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  • Warum Single? Beziehungsmüde!?, Beziehungsweise:

    Diskussion · 281 Beiträge · 20 Gefällt mir · 5.833 Aufrufe

     Warum sind so viele Menschen Single? Beziehungsmüde, Beziehungsunfähig, Single eine besondere bewusste Lebensweise!? Was bedarf es an Beziehung? Katalog denken!? 

    26.01.26, 18:34

Beiträge

  • 03.02.26, 17:47

     schreien

    Ich dachte immer, dass es ein Zeichen von emotionaler Unreife ist, wenn man Worte lautstark aus dem Hals bläst.
    Relativ unerträglich / unverträglich, was meinen Teil angeht.
    Bist Du mit dem Rumgeschreie aufgewachsen?

  • 03.02.26, 17:03

     

    Karin:

    Eben, diese Art von Beziehung tut niemandem gut, es verbiegen sich beide dem Frieden zu liebe und sind unehrlich bis es nicht mehr geht. Streit ist nicht ein Freibrief zum unhöflich sein oder respektlos sondern eine Meinungsverschiedenheit die wohlwollend zu klären ist.

    Es kann sein, dass einem der Kragen platzt, dann sollte man sich beruhigen und auf den anderen zu gehen um sich für den Ausbruch zu entschuldigen und erklären warum man so reagierte. Das soll platz haben, wenn man sich entschieden hat, den anderen so zu nehmen wie er ist, mit allen Marotten Ecken und Kanten um geweinsam zu wachsen……

    Thomas:

     

    Ehrlich gesagt waren meine Beziehungen immer sehr harmonisch.

    Gefehlt hat dann leider die offene Kommunikation, damit Probleme gelöst werden können und nicht zu einer Trennung führen.

     

    Meine Eltern schreien sich oft an sagen einander denn Standpunkt Offene Kommunikation wie man es auch nennen möchte und gross ändern tut es auch nicht am nächsten Tag sieht es nicht anders aus. Und sind immer noch seit Eh ud Je zusammen 🫶✌️. Ich weis auch nicht ich glaub das hat mit Geschmack zutun. Ich bin froh muss ich mir das nicht mehr jeden Tag ansehen nur am So wenn ich zum Essen komme. Und da ist es auch nur kurz und gewöhnlich nicht so lange nur so beim Kochen völlig ok.

  • 03.02.26, 16:23

     

    Karin:

    So und ich gehöre zu der Fraktion die ehrlich und offen sagt: ich bin beziehungsmüde,

    so ausgelaugt, verbraten und verbrannt, dass ich es schätze nach Hause zu kommen und ausser 2 Katzen die mich an der Türe begrüssen kommen : Ruhe, allein, kein Wort, alles da wo ich es hinlege. Ich kann mich entspannen, tun und lassen wie ich grad mag und will.

     

    Ich schimpfe nicht über Ex, ich hasse nicht Menschen und bin kein Beziehungsgegner noch verteufle ich die Liebe. Ich bin einfach nur zufrieden mit mein alleine sein und geniesse es. Ich habe mir ein Freundeskreis aufgebaut, habe gute Leute, die mich auch mal aus meinen 4 Wänden raus holen, damit ich das Soziale nicht ganz sein lasse.

    Vielleicht ist es nur eine Phase, für mich ist es so gerade stimmig und habe kein Bedarf etwas daran zu ändern.

     

    ja werft nur eure Steine😂ich bleib Mandifiziert

    Ich liebe es auch gemütlich und Mache mir da auch kein stress lieber gemütlich als mit jemandem der nicht Passt.

