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  • Ist das Leben wirklich so kompliziert wie wir denken ?

    Diskussion · 53 Beiträge · 7 Gefällt mir · 1.142 Aufrufe
    Qasem aus Karlsdorf-Neuthard

    Ich bin 35 Jahre alt… (eigentlich zu jung ;)  )

    Und gestern hatte ich plötzlich einen Moment – einen dieser stillen, beinahe unmerklichen – in dem ich sah, dass ich alt bin, so alt, dass manches nicht mehr möglich ist…

    So, dass Wege sich schließen, noch bevor ich sie überhaupt gegangen bin und das Leben leiser wird, enger, begrenzter…


     

    Und dann kam die nächste Frage, fast schwerer als die erste:

    Was soll das alles eigentlich?


     

    Dieser ständige Wechsel aus Stress und Mühe, Arbeit, leid, die kleine und große Schmerzen…


     

    Dingen, die uns ermüden, die uns tragen.

    Auch schöne Dinge, ja auch alle schöne Dinge…


     

    Und am Ende?

    Was passiert? 


     

    Ich spreche nicht von einem Danach, nicht von Ewigkeit, nicht von Erleuchtung oder irgendeinem Erwachen, das alles erklärt.


     

    Vielleicht endet es einfach. Still. Endgültig. Und vielleicht spielt es keine Rolle, wie.


     

    Also: Wo ist der Sinn?

    Gibt es überhaupt einen?


     

    Oder… ist das Leben selbst der Sinn?

    Nicht als etwas, das man verstehen muss, sondern als etwas, das man einfach leben muss!


     

    Vielleicht geht es gar nicht darum, nur das Schöne zu sammeln und erleben sondern auch die unschöne…


     

    Vielleicht sind wir hier, um alles zu berühren, erleben was es gibt:

    das Leichte und das Schwere,

    das Warme und das Kalte,

    das, was uns aufblühen lässt – und das, was uns herausfordert.


     

    Alles. Einfach wirklich alles.


     

    Nicht nur die süßen Dinge zu finden und ständig nur die nehmen und erleben, wie Schokolade – und das andere ganz zu vermeiden, wie Brokkoli ;)  ( oder umgekehrt).


     

    EINFACH ALLES ERLEBEN, WAS WIR HIER ERLEBEN KÖNNEN/DÜRFEN… 

    Je mehr davon, besser…

     

    keine Ahnung, ich weiß es nicht, dachte  ist es so wie ich denke… oder? Wie siehst du das? 

    28.03.26, 15:33 - Zuletzt bearbeitet 28.03.26, 16:00.

Beiträge

  • Gestern, 15:04

     

    Ute:

     

    Ines:

     

    Du schreibst, ihm ginge es zu gut, der Text wäre undurchdacht und selbstmitleidig (in einem anderen Post). Das finde ich erstaunlich und anmaßend. Ich persönlich habe kein Selbstmitleid aus dem Text herausgelesen, nur völlig normale Fragen, die sich schon viele von uns gestellt haben. Und wie willst du beurteilen, ob es ihm zu gut geht? Und steht dir das überhaupt zu?

     

    Aber davon abgesehen - was ist verkehrt daran, sich solche Gedanken zu machen? Und was ist verkehrt daran, diese Gedanken, auch wenn sie vielleicht noch nicht total durch und durchgedacht sind, einfach mal zu teilen? Ich habe mich schon oft mit anderen Menschen über genau solche Fragen ausgetauscht und dies immer als sehr bereichernd erlebt. 

     

    Oder steht es nur Menschen zu, sich Sinnfragen zu stellen, die schwere Schicksalsschläge hinnehmen mussten? Ich glaube nicht. ;-)

     

    Weißt du, was uns unterscheidet?

    Mich hat meine heftige Reaktion selbst erschrocken und ich wollte wissen, warum. Ich habe da auch noch ein bisschen weiter mit der KI diskutiert. Du möchtest dich nur reiben und mich verurteilen.

     

    Ich finde Ines hat in allen Punkten recht und hat es auch sehr höflich formuliert. Deine Beiträge sind hingegen oft von oben herab, sehr urteilend und anmaßend. Ist mir bei den Diskussionen schon öfters aufgefallen. Zudem scheinst du zwar gut austeilen zu können, aber nicht einstecken zu können, wie man an der Reaktion jetzt wieder sieht. 

