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  • Warum Single? Beziehungsmüde!?, Beziehungsweise:

    Diskussion · 93 Beiträge · 14 Gefällt mir · 3.447 Aufrufe

     Warum sind so viele Menschen Single? Beziehungsmüde, Beziehungsunfähig, Single eine besondere bewusste Lebensweise!? Was bedarf es an Beziehung? Katalog denken!? 

    26.01.26, 18:34

Beiträge

  • 26.01.26, 20:28 - Zuletzt bearbeitet 26.01.26, 21:07.

    So und ich gehöre zu der Fraktion die ehrlich und offen sagt: ich bin beziehungsmüde,

    so ausgelaugt, verbraten und verbrannt, dass ich es schätze nach Hause zu kommen und ausser 2 Katzen die mich an der Türe begrüssen kommen : Ruhe, allein, kein Wort, alles da wo ich es hinlege. Ich kann mich entspannen, tun und lassen wie ich grad mag und will.

     

    Ich schimpfe nicht über Ex, ich hasse nicht Menschen und bin kein Beziehungsgegner noch verteufle ich die Liebe. Ich bin einfach nur zufrieden mit mein alleine sein und geniesse es. Ich habe mir ein Freundeskreis aufgebaut, habe gute Leute, die mich auch mal aus meinen 4 Wänden raus holen, damit ich das Soziale nicht ganz sein lasse.

    Vielleicht ist es nur eine Phase, für mich ist es so gerade stimmig und habe kein Bedarf etwas daran zu ändern.

     

    ja werft nur eure Steine😂ich bleib Mandifiziert

  • 26.01.26, 20:25

    Dass heute viele Menschen Single sind, hat weniger mit Beziehungsunfähigkeit zu tun als mit veränderten Erwartungen. Beziehungsmüdigkeit entsteht oft aus Erfahrungen, in denen Nähe mehr gekostet als getragen hat. Alleinsein ist dann kein Mangel, sondern eine bewusste Form von Selbstachtung.


     

    Single sein ist gesellschaftlich akzeptiert und ermöglicht ein erfülltes Leben jenseits der Paarbeziehung. Beziehungen werden nicht mehr aus Notwendigkeit eingegangen, sondern aus innerer Stimmigkeit.


     

    Beziehung braucht heute vor allem emotionale Reife, Selbstkenntnis und Kommunikationsfähigkeit. Katalogdenken kann Orientierung geben, verhindert aber echte Begegnung, wenn es wichtiger wird als Resonanz.


     

    Viele Menschen sind nicht gegen Beziehung, sondern gegen eine, die sich nicht richtig anfühlt.


     

  • 26.01.26, 20:22

    Für mich ich das Partner-lose Leben eine Entscheidung. Als Alleinerziehende liegt der Fokus für mich persönlich im Wohlergehen meines Kindes und parallel dazu auf meinem eigenen. Hier Energie, Emotionen, Zeit u.a. abzuziehen, kommt für mich nicht infrage. Zudem habe ich ja andere zwischenmenschliche Beziehungen: Familie und Freunde; im größeren Kontext Arbeitskollegin, Sportfreunde, Bekannte. Ich liebe meine Me-Time. Wie das in ein paar Jahren aussieht, interessiert mich nicht 

  • 26.01.26, 20:17

     

    Nico:

    ...wieso, wenn man als Mensch angekommen ist, noch die Aufmerksamkeit auf das Kennenlernen eines Partners lenken, der statistisch gesehen wohl eher funktioniert als zu fühlen?

    Weil gerade dann, wenn man mit sich selbst im Reinen ist, eine Beziehung mit dem richtigen Menschen, einem dem es ebenso geht, das eigene Glück noch steigern kann. Am Ende ist und bleibt der Mensch doch ein soziales Wesen, mit allen Sehnsüchten und Bedürfnissen, die dazu gehören.

  • 26.01.26, 19:58 - Zuletzt bearbeitet 26.01.26, 19:59.

    Unter Beziehung versteht jeder etwas anderes, ich habe immer nur Liebesbeziehungen gehabt, die sich beim persönlichen Kennenlernen zufällig ergeben haben. Dann ergibt sich auch der Sex von selbst, sexuelle Treue ist für mich selbstverständlich und alles weitere kann man besprechen. Ansonsten kann ich auch alleine mit ein paar ehrlichen Freundinnen gut leben. Eine rationale Zweck - Nutzen Beziehung interessiert mich nicht. 

