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  • Digital ausgeliefert: Wenn Amerika den Stecker zieht

    Diskussion · 44 Beiträge · 5 Gefällt mir · 480 Aufrufe

    Ist jedem bewusst, in welcher Abhängigkeit wir heute schon leben, ohne uns Gedanken darüber zu machen?

     

    Und dazu muss man vermutlich nicht unbedingt Richter sein  ...

     

    Digital ausgeliefert: Wenn Amerika den Stecker zieht

    https://www.zdfheute.de/wissen/digitale-abhaengigkeit-terrax-nano-dennis-kenji-kipker-kolumne-100.html

     

    24.05.26, 11:56

Beiträge

  •  

    Ute:

     

    Jörg:

     

     

     

    Die Ausgangsfrage war: "was wenn Amerika den Stecker zieht".. Die ziehen den Stecker vorraussichtlich nicht für sich selber, denke ich ;-)..So zumindest hab ich das Szenario verstanden.

     

    Im Leben ist nie etwas nur eine Einbahnstraße :)

    ................

    Das ist ein logischer Einwand, der aber an der technischen und wirtschaftlichen Realität des Internets vorbeigeht.

    Selbst wenn die USA den Stecker nur „für den Rest der Welt“ ziehen würden (also den Datenverkehr an ihren Landesgrenzen kappen), würden sie sich im selben Moment wirtschaftlich selbst das Licht ausknipsen.

    Die USA können den Stecker gar nicht ziehen, ohne sich selbst massiv zu schaden, und zwar aus drei Gründen:

    1. Das Internet kennt keine Einbahnstraße

    Die US-Tech-Riesen (Amazon AWS, Microsoft Azure, Google) leben davon, dass die ganze Welt ihre Server nutzt und bezahlt. Wenn Microsoft die Server für Europa sperrt, bricht sofort der Umsatz weg. Gleichzeitig kollabieren US-Unternehmen, die auf Zulieferer, Daten oder Fabriken im Ausland angewiesen sind. Die globalen Lieferketten sind digital so verzahnt, dass die US-Wirtschaft augenblicklich stillstehen würde.

    2. Physische Leitungen lassen sich nicht selektiv „abschalten“

    Das Internet ist ein globales Spinnennetz. Die großen Unterseekabel, die durch den Atlantik und Pazifik führen, transportieren Daten in beide Richtungen. Man kann nicht einfach den „Ausgang“ sperren, ohne den „Eingang“ zu blockieren. Ein digitaler Eiserner Vorhang um die USA herum würde das Land technologisch komplett isolieren.

    3. Was der Artikel eigentlich meint: Der „stille“ Stecker

    Der ZDF-Artikel meint mit „Stecker ziehen“ keinen großen roten Schalter, den der US-Präsident drückt. Es geht um politische Erpressung im Krisenfall.

    Beispiel: Die USA könnten im Zuge eines schweren Handelskrieges sagen: „Entweder Europa stimmt unserem Abkommen zu, oder wir sperren euren Behörden und Unternehmen über Nacht den Zugriff auf Microsoft-Cloud-Dienste.“

    Das ist das reale Szenario, vor dem Experten warnen. Es ist kein physikalisches Abschalten des Internets, sondern der gezielte Entzug von Software und Daten, um Macht auszuüben. Aber selbst das wäre eine nukleare Option, die das Vertrauen in die USA als Wirtschaftspartner weltweit für immer vernichten würde.

    ..................

    Das Anliegen des Ursprungsartikel fordert, dass Europa als Staatenregierung endlich die strategische Abhängigkeit beendet und eigene, unabhängige IT-Infrastrukturen schafft – damit wir im Ernstfall politisch nicht erpressbar sind.

    Vergleichbar mit dem militärischen Bereich.

     

    Die Kabel haben Knotenpunkte, von denen aus sich die Weiterleitung abschalten lässt und in Iran, China sowie Russland ist deren Internet weitgehend von der Aussenwelt abgeschottet: Shutdown in Iran: Wie das Regime Internet und Telefon abschaltete

  • Gestern, 14:57

     

    Ute:

     

    Jörg:

     

     

     

    Die Ausgangsfrage war: "was wenn Amerika den Stecker zieht".. Die ziehen den Stecker vorraussichtlich nicht für sich selber, denke ich ;-)..So zumindest hab ich das Szenario verstanden.

     

    Im Leben ist nie etwas nur eine Einbahnstraße :)

    ................

    Das ist ein logischer Einwand, der aber an der technischen und wirtschaftlichen Realität des Internets vorbeigeht.

    Selbst wenn die USA den Stecker nur „für den Rest der Welt“ ziehen würden (also den Datenverkehr an ihren Landesgrenzen kappen), würden sie sich im selben Moment wirtschaftlich selbst das Licht ausknipsen.

    Die USA können den Stecker gar nicht ziehen, ohne sich selbst massiv zu schaden, und zwar aus drei Gründen:

    1. Das Internet kennt keine Einbahnstraße

    Die US-Tech-Riesen (Amazon AWS, Microsoft Azure, Google) leben davon, dass die ganze Welt ihre Server nutzt und bezahlt. Wenn Microsoft die Server für Europa sperrt, bricht sofort der Umsatz weg. Gleichzeitig kollabieren US-Unternehmen, die auf Zulieferer, Daten oder Fabriken im Ausland angewiesen sind. Die globalen Lieferketten sind digital so verzahnt, dass die US-Wirtschaft augenblicklich stillstehen würde.

    2. Physische Leitungen lassen sich nicht selektiv „abschalten“

    Das Internet ist ein globales Spinnennetz. Die großen Unterseekabel, die durch den Atlantik und Pazifik führen, transportieren Daten in beide Richtungen. Man kann nicht einfach den „Ausgang“ sperren, ohne den „Eingang“ zu blockieren. Ein digitaler Eiserner Vorhang um die USA herum würde das Land technologisch komplett isolieren.

    3. Was der Artikel eigentlich meint: Der „stille“ Stecker

    Der ZDF-Artikel meint mit „Stecker ziehen“ keinen großen roten Schalter, den der US-Präsident drückt. Es geht um politische Erpressung im Krisenfall.

    Beispiel: Die USA könnten im Zuge eines schweren Handelskrieges sagen: „Entweder Europa stimmt unserem Abkommen zu, oder wir sperren euren Behörden und Unternehmen über Nacht den Zugriff auf Microsoft-Cloud-Dienste.“

    Das ist das reale Szenario, vor dem Experten warnen. Es ist kein physikalisches Abschalten des Internets, sondern der gezielte Entzug von Software und Daten, um Macht auszuüben. Aber selbst das wäre eine nukleare Option, die das Vertrauen in die USA als Wirtschaftspartner weltweit für immer vernichten würde.

