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  • Warum Religion & Glaube nicht dasselbe sind

    Diskussion · 25 Beiträge · 1 Gefällt mir · 570 Aufrufe
    Tony aus Langnau im Emmental

    Die Religion ist das Regelwerk, das der Mensch um eine Spiritualität aufbaut. Der Glaube ist das, was oder wem der Mensch in seinem Herzen sein Vertrauen schenkt. Beide Elemente sind aus einem Menschenleben nicht weg zu denken.

     

    Sie sind wohl die grössten Einflussgrössen, mit denen wir es je zu tun haben werden. Genau darum denke ich, ist es enorm wichtig sie zu unterscheiden.

     

    Ich vermute Enwicklungsethnologisch gesehen, stammt die Religion aus dem Geschlechterkampf. Irgendeinmal hat jemand eine Keule in die Hand genommen und sich auf eine Gottheit berufen, unter die sich dann alle sammeln mussten. Auf den Geschlechterkampf komme ich, weil jede Religion von Rang und Namen, ihre grosse Mühe hat mit Mann und Frau. Ein Geschlecht wird in der Religion immer unterdrückt. Es verwundert nicht, dass es meist das physisch Schwächere ist. Es lag auf der Hand, dass der Keulenschwingende sich auf eine Dritte, allem überragende Grösse berufen musste, um überhaupt mit seinen Ansprüchen an Macht und ‚Glaubwürdigkeit‘, in der Gesellschaft durchzukommen. Daraus ist dann die Kaste der Priester erwachsen, deren Aufgabe es ist über der Religion und der darin unterworfenen Gesellschaft, für Recht und Ordnung zu sorgen.

     

    Der Glaube aber ist reine Herzenssache. Er ist mein ‚Credo‘, meine Überzeugung, nach der ich mein Denken, Sprechen und Handeln ausrichte. Wenn ich überzeugt bin, dass es keinen Gott gibt, dann ist das mein Glaube, und ich werde mich entsprechend aufführen. Der Glaube ist äusserst gefährlich. Ich kann ihm nicht entrinnen. Wir werden ziemlich haargenau zu dem werden, was wir glauben. Er ist etwas, das in unserem Un- und Unterbewussten verwurzelt ist. Glaubenssätze, die ich als 2-jähriges Kind gefasst habe, werden auch noch wirken, wenn ich meinen 100. Geburtstag feiere, sofern ich sie nicht in einer gesegneten Stunde der Erleuchtung revidiere.

     

    Meinen Glauben zu wechseln, ist um ein Vielfaches schwieriger, als einer anderen Religion beizutreten. Viele Menschen gehören einer Religion an, ohne an sie zu glauben. Die Religion bemächtigt sich verzweifelt dem Glauben, weil sie eine Existenzberechtigung sucht. Doch jede Religion ist das Werk des Menschen, währendem der Glaube ein Werk des Geistes ist. Die Frage ist nur: wessen Geistes. Schlussendlich sind sie unvereinbar.

     

    Es gibt einen Glauben der uns befreit und einen, der uns in das schlimmste Gefängnis stecken kann, das wir uns nur vorstellen können. Ich bin höchst fasziniert über die Kapazität des Menschen betreffend des Glaubens. Ich habe schon die verrücktesten Dinge gehört, auf was Menschen ihre Hoffnung setzen und da sind die Animisten, die sich vor einer hölzernen Statue niederwerfen noch die Harmlosesten.

     

    Jetzt bin ich gespannt, was deine Meinung zu diesem Thema ist.

    17.03.26, 16:36

Beiträge

  •  

    Evangelia:

     

    Tony:

     

    Liebe Evangelia
     

    Du bist dem Reich Gottes ganz nahe.

     

    Wenn es etwas gab, das Jesus gründlich auf den Sack ging, dann waren es die Schriftgelehrten und Pharisäer. Sie bewachen den Eingang, gehen selber nicht hinein und verhindern, dass ihre Schäfchen hineingehen werden.

     

    Deine Glaubenssätze sind voller ‚wenn‘ und ‚aber‘. Darum macht es auch keinen Sinn, wenn wir weiter auf ihnen herumreiten. Es ist nicht eine Frage des Kopfes, sondern des Herzens.

     

    Wenn wir nicht denken wie die Kinder, können wir das Reich nicht sehen und darum auch nicht aufnehmen. Es ist so banal, dass es für ein religiös geschultes Gehirn wie Torheit klingt. Schlussendlich ist es in Worten kaum zu fassen.

     

    Das ist eine übermenschliche Aufgabe und du hast es richtig erkannt: Du wirst die Kraft des Heiligen Geistes dafür benötigen.

     

    Darum mein Rat, wenn du dich wirklich auf die Socken machen willst: Suche dir einen ruhigen Ort. Schlage die Bibel auf und bitte Gott, dass er dir hilft und sich dir offenbart. Lies das Markus Evangelium, Wort für Wort, Satz um Satz, vom Anfang bis zum Ende. Wenn du etwas nicht verstehst, brüte über dem Satz und lass nicht locker, bis dein Herz antwortet. Das ist genau die Arbeit des Heiligen Geistes.

     

    Irgendwann wird es flutsch machen und es wird dir wie Schuppen von den Augen fallen und dein Herz wird die gute Nachricht aufnehmen können.

     

    Bitte lass es mich mich wissen, wenn es soweit ist.

     

    Tony

    Lieber Tony,

     

    uih...mir klingen die Ohren  🙉 

    Danke für deine so eindringliche Nachricht. 

    Das klang jetzt fast schon wie eine Predigt. Hallelujah...!

     

    Ich lass es dich 100%ig wissen. 

     

    Lieben Gruß,

    Evangelia 

     

    PS: Wenn ich beleidigend rüber kam, möchte ich mich entschuldigen. 

    War nicht meine Absicht. 

    Du bist auf keine Art und Weise beleidigend rüber gekommen. Andere Leser haben übrigens auch angefangen, das Markus Evangelium zu lesen ...

     

    Der Trick ist wirklich, dass du das Wort selber zu dir reden lässt. Der Heilige Geist weiss genau, wie er zu dir reden muss, und was du überhaupt im Moment aufnehmen kannst.

    Das Wort hat nicht nur die Kraft Geist und Seele zu unterscheiden, sondern die ganze Welt zu verändern ...

  • Gestern, 18:45 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 19:16.

     

    Tony:

     

    Evangelia:

    Lieber Tony,

    vielen Dank für deine, mich bewegenden Wünsche. 

    Auch ich wünsche dir alles erdenkliche Gute und noch unendlich, viele, neue, inspirierende Gedanken, Ideen und Eingebungen zu deinen noch nicht verfassten, zukünftigen Büchern. 

     

    Ich selbst habe mich vor fünf Jahren an einem Buch versucht, werde dafür wahrscheinlich noch weitere Fünf Jahre brauchen,  damit die Handlung irgendeinen, plausiblen Sinn ergibt und nochmal Fünf, um sie zu Ende zu bringen. Kurz: Bei meinem Renteneintrittsalter ist das gute Stück dann fertig. 

    Kann ich mich dann Schriftstellerin nennen? 😁😅

    Ich fürchte so wortgewandt bin ich nicht. Das überlasse ich lieber den schriftstellerischen Profis wie dir. 

     

    Evangelia ist tatsächlich mein Name und vor 50 Jahren war er gang und gebe. Drum war es nicht verwunderlich allein in meiner Klasse zwei, weitere Kids sitzen zu haben, die Evangelia und Evangelos hießen. 

