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  • 09.02.26, 20:47

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Colin:

     

     

    Er führte unter anderem an, dass Menschen, die dieselben Gefühle intensiver erleben, eine stärkere Verbindung zueinander aufbauen. Wenn beispielsweise zwei Menschen ausgelassen tanzen, vielleicht unter Alkoholeinfluss, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie sich näherkommen. Ich habe gehört, dass abenteuerlichere Dates erfolgreicher sind. (z.B. Klettersteig, 
    Vergnügungspark usw.)

    Ich glaube nicht, dass man in einem Café denselben Rauschzustand erleben wird – keine Aufregung, kein Funke.

     

    Im Club wird man dann aber oft auch mal angerempelt, wodurch es zu Streitereien kommen
    kann, ich würden den Club deswegen eher als Spaßveranstaltung den als Datingforum sehen...

    ... ich schrieb nicht nur vom Cafe, wo es schon um tiefgründige Gespräche ginge, sondern auch
    von Aktivitäten, wo man sich näher kommen kann, eben zum Beispiel bei Billiard, Tanzkursen...

    ...wenn Du eine Dame unbedingt berauschen musst, damit sie dich gut findet, bzw. sie sich auf
    dich einlassen kann, dann würde ich mir Gedanken machen, ob Du dies dann nicht den Rest 
    deines Lebens machen musst, damit sie bei Dir bleibt? 

     

    Dem stimme ich größtenteils zu, besonders den Tanzkursen.  Aber als ich sagte, unter Alkoholeinfluss, meinte ich eher ein bisschen, damit ihr beide entspannter seid, als völlig betrunken, bis ihr euch gegenseitig attraktiv findet. 🙂

     

  •  

    Colin:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

     

    Ähnlich wie Datingapps die eben vielleicht nur ein kurzer Trend waren, kann es doch auch
    mit Partnerschaftsverhalten oder Geburtenraten sein, würdest Du eine potentielle Partner-
    in in einen Club, Bar oder Kneipe einladen? Ich würde da eher gemütlichere Orte oder Akti-
    vitäten vorschlagen bei denen man sich näher kommen kann....

    wenn man sich hier auf GE umschaut entziehen sich viele Nutzer*innen der Verwertungs-
    logik und treffen sich eher zu Ausflügen, Spieleabende etc. pp. was wohl nicht in die Sta-
    tistik von Dr. K. einfließt? Genauso wie ich in meiner Jugend eher in den Jugendklub um 
    die Ecke anstelle in Kneipen etc. gegangen bin, außerhalb der Öffnungszeiten haben wir
    uns davor getroffen und uns unterhalten oder etwas unternommen, unser Geld insge-
    samt zusammen gehalten und dann nicht auf jede Xbeliebige Party gegangen sondern 
    zu persönlichen Highlights wie das Konzert der Lieblingsband etc. wo man dann eben 
    auch mal mehr ausgegeben hat, so dass es mich nicht verwundert, wenn Clubs etc.
    in denen wenig los ist, eben auch nicht lange durchhalten...
       

     

    Er führte unter anderem an, dass Menschen, die dieselben Gefühle intensiver erleben, eine stärkere Verbindung zueinander aufbauen. Wenn beispielsweise zwei Menschen ausgelassen tanzen, vielleicht unter Alkoholeinfluss, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie sich näherkommen. Ich habe gehört, dass abenteuerlichere Dates erfolgreicher sind. (z.B. Klettersteig, 
    Vergnügungspark usw.)

    Ich glaube nicht, dass man in einem Café denselben Rauschzustand erleben wird – keine Aufregung, kein Funke.

     

    Im Club wird man dann aber oft auch mal angerempelt, wodurch es zu Streitereien kommen
    kann, ich würden den Club deswegen eher als Spaßveranstaltung den als Datingforum sehen...

    ... ich schrieb nicht nur vom Cafe, wo es schon um tiefgründige Gespräche ginge, sondern auch
    von Aktivitäten, wo man sich näher kommen kann, eben zum Beispiel bei Billiard, Tanzkursen...