  • 03.02.26, 09:55

    Habe mir nochmal einige Threads durchgelesen.Es stimmt das bestimmte Bilder nach Symphatie ausgewählt werden.Das ist aber normal und menschlich.Aus meiner Sicht vermischt der Mensch sowieso Emotion mit Verstand.Einen rein sachlichen Menschen habe ich zumindest niemals in meinem bisherigen Leben getroffen. In vielen hohen Positionen sitzen einige Choleriker (und glaubt mir habe einige kennengelernt) Ich habe die Erfahrungen gemacht das Aussehen manchmal auch hinderlich sein kann.Man wird oft kritischer bewertet und muss härter arbeiten um Erfolg zu haben.Natürlch kann man hier auch nicht pauschalisieren, da jeder Mensch seine individuelle Geschichte hat.Generell kann jeder die Art des Kennenkernens wählen. Manche finden ihr Glück auf Plattformen, andere im realen Leben.Ablehnung gehört aber eben auch zum Leben.

  • 02.02.26, 21:02

     

    SimMar:

    ...kann ich den Mensch riechen..

    Ganz wichtig.
    Käsefüße und Old Spice Userinnen sind raus, aus der engeren Auswahl.
    Man muß den engeren Kreis der Anwärterinnen überschaubar halten, prioritäten helfen dabei.

  • 02.02.26, 21:00

    Wahre Worte. Dem kann ich mich nur anschließen. 👍🥳

    SimMar:

    Hello liebe Herren der Schöpfung,

     

    zur Attraktivität kann ich nur sagen: Geschmäcker sind verschieden und kann nur im Real Live am besten beurteilt werden,denn es kommen unsere ganzen Sinne dazu...kann ich den Mensch riechen, wie smart ist sein Lächeln, charmant witzig...alle dies Facetten machen doch den Menschen aus.Das kann ein gestelltes Foto niemals wiedergeben!

  • 02.02.26, 20:47

    Hello liebe Herren der Schöpfung,

     

    zur Attraktivität kann ich nur sagen: Geschmäcker sind verschieden und kann nur im Real Live am besten beurteilt werden,denn es kommen unsere ganzen Sinne dazu...kann ich den Mensch riechen, wie smart ist sein Lächeln, charmant witzig...alle dies Facetten machen doch den Menschen aus.Das kann ein gestelltes Foto niemals wiedergeben!

  •  

    ChrisTine:

    Wer kennt sie nicht: „Die gute alte Schule“ und ich halte daran fest. Ich habe viele offene Fragen  und vielleicht 🤔 beantworten sich diese durch diese Diskussion und kommende Beiträge. Ist das Thema Beziehung ein Auslauf Modell? 

    Thema "alte Schule": mag sein, dass es am Alter liegt, aber ich finde, sie hat was. In den Mantel helfen, die Türe aufhalten und Co, sind vielleicht altmodisch, mag sein. Aber dennoch Höflichkeit und Respekt. Auch wenn mir irgendwann von einer sich als emanzipiert betonenden Dame erklärt wurde, dass dies nur chauvinistische Handlungen seien, um die Schwachheit der Frau zu demonstrieren, die sowas auch alleine könne. Nun gut, mag sein, ich mache es trotzdem, ;-)

     

    Mag sein, dass " verbindliche Beziehung" für manche in Zeiten allgemeiner Beliebigkeit ein Auslaufmodell ist, aber ob und wie sich ein Miteinander "definiert" können letztlich nur die Beteiligten (hoffentlich im Konsens) entscheiden. Ich für meinen Teil sehe es nicht als Auslaufmodell. 

  • 02.02.26, 18:18

     

    Tommy:


    Ja, das Auge isst mit, aber woher wollen denn alle wissen, dass das Gegenüber einen wegen äußerlicher Faktoren aussortiert hat?
    Die wenigsten Menschen benennen das direkt, weil sie das aussortierte Gegenüber eventuell nicht kränken wollen.
    Mir hat das noch nie eine Frau so gesagt.

     

    Das hat mir eine Frau auch noch nie so direkt gesagt. 

    Du hast Recht, die meisten Menschen werden darüber eher nicht sprechen - man wird sich dann also selbst die Gründe zusammen reimen. Das kann selbstverständlich sehr verzerrt sein und muss nicht zwingend der Realität entsprechen. Ich denke, dass weniger selbstbewusste Menschen dazu neigen, die Gründe direkt in den eigenen Äußerlichkeiten zu suchen.

