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  • Welcher Fortschritt ist eigentlich ein Rückschritt?

    Diskussion · 154 Beiträge · 7 Gefällt mir · 1.759 Aufrufe
    Alica aus Düsseldorf

    Wir leben in einer Zeit, in der für jedes menschliche Bedürfnis eine technische Lösung erfunden wird. Nur weil etwas praktisch ist, heißt es nicht, dass es gut ist. Macht es uns zu besseren Menschen, wenn wir uns hinter Computern, wissenschaftlichen Studien und Technologien verstecken? Die Meinung von sogenannten "Experten" wird kritiklos übernommen, als ob es unsere eigene wäre. Wir verlernen selbst zu denken, unsere Gedanken zu Papier zu bringen und aus Fehlern Konsequenzen zu ziehen. Zudem finde ich, dass wir in vielen Bereichen früher schon viel weiter entwickelt waren und ab dem Punkt hätten aufhören müssen, uns die Arbeit aus Bequemlichkeit von Maschinen abnehmen zu lassen.

     

    Ist also vieles in der heutigen Zeit eher zum Nachteil unserer menschlichen Entwicklung? 

    05.04.26, 20:19 - Zuletzt bearbeitet 05.04.26, 20:23.

Beiträge

  •  

    Waldgeist:

     

    Paul:

     

    Der Link funktioniert.


    Wieso soll eine klassenlose Gesellschaft nicht durchführbar sein? Weil diejenigen, die von der Klassengesellschaft profitieren - samt ihren subordinierten Trittbrettfahrer :innen aus den Universitäten - es nicht wollen? Weil es sich für sie so gut leben lässt - mit der Armut, der Not und einer Krise nach der anderen?

     

    Eine klassenlose Gesellschaft ist nicht nur eine Gerechtigkeits- sondern überhaupt die Demokratiefrage schlechthin.

     

    Ein liberaler (!) Gesellschaftstheoretiker wie John Rawls streicht die Gerechtigkeit sogar mit seinem "Differenzprinzip" heraus.

     

    Wenn jemand meint, dass die existierende Klassengesellschaft schon in Ordnung wäre, kann er nur ein Profiteur sein oder einer ihrer Vasallen. Mit Vernunft lässt sich das jedenfalls nicht erklären.

    Die Forderung nach einer klassenlosen Gesellschaft entspringt einem verständlichen Wunsch nach mehr Gerechtigkeit. Dennoch ist die Annahme, jede soziale Ungleichheit sei automatisch Ausdruck von Unterdrückung oder Ausbeutung, zu kurz gegriffen.


     

    Eine Gesellschaft ohne jede soziale oder wirtschaftliche Differenz erscheint weder realistisch noch zwingend gerecht. Menschen unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten, Ambitionen, Prioritäten und Lebensentscheidungen. Manche übernehmen größere Verantwortung, arbeiten länger, gehen höhere Risiken ein oder investieren stärker in ihre Ausbildung. Dass daraus unterschiedliche Lebenssituationen entstehen, ist nicht automatisch ungerecht, sondern oft Ausdruck individueller Freiheit.


     

    Darüber hinaus zeigt die Geschichte, dass Versuche, vollständige Gleichheit herzustellen, häufig nicht in Freiheit und Gerechtigkeit mündeten, sondern in neuen Machtstrukturen. Wo wirtschaftliche Klassen abgeschafft werden sollten, entstanden oft politische Eliten, Parteikader und privilegierte Funktionärsschichten. Die versprochene Klassenlosigkeit führte nicht selten lediglich zu einer neuen Form von Hierarchie.


     

    Auch John Rawls, auf den sich viele Gleichheitsbefürworter berufen, fordert keine völlige Gleichheit. Sein Differenzprinzip erkennt ausdrücklich an, dass Ungleichheiten legitim sein können, sofern sie auch den Schwächsten zugutekommen. Damit verteidigt Rawls gerade nicht die Abschaffung aller Unterschiede, sondern eine faire Ordnung mit sozialem Ausgleich.


