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  • Großherzig- und Gutmütig sein

    Diskussion · 237 Beiträge · 4 Gefällt mir · 2.700 Aufrufe

    „Macht einen Grossherzigkeit und Gutmütigkeit anfälliger für Manipulation und Ausnutzung? Wie seht ihr das?“

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    24.04.26, 12:52

Beiträge

  • 13.08.26, 12:27

     

    Gabi:

     

    Gabi:

     

    Tja Nane, jeder , der hier etwas liest, hat das Recht seine EIGENEN Gedanken auf das gelesene zu äußern.  Und auch ich erlaube mir es ab und zu, im Forum etwas zu kommentieren, ob das, was ich schreibe einem anderen gefällt oder nicht. Es ist MEINE Sicht auf die Dinge.

    Ich habe den Spruch von Fallada aus einen ganz bestimmten Grund hier plaziert☝️.

    Und ich werde hier keine Diskussion deswegen führen.  Das oberlehrerhafte überlasse ich anderen.

    Und was ich an Martin geschrieben und wieder gelöscht habe, bleibt mein Geheimnis🤪

     

    Was Du 11.42 geschrieben hast, habe ich jetzt eben erst gelesen. Du musst mir hier nichts zugute halten, WAS SOLL DAS❓️❓️❓️❓️

    Damit beende ich es hier ⛔️

    Dann hast Du meine Aussage leider nicht verstanden. Schade. 🤷🏻‍♀️

  • 13.08.26, 12:18 - Zuletzt bearbeitet 13.08.26, 12:19.

     

    Gabi:

     

    Nane:

     

    Gabi, natürlich hat jede Variante eines Spruchs ihre Berechtigung - darum geht es nicht.

     

    Dein ursprünglicher Beitrag lautete:

    „Das Leben ist eines der schwersten.“

     

    Darauf kam Waldgeists Visa -Card - Spruch und genau darauf bezog sich meine Aussage, dass man nicht alles gleich ins Lächerliche ziehen muss.

     

    Deine jetzige Erklärung geht am eigentlichen Punkt vorbeigeht.

    Zumal du selbst auf Waldgeists Antwort noch einen eigenen Beitrag geschrieben und diesen anschließend wieder gelöscht hast.

    Tja Nane, jeder , der hier etwas liest, hat das Recht seine EIGENEN Gedanken auf das gelesene zu äußern.  Und auch ich erlaube mir es ab und zu, im Forum etwas zu kommentieren, ob das, was ich schreibe einem anderen gefällt oder nicht. Es ist MEINE Sicht auf die Dinge.

    Ich habe den Spruch von Fallada aus einen ganz bestimmten Grund hier plaziert☝️.

    Und ich werde hier keine Diskussion deswegen führen.  Das oberlehrerhafte überlasse ich anderen.

    Und was ich an Martin geschrieben und wieder gelöscht habe, bleibt mein Geheimnis🤪

     

    Was Du 11.42 geschrieben hast, habe ich jetzt eben erst gelesen. Du musst mir hier nichts zugute halten, WAS SOLL DAS❓️❓️❓️❓️

    Damit beende ich es hier ⛔️

  • 13.08.26, 12:14 - Zuletzt bearbeitet 13.08.26, 12:18.

     

    Gabi:

     

    Nane:

     

    Gabi, natürlich hat jede Variante eines Spruchs ihre Berechtigung - darum geht es nicht.

     

    Dein ursprünglicher Beitrag lautete:

    „Das Leben ist eines der schwersten.“

     

    Darauf kam Waldgeists Visa -Card - Spruch und genau darauf bezog sich meine Aussage, dass man nicht alles gleich ins Lächerliche ziehen muss.

     

    Deine jetzige Erklärung geht am eigentlichen Punkt vorbeigeht.

    Zumal du selbst auf Waldgeists Antwort noch einen eigenen Beitrag geschrieben und diesen anschließend wieder gelöscht hast.

    Tja Nane, jeder , der hier etwas liest, hat das Recht seine EIGENEN Gedanken auf das gelesene zu äußern.  Und auch ich erlaube mir es ab und zu, im Forum etwas zu kommentieren, ob das, was ich schreibe einem anderen gefällt oder nicht. 