    Das ist einfacher, da es die eigene Wahrnehmung nur bestätigt und weniger Reflektion erfordert. In einigen Fällen wird es möglicherweise stimmen, in anderen eben nicht.

     

    Wie dem auch sei. Diese Thematik wird sich nie komplett aufschlüsseln lassen und es gibt mit Sicherheit nicht "die eine Wahrheit" - damit ist das auch für mich hier ein pasendes Ende nach vielen interessanten und teilweise auch kontroversen Beiträgen.

  • Veleischt  zu seit gibt es viel montalität  und jede mansch denkt anderes deswiegen ist zu schwer jemand feinden mit gleisch montalität und gleisch gedanken 

  • 02.02.26, 17:50

     

    Tommy:

    Ich klinke mich an der Stelle aus.

     

    Tommy:
    Ich folge diesem Thread nicht mehr und werde evtl. Deine Antwort nicht mitbekommen

    Aller guten Dinge sind drei!
    ^.^

  • Hey Stefan,

    da war leider nichts zu ersparen.
    Wenn jemand persönlich wird und bleibt, dann steige ich irgendwann aus.

    Zurück zum Thema.
    Ja, das Auge isst mit, aber woher wollen denn alle wissen, dass das Gegenüber einen wegen äußerlicher Faktoren aussortiert hat?
    Die wenigsten Menschen benennen das direkt, weil sie das aussortierte Gegenüber eventuell nicht kränken wollen.
    Mir hat das noch nie eine Frau so gesagt.


    Somit bleibt doch nur, sich eine eigene Geschichte zurecht zu spinnen, um es sich einfacher und erträglicher zu machen.
    Das Ergebnis sind dann manche Kommentare hier im Thread. 

    Mir persönlich kam noch nie der Gedanke, dass mich eine wegen äußerlicher Merkmale aussortiert hat und noch weniger hätte ich dann die Wissenschaft angerufen, um das zu rechtfertigen. 

    Ich meine, das sind Selbstwahrnehmung und fehlendes Selbstvertrauen und in manchen Fällen hier und dem von mir beobachteten Verhalten im Diskurs, bin ich mir 100 % sicher, dass es nichts Äußerliches war, warum man(n) nicht auserwählt wurde.

    Und weil es um Beziehungsmüdigkeit geht, bleibe ich dabei, dass die allermeisten Menschen sehr stark ihren eigenen Anteil ignorieren, nicht sehen wollen und keine Verantwortung dafür übernehmen.
    Externalisieren ist so viel einfacher.

    Ich folge diesem Thread nicht mehr und werde evtl. Deine Antwort nicht mitbekommen.
    Ich weiß aber, dass sie vernünftig und freundlich sein wird.

    Viele Grüße

     

     

    Stefan:

     

     

    Herrlich 😅. Diese Frage wäre vielleicht viel früher angebracht gewesen. 

     

  • 02.02.26, 05:33

     

    Stefan:

     

    Claudio:

    ..

     Nur, und da teilen sich eben die Meinungen, WIE soll eine Dynamik entstehen, wenn man(n) anhand körperlicher Faktoren automatisch aussortiert wird? Wenn bei der Frau der "Richtwert 1.80m" im Kopf festgesetzt ist, wie sollen dann die anderen Dinge überhaupt zum Tragen kommen? Das ist es, was ich aussagen wollte. 

     

    Richtig, der "moderne" Weg, Menschen (potentielle Partner ) kennenzulernen ist dafür schlichtweg ungeeignet, zumindest für diejenigen, die eben nicht diesen optischen Wunschkriterien entsprechen. Kann natürlich trotzdem klappen, erfordert aber einfach mehr Ausdauer und Frusttoleranz.

     

    Einfacher scheint mir da wirklich das Kennenlernen auf ungezwungene Weise, wie die Aktivitäten einer solchen Plattform oder irgendwelche Hobbys. Da hat dann zumindest jeder die grundsätzliche Chance, auch mit anderen Qualitäten zu überzeugen und Interesse zu erwecken. Das gilt natürlich für beide Geschlechter.