     

    Demokratie bedeutet zudem nicht Gleichheit der Ergebnisse, sondern Gleichheit vor dem Gesetz, politische Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Eine freie Gesellschaft muss nicht alle Menschen gleich machen, sondern allen die Möglichkeit geben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.


     

    Wer daher jede bestehende soziale Ungleichheit nur mit „Profiteuren“ oder „Vasallen“ erklärt, vereinfacht komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge und ersetzt Argumente durch moralische Abwertung. Eine vernünftige Debatte über Gerechtigkeit muss mehr leisten, als Andersdenkende pauschal zu diskreditieren.


     

    Die Frage, die sich mir nach deinen Ausführungen stellt ist, wie viel mehr darf ein "besonders
    produktiver Mensch" gegenüber einem "weniger produktiven Mensch" verdienen? Einige Men-
    schen leben von der Wertsteigerung oder Vermietung ihres Besitzes, lassen andere, bzw. ihr
    "Geld" für sich arbeiten und tun dies dann an ihre nächste Generation vererben, wohin gegen
     viele mit Mühe über die Runden kommen und kaum bis nichts zurück legen können, so dass
    deren Kinder schon strukturell gegenüber den "wohlhabenden Kindern" benachteiligt werden!

     

  • 10.04.26, 20:39

    die menschheit ändert nur dann etwas am negativen fortschritt, wenn es der mehrzahl der masse dadurch (viel )schlechter geht, und sie es selbst betrifft.

     

    solange nur eine minderheit darunter leidet , einschließlich dem nachbarn, aber sie davon profitieren, no chance.

  • 10.04.26, 20:36

     

    Ria:

    Fortschritt wandelt sich meist dann zum Rückschritt, wenn er die menschlichen Lebensgrundlagen gefährdet oder das Tempo der Veränderung die Anpassungsfähigkeit der Menschen übersteigt. vergl.https://www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de/de/article/864.fortschritt-oder-rueckschritt.


    Fast jede große Errungenschaft der Menschheitsgeschichte wurde von Zeitgenossen zunächst als bedrohlich empfunden: Industrialisierung, technischer Fortschritt, Globalisierung oder Digitalisierung galten stets auch als Überforderung. Hätte man jede Entwicklung mit dem Argument gestoppt, sie gehe „zu schnell“ oder verlange „zu viel Anpassung“, würden wir heute noch auf dem Stand vorindustrieller Gesellschaften leben.


     

    Die Wahrheit ist: Nicht Fortschritt gefährdet die menschlichen Lebensgrundlagen, sondern häufig gerade das Festhalten an überholten Strukturen, Denkweisen und Ideologien. Ohne Fortschritt gäbe es weder modernen Wohlstand noch medizinische Versorgung, noch soziale Absicherung, noch die technischen Mittel, um Umweltprobleme überhaupt wirksam zu bekämpfen.


     

    Wer jede Veränderung zuerst unter Generalverdacht stellt, verwechselt Vorsicht mit Fortschrittsfeindlichkeit. Eine Gesellschaft kann sich nicht dadurch weiterentwickeln, dass sie aus Angst vor Anpassung jede Neuerung skeptisch beäugt. Stillstand ist in einer sich wandelnden Welt kein Schutz, sondern der sicherste Weg in den Rückschritt.


     

    Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Fortschritt stattfindet, sondern ob er klug gestaltet wird. Wer jedoch schon Veränderung an sich als Problem betrachtet, bekämpft am Ende genau jene Kräfte, die menschliches Leben historisch überhaupt erst verbessert haben.


     

  • 10.04.26, 20:31

     

    Paul:

     

    Stefan:

     

    Der Link funzt nicht und eine klassenlose Gesellschaft ist m.A.n., mit Menschen nicht durchführbar.

     

    Der Link funktioniert.


    Wieso soll eine klassenlose Gesellschaft nicht durchführbar sein? Weil diejenigen, die von der Klassengesellschaft profitieren - samt ihren subordinierten Trittbrettfahrer :innen aus den Universitäten - es nicht wollen? Weil es sich für sie so gut leben lässt - mit der Armut, der Not und einer Krise nach der anderen?