    ..................

    Das Anliegen des Ursprungsartikel fordert, dass Europa als Staatenregierung endlich die strategische Abhängigkeit beendet und eigene, unabhängige IT-Infrastrukturen schafft – damit wir im Ernstfall politisch nicht erpressbar sind.

    Vergleichbar mit dem militärischen Bereich.

     

      Dein Pkt. 3 ist natürlich exakt das, was ich meinte....selbstredend. Was nützt die schöne Google App/Google Maps App, wenn Google oder GPS nicht mehr funktionieren.

     

    Alles andere: auch 100% Zustimmung.

  • Gestern, 14:55

    FAZIT: "Alles Ach und Weh" führt uns nicht weiter, denn wir haben es SCHLICHT(🤕)weg verpasst, uns FRÜHZEITIG und auf vielfältige Weise auf europäische Füße zu stellen !

     

    Gute Nacht 🙈

  • Gestern, 14:52 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 14:54.

     

    Jörg:

     

    Ute:

     


    Bevor das hier zu dramatisch wird:

    KI:
    Wenn die US-amerikanischen Server komplett abgeschaltet würden, wäre der Schaden für die USA selbst katastrophal – sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Während das globale Internet extrem schwer beschädigt würde, stünden die USA im Epizentrum des wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

    Hier sind die konkreten Schäden für Amerika:

    1. Der wirtschaftliche Totalschaden (Milliardenverluste pro Minute)

    Kollaps der Tech-Giganten: Unternehmen wie Microsoft, Google (Alphabet), Amazon, Meta (Facebook/Instagram) und Apple würden quasi über Nacht wertlos werden. Allein Amazon verliert Schätzungen zufolge etwa 1 Million Dollar pro Minute, wenn das Internet ausfällt; Google rund 500.000 Dollar pro Minute.

    Finanzmarkt-Infarkt: Die Wall Street und das gesamte amerikanische Bankensystem basieren auf diesen Servern. Kreditkarten-Transaktionen, Aktienhandel und digitale Überweisungen würden augenblicklich einfrieren. Der wirtschaftliche Schaden für die USA läge laut Ökonomen bei über 11 Milliarden Dollar – pro Tag.

    2. Zusammenbruch der heimischen Infrastruktur

    Logistik und Versorgung: US-Frachtunternehmen (FedEx, UPS), Lieferketten und Supermärkte steuern ihre Lagerbestände und Routen komplett über US-Cloud-Server (AWS, Microsoft Azure). Ohne diese bricht die Lebensmittel- und Warenversorgung in den USA innerhalb weniger Tage zusammen.

    Kommunikations-Blackout: Das amerikanische Mobilfunk- und Festnetz (AT&T, Verizon etc.) nutzt das Internet als Kerninfrastruktur. Handys wären nutzlos, selbst Notrufe (911) würden in vielen Regionen ausfallen.

    3. Verlust der globalen Vormachtstellung

    Daten-Asyl im Ausland: Da die Weltwirtschaft überleben müsste, würden ausländische Unternehmen und Regierungen ihre Daten und Dienste blitzschnell auf europäische oder asiatische Server umziehen. Amerika würde seine Rolle als digitales Zentrum der Welt dauerhaft verlieren.

    Militär und Geheimdienste: Obwohl das US-Militär eigene, autarke Netzwerke hat, hängen die Logistik, zivile Zulieferer und die Kommunikation der Geheimdienste massiv am zivilen Internet. Die Verteidigungsfähigkeit wäre temporär stark eingeschränkt.

    Kurz gesagt: Für die USA wäre das kein digitaler Schluckauf, sondern ein nationaler Notstand, der das Land wirtschaftlich um Jahrzehnte zurückwerfen und in eine tiefe gesellschaftliche Krise (Plünderungen, Versorgungskollaps) stürzen würde.

     

    ..................

    Das Geschäft mit der Angst ist aber sehr lukrativ!

     

     

    Die Ausgangsfrage war: "was wenn Amerika den Stecker zieht".. Die ziehen den Stecker vorraussichtlich nicht für sich selber, denke ich ;-)..So zumindest hab ich das Szenario verstanden.

     

    Im Leben ist nie nur eine Einbahnstraße :)

    ................

    Das ist ein logischer Einwand, der aber an der technischen und wirtschaftlichen Realität des Internets vorbeigeht.

    Selbst wenn die USA den Stecker nur „für den Rest der Welt“ ziehen würden (also den Datenverkehr an ihren Landesgrenzen kappen), würden sie sich im selben Moment wirtschaftlich selbst das Licht ausknipsen.

    Die USA können den Stecker gar nicht ziehen, ohne sich selbst massiv zu schaden, und zwar aus drei Gründen:

    1. Das Internet kennt keine Einbahnstraße

    Die US-Tech-Riesen (Amazon AWS, Microsoft Azure, Google) leben davon, dass die ganze Welt ihre Server nutzt und bezahlt. Wenn Microsoft die Server für Europa sperrt, bricht sofort der Umsatz weg. Gleichzeitig kollabieren US-Unternehmen, die auf Zulieferer, Daten oder Fabriken im Ausland angewiesen sind. Die globalen Lieferketten sind digital so verzahnt, dass die US-Wirtschaft augenblicklich stillstehen würde.

    2. Physische Leitungen lassen sich nicht selektiv „abschalten“

    Das Internet ist ein globales Spinnennetz. Die großen Unterseekabel, die durch den Atlantik und Pazifik führen, transportieren Daten in beide Richtungen. Man kann nicht einfach den „Ausgang“ sperren, ohne den „Eingang“ zu blockieren. Ein digitaler Eiserner Vorhang um die USA herum würde das Land technologisch komplett isolieren.

    3. Was der Artikel eigentlich meint: Der „stille“ Stecker

    Der ZDF-Artikel meint mit „Stecker ziehen“ keinen großen roten Schalter, den der US-Präsident drückt. Es geht um politische Erpressung im Krisenfall.

    Beispiel: Die USA könnten im Zuge eines schweren Handelskrieges sagen: „Entweder Europa stimmt unserem Abkommen zu, oder wir sperren euren Behörden und Unternehmen über Nacht den Zugriff auf Microsoft-Cloud-Dienste.“

    Das ist das reale Szenario, vor dem Experten warnen. Es ist kein physikalisches Abschalten des Internets, sondern der gezielte Entzug von Software und Daten, um Macht auszuüben. Aber selbst das wäre eine nukleare Option, die das Vertrauen in die USA als Wirtschaftspartner weltweit für immer vernichten würde.