    "Da hat dann zumindest jeder die grundsätzliche Chance, auch mit anderen Qualitäten zu überzeugen und Interesse zu erwecken."

    Ja, diese Chance besteht durchaus.

  • 01.02.26, 19:33

     

    Claudio:

    ..

     Nur, und da teilen sich eben die Meinungen, WIE soll eine Dynamik entstehen, wenn man(n) anhand körperlicher Faktoren automatisch aussortiert wird? Wenn bei der Frau der "Richtwert 1.80m" im Kopf festgesetzt ist, wie sollen dann die anderen Dinge überhaupt zum Tragen kommen? Das ist es, was ich aussagen wollte. 

     

    Richtig, der "moderne" Weg, Menschen (potentielle Partner ) kennenzulernen ist dafür schlichtweg ungeeignet, zumindest für diejenigen, die eben nicht diesen optischen Wunschkriterien entsprechen. Kann natürlich trotzdem klappen, erfordert aber einfach mehr Ausdauer und Frusttoleranz.

     

    Einfacher scheint mir da wirklich das Kennenlernen auf ungezwungene Weise, wie die Aktivitäten einer solchen Plattform oder irgendwelche Hobbys. Da hat dann zumindest jeder die grundsätzliche Chance, auch mit anderen Qualitäten zu überzeugen und Interesse zu erwecken. Das gilt natürlich für beide Geschlechter.

  • 01.02.26, 19:27

    Claudio:

    WIE soll eine Dynamik entstehen, wenn man(n) anhand körperlicher Faktoren automatisch aussortiert wird? Wenn bei der Frau der "Richtwert 1.80m" im Kopf festgesetzt ist, wie sollen dann die anderen Dinge überhaupt zum Tragen kommen?
     

    In dem, dass du an verschiedenen Aktivitäten teilnimmst.

  • 01.02.26, 19:11

     

    Stefan:

    Tommy 

    ...

    Vergleichen wir hier eigentlich Fotos auf einem Monitor oder Menschen, die uns real gegenüberstehen?

    ...

     

    Herrlich 😅. Diese Frage wäre vielleicht viel früher angebracht gewesen. Claudio und du hätten sich möglicherweise viel Text sparen können. 

     

    Ich stimme dir zu, Tommy, dass bei Begegnungen im realen Leben weit mehr Faktoren wichtig sind als die reinen optischen Merkmale. Ob nun Gestik, Mimik, selbstbewusstes Auftreten, Stimme, Artikulation - all das formt zusätzlich den Gesamteindruck.

     

    Beschränken wir uns auf den initialen Kontakt in digitaler Form, sprich alle zuvor genannten Beurteilungskriterien fallen weg, bleibt mehr oder wenig nur die Optik übrig. Dann erfolgt, das sehe ich ähnlich wie Claudio, eine natürliche Selektierung anhand optischer Kriterien die noch immer in vielen Menschen tief verwurzelt sind - sprich Körpergröße, Figur, Alter. Und das sind dann eben direkt harte Ausschlusskriterien.

    Stefan: Da sagst du was wahres 😂. Im übrigen stimme ich Tommy in einigen Dingen durchaus zu. Natürlich spielen Faktoren wie Auftreten, Stimme, Artikulation usw. eine Rolle um eine gewisse Dynamik rein zu bringen. Nur, und da teilen sich eben die Meinungen, WIE soll eine Dynamik entstehen, wenn man(n) anhand körperlicher Faktoren automatisch aussortiert wird? Wenn bei der Frau der "Richtwert 1.80m" im Kopf festgesetzt ist, wie sollen dann die anderen Dinge überhaupt zum Tragen kommen? Das ist es, was ich aussagen wollte. 

  • 01.02.26, 18:42 - Zuletzt bearbeitet 01.02.26, 18:44.

    Tommy 

    ...

    Vergleichen wir hier eigentlich Fotos auf einem Monitor oder Menschen, die uns real gegenüberstehen?

    ...

