Warum sind so viele Menschen Single? Beziehungsmüde, Beziehungsunfähig, Single eine besondere bewusste Lebensweise!? Was bedarf es an Beziehung? Katalog denken!?
Beiträge
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Tommy:
Und haste was davon bestellt? ;-)Die Wunderuhr natürlich!
Damit ich immer weiß, wie es mir geht. Und den anderen immer die Wahrheit sagen kann, wenn sie mich danach fragen. Und es geht dieser Uhr ja auch eindeutig um die inneren Werte! Was will ich mehr? *Scherz*. -
Mandi:
Und haste was davon bestellt? ;-)
Mandi:
Filzstiefel, Batterieradio und - Damenbekleidung(???).
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Thomas:
Irgendwie hast Du davor die Anwort doch schon geliefert.
"Was würde helfen, damit es nicht mehr so viele Singles gibt?"
"Gefehlt hat dann leider die offene Kommunikation"
Du schreibst letztlich von besserer Kommunikation.
Ich würde da noch mit hineinpacken, Verantwortung für den eigenen Anteil zu übernehmen.
Thomas:
Gefehlt hat dann leider die offene Kommunikation, damit Probleme gelöst werden können und nicht zu einer Trennung führen.
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#Thomas
Danke für die Einordnung.
Eine Verständnisfrage habe ich, wenn Du gestattest.Macht es für Dich einen Unterschied, ob es eine Russin war oder einfach eine Frau oder ist das eher ein Deutungsrahmen im Nachhinein?
Ich frage deshalb, weil mich weiterhin interessiert, ob die 3–5 Minuten wirklich der ausschlaggebende Punkt waren oder ob es davor bereits Reibung, Ungeduld oder innere Distanz gab, die dann gereicht hat, um von ihrer Seite aus das Treffen innerlich abzuhaken.
Wenn ein kleiner Anlass genügt, stellt sich für mich weniger die Frage nach dem Verhalten des Gegenübers, sondern nach der eigenen Bereitschaft in dem Moment.
Das soll kein Vorwurf sein, sondern eher ein Blick auf die Dynamik.
Ich hoffe, der Unfall war nicht so schlimm.
Thomas:
Das Beispiel mit den 3-5 Minuten kam aus keiner Beziehung. Das war ein Beispiel aus einem Treffen mit einer Russin und da können 3-5 Minuten schon den Unterschied machen. Diese Bekannte war da nämlich wieder weg, bei einem harmolosen Treffen zum Tischtennis spielen.
Mein Fahrradunfall war egal... -
Maresa:
Tina:
„Vielleicht hilft es allgemein, an der Stelle noch einmal klarzumachen, auf welcher Ebene wir hier sprechen.
Vieles, was wir und andere hier einbringen, sind zwangsläufig persönliche Erfahrungen. Anekdoten. Und die unterscheiden sich enorm.“
Genau. Welche Art von Ergänzung wäre noch denkbar? Wissenschaftliche Studien z. B., dann könnte man sagen, von dem und dem kann man ausgehen, da wissenschaftlich belegt. Auch Podcasts oder YT-Kanäle von Psychologen, Sozialwissenschaftlern und anderen Experten auf dem Gebiet Beziehungen, Sozialverhalten u. Ä.
„Ich kann für mich sagen, dass ich Anfang 20 in einer sehr prägenden Beziehung ein Muster erkannt habe, bei dem mir im Nachhinein klar war, so darf und will ich Beziehung nie wieder gestalten.
Diese Erkenntnis hatte nichts mit Reife im moralischen Sinne zu tun, sondern schlicht mit Erfahrung. Andere machen solche Erfahrungen früher, andere deutlich später, manche vielleicht nur in Teilbereichen.
Möglicherweise geht es dabei nicht einmal nur um Beziehungserfahrungen.
Viele erkennen erst im fortgeschrittene Erwachsenenalter, dass sie eine Menge Bullshit aus Kindheit und Jugend mitbringen, der Bindungs- und Konfliktverhalten massiv prägt.