     

    Ich finde, wenn man nichts Konstruktives beizutragen hat, sollte man einfach weiterscrollen.

  • 30.03.26, 23:23 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 00:15.

    Dass mit meinem Alter für bestimmte Erlebnisse nicht mehr die Zeit ist, tut mir manchmal weh, obwohl ich weiss, "es ist nicht mehr".

    Erlebnisse, die nicht mehr möglich sind. Und auch Erlebnisse, mit denen mitschwingt, "...Hätte ich manches (etwas) anders machen können?"

     

    Unser Leben schwingt (unterschiedlich) nach.

     

    Verschiedene Erinnerungen, Gedanken und Gefühle...

    Vieles kann ich gut sein lassen, aber manchmal kommt es: "...wenn ich das...von damals...als ich so "jung" war, noch einmal erleben könnte, das wär schön!"

     

    Unser Leben schwingt unterschiedlich nach!

     

    Und Jetzt:

    Goethe meint: "...Ach, zwei Seelen, wohnen in meiner Brust..."

     

    "Einfach alles" nur so er/leben, dass es sich leicht (nicht oberflächlich) anfühlt, genussvoll ist, nur das Gute ausschöpfend und dem  "Schwereren" "einfach" so wenig wie möglich "Angriffsfläche" bieten.... "Einfach" im Guten lebendig sein und bleiben....

    Ich sehne mich oft so sehr danach?

     

    Und dann dieser Alltag.

    Immer komme ich auch an meine Grenzen. Erlebnisse, Momente, unvorhergesehen Dinge, die mich herausfordern, auf die ich nicht (ganz) vorbereitet bin. Es werden "Aktivitäts...Passivitäts...Qualitäten", Gedanken, Gefühle, Regungen... "verlangt", die ich nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln kann.

    Manchmal mache ich es besonders gut, manchmal brauche ich mehrere Anläufe, bis ich herausfinde, wie es geht. Manchmal mache ich es falsch. Oder ich habe keine Ahnung, wie ich es machen soll. Und stehe an!

    Bin unruhig, mache mir Sorgen, bin unzufrieden.

    Leben ist mühsam.

     

    Immer wieder werde ich mit meinen Schwächen und Grenzen konfrontiert.

    Mit Situationen, die mich besonders fordern oder überfordern.

     

    Und Fragen: "Hat es mir an Aufmerksamkeit gefehlt? Hätte ich früher reagieren können? Hätte ich gelassener sein können?...."

     

    Ich glaube, es gäbe manchmal Spielraum... nach oben!

    Und es gibt gute Tage, wo mir alles leichter fällt. Und mühsamere Tage und Phasen.

     

    "Insgesamt aber!"... stehen mir einfach genau "die Möglichkeiten" zur Verfügung, die ich habe!

    Ich kann mich so gut es geht meinen "Fähigkeiten" anvertrauen, mich auf sie berufen und mein "Gefühl für mich" präsent "halten" (...mich immer wieder von neuem einladen): "Sei mit aller Aufmerksamkeit, aller Seele, allem Geist, allen Geistern und Intuitionen "da". Wie du bist!"

     

    Zu Hohes Anfordern?

    Hochleistungssport?

    Über-Disziplin?

     

    Wie möchte ich es machen?

    Wie gehe ich damit um, dass ich begrenzt bin?

    Dass ich manches nicht so schaffe, wie ich es mir wünsche?

    Dass zu mir und meinem Leben Rückschläge, Sorgen und Leiden dazugehören?

     

    Unausweichlich!

     

    "Ruhe in der Kraft" fällt mir ein.

    Ich beruhe mich auf mich.

    Ich vertraue mir.

    ...Bleibe aufmerksam und offen.

    Auch für das, was mich an meine Grenzen bringen möchte...und kann.

    Vielleicht möchte, "darf" oder "lasse" ich mich an meine Grenzen kommen?

     

    Immer noch hohe Ziele!?

     

    Vielleicht spüre ich gerade deshalb auch der Sehnsucht immer wieder nach, dass mein Leben ganz von selbst gehen kann und "nur leicht" ist?

     

    Beidem möchte ich mich annehmen, mich stellen.

    Dem Schweren und dem Leichten!