    ...wenn Du eine Dame unbedingt berauschen musst, damit sie dich gut findet, bzw. sie sich auf
    dich einlassen kann, dann würde ich mir Gedanken machen, ob Du dies dann nicht den Rest 
    deines Lebens machen musst, damit sie bei Dir bleibt? 

  • 09.02.26, 20:18

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

     

    Ähnlich wie Datingapps die eben vielleicht nur ein kurzer Trend waren, kann es doch auch
    mit Partnerschaftsverhalten oder Geburtenraten sein, würdest Du eine potentielle Partner-
    in in einen Club, Bar oder Kneipe einladen? Ich würde da eher gemütlichere Orte oder Akti-
    vitäten vorschlagen bei denen man sich näher kommen kann....

    wenn man sich hier auf GE umschaut entziehen sich viele Nutzer*innen der Verwertungs-
    logik und treffen sich eher zu Ausflügen, Spieleabende etc. pp. was wohl nicht in die Sta-
    tistik von Dr. K. einfließt? Genauso wie ich in meiner Jugend eher in den Jugendklub um 
    die Ecke anstelle in Kneipen etc. gegangen bin, außerhalb der Öffnungszeiten haben wir
    uns davor getroffen und uns unterhalten oder etwas unternommen, unser Geld insge-
    samt zusammen gehalten und dann nicht auf jede Xbeliebige Party gegangen sondern 
    zu persönlichen Highlights wie das Konzert der Lieblingsband etc. wo man dann eben 
    auch mal mehr ausgegeben hat, so dass es mich nicht verwundert, wenn Clubs etc.
    in denen wenig los ist, eben auch nicht lange durchhalten...
       

     

    Er führte unter anderem an, dass Menschen, die dieselben Gefühle intensiver erleben, eine stärkere Verbindung zueinander aufbauen. Wenn beispielsweise zwei Menschen ausgelassen tanzen, vielleicht unter Alkoholeinfluss, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie sich näherkommen. Ich habe gehört, dass abenteuerlichere Dates erfolgreicher sind. (z.B. Klettersteig, 
    Vergnügungspark usw.)

    Ich glaube nicht, dass man in einem Café denselben Rauschzustand erleben wird – keine Aufregung, kein Funke.

     

  • 09.02.26, 20:05

    Matthias,


    Für mich hängt alles zusammen. Dating, dann eine längere, stabile Beziehung, die schließlich vielleicht zu Kindern führt.

     

    Ein sehr großer Anteil der Bevölkerung lebt in (oder in der Nähe von) größeren Städten, und dieser Anteil steigt stetig. Daher denke ich, dass Dr. K. Rat für viele Menschen zutreffen würde. (vor allem für junge Männer).

     

    Wie erfolgreich Beziehungen sind, hängt stark vom psychischen Zustand einer Person ab, beispielsweise vom Bindungsstil. Deshalb kann ein Psychiater helfen. Dr. K. verbringt viel Zeit damit, jungen Männern zu helfen, was ich für sehr gut halte. Weitaus besser als andere, die die Red-Pill-Bewegung oder die Incel-Bewegung unterstützen.

     

    Ich habe nicht gesagt, dass es schlecht ist, wenn Frauen später Kinder bekommen, keine Kinder bekommen oder weniger Kinder haben – es war nur eine Beobachtung. Es ist klar, dass dies einen deutlichen Einfluss auf die Evolution der Menschheit hat. Oder etwa nicht?

     

    … aber letztendlich stimmst du ihm zu. Es geht darum, rauszugehen und Leute kennenzulernen. Er sagt jedoch, dass das für manche Menschen nicht ausreicht. Daher finden viele keine Partner oder erleben endlose, schlechte Kurzzeitbeziehungen. Die große Frage für mich ist: Sind Menschen (Männer und Frauen) mit ständigen Beziehungsproblemen zum Scheitern verurteilt oder können sie sich anpassen?

