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  • Wann fühlt sich Liebe in einer Partnerschaft wirklich frei an?

    Diskussion · 77 Beiträge · 7 Gefällt mir · 1.562 Aufrufe
    Nino aus Düsseldorf
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    Ich möchte eine Frage in den Raum stellen, die mich gerade intensiv bewegt:


    Unter welchen Bedingungen entsteht in einer Partnerschaft das Gefühl von echter Freiheit in der Liebe?
     

    Für mich zeigt sich immer mehr:
    Liebe entfaltet ihre größte Kraft, wenn sie aus einer bewussten Entscheidung heraus entsteht. Nicht als Gewohnheit, nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als lebendige Wahl – immer wieder neu.
    Ein Gedanke, der mich besonders berührt: 

    👉 „Ich entscheide mich heute für dich.“ 
    Das verändert sofort die Qualität von Beziehung.
     

    Was ich beobachte - in vielen Beziehungen entsteht mit der Zeit ein Spannungsfeld:
    Nähe wächst, Verbindlichkeit entsteht gleichzeitig schwindet oft das Gefühl von Freiheit.
     

    Und genau hier wird es spannend:
    👉 Freiheit und Bindung wirken dann besonders kraftvoll, wenn sie sich ergänzen.
    Ein Bild dazu: Struktur hält den Raum – Lebendigkeit füllt ihn.

    Was fördert für mich freie Liebe?
    Ein paar Impulse, die ich gerne zur Diskussion stelle:
    1. Bewusste Entscheidung statt Autopilot
    Immer wieder kurz innehalten:
    👉 Wähle ich gerade – oder funktioniere ich? 
    2. Eigenverantwortung für Gefühle
    Der andere berührt etwas in mir
    und ich übernehme Verantwortung dafür.
    Das schafft sofort mehr Raum und Leichtigkeit.
    3. Klarheit in der Kommunikation
    Wünsche aussprechen öffnet Verbindung
    Beispiel:
    👉 „Ich wünsche mir mehr Zeit mit dir“
    Das fühlt sich einladend an.
    4. Echte Begegnung ohne Zweck
    Zeit miteinander, die einfach entsteht
    (ohne Ziel, ohne Plan). Hier wächst Nähe ganz natürlich.
    5. Neugier auf den anderen
    Den Menschen immer wieder neu entdecken
    👉 Zuhören, als wäre es das erste Gespräch
    6. Freiheit innerhalb der Verbindung
    Ein Gedanke, der für mich sehr kraftvoll ist:
    👉 „Du bist frei zu gehen – und genau deshalb berührt es mich, dass du bleibst.“
    Das erzeugt Respekt, Anziehung und Tiefe.
    7. Eigene Räume behalten
    Eigenständigkeit bringt Frische in die Beziehung. Zwei starke Persönlichkeiten begegnen sich und wählen sich bewusst.
    Eine mögliche Essenz:
    Vielleicht liegt die Antwort genau in diesem Zusammenspiel:
    👉 Bewusste Struktur
    👉 gelebte Freiwilligkeit
    Zu viel Struktur wirkt eng
    zu viel Offenheit wirkt unklar
    Die Balance macht den Unterschied.
     

    Mini-Impuls für den Alltag
    Eine einfache Frage kann schon viel verändern:
    👉 „Bin ich gerade bewusst da – oder im Autopilot?“

     

    Ich bin neugierig auf eure Gedanken:

    Wann fühlt sich Liebe für euch frei an?
    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
    Was lässt eure Beziehung lebendig bleiben?
    Ich freue mich auf einen echten Austausch 🌿

    12.04.26, 13:50 - Zuletzt bearbeitet 12.04.26, 13:53.

Beiträge

  • 14.04.26, 14:32 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 14:35.

    Ich mag dennoch nochmal an den Thema Zeit anknüpfen, denn vielleicht erzähle ich mir selbst da auch eine kleine Story vom Pferd. 

    Wer etwas will, findet Wege.
    Wer etwas NICHT will, (er)findet Gründe.

    Vielleicht ist so manch eine wichtige Sache/Beschäftigung auch eine unbewusste Bewältigungs-/Kompensationsstrategie, um am letzten Ende eben Ängste nicht konfrontieren zu müssen. Dennoch ist das absolut in Ordnung, denn das Nervensystem muss mit dem dann entstehenden Stress klarkommen und da schließt sich der Kreis, warum Rückzugsphasen nötig sind, um zu regenerieren.

    Insofern kann ich den heutigen Trend hin zu Situationships auch wieder verstehen. Das ist Beziehung in homöopathischer Dosis. Das erinnert mich an ein uraltes Buch zum Thema Platzangst, in dem 2 Behandlungswege aufgezeigt wurden: Entweder gleich mit der schlimmsten Situation konfrontieren (mit therapeutischer Begleitung), oder mit der am wenigsten schlimmen Situation beginnen und sich über die Erfolge langsam hocharbeiten (geht oft alleine).