     

    Eine klassenlose Gesellschaft ist nicht nur eine Gerechtigkeits- sondern überhaupt die Demokratiefrage schlechthin.

     

    Ein liberaler (!) Gesellschaftstheoretiker wie John Rawls streicht die Gerechtigkeit sogar mit seinem "Differenzprinzip" heraus.

     

    Wenn jemand meint, dass die existierende Klassengesellschaft schon in Ordnung wäre, kann er nur ein Profiteur sein oder einer ihrer Vasallen. Mit Vernunft lässt sich das jedenfalls nicht erklären.

    Die Forderung nach einer klassenlosen Gesellschaft entspringt einem verständlichen Wunsch nach mehr Gerechtigkeit. Dennoch ist die Annahme, jede soziale Ungleichheit sei automatisch Ausdruck von Unterdrückung oder Ausbeutung, zu kurz gegriffen.


     

    Eine Gesellschaft ohne jede soziale oder wirtschaftliche Differenz erscheint weder realistisch noch zwingend gerecht. Menschen unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten, Ambitionen, Prioritäten und Lebensentscheidungen. Manche übernehmen größere Verantwortung, arbeiten länger, gehen höhere Risiken ein oder investieren stärker in ihre Ausbildung. Dass daraus unterschiedliche Lebenssituationen entstehen, ist nicht automatisch ungerecht, sondern oft Ausdruck individueller Freiheit.


     

    Darüber hinaus zeigt die Geschichte, dass Versuche, vollständige Gleichheit herzustellen, häufig nicht in Freiheit und Gerechtigkeit mündeten, sondern in neuen Machtstrukturen. Wo wirtschaftliche Klassen abgeschafft werden sollten, entstanden oft politische Eliten, Parteikader und privilegierte Funktionärsschichten. Die versprochene Klassenlosigkeit führte nicht selten lediglich zu einer neuen Form von Hierarchie.


     

    Auch John Rawls, auf den sich viele Gleichheitsbefürworter berufen, fordert keine völlige Gleichheit. Sein Differenzprinzip erkennt ausdrücklich an, dass Ungleichheiten legitim sein können, sofern sie auch den Schwächsten zugutekommen. Damit verteidigt Rawls gerade nicht die Abschaffung aller Unterschiede, sondern eine faire Ordnung mit sozialem Ausgleich.


     

    Demokratie bedeutet zudem nicht Gleichheit der Ergebnisse, sondern Gleichheit vor dem Gesetz, politische Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Eine freie Gesellschaft muss nicht alle Menschen gleich machen, sondern allen die Möglichkeit geben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.


     

    Wer daher jede bestehende soziale Ungleichheit nur mit „Profiteuren“ oder „Vasallen“ erklärt, vereinfacht komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge und ersetzt Argumente durch moralische Abwertung. Eine vernünftige Debatte über Gerechtigkeit muss mehr leisten, als Andersdenkende pauschal zu diskreditieren.


     

  • 10.04.26, 17:16 - Zuletzt bearbeitet 10.04.26, 17:18.

     

    Stefan:

     

    Ria:

    Fortschritt wandelt sich meist dann zum Rückschritt, wenn er die menschlichen Lebensgrundlagen gefährdet oder das Tempo der Veränderung die Anpassungsfähigkeit der Menschen übersteigt. vergl.https://www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de/de/article/864.fortschritt-oder-rueckschritt.

    Der Link funzt nicht und eine klassenlose Gesellschaft ist m.A.n., mit Menschen nicht durchführbar.

     

    Der Link funktioniert.


    Wieso soll eine klassenlose Gesellschaft nicht durchführbar sein? Weil diejenigen, die von der Klassengesellschaft profitieren - samt ihren subordinierten Trittbrettfahrer :innen aus den Universitäten - es nicht wollen? Weil es sich für sie so gut leben lässt - mit der Armut, der Not und einer Krise nach der anderen?