     

    Herrlich 😅. Diese Frage wäre vielleicht viel früher angebracht gewesen. Claudio und du hätten sich möglicherweise viel Text sparen können. 

     

    Ich stimme dir zu, Tommy, dass bei Begegnungen im realen Leben weit mehr Faktoren wichtig sind als die reinen optischen Merkmale. Ob nun Gestik, Mimik, selbstbewusstes Auftreten, Stimme, Artikulation - all das formt zusätzlich den Gesamteindruck.

     

    Beschränken wir uns auf den initialen Kontakt in digitaler Form, sprich alle zuvor genannten Beurteilungskriterien fallen weg, bleibt mehr oder wenig nur die Optik übrig. Dann erfolgt, das sehe ich ähnlich wie Claudio, eine natürliche Selektierung anhand optischer Kriterien die noch immer in vielen Menschen tief verwurzelt sind - sprich Körpergröße, Figur, Alter. Und das sind dann eben direkt harte Ausschlusskriterien.

  • Mein lieber Mandi, schön, Dich wiederzusehen. 😉

    Und auf mehr als Dich gehe ich dann nicht mehr ein. Das ist ja hier ein neverending Story.
     

     

    Genau deshalb habe ich zwischen statistischen Tendenzen und „wissenschaftlich bewiesen“ unterschieden.


    Die Frage ist für mich nicht, ob Menschen auf Bildern gewisse Merkmale häufiger als attraktiv bewerten, sondern was sich daraus tatsächlich für reale Begegnungen ableiten lässt.

     

    Vergleichen wir hier eigentlich Fotos auf einem Monitor oder Menschen, die uns real gegenüberstehen?


    Denn Attraktivität im Alltag entsteht nicht im Labor, sondern in Interaktion mit Mimik, Gestik, Stimme, Präsenz, Situation.

    Ein Bild ist dafür ein sehr stark reduzierter Ausschnitt.

     

    Solche Auswertungen sagen nicht, dass Annahme oder Ablehnung im wirklichen Leben überwiegend an körperlichen Merkmalen hängt.

    Das geht aus diesen Studien gerade nicht hervor.

    Sie liefern Tendenzen, aber keine Erklärung für konkrete zwischenmenschliche Dynamiken.

     

    Insofern wirkt es auf mich gerade etwas wie Cherry-Picking. 

    Ein Aspekt wird herausgegriffen, während der übrige Kontext – Ausstrahlung, Haltung, Kommunikation, Dynamik – außen vor bleibt.

    Darum ging es mir im Gesamtkontext.
     

    Genau deshalb tue ich mich schwer mit Erklärungen, die sich einseitig auf Äußerlichkeiten stützen und sich dabei pauschal auf „Wissenschaft“ oder „Evolution“ berufen, ohne sauber zu trennen, wovon eigentlich die Rede ist.

    Zwischen statistischen Tendenzen, Umfragen, populärwissenschaftlichen Deutungen und belastbarer Forschung liegen erhebliche Unterschiede.

     

    Mich macht es diskussionsmüde, wenn komplexe soziale Dynamiken mit vermeintlich naturgegebenen Erklärungen abgehandelt werden, nach dem Muster: Die anderen sind schuld, und die Wissenschaft gibt mir recht.

    Genau das tut sie so nicht.

     

    Das ist keine persönliche Zuschreibung, sondern eine Erklärung meiner Haltung.

    Wenn andere Perspektiven konsequent ausgeblendet werden und Selbstanteile gar nicht mehr in den Blick kommen sollen, verliert der Austausch für mich an Substanz.

    Und deshalb bin ich raus. Hier ergeben sich keine neuen Perspektiven mehr.

     

    Mandi:

     

    Tommy:
    Denn zwischen „es gibt statistische Tendenzen“ und „es ist wissenschaftlich bewiesen“ liegt ein erheblicher Unterschied.

    Machen wir daraus ein: "Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass es statistische Tendenzen gibt."?

     

    Tommy:

    Attraktivität ist hochgradig subjektiv.

    Aber nicht absolut subjektiv.