    Sorry Nino, ich sehe schon, du hast eine klare Struktur, während ich wild verknüpfe. So hat jeder seinen Lernweg :)

  • 14.04.26, 14:15

     

    Nino:

     


    Was sich für mich daraus als Frage ergibt:

    👉 Wie fühlt sich für euch der Moment an, in dem ihr merkt: Hier entsteht Verbindung – und gleichzeitig bleibt ihr ganz bei euch?
    Ich bin neugierig, was genau diesen Punkt für euch lebendig macht.
     

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    Ich hatte heute in der Früh so eine Situation. Da ging es um Argumente FÜR etwas, was mein Gegenüber ausführlich ausführte. Sie waren mir nicht neu und auch absolut nachvollziehbar. Und dann sagte ich, dass es für mich nur 1 Grund braucht, der ganz pragmatisch dagegen spricht und führte diesen kurz aus. Ich sah für einen Moment Überraschung in seinem Gesicht, es kam nur eine kurze Nachfrage und dann war da einfach nur noch Akzeptanz. DAS war ein wunderbarer Moment. So entsteht die Basis für Vertrauen und dann kann menschliche Verbindung entstehen.

    Zusammengefasst: Wenn jemand nicht schon alles (besser) weiß, zuhört, versteht und akzeptiert. Kein "Ja, aber ...", kein Wegdiskutieren. Einfach in ruhiger und friedvoller Zugewandtheit.

  • 14.04.26, 14:06

    Wer glücklich single bleiben will, fokussiert sich bitte erst einmal auf die andere Beziehungsebenen. (Ute macht das schon sehr gut!) Aber dafür müsste ich einen neuen Thread aufmachen. Dieser Thread soll sich mit der Fragestellung beschäftigten wie man glücklich eine Beziehung führt.

     

    Um die Grafik 

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    von gestern nochmal zu erläutern:

     

    Weil wir Menschen soziale Wesen sind, ist es wichtig zu untermauern wie wichtig soziale Beziehungen für uns sind.
    Die s.g. Grant-Langzeitstudie läuft seit 1938, wird von Havard durchgeführt und hat sich zur Aufgabe gemacht die Frage zu klären, was macht uns gesund und glücklich? Welche positiven Auswirkungen hat die Liebe auf unsere emotionale Stabilität und die Gesundheit? 

    Im Kern zusammengefasst: Menschen, die sich lange Zeit sehr einsam fühlten und keine stabilen zwischenmenschlichen Beziehungen führten, fühlten sich nicht nur unglücklich, ihre Gesundheit wurde im Alter merklich schlechter, ihre Gehirnfunktionen nahmen eher ab und sie starben früher, als die, die ihre Beziehungen als gut stabil einschätzten.
    Soziale Einsamkeit nicht nur unter älteren-, sondern heutzutage auch vermehrt unter jüngeren Menschen, obwohl man sich natürlich tagtäglich mit irgendwelchen Social Media Portalen ablenken kann. Aber wir brauchen gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen.
    ➡️Gesundheit ist also die Qualität unserer Beziehungen. Was ganz entscheidend ist für unsere Lebensqualität und das Lebensglück.
    1. Die Beziehung zu dir selbst. Da geht's um die Aspekte Gewissen, Geist, Seele, Psyche und Körper. Also inwieweit du mit dir selbst im Reinen bist.
    Kannst du dich mit all diesen Eigenschaften akzeptieren, die andere vielleicht als negativ empfinden? Da fängt die Selbstliebe an. Wir haben Ecken und Kanten. Das macht uns 
    zu was Besonderen. Aber, wenn ich Dinge habe, die ich selber oder im Zusammenleben mit anderen Menschen als störend empfinde, dann ist es doch sinnvoll, man geht die Dinge ganz tief in der Wurzel an und löst eine Schicht nach der anderen ab.
    ➡️Was willst du auf jeden Fall erlebt haben, bevor du stirbst?
     2. Beziehung zu anderen Menschen, aber auch anderen Lebewesen. Das sind in erster Linie natürlich die unmittelbaren Menschen in unserer Umgebung, also sprich die Familie, die eigenen Kinder, die Eltern, die Lebenspartnerin, der Lebenspartner, aber auch Freunde, Bekannte, Mitmenschen, aber auch Tiere und andere Geschöpfe.
    3. Beziehung zu Gott, dem Schöpfer, der Natur, dem großen Kosmos und man könnte auch sagen alles, was ist. Letztendlich die Frage nach dem Sinn. Die Frage wie wir in ein großes Gefüge namens Kosmos gleich Ordnung eingebunden sind. Dass wir Teil einer Ordnung sind und dieser tiefe Glaube schafft natürlich auch Urvertrauen in's Leben. 
    Viele Menschen, die atheistisch denken, also sprich gottlos und geistlos, versuchen sich die Welt rein materialistisch zu erklären und haben meistens das Problem, dass sie dann stärker Angst vor dem physischen Tod haben, weil sie sich mit ihrem Verständnis nicht erklären können, was danach kommt. Das macht ihnen Angst. Dabei weiß man natürlich von entsprechenden Nahtod-Erfahrungen, dass das Leben dann nicht zu Ende geht. Im Gegenteil. Es verlagert sich nur auf eine andere Daseinsebene.
     