     

    Eine klassenlose Gesellschaft ist nicht nur eine Gerechtigkeits- sondern überhaupt die Demokratiefrage schlechthin.

     

    Ein liberaler (!) Gesellschaftstheoretiker wie John Rawls streicht die Gerechtigkeit sogar mit seinem "Differenzprinzip" heraus.

     

    Wenn jemand meint, dass die existierende Klassengesellschaft schon in Ordnung wäre, kann er nur ein Profiteur sein oder einer ihrer Vasallen. Mit Vernunft lässt sich das jedenfalls nicht erklären.

  • 10.04.26, 14:43 - Zuletzt bearbeitet 10.04.26, 14:44.

     

    Ria:

    Fortschritt wandelt sich meist dann zum Rückschritt, wenn er die menschlichen Lebensgrundlagen gefährdet oder das Tempo der Veränderung die Anpassungsfähigkeit der Menschen übersteigt. vergl.https://www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de/de/article/864.fortschritt-oder-rueckschritt.

    Der Link funzt nicht und eine klassenlose Gesellschaft ist m.A.n., mit Menschen nicht durchführbar.

     

  • 10.04.26, 14:33

    Fortschritt wandelt sich meist dann zum Rückschritt, wenn er die menschlichen Lebensgrundlagen gefährdet oder das Tempo der Veränderung die Anpassungsfähigkeit der Menschen übersteigt. vergl.https://www.zeitschrift-marxistische-erneuerung.de/de/article/864.fortschritt-oder-rueckschritt.

  • 09.04.26, 19:03

     

    Paul:

     

    Nane:

    Fortschritt klingt immer nach etwas Gutem. Nach vorne gehen, besser werden, mehr erreichen.

    Doch nicht alles, was möglich ist, macht unser Leben automatisch wertvoller.


    Wir sind ständig vernetzt - und fühlen uns trotzdem oft distanzierter.

     

    Alles wird effizienter - und dennoch bleibt echte Zeit füreinander auf der Strecke.

    Wir greifen auf unendlich viel Wissen zu - aber denken wir noch selbst?


    Vielleicht liegt die Herausforderung nicht im Fortschritt selbst, sondern darin, ihn bewusst zu nutzen.


    Denn Technik kann uns vieles erleichtern –

    aber sie sollte uns nicht ersetzen ‼️


    Am Ende geht es nicht nur darum, wie weit wir kommen, sondern darum, ob wir auf dem Weg Mensch bleiben. 

    Wir müssen zwischen "Technischen Fortschritt" und "Gesellschaftlichen Fortschritt" unterscheiden.

     

    Fortschritt nur technologisch begreifen zu können, ist Ergebnis eines jahrzehntelangen Framings, im Interesse des Wettbewerbs. 

     

    Technologie die nicht dazu dient oder dafür eingesetzt wird eine Gesellschaft hinsichtlich ihrer Produktivität (und Reproduktion) zu entlasten, ist sinnlos. In unserer Gesellschaft läuft das tatsächlich (noch) so. Technologie dient überwiegend zur Steigerung der Produktion und zur Rationalisierung von "Humanressourcen". Das bezeichnet man dann höhnisch als " arbeitslos ".

    "Technologischer Fortschritt"
    Das dritte Gesetz finde ich schön.
    Clarkesche Gesetze:
    1. Gesetz: „Wenn ein angesehener, aber älterer Wissenschaftler behauptet, dass etwas möglich ist, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht. Wenn er behauptet, dass etwas unmöglich ist, hat er höchstwahrscheinlich unrecht.“

    2. Gesetz: „Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist, ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.“

    3. Gesetz: „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“

  • 09.04.26, 16:38 - Zuletzt bearbeitet 09.04.26, 16:39.

     

    Nane:

    Fortschritt klingt immer nach etwas Gutem. Nach vorne gehen, besser werden, mehr erreichen.

    Doch nicht alles, was möglich ist, macht unser Leben automatisch wertvoller.