    Ich habe den Spruch von Fallada aus einen ganz bestimmten Grund hier plaziert☝️.

    Und ich werde hier keine Diskussion deswegen führen.  Das oberlehrerhafte überlasse ich anderen.

    Und was ich an Martin geschrieben und wieder gelöscht habe, bleibt mein Geheimnis🤪

     

    Mir geht es nicht darum, dass du anderer Meinung bist. Das weiß ich und damit kann ich auch umgehen.

     

    Aber bei dir habe ich zunehmend den Eindruck, dass eine Aussage von mir schon deshalb negativ ausgelegt wird, weil sie von mir kommt. 

     

    Ich habe dir ausdrücklich zugutegehalten, dass du Waldgeist den Rücken stärken wolltest, und das als schönen Zug von dir bezeichnet.

    Wenn selbst das als „oberlehrerhaft“ bezeichnet wird, dann wurde meine eigentliche Aussage entweder nicht verstanden - oder man wolltest sie nicht verstehen.

     

    Genauso gut hättest Du sagen können:

    „Ja, Nane, du hast recht, meine ursprüngliche Aussage war tatsächlich eine andere.“

    Aber nein, auch daraus muss wieder etwas Negatives gemacht werden. Und genau das finde ich ziemlich schade und unreif.

  • 13.08.26, 12:07 - Zuletzt bearbeitet 13.08.26, 12:09.

     

    Nane:

     

    Gabi:

    Martin, dieser Spruch führt zurück auf den berühmten Roman

    " Kleiner Mann- was nun" von Hans Fallada von 1932.

    Jede nachfolgende Variante dieses Spruches, also auch Deine hat seine Berechtigung.

    Es kommt halt immer darauf an, WAS man gerade sagen möchte 👍🤷‍♀️

     

     

    Gabi, natürlich hat jede Variante eines Spruchs ihre Berechtigung - darum geht es nicht.

     

    Dein ursprünglicher Beitrag lautete:

    „Das Leben ist eines der schwersten.“

     

    Darauf kam Waldgeists Visa -Card - Spruch und genau darauf bezog sich meine Aussage, dass man nicht alles gleich ins Lächerliche ziehen muss.

     

    Deine jetzige Erklärung geht am eigentlichen Punkt vorbeigeht.

    Zumal du selbst auf Waldgeists Antwort noch einen eigenen Beitrag geschrieben und diesen anschließend wieder gelöscht hast.

    Tja Nane, jeder , der hier etwas liest, hat das Recht seine EIGENEN Gedanken auf das gelesene zu äußern.  Und auch ich erlaube mir es ab und zu, im Forum etwas zu kommentieren, ob das, was ich schreibe einem anderen gefällt oder nicht. Es ist MEINE Sicht auf die Dinge.

    Ich habe den Spruch von Fallada aus einen ganz bestimmten Grund hier plaziert☝️.

    Und ich werde hier keine Diskussion deswegen führen.  Das oberlehrerhafte überlasse ich anderen.

    Und was ich an Martin geschrieben und wieder gelöscht habe, bleibt mein Geheimnis🤪

     

  • 13.08.26, 11:42

    Und eines möchte ich noch sagen: Ich finde es durchaus schön, dass du mit deiner Antwort Waldgeist den Rücken stärken wolltest

     

     Ein guter und menschlicher Zug von dir. 👍

  • 13.08.26, 11:39 - Zuletzt bearbeitet 13.08.26, 11:40.

     

    Gabi:

    Martin, dieser Spruch führt zurück auf den berühmten Roman

    " Kleiner Mann- was nun" von Hans Fallada von 1932.

    Jede nachfolgende Variante dieses Spruches, also auch Deine hat seine Berechtigung.

    Es kommt halt immer darauf an, WAS man gerade sagen möchte 👍🤷‍♀️

     

     

    Gabi, natürlich hat jede Variante eines Spruchs ihre Berechtigung - darum geht es nicht.

     

    Dein ursprünglicher Beitrag lautete:

    „Das Leben ist eines der schwersten.“

     

    Darauf kam Waldgeists Visa -Card - Spruch und genau darauf bezog sich meine Aussage, dass man nicht alles gleich ins Lächerliche ziehen muss.

