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  • Wer hat das Recht einzugreifen?

    Diskussion · 27 Beiträge · 2 Gefällt mir · 691 Aufrufe
    Thomas Kissing aus Düsseldorf

    Konflikte entstehen überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen.
    Zwischen Partnern, die sich nicht mehr verstehen.
    Zwischen Eltern und Kindern, die aneinander vorbeireden.
    Zwischen Kollegen, die unterschiedliche Vorstellungen haben.
    Oder im Freundeskreis, wenn aus Nähe Distanz wird.

     

    Am Anfang geht es oft um eine konkrete Sache.
    Doch mit der Zeit verschiebt sich der Fokus: weg vom Thema – hin zur Frage, wer im Recht ist.

     

    Und genau dann entsteht ein spannender Punkt:
    Was passiert, wenn eine außenstehende Person in so eine Situation hineingezogen wird oder sich einbringen möchte?
    Kann sie überhaupt neutral bleiben, wenn sie mit beiden Seiten spricht?
    Oder verändert allein ihre Anwesenheit schon die Dynamik?

     

    Und noch grundlegender:
    Muss eine solche Einmischung von beiden Seiten ausdrücklich erlaubt werden – oder gibt es Situationen, in denen Eingreifen automatisch gerechtfertigt ist?

     

    Wichtiger Hinweis zur Diskussion:
    Politische Themen sind auf dieser Plattform nicht erlaubt. Beiträge, die in diese Richtung abgleiten, können zur Beendigung der Diskussion führen. Bitte bleibt beim Thema zwischenmenschliche Konflikte im privaten oder beruflichen Umfeld.


    Thomas Kissing 

     

    Ein Like oder Kommentar zeigt mir, ob euch solche Themen interessieren. Ich starte hier regelmäßig neue Diskussionen – wer mag, kann mir gern folgen.

    20.04.26, 21:31

Beiträge

  • Gestern, 23:46 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 23:59.

    Bei meinen Kindern habe ich als Erziehungsberechtigter das Recht einzugreifen wenn sie streiten. Bei erwachsenen Verwandten habe ich die Möglichkeit einzugreifen wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt aber nur wenn sie es wollen. Bei Unglücksfällen mit Verletzten oder Gewalttätigkeiten auch gegen Fremde habe ich die moralische und gesetzliche Verpflichtung einzugreifen und zu helfen. Da ist Zivilcourage gefragt, die wird vor allem in den Großstädten immer seltener.

  •  

    Nanda:

    An Thomas: Es reicht eigene Verantwortung. Man kann nicht Verantwortung für Andere übernehmen- denn schlussendlich muss man es auch selber verantworten, wenn der Streitende nicht damit einverstanden ist oder es schlimme Konsequenzen hätte für den Anderen, die ich vorher nicht bedachte. Tönt etwas kompliziert, ich hoffe, der Inhalt wird verstanden.

     

    Rüstzeug wie grüssen, Anstand, Vortritt lassen, helfen, fragen, um Hilfe bitten, in ganzen Sätzen sprechen, warten können, verzichten usw. .

     

    Ich war mal über eine kleine Schwelle gestolpert in einem Einkaufszentrum bei der Türe zum Parhaus. Ich fiel wie ein Brett mit flachem Gesicht nach unten. Nebst dem Schock tat es echt sehr weh. Ihr glaubt nicht, wie viele Passanten einfach vorbei liefen als läge ich nicht mitten im Weg. Es waren dann vier junge Teenager, welche mir auf die Beine halfen und mich fragten, ob es geht. 

    Das meine ich mit Rüstzeug.

     

    Wenn man für Ruhe sorgt, ist das bereits ein Einmischen. Wahrscheinlich meint Gela94 den Sachverhalt klären. Ob das hinzu kommt ergibt sich je nach dem, ich selber bin da sehr zurückhaltend.

     

    Die Situation entscheidet sich selbst? Wie ist das genau gemeint Thomas? Es braucht kein Eingreifen-? Das merke ich sofort mit der Antwort, die mir bei Nachfrage gegeben wird. Manchmal gehe ich gleich weiter und sie streiten weiter. Wenn es aber härter wird - ich höre das ja im Rücken- schaue ich schon auch mal aus der Ferne mehr oder weniger sichtbar zu, vor allem wenn ich instinktives Unbehagen habe. Das tue ich, wenn mir ein grösserer Konflikt mit mir fremden Leute auf offener Strasse begegnet.

     

    Im Arbeitsteam versuche ich abzuwiegeln und höre oft erst lange zu. Durch meine grosse Berufserfahrung kann ich meistens auf Lösungsvorschläge zurückgreifen. Das ist meine Art, um zu harten Wind aus den Segeln zu nehmen und indirekt auf das Kernthema und auf die Sachebene zu lenken.

     

    Zum Glück erlebte ich noch nie wirklich Schlimmes wie Messerstecherei oder ähnliches. Hast Du etwa so was gemeint Thomas mit es entscheidet sich selber,

    nicht einzugreifen?

     

    Zweimal war ich in besonderen Situationen aber auch blockiert und wie gelähmt- ich weiss also, dass es nicht immer abrufbar ist bei mir. Einmal war es Feuer löschen und einmal, als ein Mann stehend an der Bushaltestelle wie tot plötzlich umfiel. Er fiel genau gleich fiel wie ich auf der Türschwelle. Wie ein Brett. Ich sass im Postauto und stammelte zum Sitznachbar: " Aber dä Maa stoht scho wieder uuf, oder?" Ich bekam keine Antwort, der Mann juckte sofort auf, stieg aus dem wartenden Bus und rannte flix zum Mann hin.