    Liebe wird oft mit diesem Gefühl von verliebt sein/ romantische Liebe falsch verstanden und "wenn du mich lieben würdest, würdest du das nicht machen". Aber Liebe ist das Erkennen des Göttlichen/ tieferen Mechanismus dahinter. Zu erkennen, dass alles einem höheren Plan dient. Auch, wenn man es nicht sieht. 

    Der Mensch denkt, Gott lenkt.

     

  • 14.04.26, 13:55

     

    Nino:

     


    Was sich für mich daraus als Frage ergibt:

    👉 Wie fühlt sich für euch der Moment an, in dem ihr merkt: Hier entsteht Verbindung – und gleichzeitig bleibt ihr ganz bei euch?
    Ich bin neugierig, was genau diesen Punkt für euch lebendig macht.
     

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    Ich bin Skeptiker und wenn ich jemandem eine Leiter hinstelle, muss er schon selber daran hochklettern. 

  • 14.04.26, 13:52

    Beim Lesen eurer Beiträge entsteht in mir ein sehr vielschichtiges Bild von dem, was hier gerade zwischen den Zeilen mitschwingt. 


    Ich nehme wahr, wie viele von euch aus ganz persönlichen Erfahrungen sprechen – mit Klarheit, mit gelebtem Leben und mit einem feinen Gespür dafür, was sich stimmig anfühlt.

     

    Gleichzeitig berührt mich besonders dieser wiederkehrende Faden:

    👉 der Wunsch nach echter Verbindung, die Raum lässt
    👉 und nach Freiheit, die sich sicher anfühlt


    In mir löst das ein Gefühl von Wertschätzung aus für die Offenheit hier. Es wirkt auf mich, als ob viele von euch sehr genau spüren, was ihnen wichtig ist – sei es Zeit, Tiefe, Leichtigkeit oder Verlässlichkeit.
     

    Was ich dabei auch wahrnehme: Hinter manchen Gedanken liegt eine Sehnsucht nach Begegnung, die wirklich trägt
    und gleichzeitig eine große Achtsamkeit dafür, wie viel Raum jeder Mensch für sich braucht.
     

    Für mich entsteht daraus ein verbindender Gedanke: Vielleicht zeigt sich Freiheit in der Liebe genau dann, wenn beides gleichzeitig da sein darf –
    👉 das eigene Leben in seiner Fülle
    👉 und das bewusste Öffnen für einen anderen Menschen
     

    Und ich spüre in mir den Impuls, das so zu formulieren: Wenn zwei Menschen sich begegnen und einander wirklich sehen,
    wenn sie sich Zeit geben, ohne Druck
    und sich wählen, ohne Enge
    dann entsteht etwas, das sich leicht anfühlt und gleichzeitig hoch schwingt.


    Was sich für mich daraus als Frage ergibt:

    👉 Wie fühlt sich für euch der Moment an, in dem ihr merkt: Hier entsteht Verbindung – und gleichzeitig bleibt ihr ganz bei euch?
    Ich bin neugierig, was genau diesen Punkt für euch lebendig macht.
     

    1000222744.png
  • 14.04.26, 12:42 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 13:28.

     

    Nane:

    Liebe Gabi,

     

    die Aussage mit den ‚150 %‘ sehe ich ehrlich gesagt kritisch – das ist für mich kein realistisches Bild von Beziehungen. 
    Und auch dieses ‚nur ich, ich, ich‘ wirkt mir zu pauschal. Es gibt sicher solche Entwicklungen, aber genauso viele Partnerschaften, die auf Ausgleich, gegenseitigem Geben und echtem Miteinander basieren. Deshalb greift mir der Beitrag insgesamt etwas zu kurz.

    Ich habe nur interpretiert, was ich in den zahllosen Beiträgen zu diesem Thema in den vielen Threads  hier lese.

    In meinem Umfeld ist es nicht so, auch ich denke darüber etwas anders und freue mich über jede " normale" Beziehung, mit geben und nehmen.

     Aber was ist schon normal, das sieht ja jeder anders, und das ist auch gut so. Jeder darf leben und lieben, wie er mag.

  • 14.04.26, 11:57

     

    Mandi:

     

    Gabi: 

    So wie Du schreibst, die meisten wollen 150% auf allen Ebenen, unter dem geht gar nichts, und liefert die Person mal weniger als 150, wird sie sofort abgeschoben ins Nirvana. Kompromisse eingehen ist nicht mehr populär, es geht nur noch um ICH, ICH, ICH

    Irgendwie ist es eine Zwickmühle:

    Ist man mit sich selber zufrieden, braucht man keinen Partner.

    Ist man mit sich selber unzufrieden, braucht man jemanden, der die Lücken stopft. Suboptimal!