     

    Zu deinen Bibelgedanken weiss ich jetzt nicht genau, auf welche Stelle du dich beziehst mit dem toten Buchstaben. Die Stelle 2.Korither 3,6 besagt, dass der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. Wir müssen nicht belehrt werden, weil wir die Salbung ( den hl. Geist) empfangen haben, der uns über alles belehrt, wenn nötig. Ohne ihn wissen wir im Umkehrschluss eben nicht alles.

    Das finde ich wichtig zu erwähnen, weil der Mensch zu Überheblichkeit neigt, die ein Einfallstor für Übles darstellt. 

    Trotz unseres so tollen, fortschrittlichen Intellektes gibt es neben Gutem und Schönen eben sehr viel Elend und Leid.

     

    Nein, mit Gesetzesbuch meinte ich nicht die Bibel. Mit Gottesgesetze meinte ich die Gebote, dessen Einhaltung auch Jesus neben dem Glauben als Notwendig fürs ewige Leben ansieht. (Mt 19, 16-26). 

    Somit steht die Botschaft Jesu eben nicht im Gegensatz zu jeder anderen Religion die Taten und Einhaltung des Gesetzes fordert. Sie fordert schon. Du hast natürlich den freien Willen. Brich die Gesetze..äh die Gebote und es geht 👇. Natürlich nur, wenn du das nicht korrigierst. 😉

    Wenn ich das Gebot der Nächstenliebe nicht praktiziere, was für ein Glauben wäre das dann? Wenn ich nicht überprüfe, welche Götter ich neben Gott habe und ihnen trotzdem fröhne, wie stark ist dann mein Glaube wirklich? 

    Mit anderen Göttern werden auch die Dinge gemeint, denen wir überwiegend unsere kostbare Lebenszeit widmen.

    Hier sind sich auch die Christen unter sich uneinig, ob jemand der zwar glaubt, aber das größte Schwein auf der Welt ist, dennoch gerettet bleibt. 

     

    Wenn ich einen Glauben habe, dann muss ich mich damit auseinandersetzen, was das für mein Leben bedeutet und was dazu gehört. Ich kann mir nicht nur die Rosinen rauspicken. 😁

     

    Das Grundproblem von dem du schreibst, ist wohl eher, ob ich meinen Glauben aus Überzeugung, dass es einen Gott gibt vor dem ich EHR-furcht ( nicht Furcht:))  haben soll. Und er wird als gerecht beschrieben, nicht als böse. Auch, wenn das alte Testament wirklich harter Tobag ist.

    Denn es heisst:" Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken. Meine Wege sind nicht eure Wege." Jesaja55, 8-9. 

    Wir können ein Wesen, was so weit über uns steht, alkrs überblicken kann gleichzeitig, mit unvorstellbaren Fähigkeiten ausgestattet ist, ewig lebend, nicht begreifen, noch dessen Entschlüsse nachvollziehen. 

    Es gibt einen Spruch:" Pisteve ke mi Erevna". 

    Wird oft falsch übersetzt in "Glaube und sei selig". Es heisst aber "Glaube und forsche".

    Mit forschen ist das Studium der Schriften gemeint. Wenn wir daher die Bibel zitieren, ist es wichtig, dass wir diese auch sehr gut kennen. So wie Jesus zu den Gelehrten und auch zum Teufel sagte:' Es steht geschrieben..." "Wisst ihr denn nicht, was geschrieben steht?"(Mt 4,10,Mt 4,7, Lk 10, 26)

    Damit die Aussagen nicht zu Halbwahrheiten werden und in die Irre führen. 

    Demnach "tötet der Buchstabe" tatsächlich. Er tötet den Glauben, wenn er aus den Kontext heraus gerissen zitiert wird oder eben ungenau ist. Deshalb braucht es den hl. Geist, der dafür sorgt, dass wir nachforschen, nachlesen und uns eben nicht darauf verlassen...das wir alles schon wissen. 

     

    Es ist so wie du sagst, dass wir uns auf die Socken machen müssen, um den befreienden Glauben zu entdecken. Aber ohne die Schriften gut zu kennen und vielleicht auch Schriften aus anderen Glaubensrichtungen zum Vergleich, studiert zu haben, wird es eine Reise im Sinne Pipi Langstumpfs. Mal hierhin, mal dahin...wie ein Blatt im Wind und ich bastel mir die Welt, wie sie mir gefällt. Der Fanatismus auf der anderen Seite ist natürlich auch nicht der richtige Weg. Aber irgendwo in der Bibel stand etwas von einem Weg. Nicht zu weit rechts, nicht zu weit links, sondern in der Mitte gehen. ( Darf man das heute überhaupt noch so schreiben oder komm ich politisch auf eine rote Liste? 😉) Ich hab die Stelle in der Bibel jetzt auch nicht mehr im Kopf. Hat glaube ich Jesus gesagt. 😁

     

     

    Das mit dem Transhumanismus als Religion finde ich auch sehr bedenklich. Diese Entfremdung, Ablehnung und ständige Optimierung des eigenen Körpers dient nur der Vorbereitung und die "Anbetung" von Technologien (übrigens auch ein anderer Gott;))  ist mir auch nicht Geheuer. 

    Ist es doch wieder mal der Versuch auch ohne den Apfel des Lebens, dass Leben künstlich zu verlängern und schlussendlich ewig leben zu können. Alles unter dem Deckmantel Krankheiten, Gebrechen und Behinderungen, die vorher sicher auch zum Teil produziert werden, zu eliminieren. 

    Ausserdem ist klar, dass all die Erkenntnisse, das gesamte Wissen nicht von unserem Gehirn, so wie es ist, gespeichert werden können. Es gibt sicher unfassbar reiche, einflussreiche Menschen die daran Interesse haben. 

    Aber vielleicht ist es so wie jemand mal sagte:" Die Hölle ist die Abwesenheit von Gott." Denn Gott, Quelle, Allmacht, nenn es wie du willst, ist die Liebe und die Freude. Trennen wir uns davon, ist jegliche Vorstellung von ewigem Leben und Allwissen vollkommen irrelevant. Sie machen dann einfach keinen Sinn mehr, wenn sie uns nicht zu dem führen, was wir eigentlich sehnlichst wünschen und erhoffen. 

     

    Mit der Fähigkeit sich selbst zu vergeben, haben sicher viele Menschen Probleme mit. Das mag daran liegen, dass sie sich selbst zu wichtig und das Leben zu ernst  nehmen. Wenn wir uns aber voll bewusst sind, dass wir hier nur sehr kurze Zeit verweilen, sind wir vielleicht eher in der Lage weicher, liebevoller und zugewandter mit uns umzugehen. 

     

    Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass wir gut sind, so wie wir sind...da ist noch reichlich Luft nach oben..aber wir sollten lernfähig und konstruktiv bleiben und das Beste geben zu dem wir fähig sind, bevor wir abdanken. 🙃 

     

    Ganz, liebe Grüße,

     

    Evangelia 

     

     

    Liebe Evangelia
     

    Du bist dem Reich Gottes ganz nahe.

     

    Wenn es etwas gab, das Jesus gründlich auf den Sack ging, dann waren es die Schriftgelehrten und Pharisäer. Sie bewachen den Eingang, gehen selber nicht hinein und verhindern, dass ihre Schäfchen hineingehen werden.

     

    Deine Glaubenssätze sind voller ‚wenn‘ und ‚aber‘. Darum macht es auch keinen Sinn, wenn wir weiter auf ihnen herumreiten. Es ist nicht eine Frage des Kopfes, sondern des Herzens.