    Aufmerksamer...gelassener?

     

    Dafür braucht es ein grosses Herz.

    Ob ich es habe?

    Es braucht mich!

    Ich kümmere mich darum?

    (Um meine Grösse?)

    Mehr kann ich nicht tun!

     

    Es wird nie nur alles leicht sein!

    Es wird demnächst nur alles leicht sein!

     

    Beides ist auszuhalten!

    Und immer wieder in meine Ruhe zurückkehren.

    Ruhig werden. Und leicht.

    Und aus dieser Ruhe "hinausgehen".

     

     

    Ich weiss genau, wie das geht!

    Manchmal mache ich es, und ich merke, wie gut es mir tut.

     

    Oft bleibe ich zu lange im Unruhigen, in den Sorgen und im Unfrieden mit mir.

     

     

    Wie möchte ich es machen?

    Menschlich...wäre möglich.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • 30.03.26, 20:35

    vor meinem balkon-fenster brannte mal ein busch. ich dachte zuerst an einen kindersherz, aber dann sprach gott zu mir : rette die menschheit.

     

    ich lachte und antwortete, erstens habe- hatte ich genug selbst probleme, zweitens hast du keines meiner gebete erhört und mir jemals geholfen, drittens endet man bei solchen aktionen immer unalive als märtyrer.

     

    ich habe abgelehnt. ich wusste im vorfeld es erwartet mich keine bestrafung.

  • 30.03.26, 20:25

    Liebe Nanda, das habe ich alles schon ausprobiert. Sogar beim TV schauen mit Kopfhörer höre ich jeden Lärm durch vor allem die täglichen Sirenen und so. Mir würde nur ein Wohnungswechsel außerhalb der Stadt helfen, so kompliziert muss es ja auch nicht sein um mir das zu ermöglichen, ansonsten bin ich eines Tages hier weg, weil ich es wirklich nicht mehr aus halte. Viele Dinge werden in der heutigen Zeit sehr umständlich gemacht und das macht mich sehr sehr aggressiv auch anderen gegen über. Das möchte ich nicht, deswegen ziehe ich mich komplett zurück, weil ich niemanden weh tun will. Ich brauche einfach nur Ruhe usw. Keiner hilft mir wirklich, weil ich es einfach nicht mehr schaffe und das macht mich innerlich fertig. In der Eifel wäre nicht schlecht, aber in der Stadt ist es einfach nicht meines. Verstehen tut es nur keiner...

  • 30.03.26, 20:22

    Und WEIL wir um DIE Endlichkeit wissen, sollten wir das Leben als DAS betrachten, was es ist: Ein sehr großes Geschenk🎁❗️

  • 30.03.26, 20:15 - Zuletzt bearbeitet 30.03.26, 20:16.

     

    Mandi:

     

    Gela94:

    Nur wir Menschen quälen uns bis zum unausweichlichen, bitteren  Ende rum. Sicher kann man sich im Laufe des Lebens die bis dahin verbleibende Zeit verschönern, aber die meisten haben nicht das Glück, automatisch rechtzeitig auszuscheiden.

     

    Entschuldigung für meine nüchterne Einschätzung. Aber ich für meinen Teil beneide die Tiere.

     

    Ego und Empathie machen das. Tiere haben das teilweise auch, aber nicht die Möglichkeiten, das Leben so zu strecken wie wir.

     

    Da müssen wir dann schon bei den Tieren eingreifen, was ja auch immer mehr gemacht wird. Krebsbehandlungen für Haustiere und ähnliche Dinge. Ende des Neides auf die Tiere.

    O-Ton "in der Natur!"

    Unsere Haus- und Nutztiere leben nicht in ihrem natürlichen Habitat!

  • 30.03.26, 20:11

     

    Gela94:

    Nur wir Menschen quälen uns bis zum unausweichlichen, bitteren  Ende rum. Sicher kann man sich im Laufe des Lebens die bis dahin verbleibende Zeit verschönern, aber die meisten haben nicht das Glück, automatisch rechtzeitig auszuscheiden.

     

    Entschuldigung für meine nüchterne Einschätzung. Aber ich für meinen Teil beneide die Tiere.

     

    Ego und Empathie machen das. Tiere haben das teilweise auch, aber nicht die Möglichkeiten, das Leben so zu strecken wie wir.