D. h. nicht, dass etwas falsch mit ihnen ist. Prägungen wirken leider oft lange und unbewusst.“
Aber auch Prägungen oder allgemein das, was einem jahrelang nicht bewusst war und irgendwann bewusst wird, zeigen sich in Beziehungen. Vielleicht nicht nur, aber die meisten von uns haben Beziehungen, die ja nicht nur auf (romantische) Partnerschaft reduziert sein müssen. Ich wage sogar zu behaupten, dass die Erkenntnis, wie viel „Bullshit aus Kindheit und Jugend“ in einem wirkt, allermeistens durch Beziehungen und den Problemen darin entsteht.
„Manche waren deshalb vielleicht nie wirklich in der Lage, längerfristig harmonische Bindungen einzugehen. Einfach nur wegen der eigenen Muster und nicht wegen des Verhaltens des Gegenübers.“
Ich denke nicht, dass man eigene Muster aus Beziehungen heraushalten kann.
„Diese Einsichten entstehen nicht zwingend durch Partnerschaften. Sie können genauso aus jahrelangem Frust im Beruf, aus familiären Dynamiken oder immer wiederkehrenden Konflikten im eigenen Leben entstehen.
Für mein Leben sehe ich ein Puzzle aus mehreren Bereichen.“Genau. Dabei kann der Frust im Beruf ja durchaus durch problematische Beziehungen zum Chef oder Kollegen entstehen.
„Beziehungsmüdigkeit ist kein einfaches oder eindimensionales Phänomen.Der Begriff klingt zunächst banal und fast abgenutzt, greift aber inhaltlich sehr kurz.
Was hier unter Beziehungsmüdigkeit verhandelt wird, reicht von individuellen Prägungen über Kommunikationsmuster und Bindungserfahrungen bis hin zu biografischen Brüchen und langfristigen inneren Konflikten.
In dieser Komplexität lässt sich das kaum auf einzelne Ursachen oder schnelle Erklärungen reduzieren.“
Jupp. Jetzt hast du die Vielschichtigkeit des Themas in ihrer ganzen Pracht und Herrlichkeit dargestellt 😊
„Vielleicht erklärt das, warum die Antworten so unterschiedlich ausfallen und warum einfache Fragen dem Thema am Ende nicht wirklich gerecht werden.“
Und warum (einfache oder auch komplexe) Fragen weder durch Nachdenken noch durch Erfahrungsberichte gänzlich beantwortet werden können.
Passend finde ich in diesem Zusammenhang etwas, das Steve Ayan geschrieben hat:
„Verabschieden wir uns davon, dass nur der richtig lebe, der sein wahres Ich kennt und alles kontrolliert. Es gibt kein wahres Ich. Und wir können niemals alles kontrollieren. Nur wer sich vergisst, findet zu sich.“ Und er nennt mehrere Aspekte, die über Nachdenken, Logik und Sprache hinausgehen und den Menschen als Mensch definieren. Dazu gehören z. B. die Offenheit für Unplanbares, Intuition und die Körperlichkeit.
Wir werden also die Fragen, was Beziehungsmüdigkeit ist, woher sie kommt und wie man sie überwinden kann, nicht abschließen klären können. Aber es bedeutet nicht, dass es sich nicht lohnt oder keinen Spaß macht, darüber nachzudenken und sich auszutauschen 😊
Hallo Tina,
das sich selbst "vergessen" KÖNNEN, dieses sich selbst einmal in die 2. Reihe stellen können, fehlt mir bei vielen Beiträgen und daran krankt es m E. in unserer Gesellschaft, obgleich genau DAS zu vielen Erkenntnissen führt: Ein empathischer Blick auf das Gegenüber und entsprechende Interaktion eröffnet mir nicht nur selbiges, sondern "macht" auch etwas mit MIR!
Danke für Deinen Beitrag!
Maresa
Hallo Maresa,
ich glaube, es geht in beide Richtungen: Wenn ich empathisch mit anderen umgehe, macht es etwas mit mir; aber auch wenn ich Empathie für mich selbst habe, wird es einfacher, sich in andere hineinzuversetzen.