     

    Deine jetzige Erklärung geht am eigentlichen Punkt vorbeigeht.

    Zumal du selbst auf Waldgeists Antwort noch einen eigenen Beitrag geschrieben und diesen anschließend wieder gelöscht hast.

  • 13.08.26, 10:21 - Zuletzt bearbeitet 13.08.26, 10:22.

    Martin, dieser Spruch führt zurück auf den berühmten Roman

    " Kleiner Mann- was nun" von Hans Fallada von 1932.

    Jede nachfolgende Variante dieses Spruches, also auch Deine hat seine Berechtigung.

    Es kommt halt immer darauf an, WAS man gerade sagen möchte 👍🤷‍♀️

     

     

  • 13.08.26, 10:00 - Zuletzt bearbeitet 13.08.26, 10:03.

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Man kann natürlich aus allem eine Pointe machen.

     

    Gabis Zitat von Fallada steht für sich und ist völlig legitim.

    Nicht alles muss gleich ins Lächerliche gezogen werden.


    Fallada hat mit dieser Aussage  von sich auf andere geschlossen. Umgekehrt gibt es genauso Menschen, die sagen , Che Dolce Vita oder einfach, Das Leben ist schön !  Nur weil man selbst das Leben als hart empfindet, muss das ja nicht für alle  gelten , insbesondere nicht für Menschen mit Visacard 😉🙋‍♂️


     

    Hier werden gerade zwei Dinge vermischt.

     

    Falladas Satz beschreibt eine Sicht auf das Leben - genauso wie „Das Leben ist schön“ eine andere Sicht beschreibt.

    Daraus zu schließen, Fallada habe mit seiner Aussage von sich auf andere geschlossen, finde ich schon ziemlich weit hergeholt.

     

    Und die Visa-Card als Erklärung dafür heranzuziehen, warum jemand das Leben vielleicht positiver sieht, macht die Argumentation auch nicht überzeugender. 

     

    Nicht jeder, der das Leben schön findet, lebt im Luxus - und nicht jeder, der das Leben als schwer empfindet, hat deshalb die einzig richtige Sicht darauf. 

  • 13.08.26, 09:52

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    Vermutlich hatte Fallada auch noch keine Visa Card ,  ich kenne den Spruch jedenfalls als , das Leben ist hart ohne Visa Card !   🙋‍♂️ 


     

    Man kann natürlich aus allem eine Pointe machen.

     

    Gabis Zitat von Fallada steht für sich und ist völlig legitim.

    Nicht alles muss gleich ins Lächerliche gezogen werden.


    Fallada hat mit dieser Aussage  von sich auf andere geschlossen. Umgekehrt gibt es genauso Menschen, die sagen , Che Dolce Vita oder einfach, Das Leben ist schön !  Nur weil man selbst das Leben als hart empfindet, muss das ja nicht für alle  gelten , insbesondere nicht für Menschen mit Visacard 😉🙋‍♂️


     

  • 13.08.26, 08:14

     

    Waldgeist:

     

    Gabi:

    "Das Leben ist eins der schwersten"

    Hans Fallada


    Vermutlich hatte Fallada auch noch keine Visa Card ,  ich kenne den Spruch jedenfalls als , das Leben ist hart ohne Visa Card !   🙋‍♂️ 


     

    Man kann natürlich aus allem eine Pointe machen.

     

    Gabis Zitat von Fallada steht für sich und ist völlig legitim.

    Nicht alles muss gleich ins Lächerliche gezogen werden.

  • 13.08.26, 00:39 - Zuletzt bearbeitet 13.08.26, 00:40.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Gabi wieder gelöscht.
  • 12.08.26, 20:58 - Zuletzt bearbeitet 12.08.26, 21:20.

