Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Welcher Fortschritt ist eigentlich ein Rückschritt?

    Diskussion · 154 Beiträge · 7 Gefällt mir · 1.759 Aufrufe
    Alica aus Düsseldorf

    Wir leben in einer Zeit, in der für jedes menschliche Bedürfnis eine technische Lösung erfunden wird. Nur weil etwas praktisch ist, heißt es nicht, dass es gut ist. Macht es uns zu besseren Menschen, wenn wir uns hinter Computern, wissenschaftlichen Studien und Technologien verstecken? Die Meinung von sogenannten "Experten" wird kritiklos übernommen, als ob es unsere eigene wäre. Wir verlernen selbst zu denken, unsere Gedanken zu Papier zu bringen und aus Fehlern Konsequenzen zu ziehen. Zudem finde ich, dass wir in vielen Bereichen früher schon viel weiter entwickelt waren und ab dem Punkt hätten aufhören müssen, uns die Arbeit aus Bequemlichkeit von Maschinen abnehmen zu lassen.

     

    Ist also vieles in der heutigen Zeit eher zum Nachteil unserer menschlichen Entwicklung? 

    05.04.26, 20:19 - Zuletzt bearbeitet 05.04.26, 20:23.

Beiträge

  • 08.04.26, 13:43

     

    Mandi:

    Diktatur und Planwirtschaft - ?

    Diktatur und Marktwirtschaft - ?

    Demokratie und Marktwirtschaft - ?

    Demokratie und Planwirtschaft - ?

    (Ist nur für mich als Arbeitsunterlage.)

    Das Letzte 😃…………….

  • 08.04.26, 13:32

     

    Mandi:

    Diktatur und Planwirtschaft - ?

    Diktatur und Marktwirtschaft - ?

    Demokratie und Marktwirtschaft - ?

    Demokratie und Planwirtschaft - ?

    (Ist nur für mich als Arbeitsunterlage.)

    Ja-ja, sehr schöne "UNTERLAGE"!

  • 08.04.26, 13:31 - Zuletzt bearbeitet 08.04.26, 13:33.

    Diktatur und Planwirtschaft - ?

    Diktatur und Marktwirtschaft - ?

    Demokratie und Marktwirtschaft - ?

    Demokratie und Planwirtschaft - ?

    (Ist nur für mich als Arbeitsunterlage.)

  • 08.04.26, 13:26 - Zuletzt bearbeitet 08.04.26, 13:33.

     

    Paul:

     

    Peter:

     

    Ich meine es so, dass die wirklich nachteiligen Begleiterscheinungen ....z.B. von Auto und Umweltbelastung...(zuerst) lange nicht wahrheitsgetreu an die Oberfläche kommen und ernsthaft "zugegeben" und behandelt werden, und in die "Köpfe" der Bürger gelangen, weil sie ausgeblended, vertuscht, in den Schubladen bleiben, nicht thematisiert werden, durch die "schönen" Begleiterscheinungen, die "so" fortschrittlich und gewinnbringend sind, überlagert werden.

    Das meine ich mit...dass Fortschritt schwer (=realistisch...neutral) einzuordnen ist, weil die Themen nicht ehrlich und umfassend auf den Tisch kommen...dürfen.

     

    Du bist sehr scharf, in deiner Kritik der kapitalistischen Mechanismen und Macvenschaften, die sich aus rein egoistischen Gründen alles, was herauszuholen ist, holen.

    Es nur so "verkaufen", dass es für unser Wohlbefinden ist, dass sie es nur für uns machen, aber im Grunde nur beinhart Umsatz und Gewinn machen, koste es was es wolle...ohne das menschliche Befinden und wie das die Natur verkraftet, wirklich ernsthaft in ihr Vorgehen miteinzubeziehen.

     

    Kapitalismus ist extrem aufgestellt und aufgeblasen und durch und durch organisiert.

    Die Maschinerie ist so gross, die lässt sich nicht kurzfristig lenken, verändern oder stoppen.

     

    Ob ich ihre Muster kritisch und klar erkenne?

    Oder ob ich nichts über diese "Innereien" weiss.