    Am Ende bleibt sowieso ICH, ICH, ICH.

    Warum auch nicht? Also zumindest die erste Variante, Mandifikation.

    Die zweite Variante bringt nur eine Menge Unglück.

    Manche agieren auch etwas selbstloser, als Du es beschreibst. Wenn man eine gute Energiebilanz hat, dann kann man davon auch etwas abgeben und sich daran erfreuen, wenn die Energie auf fruchtbaren Boden fällt. Sogesehen hat man selbst auch etwas davon, aber ich sehe das nicht von einer egoistischen Perspektive.
    Wenn man z.B. lächelnd durch die Welt schreitet und sich daran erfreuen kann, wenn das Lächeln reflektiert wird, "profitieren" beide davon. Allerdings kommt da auch wieder das "Perlen vor die Säue werfen", ins Spiel..
     

  • 14.04.26, 11:35

    Liebe Gabi,

     

    die Aussage mit den ‚150 %‘ sehe ich ehrlich gesagt kritisch – das ist für mich kein realistisches Bild von Beziehungen. 
    Und auch dieses ‚nur ich, ich, ich‘ wirkt mir zu pauschal. Es gibt sicher solche Entwicklungen, aber genauso viele Partnerschaften, die auf Ausgleich, gegenseitigem Geben und echtem Miteinander basieren. Deshalb greift mir der Beitrag insgesamt etwas zu kurz.

  • 14.04.26, 11:25 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 11:25.

     

    Gabi: 

    So wie Du schreibst, die meisten wollen 150% auf allen Ebenen, unter dem geht gar nichts, und liefert die Person mal weniger als 150, wird sie sofort abgeschoben ins Nirvana. Kompromisse eingehen ist nicht mehr populär, es geht nur noch um ICH, ICH, ICH

    Irgendwie ist es eine Zwickmühle:

    Ist man mit sich selber zufrieden, braucht man keinen Partner.

    Ist man mit sich selber unzufrieden, braucht man jemanden, der die Lücken stopft. Suboptimal!

    Am Ende bleibt sowieso ICH, ICH, ICH.

    Warum auch nicht? Also zumindest die erste Variante, Mandifikation.

    Die zweite Variante bringt nur eine Menge Unglück.

  • 14.04.26, 11:22 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 11:26.

     

    Issy:

    Wenn es mit einem Partner nicht klappt.

    Neue Wohnung, neuer Hausstand.

    Das ist heutzutage noch Standard?

    Ich dachte, es ist klar, dass der Mann zur Frau zieht, wenn sie es wünscht.

    Eine Frau braucht im Durchschnitt mehr Sicherheitsgefühl als ein Mann. Also auch permanent ihr eigenes Daheim.

  • 14.04.26, 11:00 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 11:12.

    Entschlrunigt-er

    Hallo

    Ich finde diese Diskussion wirklich sehr spannend.

    Ich persönlich finde alles oder nichts!

    Halbe Sachen sind nicht mein Ding.

     

    ...aber ist nicht jede Beziehung anders.

    Es ist ja jeder Mensch ein Individuelles Wesen. Da kann man doch nicht sagen was Richtig und Falsch ist.

    In einer Partnerschaft ist es nur wichtig, dass es für beide passt.

    Jeder Mensch hat doch für sich sein eigenes Lebensmodel.

    Als Single schaut man doch ,das man raus kommt unter Leute. Soziale Kontakte aufbaut. Sich wieder findet nach einer Beziehung.

    Sein Leben neu Ordnet.

     

    Zum Thema : Alter und Beziehung 

     

    Meiner Meinung nach glaube ich ,das viele Frauen es einfach satt haben immer wieder von vorne anzufangen.

    Wenn es mit einem Partner nicht klappt.

    Neue Wohnung, neuer Hausstand.

     

    Sicherheit spielt da eine große Rolle.

     

    Und alle Verletzungen die sie erlebt haben. 

     

    Und genau da fängt es an 

     

    Das darauf einlassen, die Ängste die da sind.

     

    Wie oft höre ich von Frauen in meinem Umfeld.

    " Jetzt hab ich rausgefunden,das er eine Beziehung hat."

    Es ist alles so unverbindlich geworden finde ich.

     

    Frauen sind nicht mehr abhängig von einem Mann 

    ...und das ist gut so.

    Fürchten um ihre Selbststândigkeit in einer Neuen Beziehung.

     

    Ängste und fehlendes Vertrauen machen es  sehr schwierig, eine Beziehung einzugehen.

     

    Dann bleibt es bei Unverbindlichkeit.

    Ein Sicherer Hafen solange es dauert.

     

    Wer aber bereit ist sein Herz zu öffnen und wahre Liebe zu zu lassen macht sich verletzlich.

     

    Ich glaube, wenn der Wahre Partner da ist und dir deine Ängste nimmt, dann merkst du es.

    Vielleicht war der/ die Richtige noch nicht dabei, für den es sich Lohnt die Deckung auf zu geben.