     

  •  

    Colin:

     

     

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Es scheint? Geburtenraten haben immer wieder Schwankungen wie das Bild eben auch zeigt, 
    in Krisenzeiten achten die Menschen eben mehr auf Sicherheit als weiter Nachkommen zu zeugen...

     


    Seit Corona ist ein starker Rückgang zu verzeichnen, und normalerweise gibt es eine Zeitverzögerung zwischen dem ersten Date und der Geburt (auch wenn es nur 9 Monate sind😊).

     

    https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/natuerliche-bevoelkerungsentwicklung.html

     

    d.h. Es sieht nicht so aus, als würden die Zahlen in naher Zukunft wieder steigen; sie werden wahrscheinlich dem starken Abwärtstrend folgen.


    Zunehmende Zahl der Singles, Weniger feste, langfristige Beziehungen und Frauen bekommen später Kinder und insgesamt weniger Kinder.

    Neue Begriffe wie "Heteropessimism  (Heteropessimismus)" und "Heterofatalismus" sind in letzter Zeit entstanden.

     

    Seine Botschaft lautet im Grunde: Verbessere deine sozialen Fähigkeiten, indem du rausgehst und mit anderen interagierst.

     

    Ähnlich wie Datingapps die eben vielleicht nur ein kurzer Trend waren, kann es doch auch
    mit Partnerschaftsverhalten oder Geburtenraten sein, würdest Du eine potentielle Partner-
    in in einen Club, Bar oder Kneipe einladen? Ich würde da eher gemütlichere Orte oder Akti-
    vitäten vorschlagen bei denen man sich näher kommen kann....

    wenn man sich hier auf GE umschaut entziehen sich viele Nutzer*innen der Verwertungs-
    logik und treffen sich eher zu Ausflügen, Spieleabende etc. pp. was wohl nicht in die Sta-
    tistik von Dr. K. einfließt? Genauso wie ich in meiner Jugend eher in den Jugendklub um 
    die Ecke anstelle in Kneipen etc. gegangen bin, außerhalb der Öffnungszeiten haben wir
    uns davor getroffen und uns unterhalten oder etwas unternommen, unser Geld insge-
    samt zusammen gehalten und dann nicht auf jede Xbeliebige Party gegangen sondern 
    zu persönlichen Highlights wie das Konzert der Lieblingsband etc. wo man dann eben 
    auch mal mehr ausgegeben hat, so dass es mich nicht verwundert, wenn Clubs etc.
    in denen wenig los ist, eben auch nicht lange durchhalten...
       

  • 09.02.26, 18:21

    Seine Botschaft lautet im Grunde: Verbessere deine sozialen Fähigkeiten, indem du rausgehst und mit anderen interagierst.

    Ich habe mal in das Video reingeschaut.

     

    Ich gebe zu Bedenken, dass es ein amerikanischer Psychiater in New York ist. 
    Wer schon mal in New York war, eine der größten Metropolen der Welt, der weiß, dass dies dort sehr anonym ist...dazu ticken Amerikaner anders als wir Europäer... und ein Psychiater erklärt mir aus Erzählungen mit "Patienten" wie Dating funktioniert. 

    Das ist so, als wenn mir ein katholischer Priester/Nonne erzählt wie Sexualität funktioniert. 

    Sorry, aber ein anderer Vergleich fiel mir nicht ein. 

     

    Zudem schließt Du andere Schlüsse, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben.

    Seit Corona ist ein starker Rückgang zu verzeichnen

    Das liegt daran, dass in der Corona Zeit die Menschen zuhause aufeinander gehockt haben und mehr Zeit zum "zeugen" hatten. Eine Kollegin sagte mal "Covid hat in der schneller-höher-weiter Welt mal die Bremse gedrückt und uns entschleunigt"... und die Paare hatten wieder Zeit für und miteinander. Hat aber nichts mit Dating zu tun...

     

    Frauen bekommen später Kinder und insgesamt weniger Kinder.