    Versuche mit Bildern haben gezeigt, welche Gesichter als attraktiv empfunden werden und welche weniger. Tendenzen natürlich, aber sie sind da.

     

     

     

  • 01.02.26, 17:05

     

    Tommy:

    #Claudio:


    Ich möchte kurz etwas trennen.
    Bis hierhin ging es um Modelle, Erklärungsansätze und deren Tragfähigkeit.

    Mit Deiner Bemerkung, man könne das „noch so intellektuell verpacken“, verlässt Du diese Sachebene und gehst auf die Person.
    Darauf möchte ich nicht weiter eingehen, außer in einem Punkt.

    Du hast zuvor geschrieben, dass bei Frauen oft neun von zehn Punkten passen würden und dennoch wegen eines einzelnen Kriteriums aussortiert wird.
    Da stellt sich für mich eine Frage.
    Bist Du sicher, dass dieser „eine Punkt“ tatsächlich Aussehen oder Körpermerkmale sind?
    Denn gerade im Austausch hier zeigt sich ja auch etwas anderes sehr deutlich:
    Tonfall, Umgang mit Widerspruch, Bereitschaft zur Differenzierung.
    Eigenschaften also, die nichts mit Steinzeit, Augen oder Muskelmasse zu tun haben, sondern mit Charakter und Interaktion.
    *Zwinkersmiley*

    Dass visuelle Attraktivität eine Rolle spielt, bestreitet niemand.
    Strittig ist für mich, ob daraus ein universelles Erklärungsmuster gemacht werden kann, nach dem Motto: Am Anfang zählt immer nur das Auge.

    Was mir weiterhin fehlt, ist die Trennung zwischen statistischer Tendenz und Naturgesetz.
    Und genau da wird es problematisch.
    Wenn Ablehnung oder Nicht-Passung primär mit angeblich archaischen Checklisten erklärt wird, geraten genau jene Aspekte aus dem Blick, die im realen Miteinander oft entscheidend sind.

    Du schreibst, es sei „wissenschaftlich erwiesen“, dass attraktive Menschen im Leben Vorzüge genießen.
    Mich würde interessieren, auf welche Art von Forschung Du Dich dabei konkret beziehst.
    Meinst Du robuste empirische Studien mit klarer Methodik und Peer-Review oder eher Umfragen, Korrelationen oder populärwissenschaftliche Zusammenfassungen?

    Denn zwischen „es gibt statistische Tendenzen“ und „es ist wissenschaftlich bewiesen“ liegt ein erheblicher Unterschied.
    Viele dieser Effekte sind kontextabhängig, schwach ausgeprägt oder lassen sich nicht kausal zuschreiben.
    Und sie erklären vor allem eines, Durchschnittswerte, nicht individuelles Erleben oder konkrete Begegnungen.

    Wer entscheidet eigentlich, was „attraktiv“ ist?
    Attraktivität ist hochgradig subjektiv.
    Ein Mensch, der mit sich im Reinen ist, offen, fröhlich und präsent wirkt, kann auf andere deutlich anziehender wirken als jemand, der äußerlich eher einem Hochglanzideal entspricht. Ausstrahlung, Authentizität und Haltung lassen sich nicht objektiv messen und schon gar nicht verallgemeinern.

    Genau deshalb tue ich mich schwer mit dem Begriff „wissenschaftlich erwiesen“ an dieser Stelle.
    Wenn Attraktivität so individuell wahrgenommen wird, kann es dazu allenfalls statistische Tendenzen geben, aber keine belastbare, allgemeingültige Erklärung für konkrete Zurückweisungen.

    Vielleicht ist es am Ende einfacher, Ablehnung über äußere Merkmale oder angebliche Checklisten zu erklären.
    Aber möglicherweise greift auch das zu kurz und blendet andere Faktoren aus, die im realen Miteinander eine viel größere Rolle spielen.

    Was soll das also?
    Was genau soll mit diesem Verweis auf „Wissenschaft“ hier erklärt oder belegt werden und was vielleicht eher nicht?