     

    ...und da währen wir wieder beim selben Thema 

    Die Entscheidung jeden Tag aufs Neue für den Partner der mir Sicherheit gibt und das Bewusstsein.

    So wie ich bin Richtig und Wichtig zu sein.

    Auf die Liebe 

    Die kann dich immer und überall treffen.

    Genau dann wenn du es nicht erwartest und ganz bei dir bist.

    ...denn nur wenn du dich liebst, mit all deinen Ecken und Kanten, kann dich auch jemand anderes lieben.

    Sicherheit in dir - Sicherheit im außen 

     

     

     

     

  • 14.04.26, 10:44

     

    Entschleunigt-er:


    Ist nicht auch eine Liebesbeziehung immer eine Begegnung zweier eigenständiger Menschen und muss das Gegenüber und ich wirklich jeder 150 % liefern? 

    Also nur 150 % oder gar nichts!!?
    Ist es dann besser, gar keine Beziehung zu haben... sondern nur gemeinsames Erleben mit weitgehend Unbekannten... weil hier vom Gegenüber keine Lieferung erwartet wird...?

    Wenn sich zwei eigenständige Menschen begegnen, genügt es dann nicht, wenn sich beide jeweils äußerlich und innerlich nur soweit einbringen, wie es gerade passt?
    Oder gibt es nur alles oder gar nichts?

    Diese Fragen stelle ich mir auch sehr oft.

    Wenn man hier die zahllosen Beiträge über Beziehung, Partnerschaft, Liebe, Freiheit usw liest (ich lese vieles nur quer), dann stelle ich immer wieder fest, dass dieses Thema so sehr auseinandergenommen analysiert ,regelrecht zerfetzt wird, dass es nie zu einer Partnerschaft kommen kann.  

    So wie Du schreibst, die meisten wollen 150% auf allen Ebenen, unter dem geht gar nichts, und liefert die Person mal weniger als 150, wird sie sofort abgeschoben ins Nirvana. Kompromisse eingehen ist nicht mehr populär, es geht nur noch um ICH, ICH, ICH

     

  • 14.04.26, 09:40 - Zuletzt bearbeitet 14.04.26, 09:41.

    Ich finde das Thema hier sehr interessant. Nicht weil es hier Antworten gibt, sondern weil verschiedene Aspekte berührt werden... also Fragen aufgeworfen werden... die sich im Inneren wälzen...

    Beim Lesen des Textes von dem Mann, der von Ute zitiert wurde, hatte ich den Eindruck, der Mann hat Wünsche, die in der Realität ja nicht zu funktionieren scheinen. Statt über seine Erwartungen zu reflektieren, stimmt aber etwas mit allen Frauen nicht.


    Ist nicht auch eine Liebesbeziehung immer eine Begegnung zweier eigenständiger Menschen und muss das Gegenüber und ich wirklich jeder 150 % liefern? 

    Also nur 150 % oder gar nichts!!?
    Ist es dann besser, gar keine Beziehung zu haben... sondern nur gemeinsames Erleben mit weitgehend Unbekannten... weil hier vom Gegenüber keine Lieferung erwartet wird...?

    Wenn sich zwei eigenständige Menschen begegnen, genügt es dann nicht, wenn sich beide jeweils äußerlich und innerlich nur soweit einbringen, wie es gerade passt?
    Oder gibt es nur alles oder gar nichts?


     

  • 14.04.26, 08:30

    Ach guck, hier meine Beobachtung und Erfahrungen von einem Mann geschrieben:

    https://www.facebook.com/photo/?fbid=10240414611563401&set=a.1312245286755:

    ❤ . . . Seit etwa einem Jahr bin ich wieder allein, lebe ein zufriedenes Single-Leben mit dem zunehmenden Wunsch, wieder eine liebevolle, sanftmütige Frau an meiner Seite zu haben, die sich wie ich tief einlassen kann und möchte.
    In dieser Zeit hatte ich mehrere Gelegenheiten, Single-Frauen im passenden Alter kennenzulernen und auszuloten, was sich entwickeln mag.
    Und ich spüre deutlich:
    Da ist oft eine Sehnsucht. Eine leise, aber deutliche Sehnsucht nach einem achtsamen Mann an ihrer Seite. Nach Nähe, nach Austausch, nach jemandem, der da ist.

    Und gleichzeitig stoße ich immer wieder an eine unsichtbare Grenze. Ich frage mich: Warum ist es Ü60 so schwer, wirklich zueinander zu finden?

    Ich erlebe, dass das Leben von Frauen in diesem Alter oft schon sehr gefüllt, zuweilen auch überfüllt ist:
    Kinder, Enkel, manchmal sogar Urenkel – sie stehen an erster Stelle.
    Dazu kommen Tiere, vielleicht ein Hund, manchmal ein Pferd, Verpflichtungen, Gewohnheiten, Sport, Freundinnen.

    Das alles hat seinen festen Platz.
    Und ich verstehe und respektiere das.

