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  • Welcher Fortschritt ist eigentlich ein Rückschritt?

    Diskussion · 154 Beiträge · 7 Gefällt mir · 1.759 Aufrufe
    Alica aus Düsseldorf

    Wir leben in einer Zeit, in der für jedes menschliche Bedürfnis eine technische Lösung erfunden wird. Nur weil etwas praktisch ist, heißt es nicht, dass es gut ist. Macht es uns zu besseren Menschen, wenn wir uns hinter Computern, wissenschaftlichen Studien und Technologien verstecken? Die Meinung von sogenannten "Experten" wird kritiklos übernommen, als ob es unsere eigene wäre. Wir verlernen selbst zu denken, unsere Gedanken zu Papier zu bringen und aus Fehlern Konsequenzen zu ziehen. Zudem finde ich, dass wir in vielen Bereichen früher schon viel weiter entwickelt waren und ab dem Punkt hätten aufhören müssen, uns die Arbeit aus Bequemlichkeit von Maschinen abnehmen zu lassen.

     

    Ist also vieles in der heutigen Zeit eher zum Nachteil unserer menschlichen Entwicklung? 

    05.04.26, 20:19 - Zuletzt bearbeitet 05.04.26, 20:23.

Beiträge

  • 11.04.26, 14:27

     

    Mandi:

     

    Maresa:

    Mit welcher "Berechtigung" verdient:e ein Schumi €33.000 /min., ein Fußballspieler SO viel Geld, oder denken wir einfach mal an Influenzer:innen 🫣❗️ABER: WER konsumiert diese "Künste", so dass sie als solche herausragende🫣 "eingestuft" und so viel Anerkennung "verdienten"? DARÜBER darf man getrost einmal nachdenken, 

    Wie du sagst, würde niemand zusehen, zuhören, entsprechende "Kanäle" (Achtung, Wortspiel!) verfolgen, müssten sich die Personen andere Jobs suchen.

     

    Diese Konsumation ist nur möglich durch den Kapitalismus, der die meisten Menschen im "Westen" ein wenig am Kapital teilhaben lässt. So viel, dass das Geld schön zirkulieren kann und immer ein Teil beim "vielen Geld" hängen bleibt.

     

    Es bringt nichts, die Menschen bis aufs Blut auszusaugen, denn was hat das Kapital von unproduktiven Leichen?

     

    Und am allerbesten ist es, wenn die Leute ihr Geld freiwillig für Lustgewinn hergeben, um ihre öden Job zu vergessen.

     

    Gut, öde Jobs sind immer nötig. Aber ich hatte mal die Idee, man könnte jeden Menschen von 18 bis 65 (ausg. entsprechend Invalide) dazu verpflichten, 1 Tag pro Woche "öde Arbeit" zu machen. Die restlichen 3 Tage die gelernte Arbeit und 3 Tage frei.

    Mandi NEIN, wir leben in einem Land, in dem JEDER  A L L E S  werden KANN, WENN ER WILL!!!! ... selbst über einen "nachgeordneten" Weg!

    Dass wir als Gesellschaft unser Bildungssystem überdenken sollten, bin ich völlig d'accord: ALLE Kinder ab 4. Lebensjahr in eine Vorschule, ... 1 Jahr "Spreu vom Weizen trennen", sodann BESONDERE Förderung der "Bedürftigeren" - ggf. 1 Jahr später einschulen: Chancengleichheit schaffen!

  • 11.04.26, 14:15

     

    Maresa:

    Mit welcher "Berechtigung" verdient:e ein Schumi €33.000 /min., ein Fußballspieler SO viel Geld, oder denken wir einfach mal an Influenzer:innen 🫣❗️ABER: WER konsumiert diese "Künste", so dass sie als solche herausragende🫣 "eingestuft" und so viel Anerkennung "verdienten"? DARÜBER darf man getrost einmal nachdenken, 

    Wie du sagst, würde niemand zusehen, zuhören, entsprechende "Kanäle" (Achtung, Wortspiel!) verfolgen, müssten sich die Personen andere Jobs suchen.

