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  • …und plötzlich sind die Kinder groß…

    Diskussion · 11 Beiträge · 6 Gefällt mir · 449 Aufrufe

    Wenn Kinder größer werden, verändert sich vieles.

    Viele Jahre lang waren sie der Mittelpunkt – alles drehte sich um sie.  
    Dann werden sie Teenager: mehr Freiheit, mehr Freunde, weniger Eltern.

    Als Eltern bleibt man natürlich trotzdem da – unterstützen, zuhören, auffangen. Aber der Alltag verändert sich.

    Mich interessiert, wie Single-Moms oder Single-Dads diese Phase erleben:  
    - Wie verändert sich euer Alltag?  
    - Habt ihr wieder mehr Zeit für euch selbst?  

    Und eine ehrliche Frage: Wird es in dieser Phase leichter oder schwieriger, wieder eine Partnerschaft zu finden?

    07.03.26, 21:02

Beiträge

  • Gestern, 19:18

    Ich denke, wir sind uns einig: Keine Heureka-Lösung, aber trotzdem festzuhalten:

     

    Und plötzlich sind die Kinder groß… und vieles verändert sich. Mehr Freiraum, mehr Me-Time, aber die Suche nach einem passenden Partner bleibt schwierig.

     

    Der Spagat zwischen Freiheit, Nähe, eigenen Vorstellungen und dem Wunsch nach „ankommen“ ist eine echte Challenge. Ob getrennte Wohnungen, gemeinsame Herausforderungen oder einfach sich gegenseitig verstehen – es wird dadurch nicht einfacher.

     

    Kurzum: Dating kann frustrierend, überraschend und lustig sein – und genau deswegen manchmal richtig lohnenswert.  Einverstanden? 😉   - Danke Euch!

  • Gestern, 18:53

     

    Gerry:

    Was ihr beide schreibt, bringt eigentlich zwei wichtige Punkte gut auf den Punkt. Einerseits die Frage, was „ankommen“ überhaupt bedeutet – wahrscheinlich eine Mischung aus Gefühl und Ort, wobei das Gefühl wohl deutlich überwiegt. Und andererseits die Erfahrung, dass man mit der Zeit ziemlich genau weiß, was man will – und vor allem auch, was man nicht mehr will.


     

    Man weiß zum Beispiel, dass man sich eine Partnerschaft auf Augenhöhe wünscht, mit Verlässlichkeit, gemeinsamen Interessen und Dingen, die man gerne zusammen unternimmt. Gleichzeitig weiß man aber auch klarer, was man nicht mehr möchte – etwa jemanden, der ständig Unruhe ins Leben bringt, unehrlich ist oder bei dem man permanent das Gefühl hat, am Schleudersitz zu sitzen.


     

    Vielleicht macht genau das die Sache auch schwieriger: Man hat sein Leben gut eingerichtet, weiß ziemlich genau, was einem guttut – und trotzdem bleibt der Wunsch nach einer Partnerschaft, die wirklich passt. Der Spagat zwischen eigener Freiheit, klaren Vorstellungen und echter Nähe ist wahrscheinlich genau die Herausforderung.


     

    Meiner Erfahrung nach kann ich euch hier nur zustimmen! 

    Man schupft (allein) den Alltag, freut sich über die zunehmende Selbständigkeit der Pubertiere, genießt seine Me-Time, kennt sich selbst immer besser :-)

     

    Für mich ist der Spagat zwischen Freiheit und Zugehörigkeit ein grundlegendes, menschliches Thema, das im Laufe des Lebens immer wieder kehrt . Zb jede/r kennt die Autonomiebestrebungen im Kleinkindalter (Trotzphase), in der Pubertät (Sturm- und Drang) usw.

    Nur durch ein Du ist Ich-Entwicklung möglich...lebenslang....  insofern weiß ich den Wert von Nähe und Distanz zu schätzen und dennoch das Vertrauen in den Partner zu haben, gemeinsam eine verlässliche, tragfähige Beziehung aufzubauen. 

    Aus meiner Erfahrung ist es möglich . Unabhängig von der Frage ob getrenntes/gemeinsames Wohnen. 