    Frauen bekommen später Kinder, weil die Welt gott sei dank emanzipierter geworden ist (auch wenn das Ende noch nicht erreicht ist) und Frauen endlich auch mal an sich denken und Karriere machen. Frauen sind nun mal nicht nur für Haushalt und Kinder kriegen da. Das sollte auch dem letzten Mann mal klar werden! ... hat aber auch nichts mit Dating zu tun!

     

    Verbessere deine sozialen Fähigkeiten, indem du rausgehst und mit anderen interagierst.

    Das reale Leben findet da draußen statt... nicht hier... nicht online... sondern im realen Leben. 

    Wenn du eine Partnerin hast, sitzt Du ja auch nicht mit Ihr ständig zuhause. 

    Wo ist die Wahrscheinlichkeit größer einer Frau über den Weg zu laufen... zuhause auf der Couch oder beim Spaziergang, Wandern, Shoppen, wöchentlichen Supermarkt-Einkauf, Sport, ÖPNV etc. ? 

     

    Daher muss mir das kein Psychiater erzählen, sondern einfach mal logisch nachdenken. 

     

    Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass für viele "Online-Dating" als die einzige Möglichkeit verkauft wurde in dieser Gesellschaft jemand kennenzulernen und befeuert wurde von erfolgreichen Geschichten aus 5 Ecken im Freundeskreis. Später haben viele dann erkannt, dass Dating anstrengend ist, sich immer unter Datingatmosphäre zu treffen und dieses "Verlieben" auf Knopfdruck bei vielen nicht funktioniert. Gerade aber für alleinerziehende - vorwiegend - Mütter es aber auch eine Möglichkeit ist potentielle Männer überhaupt erst mal kennenzulernen. 

     

    Schlussendlich bleibe ich nach 8 Jahren Dating dabei (bis 2023)... finde zu Dir selbst... manage Deine eigene Freizeit... knüpfe Kontakte... lerne Frauen als MitMenschen und Freunde kennen und nicht als potentielle Dating-Opfer, sei authentisch und ehrlich und irgendwann wenn Du am wenigsten damit rechnest, steht die (!) Frau vor Dir und Du weißt "sie ist es" ;-). 

  • 09.02.26, 16:55

     

     

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Es scheint? Geburtenraten haben immer wieder Schwankungen wie das Bild eben auch zeigt, 
    in Krisenzeiten achten die Menschen eben mehr auf Sicherheit als weiter Nachkommen zu zeugen...

     


    Seit Corona ist ein starker Rückgang zu verzeichnen, und normalerweise gibt es eine Zeitverzögerung zwischen dem ersten Date und der Geburt (auch wenn es nur 9 Monate sind😊).

     

    https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/natuerliche-bevoelkerungsentwicklung.html

     

    d.h. Es sieht nicht so aus, als würden die Zahlen in naher Zukunft wieder steigen; sie werden wahrscheinlich dem starken Abwärtstrend folgen.


    Zunehmende Zahl der Singles, Weniger feste, langfristige Beziehungen und Frauen bekommen später Kinder und insgesamt weniger Kinder.

    Neue Begriffe wie "Heteropessimism  (Heteropessimismus)" und "Heterofatalismus" sind in letzter Zeit entstanden.

     

    Seine Botschaft lautet im Grunde: Verbessere deine sozialen Fähigkeiten, indem du rausgehst und mit anderen interagierst.

     

  •  

    Colin:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Achso, wir haben also eine Datingkrise, weil Datingapps nicht mehr so oft genutzt werden wie 
    früher? So als ob sich Menschen ausschließlich darüber miteinander verabreden? 

     

    How Couples Meet? Data from 1930 to 2024 - The core of the data is based on a paper from Stanford University's Social Science Data and Software Social Science Data Collection.

    https://www.youtube.com/watch?v=ArlY8EKc8Vw

     

    Es scheint, als würden sich in letzter Zeit die meisten Paaren über Dating-Apps kennenlernen, doch diese verlieren an Beliebtheit. Seit Corona gehen weniger Menschen aus, und manche (vor allem jüngere) verfügen nicht über die nötigen sozialen Kompetenzen, um Kontakte zu knüpfen.
    Viele Orte, an denen sich die Menschen vor Corona trafen, sind geschlossen (Bars, Clubs, Kneipen usw.).