    Es zeigt sich aber leider immer wieder ein ähnliches Muster: Als Mann und potentieller Partner erhalte ich meist nur eine begrenzte Aufmerksamkeit. Ein kleines bisschen Zeit, ein wenig Zuwendung – meist nur das, was im bereits gefüllten Leben noch übrig bleibt.
    Die Fähigkeit zu tiefen Gesprächen scheint aufgebraucht oder gar nicht erst vorhanden zu sein.

    Vertrauen kann so nicht wirklich wachsen. Ein echtes, entspanntes Einlassen wird unmöglich. Und solange die Bereitschaft zur Selbstreflexion fehlt und kein wirkliches Bewusstsein dafür entsteht, bleibt auch jede Möglichkeit aus, daran etwas zu verändern.

    Ich bekomme zunehmend den ernüchternden Eindruck: Meine ruhige, empathische und achtsame Art vermag es nicht, diese inneren Barrieren zu überwinden. Vorhandene Muster aus gelebtem Leben wirken undurchdringlich. Die Antennen für das Feine scheinen abgenutzt – die Sinne sind stumpf geworden.
    Ich erfühle immer mehr, dass mein leises Vorgehen, meine respektvolle Zurückhaltung und meine behutsame Art wie ein leiser Klang in einem großen Raum verhallen. Es erreicht die Frauen, streift sie vielleicht kurz – aber es findet keinen Halt, keinen Widerhall, keinen Platz, an dem es wirklich aufgenommen wird.

    Und so bleibt etwas, das eigentlich Verbindung schaffen will, oft ungehört liegen – als würde es zwar ankommen, aber nicht mehr in das Innere dringen, wo es Bedeutung bekommen könnte.

    Dabei stellt sich mir die Frage, ob die Fähigkeit, solche feinen Signale wahrzunehmen und darauf zu reagieren, im heutigen Lebensrhythmus verloren gegangen ist. Ob die Vielzahl an Reizen, Anforderungen und Gewohnheiten dazu führt, dass für eine achtsame Begegnung kaum noch innere Aufmerksamkeit bleibt. Taub geworden durch eine Welt die höher, schneller, weiter in all ihren schrillen Farben rund um die Uhr rausschreit.

    Und vor allem: die Erfahrung, mal wieder wirklich wichtig zu sein, Priorität und einen angemessenen Platz zu bekommen – sie fehlt mir.
    In einer Zeit, in der Menschen zunehmend in Reizen, Verpflichtungen und schnellen Wechseln leben, scheint genau diese Form von Verbindlichkeit seltener zu werden. Aufmerksamkeit verteilt sich, wird fragmentiert, bleibt oft an vielen Stellen gleichzeitig und dadurch nirgends wirklich tief.
    Stattdessen bleibt vieles an der Oberfläche. Nähe zeigt sich kurz, fast wie ein Aufleuchten im Strom der Eindrücke, zieht sich aber ebenso schnell wieder zurück.
    Das, was entstehen könnte, bleibt ohne Halt.
    Ohne Raum.
    Ohne die Zeit und Wärme, die es bräuchte, um wirklich zu wachsen.
    Doch unter solchen Bedingungen kann sich kaum eine tiefe Beziehung entwickeln. Nähe braucht Verlässlichkeit, Zuwendung und einen spürbaren Stellenwert. Ohne das bleibt jede Verbindung oberflächlich und fragil.

    Dabei entsteht der Eindruck, dass vielen Frauen in dieser Lebensphase nicht bewusst ist, was es braucht, um einem reifen, liebenden Mann wirklich zu begegnen.
    Aufmerksamkeit ist nicht nur ein freundliches Entgegenkommen – sie ist die Grundlage dafür, dass Beziehung wachsen kann.
    Wenn diese Grundlage fehlt, bleibt der Mann in einer Randposition: geduldet, aber nicht wirklich gemeint.
    Und genau dort verliert selbst eine anfängliche Nähe ihre Kraft.

    Das bringt mich ins Grübeln.

    Sind viele Frauen in diesem Alter so enttäuscht worden, dass sie sich schützen müssen? Haben sie im Laufe ihres Lebens so viel erlebt, dass sie sich eine Art innere Rüstung aufgebaut haben? Eine Rüstung, die sie bewahrt – aber auch verhindert, dass noch einmal echte Nähe entsteht?

    Ich frage mich das ganz direkt:
    Wollt ihr tollen, reifen Frauen wirklich noch einen Mann in eurem Leben – oder nur die Idee davon?
    Ist die Sehnsucht stärker als die Angst?
    Oder ist die Angst inzwischen größer geworden als der Wunsch nach Nähe?

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass das Einlassen selbst das größte Hindernis ist. Dass Nähe gewünscht wird – aber bitte ohne Risiko. Ohne sich wirklich zu öffnen. Ohne sich noch einmal verletzlich zu zeigen.
    Aber genau da beginnt für mich Beziehung.
    Ohne dieses Einlassen bleibt alles vorsichtig, kontrolliert, begrenzt.
    Man bleibt nebeneinander, aber kommt sich nicht wirklich nahe.
    Ich frage mich:
    Kann man sich im reifen Alter noch einmal fallen lassen und im tiefen Vertrauen lieben?
    Oder ist das Vertrauen in die Liebe irgendwann verbraucht?

