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  • Bringing Songs of yesterday

    Diskussion · 1 Beitrag · 61 Aufrufe
    Fritz aus Edingen-Neckarhausen

    Bringing sounds of yesterday into my city room

     

    Der Narzissmus war bislang kein zentrales Thema der phänomenologischen Psychopathologie. Dabei ist das Phänomen allgegenwärtig – als Modewort, als Struktur gesellschaftlicher Beziehungen, als klinische Diagnose. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Welche Erfahrungen fehlen, wenn der Blick der anderen wichtiger wird als das eigene leibliche Spüren? – Die Vorlesung entwirft eine phänomenologisch fundierte Analyse des Narzissmus. Sie beschreibt das narzisstische Selbstverhältnis als Ausdruck einer existenziellen Leere: eines Mangels an leiblich gespürtem Selbstwert, der durch äußere Bestätigung, Schönheit oder Macht nicht dauerhaft gestillt werden kann. Damit erweist sich der Narzissmus als ein radikales ebenso wie universelles Phänomen – eine grundlegende Möglichkeit des Menschseins. Zugleich wird er zu einem Spiegel der spätmodernen Seele: In einer Kultur der Subjektivierung – von Social Media bis Therapie, von Echo bis Instagram – gilt es umso mehr zu verstehen, warum der Wunsch nach Bewunderung nie satt macht.

     

    Eine Vorlesung von Thomas Fuchs im SS 2026 an der Universität Heidelberg.

     

    heidelberger-schloss (1).jpg

     

    The lunatic is on the grass
    Remembering games
    And daisy chains and laughs
    Got to keep the loonies on the path

     

    Heidelberg ist schön, oder?

    06.04.26, 07:33

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