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  • Unterschied zwischen-Einsamkeit und Allein-sein?

    Diskussion · 2.319 Beiträge · 133 Gefällt mir · 42.277 Aufrufe
    Faunaflora aus Wilhering

    Als meine Freundin gestern, spontan zu mir sagte: 

    wie hälst du das nur aus, so alleine und einsam zu leben?

     

    Momentan wollte ich mit den üblichen "Floskeln" antworten, geht schon--

     

    Aber dann habe ich nachgedacht, und geantwortet-

     

    Allein- bin ich nicht, habe Freunde, habe meine Tiere und alles rundherum.

    Einsam - das bin ich, tatsächlich, auch wenn es mir noch nicht gleich bewußt war.

     

    Allein sein, ist meist freiwillig und kann sogar befriedigend sein!

    Einsam sein, ist unfreiwillig und kann traurig machen!

     

    Was meint ihr zu diesen Thema? 

     

     

    11.02.24, 09:54 - Zuletzt bearbeitet 11.02.24, 17:58.

Beiträge

  • Gestern, 18:53

    Ich sehe den Punkt mit dem erlebten Verrat, das ist sicher sehr individuell und unterschiedlich. Trotzdem bleibt die Verantwortung gegenüber dem Kind davon getrennt bestehen, unabhängig von der Beziehung zwischen den Eltern.

  • Gestern, 18:49

     

    Stefan:

     

     

    Ute:

    ..Wir haben die Lebensaufgabe, Gestalter unseres Lebens im Sinne der sozialen Gemeinschaft zu sein..

    Das nehme ich mal in meinen Rotationsdenkzyklus, als Skeptiker auf und werde es verarbeiten, so oder so.
    Danke dafür.

     

    Wir haben im Grunde nur die Wahl zwischen: Gestalte ich mein Leben oder wird mein Leben von anderen gestaltet? Irgendwo in diesem Raum dazwischen sollten wir gemeinsam wirken. Das wäre der Weg raus aus der Egozentrik.

     

    Screenshot 2026-06-17 184838.png
  • Gestern, 18:48

     

    Nane:

    Ich bleibe dabei: Ein Kind verbindet die Eltern dauerhaft in einer gemeinsamen Verantwortung, unabhängig von der Paarbeziehung.

    Diese Verantwortung besteht nicht nur individuell, sondern auch gemeinsam im Sinne des Kindes.

    Kann mich dieser Behauptung nicht anschließen,  wenn der Verat zu tiefgründig geht, bleibt keine Verbindung mehr übrig, auch nicht zum Wohle des Kindes. Ich hoffe, das du niemals diese Erfahrung machen musst. 

  • Gestern, 18:41 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:42.

     

     

    Ute:

    ..Wir haben die Lebensaufgabe, Gestalter unseres Lebens im Sinne der sozialen Gemeinschaft zu sein..

    Das nehme ich mal in meinen Rotationsdenkzyklus, als Skeptiker auf und werde es verarbeiten, so oder so.
    Danke dafür.

  • Gestern, 18:41

    Ich bleibe dabei: Ein Kind verbindet die Eltern dauerhaft in einer gemeinsamen Verantwortung, unabhängig von der Paarbeziehung.

    Diese Verantwortung besteht nicht nur individuell, sondern auch gemeinsam im Sinne des Kindes.

  • Gestern, 18:37

     

    Nane:

    Ein Kind schafft eine lebenslange gemeinsame Verantwortung zwischen den Eltern - unabhängig davon, wie die Beziehung als Paar aussieht.

    Ich würde dennoch behaupten, dass ein Kind ein Verantwortung von jedem Elternteil einzeln einfordert und nicht zwischen den Eltern. Sind die Eltern stark genug, schaffen sie dem Kind - trotz Trennung (im schlechtesten Fall) eine stabile Beziehung zu geben, ohne dass das Kind auf Liebe der Eltern verzichten muss. 

  • Gestern, 18:33

     

    Stefan:

     

    Arunastre:

     

    Man ist niemals allein, denn man hat sich... Aber ich habe mich bewusst für ein Leben mit einer Familie entschieden. Und damit sind Zufriedenheit und andere Gefühle IMMER auch an Umstände gekoppelt. Allein, weil es Umstände gibt dich mich beeinflussen, ob ich das will oder nicht. 

    Du hast Dich doch als kommunikativ und offen beschrieben, oder irre ich da?
    Was ich von Dir lese, liest sich anders.
    Tanz mit mir :)
     

    Was du von mir liest und wie du dies interpretierst liegt in deiner Betrachtung. Und die darfst du auch gene behalten. Tanzen ist nicht so meins, aber kicken können wir gerne mal. 

  • Gestern, 18:31 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:33.

     

    Arunastre:

    Ich würde die Fragen definitiv mit ja beantworten. Aber ich lebe auch in einer Ehe in welcher ich sehr unerfüllt bin. Und habe ein Kind, von welchem ich mich raumlich nicht trennen kann und will. Wäre ich "nur" für mich, wäre es deutlich einfacher glücklich zu sein 

     

    Ich zitiere nur mal diesen Teil. Du schreibst "Ja, aber ...!" und genau das bedeutet "Nein!" 