  • 26.01.26, 19:54

    Weil es glücklicherweise sehr viel andere schöne Dinge auf der Welt gibt, für die jedes halbwegs kluge Wesen nur bei wahrer Geborgenheit und Nähe einen Kompromiss findet. Und die entsteht eben nur dort, wo bewusst Zeit genommen wird, dass jeder erst einmal in sich selbst sein Zuhause findet. Und mal ehrlich...wieso, wenn man als Mensch angekommen ist, noch die Aufmerksamkeit auf das Kennenlernen eines Partners lenken, der statistisch gesehen wohl eher funktioniert als zu fühlen?

  • 26.01.26, 19:50

    Ich stamme aus einer Generation, wo die Eltern noch auf Gedeih und Verderb zusammenblieben. Das hatte viele abschreckende Aspekte für mich, vor allem als Frau. Andererseits lernte ich, dass Beziehung Abeit ist. Jeden Tag. Und dass der Partner, mit dem mensch 20 , 30, 50 Jahre zufrieden verheiratet ist, nicht unbedingt von Anfang an 'der Richtige' war. Was ist denn richtig ? Für mich ? Für sich ? Klar müssen bestimmte Dinge passen, wichtige Werte übereinstimmen. Aber alles Weitere entwickelt sich doch.

    Ich dage nicht, dass wir nicht Menschen begegnen, die sofort was in uns auslösen. Ein Garant für eine funktionierende Beziehung ist das noch lange nicht. 

    Ich glaube, mit zunehmendem Alter richten wir uns in unserem Leben relativ rigide ein und sind nicht mehr kompromissbereit. Nur so kann ich mir diese, oft vergebliche, Suche nach der / dem Richtigen erklären. 

  • 26.01.26, 19:37

     

    ChrisTine:

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    Man bleibt so lange Single bis es eine Beziehung gibt, die glücklicher macht. Thema Zweckbeziehung ist das Auslaufmodell. Heutzutage braucht man einander nicht mehr, um zu überleben. Dafür gewinnt das persönliche Glück nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen an Bedeutung. Deswegen wird es komplizierter einen passenden Partner zu finden.

  • 26.01.26, 19:33

    Ich habe wahrscheinlich zu hohe Ansprüche an eine Partnerin, aber es muss halt einfach passen.
    Lieber alleine, als in schlechter Gesellschaft.
    Ist halt alles schnelllebiger geworden, mit einem "wipe" von einem Bett zum Anderen scheint da eher trendy zu sein.
    Bindungen einzugehen, um gemeinsam Höhen und Tiefen durchzustehen, scheint dagegen nicht mehr im Trend zu liegen.
    Klar ist meine Perspektive relativ subjektiv, aber schon alleine jemanden zum Reden zu finden, wo es keine Tabuthemen gibt (von einer Beziehung abgesehen), ist ziemlich schwierig.

     

  • 26.01.26, 19:10

     

    ChrisTine:

    Wer kennt sie nicht: „Die gute alte Schule“ und ich halte daran fest. Ich habe viele offene Fragen  und vielleicht 🤔 beantworten sich diese durch diese Diskussion und kommende Beiträge. Ist das Thema Beziehung ein Auslauf Modell? 

    Warum sollte es ein Auslaufmodell sein? 

    Ich bin grundsätzlich davon überzeugt, dass der generelle Wunsch, eine Beziehung mit dem "richtigen" Menschen zu führen, genauso ausgeprägt ist wie früher. Was sich definitiv verändert hat ist die Art und Weise wie Menschen zueinander finden - und das sicherlich in eine nicht nur gute Richtung. Das macht es mitunter schwieriger, es frustriert Viele möglicherweise, es resultiert in mehr Menschen die (auch ungewollt) alleine leben.

  • 26.01.26, 19:06

     

    ChrisTine:

    Wer kennt sie nicht: „Die gute alte Schule“ und ich halte daran fest. Ich habe viele offene Fragen  und vielleicht 🤔 beantworten sich diese durch diese Diskussion und kommende Beiträge. Ist das Thema Beziehung ein Auslauf Modell? 

    Ich bin gar nicht gerne Single und freu mich schon auf eine besondere Beziehung. 

    Daher dauert es halt bisschen länger, bis man der einen richtigen über den Weg läuft :) ... ich wäre bereit 😅✌🏼✨️

  •  

    ChrisTine:

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    Vielleicht zu viele Leute sind einfach Materialisten geworden das wegen sind viele Leute single ?

  • 26.01.26, 18:41 - Zuletzt bearbeitet 26.01.26, 18:43.

    Wer kennt sie nicht: „Die gute alte Schule“ und ich halte daran fest. Ich habe viele offene Fragen  und vielleicht 🤔 beantworten sich diese durch diese Diskussion und kommende Beiträge. Ist das Thema Beziehung ein Auslauf Modell? 

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