     

    Wenn wir nicht denken wie die Kinder, können wir das Reich nicht sehen und darum auch nicht aufnehmen. Es ist so banal, dass es für ein religiös geschultes Gehirn wie Torheit klingt. Schlussendlich ist es in Worten kaum zu fassen.

     

    Das ist eine übermenschliche Aufgabe und du hast es richtig erkannt: Du wirst die Kraft des Heiligen Geistes dafür benötigen.

     

    Darum mein Rat, wenn du dich wirklich auf die Socken machen willst: Suche dir einen ruhigen Ort. Schlage die Bibel auf und bitte Gott, dass er dir hilft und sich dir offenbart. Lies das Markus Evangelium, Wort für Wort, Satz um Satz, vom Anfang bis zum Ende. Wenn du etwas nicht verstehst, brüte über dem Satz und lass nicht locker, bis dein Herz antwortet. Das ist genau die Arbeit des Heiligen Geistes.

     

    Irgendwann wird es flutsch machen und es wird dir wie Schuppen von den Augen fallen und dein Herz wird die gute Nachricht aufnehmen können.

     

    Bitte lass es mich mich wissen, wenn es soweit ist.

     

    Tony

    Lieber Tony,

     

    uih...mir klingen die Ohren  🙉 

    Danke für deine so eindringliche Nachricht. 

    Das klang jetzt fast schon wie eine Predigt. Hallelujah...!

     

    Ich lass es dich 100%ig wissen. 

     

    Lieben Gruß,

    Evangelia 

     

    PS: Wenn ich beleidigend rüber kam, möchte ich mich entschuldigen. 

    War nicht meine Absicht. 

  •  

    Evangelia:

    Lieber Tony,

    vielen Dank für deine, mich bewegenden Wünsche. 

    Auch ich wünsche dir alles erdenkliche Gute und noch unendlich, viele, neue, inspirierende Gedanken, Ideen und Eingebungen zu deinen noch nicht verfassten, zukünftigen Büchern. 

     

    Ich selbst habe mich vor fünf Jahren an einem Buch versucht, werde dafür wahrscheinlich noch weitere Fünf Jahre brauchen,  damit die Handlung irgendeinen, plausiblen Sinn ergibt und nochmal Fünf, um sie zu Ende zu bringen. Kurz: Bei meinem Renteneintrittsalter ist das gute Stück dann fertig. 

    Kann ich mich dann Schriftstellerin nennen? 😁😅

    Ich fürchte so wortgewandt bin ich nicht. Das überlasse ich lieber den schriftstellerischen Profis wie dir. 

     

    Evangelia ist tatsächlich mein Name und vor 50 Jahren war er gang und gebe. Drum war es nicht verwunderlich allein in meiner Klasse zwei, weitere Kids sitzen zu haben, die Evangelia und Evangelos hießen. 

     

    Zu deinen Bibelgedanken weiss ich jetzt nicht genau, auf welche Stelle du dich beziehst mit dem toten Buchstaben. Die Stelle 2.Korither 3,6 besagt, dass der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. Wir müssen nicht belehrt werden, weil wir die Salbung ( den hl. Geist) empfangen haben, der uns über alles belehrt, wenn nötig. Ohne ihn wissen wir im Umkehrschluss eben nicht alles.

    Das finde ich wichtig zu erwähnen, weil der Mensch zu Überheblichkeit neigt, die ein Einfallstor für Übles darstellt. 

    Trotz unseres so tollen, fortschrittlichen Intellektes gibt es neben Gutem und Schönen eben sehr viel Elend und Leid.

     

    Nein, mit Gesetzesbuch meinte ich nicht die Bibel. Mit Gottesgesetze meinte ich die Gebote, dessen Einhaltung auch Jesus neben dem Glauben als Notwendig fürs ewige Leben ansieht. (Mt 19, 16-26). 

    Somit steht die Botschaft Jesu eben nicht im Gegensatz zu jeder anderen Religion die Taten und Einhaltung des Gesetzes fordert. Sie fordert schon. Du hast natürlich den freien Willen. Brich die Gesetze..äh die Gebote und es geht 👇. Natürlich nur, wenn du das nicht korrigierst. 😉

    Wenn ich das Gebot der Nächstenliebe nicht praktiziere, was für ein Glauben wäre das dann? Wenn ich nicht überprüfe, welche Götter ich neben Gott habe und ihnen trotzdem fröhne, wie stark ist dann mein Glaube wirklich? 

    Mit anderen Göttern werden auch die Dinge gemeint, denen wir überwiegend unsere kostbare Lebenszeit widmen.

    Hier sind sich auch die Christen unter sich uneinig, ob jemand der zwar glaubt, aber das größte Schwein auf der Welt ist, dennoch gerettet bleibt. 

     

    Wenn ich einen Glauben habe, dann muss ich mich damit auseinandersetzen, was das für mein Leben bedeutet und was dazu gehört. Ich kann mir nicht nur die Rosinen rauspicken. 😁

     

    Das Grundproblem von dem du schreibst, ist wohl eher, ob ich meinen Glauben aus Überzeugung, dass es einen Gott gibt vor dem ich EHR-furcht ( nicht Furcht:))  haben soll. Und er wird als gerecht beschrieben, nicht als böse. Auch, wenn das alte Testament wirklich harter Tobag ist.

    Denn es heisst:" Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken. Meine Wege sind nicht eure Wege." Jesaja55, 8-9. 

    Wir können ein Wesen, was so weit über uns steht, alkrs überblicken kann gleichzeitig, mit unvorstellbaren Fähigkeiten ausgestattet ist, ewig lebend, nicht begreifen, noch dessen Entschlüsse nachvollziehen. 

    Es gibt einen Spruch:" Pisteve ke mi Erevna". 

    Wird oft falsch übersetzt in "Glaube und sei selig". Es heisst aber "Glaube und forsche".

    Mit forschen ist das Studium der Schriften gemeint. Wenn wir daher die Bibel zitieren, ist es wichtig, dass wir diese auch sehr gut kennen. So wie Jesus zu den Gelehrten und auch zum Teufel sagte:' Es steht geschrieben..." "Wisst ihr denn nicht, was geschrieben steht?"(Mt 4,10,Mt 4,7, Lk 10, 26)

    Damit die Aussagen nicht zu Halbwahrheiten werden und in die Irre führen. 

    Demnach "tötet der Buchstabe" tatsächlich. Er tötet den Glauben, wenn er aus den Kontext heraus gerissen zitiert wird oder eben ungenau ist. Deshalb braucht es den hl. Geist, der dafür sorgt, dass wir nachforschen, nachlesen und uns eben nicht darauf verlassen...das wir alles schon wissen. 

     

    Es ist so wie du sagst, dass wir uns auf die Socken machen müssen, um den befreienden Glauben zu entdecken. Aber ohne die Schriften gut zu kennen und vielleicht auch Schriften aus anderen Glaubensrichtungen zum Vergleich, studiert zu haben, wird es eine Reise im Sinne Pipi Langstumpfs. Mal hierhin, mal dahin...wie ein Blatt im Wind und ich bastel mir die Welt, wie sie mir gefällt. Der Fanatismus auf der anderen Seite ist natürlich auch nicht der richtige Weg. Aber irgendwo in der Bibel stand etwas von einem Weg. Nicht zu weit rechts, nicht zu weit links, sondern in der Mitte gehen. ( Darf man das heute überhaupt noch so schreiben oder komm ich politisch auf eine rote Liste? 😉) Ich hab die Stelle in der Bibel jetzt auch nicht mehr im Kopf. Hat glaube ich Jesus gesagt. 😁

     

     

    Das mit dem Transhumanismus als Religion finde ich auch sehr bedenklich. Diese Entfremdung, Ablehnung und ständige Optimierung des eigenen Körpers dient nur der Vorbereitung und die "Anbetung" von Technologien (übrigens auch ein anderer Gott;))  ist mir auch nicht Geheuer. 