    ❤ . . . RGvB im April 2026

    Ich denke, dass dieses Thema auch schon in jungen Jahren auftritt. Es gilt nunmal, 2 komplette Leben irgendwie unter einen Hut zu bringen. Jeder hat seinen Hausstand, Fahrzeuge, Papierkram, seine Hobbys, Freunde und eben Familie. Früher hat man das bald zusammengelegt, weil es dann einfacher zu managen ist und wenn man die Pflichterfüllungen abzog, blieb auch nicht so viel "Paarzeit". 

  • 14.04.26, 08:03

    Korrektur: Meine Tochter meinte das so, dass einer von beiden einen langen Spaziergang machen kann, wenn man mal Abstand braucht, auch nach einem Streit oder so.

  • 13.04.26, 22:59

    Mir kommt gerade dieser Gedanke:

    Wir sagen oft, wie haben keine Zeit. Jeder weiß aber, Zeit muss man sich nehmen. Und dennoch ist Zeit Mangelware.

    Hätte ich jetzt heute Abend die Zeit für diesen Austausch gehabt, wenn da jemand hier wäre? Es sagt sich so leicht, dass diese Freiheiten dazugehören, aber wenn doch die gemeinsame Zeit so rar und kostbar ist?

    Jeder braucht aber auch Impulse von außen, sonst dreht man sich im Zweifelsfall gemeinsam im Kreis und trappt sich auf die Füße.

    Lernt man  jemanden kennen, erwarten viele Menschen sofort ein "wir wollen uns jetzt ständig sehen", man muss sich ja auch kennenlernen. Sage ich dann, dass noch Selbstfürsorge auf meiner to-do steht, heißt es, dass er ja dann nicht wichtig für mich sein kann. Mehrfach erlebt. Die Rentner bei Meet5 sind ständig irgendwo dabei, die Rentnerinnen nur gelegentlich. 

    Ich las mal:
    Der Mann erkennt sich in der Frau.
    Die Frau erkennt sich in der ganzen Welt.

    Nino, du liest mich ziemlich gut, nicht 100 %, aber es gehört auch nicht alles hier in die Öffentlichkeit. Warum bist du Single? 

  • 13.04.26, 22:28
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    Beim Lesen deiner Zeilen entsteht in mir ein sehr warmes Bild von gelebter Beziehung.


    Ich höre darin eine Erfahrung, die über viele Jahre gewachsen ist: Verbindung entfaltet sich besonders kraftvoll, wenn zwei Menschen sich früh begegnen, gemeinsam wachsen und immer wieder Wege finden, sich aufeinander einzustimmen. Gleichzeitig zeigt dein Beispiel mit deiner Tochter für mich, wie lebendig und tragfähig Beziehung auch heute gestaltet werden kann – durch gemeinsame Zeit, Austausch und echtes Interesse füreinander.
    Was mich dabei besonders berührt: In deinen Worten liegt viel Lebenserfahrung, Klarheit und auch Fürsorge. Ich nehme wahr, wie wichtig dir echte Verbindung ist, die sich im Alltag trägt – durch Gespräche, gemeinsame Erlebnisse und das bewusste Dranbleiben aneinander. Da schwingt für mich auch ein Wunsch mit, dass genau diese Qualität von Miteinander gelingt und sich stimmig anfühlt.
    Und gleichzeitig kommt bei mir ein Impuls an: Dieses bewusste Zeitnehmen, das Reden über Wünsche, Bedürfnisse und Ziele – das wirkt wie ein Schlüssel, der Beziehung lebendig hält, unabhängig davon, wann sie begonnen hat. Es fühlt sich für mich so an, als würde darin eine Einladung liegen, genau diese Räume immer wieder aktiv zu öffnen und zu gestalten.
    In mir entsteht daraus ein verbindender Gedanke: Vielleicht zeigt sich Freiheit in der Liebe genau dort, wo zwei Menschen sich immer wieder füreinander entscheiden – im Gespräch, im gemeinsamen Erleben und in der Bereitschaft, miteinander zu wachsen.
     

    Und ich frage mich beim Lesen: Wie fühlt sich für dich genau dieser Moment an, in dem Austausch, Nähe und Eigenständigkeit so zusammenkommen, dass daraus Leichtigkeit entsteht?

     

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    Vom Sein (fühlen) zum Haben! 🧘‍♂️

     

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  • 13.04.26, 22:08

     

    Nino:


    👉 Wie würde sich Verbindung für dich anfühlen, wenn genau diese Qualität – dein innerer Kompass, deine Ruhe und deine Freiheit – darin vollständig erhalten bleibt?
    Für mich fühlt sich genau dort der Raum an, in dem Liebe lebendig wird – als Bejahung des Lebens und der Freiheit, die sich in uns selbst und im Miteinander zeigt.