    Die Geburtenraten sind gesunken

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/geburtenrueckgang-deutschland.html

     

    Dr. K. meint, dass Menschen mit ausgeprägten sozialen Fähigkeiten eher Nachkommen zeugen. Der ganze Prozess sei nichts anderes als Evolution.

     

     

    Es scheint? Geburtenraten haben immer wieder Schwankungen wie das Bild eben auch zeigt, 
    in Krisenzeiten achten die Menschen eben mehr auf Sicherheit als weiter Nachkommen zu zeugen...

  • 09.02.26, 16:04 - Zuletzt bearbeitet 09.02.26, 16:07.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Achso, wir haben also eine Datingkrise, weil Datingapps nicht mehr so oft genutzt werden wie 
    früher? So als ob sich Menschen ausschließlich darüber miteinander verabreden? 

     

    How Couples Meet? Data from 1930 to 2024 - The core of the data is based on a paper from Stanford University's Social Science Data and Software Social Science Data Collection.

    https://www.youtube.com/watch?v=ArlY8EKc8Vw

     

    Es scheint, als würden sich in letzter Zeit die meisten Paaren online (inkl. über Dating-Apps) kennenlernen, doch diese verlieren an Beliebtheit. Seit Corona gehen weniger Menschen aus, und manche (vor allem jüngere) verfügen nicht über die nötigen sozialen Kompetenzen, um Kontakte zu knüpfen. Viele Orte, an denen sich die Menschen vor Corona trafen, sind geschlossen (Bars, Clubs, Kneipen usw.).  Homeoffice bedeutet, dass sich weniger Menschen am Arbeitsplatz treffen.


    Die Geburtenraten sind gesunken

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/geburtenrueckgang-deutschland.html

     

    Dr. K. meint, dass Menschen mit ausgeprägten sozialen Fähigkeiten eher Nachkommen zeugen. Der ganze Prozess sei nichts anderes als Evolution.

     

     

  • Achso, wir haben also eine Datingkrise, weil Datingapps nicht mehr so oft genutzt werden wie 
    früher? So als ob sich Menschen ausschließlich darüber miteinander verabreden? 

  • 09.02.26, 11:42

    Von KI : gibt es ein „Dating-Krise“.
     

    Ja, Experten und Umfragen deuten stark darauf hin, dass es eine weit verbreitete „Dating-Krise“ oder zumindest eine signifikante „Dating-App-Fatigue“ (Ermüdung) gibt. Studien aus dem Jahr 2024 und 2025 zeigen, dass bis zu 78 % bis 80 % der Dating-App-Nutzer, insbesondere in der Gen Z und bei Millennials, Anzeichen von emotionaler Erschöpfung durch die Online-Partnersuche zeigen

    Hier sind die Kernaspekte dieser Krise:

    • Dating-App-Burnout: Die ständige Verfügbarkeit von Profilen führt zu einer Paradoxon der Wahl, das oft in Oberflächlichkeit, "Ghosting" und Enttäuschung endet. Viele Nutzer empfinden das Wischen als anstrengenden Verwaltungsakt ("es fühlt sich an wie Arbeit") statt als soziale Aktivität.
    • Rückgang der App-Nutzung: Wegen der Frustration haben in den letzten Jahren (2023–2024) über 1,4 Millionen Menschen in Großbritannien Dating-Apps verlassen. Nutzer suchen zunehmend nach Alternativen, wie z.B. persönlichem Kennenlernen (In-Real-Life) oder professionellen Matchmakern.
    • Veränderte Erwartungen (2025): Laut Dating-Trends für 2025 suchen Singles zwar nach Liebe, sind aber desillusioniert von der "Wegwerf-Mentalität". Es gibt eine Kluft zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und dem Bedürfnis nach Bindung, was das Dating komplizierter macht.
    • Probleme für Männer: Studien weisen darauf hin, dass über 60 % der Männer unter 30 Single sind und viele frustriert über ausbleibende Matches sind, während Frauen oft von der Nachrichtenflut überwältigt sind.
    • Weg vom Dating-App-Wahn: Der Trend geht zu "Slow Dating" und bewussterem Kennenlernen, um echte Verbindungen statt nur kurzfristiger Bestätigung zu finden. 

