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  • „Digital Independence Day“ mit Wechselparties gegen Tech-Monopole und zur digitalen Souveränität

    Diskussion · 8 Beiträge · 8 Gefällt mir · 171 Aufrufe

    Zusammen mit anderen Organisationen ruft der Chaos Computer Club dazu auf von den großen 
    Tech-Plattformen zu freien, lokalen oder auch einfach nur weniger problematischen Alternativen zu wechseln, also beispielsweise von X zu Mastodon,  von Chrome zu Firefox oder von WhatsApp zu Signal. An jedem 1. Sonntag eines Monats sollen dazu Wechselpartys stattfinden, um den Nutz-

    enden den Umstieg  so einfach wie möglich zu gestalten und je mehr mitmachen umso weniger vermisst man die problematischen Plattformen, mehr dazu in folgenden Artikeln, seht hier auch das FAQ zum Vorhaben 39C3: „Digital Independence Day“ gegen Tech-Monopole | heise online 

    und bei dem hier die Initiative Save Social Digitaler Unabhängigkeitstag: Mit Wechselpartys gegen die großen IT-Konzerne - Golem.de Wünsche einen schönen Abend und sende viele liebe Grüße:-)

    29.12.25, 20:16 - Zuletzt bearbeitet 29.12.25, 20:17.

Beiträge

  • Keine Freiheit ohne Unabhängigkeit, schnell umzusetzende Wege für den Abschied von Big Tech:   Digital Independence Day — Rezepte

  • 31.12.25, 18:38 - Zuletzt bearbeitet 31.12.25, 18:39.

    Das möchte ich ebenso kommentieren: ich halte das von dir gepostete Thema wirklich essenziel und die Leute vom CCC wirklich tolle Leute.  Ich kann aber anhand des hier waltenden Algorithmus erkennen, dass dieses wirklich ganz und gar nicht unwichtige Thema mit Gewalt (ja, auch das ist Gewalt) downgeratet wird, sodass es kaum jemand zu lesen bekommt. 

     

    Anmerkung: wir befinden uns hier ebenso auf privatem Feld. Daher werden Entscheidungen nicht von uns - der Mehrheit - gefällt. 

  • 31.12.25, 18:22 - Zuletzt bearbeitet 31.12.25, 18:32.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Paul:

     

    Danke für den Beitrag, doch er hat zu wenig Tiefe und zeigt das eigentliche Problem nicht auf! Es ist nichts damit gewonnen, wenn die digitalen Lösungen der europäischen Länder von den US-Investoren auf deutsche, französische etc. übertragen werden. 

    Die Kurzsichtigkeit der Reportage ist dahingehend unglaublich, denn Journalist :innen und Politiker :innen denken völlig unaufgeklärt in nationalen Kategorien. Das ist beinahe schon beängstigend. 

    Soweit gebe ich Dir Recht, ich hatte zuletzt eine 1 1/2 stündige Doku über Palantir gesehen, 
    die war so langatmig, dass ich finde, dass diese hier geteilte Doku es in den 45 Minuten zu-
    mindest grob zusammenfasst, wo das Problem liegt, auch wenn die aufgezeigten Lösungs-
    vorschläge sicher nicht, die allerbesten sind, denn dezentral wie vom CCC gefordert bedeu-
    tet eher regional und nicht national, aber da der Gesetzgeber der Nationalstaat ist, müssen 
    eben dort die nötigen Entscheidungen getroffen werden, selbst wenn die EU Richtlinien aus-
    gibt....

    Indem die Problemlösung einzig auf die Problematik mit den USA hinweist, wird Zuschauer :innen insinuiert, dass alles in Ordnung wäre, würden wir die notwendige Technologie nur in der EU haben. Das ist aber mit Sicherheit ein blanker Blödsinn, denn - wieder mit Blick in die USA - wieso sollten wir uns mit europäischen Pendants von Elon Musk und Co. - beispielsweise Herrn Döpfner - als politisch verständige Demokrat :innen (nur mal eine Annahme, dass wir das alle wären 😅), abfinden wollen? Es nützt uns gar nichts, wenn Macht ungeteilt in privater Hand liegt, denn auch jene US-Amerikaner :innen die ein besseres Demokratieverständnis entwickelt haben, konnten jüngst erleben, wie schnell sich die Investoren des Silicon Valley hinter Trump und seinen Freunden aus der Alt-Right-Szene versammelt haben. 