    Die Walze fährt weiter und drüber.

    Machst du dir deine kritischen Fähigkeiten, dein "hinten reinschauen können" zu nutze.

    Kannst du es für dich hilfreich gebrauchen?

     

    Eigentlich, wenn "mann" so viel weiss, davon, wie es läuft, müsste man ja verzweifeln und sehr agressiv oder ohnmächtig...oder rebellisch...oder schlau???

     

     

     

    Wichtig ist, dass eine kritische Masse an Menschen zu begreifen beginnt. Erst wenn sie verstehen, stellt sich nach und nach Bewusstsein ein.

    In diesem Zusammenhang dann auch zu erkennen, was Demokratie ist. Ich rede von Beteiligung, Gleichstellung und die Aufhebung der strukturellen Gewalt (Johann Galtung) die erst die anderen Formen hervorbringt. 

     

    Demokratie und Marktwirtschaft sind unvereinbar. 

     

     

    Paul:

     

    Peter:

     

    Ich meine es so, dass die wirklich nachteiligen Begleiterscheinungen ....z.B. von Auto und Umweltbelastung...(zuerst) lange nicht wahrheitsgetreu an die Oberfläche kommen und ernsthaft "zugegeben" und behandelt werden, und in die "Köpfe" der Bürger gelangen, weil sie ausgeblended, vertuscht, in den Schubladen bleiben, nicht thematisiert werden, durch die "schönen" Begleiterscheinungen, die "so" fortschrittlich und gewinnbringend sind, überlagert werden.

    Das meine ich mit...dass Fortschritt schwer (=realistisch...neutral) einzuordnen ist, weil die Themen nicht ehrlich und umfassend auf den Tisch kommen...dürfen.

     

    Du bist sehr scharf, in deiner Kritik der kapitalistischen Mechanismen und Macvenschaften, die sich aus rein egoistischen Gründen alles, was herauszuholen ist, holen.

    Es nur so "verkaufen", dass es für unser Wohlbefinden ist, dass sie es nur für uns machen, aber im Grunde nur beinhart Umsatz und Gewinn machen, koste es was es wolle...ohne das menschliche Befinden und wie das die Natur verkraftet, wirklich ernsthaft in ihr Vorgehen miteinzubeziehen.

     

    Kapitalismus ist extrem aufgestellt und aufgeblasen und durch und durch organisiert.

    Die Maschinerie ist so gross, die lässt sich nicht kurzfristig lenken, verändern oder stoppen.

     

    Ob ich ihre Muster kritisch und klar erkenne?

    Oder ob ich nichts über diese "Innereien" weiss.

    Die Walze fährt weiter und drüber.

    Machst du dir deine kritischen Fähigkeiten, dein "hinten reinschauen können" zu nutze.

    Kannst du es für dich hilfreich gebrauchen?

     

    Eigentlich, wenn "mann" so viel weiss, davon, wie es läuft, müsste man ja verzweifeln und sehr agressiv oder ohnmächtig...oder rebellisch...oder schlau???

     

     

     

    Wichtig ist, dass eine kritische Masse an Menschen zu begreifen beginnt. Erst wenn sie verstehen, stellt sich nach und nach Bewusstsein ein.

    In diesem Zusammenhang dann auch zu erkennen, was Demokratie ist. Ich rede von Beteiligung, Gleichstellung und die Aufhebung der strukturellen Gewalt (Johann Galtung) die erst die anderen Formen hervorbringt. 

     

    Demokratie und Marktwirtschaft sind unvereinbar. 

     

    ."Was Demokratie ist" ... Du redest von Beteiligung,  Gleichstellung, und die Aufhebung der strukturellen Gewalt, die erst andere Formen hervorbringt? ... Demokratie und Marktwirtschaft sind unvereinbar?

     

    Sind sie sehr wohl! "Der Gedanke", dass wir in Europa SO leben, dass JEDER alles werden kann, wenn er denn WILL,  ist nicht jedem "zugänglich", was Marktwirtschaft und Demokratie vereinbar machen bzw. sogar bedingen: Gegenseitige Korrektive KÖNN(T)EN genutzt werden, um unerwünschte Ergebnisse des Marktes zu regulieren, während er die Bedürfnisse aller effizient befriedigt!