     

    Da müssen wir dann schon bei den Tieren eingreifen, was ja auch immer mehr gemacht wird. Krebsbehandlungen für Haustiere und ähnliche Dinge. Ende des Neides auf die Tiere.

  • 30.03.26, 20:09

     

    Gela94:

    Der eigentliche Sinn des Lebens  ist es, den Fortbestand zu sichern ... entweder durch Nachwuchs und/oder "Hilfe bei der Aufzucht" in den verschiedensten Formen. Da spielt das ICH keine Rolle.

     

    Ein Bewusstsein für die eigene Persönlichkeit haben - nach bisherigen Erkenntnissen - nur einzelne "auserkorene" Tierarten ... ich erinnere mich an meinen Dackel, der verwirrt hinter den Fernseher schaute, wenn auf dem Bildschirm ein Hund bellte. Ein Schimpanse dagegen greift an die eigene Nase, wenn er im Spiegel dort einen Farbklecks sieht. Unabhängig davon gilt immer der erste Absatz.

     

    Die Natur hat das "Problem" effizient gelöst, indem sie aus welchem Grunde auch immer nicht oder nicht mehr lebensfähige Individuen einfach "aussortiert".  Nur wir Menschen quälen uns bis zum unausweichlichen, bitteren  Ende rum. Sicher kann man sich im Laufe des Lebens die bis dahin verbleibende Zeit verschönern, aber die meisten haben nicht das Glück, automatisch rechtzeitig auszuscheiden. 

     

    Entschuldigung für meine nüchterne Einschätzung. Aber ich für meinen Teil beneide die Tiere.

     

    /community/friendseek/forum/freizeit/sonstiges/8760/ist-das-leben-wirklich-so-kompliziert-wie-wir-denken?reply=178296&page=2 

     

    Nein, nicht nüchtern, sondern sehr reif - Danke 🙏❗️

  • 30.03.26, 20:04

    Der eigentliche Sinn des Lebens  ist es, den Fortbestand zu sichern ... entweder durch Nachwuchs und/oder "Hilfe bei der Aufzucht" in den verschiedensten Formen. Da spielt das ICH keine Rolle.

     

    Ein Bewusstsein für die eigene Persönlichkeit haben - nach bisherigen Erkenntnissen - nur einzelne "auserkorene" Tierarten ... ich erinnere mich an meinen Dackel, der verwirrt hinter den Fernseher schaute, wenn auf dem Bildschirm ein Hund bellte. Ein Schimpanse dagegen greift an die eigene Nase, wenn er im Spiegel dort einen Farbklecks sieht. Unabhängig davon gilt immer der erste Absatz.

     

    Die Natur hat das "Problem" effizient gelöst, indem sie aus welchem Grunde auch immer nicht oder nicht mehr lebensfähige Individuen einfach "aussortiert".  Nur wir Menschen quälen uns bis zum unausweichlichen, bitteren  Ende rum. Sicher kann man sich im Laufe des Lebens die bis dahin verbleibende Zeit verschönern, aber die meisten haben nicht das Glück, automatisch rechtzeitig auszuscheiden. 

     

    Entschuldigung für meine nüchterne Einschätzung. Aber ich für meinen Teil beneide die Tiere.

     

  • 30.03.26, 19:07

    Liebe Sarah, ich erinnere mich, dass Du Deine verzweifelte Situation schon mal hier geschildert hast. Ich weiss auch nicht, was ich Dir raten kann, und wenn ich es richtig gelesen habe, hast Du zum Glück auch professionelle Hilfe.

    Vielleicht kannst Du über den Computer Dich mit anderen Menschen austauschen- einfach um Dich ein wenig abzulenken?

    Für den Lärm könntest Du ein Pamirkopfhörer tragen.

    Ich wünsche Dir viel Kraft.