    ..................

    Das Anliegen des Ursprungsartikel fordert, dass Europa als Staatenregierung endlich die strategische Abhängigkeit beendet und eigene, unabhängige IT-Infrastrukturen schafft – damit wir im Ernstfall politisch nicht erpressbar sind.

    Vergleichbar mit dem militärischen Bereich.

     

  •  

    Ute:

     

    Jörg:

    man kann natürlich trefflich über clouds, linux oder whatsapp streiten, nur die Tragödie beginnt/endet doch schon viel früher. 

     

    Ohne Android/iOS läuft das Handy nicht mehr(bei Android nur mit erheblichem Aufwand) , es gibt auf dem gleichen Endgerät keine wirkliche Alternative. Das Handy mit Betriebssystem, aber ohne Zugriff auf Apps (jede einzelne kann von jetzt auf sofort abgedreht werden) ist als Gerät dann nur noch zum Schnitzel klopfen zu gebrauchen. = Beinah-Zusammenbruch der sozialen Welt. kein Mensch kennt mehr eine Telefonnummer auswendig.

     

    Ein Abdrehen nur der amerikanischen !  Server würde lt. KI bedeuten

    zitat

    "Rein statistisch gesehen liegt der Marktanteil von US-Servern beim Hosten von Websites je nach Messung zwischen 35 und 50 %. In der Praxis sieht die Sache jedoch völlig anders aus: Ihr gewohntes Internet würde fast vollständig zusammenbrechen.

    /zitat ...geht aber weiter, selber abfragen

     

    große Teile des Handels, Bankenwesen, Energieanbieter wie Tankstellen etc. fallen dann ohne Anbindung an deren Server voraussichlich aus...

    In 3 Tagen wären wir komplett erledigt und wie heisst es so schön?

     

    Der nächste Bürgerkrieg ist nur 3 Mahlzeiten entfernt.


    Bevor das hier zu dramatisch wird:

    KI:
    Wenn die US-amerikanischen Server komplett abgeschaltet würden, wäre der Schaden für die USA selbst katastrophal – sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Während das globale Internet extrem schwer beschädigt würde, stünden die USA im Epizentrum des wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

    Hier sind die konkreten Schäden für Amerika:

    1. Der wirtschaftliche Totalschaden (Milliardenverluste pro Minute)

    Kollaps der Tech-Giganten: Unternehmen wie Microsoft, Google (Alphabet), Amazon, Meta (Facebook/Instagram) und Apple würden quasi über Nacht wertlos werden. Allein Amazon verliert Schätzungen zufolge etwa 1 Million Dollar pro Minute, wenn das Internet ausfällt; Google rund 500.000 Dollar pro Minute.

    Finanzmarkt-Infarkt: Die Wall Street und das gesamte amerikanische Bankensystem basieren auf diesen Servern. Kreditkarten-Transaktionen, Aktienhandel und digitale Überweisungen würden augenblicklich einfrieren. Der wirtschaftliche Schaden für die USA läge laut Ökonomen bei über 11 Milliarden Dollar – pro Tag.

    2. Zusammenbruch der heimischen Infrastruktur

    Logistik und Versorgung: US-Frachtunternehmen (FedEx, UPS), Lieferketten und Supermärkte steuern ihre Lagerbestände und Routen komplett über US-Cloud-Server (AWS, Microsoft Azure). Ohne diese bricht die Lebensmittel- und Warenversorgung in den USA innerhalb weniger Tage zusammen.

    Kommunikations-Blackout: Das amerikanische Mobilfunk- und Festnetz (AT&T, Verizon etc.) nutzt das Internet als Kerninfrastruktur. Handys wären nutzlos, selbst Notrufe (911) würden in vielen Regionen ausfallen.

    3. Verlust der globalen Vormachtstellung

    Daten-Asyl im Ausland: Da die Weltwirtschaft überleben müsste, würden ausländische Unternehmen und Regierungen ihre Daten und Dienste blitzschnell auf europäische oder asiatische Server umziehen. Amerika würde seine Rolle als digitales Zentrum der Welt dauerhaft verlieren.

    Militär und Geheimdienste: Obwohl das US-Militär eigene, autarke Netzwerke hat, hängen die Logistik, zivile Zulieferer und die Kommunikation der Geheimdienste massiv am zivilen Internet. Die Verteidigungsfähigkeit wäre temporär stark eingeschränkt.

    Kurz gesagt: Für die USA wäre das kein digitaler Schluckauf, sondern ein nationaler Notstand, der das Land wirtschaftlich um Jahrzehnte zurückwerfen und in eine tiefe gesellschaftliche Krise (Plünderungen, Versorgungskollaps) stürzen würde.

     

    ..................

    Das Geschäft mit der Angst ist aber sehr lukrativ!

    Thema verfehlt, es geht nicht darum alle Server abzuschalten, sondern um die Auswirkungen
    wenn sie für den DACH- Raum abgeschaltet werden würden, dies ist ein Unterschied‼️

    Fragt sich aber mal jemand zu dem enormen Ressourcenverbrauch wie Wasserkühlung und 
    Strom für die Rechenzentren? BMWE Newsletter Energiewende | Wie Rechenzentren unseren Energiebedarf antreiben

  • Gestern, 14:47

    Und noch etwas:

    Das „Hardware- und Unterbau“-Paradoxon

    Die Leitungen gehören den Riesen: Du kannst das sicherste Open-Source-Betriebssystem der Welt nutzen – deine Daten müssen trotzdem durch die physische Infrastruktur (Unterseekabel, Routing-Knotenpunkte). Und die wird massiv von US-Konzernen kontrolliert oder mitfinanziert.

    Die DNS-Root-Server: Damit das Internet weiß, welche Domain zu welcher IP-Adresse gehört, braucht es das Domain Name System. Die zentralen Root-Nameserver werden maßgeblich von Organisationen kontrolliert, die in den USA sitzen (unter der Aufsicht der ICANN). Zieht Amerika strategisch den Stecker im DNS, findet kein Browser mehr eine Open-Source-Webseite.

  • Gestern, 14:46

     

    Ute:

     

    Jörg:

    man kann natürlich trefflich über clouds, linux oder whatsapp streiten, nur die Tragödie beginnt/endet doch schon viel früher. 