  • 08.04.26, 10:38

    Peter:

    Das Geld ist es nicht.

    Wir sind es, die eine mögliche Hilfestellung oder Resource fortschrittlich für uns nutzen und einsetzen oder nicht.
     

    Das sind immer die Menschen, egal um welche Fortschritte wir sprechen.

  • 08.04.26, 10:30 - Zuletzt bearbeitet 08.04.26, 10:31.

     

    Peter:

     

    Ich meine es so, dass die wirklich nachteiligen Begleiterscheinungen ....z.B. von Auto und Umweltbelastung...(zuerst) lange nicht wahrheitsgetreu an die Oberfläche kommen und ernsthaft "zugegeben" und behandelt werden, und in die "Köpfe" der Bürger gelangen, weil sie ausgeblended, vertuscht, in den Schubladen bleiben, nicht thematisiert werden, durch die "schönen" Begleiterscheinungen, die "so" fortschrittlich und gewinnbringend sind, überlagert werden.

    Das meine ich mit...dass Fortschritt schwer (=realistisch...neutral) einzuordnen ist, weil die Themen nicht ehrlich und umfassend auf den Tisch kommen...dürfen.

     

    Du bist sehr scharf, in deiner Kritik der kapitalistischen Mechanismen und Macvenschaften, die sich aus rein egoistischen Gründen alles, was herauszuholen ist, holen.

    Es nur so "verkaufen", dass es für unser Wohlbefinden ist, dass sie es nur für uns machen, aber im Grunde nur beinhart Umsatz und Gewinn machen, koste es was es wolle...ohne das menschliche Befinden und wie das die Natur verkraftet, wirklich ernsthaft in ihr Vorgehen miteinzubeziehen.

     

    Kapitalismus ist extrem aufgestellt und aufgeblasen und durch und durch organisiert.

    Die Maschinerie ist so gross, die lässt sich nicht kurzfristig lenken, verändern oder stoppen.

     

    Ob ich ihre Muster kritisch und klar erkenne?

    Oder ob ich nichts über diese "Innereien" weiss.

    Die Walze fährt weiter und drüber.

    Machst du dir deine kritischen Fähigkeiten, dein "hinten reinschauen können" zu nutze.

    Kannst du es für dich hilfreich gebrauchen?

     

    Eigentlich, wenn "mann" so viel weiss, davon, wie es läuft, müsste man ja verzweifeln und sehr agressiv oder ohnmächtig...oder rebellisch...oder schlau???

     

     

     

    Wichtig ist, dass eine kritische Masse an Menschen zu begreifen beginnt. Erst wenn sie verstehen, stellt sich nach und nach Bewusstsein ein.

    In diesem Zusammenhang dann auch zu erkennen, was Demokratie ist. Ich rede von Beteiligung, Gleichstellung und die Aufhebung der strukturellen Gewalt (Johann Galtung) die erst die anderen Formen hervorbringt. 

     

    Demokratie und Marktwirtschaft sind unvereinbar. 

     

  •  

    Peter:

     

    Peter:

     

    Vorher nahm ich auf den Markt meine 2. Ziege und Eier mit, um sie gegen z.B. Gewürze einzutauschen.

    Hatte ich nur mehr 1 Ziege, konnte ich aber Holz aus meinem Wald verkaufen, konnte ich weiterhin auf den Markt gehen und Gewürze besorgen.

    Geld hat in vielen Bereichen unser Leben auch erleichtert.

    Hatte ich Geld, musste ich nicht überall eine Kuh mitnehmen, wenn ich sie für z.B. für junges Pferd eintauschen wollte, das ich für mein Fuhrwerk brauchte.

    Usw.

    Aber: wenn wir alles "zusammenrechnen", was Geld mit uns Menschen macht, wie es eingesetzt wird und wie wir unser Leben von ihm beeinflussen und bestimmen lassen, könnte man ev. schon sagen, dass Geld nicht nur Fortschritt bringt sondern auch das Gegenteil.