     

    Gabi:

    "Das Leben ist eins der schwersten"

    Hans Fallada


    Vermutlich hatte Fallada auch noch keine Visa Card ,  ich kenne den Spruch jedenfalls als , das Leben ist hart ohne Visa Card !   🙋‍♂️ 


     

  • Viele Sätze über Wirtschaft werden ständig wiederholt – aber welche stimmen wirklich? Und warum halten sich manche Behauptungen über Schulden, Bürgergeld oder Inflation trotzdem so hartnäckig? Der Ökonom Marcel Fratzscher nimmt populäre Wirtschaftsmythen auseinander und schaut darauf, was in politischen Debatten oft verkürzt, verdreht oder komplett falsch dargestellt wird. Es geht um Schuldenbremse, Steuern für Reiche, soziale Marktwirtschaft, Klimaschutz, Inflation und die Frage, was Wohlstand eigentlich bedeutet – ohne einfache Antworten zu versprechen: https://youtu.be/ZYD_8ORqNxY

  • 11.08.26, 14:25

    "Das Leben ist eins der schwersten"

    Hans Fallada

  • 11.08.26, 12:33 - Zuletzt bearbeitet 11.08.26, 12:36.

     

    Nane:

    Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die ersten Lebensjahre einen Menschen prägen und dass frühe Bindungserfahrungen nicht einfach bedeutungslos sind. Aber mir geht deine Schlussfolgerung zu weit.


    Früher hat man gesagt: „In den ersten drei Lebensjahren wird der Grundstein gelegt.“ Und genau das ist für mich der entscheidende Unterschied: Ein Grundstein ist noch kein fertiges Haus.

     

    Ein Mensch entwickelt sich sein ganzes Leben weiter und wird nicht nur durch seine Eltern geprägt, sondern auch durch Geschwister, andere Bezugspersonen, Kindergarten, Schule, Freunde, Partnerschaften, eigene Erfahrungen und letztlich durch die eigenen Entscheidungen.

     

    Deshalb finde ich es schwierig, die späteren Beziehungen eines erwachsenen Menschen zu seinen Eltern so eindeutig aus der frühen Kindheit abzuleiten. Auch Eltern können Fehler machen, ohne dass damit automatisch jede spätere Entwicklung des Kindes erklärt ist. Und umgekehrt kann ein erwachsener Mensch Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, ohne dass er deshalb seine gesamte Kindheitsgeschichte „aufarbeiten“ muss.

     

    Für mich bedeutet eine Familie auch nicht, dass frühe Bindung automatisch einen lebenslangen Anspruch auf Nähe und Fürsorge begründet. Kinder werden erwachsen und entwickeln ihr eigenes Leben. Und irgendwann gehört es auch zur Würde der Eltern, das zu akzeptieren.

     

    Deinen letzten Aussagen kann ich mich anschließen. Es geht auch gar nicht darum, den Eltern oder anderen die Schuld zuzuschieben, sondern Verantwortlichkeiten sauber zu trennen.

     

    Dennoch bleibt, dass frühe Bindungserfahrungen alles Weitere beeinflussen, da Kinder ihr Leben nicht bewusst gestalten können. Sie wissen nicht, warum sie sich im Kindergarten ausgerechnet den einen Kumpel als Freund aussuchen und sich später in bestimmten Kreisen bewegen.
     

    Der Mensch ist die Summe seiner Erfahrungen und der Schmerz, der aus den ersten Erfahrungen resultiert, prägt unbewusst maßgeblich die nächsten.

    Erst wenn junge Heranwachsende Probleme "machen" oder Leidensdruck haben, werden heute viele Fachleuten vorgestellt und bekommen so erstes Handwerkszeug zur Regulierung ihres Nervensystems und lernen, erlittene Schäden selbst zu heilen.

     

    Aber ich beende das hier, weil mir völlig klar ist, dass ich hier Dinge anspreche, die für die wenigsten Menschen annehmbar sind.

  • 11.08.26, 11:55

    Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die ersten Lebensjahre einen Menschen prägen und dass frühe Bindungserfahrungen nicht einfach bedeutungslos sind. Aber mir geht deine Schlussfolgerung zu weit.


    Früher hat man gesagt: „In den ersten drei Lebensjahren wird der Grundstein gelegt.“ Und genau das ist für mich der entscheidende Unterschied: Ein Grundstein ist noch kein fertiges Haus.

     

    Ein Mensch entwickelt sich sein ganzes Leben weiter und wird nicht nur durch seine Eltern geprägt, sondern auch durch Geschwister, andere Bezugspersonen, Kindergarten, Schule, Freunde, Partnerschaften, eigene Erfahrungen und letztlich durch die eigenen Entscheidungen.