    Wer den Werdegang Döpfners ansieht und wer weiß wer seine Freunde sind, muss sich natürlich auch seinen Teil denken, wenn dieser in so einer Reportage als Mensch mit Sachkompetenz dargestellt wird. 

     

    Den Begriff "national" verstehe und meine ich etwas weiter gefasst. Denn ein agressiver Nationalismus wird schon lange auf EU-Ebene betrieben. Vor allem von den sogenannten liberalen Lagern. (Militarisierung, Rassismus etc.) Das ist nicht etwa ein neues Phänomen, auch wenn es erst seit 2014 wieder prononciert hervorgetreten ist. Es hat diese Haltung bereits schon unter Coudenhove-Kalergi und seiner pan-europäischen Bewegung gegeben. Und nur um das vorweg geklärt zu haben. Das ist keine Verschwörungs-Idee, sondern akademisch erforscht und belegt. Coudenhove-Calergie und Friends sahen Afrikaner :innen nicht als gleichwertige Menschen an. Daher insistierte diese pseudo-demokratische Bewegung bereits damals auf ihr Anrecht des Zugriffs auf afrikanische Rohstoffe, also als Kolonien. Die EU war immer nur elitär und wirtschaftlich gedacht. Alles andere sind Mythen.

    Insofern war der Beitrag im ARD journalistisch wirklich mieß.

  •  

    Paul:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Dazu auch eine Doku über die bisherige digitale Ohnmacht der Bundesrepublik: 
    Story: Digitale Ohnmacht – Deutschland im Bann von Big Tech - hier anschauen

    Danke für den Beitrag, doch er hat zu wenig Tiefe und zeigt das eigentliche Problem nicht auf! Es ist nichts damit gewonnen, wenn die digitalen Lösungen der europäischen Länder von den US-Investoren auf deutsche, französische etc. übertragen werden. 

    Die Kurzsichtigkeit der Reportage ist dahingehend unglaublich, denn Journalist :innen und Politiker :innen denken völlig unaufgeklärt in nationalen Kategorien. Das ist beinahe schon beängstigend. 

    Soweit gebe ich Dir Recht, ich hatte zuletzt eine 1 1/2 stündige Doku über Palantir gesehen, 
    die war so langatmig, dass ich finde, dass diese hier geteilte Doku es in den 45 Minuten zu-
    mindest grob zusammenfasst, wo das Problem liegt, auch wenn die aufgezeigten Lösungs-
    vorschläge sicher nicht, die allerbesten sind, denn dezentral wie vom CCC gefordert bedeu-
    tet eher regional und nicht national, aber da der Gesetzgeber der Nationalstaat ist, müssen 
    eben dort die nötigen Entscheidungen getroffen werden, selbst wenn die EU Richtlinien aus-
    gibt....

  • 30.12.25, 21:54

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Dazu auch eine Doku über die bisherige digitale Ohnmacht der Bundesrepublik: 
    Story: Digitale Ohnmacht – Deutschland im Bann von Big Tech - hier anschauen

    Danke für den Beitrag, doch er hat zu wenig Tiefe und zeigt das eigentliche Problem nicht auf! Es ist nichts damit gewonnen, wenn die digitalen Lösungen der europäischen Länder von den US-Investoren auf deutsche, französische etc. übertragen werden. 

    Die Kurzsichtigkeit der Reportage ist dahingehend unglaublich, denn Journalist :innen und Politiker :innen denken völlig unaufgeklärt in nationalen Kategorien. Das ist beinahe schon beängstigend. 

  • 30.12.25, 21:24 - Zuletzt bearbeitet 30.12.25, 21:31.

    Die meisten Menschen wissen nicht, welcher Gefahr sie über die bestehenden Tech-Monopole ausgesetzt sind, da sie die Zusammenhänge zwischen bürgerlicher Demokratie und Privatkonzernen nicht erkennen können oder wollen. 

    Es ist dem Grunde nach ein zutiefst politisches Thema (Was eigentlich nicht?), aber gerade hier herrscht fatale Unkenntnis. 

    Apropos: Ein großes Thema sind digitale Plattform-Ökonomien! Sozusagen der Elefant im Raum! Alles privatisiert. Das hat selbstverständlich für 99% Konsequenzen. Negative.

  • 30.12.25, 13:23
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Sven wieder gelöscht.
  • Dazu auch eine Doku über die bisherige digitale Ohnmacht der Bundesrepublik: 
    Story: Digitale Ohnmacht – Deutschland im Bann von Big Tech - hier anschauen

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