     

    Diese Konsumation ist nur möglich durch den Kapitalismus, der die meisten Menschen im "Westen" ein wenig am Kapital teilhaben lässt. So viel, dass das Geld schön zirkulieren kann und immer ein Teil beim "vielen Geld" hängen bleibt.

     

    Es bringt nichts, die Menschen bis aufs Blut auszusaugen, denn was hat das Kapital von unproduktiven Leichen?

     

    Und am allerbesten ist es, wenn die Leute ihr Geld freiwillig für Lustgewinn hergeben, um ihre öden Job zu vergessen.

     

    Gut, öde Jobs sind immer nötig. Aber ich hatte mal die Idee, man könnte jeden Menschen von 18 bis 65 (ausg. entsprechend Invalide) dazu verpflichten, 1 Tag pro Woche "öde Arbeit" zu machen. Die restlichen 3 Tage die gelernte Arbeit und 3 Tage frei.

  •  

    Maresa:

    Einmal abgesehen davon, dass das eigentliche Thema in eine politische Diskussion übergegangen ist, wird von den immer Gleichen eine linke Politik propagiert, die unter dem Deckmäntelchen einer neuen heilsbringenden Demokratie "NACHHALTIGKEIT" vortäuschen soll; tatsächlich jedoch würde DIE Gießkanne mit Roundup gefüllt 😔❗️ 

    Demokratie setzt ein gewisses Mass an Gleichheit voraus, denn in den USA gibt es zum Beispiel 
    schon Vorschläge, das Frauenwahlrecht wieder abzuschaffen oder das jeder Haushalt nur noch 
    eine Stimme erhält!

    Warum aber mehr Demokratie oder eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes für dich wie 
    Pestizide wirken, müsstest Du mal erklären!

    Maresa:

    Eine sozial-VERTRÄGLICHE Gesellschaft KANN NUR funktionieren,  indem JEDER seinen Fähigkeiten entsprechend beschäftigt werden kann und "mitgenommen" wird ! Ein User führte gestern das feine Beispiel eines:r Chirurgen:in und eines: Kassierer:in an: Sie sind eben nur einseitig austauschbar, aber beide sind wichtige Bestandteil des Systems. 

    Eine sozial-VERTRÄGLICHE Gesellschaft besteht aus "Kaisern, Königen, Bediensteten, Arbeitern und Clowns 🤡😉" u.v.m., in der selbst DIE, die den Halt verloren haben, aufgefangen werden! Dass aber genau DIE Haltlosen das System beklagen, erschließt sich mir nicht!

    Warum glaubst Du, dass nur "Haltlose" das "System" beklagen? Selbst der Chirug, der aus meiner
    Sicht sicher mehr als eine Kassier*in verdienen sollte, hat kein solches Vermögen wie diejenigen 
    die in den Konzernzentralen sitzen oder gar einfach nur Anteile der Konzerne besitzen!

     

    Maresa:

     

    Mandi:

     

    "Die Gier is a Hund!"

    Auf allen Ebenen.

    ... oder doch so viel🤦‍♀️:

    Mit welcher "Berechtigung" verdient:e ein Schumi €33.000 /min., ein Fußballspieler SO viel Geld, oder denken wir einfach mal an Influenzer:innen 🫣❗️ABER: WER konsumiert diese "Künste", so dass sie als solche herausragende🫣 "eingestuft" und so viel Anerkennung "verdienten"? DARÜBER darf man getrost einmal nachdenken, und nicht über den/die Unfallchirurg:in, der/die nach umfangreichem Studium und forderndem Weg  dann als Oberarzt:ärztin mitunter 16 Stunden am Tisch steht und Leben rettet!

    Wenn eine Oberärzt*in 16 Stunden arbeitet, dann läuft in der Klinik grundsätzlich etwas schief, 
    weil je länger man über die 8 Stunden arbeitet, umso mehr Flüchtigkeitsfehler schleichen sich
    ein!

  • 11.04.26, 13:46

     

    Mandi:

     

    Maresa:

    Dass aber genau DIE Haltlosen das System beklagen, erschließt sich mir nicht!

    "Die Gier is a Hund!"

    Auf allen Ebenen.