     

    Das Geld ist es nicht.

    Wir sind es, die eine mögliche Hilfestellung oder Resource fortschrittlich für uns nutzen und einsetzen oder nicht.

  •  

    Peter:

     

    Elena:

    Erfindung des Geldes

    Vorher nahm ich auf den Markt meine 2. Ziege und Eier mit, um sie gegen z.B. Gewürze einzutauschen.

    Hatte ich nur mehr 1 Ziege, konnte ich aber Holz aus meinem Wald verkaufen, konnte ich weiterhin auf den Markt gehen und Gewürze besorgen.

    Geld hat in vielen Bereichen unser Leben auch erleichtert.

    Hatte ich Geld, musste ich nicht überall eine Kuh mitnehmen, wenn ich sie für z.B. für junges Pferd eintauschen wollte, das ich für mein Fuhrwerk brauchte.

    Usw.

  •  

    Elena:

    Erfindung des Geldes

    Vorher nahm ich auf den Markt meine 2. Ziege und Eier mit, um sie gegen z.B. Gewürze einzutauschen.

    Hatte ich nur mehr 1 Ziege, konnte ich aber Holz aus meinem Wald verkaufen, konnte ich weiterhin auf den Markt gehen und Gewürze besorgen.

    Geld hat in vielen Bereichen unser Leben auch erleichtert.

  • 08.04.26, 06:45

    Erfindung des Geldes

  •  

    Paul:

     

    Peter:

    "Fortschritt" ist zusammenzurechnen, nachhaltig und insgesamt zu sehen.

     

    Mindestens jeder 2. hat ein Auto und kann zu jeder und in kurzer Zeit überall und relativ unabhängig hinfahren (zur Zeit brennts einem jedoch ein mords Loch in die Geldtasche).

    Könnte als Fortschritt angesehen werden.

    Schaut man auf die Abgase, die die Atmosphäre und das Klima beschädigen, schaut man auf die unendlichen Asphaltbahnen, den extremen Verkehr, die alles zupflasternden Parkplätze und vollen Städte, usw., wird der Begriff Fortschritt schon relativer, rechnet man rund um Auto (Kraftfahrzeuge) wirklich alles zusammen.

     

    Jede/r kann alle Produkte in "5g-speedeseile" von überall auf der Welt bestellen.

    Toller Fortschritt?

    Oder extremes Dilemma und Rückschritt!!

    Ich sag es mal extrem, 1 Drittel davon brauchen wir nicht unbedingt, 1 Drittel davon hat keine Qualität.

    Also für 2 Drittel war der oft weite Transportweg völlig umsonst.

    Und die Müllberge gehen über und der Umgang mit Müll oder Gebrauchtware überfordert uns.

    Das hat insgesamt nichts mehr mit Fortschritt zu tun.

     

    Betrachte ich ein Thema mit genug Scheuklappen, ist alles schön und gut und ein Riesenfortschritt.

     

    Die ganze Realität miteinzubeziehen braucht es, um Fortschritt auch bewerten zu können.

    Aber das machen wir zu wenig.

    Und so ist Fortschritt schwer einzuordnen.

    Meistens ungenügend realistisch...also falsch, und nicht der Wahrheit entsprechend.

     

     

     

    Ich finde, dass du das ganz gut formuliert hast. Am Ende brauchst du aber keinen Rückzieher machen indem du sagst: "Und so ist Fortschritt schwer einzuordnen."

    Man kann sehr gut einordnen ,ob etwas fort- oder rückschrittlich ist. Man muss sich nur selbst dazu bemühen, die uns als erstrebenswert präsentierten bzw. geframeten Dinge multiskalar zu kontextualisieren. Die meisten machen das nicht, erkennen die Individualmobilität daher nicht als eine Ausgeburt der Industrie, der es um kommerzieles Wachstum geht. Die negativen ökologischen Aspekte oder die Abhängigkeiten, die durch das Automobil entstehen, werden einfach ausgeblendet. Ein bürgerlicher Staat der die Profitwirtschaft unterstützt, nützt das aus, denn ihm geht es darum, die Kapitalakkumulation zu gewährleisten, aber nicht die für eine Gesellschaft besten Lösungen bereitzustellen. (Gemeinwohl-Perspektive) Daher sei jeder aufgefordert selbst zu denken und das in einer möglichst umfassenden Weise.