    Ist es doch wieder mal der Versuch auch ohne den Apfel des Lebens, dass Leben künstlich zu verlängern und schlussendlich ewig leben zu können. Alles unter dem Deckmantel Krankheiten, Gebrechen und Behinderungen, die vorher sicher auch zum Teil produziert werden, zu eliminieren. 

    Ausserdem ist klar, dass all die Erkenntnisse, das gesamte Wissen nicht von unserem Gehirn, so wie es ist, gespeichert werden können. Es gibt sicher unfassbar reiche, einflussreiche Menschen die daran Interesse haben. 

    Aber vielleicht ist es so wie jemand mal sagte:" Die Hölle ist die Abwesenheit von Gott." Denn Gott, Quelle, Allmacht, nenn es wie du willst, ist die Liebe und die Freude. Trennen wir uns davon, ist jegliche Vorstellung von ewigem Leben und Allwissen vollkommen irrelevant. Sie machen dann einfach keinen Sinn mehr, wenn sie uns nicht zu dem führen, was wir eigentlich sehnlichst wünschen und erhoffen. 

     

    Mit der Fähigkeit sich selbst zu vergeben, haben sicher viele Menschen Probleme mit. Das mag daran liegen, dass sie sich selbst zu wichtig und das Leben zu ernst  nehmen. Wenn wir uns aber voll bewusst sind, dass wir hier nur sehr kurze Zeit verweilen, sind wir vielleicht eher in der Lage weicher, liebevoller und zugewandter mit uns umzugehen. 

     

    Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass wir gut sind, so wie wir sind...da ist noch reichlich Luft nach oben..aber wir sollten lernfähig und konstruktiv bleiben und das Beste geben zu dem wir fähig sind, bevor wir abdanken. 🙃 

     

    Ganz, liebe Grüße,

     

    Evangelia 

     

     

    Liebe Evangelia
     

    Du bist dem Reich Gottes ganz nahe.

     

    Wenn es etwas gab, das Jesus gründlich auf den Sack ging, dann waren es die Schriftgelehrten und Pharisäer. Sie bewachen den Eingang, gehen selber nicht hinein und verhindern, dass ihre Schäfchen hineingehen werden.

     

    Deine Glaubenssätze sind voller ‚wenn‘ und ‚aber‘. Darum macht es auch keinen Sinn, wenn wir weiter auf ihnen herumreiten. Es ist nicht eine Frage des Kopfes, sondern des Herzens.

     

    Wenn wir nicht denken wie die Kinder, können wir das Reich nicht sehen und darum auch nicht aufnehmen. Es ist so banal, dass es für ein religiös geschultes Gehirn wie Torheit klingt. Schlussendlich ist es in Worten kaum zu fassen.

     

    Das ist eine übermenschliche Aufgabe und du hast es richtig erkannt: Du wirst die Kraft des Heiligen Geistes dafür benötigen.

     

    Darum mein Rat, wenn du dich wirklich auf die Socken machen willst: Suche dir einen ruhigen Ort. Schlage die Bibel auf und bitte Gott, dass er dir hilft und sich dir offenbart. Lies das Markus Evangelium, Wort für Wort, Satz um Satz, vom Anfang bis zum Ende. Wenn du etwas nicht verstehst, brüte über dem Satz und lass nicht locker, bis dein Herz antwortet. Das ist genau die Arbeit des Heiligen Geistes.

     

    Irgendwann wird es flutsch machen und es wird dir wie Schuppen von den Augen fallen und dein Herz wird die gute Nachricht aufnehmen können.

     

    Bitte lass es mich mich wissen, wenn es soweit ist.

     

    Tony

  • 24.03.26, 19:57

    Religion ist Fluch und Segen zugleich. Millionen Menschen sind gestorben (worden), im Namen der Religion. Sogar im Namen von Gott! Gott hat gesagt, dass...
    Wer ist Gott den wirklich? Kann ich, kannst du das aus dem Lesen der Schriften der Religionen wirklich erleben, erfahren? Ist nach/ beim Lesen der Heiligen Schriften alles klar? Was ist Gottes Wort? Was ist Interpretation? Glaube?

    Die Auslegung der Schriften ist eben eine Auslegung, was nicht heisst, dass es auch wirklich so  

    gemeint war, im Urtext vielleicht anders war. Hierzu ein Literaturhinweis (sehr spannend!): Die Kriminalgeschichte der Bergpredigt. Vater und Sohn haben über Jahrzehnte geforscht, Lateinisch, Griechisch, Aramäisch gelernt, so dass sie die Urtexte wirklich verstehen. Manches tönt dort anders...

     

    Glauben ist eben glauben. Erleben führt zu Wissen, zu Überzeugung.

  • 24.03.26, 06:12

    Lieber Tony,

    vielen Dank für deine, mich bewegenden Wünsche. 

    Auch ich wünsche dir alles erdenkliche Gute und noch unendlich, viele, neue, inspirierende Gedanken, Ideen und Eingebungen zu deinen noch nicht verfassten, zukünftigen Büchern. 

     

    Ich selbst habe mich vor fünf Jahren an einem Buch versucht, werde dafür wahrscheinlich noch weitere Fünf Jahre brauchen,  damit die Handlung irgendeinen, plausiblen Sinn ergibt und nochmal Fünf, um sie zu Ende zu bringen. Kurz: Bei meinem Renteneintrittsalter ist das gute Stück dann fertig. 

    Kann ich mich dann Schriftstellerin nennen? 😁😅

    Ich fürchte so wortgewandt bin ich nicht. Das überlasse ich lieber den schriftstellerischen Profis wie dir. 

     

    Evangelia ist tatsächlich mein Name und vor 50 Jahren war er gang und gebe. Drum war es nicht verwunderlich allein in meiner Klasse zwei, weitere Kids sitzen zu haben, die Evangelia und Evangelos hießen. 

     

    Zu deinen Bibelgedanken weiss ich jetzt nicht genau, auf welche Stelle du dich beziehst mit dem toten Buchstaben. Die Stelle 2.Korither 3,6 besagt, dass der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. Wir müssen nicht belehrt werden, weil wir die Salbung ( den hl. Geist) empfangen haben, der uns über alles belehrt, wenn nötig. Ohne ihn wissen wir im Umkehrschluss eben nicht alles.

    Das finde ich wichtig zu erwähnen, weil der Mensch zu Überheblichkeit neigt, die ein Einfallstor für Übles darstellt. 

    Trotz unseres so tollen, fortschrittlichen Intellektes gibt es neben Gutem und Schönen eben sehr viel Elend und Leid.

     

    Nein, mit Gesetzesbuch meinte ich nicht die Bibel. Mit Gottesgesetze meinte ich die Gebote, dessen Einhaltung auch Jesus neben dem Glauben als Notwendig fürs ewige Leben ansieht. (Mt 19, 16-26). 

    Somit steht die Botschaft Jesu eben nicht im Gegensatz zu jeder anderen Religion die Taten und Einhaltung des Gesetzes fordert. Sie fordert schon. Du hast natürlich den freien Willen. Brich die Gesetze..äh die Gebote und es geht 👇. Natürlich nur, wenn du das nicht korrigierst. 😉

    Wenn ich das Gebot der Nächstenliebe nicht praktiziere, was für ein Glauben wäre das dann? Wenn ich nicht überprüfe, welche Götter ich neben Gott habe und ihnen trotzdem fröhne, wie stark ist dann mein Glaube wirklich? 