    Das Leben verläuft in Phasen. Ist commitment vorhanden schaut man gemeinsam, was in der jeweiligen Situation für beide Seiten passt. Und gibt's mal Änderungsbedarf, dann sucht man gemeinsam nach einer Lösung. Eine erfüllte Partnerschaft kennzeichnet sich durch gelungene Anpassungen über die Zeit hinweg. Beständigkeit wäre Stillstand. 

     

    Einen Partner zu finden ist in jedem Alter gleich schwer oder leicht! Es sind die eigenen Erwartungen, Ängste und Ansprüche, die einen hemmen. Und ja, Dating kann frustrierend, mühsam, verunsichernd, enttäuschend sein. Manchmal aber auch lustig! Überraschend! Herrlich unkompliziert!

    Und für diese schönen Momente war ich immer dankbar. Denn es bedeutet, dass es tatsächlich humorvolle Männer gibt, die ohne Erwartung sind und vielleicht deswegen mutig bei Dates sind, um die Hoffnung auf eine erfüllende Partnerschaft nicht aufzugeben.  

    :-)

  • Gestern, 16:41

    Ich glaube, es geht fast allen so....

    Es ist genau so wie du es beschreibst....

    Wobei die einen einfach machen und versuchen, die anderen zu viel nach/zerdenken und eher Verstand als Herz sprechen lassen...

  • Gestern, 16:25

    Was ihr beide schreibt, bringt eigentlich zwei wichtige Punkte gut auf den Punkt. Einerseits die Frage, was „ankommen“ überhaupt bedeutet – wahrscheinlich eine Mischung aus Gefühl und Ort, wobei das Gefühl wohl deutlich überwiegt. Und andererseits die Erfahrung, dass man mit der Zeit ziemlich genau weiß, was man will – und vor allem auch, was man nicht mehr will.


     

    Man weiß zum Beispiel, dass man sich eine Partnerschaft auf Augenhöhe wünscht, mit Verlässlichkeit, gemeinsamen Interessen und Dingen, die man gerne zusammen unternimmt. Gleichzeitig weiß man aber auch klarer, was man nicht mehr möchte – etwa jemanden, der ständig Unruhe ins Leben bringt, unehrlich ist oder bei dem man permanent das Gefühl hat, am Schleudersitz zu sitzen.


     

    Vielleicht macht genau das die Sache auch schwieriger: Man hat sein Leben gut eingerichtet, weiß ziemlich genau, was einem guttut – und trotzdem bleibt der Wunsch nach einer Partnerschaft, die wirklich passt. Der Spagat zwischen eigener Freiheit, klaren Vorstellungen und echter Nähe ist wahrscheinlich genau die Herausforderung.


     

  • Gestern, 16:09

    ja Veränderungen prägen unser Leben, ab er nicht nur die Veränderungen sondern auch die Verantwortung. Klar, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, trägt man "nur" noch für sich selbst die Verantwortung. Da stellen sich dann aber auch ganz neue Fragen. Man hat Zeit für sich und bei mir war es dann so, dass ich mich erst einmal gefragt habe, was will ich eigentlich. Zu was bin ich bereit - was will ich nicht mehr. 

    Ganz spannend ich habe sehr schnell festgestellt was ich nicht mehr will, inwischen weiß ich auch genau was ich will. Und damit fängt das Problem an. In der ganzen Masse der Menschen nund die Person zu finden, die zu den Vorstellungen passt, wo sich vieles deckt. Das ist leider gar nicht so einfach, denn auch die anderen haben ihre Vorstellungen. Bei alle dem sollte dann ja für eine Partnerschaft nicht nur die "Eckdaten" stimmen, sondern auch das Gefühl die Lust auf den anderen muss sich einstellen - ja oder eben nicht,  - Insofern finde ich es eher schwieriger mit zunehmendem Alter eine Partnerschaft zu finden. Vielleicht liegt es auch an mir, ich weiß es nicht aber ich möchte mir selbst nur noch etwas antun, wo ich mich wohlfühle - 

  • Gestern, 12:15

    Ich muss dazu sagen, dass die etwas älter sind als wir und nochmals vlt einen Rucksack mehr tragen oder schon andere Weisheiten haben 😉

    Das ist eben der Spagat...will ich mehr Beziehung oder mehr Freiheit? Hat ankommen was mit Ort oder mit Gefühl zu tun? Wer gibt was für den anderen auf, wenn sich beide in ihren aktuellen Wohnungen/Häusern auch wohl fühlen? Umgekehrt...lass ich (schon/wieder) jemanden zu 100 % zu mir ziehen? 