     

    Deshalb finde ich es schwierig, die späteren Beziehungen eines erwachsenen Menschen zu seinen Eltern so eindeutig aus der frühen Kindheit abzuleiten. Auch Eltern können Fehler machen, ohne dass damit automatisch jede spätere Entwicklung des Kindes erklärt ist. Und umgekehrt kann ein erwachsener Mensch Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, ohne dass er deshalb seine gesamte Kindheitsgeschichte „aufarbeiten“ muss.

     

    Für mich bedeutet eine Familie auch nicht, dass frühe Bindung automatisch einen lebenslangen Anspruch auf Nähe und Fürsorge begründet. Kinder werden erwachsen und entwickeln ihr eigenes Leben. Und irgendwann gehört es auch zur Würde der Eltern, das zu akzeptieren.

  • 11.08.26, 10:55

     

    Waldgeist:

     

    Ute:

     

     

    Eltern ernten, was sie gesät haben.


    ab dem Zeitpunkt,  wenn Kinder in die Schule gehen , haben sehr viele andere Menschen einen Einfluss auf die Kinder und im späteren Leben auch der Partner !   Kinder werden vom Leben geprägt und nicht nur von den Eltern , die haben im Erwachsenenalter , fast keinen Einfluss mehr auf die Kinder !  

     

    Das sind Entschuldigungsversuche von Eltern, die keine Verantwortung für ihre mangelhafte Begleitung ins Leben übernehmen wollen oder eher können.

    Die Bindung wird in den ersten 3 Lebensjahren angelegt und das Nervensystem wird damit grundlegend für den Rest des Lebens geprägt. Das bestimmt unbewusst die Wahl von Freundschaften in Kindergarten, Schule und auch dem späteren Partner.

     

    Eltern, die später ihre eigene Lebensgeschichte mit ihren meist mangelhaften Eltern aufarbeiten, gelingt es, echte Selbstannahme und -liebe zu entwickeln. Diese macht es erst möglich, Empathie mit den eigenen Kindern zu haben und aus dieser heraus können sie dann auch die Verantwortung für ihre Fehler übernehmen und sich aufrichtig entschuldigen.

     

    Trotzdem bleibt auch das nur die halbe Miete, denn das Nervensystem der Kinder ist geprägt, der Schmerz der Kindheit abgespeichert und somit braucht es viel Zeit und langsame Annäherung, um die lückenhafte Bindung wieder zu stärken. Und dann können die Kinder auch mit warmem Herzen für ihre betagten Eltern da sein.

     

    Aber ich habe volles Verständnis für jeden, der seine Geschichte nicht aufarbeitet, weil die Angst vor dem Schmerz zu groß ist. Denn es kommt eine ganze Menge Schmerz hoch - der gleiche Schmerz, den auch die eigenen Kinder mit sich tragen. Wird dieser Schmerz aber angeschaut und geheilt (also in die eigene Biografie heilsam integriert), kommt aber auch das ganze Potential aus diesem Menschen zum Vorschein und am Ende wird er zur besseren Version von sich selbst. 
     

    Er wird so stark, dass er unbequeme und schmerzhafte Wahrheiten aushält, ohne in Verzweiflung zu geraten oder gar zu zerbrechen - und damit tatsächlich erst fähig, die eigentlichen Rolle eines alten Menschen in Würde zu übernehmen: Die weise Familienstütze und des Zusammenhaltes.

  • 11.08.26, 10:08

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Genau deshalb finde ich den Verweis auf ein mögliches Erbe in dieser Diskussion völlig daneben.

     

    Ein Erbe ist weder eine Belohnung für Fürsorge noch Schmerzensgeld für irgendetwas.

    Und wenn Eltern ihre Kinder nur dann bedenken, wenn diese sich im Alter um sie kümmern, dann ist das für mich genau die Erwartungshaltung, die hier eigentlich niemand haben sollte.

     

    Liebe und Unterstützung sollten nicht an Bedingungen oder spätere Gegenleistungen geknüpft sein


    Das ist schon wieder falsch interpretiert , wenn ich meine Eltern in ihren dreckigen Windeln einfach verkümmern lasse und zumindest nicht einmal Hilfe organisiere , dann haben Sie recht , wenn Sie mich enterben !   Ich rede hier nicht von pflegen, sondern um kümmern,  wenn die Eltern etwas benötigen in ihrer Hilflosigkeit .  Denke da besteht ebenfalls ein gravierender unterschied ! 