    Mit anderen Göttern werden auch die Dinge gemeint, denen wir überwiegend unsere kostbare Lebenszeit widmen.

    Hier sind sich auch die Christen unter sich uneinig, ob jemand der zwar glaubt, aber das größte Schwein auf der Welt ist, dennoch gerettet bleibt. 

     

    Wenn ich einen Glauben habe, dann muss ich mich damit auseinandersetzen, was das für mein Leben bedeutet und was dazu gehört. Ich kann mir nicht nur die Rosinen rauspicken. 😁

     

    Das Grundproblem von dem du schreibst, ist wohl eher, ob ich meinen Glauben aus Überzeugung, dass es einen Gott gibt vor dem ich EHR-furcht ( nicht Furcht:))  haben soll. Und er wird als gerecht beschrieben, nicht als böse. Auch, wenn das alte Testament wirklich harter Tobag ist.

    Denn es heisst:" Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken. Meine Wege sind nicht eure Wege." Jesaja55, 8-9. 

    Wir können ein Wesen, was so weit über uns steht, alkrs überblicken kann gleichzeitig, mit unvorstellbaren Fähigkeiten ausgestattet ist, ewig lebend, nicht begreifen, noch dessen Entschlüsse nachvollziehen. 

    Es gibt einen Spruch:" Pisteve ke mi Erevna". 

    Wird oft falsch übersetzt in "Glaube und sei selig". Es heisst aber "Glaube und forsche".

    Mit forschen ist das Studium der Schriften gemeint. Wenn wir daher die Bibel zitieren, ist es wichtig, dass wir diese auch sehr gut kennen. So wie Jesus zu den Gelehrten und auch zum Teufel sagte:' Es steht geschrieben..." "Wisst ihr denn nicht, was geschrieben steht?"(Mt 4,10,Mt 4,7, Lk 10, 26)

    Damit die Aussagen nicht zu Halbwahrheiten werden und in die Irre führen. 

    Demnach "tötet der Buchstabe" tatsächlich. Er tötet den Glauben, wenn er aus den Kontext heraus gerissen zitiert wird oder eben ungenau ist. Deshalb braucht es den hl. Geist, der dafür sorgt, dass wir nachforschen, nachlesen und uns eben nicht darauf verlassen...das wir alles schon wissen. 

     

    Es ist so wie du sagst, dass wir uns auf die Socken machen müssen, um den befreienden Glauben zu entdecken. Aber ohne die Schriften gut zu kennen und vielleicht auch Schriften aus anderen Glaubensrichtungen zum Vergleich, studiert zu haben, wird es eine Reise im Sinne Pipi Langstumpfs. Mal hierhin, mal dahin...wie ein Blatt im Wind und ich bastel mir die Welt, wie sie mir gefällt. Der Fanatismus auf der anderen Seite ist natürlich auch nicht der richtige Weg. Aber irgendwo in der Bibel stand etwas von einem Weg. Nicht zu weit rechts, nicht zu weit links, sondern in der Mitte gehen. ( Darf man das heute überhaupt noch so schreiben oder komm ich politisch auf eine rote Liste? 😉) Ich hab die Stelle in der Bibel jetzt auch nicht mehr im Kopf. Hat glaube ich Jesus gesagt. 😁

     

     

    Das mit dem Transhumanismus als Religion finde ich auch sehr bedenklich. Diese Entfremdung, Ablehnung und ständige Optimierung des eigenen Körpers dient nur der Vorbereitung und die "Anbetung" von Technologien (übrigens auch ein anderer Gott;))  ist mir auch nicht Geheuer. 

    Ist es doch wieder mal der Versuch auch ohne den Apfel des Lebens, dass Leben künstlich zu verlängern und schlussendlich ewig leben zu können. Alles unter dem Deckmantel Krankheiten, Gebrechen und Behinderungen, die vorher sicher auch zum Teil produziert werden, zu eliminieren. 

    Ausserdem ist klar, dass all die Erkenntnisse, das gesamte Wissen nicht von unserem Gehirn, so wie es ist, gespeichert werden können. Es gibt sicher unfassbar reiche, einflussreiche Menschen die daran Interesse haben. 

    Aber vielleicht ist es so wie jemand mal sagte:" Die Hölle ist die Abwesenheit von Gott." Denn Gott, Quelle, Allmacht, nenn es wie du willst, ist die Liebe und die Freude. Trennen wir uns davon, ist jegliche Vorstellung von ewigem Leben und Allwissen vollkommen irrelevant. Sie machen dann einfach keinen Sinn mehr, wenn sie uns nicht zu dem führen, was wir eigentlich sehnlichst wünschen und erhoffen. 

     

    Mit der Fähigkeit sich selbst zu vergeben, haben sicher viele Menschen Probleme mit. Das mag daran liegen, dass sie sich selbst zu wichtig und das Leben zu ernst  nehmen. Wenn wir uns aber voll bewusst sind, dass wir hier nur sehr kurze Zeit verweilen, sind wir vielleicht eher in der Lage weicher, liebevoller und zugewandter mit uns umzugehen. 

     

    Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass wir gut sind, so wie wir sind...da ist noch reichlich Luft nach oben..aber wir sollten lernfähig und konstruktiv bleiben und das Beste geben zu dem wir fähig sind, bevor wir abdanken. 🙃 

     

    Ganz, liebe Grüße,

     

    Evangelia 

     

     

  •  

    Stefan:

     

    Tony:

     

    Vielen Dank, Sabine, für dein offenes Herz. Ja, ich habe sie mehrmals gelesen. Leider wurde durch sie schon so viel Unfug getrieben, dass ich verstehen kann, wenn sich Menschen von ihr abwenden, und dann darin auch noch Jesus zu entdecken, scheint mir fast ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Aber es soll tatsächlich jeden Tag geschehen ...

    Psychosen finden sich an jeder Ecke und nur allzu bereitwillig wird eine neue in Anspruch genommen, wenn die Alte Druckstellen entwickelt..

    Psychosen sind ein schreckliches Beispiel eines Gefängnisses seiner selbst ...

  • 23.03.26, 10:09

     

    Tony:

     

    Sabine:

    Hallo Tony, 

    Ja, ich habe die Bibel fast komplett durchgelesen. Jesus ist einzigartig.  Er macht den Weg zu Gott frei. Nicht durch Leistung, wie bei anderen Glaubensrichtungen, sondern durch Glauben an Jesus bin ich errettet und werde in der Ewigkeit bei ihm sein und darf auch hier in der Welt erfahren, wie Gott mein Leben überblickt und mir Ratgeber ist.

    2.) Mit " das habe ich erlebt", meinte ich, dass ich in meiner Ehe (mein Mann ist 2024 verstorben), erlebt habe, dass reden, Vergebung und treu zusammen halten, Probleme überwinden hilft. Wir sind alle nicht perfekt, da geht es nicht ohne Vergebungsbereitschaft in Liebe. 

    Hast du die Bibel gelesen? LG Sabine 

    Vielen Dank, Sabine, für dein offenes Herz. Ja, ich habe sie mehrmals gelesen. Leider wurde durch sie schon so viel Unfug getrieben, dass ich verstehen kann, wenn sich Menschen von ihr abwenden, und dann darin auch noch Jesus zu entdecken, scheint mir fast ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Aber es soll tatsächlich jeden Tag geschehen ...