    ... oder doch so viel🤦‍♀️:

    Mit welcher "Berechtigung" verdient:e ein Schumi €33.000 /min., ein Fußballspieler SO viel Geld, oder denken wir einfach mal an Influenzer:innen 🫣❗️ABER: WER konsumiert diese "Künste", so dass sie als solche herausragende🫣 "eingestuft" und so viel Anerkennung "verdienten"? DARÜBER darf man getrost einmal nachdenken, und nicht über den/die Unfallchirurg:in, der/die nach umfangreichem Studium und forderndem Weg  dann als Oberarzt:ärztin mitunter 16 Stunden am Tisch steht und Leben rettet!

  • 11.04.26, 13:12

     

    Mandi:

     

    Maresa:

    Dass aber genau DIE Haltlosen das System beklagen, erschließt sich mir nicht!

    "Die Gier is a Hund!"

    Auf allen Ebenen.

    Das ist so 😔❗️... noch 1000-13 Zeichen übrig, aber ich lass' das lieber 😳                                    

  • 11.04.26, 13:01

     

    Maresa:

    Dass aber genau DIE Haltlosen das System beklagen, erschließt sich mir nicht!

    "Die Gier is a Hund!"

    Auf allen Ebenen.

  • 11.04.26, 12:40 - Zuletzt bearbeitet 11.04.26, 12:41.

    "Wer mit 16 kein Kommunist ist, hat kein Herz! Wer mit 25 immer noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!"

    - J.-B. SHAW -

     

     🙋‍♀️

  • 11.04.26, 12:04 - Zuletzt bearbeitet 11.04.26, 12:55.

    Eine sozial-VERTRÄGLICHE Gesellschaft KANN NUR funktionieren,  indem JEDER seinen Fähigkeiten entsprechend beschäftigt werden kann und "mitgenommen" wird ! Ein User führte gestern das feine Beispiel eines:r Chirurgen:in und eines: Kassierer:in an: Sie sind eben nur einseitig austauschbar, aber beide sind wichtige Bestandteil des Systems. 

    Eine sozial-VERTRÄGLICHE Gesellschaft besteht aus "Kaisern, Königen, Bediensteten, Arbeitern und Clowns 🤡😉" u.v.m., in der selbst DIE, die den Halt verloren haben, aufgefangen werden! Dass aber genau DIE Haltlosen das System beklagen, erschließt sich mir nicht!

  • 11.04.26, 11:44

     

    Paul:

     

    Elena:

    Mit heutigen technischen Errungenschaften können wir uns den Systemwechsel ruhig leisten: vom Kapitalismus zur Ressourcenverteilung nach gesellschaftlichem Beitrag/ Nachhaltigkeit eigener Existenz. 

    Aus Bequemlichkeit arbeiten die Menschen für eine kleine organisierte Gruppe mehr als es in der Tat gebraucht wird und checken das nicht.

    Fazit: Hier bringt es nichts gesellschaftsrelevante Themen zu diskutieren. Die Willkür dieser Plattform sorgt für Einseitigkeit.

    Doch doch. Es gibt verschiedene Menschen hier, sie lesen mit, lassen sich von diesen Themen bewegen, bewegen und verändern selbst ihr soziales Umfeld in ihrer eigenen Art und Weise. Auf die Formulierungen kommt es an und auf die Umsetzbarkeit der Ideen. Aber auf jeden Fall merke ich positive Veränderungen bei sehr vielen Menschen, welche hier ab und zu tummeln. Es tut sich was, langsam, aber sicher.

  • 11.04.26, 11:44
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Elena wieder gelöscht.
  • 11.04.26, 10:59

     

    Elena:

    Mit heutigen technischen Errungenschaften können wir uns den Systemwechsel ruhig leisten: vom Kapitalismus zur Ressourcenverteilung nach gesellschaftlichem Beitrag/ Nachhaltigkeit eigener Existenz. 

    Aus Bequemlichkeit arbeiten die Menschen für eine kleine organisierte Gruppe mehr als es in der Tat gebraucht wird und checken das nicht.

    Fazit: Hier bringt es nichts gesellschaftsrelevante Themen zu diskutieren. Die Willkür dieser Plattform sorgt für Einseitigkeit.