     

    Ohne Android/iOS läuft das Handy nicht mehr(bei Android nur mit erheblichem Aufwand) , es gibt auf dem gleichen Endgerät keine wirkliche Alternative. Das Handy mit Betriebssystem, aber ohne Zugriff auf Apps (jede einzelne kann von jetzt auf sofort abgedreht werden) ist als Gerät dann nur noch zum Schnitzel klopfen zu gebrauchen. = Beinah-Zusammenbruch der sozialen Welt. kein Mensch kennt mehr eine Telefonnummer auswendig.

     

    Ein Abdrehen nur der amerikanischen !  Server würde lt. KI bedeuten

    zitat

    "Rein statistisch gesehen liegt der Marktanteil von US-Servern beim Hosten von Websites je nach Messung zwischen 35 und 50 %. In der Praxis sieht die Sache jedoch völlig anders aus: Ihr gewohntes Internet würde fast vollständig zusammenbrechen.

    /zitat ...geht aber weiter, selber abfragen

     

    große Teile des Handels, Bankenwesen, Energieanbieter wie Tankstellen etc. fallen dann ohne Anbindung an deren Server voraussichlich aus...

    In 3 Tagen wären wir komplett erledigt und wie heisst es so schön?

     

    Der nächste Bürgerkrieg ist nur 3 Mahlzeiten entfernt.


    Bevor das hier zu dramatisch wird:

    KI:
    Wenn die US-amerikanischen Server komplett abgeschaltet würden, wäre der Schaden für die USA selbst katastrophal – sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Während das globale Internet extrem schwer beschädigt würde, stünden die USA im Epizentrum des wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

    Hier sind die konkreten Schäden für Amerika:

    1. Der wirtschaftliche Totalschaden (Milliardenverluste pro Minute)

    Kollaps der Tech-Giganten: Unternehmen wie Microsoft, Google (Alphabet), Amazon, Meta (Facebook/Instagram) und Apple würden quasi über Nacht wertlos werden. Allein Amazon verliert Schätzungen zufolge etwa 1 Million Dollar pro Minute, wenn das Internet ausfällt; Google rund 500.000 Dollar pro Minute.

    Finanzmarkt-Infarkt: Die Wall Street und das gesamte amerikanische Bankensystem basieren auf diesen Servern. Kreditkarten-Transaktionen, Aktienhandel und digitale Überweisungen würden augenblicklich einfrieren. Der wirtschaftliche Schaden für die USA läge laut Ökonomen bei über 11 Milliarden Dollar – pro Tag.

    2. Zusammenbruch der heimischen Infrastruktur

    Logistik und Versorgung: US-Frachtunternehmen (FedEx, UPS), Lieferketten und Supermärkte steuern ihre Lagerbestände und Routen komplett über US-Cloud-Server (AWS, Microsoft Azure). Ohne diese bricht die Lebensmittel- und Warenversorgung in den USA innerhalb weniger Tage zusammen.

    Kommunikations-Blackout: Das amerikanische Mobilfunk- und Festnetz (AT&T, Verizon etc.) nutzt das Internet als Kerninfrastruktur. Handys wären nutzlos, selbst Notrufe (911) würden in vielen Regionen ausfallen.

    3. Verlust der globalen Vormachtstellung

    Daten-Asyl im Ausland: Da die Weltwirtschaft überleben müsste, würden ausländische Unternehmen und Regierungen ihre Daten und Dienste blitzschnell auf europäische oder asiatische Server umziehen. Amerika würde seine Rolle als digitales Zentrum der Welt dauerhaft verlieren.

    Militär und Geheimdienste: Obwohl das US-Militär eigene, autarke Netzwerke hat, hängen die Logistik, zivile Zulieferer und die Kommunikation der Geheimdienste massiv am zivilen Internet. Die Verteidigungsfähigkeit wäre temporär stark eingeschränkt.

    Kurz gesagt: Für die USA wäre das kein digitaler Schluckauf, sondern ein nationaler Notstand, der das Land wirtschaftlich um Jahrzehnte zurückwerfen und in eine tiefe gesellschaftliche Krise (Plünderungen, Versorgungskollaps) stürzen würde.

     

    ..................

    Das Geschäft mit der Angst ist aber sehr lukrativ!

     

     

    Die Ausgangsfrage war: "was wenn Amerika den Stecker zieht".. Die ziehen den Stecker vorraussichtlich nicht für sich selber, denke ich ;-)..So zumindest hab ich das Szenario verstanden.

  • Gestern, 14:42

     

    Jörg:

    man kann natürlich trefflich über clouds, linux oder whatsapp streiten, nur die Tragödie beginnt/endet doch schon viel früher. 

     

    Ohne Android/iOS läuft das Handy nicht mehr(bei Android nur mit erheblichem Aufwand) , es gibt auf dem gleichen Endgerät keine wirkliche Alternative. Das Handy mit Betriebssystem, aber ohne Zugriff auf Apps (jede einzelne kann von jetzt auf sofort abgedreht werden) ist als Gerät dann nur noch zum Schnitzel klopfen zu gebrauchen. = Beinah-Zusammenbruch der sozialen Welt. kein Mensch kennt mehr eine Telefonnummer auswendig.

     

    Ein Abdrehen nur der amerikanischen !  Server würde lt. KI bedeuten

    zitat

    "Rein statistisch gesehen liegt der Marktanteil von US-Servern beim Hosten von Websites je nach Messung zwischen 35 und 50 %. In der Praxis sieht die Sache jedoch völlig anders aus: Ihr gewohntes Internet würde fast vollständig zusammenbrechen.

    /zitat ...geht aber weiter, selber abfragen

     

    große Teile des Handels, Bankenwesen, Energieanbieter wie Tankstellen etc. fallen dann ohne Anbindung an deren Server voraussichlich aus...

    In 3 Tagen wären wir komplett erledigt und wie heisst es so schön?

     

    Der nächste Bürgerkrieg ist nur 3 Mahlzeiten entfernt.


    Bevor das hier zu dramatisch wird:

    KI:
    Wenn die US-amerikanischen Server komplett abgeschaltet würden, wäre der Schaden für die USA selbst katastrophal – sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich. Während das globale Internet extrem schwer beschädigt würde, stünden die USA im Epizentrum des wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

    Hier sind die konkreten Schäden für Amerika:

    1. Der wirtschaftliche Totalschaden (Milliardenverluste pro Minute)

    Kollaps der Tech-Giganten: Unternehmen wie Microsoft, Google (Alphabet), Amazon, Meta (Facebook/Instagram) und Apple würden quasi über Nacht wertlos werden. Allein Amazon verliert Schätzungen zufolge etwa 1 Million Dollar pro Minute, wenn das Internet ausfällt; Google rund 500.000 Dollar pro Minute.