    Psychosen finden sich an jeder Ecke und nur allzu bereitwillig wird eine neue in Anspruch genommen, wenn die Alte Druckstellen entwickelt..

  •  

    Sabine:

    Hallo Tony, 

    Ja, ich habe die Bibel fast komplett durchgelesen. Jesus ist einzigartig.  Er macht den Weg zu Gott frei. Nicht durch Leistung, wie bei anderen Glaubensrichtungen, sondern durch Glauben an Jesus bin ich errettet und werde in der Ewigkeit bei ihm sein und darf auch hier in der Welt erfahren, wie Gott mein Leben überblickt und mir Ratgeber ist.

    2.) Mit " das habe ich erlebt", meinte ich, dass ich in meiner Ehe (mein Mann ist 2024 verstorben), erlebt habe, dass reden, Vergebung und treu zusammen halten, Probleme überwinden hilft. Wir sind alle nicht perfekt, da geht es nicht ohne Vergebungsbereitschaft in Liebe. 

    Hast du die Bibel gelesen? LG Sabine 

    Vielen Dank, Sabine, für dein offenes Herz. Ja, ich habe sie mehrmals gelesen. Leider wurde durch sie schon so viel Unfug getrieben, dass ich verstehen kann, wenn sich Menschen von ihr abwenden, und dann darin auch noch Jesus zu entdecken, scheint mir fast ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Aber es soll tatsächlich jeden Tag geschehen ...

  •  

    Evangelia:

    Hallo Tony,

     

    "Glaubenssätze, die ich als 2jähriges Kind..., sofern ich sie in einer gesegneten Stunde der Erleuchtung revidiere".. 😂😂 Den Satz werde ich mir merken!!!

     

    Ich habe mich auch schon gefragt, ob nicht irgendwann, irgendwo, irgendwelche Männer beschlossen haben, die Frau zu "bändigen", indem sie sich auf eine höhere Macht beliefen, die Männer bevorzugt. 

    Allein beim Sündenfall wird offenbar übersehen, dass die Frau zumindest Bedenken geäußert hat, während Adam, der NEBEN ihr war, einfach in den Apfel biss, den sie ihm reichte. Sie hat ihn diesen ja nicht in den Mund gestopft....🙄

    Aber gut. Lassen wir dieses Thema. 

    Es gibt viele Ungereimtheiten in der Bibel, die selbst der Bibelkreis auch nicht eindeutig und ganz ohne Interpretationen auskommend, zu beantworten weiss. 

    Leider musste ich feststellen, dass mein Egiosmus offenbar größer ist als mein Glaube. Denn ich kann beim besten Willen nicht so leben, wie es dort "gewünscht" wird. Was mir bei dem Versuch eine Menge Selbstzweifel und Schuldgefühle einbrachte und in vielerlei Hinsicht lähmend auf Aktivitäten wirkte. Shit happens! 

    Und dennoch habe ich festgestellt, wie jeder Andere auch, dass das Leben Einem manchmal ziemlich durcheinander wirbelt. Gerade heutzutage wo richtig-falsch, gut-böse gern verdreht wird, erscheint mir der christliche Glaube und damit eben auch die Bibel eine Möglichkeit zu sein, wieder Licht ins Dunkel zu bringen, einen roten Faden in Allem zu finden, sich neu aufzustellen. 

    Die Bibel ist in ihren Anweisungen und "Geboten", die ich eher Gottesgesetze nenne, klar. Und Klarheit tut Not.

    Von Kirchen halte ich nicht wirklich viel, aber auch hier gibt Gemeinschaften, die sich um Einander kümmern. Um Alte und Junge. Besonders Junge, die oftmals orientierungslos, mediensüchtig umherirren. Sie sind unsere Zukunft. Drum finde ich solch bibeltreue Gemeinschaften gar nicht so verkehrt. Wenn sie nicht fanatisch agieren. 

     

    Zu den anderen Religionen kann ich nicht wirklich etwas zu beisteuern. 

     

    Ich selbst finde es wichtig an etwas zu glauben, was über Allem steht. Weil es einen übergeordneten Sinn gibt. Weil in sehr dunkler Stunde dies Halt und Kraft geben kann, in einer Form, die wir nirgendwo sonst erhalten (können). 

    Wozu sonst sollten wir uns die Mühe machen morgends aufzustehen, wenn wir an nichts glauben? Wenn doch eh alles vergänglich ist, was wir tuen und danach nichts mehr ist, ausser der Auflösung?

    Wie uns was wir glauben...Nun das muss jeder selbst entscheiden und manchmal in erhellenden Momenten kann sich dieser tatsächlich wandeln. 

     

    Du schreibst.." Es gibt einen Glauben, der uns befreit und einen, der uns in das schlimmste Gefängnis stecken kann, das wir uns nur vorstellen können". 

    Welche Zwei meinst du? 

     

    Lieben Gruß,

     

    Evangelia 

     

     

     

     

     

     

    Liebe Evangelia
     

    Was für ein schöner Text. Vielen Dank für das Teilen deiner Gedanken.
     

    Ich fürchte ich werde dich enttäuschen müssen. Mit einem solchen Vornamen, wenn er denn deiner ist, werde ich dir niemals das Wasser reichen können.
     

    Du beziehst dich auf die Bibel und ich nehme an auf die darin enthaltene Botschaft von Jesus dem Christus und du dich als Christin bezeichnen dürftest. Die Bibel ist ein spezielles Buch, denn sie sagt über sich selbst, dass der Buchstabe tot sei. Sie sagt sogar, dass wir nicht belehrt werden müssen, weil wir schon alles wüssten. Ihre Aufgabe dürfte also eine ganz andere sein, als nur die eines Gesetzbuches.
     

    Ich glaube ganz egal, ob wir uns als Christen, Katholiken, Protestanten, Baptisten, Islamisten, Buddhisten oder als irgendetwas bezeichnen, das Grundproblem bleibt immer dasselbe. Entweder praktiziere ich meinen Glauben aus der Furcht vor einem bösen Gott oder an der Freude an ihm.
     

    Die Botschaft von Jesus ist tatsächlich eine interessante, weil sie in ihrer zentralen Aussage nur Glauben fordert, was ganz im Gegensatz zu jeder anderen Religion steht. Alle Religionen fordern Taten und die Einhaltung des Gesetzes. Leider hat die Kirche aus dieser Botschaft wieder eine Religion gemacht, ja eigentlich ganz viele Religionen. So bleiben viele Bibelkreise genau in diesem Dilemma stecken.

     

    So denke ich, liebe Evangelia, es bleibt uns nichts anderes übrig als uns selber auf die Socken zu machen, um diesen befreienden Glauben zu entdecken.

     

    Die Antwort zu deiner letzten Frage betreffend des schlimmsten Gefängnisses des Glaubens: Jede Lüge, der wir unseren Glauben schenken steckt uns in ein Gefängnis unserer selbst. Das kann so weit gehen, dass ich glaube Dank eines Sprengstoffgürtels um meinen Bauch, mich nach seiner Zündung 24 Jungfrauen im Paradies erwarten. Die neuste Religion ist die des Transhumanismus. Die Leute glauben tatsächlich dass sie Dank der Verschmelzung unseres Körpers mit dem Computer und mit Hilfe der Technokratie die Welt nicht nur retten, sondern in ein neues Zeitalters des Friedens und Wohlstandes führen werden, ganz egal wie viele Menschenleben das kosten wird.

     

    Es erübrigt sich jetzt wohl noch näher auf den befreienden Glauben einzugehen. Er ist ganz einfach: Entweder du glaubst, dass Jesus für deine Sünden am Kreuz gestorben ist und empfängst seine Vergebung und das ewige Leben, oder du lässt es bleiben.