    Wir sind ständig vernetzt - und fühlen uns trotzdem oft distanzierter.

     

    Alles wird effizienter - und dennoch bleibt echte Zeit füreinander auf der Strecke.

    Wir greifen auf unendlich viel Wissen zu - aber denken wir noch selbst?


    Vielleicht liegt die Herausforderung nicht im Fortschritt selbst, sondern darin, ihn bewusst zu nutzen.


    Denn Technik kann uns vieles erleichtern –

    aber sie sollte uns nicht ersetzen ‼️


    Am Ende geht es nicht nur darum, wie weit wir kommen, sondern darum, ob wir auf dem Weg Mensch bleiben. 

    Wir müssen zwischen "Technischen Fortschritt" und "Gesellschaftlichen Fortschritt" unterscheiden.

     

    Fortschritt nur technologisch begreifen zu können, ist Ergebnis eines jahrzehntelangen Framings, im Interesse des Wettbewerbs. 

     

    Technologie die nicht dazu dient oder dafür eingesetzt wird eine Gesellschaft hinsichtlich ihrer Produktivität (und Reproduktion) zu entlasten, ist sinnlos. In unserer Gesellschaft läuft das tatsächlich (noch) so. Technologie dient überwiegend zur Steigerung der Produktion und zur Rationalisierung von "Humanressourcen". Das bezeichnet man dann höhnisch als " arbeitslos ".

  • 09.04.26, 15:50

    Fortschritt klingt immer nach etwas Gutem. Nach vorne gehen, besser werden, mehr erreichen.

    Doch nicht alles, was möglich ist, macht unser Leben automatisch wertvoller.


    Wir sind ständig vernetzt - und fühlen uns trotzdem oft distanzierter.

     

    Alles wird effizienter - und dennoch bleibt echte Zeit füreinander auf der Strecke.

    Wir greifen auf unendlich viel Wissen zu - aber denken wir noch selbst?


    Vielleicht liegt die Herausforderung nicht im Fortschritt selbst, sondern darin, ihn bewusst zu nutzen.


    Denn Technik kann uns vieles erleichtern –

    aber sie sollte uns nicht ersetzen ‼️


    Am Ende geht es nicht nur darum, wie weit wir kommen, sondern darum, ob wir auf dem Weg Mensch bleiben. 

  • 09.04.26, 14:58

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    COKE:

     

    es gibt aber bereiche die sehr nützlich wären, zß krebsforschung etc

     

    bestes bsp vergangenheit mit herumexperemtieren 

     

    Die Rinderseuche, bekannt als BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie oder „Rinderwahnsinn“), und die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK/vCJK) beim Menschen sind eng miteinander verbundene, tödliche degenerative Gehirnerkrankungen

    In vielen Bereichen gibt es Grundlagenforschung, die mit öffentlichen Geldern finanziert wird
    und deren Ergebnisse für jeden, der es will, zugänglich sind, 

    oft ist es so, dass sich private Investoren diese Ergebnisse nützlich machen um Produkte zu ent-
    wickeln und eben Gewinne zu erzielen, hier ein Beispiel: Deutsche Forscher erfanden 1995 das MP3-Format - [GEO]

    Das sehe ich auch so. Abgesehen davon, dass der bürgerliche Staat bei der finanziellen Förderung der Grundlagenforschung spart, können die Profite später von den Privaten gemacht werden. Man sieht, wer dabei den Intermediär spielt. Es könnte ganz anders sein.