Leider ist es so, dass wir es häufig auf die harte Tour lernen müssen, durch leidvolle Erfahrungen. Es wäre m. E. schön und hilfreich, wenn es ein Schulfach oder AGs o. Ä. dafür gäbe.
Danke ebenso für dein Statement :-)
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Mandi:
Tina:
... Steve Ayan geschrieben hat:
„Verabschieden wir uns davon, dass nur der richtig lebe, der sein wahres Ich kennt und alles kontrolliert. Es gibt kein wahres Ich. Und wir können niemals alles kontrollieren. Nur wer sich vergisst, findet zu sich.“
Hey, den letzten Satz hat er vom Viktor Frankl "abgeschrieben"!
Richtig ist aber dennoch alles, was er schreibt.
Hallo Mandi,
ja, das kann sein. Man kann diesen Gedanken auch im Buddhismus finden :-)
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Mandi:
Claudio:
Umfragen von Tinder anderen Dating-Plattformen haben gezeigt, dass vor allem die Frau stur nach dieser alten Checkliste "sucht".
Selbst das macht biologisch Sinn - Frauen haben beim Frauen-Männer Ding einfach das größere Risiko, deshalb die strengeren Kriterien.
Bin deiner Meinung und es war auch nicht als Kritik gedacht. Dennoch bin ich der Meinung, dass sich die Zeiten geändert haben und die "Checklisten", bei Beiden wohlgemerkt, der Zeit angepasst werden sollten. Körpergrösse ist in der heutigen Zeit kein Garant mehr für Sicherheit.
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Claudio:
Umfragen von Tinder anderen Dating-Plattformen haben gezeigt, dass vor allem die Frau stur nach dieser alten Checkliste "sucht".
Selbst das macht biologisch Sinn - Frauen haben beim Frauen-Männer Ding einfach das größere Risiko, deshalb die strengeren Kriterien.
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Nanda:
Ich glaube, man sollte und kann Partnerschaften/ Ehen und Beziehungen nicht mit früher vergleichen. Schlussendlich bestimmen auch Lebensumstände und Gesellschaft ein Stück weit mit. Und das, was wir heute haben, gab es in der Form in der Geschichte noch nie. Es gab sehr hohe Zivilisationen, aber anders.
Ich kann mir vorstellen, dass man vielleicht selber die Ansprüche an sich selber generell höher setzt. Wo darf man noch Fehler machen in der Arbeitswelt? Wo findet man noch Gehör für innovative Ideen? Wo darf man seine Gefühle zeigen ohne gleich einen Stempel aufgesetzt zu bekommen? Es klappt ja nicht mal mehr in einem öffentlichen Diskussions-Forum wie diesem.
Ich hoffe, wir Menschen lernen wieder mehr, die Fünf gerade sein zu lassen...
Ich glaube, dass all diese Prägungen und stille Einflüsse unbewusst geschehen. Es hat weniger damit zu tun dass man mehr Mittel hat oder unnatürlich auffallen will. Oder... hmmm... ich sage beides.