  • 11.04.26, 10:49

    Einmal abgesehen davon, dass das eigentliche Thema in eine politische Diskussion übergegangen ist, wird von den immer Gleichen eine linke Politik propagiert, die unter dem Deckmäntelchen einer neuen heilsbringenden Demokratie "NACHHALTIGKEIT" vortäuschen soll; tatsächlich jedoch würde DIE Gießkanne mit Roundup gefüllt 😔❗️ 

  • 11.04.26, 10:15 - Zuletzt bearbeitet 11.04.26, 10:20.

    Mit heutigen technischen Errungenschaften können wir uns den Systemwechsel ruhig leisten: vom Kapitalismus zur Ressourcenverteilung nach gesellschaftlichem Beitrag/ Nachhaltigkeit eigener Existenz. 

    Aus Bequemlichkeit arbeiten die Menschen für eine kleine organisierte Gruppe mehr als es in der Tat gebraucht wird und checken das nicht.

  • 11.04.26, 00:14

     

    Stefan:

     

    Ria:

    Fortschritt wandelt sich meist dann zum Rückschritt, wenn er die menschlichen Lebensgrundlagen gefährdet oder das Tempo der Veränderung die Anpassungsfähigkeit der Menschen übersteigt. vergl.https://www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de/de/article/864.fortschritt-oder-rueckschritt.

    Der Link funzt nicht und eine klassenlose Gesellschaft ist m.A.n., mit Menschen nicht durchführbar.

     

    Ok
     

    Screenshot 2026-04-11 001430.jpg
  • 10.04.26, 23:49 - Zuletzt bearbeitet 10.04.26, 23:52.

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du meinst also, einer 4 köpfigen Familie sollte weniger gegeben werden als einem arbeitenden Single? Genau so erklärt sich warum ärmere Menschen weniger Chancengleichheit haben als
    andere, lieber nach unten treten, als Potentiale zu fördern und zu heben? 


    offensichtlich hat dich das Beispiel überfordert und es geht hier nicht um einen Singel Haushalt sondern um eine Familie mit gleicher Kinder Anzahl ! 
    und es steht ja nirgends geschrieben , dass beide Arbeitslos  sein müssen ! Wenn ich aber mehr vom Staat erhalte , als wenn ich arbeiten gehe , dann werden es sich die meisten  überlegen …

     

     

    Tatsächlich gibt dein Beispiel wenig Sinn, wenn in einer Familie nur einer arbeitet und so wenig 
    verdient, dass die Familie in der Mindestsicherung landet, dann haben sie die gleichen Ansprüche,
    wie ein rein arbeitsloser Haushalt, dass heißt sie haben trotzdem mehr....

    darüber hinaus übersiehst Du, dass arbeitslose Menschen sich um Arbeit bemühen müssen, an-
    sonsten werden sie sanktioniert, wo dann in dem Beispiel die Kinder in Sippenhaft genommen 
    werden...

    bei deinem Betriebsbeispiel kann er aber aus 2 Vollzeitstellen, eventuell 3 Stellen zu 30 Stunden
    machen etc. natürlich nur, wenn die Arbeitenden dann auch mit dem geringeren Lohn zufrieden
    sind...

  • 10.04.26, 23:43 - Zuletzt bearbeitet 11.04.26, 00:06.

    Den Spruch hat hier oder jemand in einer anderen Diskussion schon eingebracht.

    Er darf ruhig wiederholt werden und passt gerade recht gut.

     

    ...Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr.

    Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Art."

    Tenzin Gyatso

  • 10.04.26, 23:27

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

    Und noch etwas wenn wir über Gerechtigkeit diskutieren …!  Ist es gerechnet , wenn Menschen in der Mindestsicherung leben (, beide Arbeitslos ) und mehr vom Staat erhalten , als wenn jemand arbeiten geht ! Anbei ein Beispiel von Wien eine Familie mit zwei Kinder ..

     

     Das ist jetzt nur ein Beispiel mit zwei Kinder und bei mehr Kinder  erhöht sich der Vorteil deutlich ! 