  •  

    COKE:

     

    Paul:

     

    Dann muss man eben die Profit-Ökonomie (=Marktwirtschaft) abdrehen

    es gibt aber bereiche die sehr nützlich wären, zß krebsforschung etc

     

    bestes bsp vergangenheit mit herumexperemtieren 

     

    Die Rinderseuche, bekannt als BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie oder „Rinderwahnsinn“), und die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK/vCJK) beim Menschen sind eng miteinander verbundene, tödliche degenerative Gehirnerkrankungen

    In vielen Bereichen gibt es Grundlagenforschung, die mit öffentlichen Geldern finanziert wird
    und deren Ergebnisse für jeden, der es will, zugänglich sind, 

    oft ist es so, dass sich private Investoren diese Ergebnisse nützlich machen um Produkte zu ent-
    wickeln und eben Gewinne zu erzielen, hier ein Beispiel: Deutsche Forscher erfanden 1995 das MP3-Format - [GEO]

  • 09.04.26, 12:56 - Zuletzt bearbeitet 09.04.26, 12:57.

     

    COKE:

     

    Paul:

     

    Dann muss man eben die Profit-Ökonomie (=Marktwirtschaft) abdrehen

    es gibt aber bereiche die sehr nützlich wären, zß krebsforschung etc

    Dass Innovation nur im Wettbewerb entstehen könnte, gehört für mich in die Abteilung "Ideologie". Kooperation - gegenseitig Hilfe, faire Verteilung - ist weitaus stärker. 

    Wettbewerb ist das Gesetz des Dschungels. Kooperation ist das Herz der Zivilisation.

  • 09.04.26, 12:52 - Zuletzt bearbeitet 09.04.26, 12:56.

     

    Paul:

     

    COKE:

    in der genforschung egal ob mensch-tier-pflanze wird es kein halten geben, solange profit damit gemacht wird. länder die zuerst noch gesetze-regeln aufstellen, werden nachziehen-müssen, wenn die konkurrenz damit geld macht.

    Dann muss man eben die Profit-Ökonomie (=Marktwirtschaft) abdrehen

    es gibt aber bereiche die sehr nützlich wären, zß krebsforschung etc

     

    bestes bsp vergangenheit mit herumexperemtieren 

     

    Die Rinderseuche, bekannt als BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie oder „Rinderwahnsinn“), und die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK/vCJK) beim Menschen sind eng miteinander verbundene, tödliche degenerative Gehirnerkrankungen

  • Bei all diesen Szenarien, wo auf dem ersten Blick über unsere Köpfe hinweg rücksichtslos produziert wird, Geschäfte und Gewinne gemacht werden, usw., sind wir geneigt "sie" zu schimpfen, auf "sie" zu zeigen und "sie" zu verteufeln.

     

    Gehen wir in unserer Sichtweise ein paar Schritte zurück, dann könnten wir bei vielen fraclichen "Deals" erkennen, dass das Geld meistens nur gemacht werden kann, wenn es für Produkte, Angebote, Diensleistungen, usw., entsprechende Kunden und Abnehmer gibt, die interessiert sind, kaufen möchten und ihr Geld dafür geben.

     

    Und das sind "nicht die anderen".

    Wir sind es, warum Geschäfte aufgebaut und aufgeblasen werden, warum in bestimmte Produktionen, in die absurdesten Bereiche investiert wird, Wirtschaft und Kapitalismus immer weiter an die Grenzen und ans Ausschlachten geht.

     

    Wir sind der Grund, warum diese grenzenlose und grenzüberschreitenden Auswüchse passieren und am Leben erhalten werden.

     

    Wenn wir mit den Fingern auf die rücksichtslosen grossen Macher und Machenschaften zeigen, dass es in falsche Richtungen geht , nicht als sinnvoller Fortschritt eingeordnet werden kann, dann zeigen unsere Finger gleichzeitig immer auf uns selbst.

     

    Ohne uns, den Kunden, den Käufern und Vertragspartnern, die diese "faulen Geschäfte" mittragen und diese "falschen" Produkte bei sich und bei sich zu Hause haben wollen, funktioniert Wirtschaft, Geschäft, Produzieren usw. gar nicht.

    Ob es in einem fairen nachhaltigen und überschaubaren Rahmen abläuft oder ob Recourcen, Regeln, Moral, Gleichgewicht oder Gesundheit missbraucht werden, macht da funktionell keinen Unterschied.

     

    Wir übernehmen die Rollen, die alles im Laufen halten.