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Dating-Krise ist real, sie ist oft eine Krise der Art und Weise, wie wir daten (durch Technologie gesteuert), was zu dem Wunsch nach menschlicherer und authentischerer Partnersuche führt. 

  •  

    Colin:

     

    Mandi:

     

    Ist doch alles Bestens, wenn das auch ein Grund sein sollte, dass die Weltbevölkerung endlich mal langsam zurückgehen sollte.

     

    Ja, und es ist besser, dass herausragende physische Beispiele der Menschheit mit einem hohen EQ ausgewählt werden als z.B. narzisstische Menschen in Machtpositionen.

     

    Meist sind es aber Narzissten die sich für die "Auserwählten" halten und wenn man zum Beispiel 
    auf den CO2- Verbrauch achtet, dann sind es vor allem die Wohlhabenden die mehr verursachen
    als der Rest der ärmeren Bevölkerung....

    Ein Mensch des reichsten 0,1 Prozent verursacht pro Tag mehr CO2-Emissionen als ein Mensch der ärmsten 50 Prozent in einem Jahr | Oxfam Deutschland

  • 08.02.26, 13:50

     

    Mandi:

     

    Ist doch alles Bestens, wenn das auch ein Grund sein sollte, dass die Weltbevölkerung endlich mal langsam zurückgehen sollte.

     

    Ja, und es ist besser, dass herausragende physische Beispiele der Menschheit mit einem hohen EQ ausgewählt werden als z.B. narzisstische Menschen in Machtpositionen.

     

  • 08.02.26, 13:32

     

    Colin:

    Ressourcen verschwinden nicht über Nacht. Es sieht so aus, als würde die Weltbevölkerung in Zukunft abnehmen – was nicht unbedingt schlecht sein muss, insbesondere angesichts schwindender Ressourcen. Erfolgreiche Partnersuche (für jüngere Menschen) wird darüber entscheiden, wessen Gene überleben und wer von den verbleibenden Ressourcen profitiert.

     

    Colin:

    Eines seiner Hauptargumente ist, dass manche Menschen aktiv ausgehen, andere kennenlernen und den Prozess der Partnersuche verstehen. Andere bleiben zu Hause im Internet und verhalten sich im Umgang mit dem anderen Geschlecht meist "mechanisch". 

     

    Er argumentiert, die erste Gruppe werde wesentlich effektiver sein, sich fortpflanzen und ihre Gene weitergeben. Die zweite Gruppe werde aussterben.  

    Ist doch alles Bestens, wenn das auch ein Grund sein sollte, dass die Weltbevölkerung endlich mal langsam zurückgehen sollte.

  • 08.02.26, 11:14 - Zuletzt bearbeitet 08.02.26, 11:38.

     

    Peter:

    Hallo Colin

    Danke fürs Teilen! Ich muss allerdings gestehen: Während der Studienautor über „natürliche Selektion beim Dating“ spricht, denke ich mir manchmal, dass wir als Menschheit vermutlich ganz andere Selektionsfaktoren überstehen müssten – zum Beispiel die ökologische Krise. Wenn wir die nicht hinkriegen, ist es wohl ziemlich egal, ob wir draußen Kontakte knüpfen oder zuhause algorithmisch optimierte Flirtstrategien studieren. 😉

     


    Ressourcen verschwinden nicht über Nacht. Es sieht so aus, als würde die Weltbevölkerung in Zukunft abnehmen – was nicht unbedingt schlecht sein muss, insbesondere angesichts schwindender Ressourcen. Erfolgreiche Partnersuche (für jüngere Menschen) wird darüber entscheiden, wessen Gene überleben und wer von den verbleibenden Ressourcen profitiert.