     

    Vielleicht wirst du dir selber auch noch vergeben müssen. Aber wenn du das glaubst, bist du vom Gesetz befreit und darfst ein befreites, fröhliches Leben leben, ganz egal, was um uns geschieht, oder welche Fehler wir uns wieder geleistet haben.

     

    Ich wünsche dir ein befreites, fröhliches Leben, befreit von Zwängen und voller Liebe deines Gottes, den Menschen und der ganzen Schöpfung um dich herum.

     

    Tony

  • Hallo Tony, 

    Ja, ich habe die Bibel fast komplett durchgelesen. Jesus ist einzigartig.  Er macht den Weg zu Gott frei. Nicht durch Leistung, wie bei anderen Glaubensrichtungen, sondern durch Glauben an Jesus bin ich errettet und werde in der Ewigkeit bei ihm sein und darf auch hier in der Welt erfahren, wie Gott mein Leben überblickt und mir Ratgeber ist.

    2.) Mit " das habe ich erlebt", meinte ich, dass ich in meiner Ehe (mein Mann ist 2024 verstorben), erlebt habe, dass reden, Vergebung und treu zusammen halten, Probleme überwinden hilft. Wir sind alle nicht perfekt, da geht es nicht ohne Vergebungsbereitschaft in Liebe. 

    Hast du die Bibel gelesen? LG Sabine 

  • 21.03.26, 20:46

    Hallo Tony,

     

    "Glaubenssätze, die ich als 2jähriges Kind..., sofern ich sie in einer gesegneten Stunde der Erleuchtung revidiere".. 😂😂 Den Satz werde ich mir merken!!!

     

    Ich habe mich auch schon gefragt, ob nicht irgendwann, irgendwo, irgendwelche Männer beschlossen haben, die Frau zu "bändigen", indem sie sich auf eine höhere Macht beliefen, die Männer bevorzugt. 

    Allein beim Sündenfall wird offenbar übersehen, dass die Frau zumindest Bedenken geäußert hat, während Adam, der NEBEN ihr war, einfach in den Apfel biss, den sie ihm reichte. Sie hat ihn diesen ja nicht in den Mund gestopft....🙄

    Aber gut. Lassen wir dieses Thema. 

    Es gibt viele Ungereimtheiten in der Bibel, die selbst der Bibelkreis auch nicht eindeutig und ganz ohne Interpretationen auskommend, zu beantworten weiss. 

    Leider musste ich feststellen, dass mein Egiosmus offenbar größer ist als mein Glaube. Denn ich kann beim besten Willen nicht so leben, wie es dort "gewünscht" wird. Was mir bei dem Versuch eine Menge Selbstzweifel und Schuldgefühle einbrachte und in vielerlei Hinsicht lähmend auf Aktivitäten wirkte. Shit happens! 

    Und dennoch habe ich festgestellt, wie jeder Andere auch, dass das Leben Einem manchmal ziemlich durcheinander wirbelt. Gerade heutzutage wo richtig-falsch, gut-böse gern verdreht wird, erscheint mir der christliche Glaube und damit eben auch die Bibel eine Möglichkeit zu sein, wieder Licht ins Dunkel zu bringen, einen roten Faden in Allem zu finden, sich neu aufzustellen. 

    Die Bibel ist in ihren Anweisungen und "Geboten", die ich eher Gottesgesetze nenne, klar. Und Klarheit tut Not.

    Von Kirchen halte ich nicht wirklich viel, aber auch hier gibt Gemeinschaften, die sich um Einander kümmern. Um Alte und Junge. Besonders Junge, die oftmals orientierungslos, mediensüchtig umherirren. Sie sind unsere Zukunft. Drum finde ich solch bibeltreue Gemeinschaften gar nicht so verkehrt. Wenn sie nicht fanatisch agieren. 

     

    Zu den anderen Religionen kann ich nicht wirklich etwas zu beisteuern. 

     

    Ich selbst finde es wichtig an etwas zu glauben, was über Allem steht. Weil es einen übergeordneten Sinn gibt. Weil in sehr dunkler Stunde dies Halt und Kraft geben kann, in einer Form, die wir nirgendwo sonst erhalten (können). 

    Wozu sonst sollten wir uns die Mühe machen morgends aufzustehen, wenn wir an nichts glauben? Wenn doch eh alles vergänglich ist, was wir tuen und danach nichts mehr ist, ausser der Auflösung?

    Wie uns was wir glauben...Nun das muss jeder selbst entscheiden und manchmal in erhellenden Momenten kann sich dieser tatsächlich wandeln. 

     

    Du schreibst.." Es gibt einen Glauben, der uns befreit und einen, der uns in das schlimmste Gefängnis stecken kann, das wir uns nur vorstellen können". 

    Welche Zwei meinst du? 

     

    Lieben Gruß,

     

    Evangelia 

     

     

     

     

  • 18.03.26, 21:23

    Lieber Tony,

     danke für dein Schreiben und dein Bemühen, Leute zum Verstehen zu bringen.

    ich sehe das wie du. Es gab einen Punkt, wo ich mich fragte an was du genau denkst. Mehr möchte ich im Moment gar nicht schreiben. Ich bin sehr müde nach einem vollen Tag mit Herausforderungen.

    Ich werde früh schlafen gehen.

     Ich wünsche dir viel Kraft und Freude bei deinen Unternehmungen.  Béatrice

  •  

    Franziska:

    Du sprichst von Glaubenssätzen, die sehr früh im Leben entstehen, durchs Elternhaus, Erziehung und das Umfeld.

    Was unser Denken, Fühlen und Handel sehr beeinflusst.

    Die Religion kann unabhängig davon bestehen.

    Diese gibt eine Richtung vor einen Rahmen. Menschen brauchen diese Orientierung, Halt.

     

     

    Jede Religion fordert ihre Glaubenssätze. Die Frage ist, ob ich diese verinnerlichen will. Wenn ich es nicht tue, gehöre ich zu denen, die sich zu einer Religion zählen, aber nicht wirklich daran glauben. Eine Religion ohne Kompromisse gibt es nicht. Man kann durchaus auch an Gott glauben, ohne einer Religion anzugehören. 

  •  

    Sabine:

    Hallo Tony, 

    Ja, Glaube ist eine persönliche Beziehung zu Gott/Jesus. Ich habe den christlichen Glauben mit 35 Jahren ganz neu erfahren. Die Bibel ✝️ ist das tollste Buch der Welt.

    Immer mehr entdecke ich, wie Gott/Jesus denkt und dass ich durch meinen Glauben an Jesus Beziehung zu Gott haben darf,

    als Ratgeber unerreichbar. Im Gebet = Gespräch mit meinem himmlischen Vater darf ich ALLES sagen, er gibt mir Antworten: aus dem Bibeltext, in Gedanken, in Erlebnissen, in seinem Wirken in meinem Leben. 

    Gott hat sich zwischen Ehemann und Ehefrau die Innigste Gemeinschaft vorgestellt. 🎁Verantwortung füreinander, Liebe,💞Vergebungsbereitschaft leben....

    Da Mann und Frau soooo VERSCHIEDEN sind,  ERGÄNZEN sie sich perfekt! Gott hat sich die Ehe nie als Kampf vorgestellt. Unser Egoismus kann aber mit Liebe und Gottes Hilfe 🙏überwunden werden. WENN jeder auch den Anderen im Blick behält. REDEN hilft da sehr!!!  😃

    Ich habe es erlebt! 