     


     

    📊 Wien: Gesamtvergleich (2 Erwachsene + 2 Kinder


     

    🟥 Nur Mindestsicherung (inkl. Gesamtpaket)



     

    👉 Direkte Geldleistungen:


     

    • Regelbedarf für Erwachsene + Kinder: ca. € 2.386
       

    👉 PLUS typische Zusatzleistungen:

     

    • Wohnbeihilfe / Mietzuschuss (je nach Miete stark unterschiedlich)
    • Familienbeihilfe + Kinderzuschläge: ca. € 500–€ 650
    • Öffi-Förderungen (z. B. Jahreskarte/Sozialtarif): indirekt geldwert
    • Kultur- und Freizeitvergünstigungen (Museen, Freizeitangebote etc.


     

    ➡️ Gesamtwert realistisch: ca. € 2.900 – € 3.300 / Monat (Geld + Sachleistungen)


     


     


     


     

    🟩 1 Person arbeitet (Niedriglohn)


     

    Beispiel:

     

    • 1 Vollzeitjob: ca. € 1.900 netto
    • Familienbeihilfe: ca. € 500–€ 650
    • evtl. geringe Aufstockung (Mindestsicherung abhängig vom Haushalt)


     

    ➡️ Gesamt: oft ca. € 2.400 – € 3.000 (inkl. Beihilfen & möglicher Aufstockung)


     

    Du meinst also, einer 4 köpfigen Familie sollte weniger gegeben werden als einem arbeitenden Single? Genau so erklärt sich warum ärmere Menschen weniger Chancengleichheit haben als
    andere, lieber nach unten treten, als Potentiale zu fördern und zu heben? 


    offensichtlich hat dich das Beispiel überfordert und es geht hier nicht um einen Singel Haushalt sondern um eine Familie mit gleicher Kinder Anzahl ! 
    und es steht ja nirgends geschrieben , dass beide Arbeitslos  sein müssen ! Wenn ich aber mehr vom Staat erhalte , als wenn ich arbeiten gehe , dann werden es sich die meisten  überlegen …

     

     

  • 10.04.26, 23:22

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Jörg:

     

    Was willst du diskutieren?  Dass Arbeiten, die jeder ohne Ausbildung kann weniger einbringen als Jobs, die Abi, Studium erfordern.

     

    Bsp:

    Ich habe die letzten Jahre im IT Bereich Projektleitung für Tankstellen-Kassen- und Warenwirtschaftssystem-software gemacht und kenne daher den Tankstellenbetrieb einer größeren Unternehmensgruppe recht gut.

     

    Dort gibts:  "normale" TankstellenMA, Stellvertreter der Tankstellenleitung , die Tankstellenleitung selbst und die Möglichkeit, sich für Gebietsleitungen zu entwickeln.

     

    Und was glaubst du, wie _WENIGE_ normale MA den Willen und den Ehrgeiz haben, sich hochzuarbeiten (was immer möglich ist und es genug geschafft haben) Warum?

     

    O Töne: 

    Für die paar Euro mehr tu ich mir den Stress nicht an

    Da geh ich lieber pünktlich heim

    ich steh doch nicht mitten in der Nacht auf und fahre zur Tankstelle, weil ein (Fehl)Alarm ausgelöst

    wurde  

    Ich will keine MA führen

    Da muss ich ja auch Büroarbeit machen, das interessiert mich nicht   etc.

     

    Das Argument Kinder/Sorgepflichten nenne ich nicht, das haben die Tankstellenleiter genauso häufig.

     

    Da kommt man schnell drauf, dass für viele Menschen die 1500 am Ende des Tages passen/reichen, auch wenn sie natürlich um mehr jammern, den Mehraufwand, um 300 oder 400 mehr zu verdienen, wollen dann nur wenige. Den Firmenwagen hätten sie übrigens aber schon gerne ;-)

    Mir ging es nicht darum, dass sie weniger verdienen, sondern darum wie viel mehr jemand 
    verdienen sollte/darf, der eben mehr leistet und um im Beispiel der Tankstelle zu bleiben, 
    kann man die Arbeit auch gerechter auf mehr Mitarbeitende verteilen, aber wenn es "immer
    möglich ist", sich hoch zu arbeiten, wie viele (unbesetzte) Stellen gibt es denn da ganz oben? 