Die Suche nach einem Partner/in werden bei Beiden Geschlechtern aber, unbewusst, noch immer vom "Früher" gesteuert. Beide Geschlechter rennen noch immer, mit einer "Checkliste" durch die Dating-Welt, welche faktisch noch 1:1 aus der Steinzeit stammt. Frau: Grosser Mann=Sicherheit für mich und meine Kinder. Starker und gut aussehender Mann= gesunde und attraktive Kinder. Mann mit Macht (Status) = Genug Essen (Geld) für mich und meine Kinder. Mann: Junge Frau = Nachwuchs. Attraktive Frau=schöne Kinder und Status für den Mann. Empathische Frau=gute Erziehung für den Nachwuchs. Das waren nur ein paar Beispiele, wie unser "Steinzeithirn" noch immer die Partnerwahl beeinflusst. Die Frage ist nur, welche Frau, in unseren Breitengraden, ist heute noch auf einen Mann als Beschützer und Ernährer angewiesen? Welcher Mann, der eine gesunde Einstellung zu seiner Männlichkeit besitzt, ist auf ein "Vorzeigepüppi" angewiesen? Umfragen von Tinder anderen Dating-Plattformen haben gezeigt, dass vor allem die Frau stur nach dieser alten Checkliste "sucht". Wenn nur ein Punkt auf dieser Liste nicht stimmt, wird der Mann aussortiert. Selbst wenn die anderen 9 (von 10) Punkten passen würden. Also ich denke, das beide Geschlechter erst mal ein "Update" dieser Liste machen sollten, um sie auf unsere Zeit anzupassen😊
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Mandi:
Thomas:
Heutzutage wird man durch die Werbung und viele andere Dinge manipuliert und einem vorgegaukelt, dass eine neue Beziehung besser ist und man nicht an einer alten Beziehung arbeiten bräuchte. Sehe ich etwas anders....
In welcher Werbung sieht man denn das?
Man möge mir mein Unwissen verzeihen, denn ich sehe nur die Werbung, die mir am Laptop eingeblendet wird, im Moment hier gerade für Filzstiefel, Batterieradio und - Damenbekleidung(???).
Ach und in der Werbung sind nicht fast immer perfekte Körper und Gesichter zu sehen, die einem vorgaukeln, daß genau solche Menschen für Dich verfügbar sind oder in Parship.
Vielleicht gibt es ja in Österreich nur andere Werbung... kann sein...
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Maresa aus 66663 Merzig31.01.26, 14:48 - Zuletzt bearbeitet 31.01.26, 15:28.✗ Dieser Inhalt wurde von Maresa wieder gelöscht.
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Tina:
... Steve Ayan geschrieben hat:
„Verabschieden wir uns davon, dass nur der richtig lebe, der sein wahres Ich kennt und alles kontrolliert. Es gibt kein wahres Ich. Und wir können niemals alles kontrollieren. Nur wer sich vergisst, findet zu sich.“
Hey, den letzten Satz hat er vom Viktor Frankl "abgeschrieben"!
Richtig ist aber dennoch alles, was er schreibt.
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Tommy:
Tina:
Erstmal danke, dass wir uns Perspektiven öffnen, diese nebeneinander stehenlassen können und angenehm miteinander schreiben.
Vielleicht hilft es allgemein, an der Stelle noch einmal klarzumachen, auf welcher Ebene wir hier sprechen.Vieles, was wir und andere hier einbringen, sind zwangsläufig persönliche Erfahrungen. Anekdoten. Und die unterscheiden sich enorm.
Ich kann für mich sagen, dass ich Anfang 20 in einer sehr prägenden Beziehung ein Muster erkannt habe, bei dem mir im Nachhinein klar war, so darf und will ich Beziehung nie wieder gestalten.
Diese Erkenntnis hatte nichts mit Reife im moralischen Sinne zu tun, sondern schlicht mit Erfahrung. Andere machen solche Erfahrungen früher, andere deutlich später, manche vielleicht nur in Teilbereichen.
Möglicherweise geht es dabei nicht einmal nur um Beziehungserfahrungen.
Viele erkennen erst im fortgeschrittene Erwachsenenalter, dass sie eine Menge Bullshit aus Kindheit und Jugend mitbringen, der Bindungs- und Konfliktverhalten massiv prägt.
D. h. nicht, dass etwas falsch mit ihnen ist. Prägungen wirken leider oft lange und unbewusst.
Manche waren deshalb vielleicht nie wirklich in der Lage, längerfristig harmonische Bindungen einzugehen. Einfach nur wegen der eigenen Muster und nicht wegen des Verhaltens des Gegenübers.
Diese Einsichten entstehen nicht zwingend durch Partnerschaften.
Sie können genauso aus jahrelangem Frust im Beruf, aus familiären Dynamiken oder immer wiederkehrenden Konflikten im eigenen Leben entstehen.