     

    Ich meine es so, dass die wirklich nachteiligen Begleiterscheinungen ....z.B. von Auto und Umweltbelastung...(zuerst) lange nicht wahrheitsgetreu an die Oberfläche kommen und ernsthaft "zugegeben" und behandelt werden, und in die "Köpfe" der Bürger gelangen, weil sie ausgeblended, vertuscht, in den Schubladen bleiben, nicht thematisiert werden, durch die "schönen" Begleiterscheinungen, die "so" fortschrittlich und gewinnbringend sind, überlagert werden.

    Das meine ich mit...dass Fortschritt schwer (=realistisch...neutral) einzuordnen ist, weil die Themen nicht ehrlich und umfassend auf den Tisch kommen...dürfen.

     

    Du bist sehr scharf, in deiner Kritik der kapitalistischen Mechanismen und Macvenschaften, die sich aus rein egoistischen Gründen alles, was herauszuholen ist, holen.

    Es nur so "verkaufen", dass es für unser Wohlbefinden ist, dass sie es nur für uns machen, aber im Grunde nur beinhart Umsatz und Gewinn machen, koste es was es wolle...ohne das menschliche Befinden und wie das die Natur verkraftet, wirklich ernsthaft in ihr Vorgehen miteinzubeziehen.

     

    Kapitalismus ist extrem aufgestellt und aufgeblasen und durch und durch organisiert.

    Die Maschinerie ist so gross, die lässt sich nicht kurzfristig lenken, verändern oder stoppen.

     

    Ob ich ihre Muster kritisch und klar erkenne?

    Oder ob ich nichts über diese "Innereien" weiss.

    Die Walze fährt weiter und drüber.

    Machst du dir deine kritischen Fähigkeiten, dein "hinten reinschauen können" zu nutze.

    Kannst du es für dich hilfreich gebrauchen?

     

    Eigentlich, wenn "mann" so viel weiss, davon, wie es läuft, müsste man ja verzweifeln und sehr agressiv oder ohnmächtig...oder rebellisch...oder schlau???

     

     

     

  • 07.04.26, 20:23 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 20:49.

     

    Peter:

    "Fortschritt" ist zusammenzurechnen, nachhaltig und insgesamt zu sehen.

     

    Mindestens jeder 2. hat ein Auto und kann zu jeder und in kurzer Zeit überall und relativ unabhängig hinfahren (zur Zeit brennts einem jedoch ein mords Loch in die Geldtasche).

    Könnte als Fortschritt angesehen werden.

    Schaut man auf die Abgase, die die Atmosphäre und das Klima beschädigen, schaut man auf die unendlichen Asphaltbahnen, den extremen Verkehr, die alles zupflasternden Parkplätze und vollen Städte, usw., wird der Begriff Fortschritt schon relativer, rechnet man rund um Auto (Kraftfahrzeuge) wirklich alles zusammen.

     

    Jede/r kann alle Produkte in "5g-speedeseile" von überall auf der Welt bestellen.

    Toller Fortschritt?

    Oder extremes Dilemma und Rückschritt!!

    Ich sag es mal extrem, 1 Drittel davon brauchen wir nicht unbedingt, 1 Drittel davon hat keine Qualität.

    Also für 2 Drittel war der oft weite Transportweg völlig umsonst.

    Und die Müllberge gehen über und der Umgang mit Müll oder Gebrauchtware überfordert uns.

    Das hat insgesamt nichts mehr mit Fortschritt zu tun.

     

    Betrachte ich ein Thema mit genug Scheuklappen, ist alles schön und gut und ein Riesenfortschritt.

     

    Die ganze Realität miteinzubeziehen braucht es, um Fortschritt auch bewerten zu können.

    Aber das machen wir zu wenig.