    Darum für sich selbst rausfinden, was passt oder auch nicht. Dafür gibt es leider noch kein Rezept....

    Gemeinsamer Alltag Frau/Mann...wäre ein nächstes spannendes Thema 😉

  • Gestern, 11:42

    Danke Bettina – das ist ein interessanter Ansatz. Ein Modell mit verschiedenen Konstellationen wie getrennte Wohnungen bei fester Partnerschaft klingt spannend, aber sicher auch herausfordernd. Wahrscheinlich ist das nicht jedermanns Sache, eine Partnerschaft so zu führen, vielleicht sogar verheiratet und trotzdem getrennt wohnend. Ich vermute außerdem, dass vermutlich jeder irgendwann „ankommen“ möchte und wahrscheinlich auch einen gemeinsamen Alltag inklusive gemeinsamen Wohnsitz mit dem Partner schätzt.


     

  • Gestern, 11:30

    Hallo Gerry, ich denke, es kommt sehr viel auf einen selbst an.

    In meinem Bekanntenkreis finde ich alle möglichen Konstellationen...von beziehungsabstinent bis über klassische neue Partnerschaft und auch über Verhaltensweisen eines Teenagers in unserem Alter....

    Es gibt auch "Konstrukte", die früher undenkbar waren....

    2 Bekannte zb führen Beziehungen (1 sind sogar verheiratet) haben aber getrennte Wohnung.....sie leben somit beides - feste solide Partnerschaft und Freiraum.....

    Wichtig ist, sich selbst wieder zu finden, wer ist man (jetzt), was erwarte ich, womit kann/will ich noch/weiterhin leben....

    Am besten auf einen zukommen lassen und wenns passt, passts und wenn nicht, das beste daraus machen...

    Was wir gelernt haben: das Leben hält täglich positive und negative Überraschungen bereit....die gilt es anzunehmen....

  • Gestern, 10:57 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 10:59.

    Danke euch beiden – das trifft es ziemlich gut: Mehr Freiraum und Zeit für sich selbst, aber das Leben ist inzwischen so eingerichtet, dass Kompromisse nicht mehr leichtfallen. Interessant finde ich, wie viele in dieser Phase den Spagat schaffen zwischen dem Wunsch nach einer soliden Partnerschaft, die auch langfristig Bestand haben könnte und dem Leben, wie sie es sich bisher eingerichtet haben.

    Bin gespannt, wie andere das erleben.


     

  • Gestern, 09:37

    Ich finde es toll dass ein Mann eine solche Frage stellt!  

    Der Verstand sagt, es sollte leichter werden- man ist flexibler, man muss sich nichts mehr gemeinsam aufbauen... leider gibt es viele Männer, die glauben, dass sich dann alles nur um sie drehen muss, wenn man keine Kinder mehr daheim hat.  Aber die Kinder bleiben auch wichtig, wenn sie ihr eigenes Leben leben- und ich will doch jetzt nicht ein nächstes Kind, sondern eine bereichernde Beziehung!  

    Also es scheint, es wird eher schwieriger, weil man schon sein Leben so gerichtet hat, wie es einem gut tut... so wie Margx geschrieben hat. Was nicht heißt, dass einen das Leben nicht positiv überraschen kann 😊

  • Gestern, 07:22

    Sowohl als auch 😉. Ist meine Erfahrung.

    Plötzlich hatte ich viel mehr Zeit und Freiraum für mich ganz allein, auch um jemanden kennenzulernen.

    Andererseits hab ich mir in der Zwischenzeit mein Leben so gerichtet, dass es richtig gut für mich passt und ich mir mit Kompromissen, die jede Beziehung mit sich bringen würde, im Moment eher schwer tun würde.

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