     

     

     

    Und was das „Aussterben“ der zweiten Gruppe betrifft: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es schon in der Steinzeit erfolgreicher war, wenn jemand aus der Höhle herauskam, statt sich die Welt nur durch den Höhleneingang anzusehen. Dafür braucht man wahrscheinlich nicht einmal eine Studie – das wirkt einfach evolutionär logisch. 😄

     

    Ich muss aber auch ehrlich sagen: Das Video habe ich selbst (noch) nicht geschaut und beziehe mich daher auf deine Zusammenfassung.

     

     

    Das ist einer seiner Hauptpunkte: Es reicht nicht, einfach nur auszugehen und sich zu verabreden, sondern man muss die Fähigkeit besitzen, eine tiefe Verbindung zum anderen Geschlecht aufzubauen. Die Menschen haben immer weniger soziale Kontakte (manche würden sagen, sie verstecken sich im Internet), und das führt zu einem Rückgang ihrer sozialen Kompetenzen.

    Ich glaube, das ist so weit gekommen, dass viele Menschen in einer virtuellen Internetwelt leben und obwohl sie gerne über das Internet kommunizieren, sie vor einem Treffen im realen Leben zurückschrecken lassen.  Kinder tun nicht, was man ihnen sagt, sondern was sie tun. Daher kann auch unsere Generation einen Einfluss auf die Fortpflanzung zukünftiger Generationen haben.


    Ich habe mal eine Studie über soziale Medien gelesen. Ihr wenig überraschendes Ergebnis war, dass es ungesund sei, das soziale Leben durch das Internet zu ersetzen, es aber vorteilhaft sei, das Internet zu nutzen, um den Freundeskreis zu erweitern und tatsächlich mehr Menschen im echten Leben kennenzulernen.

  •  

    Colin:

    Natürliche Selektion klingt so als ob der Mensch nichts ändern könnte und alles einfach 
    hinnehmen müsste, dabei liegt es doch auch an jedem selbst zu einem möglichen Part-
    ner*innen zu werden, die er/sie selbst gern "Daten" würde....

     

    Das ist wohl die entscheidende Frage. Unsere Entwicklung findet früh im Leben durch den Einfluss der Familie, insbesondere der Eltern, und von Freunden statt. Wenn unser Verhalten suboptimal ist, können wir uns dann so weit verändern, dass wir gute Beziehungen führen können, oder sind wir dazu verdammt? Der Dating-Markt scheint sehr wählerisch zu sein; schon die kleinste Unstimmigkeit kann dazu führen, dass man geghostet wird. Handelt es sich hier um eine neue Form der natürlichen Selektion, bei der emotionale Intelligenz statt körperlicher Stärke oder Macht den Ausschlag gibt?

    Es mag ja sein, dass aus einem Kind, was schlechte Erfahrungen gemacht hat, kein supertoller
    Kerl wird, denn die ganze Welt "daten" möchte, aber er kann an sich arbeiten um trotzdem ei-
    ne Partnerin zu finden, denn dies spielt sich nicht nur auf dem Datingmarkt ab und auch Frau-
    en haben mitunter Fehler, weswegen sie kompromisbereit sein sollten😉

    Dieses ganze "natürliche Selektion" ist aus meiner Sicht vor allem, ein Recht des Stärkeren, der
    den Menschen einimpft, dass sie keine Fehler haben dürfen, sich Selbstoptimieren müssten
    und sich nur über Erfolg definieren sollen, das Silicon Valley, bzw. die Techbros nutzen dies 
    schon um sich über den Rest der Menschheit zu erheben: Doku über das Silicon Valley: Von Techbros und Fieberträumen | taz.de

  • 07.02.26, 18:58

    Hallo Colin

    Danke fürs Teilen! Ich muss allerdings gestehen: Während der Studienautor über „natürliche Selektion beim Dating“ spricht, denke ich mir manchmal, dass wir als Menschheit vermutlich ganz andere Selektionsfaktoren überstehen müssten – zum Beispiel die ökologische Krise. Wenn wir die nicht hinkriegen, ist es wohl ziemlich egal, ob wir draußen Kontakte knüpfen oder zuhause algorithmisch optimierte Flirtstrategien studieren. 😉