    Vielleicht liegt der „zehnte Punkt“, der nicht passt, weniger im Aussehen und öfter im Auftreten. 

    Bist Du also sicher, dass Ablehnung hier wirklich am Äußeren liegt?

    Ich erlebe oft, dass Menschen nicht wegen ihres Aussehens abgelehnt werden, sondern wegen dessen, was sie ausstrahlen.

    Haltungen wie Frust, Selbstabwertung oder die Erwartung, ohnehin aussortiert zu werden, wirken nach außen, oft stärker als jedes körperliche Merkmal.
    Wenn man dieses Denken innerlich mit sich trägt, kann genau das unattraktiv wirken, unabhängig davon, wie viele Punkte auf einer Checkliste eigentlich passen würden.

    *Zwinkersmiley*


    Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
    Du und die Mitlesenden können daraus machen, was sie wollen.

    Solches Denken kann übrigens auch ziemlich "beziehungsmüde" machen, vor allem die anderen. ;

     

    Byebye
     

     

     

    Claudio:

     

    Tommy: 

    Ich meine damit die evolutionären Mechanismen, die auch heute noch die Partnerwahl beeinflussen. 

    Und du, oder wer auch immer, kann es noch so intellektuell verpacken wie er will. Die Partnerwahl läuft, zumindest am Anfang, immer über das Auge. Das beinhaltet Körpergrösse, Körperbau, Ausstrahlung, Attraktivität usw. Im späteren Verlauf werden dann auch Faktoren wie Charakter, Bildung, Interessen usw. wichtig. Doch am Anfang zählt nur das, was Mann oder Frau sieht. Das ist weder kritisch noch negativ gemeint, sondern, in meinen Augen, natürliche Selektion die stattfindet. 

    Einfach als Beispiel. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass attraktive Menschen im Leben einige Vorzüge geniessen, sich ihnen "Türen" schneller und einfacher öffnen, als bei weniger attraktiven Menschen. Es ist eine absolut menschliche Reaktion, weder negativ noch positiv, die darauf basiert, dass attraktive Menschen vertrauenswürdiger sind, als weniger attraktive.  Bestes Beispiel ist Tinder. Man entscheidet nur anhand eines Bildes ob man nach links oder rechts swipt. Natürlich sind die Datingapps nicht der Massstab, doch ich glaube, dass sie ziemlich genau das spiegeln, was in der "realen Welt" so abläuft. 

    Ich habe kürzlich ein Bild mit einem Spruch darunter gesehen. Auf dem Bild war ein durchtrainierter Mann, mit Sixpack zu sehen und darunter die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Flirten und sexueller Belästigung? Die, ich gebe zu sehr überspitzte Antwort, war:  Das Aussehen😉

     

    Danke für deinen  ausführlichen Kommentar. Ich finde es einfach immer nur sehr interessant, wie einige Leute scheinbar die Fähigkeit haben, über "Ferndiagnosen" über andere Leute zu "urteilen", bzw. sich eine Meinung über diese Leute zu bilden. Mir fällt dazu ein indianisches Sprichwort ein, und ich bitte dich, dies allgemein und nicht auf meine Person bezogen zu sehen.

    "Bevor du über mich urteilst, ziehe dir meine Mokassins an und gehe damit den Weg, den ich gegangen bin". In diesem Sinne "Hugh" und dir einen Zug mit der Friedenpfeife anbiete.

    Du hast deine Meinung und ich meine. Ich lass dir deine, lass du mir meine. In diesem Sinne....*zieh*

  • 01.02.26, 17:00

     

    Tommy:
    Denn zwischen „es gibt statistische Tendenzen“ und „es ist wissenschaftlich bewiesen“ liegt ein erheblicher Unterschied.

    Machen wir daraus ein: "Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass es statistische Tendenzen gibt."?

     

    Tommy:

    Attraktivität ist hochgradig subjektiv.

    Aber nicht absolut subjektiv.

    Versuche mit Bildern haben gezeigt, welche Gesichter als attraktiv empfunden werden und welche weniger. Tendenzen natürlich, aber sie sind da.

     

     

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