    Und so ist Fortschritt schwer einzuordnen.

    Meistens ungenügend realistisch...also falsch, und nicht der Wahrheit entsprechend.

     

     

     

    Ich finde, dass du das ganz gut formuliert hast. Am Ende brauchst du aber keinen Rückzieher machen indem du sagst: "Und so ist Fortschritt schwer einzuordnen."

    Man kann sehr gut einordnen ,ob etwas fort- oder rückschrittlich ist. Man muss sich nur selbst dazu bemühen, die uns als erstrebenswert präsentierten bzw. geframeten Dinge multiskalar zu kontextualisieren. Die meisten machen das nicht, erkennen die Individualmobilität daher nicht als eine Ausgeburt der Industrie, der es um kommerzieles Wachstum geht. Die negativen ökologischen Aspekte oder die Abhängigkeiten, die durch das Automobil entstehen, werden einfach ausgeblendet. Ein bürgerlicher Staat der die Profitwirtschaft unterstützt, nützt das aus, denn ihm geht es darum, die Kapitalakkumulation zu gewährleisten, aber nicht die für eine Gesellschaft besten Lösungen bereitzustellen. (Gemeinwohl-Perspektive) Daher sei jeder aufgefordert selbst zu denken und das in einer möglichst umfassenden Weise.

     

  • 07.04.26, 17:07 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 17:43.

    "Fortschritt" ist zusammenzurechnen, nachhaltig und insgesamt zu sehen.

     

    Mindestens jeder 2. hat ein Auto und kann zu jeder und in kurzer Zeit überall und relativ unabhängig hinfahren (zur Zeit brennts einem jedoch ein mords Loch in die Geldtasche).

    Könnte als Fortschritt angesehen werden.

    Schaut man auf die Abgase, die die Atmosphäre und das Klima beschädigen, schaut man auf die unendlichen Asphaltbahnen, den extremen Verkehr, die alles zupflasternden Parkplätze und vollen Städte, usw., wird der Begriff Fortschritt schon relativer, rechnet man rund um Auto (Kraftfahrzeuge) wirklich alles zusammen.

     

    Jede/r kann alle Produkte in "5g-speedeseile" von überall auf der Welt bestellen.

    Toller Fortschritt?

    Oder extremes Dilemma und Rückschritt!!

    Ich sag es mal extrem, 1 Drittel davon brauchen wir nicht unbedingt, 1 Drittel davon hat keine Qualität.

    Also für 2 Drittel war der oft weite Transportweg völlig umsonst.

    Und die Müllberge gehen über und der Umgang mit Müll oder Gebrauchtware überfordert uns.

    Das hat insgesamt nichts mehr mit Fortschritt zu tun.

     

    Betrachte ich ein Thema mit genug Scheuklappen, ist alles schön und gut und ein Riesenfortschritt.

     

    Die ganze Realität miteinzubeziehen braucht es, um Fortschritt auch bewerten zu können.

    Aber das machen wir zu wenig.

    Und so ist Fortschritt schwer einzuordnen.

    Meistens ungenügend realistisch...also falsch, und nicht der Wahrheit entsprechend.

     

     

     

  • 06.04.26, 21:49

     

    Paul:

     

    Maresa:

     

    Es dürfte ja wohl jedem klar sein, dass das "Ehepaar Miele" nur als Metapher für viele Errungenschaften herhalten sollte🙄❗️

    Dass die Firma aus Gütersloh eine deutsche Erfolgsgeschichte u. a. als jahrzehntelanger Arbeitgeber schrieb, finde ich nicht verwerflich!

    Das Problem, welches Du beschreibst, ist kein "nationales", sondern DAS was hinter dem = der Globalisierung steht und einer Misswirtschaft, indem wir (D.) uns die Butter vom Brot haben "nehmen lassen"!

    Bin sur ist es ein nationalstaatliches Problem. Wer sitzt denn im Europäischen Rat?

    Vor allem " national" sollte dir einen Schauer hinunterjagen. Der "nationale Schulterschluss" war und ist gefährlich. Vor allem dort, wo die Bevölkerung sich nicht als Souverän erlebt bzw. fühlt.

