf etwas daran zu ändern.

     

    ja werft nur eure Steine😂ich bleib Mandifiziert

    Welcher Art von Männern wurde von dir gewählt, 

    • die dich (durch schädliche Einflüsse) bestimmter Bestandteile beraubt haben, dich völlig erschöpft und entkräftet und somit "ausgelaugt" haben,
    • die dich zu lange, zu stark "gebraten" haben und du dadurch an Qualität verloren hast und ungenießbar wurdest, also sie dich "verbraten" haben, 
    • die so heiß 🔥 waren, dass sie dich "verbrannt" haben und somit verdorben und ungenießbar werden ließen?

    (das bisher Geschriebene ist nur die Definition der von dir genannten Worte im ersten Absatz)

     

    Dein zweite Absatz zeigt Reflexion, dass die Männer waren, wie sie waren, und zeigt Verantwortung für deine Wahl. Das die Folgen gravierend persönlichkeitseinschneidend und nachhaltig sind, allerdings auch. 

     

    Steine sollte keiner werfen, denn wie sollen wir eine vernünftige und gute Wahl treffen, wenn wir nie in diesem Bereich geschult wurden. Weder die Männer noch die Frauen - ggf. nicht von den Eltern, nicht von dem Umfeld, und von der Schule schon mal gar nicht.

     

    Wer unter uns je ohne falsche Wahl gewesen ist, der werfe den ersten Stein“

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