    Finanzmarkt-Infarkt: Die Wall Street und das gesamte amerikanische Bankensystem basieren auf diesen Servern. Kreditkarten-Transaktionen, Aktienhandel und digitale Überweisungen würden augenblicklich einfrieren. Der wirtschaftliche Schaden für die USA läge laut Ökonomen bei über 11 Milliarden Dollar – pro Tag.

    2. Zusammenbruch der heimischen Infrastruktur

    Logistik und Versorgung: US-Frachtunternehmen (FedEx, UPS), Lieferketten und Supermärkte steuern ihre Lagerbestände und Routen komplett über US-Cloud-Server (AWS, Microsoft Azure). Ohne diese bricht die Lebensmittel- und Warenversorgung in den USA innerhalb weniger Tage zusammen.

    Kommunikations-Blackout: Das amerikanische Mobilfunk- und Festnetz (AT&T, Verizon etc.) nutzt das Internet als Kerninfrastruktur. Handys wären nutzlos, selbst Notrufe (911) würden in vielen Regionen ausfallen.

    3. Verlust der globalen Vormachtstellung

    Daten-Asyl im Ausland: Da die Weltwirtschaft überleben müsste, würden ausländische Unternehmen und Regierungen ihre Daten und Dienste blitzschnell auf europäische oder asiatische Server umziehen. Amerika würde seine Rolle als digitales Zentrum der Welt dauerhaft verlieren.

    Militär und Geheimdienste: Obwohl das US-Militär eigene, autarke Netzwerke hat, hängen die Logistik, zivile Zulieferer und die Kommunikation der Geheimdienste massiv am zivilen Internet. Die Verteidigungsfähigkeit wäre temporär stark eingeschränkt.

    Kurz gesagt: Für die USA wäre das kein digitaler Schluckauf, sondern ein nationaler Notstand, der das Land wirtschaftlich um Jahrzehnte zurückwerfen und in eine tiefe gesellschaftliche Krise (Plünderungen, Versorgungskollaps) stürzen würde.

     

    ..................

    Das Geschäft mit der Angst ist aber sehr lukrativ!

  • Gestern, 14:36

    man kann natürlich trefflich über clouds, linux oder whatsapp streiten, nur die Tragödie beginnt/endet doch schon viel früher. 

     

    Ohne Android/iOS läuft das Handy nicht mehr(bei Android nur mit erheblichem Aufwand) , es gibt auf dem gleichen Endgerät keine wirkliche Alternative. Das Handy mit Betriebssystem, aber ohne Zugriff auf Apps (jede einzelne kann von jetzt auf sofort abgedreht werden) ist als Gerät dann nur noch zum Schnitzel klopfen zu gebrauchen. = Beinah-Zusammenbruch der sozialen Welt. kein Mensch kennt mehr eine Telefonnummer auswendig.

     

    Ein Abdrehen nur der amerikanischen !  Server würde lt. KI bedeuten

    zitat

    "Rein statistisch gesehen liegt der Marktanteil von US-Servern beim Hosten von Websites je nach Messung zwischen 35 und 50 %. In der Praxis sieht die Sache jedoch völlig anders aus: Ihr gewohntes Internet würde fast vollständig zusammenbrechen.

    /zitat ...geht aber weiter, selber abfragen

     

    große Teile des Handels, Bankenwesen, Energieanbieter wie Tankstellen etc. fallen dann ohne Anbindung an deren Server voraussichlich aus...

    In 3 Tagen wären wir komplett erledigt und wie heisst es so schön?

     

    Der nächste Bürgerkrieg ist nur 3 Mahlzeiten entfernt.

  • Gestern, 13:47 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 14:38.

     

    Sven:

     

    Ute:

    Ihr habt alle Recht. Jeder sollte ...

    Fakt ist, dass mit den gängigen Programmen alles funktioniert. Vor 20 Jahren hat mir mein Sohn mal Linux installiert und so'n Sicherungsprogramm auf eine externe FP, was automatisch im Hintergrund lief. Ich weiß nicht mehr, was der Auslöser war, auf jeden Fall funktionierte die irgendwie nicht und am Ende waren wir ständig über TeamViewer in Kontakt, waren beide genervt und ich bin zurück zum üblichen Kram. Fraglich auch, ob sich mein Surface überhaupt ausreichend bereinigen ließe und mein Drucker noch seinen Job täte.

     

    Vor 20 Jahren hätte ich einem Anwender auch niemals Linux empfohlen. Zu der Zeit war es einfach noch nicht als Desktop System brauchbar. Es hat sich in der Zeit aber extrem viel getan und für die allermeisten Anwender wäre Linux inzwischen ein vollwärtiger Ersatz. Ohne Cloudzwang, Werbung, KI, ......

    Tatsächlich ist inzwischen genau umgekehrt. Windows hat sich zu dem Frickelsystem gemausert, was man Linux immer so gerne vorwirft. Nahezu jedes Update macht Probleme und man muss schon ein richtiger Freak sein, um das wieder gerade biegen zu können.

     

    Ich bin nicht primär wegen Datenschutz oder Amisoftware zu Linux gewechselt, sondern wegen der Qualität. Das System soll einfach laufen. Ich habe keine Lust, nach jedem Update wieder eine Sicherung einzuspielen, weil wieder alles schrott ist. Unter Linux vermisse ich rein gar nichts - eher im Gegenteil. Seit Windows 10 ist das System in meinen Augen einfach nicht mehr ernst zu nehmen. 

    Wenn man Windows Systeme über den Defender (das Sicherheitscenter) unter seine Kontrolle bringen kann, und MS es nacht über einem Monat nicht schafft, das Problem zu fixen, oder der Passwortmanager die Kennwörter als Klartext im Speicher hält, kann man hier nur noch von einem Scherzartikel sprechen.

     

     

    Absolut. Windows ist, wir ein Auto ohne funktionierenden Motor auszuliefern und auf die Rückmeldung der User zu warten, um herauszufinden, was eigentlich das Problem ist. 

     

    Seitdem ich auf Mint umgestellt habe läuft so gar mein 12 Jahre oller Laptop wieder Flugs.... Und stabil! 

  • Gestern, 13:25

     

    Sven:

     

    Ute:

    Ihr habt alle Recht. Jeder sollte ...

    Fakt ist, dass mit den gängigen Programmen alles funktioniert. Vor 20 Jahren hat mir mein Sohn mal Linux installiert und so'n Sicherungsprogramm auf eine externe FP, was automatisch im Hintergrund lief. Ich weiß nicht mehr, was der Auslöser war, auf jeden Fall funktionierte die irgendwie nicht und am Ende waren wir ständig über TeamViewer in Kontakt, waren beide genervt und ich bin zurück zum üblichen Kram. Fraglich auch, ob sich mein Surface überhaupt ausreichend bereinigen ließe und mein Drucker noch seinen Job täte.