     

    Wenn du ehrlich zu dir selbst sein möchtest, geht kein Weg an klarer Kommunikation vorbei.

     

    "Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte, ...." den Rest kannst du googeln, falls du es nicht kennst.

     

    Ich kann dir nur dringend ans Herz legen, das "aber" durch "und" zu ersetzen. Im Gehirn entstehen so neue neuronale Verbindungen, die erlauben, dass andere Sichtweisen nebeneinander stehen bleiben können.

     

    Zum Thema Kind:
    Viele Kinder wollen ihre Elternteile natürlich behalten UND gleichzeitig dürfen diese jedoch getrennt voneinander leben. Kinder sind auf Sicherheit, Fürsorge und Zuwendung angewiesen, nicht auf ein Show-Konstrukt nach außen.

    Eine Trennung bedeutet einen enormen finanzellen Mehraufwand, einen höheren zeitlichen Einsatz und vor allem Emotionskontrolle, wenn man mit dem Expartner zusammentrifft. Kann es sein, dass diese Herausforderungen dir große Sorgen bereiten?

    Jeder Mensch hat nur dieses EINE Leben, von dem wir zumindest sicher wissen. Wir wissen nicht, wie lange es dauern wird (ich habe 2 Partner sehr früh verloren). Wir haben die Lebensaufgabe, Gestalter unseres Lebens im Sinne der sozialen Gemeinschaft zu sein. Erfüllst du diese Aufgabe mit deinem ganzen Potential?

  • Gestern, 18:20 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:26.

     

    Arunastre:

     

    Stefan:

     

    Wärst Du "nur" für Dich, würdest Du vielleicht andere Gründe finden, "unglücklich" zu sein.
    Du wählst die Worte, die Deinen Pfad bestimmen.
    Zufriedenheit an Umstände zu koppeln, die man als gegeben nimmt und als schlecht definiert, ist ein persönliches Wagnis.
    Niemand ist wirklich jemals allein.

    <3

     

     

    Man ist niemals allein, denn man hat sich... Aber ich habe mich bewusst für ein Leben mit einer Familie entschieden. Und damit sind Zufriedenheit und andere Gefühle IMMER auch an Umstände gekoppelt. Allein, weil es Umstände gibt dich mich beeinflussen, ob ich das will oder nicht. 

    Du hast Dich doch als kommunikativ und offen beschrieben, oder irre ich da?
    Was ich von Dir lese, liest sich anders.
    Tanz mit mir :)
     

  • Gestern, 18:19

    Aber ich will hier nicht die Gruppe mit meinen persönlichen Umständen vollspammen. Sowas gehört in der Intensität nicht in einen Gruppenchat 

  • Gestern, 18:16

     

    Stefan:

     

    Arunastre:

    Ich würde die Fragen definitiv mit ja beantworten. Aber ich lebe auch in einer Ehe in welcher ich sehr unerfüllt bin. Und habe ein Kind, von welchem ich mich raumlich nicht trennen kann und will. Wäre ich "nur" für mich, wäre es deutlich einfacher glücklich zu sein 

    Wärst Du "nur" für Dich, würdest Du vielleicht andere Gründe finden, "unglücklich" zu sein.
    Du wählst die Worte, die Deinen Pfad bestimmen.
    Zufriedenheit an Umstände zu koppeln, die man als gegeben nimmt und als schlecht definiert, ist ein persönliches Wagnis.
    Niemand ist wirklich jemals allein.

    <3

     

     

    Man ist niemals allein, denn man hat sich... Aber ich habe mich bewusst für ein Leben mit einer Familie entschieden. Und damit sind Zufriedenheit und andere Gefühle IMMER auch an Umstände gekoppelt. Allein, weil es Umstände gibt dich mich beeinflussen, ob ich das will oder nicht. 

  • Gestern, 18:13

     

    Nane:

    Ich sehe das etwas differenzierter.

    Ein Kind sollte kein „Bindungsfaktor“ in einer Beziehung sein, sondern steht für Verantwortung und Stabilität - unabhängig davon, wie die Partnersituation gerade ist.


    Und grundsätzlich glaube ich auch nicht, dass es automatisch leichter wäre, nur „für sich“ glücklich zu sein. Manche Themen nimmt man ja trotzdem mit, egal in welcher Lebenssituation man steckt.

    FÜR MICH und das kann ich mit Sicherheit sagen, denn ich kenne mich am Besten, wäre es einfacher. Ich habe auch immer gedacht, dass ein Kind niemals der Kleber einer Beziehung sein darf. Aber ich habe es schon mal erlebt, ohne sein eigenes Kind aufwachsen zu müssen und das werde ich, sofern ich es verhindern kann, nicht noch mal durchstehen.