     

    Liebe Grüsse Nanda

  • 30.03.26, 16:31

    Die Sache ist die, das ich hier unbedingt aus diesem Blindenheim weg möchte, wo natürlich auch sehende wohnen. Da ich es ueberhaupt nicht mehr Ertrage, wegen dem ganzen Lärm und so. Aber mal ehrlich, ist es wirklich so kompleziert, die Türen leise zu Schliessen? Den ganzen Tag von früh bis spät hört man nur noch diese Türen. Mein Betreuer und meine autisten Therapeutin regelen das auch nicht, obwohl ich das mehrmals erwähnt hatte. Da ich ja nur hier wohne und heim angestellten nicht für mich zuständig sind. Ist das jetzige leben schon sehr kompleziert. Welche Möglichkeiten gibt es noch zu wohnen und wer wäre jederzeit für mich da wenn ich Hilfe brauche, auch wenn es eine rund um die Uhr Betreuung wäre? Mein bewo ist ja auch nur begrenzt verfügbar und ich brauche auf jeden Fall immer jemanden der bei mir ist, wegen aengste und so. Meine Eltern können auch nicht immer da sein. Wenn es in paar Jahren nicht besser wird und nichts ergibt, werde ich leider in eine Klinik ziehen müssen. Wäre in meinen Augen die bessere Lösung. Auch wenn ich mir mein leben anders vorgestellt hatte. Das einzige was ich in meinem leben möchte hat nichts mit Geld oder Luxus zutun. Wenn man diesen einen Menschen gefunden hat mit dem man zusammen leben kann ist das schon das wertvollste und genau das fehlt mir. Was mach ich stattdessen, ich geh nur Frust shoppen und troeste mich beim essen. Aber das wird wahrscheinlich mit der Therapie und in der Ambulanz hoffentlich besser werden. Auch wenn es noch ewig dauert..

  • 30.03.26, 13:20
    ✗ Dieser Inhalt wurde von thomas wieder gelöscht.
  • 30.03.26, 08:10

    Und Sarah, Du gibst die Verantwortung einfach ab... untermauert mit neg. Einstellungen.

     

    Du musst Dein Leben selber gestalten, und jeder kann allein leben, wenn er gesund ist. Auch Du.

     

    Übernimm volle Selbstverantwortung. Dann kommt es gut!!

  • 30.03.26, 07:11

    Sarah, löse Dein Lebensziel auf, verwerfen es, ersetze es nicht (!!!) und alles kommt in den Fluss.

    Probiere es mal aus... Vielleicht sind meine spontane Gedanken richtig.

    Das Ziel blockiert Dich, behaupte ich mal einfach so. LG Nanda

  • 29.03.26, 21:44

    Ich habe jetzt etwas länger über legt was ich schreiben soll und dann ist mir eingefallen das ich gerade eine sehr schwere Zeit durch mache und mich sehr viele Dinge belasten womit ich einfach nicht zurecht finde. Zum leben brauche ich andere Personen und ich habe bereits Themen angesprochen, aber einiges bleibt noch ungeklärt. Auch ich bin irgendwie an der Zeit angelangt wo es einfach nicht weiter geht und mit vielen Dingen muss ich alleine klar kommen und da zählt auch die Einsamkeit dazu. Was mich unter anderem auch sehr runter zieht. Versuche mit anderen in Kontakt zu treten, fällt mir sehr schwer und mit Ablehnungen kann ich sehr schlecht um gehen. Ich hoffe nur das es bald irgendwie besser wird und ich wieder Freude am leben haben kann. Keine Ahnung ob es einfach nur am alter liegt und sein Lebensziel noch nicht erreicht hat. Wenn einfach nur die biologische uhrtickt und einfach nur unterzeitdruck steht, da man es noch nicht erreicht hat. Eigentlich bin ich ein Mensch der nicht alleine leben kann und dafür keine kraft hat. Da unter anderem auch das heute leben sehr schwer geworden ist, keine Ahnung wie man die Tage durch bringen soll usw. Das Schicksal entscheidet...

  • 29.03.26, 20:55

    Hi Quasem,

    die Sinnesfrage verfolgt mich bereits seit meiner Kindheit, da meine Mutter bei einer Religionsgemeinschaft sehr aktiv ist...

    Als ich mich als Jugendliche davon abgewandt habe, verlor ich den Sinn, dann bin ich einfach viele Jahre ohne zu denken durchs Leben gerannt, damit mich nicht die Panik übermannt, nun mit viel Abstand sinniere ich wieder mehr darüber weshalb ich hier bin...

     

    das mit den Möglichkeiten die sich nun nicht mehr bieten, kann ich voll nachvollziehen, bin halt weiblich, Mitte 40 😅, da ist es für vieles zu spät.