    Ich bleibe Dir eine Antwort schuldig, weil brisant politisch ...  und mit dem Thema zwar arg verwoben - aber eben doch off topic ist!

  • 06.04.26, 21:41 - Zuletzt bearbeitet 06.04.26, 21:44.

     

    Maresa:

     

    Paul:

    In einer Demokratie wäre Technik dem Menschen ein Helfer, die ihn nicht überflüssig machen würde. (@Maresa: Geschirrspüler, Waschmaschinen etc. gibts bereits seit Jahrzehnten. Wir befinden uns bereits ganz wo anders 😄 z. B. in einer digitalisierten Welt mit KI. All diese Ressourcen sind privatisiert! Die Produktion wurde mehr als gesteigert. Das freie Internet war einmal und Partizipation in den wichtigen Fragen gibt es nicht) 

    Die Technik hat u.a. durch Rationalisierung sehr viele Milliardäre und Millionäre hevorgebracht - trotzdem müssen sich die lohnabhängigen Menschen nach wie vor (zu oft sehr) miserablen Löhnen verkaufen, werden delogiert und verfügen nicht über die Mittel ein gutes Leben zu führen. Immer mehr konsumieren Drogen, müssen Psychopharmaka oder Schlafmittel einnehmen, oder drehen einfach durch. All das sind Indizien eines dysfunktionalen Systems. Die Ungleichheit hat enorm zugenommen. Siehe Gini-Index . DAS wäre in einer Demokratie anders.

    Es dürfte ja wohl jedem klar sein, dass das "Ehepaar Miele" nur als Metapher für viele Errungenschaften herhalten sollte🙄❗️

    Dass die Firma aus Gütersloh eine deutsche Erfolgsgeschichte u. a. als jahrzehntelanger Arbeitgeber schrieb, finde ich nicht verwerflich!

    Das Problem, welches Du beschreibst, ist kein "nationales", sondern DAS was hinter dem = der Globalisierung steht und einer Misswirtschaft, indem wir (D.) uns die Butter vom Brot haben "nehmen lassen"!

    Bin sur ist es ein nationalstaatliches Problem. Wer sitzt denn im Europäischen Rat?

    Vor allem " national" sollte dir einen Schauer hinunterjagen. Der "nationale Schulterschluss" war und ist gefährlich. Vor allem dort, wo die Bevölkerung sich nicht als Souverän erlebt bzw. fühlt.

     

    Deine Metapher "indem wir (D.) uns die Butter vom Brot haben nehmen lassen'

     haut exakt in diese nationalistisch-chauvinistische Kerbe.

  • Vielleicht etwas off topic, aber hier ein Beispiel, warum Ki keine Therapie ersetzt: Chatgpt als Therapeut: Empathisch, verfügbar – und gefährlich - Spektrum der Wissenschaft aber auch 
    Menschen bevorzugen Informationen, die ihre Überzeugungen bestätigen, ein Phänomen, 
    das als Bestätigungsfehler (conformation bias) bekannt ist😉

  • 06.04.26, 21:38

    C-Krise:

    D. ist der einzige Hersteller DER Maschine, die medizinische Masken herstellen kann und verkauft:e sie nach China; den Rest der "Geschichte" darf ich als bekannt voraussetzen!

    Fotovoltaik: Wer hat's erfunden - und "aus der Hand gegeben"! (Rhetorische Frage)

     

    Aber eigentlich ist das nicht das Threadthema und driftete ggf. ins Politische ab!