    Und wir haben (auch) die Verantwortung.

     

    Nur auf "die" zu zeigen und das anzuprangern, was falsch läuft, ist einfältig und primitiv.

    Unser Beteiligtsein auszublenden hilft uns momentan. Weil wir nicht zu den Schuldigen gehören.

    Wir sind aber nicht aus dem Schneider.

    Wir schauen nur in eingeschränkten Blickwinkeln hin.

     

    Wir sind (meistens) eingebunden und auch Täter!

     

    Das gehört zum kritisch sein und kritischen beobachten dazu.

    Aber leider nicht zum durchschnittlichen, menschlichen Auffassungsvermögen und zu unserem Wahrheitsempfinden.

     

    Deshalb laufen viele Dinge auch so schief.

    Weil wir mitmachen.

     

    Primitive Marionetten.

    Mit denen einfach zu spielen ist.

    Spielzeug, das einfach zu programmieren ist.

     

    (Wenn wir nicht mehr kaukräftig sind, schnipp, Faden ab...was vielleicht sogar ein Ausweg sein könnte...)

  • 09.04.26, 12:04

     

    COKE:

    in der genforschung egal ob mensch-tier-pflanze wird es kein halten geben, solange profit damit gemacht wird. länder die zuerst noch gesetze-regeln aufstellen, werden nachziehen-müssen, wenn die konkurrenz damit geld macht.

    Dann muss man eben die Profit-Ökonomie (=Marktwirtschaft) abdrehen

  • 09.04.26, 11:04

    in der genforschung egal ob mensch-tier-pflanze wird es kein halten geben, solange profit damit gemacht wird. länder die zuerst noch gesetze-regeln aufstellen, werden nachziehen-müssen, wenn die konkurrenz damit geld macht.

  • 09.04.26, 10:52

     

    Waldgeist:

    Nach dem Abwurf der beiden Atombomben auf Nagasaki und Hiroschima hatte Oppenheimer moralische Bedenken 

     

    „Now I am become Death, the destroyer of worlds.“

     

    Dieses Zitat aus der Bhagavad Gita drückt seine Erkenntnis über die ungeheure Zerstörungskraft dessen aus, was er mitentwickelt hatte. Oppenheimer reflektierte, dass, wenn er vorher gewusst hätte, wie die Bombe eingesetzt würde  gegen Städte mit hunderttausenden unschuldigen Zivilisten ,  er möglicherweise andere Entscheidungen getroffen hätte.

     

    Vielleicht den Nachteil der menschlichen Entwicklung 🙄


     

    Eigentlich hatte Oppenheimer vor, diesen "Planeten" von der menschlichen Plage zu befreien und seine Berechnungen liefen darauf hinaus, dass es zu einer globalen Reaktion der Sauerstoffmoleküle kommt, die alles auf Sauerstoff angewiesene Leben auslöscht. Sein "Team" hatte ihm unbekannterweise, sein Tagebuch gelesen (das Originale) und die Ladung auf 1/10 reduziert, so dass einfach eine lokale Massenvernichtungswaffe dabei herauskam.
    Der Sieger schreibt Geschichte neu..

     

  • 09.04.26, 00:13 - Zuletzt bearbeitet 09.04.26, 00:14.

    Nach dem Abwurf der beiden Atombomben auf Nagasaki und Hiroschima hatte Oppenheimer moralische Bedenken 

     

    „Now I am become Death, the destroyer of worlds.“

     

    Dieses Zitat aus der Bhagavad Gita drückt seine Erkenntnis über die ungeheure Zerstörungskraft dessen aus, was er mitentwickelt hatte. Oppenheimer reflektierte, dass, wenn er vorher gewusst hätte, wie die Bombe eingesetzt würde  gegen Städte mit hunderttausenden unschuldigen Zivilisten ,  er möglicherweise andere Entscheidungen getroffen hätte.

     

    Vielleicht den Nachteil der menschlichen Entwicklung 🙄


     

  • 08.04.26, 23:35

    Ausser gummi !  Alles 

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