     

    Vor 20 Jahren hätte ich einem Anwender auch niemals Linux empfohlen. Zu der Zeit war es einfach noch nicht als Desktop System brauchbar. Es hat sich in der Zeit aber extrem viel getan und für die allermeisten Anwender wäre Linux inzwischen ein vollwärtiger Ersatz. Ohne Cloudzwang, Werbung, KI, ......

    Tatsächlich ist inzwischen genau umgekehrt. Windows hat sich zu dem Frickelsystem gemausert, was man Linux immer so gerne vorwirft. Nahezu jedes Update macht Probleme und man muss schon ein richtiger Freak sein, um das wieder gerade biegen zu können.

     

    Ich bin nicht primär wegen Datenschutz oder Amisoftware zu Linux gewechselt, sondern wegen der Qualität. Das System soll einfach laufen. Ich habe keine Lust, nach jedem Update wieder eine Sicherung einzuspielen, weil wieder alles schrott ist. Unter Linux vermisse ich rein gar nichts - eher im Gegenteil. Seit Windows 10 ist das System in meinen Augen einfach nicht mehr ernst zu nehmen. 

    Wenn man Windows Systeme über den Defender (das Sicherheitscenter) unter seine Kontrolle bringen kann, und MS es nacht über einem Monat nicht schafft, das Problem zu fixen, oder der Passwortmanager die Kennwörter als Klartext im Speicher hält, kann man hier nur noch von einem Scherzartikel sprechen.

     

    Ja, es ist in letzter Zeit auffällig, dass nach einem Update in sehr kurzem Abstand gleich das nächste Update geliefert wird. Probleme habe ich toi, toi, toi keine. Den Edge nutze ich nicht, PWM von einem anderen Unternehmen im Browser als Add-on.

  • Gestern, 11:40

     

    Ute:

    Ihr habt alle Recht. Jeder sollte ...

    Fakt ist, dass mit den gängigen Programmen alles funktioniert. Vor 20 Jahren hat mir mein Sohn mal Linux installiert und so'n Sicherungsprogramm auf eine externe FP, was automatisch im Hintergrund lief. Ich weiß nicht mehr, was der Auslöser war, auf jeden Fall funktionierte die irgendwie nicht und am Ende waren wir ständig über TeamViewer in Kontakt, waren beide genervt und ich bin zurück zum üblichen Kram. Fraglich auch, ob sich mein Surface überhaupt ausreichend bereinigen ließe und mein Drucker noch seinen Job täte.

     

    Vor 20 Jahren hätte ich einem Anwender auch niemals Linux empfohlen. Zu der Zeit war es einfach noch nicht als Desktop System brauchbar. Es hat sich in der Zeit aber extrem viel getan und für die allermeisten Anwender wäre Linux inzwischen ein vollwärtiger Ersatz. Ohne Cloudzwang, Werbung, KI, ......

    Tatsächlich ist inzwischen genau umgekehrt. Windows hat sich zu dem Frickelsystem gemausert, was man Linux immer so gerne vorwirft. Nahezu jedes Update macht Probleme und man muss schon ein richtiger Freak sein, um das wieder gerade biegen zu können.

     

    Ich bin nicht primär wegen Datenschutz oder Amisoftware zu Linux gewechselt, sondern wegen der Qualität. Das System soll einfach laufen. Ich habe keine Lust, nach jedem Update wieder eine Sicherung einzuspielen, weil wieder alles schrott ist. Unter Linux vermisse ich rein gar nichts - eher im Gegenteil. Seit Windows 10 ist das System in meinen Augen einfach nicht mehr ernst zu nehmen. 

    Wenn man Windows Systeme über den Defender (das Sicherheitscenter) unter seine Kontrolle bringen kann, und MS es nacht über einem Monat nicht schafft, das Problem zu fixen, oder der Passwortmanager die Kennwörter als Klartext im Speicher hält, kann man hier nur noch von einem Scherzartikel sprechen.

  • Gestern, 10:40

    Ihr habt alle Recht. Jeder sollte ...

    Fakt ist, dass mit den gängigen Programmen alles funktioniert. Vor 20 Jahren hat mir mein Sohn mal Linux installiert und so'n Sicherungsprogramm auf eine externe FP, was automatisch im Hintergrund lief. Ich weiß nicht mehr, was der Auslöser war, auf jeden Fall funktionierte die irgendwie nicht und am Ende waren wir ständig über TeamViewer in Kontakt, waren beide genervt und ich bin zurück zum üblichen Kram. Fraglich auch, ob sich mein Surface überhaupt ausreichend bereinigen ließe und mein Drucker noch seinen Job täte.

    Früher war ich wirklich IT-affin, aber heute habe ich keinen Nerv mehr dafür und ständig abhängig von der Hilfe von einem Dienstleister zu sein, ist auch nicht meins.

    Viele haben Signal installiert und nutzen dennoch nur WA. Ich kenne eine Menge IT'ler, die WA nutzen, weil sie aufgegeben haben. Man braucht ja z.B. WA, um mit Vodafone zu chatten (sinnvoll wegen schriftl. Beweis). Und so lange Menschen so doof sind, ihre Mobilnummer öffentlich in sozialen Netzwerken zu posten, weil sie ja eh gläsern seien, ist Hopfen und Malz verloren.

  • Gestern, 10:24

     

    Peer:

    Ich finde schön, dass dieses Thema benannt und diskutiert wird! 

     

    Wirklich problematisch finde ich die KI Abhängigkeit in die USA, die uns unser eigenes, teilweise gestohlenes Wissen in Form von Modellen zurückverkauft,

    weil wir, hier in der EU keine konkurrenzfähigen Sprachmodelle hinbekommen. (Wir beschäftigen uns offenbar lieber mit Cookiewarnungen und Limitierungen aller Art.)

     

    Das ist etwas, was mich wirklich stört, weil unsere Zukunft ganz klar davon abhängt, wie wir mit synthetischem Wissen, dessen Umfang, Verfügbarkeit und deren Skalierbarkeit umgehen. 

    Immerhin lassen sich (Kleingeld vorausgesetzt), einige Modelle (noch) offline (auf eigenen Rechnern) nutzen.
     

    Zur Wahrheit gehört aber dazu, dass der Modellerzeuger (USA, China) entscheidet, 'wie schlau' wir hier in der EU/DE sein dürfen.