     

    Guten Abend 🙋‍♀️

  • 06.04.26, 21:33

    Eine gewisse Langsamkeit im Alltag täte uns allen gut. So viele technische Helfer ersparen zwar Zeit, aber was machen wir mit dieser? Ich finde nicht, dass dadurch mehr Zeit für Freundschaft, Familie, Partnerschaft oder für das Erlernen neuer Fähigkeiten genutzt wird. Wir leben eher in einem Drang nach Konsum, der alles für uns ersetzt. Egal ob der Konsum von Dingen, Aktivitäten, Social Media, Serien, Food-Trends oder Informationen, die absolut keinen Einfluss auf unser Leben haben. Ich habe vor kurzem von dem Trend der New Adult Bücher erfahren. Anscheinend gibt es eine immer größere Gruppe von Menschen (meist Frauen), die diese Liebesromane am laufenden Band verschlingt und kein Ende kennt, obwohl die Geschichten alle vorhersehbar und ähnlich aufgebaut sind und keinen nennenswerten tiefgründigen Inhalt bieten. Unserer modernen Zeit scheint es genau an diesen romantischen Begegnungen zu mangeln und deshalb sind solche Strömungen dann so beliebt, dass sie in exzessivem Konsum ausarten.

  • 06.04.26, 21:20 - Zuletzt bearbeitet 06.04.26, 21:22.

     

    Paul:

    In einer Demokratie wäre Technik dem Menschen ein Helfer, die ihn nicht überflüssig machen würde. (@Maresa: Geschirrspüler, Waschmaschinen etc. gibts bereits seit Jahrzehnten. Wir befinden uns bereits ganz wo anders 😄 z. B. in einer digitalisierten Welt mit KI. All diese Ressourcen sind privatisiert! Die Produktion wurde mehr als gesteigert. Das freie Internet war einmal und Partizipation in den wichtigen Fragen gibt es nicht) 

    Die Technik hat u.a. durch Rationalisierung sehr viele Milliardäre und Millionäre hevorgebracht - trotzdem müssen sich die lohnabhängigen Menschen nach wie vor (zu oft sehr) miserablen Löhnen verkaufen, werden delogiert und verfügen nicht über die Mittel ein gutes Leben zu führen. Immer mehr konsumieren Drogen, müssen Psychopharmaka oder Schlafmittel einnehmen, oder drehen einfach durch. All das sind Indizien eines dysfunktionalen Systems. Die Ungleichheit hat enorm zugenommen. Siehe Gini-Index . DAS wäre in einer Demokratie anders.

    Es dürfte ja wohl jedem klar sein, dass das "Ehepaar Miele" nur als Metapher für viele Errungenschaften herhalten sollte🙄❗️

    Dass die Firma aus Gütersloh eine deutsche Erfolgsgeschichte u. a. als jahrzehntelanger Arbeitgeber schrieb, finde ich nicht verwerflich!

    Das Problem, welches Du beschreibst, ist kein "nationales", sondern DAS was hinter dem = der Globalisierung steht und einer Misswirtschaft, indem wir (D.) uns die Butter vom Brot haben "nehmen lassen"!

  • 06.04.26, 21:08 - Zuletzt bearbeitet 06.04.26, 21:20.

    In einer Demokratie wäre Technik dem Menschen ein Helfer, die ihn nicht überflüssig machen würde. (@Maresa: Geschirrspüler, Waschmaschinen etc. gibts bereits seit Jahrzehnten. Wir befinden uns bereits ganz wo anders 😄 z. B. in einer digitalisierten Welt mit KI. All diese Ressourcen sind privatisiert! Die Produktion wurde mehr als gesteigert. Das freie Internet war einmal und Partizipation in den wichtigen Fragen gibt es nicht) 

    Die Technik hat u.a. durch Rationalisierung sehr viele Milliardäre und Millionäre hevorgebracht - trotzdem müssen sich die lohnabhängigen Menschen nach wie vor (zu oft sehr) miserablen Löhnen verkaufen, werden delogiert und verfügen nicht über die Mittel ein gutes Leben zu führen. Immer mehr konsumieren Drogen, müssen Psychopharmaka oder Schlafmittel einnehmen, oder drehen einfach durch. All das sind Indizien eines dysfunktionalen Systems. Die Ungleichheit hat enorm zugenommen. Siehe Gini-Index . DAS wäre in einer Demokratie anders.

     

    Der "Klassenkampf" der angesprochen wurde, kommt nicht von den Lohnabhängigen. Und es scheint sich so zu entwickeln, dass dieser angesprochene Klassenkampf sich in Richtung Feld und Schützengräben hinverlagert.

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.