     



    Dafür brauche ich einen sicheren Partner und davon laufen wenige da draußen in meinem Alter und gleicher Bewusstheit als Single rum.

    Und dein Bild zeigt es deutlich: Der Faktor Gesundheit spielt irgendwann eine ganz große Rolle. Keiner will sich einen "Pflegefall" einhandeln. Ja, das klingt derb, fern von Liebe. Ich bin Realistin und höre genau zu.

  • 13.04.26, 22:01

    Ich mag dem Nino aber dennoch auch eine gute Vision mitgeben. Meine Tochter war 15 und stand vor mir aufgebaut: Eins sag ich dir, man muss jung zusammenkommen und sich zusammenraufen. Später wird das nix mehr, hat man ja bei dir und dem Papa gesehen! Bäm, da hatte ich mein Fett 😅

    Sie kam tatsächlich sehr früh mit ihrem Partner zusammen, sie hatten auch mal eine Krise und waren kurz getrennt, aber letzlich sind sie jetzt 13 Jahre zusammen. Die waren 2 Jahre auf Langzeitreise mit kleinen Unterbrechungen in einem kleinen selbst ausgebauten Bus und weit weg. Immer fernab jeglicher Tourizonen. Ich habe sie mal gefragt, wie sie das so 24 Std. miteinander aushalten: Och Mama, man kann auch bei Regen einen laaangen Spaziergang machen 🤣

    Die schalten jedes WE ihre Handys aus und verbringen viel Zeit damit, über sich, ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ziele zu reden. Er war früher nicht so der Kommunikative, aber das musste er lernen.

  • 13.04.26, 21:55

    Dein Beispiel mit der Radtour wirkt in mir noch nach. Ich sehe dich da stehen – mit einem klaren inneren Kompass – und gleichzeitig im Miteinander der Gruppe. Das hat für mich etwas sehr Stimmiges: bei dir bleiben und dennoch in Verbindung gehen.
    Ich nehme dich dabei als jemanden wahr, der sich selbst gut spürt und gleichzeitig offen für Begegnung bleibt. Diese Kombination fühlt sich für mich wie eine starke Basis an.
     

    In mir entsteht dabei der Gedanke, dass genau solche Situationen viel über die drei Ebenen von Beziehung erzählen:
    👉 Die Beziehung zu dir selbst:
    Deine Intuition war da, klar und präsent. Und gleichzeitig war da Gelassenheit, mit der Situation zu gehen. Für mich zeigt sich darin Selbstvertrauen und auch Selbstannahme – dieses „Ich weiß, was ich wahrnehme, und ich kann trotzdem im Frieden bleiben“.
    👉 Die Beziehung zu anderen:
    In der Gruppe entsteht Dynamik. Unterschiedliche Stimmen, unterschiedliche Sicherheiten. Für mich wirkt es spannend, wie Verbindung sich entwickelt, wenn jeder seine Wahrnehmung einbringt und daraus etwas Gemeinsames entsteht. Da liegt für mich weniger ein „richtig oder falsch“, sondern eher ein Zusammenspiel.
    👉 Die Beziehung zum Größeren (Leben / Vertrauen):
    Da kommt bei mir dein Satz an: „Ich werde immer älter und weiß immer weniger.“
    In mir fühlt sich das wie eine Öffnung an – wie ein Raum, in dem Leben sich zeigen darf, ohne dass alles kontrolliert wird. Für mich liegt darin etwas sehr Ruhiges und Vertrauensvolles.
    Was ich für mich daraus mitnehme: Freiheit zeigt sich für mich genau in dieser Verbindung der Ebenen – wenn ich bei mir bin, mich einbringe und gleichzeitig dem Leben und den Begegnungen Raum gebe.
    Und gleichzeitig entsteht bei mir ein Impuls zu deinem „2 Kapitäne“-Bild: Ich erlebe es eher so, dass Beziehung dann leicht wird, wenn Führung situativ entsteht – mal aus deiner Klarheit heraus, mal aus der des anderen. Wie ein gemeinsames Navigieren, bei dem beide ihre Wahrnehmung einbringen und daraus ein Weg entsteht, der vorher noch gar nicht sichtbar war.
    Was mich bei dir berührt: Du beschreibst diese kleinen Momente von Freiheit sehr bewusst – und gleichzeitig schwingt ein Wunsch mit, dass sich dieses Gefühl noch weiter ausdehnen darf. In mir entsteht dabei die Frage, die ich dir einfach mal dalasse:
    👉 Wie würde sich Verbindung für dich anfühlen, wenn genau diese Qualität – dein innerer Kompass, deine Ruhe und deine Freiheit – darin vollständig erhalten bleibt?
    Für mich fühlt sich genau dort der Raum an, in dem Liebe lebendig wird – als Bejahung des Lebens und der Freiheit, die sich in uns selbst und im Miteinander zeigt.

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