    Auch ich denke oft dass der Weg sozusagen das Ziel ist, so wie es viele Religionen lehren, aber leider vom Gedanken getrieben Menschen zu kontrollieren...

    Doch wenn ich Nachts in die Sterne schaue kommt mir mein Weg und mein Leben doch sehr unbedeutend vor...

    Finde es toll das Du Dir Zeit nimmst über diese Dinge nachzudenken, "trotz" Deines Alters. Liebe Grüße 

  • 29.03.26, 19:09

     

    Faunaflora:

    Als ich in deinem Alter war, habe ich auch ähnliche Fragen gestellt; nach dem Sinn des Lebens, nach dem Ziel des Lebens.

    Aber im Grunde haben diese Fragen nichts gebracht, außer Stress.

     

    Jetzt in meinem Alter sind zwar auch Fragen geblieben, aber der Stress von früher ist weg.

    Und die Notwendigkeit darauf eine perfekte Antwort zu finden ist geringer geworden.

     

    Lebe dein Leben so wie es kommt und dann kommen die Antworten von selbst 🍀

    Nur eines kann man tatsächlich ändern, indem man lernt, Zufriedenheit zu finden.

     

    Ich wünsche dir alles Gute 🍀

     

    Diese Frage stellt sich (vermutlich) jeder Mensch im Laufe seines Lebens.
    Aber wer könnte sie beantworten?
    Das kann ja jede Person nur für sich selbst beantworten.
    Nein -  nicht einmal das, wie man sieht.

    Weder gibt es DIE Antwort, noch DEN Sinn.

  • 29.03.26, 18:28 - Zuletzt bearbeitet 29.03.26, 18:29.

     

    Michael:

     

    Nanda:

    Das stimmt. Guter Gedanke. Ohne Hilfe kann man als Baby nicht überleben. Also rutscht man direkt unselbstständig in eine Abhängigkeit und startet so das Leben- und am Ende im hohen Alter ist es oft wieder ähnlich. Man braucht Hilfe. 

    Wer immer uns erfunden hat- wahre Freiheit wurde nie wirklich angedacht.

     

    Insofern gibt es gar kein "wahres Leben"... was immer das für Dich bedeutet Coke.  Denn wir brauchen Nahrung, sauberes Wasser, frische Luft, Bewegung- keine Gedanken zu machen geht demzufolge gar nicht.

    Ich sehe das Problem eher darin dass unsere Spaß und Party - Gesellschaft keine lebenswichtigen Aufgaben mehr hat. Für mich war es selbstverständlich dass ich eine Berufsausbildung mache, 40 - 50 Stunden die Woche arbeite, heiraten, 2 Kinder mit - großziehen, Haus und Garten geschaffen. Ich hatte keine Zeit darüber nachzudenken was der Sinn des Lebens ist.

    @michael

     

    jetzt siehst du wozu das geführt hast, du bist hier gelandet, und das bedeutet nichts gutes 

  • 29.03.26, 18:25

    Als ich in deinem Alter war, habe ich auch ähnliche Fragen gestellt; nach dem Sinn des Lebens, nach dem Ziel des Lebens.

    Aber im Grunde haben diese Fragen nichts gebracht, außer Stress.

     

    Jetzt in meinem Alter sind zwar auch Fragen geblieben, aber der Stress von früher ist weg.

    Und die Notwendigkeit darauf eine perfekte Antwort zu finden ist geringer geworden.

     

    Lebe dein Leben so wie es kommt und dann kommen die Antworten von selbst 🍀

    Nur eines kann man tatsächlich ändern, indem man lernt, Zufriedenheit zu finden.

     

    Ich wünsche dir alles Gute 🍀

     

  • 29.03.26, 17:15 - Zuletzt bearbeitet 29.03.26, 17:16.

    ich möchte den begriff sinn  aus unterschiedlichen gründen  vermeiden, aber meine antwortet lautet glücklich sein. dh ich würde mein leben immer so gestalten, dass ich glücklich-zufrieden bin.

     

    um folgender antwort vorzubeugen , schreibt jetzt nicht "man kann aber nicht immer glücklich sein und-oder es muss auch (gibt)  auch schlechte zeiten , dass leben ist nicht immer schön, tiefschläge gehören zum leben  "................

     

    das ändert nämlich nichts an meinem ursprünglichen ziel-bestreben.

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