    Man kann mit Bildung etc. viel erreichen, aber in den Firmenzentralen ist eben nur eine be-
    grenzte Anzahl an Plätzen frei, so dass eben nicht "alle" ihren Platz dort finden können😉


    Man muss bei dem Thema auch die wirtschaftliche Realität von Betrieben mitdenken. Mehr Mitarbeiter bedeuten nicht nur Löhne, sondern auch höhere Abgaben, Organisation und Risiko. Gerade kleine und mittlere Betriebe arbeiten oft sehr knapp kalkuliert ein kleiner Installationsbetrieb kann nicht einfach von zwei auf vier Mitarbeiter wachsen, ohne dass auch entsprechend mehr Aufträge da sind. Deshalb ist es in der Praxis nicht immer so einfach, Beschäftigung oder Arbeitszeitmodelle beliebig zu verändern, auch wenn die Idee dahinter verständlich ist ! 


     

  •  

    Waldgeist:

    Und noch etwas wenn wir über Gerechtigkeit diskutieren …!  Ist es gerechnet , wenn Menschen in der Mindestsicherung leben (, beide Arbeitslos ) und mehr vom Staat erhalten , als wenn jemand arbeiten geht ! Anbei ein Beispiel von Wien eine Familie mit zwei Kinder ..

     

     Das ist jetzt nur ein Beispiel mit zwei Kinder und bei mehr Kinder  erhöht sich der Vorteil deutlich ! 

     


     

    📊 Wien: Gesamtvergleich (2 Erwachsene + 2 Kinder


     

    🟥 Nur Mindestsicherung (inkl. Gesamtpaket)



     

    👉 Direkte Geldleistungen:


     

    • Regelbedarf für Erwachsene + Kinder: ca. € 2.386
       

    👉 PLUS typische Zusatzleistungen:

     

    • Wohnbeihilfe / Mietzuschuss (je nach Miete stark unterschiedlich)
    • Familienbeihilfe + Kinderzuschläge: ca. € 500–€ 650
    • Öffi-Förderungen (z. B. Jahreskarte/Sozialtarif): indirekt geldwert
    • Kultur- und Freizeitvergünstigungen (Museen, Freizeitangebote etc.


     

    ➡️ Gesamtwert realistisch: ca. € 2.900 – € 3.300 / Monat (Geld + Sachleistungen)


     


     


     


     

    🟩 1 Person arbeitet (Niedriglohn)


     

    Beispiel:

     

    • 1 Vollzeitjob: ca. € 1.900 netto
    • Familienbeihilfe: ca. € 500–€ 650
    • evtl. geringe Aufstockung (Mindestsicherung abhängig vom Haushalt)


     

    ➡️ Gesamt: oft ca. € 2.400 – € 3.000 (inkl. Beihilfen & möglicher Aufstockung)


     

    Du meinst also, einer 4 köpfigen Familie sollte weniger gegeben werden als einem arbeitenden Single? Genau so erklärt sich warum ärmere Menschen weniger Chancengleichheit haben als
    andere, lieber nach unten treten, als Potentiale zu fördern und zu heben? 

  •  

    Jörg:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Mir ging es nicht darum, dass sie weniger verdienen, sondern darum wie viel mehr jemand 
    verdienen sollte/darf, der eben mehr leistet und um im Beispiel der Tankstelle zu bleiben, 
    kann man die Arbeit auch gerechter auf mehr Mitarbeitende verteilen, aber wenn es "immer
    möglich ist", sich hoch zu arbeiten, wie viele (unbesetzte) Stellen gibt es denn da ganz oben? 

    das wird diskutieren um diskutierens willen mit dir.... den Klassenkampf musst du allein mit dir führen.  Womit verdienst du eigentlich deine Brötchen?

    Genug um mit Dir diskutieren zu können, aber wenn Du den aufgezeigten Widerspruch nicht 
    verstehst, dass eben nicht alle in die "oberen Zehntausend" aufsteigen können, weil nicht ge-
    nug Plätze da sind, dann ist dass nicht mein Problem 😉

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