     

    Wenn Kinder sich nicht kümmern, haben sie gravierende Gründe! Auch sie waren mal hilflos und offensichtlich haben die Eltern da nicht ausreichend genährt - und damit meine ich keinen Brei und kein Butterbrot. Die Kinder haben dann Vernachlässigung erfahren und können sich schon rein aus der emotionalen Distanz heraus oftmals gar nicht so kümmern, wie die alten Eltern, die ja dann wieder zu Kindern werden, es brauchen. Würde dieser Schmerz der vernachlässigten Kinder vor Gericht verhandelt werden, würde auf Schmerzensgeldzahlungen verurteilt werden, denn die Eltern haben einen Schaden angerichtet.

     

    Dann wird eben ein Betreuer bestellt und der leitet dann alles in die Wege.

     

    Und so ganz nebenbei: 

    Wenn die Kinder weit weg leben, vielleicht sogar ausgewandert sind, können sie das auch nicht übernehmen.

     

    Elternschaft ist eine Einbahnstraße!

     

  • 11.08.26, 10:02

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Genau deshalb finde ich den Verweis auf ein mögliches Erbe in dieser Diskussion völlig daneben.

     

    Ein Erbe ist weder eine Belohnung für Fürsorge noch Schmerzensgeld für irgendetwas.

    Und wenn Eltern ihre Kinder nur dann bedenken, wenn diese sich im Alter um sie kümmern, dann ist das für mich genau die Erwartungshaltung, die hier eigentlich niemand haben sollte.

     

    Liebe und Unterstützung sollten nicht an Bedingungen oder spätere Gegenleistungen geknüpft sein


    Das ist schon wieder falsch interpretiert , wenn ich meine Eltern in ihren dreckigen Windeln einfach verkümmern lasse und zumindest nicht einmal Hilfe organisiere , dann haben Sie recht , wenn Sie mich enterben !   Ich rede hier nicht von pflegen, sondern um kümmern,  wenn die Eltern etwas benötigen in ihrer Hilflosigkeit .  Denke da besteht ebenfalls ein gravierender unterschied ! 

    Waldgeist, was ist mit dir los? 😳

     

    Wo genau habe ich geschrieben, dass man hilfsbedürftige Eltern einfach verkümmern lassen soll?

    Du machst aus meiner Aussage schon wieder etwas völlig anderes, um anschließend dagegen zu argumentieren.

     

    Natürlich sollte man sich kümmern und Hilfe organisieren, wenn Eltern hilfsbedürftig sind. Das ist doch überhaupt nicht der Punkt.

     

    Mein Punkt war: Fürsorge sollte keine Gegenleistung für ein späteres Erbe sein. Wer sich um seine Eltern kümmert, tut das hoffentlich aus Menschlichkeit und nicht, weil am Ende der Nachlass winkt.

    Du musst mir also bitte nicht Dinge in den Mund legen, die ich weder gesagt noch gemeint habe.

     

    Und jetzt komm bitte mal wieder runter. Du bist gerade dermaßen aufgebracht, dass eine vernünftige Diskussion mit dir kaum noch möglich ist.

  • 11.08.26, 10:02

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

     


    ist völlig egal wie du das bezeichnest , aber wenn die Kinder die Eltern in ihrer Not und Bedürftigkeit vergessen  ,  dann ist es für mich nachvollziehbar ,  dass die Eltern auch ihre Kinder vergessen ! 
    Nicht selten erben  Pfleger oder sonstige  Personen und Erbschaft Streitigkeiten kommen sehr häufig vor,  insbesondere zwischen Geschwistern ! Da trennt sich die Spreu vom Weizen, die einen kümmern sich und die andern warten nur auf das Erbe .   
     

     

    Eltern ernten, was sie gesät haben.


    ab dem Zeitpunkt,  wenn Kinder in die Schule gehen , haben sehr viele andere Menschen einen Einfluss auf die Kinder und im späteren Leben auch der Partner !   Kinder werden vom Leben geprägt und nicht nur von den Eltern , die haben im Erwachsenenalter , fast keinen Einfluss mehr auf die Kinder !  

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