Für mein Leben sehe ich ein Puzzle aus mehreren Bereichen.
Beziehungsmüdigkeit ist kein einfaches oder eindimensionales Phänomen.Der Begriff klingt zunächst banal und fast abgenutzt, greift aber inhaltlich sehr kurz.
Was hier unter Beziehungsmüdigkeit verhandelt wird, reicht von individuellen Prägungen über Kommunikationsmuster und Bindungserfahrungen bis hin zu biografischen Brüchen und langfristigen inneren Konflikten.
In dieser Komplexität lässt sich das kaum auf einzelne Ursachen oder schnelle Erklärungen reduzieren.
Vielleicht erklärt das, warum die Antworten so unterschiedlich ausfallen und warum einfache Fragen dem Thema am Ende nicht wirklich gerecht werden.
Nochmals danke und hab einen guten Start ins Wochenende.„Vielleicht hilft es allgemein, an der Stelle noch einmal klarzumachen, auf welcher Ebene wir hier sprechen.
Vieles, was wir und andere hier einbringen, sind zwangsläufig persönliche Erfahrungen. Anekdoten. Und die unterscheiden sich enorm.“
Genau. Welche Art von Ergänzung wäre noch denkbar? Wissenschaftliche Studien z. B., dann könnte man sagen, von dem und dem kann man ausgehen, da wissenschaftlich belegt. Auch Podcasts oder YT-Kanäle von Psychologen, Sozialwissenschaftlern und anderen Experten auf dem Gebiet Beziehungen, Sozialverhalten u. Ä.
„Ich kann für mich sagen, dass ich Anfang 20 in einer sehr prägenden Beziehung ein Muster erkannt habe, bei dem mir im Nachhinein klar war, so darf und will ich Beziehung nie wieder gestalten.
Diese Erkenntnis hatte nichts mit Reife im moralischen Sinne zu tun, sondern schlicht mit Erfahrung. Andere machen solche Erfahrungen früher, andere deutlich später, manche vielleicht nur in Teilbereichen.
Möglicherweise geht es dabei nicht einmal nur um Beziehungserfahrungen.
Viele erkennen erst im fortgeschrittene Erwachsenenalter, dass sie eine Menge Bullshit aus Kindheit und Jugend mitbringen, der Bindungs- und Konfliktverhalten massiv prägt.
D. h. nicht, dass etwas falsch mit ihnen ist. Prägungen wirken leider oft lange und unbewusst.“
Aber auch Prägungen oder allgemein das, was einem jahrelang nicht bewusst war und irgendwann bewusst wird, zeigen sich in Beziehungen. Vielleicht nicht nur, aber die meisten von uns haben Beziehungen, die ja nicht nur auf (romantische) Partnerschaft reduziert sein müssen. Ich wage sogar zu behaupten, dass die Erkenntnis, wie viel „Bullshit aus Kindheit und Jugend“ in einem wirkt, allermeistens durch Beziehungen und den Problemen darin entsteht.
„Manche waren deshalb vielleicht nie wirklich in der Lage, längerfristig harmonische Bindungen einzugehen. Einfach nur wegen der eigenen Muster und nicht wegen des Verhaltens des Gegenübers.“
Ich denke nicht, dass man eigene Muster aus Beziehungen heraushalten kann.
„Diese Einsichten entstehen nicht zwingend durch Partnerschaften. Sie können genauso aus jahrelangem Frust im Beruf, aus familiären Dynamiken oder immer wiederkehrenden Konflikten im eigenen Leben entstehen.
Für mein Leben sehe ich ein Puzzle aus mehreren Bereichen.“Genau. Dabei kann der Frust im Beruf ja durchaus durch problematische Beziehungen zum Chef oder Kollegen entstehen.
„Beziehungsmüdigkeit ist kein einfaches oder eindimensionales Phänomen.Der Begriff klingt zunächst banal und fast abgenutzt, greift aber inhaltlich sehr kurz.