     

    Und was das „Aussterben“ der zweiten Gruppe betrifft: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es schon in der Steinzeit erfolgreicher war, wenn jemand aus der Höhle herauskam, statt sich die Welt nur durch den Höhleneingang anzusehen. Dafür braucht man wahrscheinlich nicht einmal eine Studie – das wirkt einfach evolutionär logisch. 😄

     

    Ich muss aber auch ehrlich sagen: Das Video habe ich selbst (noch) nicht geschaut und beziehe mich daher auf deine Zusammenfassung.

     

  • 07.02.26, 17:59

    Natürliche Selektion klingt so als ob der Mensch nichts ändern könnte und alles einfach 
    hinnehmen müsste, dabei liegt es doch auch an jedem selbst zu einem möglichen Part-
    ner*innen zu werden, die er/sie selbst gern "Daten" würde....

     

    Das ist wohl die entscheidende Frage. Unsere Entwicklung findet früh im Leben durch den Einfluss der Familie, insbesondere der Eltern, und von Freunden statt. Wenn unser Verhalten suboptimal ist, können wir uns dann so weit verändern, dass wir gute Beziehungen führen können, oder sind wir dazu verdammt? Der Dating-Markt scheint sehr wählerisch zu sein; schon die kleinste Unstimmigkeit kann dazu führen, dass man geghostet wird. Handelt es sich hier um eine neue Form der natürlichen Selektion, bei der emotionale Intelligenz statt körperlicher Stärke oder Macht den Ausschlag gibt?

  • 07.02.26, 16:50 - Zuletzt bearbeitet 07.02.26, 16:57.

    Er äußert sich hauptsächlich zu den USA, erwähnt aber auch Studien in Europa und Australien.


    Eines seiner Hauptargumente ist, dass manche Menschen aktiv ausgehen, andere kennenlernen und den Prozess der Partnersuche verstehen. Andere bleiben zu Hause im Internet und verhalten sich im Umgang mit dem anderen Geschlecht meist "mechanisch". 

     

    Er argumentiert, die erste Gruppe werde wesentlich effektiver sein, sich fortpflanzen und ihre Gene weitergeben. Die zweite Gruppe werde aussterben.  Obwohl körperliche Attraktivität beiden Geschlechtern mehr Auswahlmöglichkeiten bietet, es ist eine tiefere Verbindung herzustellen, die zu guten Beziehungen und in vielen Fällen letztendlich zu Nachkommen führt.

     

    Früher begegneten die meisten Männer täglich Frauen (ob sie wollten oder nicht). Heute führen bestimmte Dinge (z. B. Corona, Homeoffice und Internet/soziale Medien) dazu, dass die Menschen immer mehr Zeit zu Hause verbringen und tendenziell länger bei ihren Eltern wohnen. Selbst am Arbeitsplatz wird es für Männer zunehmend gefährlich, Frauen anzusprechen, aus Angst vor Belästigungsvorwürfen. Männer, die nicht wissen, wie sie Kontakte knüpfen sollen, erleben dies aufgrund ihrer Unsicherheit umso häufiger.

     

    Während historisch gesehen die Fähigkeit eines Mannes, für seine Familie zu sorgen (und sie zu beschützen), ein Hauptfaktor dafür war, dass er Vater wurde, hat sich dies mehr denn je dahingehend verschoben, dass er eine emotionale Verbindung aufbauen kann.

     

    The number 1 thing that men lack

  • Haben wir eine Datingkrise? Menschen lernen sich auch in anderen Kontexten kennen...

    Natürliche Selektion klingt so als ob der Mensch nichts ändern könnte und alles einfach 
    hinnehmen müsste, dabei liegt es doch auch an jedem selbst zu einem möglichen Part-
    ner*innen zu werden, die er/sie selbst gern "Daten" würde....

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