  • Gestern, 18:11

     

    Arunastre:

    Ich würde die Fragen definitiv mit ja beantworten. Aber ich lebe auch in einer Ehe in welcher ich sehr unerfüllt bin. Und habe ein Kind, von welchem ich mich raumlich nicht trennen kann und will. Wäre ich "nur" für mich, wäre es deutlich einfacher glücklich zu sein 

    Wärst Du "nur" für Dich, würdest Du vielleicht andere Gründe finden, "unglücklich" zu sein.
    Du wählst die Worte, die Deinen Pfad bestimmen.
    Zufriedenheit an Umstände zu koppeln, die man als gegeben nimmt und als schlecht definiert, ist ein persönliches Wagnis.
    Niemand ist wirklich jemals allein.

    <3

     

     

  • Gestern, 18:09

    Ein Kind schafft eine lebenslange gemeinsame Verantwortung zwischen den Eltern - unabhängig davon, wie die Beziehung als Paar aussieht.

  • Gestern, 18:08

    Ich sehe das etwas differenzierter.

    Ein Kind sollte kein „Bindungsfaktor“ in einer Beziehung sein, sondern steht für Verantwortung und Stabilität - unabhängig davon, wie die Partnersituation gerade ist.


    Und grundsätzlich glaube ich auch nicht, dass es automatisch leichter wäre, nur „für sich“ glücklich zu sein. Manche Themen nimmt man ja trotzdem mit, egal in welcher Lebenssituation man steckt.

  • Gestern, 18:03

    Ich würde die Fragen definitiv mit ja beantworten. Aber ich lebe auch in einer Ehe in welcher ich sehr unerfüllt bin. Und habe ein Kind, von welchem ich mich raumlich nicht trennen kann und will. Wäre ich "nur" für mich, wäre es deutlich einfacher glücklich zu sein 

  • Gestern, 17:56

     

    Arunastre:

    Ich bin gerne mal alleine. Ich kann auch die Zeit mit mir verbringen und es genießen. Aber wenn man über einen sehr langen Zeitraum niemanden hat, der einem das Gefühl gibt geliebt zu werden. Niemand da ist, der sich für dich interessiert. Dann bringt auch das tollste Selbstwertgefühl nichts. Irgendwann vereinsamt man. 

     

    Interessierst du dich denn wirklich so richtig in die Tiefen deines Selbst hinein für dich? Sorgst du wirklich gut für dich? Kennst du überhaupt deine wahren Bedürfnisse?

    Es geht um die Verbindung zu sich selbst. Erst daraus entsteht Raum für die Verbindung zu anderen. Ohne diesen Raum gehen Menschen instinktiv weiter.

  • Gestern, 17:53 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 17:55.

     

    Arunastre:

    Ich bin gerne mal alleine. Ich kann auch die Zeit mit mir verbringen und es genießen. Aber wenn man über einen sehr langen Zeitraum niemanden hat, der einem das Gefühl gibt geliebt zu werden. Niemand da ist, der sich für dich interessiert. Dann bringt auch das tollste Selbstwertgefühl nichts. Irgendwann vereinsamt man. 

    Meißel das nicht in Stein, für Dich.
    Es gibt einen Punkt, wo "Liebe" zu Dir selbst, aus Dir selbst entstehen kann, dann bist Du auf äußere Impulse, nicht mehr angewiesen (die Du meinst, nötig zu haben).
    Die (unerfüllte) Hoffnung (ist eine Falle). <3
     

    Arunastre:

     

    Stefan:

     

    Dann hast Du viel Zeit zum Nachdenken, das ist ein echtes Geschenk, nutze es.
    Suche nach Deinen Primefragen, dann hast Du nie wieder Langeweile.

    Ich habe keine Langeweile. Das ist dann doch schon etwas gänzlich anderes. 

    Denk mal darüber nach, wann und woraus die Unzufriedenheit entspringt.

  • Gestern, 17:52

     

    Stefan:

     

    Arunastre:

    Ich sehe das ähnlich. Man kann einsam sein, auch wenn man meistens von vielen Menschen umgeben ist. Und man kann alleine sein, sich aber keineswegs einsam fühlen. Vor allem wenn man mit sich im reinen ist, kann das "alleine" sein sehr befriedigend sein. Leider kann es auch ganz blöd laufen und du hast so gut wie keine Leute in deinem Umfeld UND fühlst dich einsam. Ich persönlich befinde mich genau in eben dieser Situation und finde es unglaublich schwer, in der heutigen Zeit Anschluss zu finden. Obwohl ich mich als umgänglich und kommunikativ bezeichnen würde.

    Dann hast Du viel Zeit zum Nachdenken, das ist ein echtes Geschenk, nutze es.
    Suche nach Deinen Primefragen, dann hast Du nie wieder Langeweile.

    Ich habe keine Langeweile. Das ist dann doch schon etwas gänzlich anderes. 

  • Gestern, 17:50

    Ich bin gerne mal alleine. Ich kann auch die Zeit mit mir verbringen und es genießen. Aber wenn man über einen sehr langen Zeitraum niemanden hat, der einem das Gefühl gibt geliebt zu werden. Niemand da ist, der sich für dich interessiert. Dann bringt auch das tollste Selbstwertgefühl nichts. Irgendwann vereinsamt man. 

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