    Ich wünsche dir, dass du vielleicht anfängst, die Bibel zu lesen und zu beten. Gott wird sich zu erkennen geben.

    Übrigens kann jeder schon in der Natur sehen, dass es einen Schöpfer gibt. Gott!

    Kein Möbelstück usw. entsteht von alleine. 

    Ich danke dann dem Tischler dafür,  nie dem "Tisch". Ich wünsche euch Gottes Hilfe beim Suchen und Finden des Sinn im Leben und Sterben....  Für HEUTE einen wunderschönen Tag ☀️🎉🎁

    Liebe Grüße von Sabine 

    Hallo Sabine,

    Vielen Dank für deine Zeilen.

    Buddha, Mohammed, Moses und Jesus sind alles grosse Religionsstifter. Ich würde sehr gerne mit jedem von ihnen mal ein Bier trinken gehen, wenn du das unter persönlicher Beziehung verstehst. Mit Buddha wäre es sicher am langweiligsten, mit Mohammed zu gewaltätig, mit Moses zu altväterisch, ... aber mit Jesus könnte es tatsächlich spannend werden. Aber eben, diese Herren weilen im Moment nicht auf Erden.

    Hast du die Bibel schon mal von Anfang bis zum Schluss durchgelesen? Jede Religion hat ihre Schriften, aber die wenigsten ihrer Anhänger lesen und studieren sie. Und was genau meinst du mit 'ich habe es erlebt'?

    LG Tony

  • 18.03.26, 14:15

     

    Alberto:

     

    Stefan:

     

    Denkst Du nicht, dass Menschen wenigstens einmal die Probleme selbst lösen sollten, die sie verursachen?
    Warum sollte "Gott" da eingreifen?

    Da möchte ich etwas zu sagen. 

     

    Menschen auf niedrigeren Entwicklungsebenen haben (mehr) Schwierigkeiten sich ihre Eigenverantwortung bewusst zu machen und lagern das eher aus, suchen Begründungen für ihr Handeln. Sie zeigen zum Beispiel auf Mitmenschen, handeln 'im Auftrag', weil es ein 'Befehl' oder ihr 'Job' ist, weil es ihre 'Religion' vorgibt... 

     

    Es bedarf Reife für sein Handeln einzustehen und zu sagen „Ich habe x getan und trage dafür die Verantwortung sowie ggf.die Konsequenz. Ich bemühe mich die Situation zu verbessern.”

     

    Womöglich ist es dann auch so, dass anstatt (auch) selbst aktiv zu werden, auf Unterstützung von außen gehofft wird.  

    Schön, schön.
    Betrachte Dich als gegrüßt <3
    "Hoffnung", Glauben und Träume, sind Fallen in dieser Welt. Impulskontrolle muss jeden Tag erneuert werden.

  • 18.03.26, 13:55

     

    Stefan:

     

    Mia:

     

    im Augenblick sollten wir um Hilfe bitten damit diese Kriege aufhören und  die Menschen in Frieden und Freiheit leben können. Aus den Religionen sind so viele unnötige Kriege entstanden  und es reicht langsam

     

    Denkst Du nicht, dass Menschen wenigstens einmal die Probleme selbst lösen sollten, die sie verursachen?
    Warum sollte "Gott" da eingreifen?

    Da möchte ich etwas zu sagen. 

     

    Menschen auf niedrigeren Entwicklungsebenen haben (mehr) Schwierigkeiten sich ihre Eigenverantwortung bewusst zu machen und lagern das eher aus, suchen Begründungen für ihr Handeln. Sie zeigen zum Beispiel auf Mitmenschen, handeln 'im Auftrag', weil es ein 'Befehl' oder ihr 'Job' ist, weil es ihre 'Religion' vorgibt... 

     

    Es bedarf Reife für sein Handeln einzustehen und zu sagen „Ich habe x getan und trage dafür die Verantwortung sowie ggf.die Konsequenz. Ich bemühe mich die Situation zu verbessern.”

     

    Womöglich ist es dann auch so, dass anstatt (auch) selbst aktiv zu werden, auf Unterstützung von außen gehofft wird.  

  • Hallo Tony, 

    Ja, Glaube ist eine persönliche Beziehung zu Gott/Jesus. Ich habe den christlichen Glauben mit 35 Jahren ganz neu erfahren. Die Bibel ✝️ ist das tollste Buch der Welt.

    Immer mehr entdecke ich, wie Gott/Jesus denkt und dass ich durch meinen Glauben an Jesus Beziehung zu Gott haben darf,

    als Ratgeber unerreichbar. Im Gebet = Gespräch mit meinem himmlischen Vater darf ich ALLES sagen, er gibt mir Antworten: aus dem Bibeltext, in Gedanken, in Erlebnissen, in seinem Wirken in meinem Leben. 

    Gott hat sich zwischen Ehemann und Ehefrau die Innigste Gemeinschaft vorgestellt. 🎁Verantwortung füreinander, Liebe,💞Vergebungsbereitschaft leben....

    Da Mann und Frau soooo VERSCHIEDEN sind,  ERGÄNZEN sie sich perfekt! Gott hat sich die Ehe nie als Kampf vorgestellt. Unser Egoismus kann aber mit Liebe und Gottes Hilfe 🙏überwunden werden. WENN jeder auch den Anderen im Blick behält. REDEN hilft da sehr!!!  😃

    Ich habe es erlebt! 

    Ich wünsche dir, dass du vielleicht anfängst, die Bibel zu lesen und zu beten. Gott wird sich zu erkennen geben.

    Übrigens kann jeder schon in der Natur sehen, dass es einen Schöpfer gibt. Gott!

    Kein Möbelstück usw. entsteht von alleine. 

    Ich danke dann dem Tischler dafür,  nie dem "Tisch". Ich wünsche euch Gottes Hilfe beim Suchen und Finden des Sinn im Leben und Sterben....  Für HEUTE einen wunderschönen Tag ☀️🎉🎁

    Liebe Grüße von Sabine 

  • 18.03.26, 10:22

     

    Mia:

     

    im Augenblick sollten wir um Hilfe bitten damit diese Kriege aufhören und  die Menschen in Frieden und Freiheit leben können. Aus den Religionen sind so viele unnötige Kriege entstanden  und es reicht langsam

     

    Denkst Du nicht, dass Menschen wenigstens einmal die Probleme selbst lösen sollten, die sie verursachen?
    Warum sollte "Gott" da eingreifen?
    Wenn jeder ein federleichtes Herz hätte, dann würde sich das mit globalem Frieden von alleine ergeben.
    Menschlicher Opportunismus verhindert das. 

     

  • 17.03.26, 23:33

    Kürzlich hat mich ein (vom Erscheinungsbild her eher ausländischer) Taxifahrer gefragt, ob gläubig und religiös dasselbe sind. Ich vermute, er denkt über die berühmten "Ungläubigen" nach.

     

    Ich habe ihm vereinfacht gesagt:

    Gläubig ist, wer an eine Macht glaubt, die sein Schicksal lenkt (und sei es der Zufall...)

    Religiös ist, wer glaubt, diesen Verlauf durch Einhaltung bestimmter Rituale beeinflussen zu können

     

    Religion (zumindest die sogenannten Hauptreligionen) ist ein Teufelszeug, das viele Konflikte ausgelöst hat (oder halt von Herrschern als Motivation herangezogen wurde, um die Untertanen anzustacheln - die hätten sich ansonsten nicht mit flammendem Herzen eingesetzt).

  • 17.03.26, 23:10
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Maresa wieder gelöscht.

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