    Ich hoffe, dass wir es schaffen ein offenes, EU Sprachmodell zu erzeugen, dass nicht von vornherein an Limitierungen und Einschränkungen scheitert. (In meiner Welt sollte Wissen ungefiltert und absolut unzensiert sein.)

     

    Was das Thema Clouddienste betrifft, ist es in meiner Welt eine Frage der Bildung.

    Warum benutzt noch irgendwer WhatsApp??

    Warum wird es selbst von Lehrern (die haben einen Bildungsauftrag!) zur Kommunikation mit Schülern verwendet?

     

    Das man diesen Dienst nicht verwenden braucht gehört vermutlich in die 19:00 Nachrichten, bis es der letzte Höllenbewohner

    verstanden hat ;)

     

    Es ist jetzt viele Jahre her, da habe ich mir Threema gekauft, weil ich es als unloyal ansah, dass ein Messengerdienst Zugriff auf mein Adressbuch bekommt. 

    Jetzt, wo es Signal gibt, wäre jedem zu raten lieber 5€ an dieses freie Projekt zu spenden, als mit WhatsApp alle Nachrichten und Bilder Freihaus auf amerikanischen Servern 'für die Zukunft Speichern- und analysieren zu lassen'. Oder glaubt jemand an die vermeintliche e2e Verschlüsselung, die sich von genau niemandem prüfen lässt??

     

    Seitdem es WhatsApp gibt und ich es nie installiert hatte, wurde ich nie müde mit meinem Umfeld darüber zu diskutieren. 

     

    Cloud Dienste: Ich führe seit 15 Jahren ein Unternehmen und verwende keinen einzigen; es sei denn Kunden zwingen mich zur Verwendung von Teams.

    Alternative Suchmaschinen wurden hier schon genannt. (Ecosia sei dabei unbedingt erwähnt!)

     

    Seit eh und je verwende ich ausschließlich Linux und Open Source. 

    (Aus Anwendersicht mag das vor 20 Jahren für mich unkomfortabel gewesen sein; als Entwickler war es fast immer ein Traum.)

    Die Einführung von Linux hat allen Mitarbeitern etwas abverlangt aber mittlerweile verwenden die meisten es auch privat.

    Für unseren Staat finde ich es absolut unerträglich, dass dort Steuergelder (z.B. an MS) überwiesen werden..

    (Für mich ist das hochbezahlte Inkompetenz!)

     

    Ebenso unerträglich finde ich, dass viele meiner Unternehmerfreunde, nach wie vor, Cloud Dienste verwenden, um zum Beispiel Arbeitsverträge, Kundendaten usw. zu speichern. Datenschutz hin oder her.

    Das ist sinnlos, riskanter Umgang mit hochsensiblen Daten..

    Oft ist es Unwissenheit, gepaart mit Faulheit.
     

    Warum verwenden Unternehmen Teams? Gespräche, die von Zimmer zu Zimmer, ggf. sensible Informationen enthalten und über eine lokale Telefonanlage geführt werden sollten, werden im besten Fall über die USA geführt?

    Wow. Das ist an Ignoranz und Blödheit nicht zu übertreffen..

    (Als Telefonanlage verwende ich 'Festival' - eine Open Source Software).

     

    Viele Beiträge hier im Forum zeugen von digitaler Kompetenz!

    Wichtig wäre ein kollektiver Gedanke, intime Daten zu schützen, indem man jeden Cloud Dienst kritisch hinterfragt!

    (Und nicht EU Dienste konsequent mit loyalen Services ersetzt.)

    ... DA reicht kein einfacher 👍:

    ... Danke 🙂‍↕️🙏👏🤝❗️🙇‍♀️

  • Gestern, 10:12

    Ich finde schön, dass dieses Thema benannt und diskutiert wird! 

     

    Wirklich problematisch finde ich die KI Abhängigkeit in die USA, die uns unser eigenes, teilweise gestohlenes Wissen in Form von Modellen zurückverkauft,

    weil wir, hier in der EU keine konkurrenzfähigen Sprachmodelle hinbekommen. (Wir beschäftigen uns offenbar lieber mit Cookiewarnungen und Limitierungen aller Art.)

     

    Das ist etwas, was mich wirklich stört, weil unsere Zukunft ganz klar davon abhängt, wie wir mit synthetischem Wissen, dessen Umfang, Verfügbarkeit und deren Skalierbarkeit umgehen. 

    Immerhin lassen sich (Kleingeld vorausgesetzt), einige Modelle (noch) offline (auf eigenen Rechnern) nutzen.
     

    Zur Wahrheit gehört aber dazu, dass der Modellerzeuger (USA, China) entscheidet, 'wie schlau' wir hier in der EU/DE sein dürfen.

    Ich hoffe, dass wir es schaffen ein offenes, EU Sprachmodell zu erzeugen, dass nicht von vornherein an Limitierungen und Einschränkungen scheitert. (In meiner Welt sollte Wissen ungefiltert und absolut unzensiert sein.)

     

    Was das Thema Clouddienste betrifft, ist es in meiner Welt eine Frage der Bildung.

    Warum benutzt noch irgendwer WhatsApp??

    Warum wird es selbst von Lehrern (die haben einen Bildungsauftrag!) zur Kommunikation mit Schülern verwendet?

     

    Das man diesen Dienst nicht verwenden braucht gehört vermutlich in die 19:00 Nachrichten, bis es der letzte Höllenbewohner

    verstanden hat ;)

     

    Es ist jetzt viele Jahre her, da habe ich mir Threema gekauft, weil ich es als unloyal ansah, dass ein Messengerdienst Zugriff auf mein Adressbuch bekommt. 

    Jetzt, wo es Signal gibt, wäre jedem zu raten lieber 5€ an dieses freie Projekt zu spenden, als mit WhatsApp alle Nachrichten und Bilder Freihaus auf amerikanischen Servern 'für die Zukunft Speichern- und analysieren zu lassen'. Oder glaubt jemand an die vermeintliche e2e Verschlüsselung, die sich von genau niemandem prüfen lässt??

     

    Seitdem es WhatsApp gibt und ich es nie installiert hatte, wurde ich nie müde mit meinem Umfeld darüber zu diskutieren. 

     

    Cloud Dienste: Ich führe seit 15 Jahren ein Unternehmen und verwende keinen einzigen; es sei denn Kunden zwingen mich zur Verwendung von Teams.

    Alternative Suchmaschinen wurden hier schon genannt. (Ecosia sei dabei unbedingt erwähnt!)

     

    Seit eh und je verwende ich ausschließlich Linux und Open Source. 