Was hier unter Beziehungsmüdigkeit verhandelt wird, reicht von individuellen Prägungen über Kommunikationsmuster und Bindungserfahrungen bis hin zu biografischen Brüchen und langfristigen inneren Konflikten.
In dieser Komplexität lässt sich das kaum auf einzelne Ursachen oder schnelle Erklärungen reduzieren.“
Jupp. Jetzt hast du die Vielschichtigkeit des Themas in ihrer ganzen Pracht und Herrlichkeit dargestellt 😊
„Vielleicht erklärt das, warum die Antworten so unterschiedlich ausfallen und warum einfache Fragen dem Thema am Ende nicht wirklich gerecht werden.“
Und warum (einfache oder auch komplexe) Fragen weder durch Nachdenken noch durch Erfahrungsberichte gänzlich beantwortet werden können.
Passend finde ich in diesem Zusammenhang etwas, das Steve Ayan geschrieben hat:
„Verabschieden wir uns davon, dass nur der richtig lebe, der sein wahres Ich kennt und alles kontrolliert. Es gibt kein wahres Ich. Und wir können niemals alles kontrollieren. Nur wer sich vergisst, findet zu sich.“ Und er nennt mehrere Aspekte, die über Nachdenken, Logik und Sprache hinausgehen und den Menschen als Mensch definieren. Dazu gehören z. B. die Offenheit für Unplanbares, Intuition und die Körperlichkeit.
Wir werden also die Fragen, was Beziehungsmüdigkeit ist, woher sie kommt und wie man sie überwinden kann, nicht abschließen klären können. Aber es bedeutet nicht, dass es sich nicht lohnt oder keinen Spaß macht, darüber nachzudenken und sich auszutauschen 😊
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Komplett off-topic, aber die zur Zeit einzige eingeblendete Werbung:
"Überwache deinen Blutdruck.
Nie wieder raten, wie es dir geht - diese Uhr zeigt dir alles, was du wissen musst."
Passt besser in ein anderes Thema: Wie ferngesteuert sind wir?
"Wie geht es dir?"
"Sofort! 115/79/65, 92, 99, 36.7 - also Bestens!"
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Stefan:
Mandi
... ich sehe nur die......
P.S. vielleicht mal deine Cookies löschen @Mandi ? 😅😁
🤣
Das ist wirklich ein guten Rat Stefan.
Cookies löschen 🤔 vielleicht auch Programm neu aufsetzen oder neue Programme aufspielen? 🤪
Ich gehe dann mal u mache das bei mir für manch andere Funktinen 😅
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Mandi:
Thomas:
Heutzutage wird man durch die Werbung und viele andere Dinge manipuliert und einem vorgegaukelt, dass eine neue Beziehung besser ist und man nicht an einer alten Beziehung arbeiten bräuchte. Sehe ich etwas anders....
In welcher Werbung sieht man denn dass?
Man möge mir mein Unwissen verzeihen, denn ich sehe nur die Werbung, die mir am Laptop eingeblendet wird, im Moment hier gerade für Filzstiefel, Batterieradio und - Damenbekleidung(???).
Vielleicht nicht direkt durch Werbung. Aber durch das riesige Angebot an Plattformen die sich auf "Dating" spezialisiert haben und auch eine große Nutzerbasis aufweisen, wird einem schon irgendwie vorgegaukelt, dass es möglicherweise "einfacher und unkomplizierter" ist, schnell jemand Neues aus dem "Katalog" zu wählen, als zu viel Arbeit in die bestehende Beziehung zu stecken. Den Schock, wie das dann aber wirklich abläuft und was es bedeutet, erleben viele erst später...😉
P.S. vielleicht mal deine Cookies löschen @Mandi ? 😅😁
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Thomas:
Was würde helfen, damit es nicht mehr so viele Singles gibt? (postive Denkweise)
Vermutlich sollte man eher auf Beziehungsexperten und Menschen in guten, langjährigen Beziehungen hören als auf den Rat von Singles (manche davon verbittert), die gar keine neue Beziehung wollen oder zu viel Angst davor haben, es überhaupt zu versuchen.