    (Aus Anwendersicht mag das vor 20 Jahren für mich unkomfortabel gewesen sein; als Entwickler war es fast immer ein Traum.)

    Die Einführung von Linux hat allen Mitarbeitern etwas abverlangt aber mittlerweile verwenden die meisten es auch privat.

    Für unseren Staat finde ich es absolut unerträglich, dass dort Steuergelder (z.B. an MS) überwiesen werden..

    (Für mich ist das hochbezahlte Inkompetenz!)

     

    Ebenso unerträglich finde ich, dass viele meiner Unternehmerfreunde, nach wie vor, Cloud Dienste verwenden, um zum Beispiel Arbeitsverträge, Kundendaten usw. zu speichern. Datenschutz hin oder her.

    Das ist sinnlos, riskanter Umgang mit hochsensiblen Daten..

    Oft ist es Unwissenheit, gepaart mit Faulheit.
     

    Warum verwenden Unternehmen Teams? Gespräche, die von Zimmer zu Zimmer, ggf. sensible Informationen enthalten und über eine lokale Telefonanlage geführt werden sollten, werden im besten Fall über die USA geführt?

    Wow. Das ist an Ignoranz und Blödheit nicht zu übertreffen..

    (Als Telefonanlage verwende ich 'Festival' - eine Open Source Software).

     

    Viele Beiträge hier im Forum zeugen von digitaler Kompetenz!

    Wichtig wäre ein kollektiver Gedanke, intime Daten zu schützen, indem man jeden Cloud Dienst kritisch hinterfragt!

    (Und nicht EU Dienste konsequent mit loyalen Services ersetzt.)

  •  

    Detlef:

     

    Uli:

     

     

    Es ist sehr lieb, dass du mich lobst.

    Den Verweis auf Google und ChatGpt finde ich bei dem Thema allerdings ziemlich verfehlt?!

    Da hast du natürlich recht, aber ich wollte den Bogen erst mal nicht Überspannung. 

     

    Wenn man die genannten Anbieter mit bedacht nutzt werden keine persönlichen Daten übertragen  ... Cookies immer ablehnen oder gleich wieder löschen. 

     

    Aber auch dafür gibt es inzwischen Alternativen. 

    Alles was Du mit ChatGPT besprichst wird gesammelt und ausgewertet, da hilft es auch 
    nicht nichtvorhandene Cookieanfragen abzulehnen😁😉

    Gegenüber EU- Servern hat die EU wenigstens die Macht ihre Datenschutzrichtlinien 
    durchzusetzen, bei US oder chinesischen Anbietern fliessen die Daten auch dorthin 
    ab, mir schon erwähnten möglichen Konsequenzen🦉

  • 24.05.26, 22:02 - Zuletzt bearbeitet 24.05.26, 22:05.

    Ich persönlich wäre EU-Servern oder EU-Software gegenüber genauso skeptisch, wie ihren Pendants in den USA. Ich glaube, je zentralisierter sich die Machtdispositive darstellen um so kritischer muss man ihnen gegenüber sein. (Siehe Shoshana Zuboff) Egal, wo sie sich befinden und vor allem in der gegenwärtigen Zeit.

    Ich verwende jedenfalls nur mehr FOSS-Software - ohne Ausnahme.

  • 24.05.26, 21:43

     

    Uli:

     

    Detlef:

     

    Zunächst finde ich es schon beachtenswert das dir das bewusst ist ...

     

    Es ist sehr lieb, dass du mich lobst.

    Den Verweis auf Google und ChatGpt finde ich bei dem Thema allerdings ziemlich verfehlt?!

    Da hast du natürlich recht, aber ich wollte den Bogen erst mal nicht Überspannung. 

     

    Wenn man die genannten Anbieter mit bedacht nutzt werden keine persönlichen Daten übertragen  ... Cookies immer ablehnen oder gleich wieder löschen. 

     

    Aber auch dafür gibt es inzwischen Alternativen. 

  • 24.05.26, 20:56

     

    Detlef:

     

    Uli:

    Mir ist das bewusst, aber was ändert das?

    Auch in anderen Bereichen gibt es riesige Abhängigkeiten, an denen ebenfalls nicht gerüttelt wird...

    Manche nennen das Globalisierung, was es nicht besser macht.

     

    Zunächst finde ich es schon beachtenswert das dir das bewusst ist.

    Der nächste Schritt wäre wirklich, sich damit näher zu beschäftigen. 

    Es gibt jede Menge Alternativen, wenn man Google und ChatGpt dazu befragt. 

     

    Hier eine Artikel der sich damit beschäftigt:

     

    https://blog.wikimedia.de/2025/12/02/social-media-alternativen/

     

    Und dann kann man das auch im Freundeskreis diskutieren und z.b. gemeinsam von WhatsApp zu Signal oder einem anderen messenger wechseln, der nicht in Amerika gehostet wird und nicht nur profitorient arbeitet.

     

    Es ist sehr lieb, dass du mich lobst.

    Den Verweis auf Google und ChatGpt finde ich bei dem Thema allerdings ziemlich verfehlt?!

  • 24.05.26, 16:57 - Zuletzt bearbeitet 24.05.26, 17:00.

     

    Und dann kann man das auch im Freundeskreis diskutieren und z.b. gemeinsam von WhatsApp zu Signal oder einem anderen messenger wechseln, der nicht in Amerika gehostet wird und nicht nur profitorient arbeitet.

     

    Genau das ist mit Abstand die größte Hürde. Die Leute wollen einfach nicht wechseln, weil entweder zu komplitiert (tm) oder weil ja alle bei WhatsApp sind. Diese Erfahrung habe ich selber gemacht. Als in WhatsApp die Meta AI auftauchte, habe ich mein Konto umgehend "gelöscht". In meinem Bekanntenkreis beäugen nahezu alle WhatsApp ziemlich kritisch. Aber niemand ist gewechselt. Bei WhatsApp gab es schon einige Skandale, die es sogar bis in die Tagesschau geschafft haben. Aber die Leute sind der Meinung, dass sie es brauchen. 

    Das nenne ich Marketing und Kundenbindung in absoluter Perfektion.

     

    Einer Freundin habe ich mal LibreOffice installiert, weil sie privat ein paar Briefe schreiben will und keine Office Lizenz hatte. Grobe Zusammenfassung: "Das sieht anders aus, das funktioniert nicht - damit komme ich nicht zurecht."

    Wie erwähnt ist das größter Problem nicht die fehlende Alternative, sondern der mangelnde Wille. Bei Menschen die meinen, "ich habe ja nichts zu verbergen", erspare ich mir inzwischen jede Diskussion.

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