    Gut, beide Male war ich 30 Jahre jünger. Aber es ist nicht eine Frage des Alters. 

     

    Danke dir für die sehr konkreten Beispiele – gerade die Situation im Einkaufszentrum macht gut greifbar, was du mit „Rüstzeug“ meinst: hinschauen, reagieren, helfen statt vorbeigehen.

     

    Dein Punkt, dass eigene Verantwortung ausreicht, setzt einen klaren Akzent in der Diskussion und unterscheidet sich von der Position, dass Zustimmung der Beteiligten notwendig wäre.

     

    Gleichzeitig zeigst du sehr anschaulich, dass Eingreifen viele Formen haben kann – von reiner Präsenz bis hin zu aktivem Deeskalieren im Arbeitsumfeld.

     

    Genau da bleibt für mich die zentrale Frage dieser Runde: Wann hilft ein Dritter wirklich – und wann verändert er die Situation mehr, als er beabsichtigt?

  • Gestern, 22:37

    An Thomas: Es reicht eigene Verantwortung. Man kann nicht Verantwortung für Andere übernehmen- denn schlussendlich muss man es auch selber verantworten, wenn der Streitende nicht damit einverstanden ist oder es schlimme Konsequenzen hätte für den Anderen, die ich vorher nicht bedachte. Tönt etwas kompliziert, ich hoffe, der Inhalt wird verstanden.

     

    Rüstzeug wie grüssen, Anstand, Vortritt lassen, helfen, fragen, um Hilfe bitten, in ganzen Sätzen sprechen, warten können, verzichten usw. .

     

    Ich war mal über eine kleine Schwelle gestolpert in einem Einkaufszentrum bei der Türe zum Parhaus. Ich fiel wie ein Brett mit flachem Gesicht nach unten. Nebst dem Schock tat es echt sehr weh. Ihr glaubt nicht, wie viele Passanten einfach vorbei liefen als läge ich nicht mitten im Weg. Es waren dann vier junge Teenager, welche mir auf die Beine halfen und mich fragten, ob es geht. 

    Das meine ich mit Rüstzeug.

     

    Wenn man für Ruhe sorgt, ist das bereits ein Einmischen. Wahrscheinlich meint Gela94 den Sachverhalt klären. Ob das hinzu kommt ergibt sich je nach dem, ich selber bin da sehr zurückhaltend.

     

    Die Situation entscheidet sich selbst? Wie ist das genau gemeint Thomas? Es braucht kein Eingreifen-? Das merke ich sofort mit der Antwort, die mir bei Nachfrage gegeben wird. Manchmal gehe ich gleich weiter und sie streiten weiter. Wenn es aber härter wird - ich höre das ja im Rücken- schaue ich schon auch mal aus der Ferne mehr oder weniger sichtbar zu, vor allem wenn ich instinktives Unbehagen habe. Das tue ich, wenn mir ein grösserer Konflikt mit mir fremden Leute auf offener Strasse begegnet.

     

    Im Arbeitsteam versuche ich abzuwiegeln und höre oft erst lange zu. Durch meine grosse Berufserfahrung kann ich meistens auf Lösungsvorschläge zurückgreifen. Das ist meine Art, um zu harten Wind aus den Segeln zu nehmen und indirekt auf das Kernthema und auf die Sachebene zu lenken.

     

    Zum Glück erlebte ich noch nie wirklich Schlimmes wie Messerstecherei oder ähnliches. Hast Du etwa so was gemeint Thomas mit es entscheidet sich selber,

    nicht einzugreifen?

     

    Zweimal war ich in besonderen Situationen aber auch blockiert und wie gelähmt- ich weiss also, dass es nicht immer abrufbar ist bei mir. Einmal war es Feuer löschen und einmal, als ein Mann stehend an der Bushaltestelle wie tot plötzlich umfiel. Er fiel genau gleich fiel wie ich auf der Türschwelle. Wie ein Brett. Ich sass im Postauto und stammelte zum Sitznachbar: " Aber dä Maa stoht scho wieder uuf, oder?" Ich bekam keine Antwort, der Mann juckte sofort auf, stieg aus dem wartenden Bus und rannte flix zum Mann hin.

    Gut, beide Male war ich 30 Jahre jünger. Aber es ist nicht eine Frage des Alters. 

     

  • Gestern, 18:49

    Meiner Meinung nach ist jeder berechtigt, einzugreifen - wenn es in Gewalt ausartet sogar dazu verpflichtet (und sei es ein Notruf).

     

    Ansonsten geht es eher um die Frage, wie man sich einmischt. Für eine Seite Partei ergreifen würde ich nicht, nur ggf. erstmal für Ruhe sorgen und dann zur Selbstreflexion auffordern bzw. die Sache mal von Seiten des Anderen aus zu betrachten ...

     

    Endet in der Regel in einem Kompromiss, meistens haben beide ein wenig recht ....

  •  

    Nanda:

    Nun Thomas, ganz konkret beantwortet auf Deine Eingangsfrage und Frage weiter unten: 

    Ich finde: Jeder hat das Recht. Man darf davon ausgehen, dass vor allem Erwachsene sich wehren können, wenn Ihnen das nicht passt. Das hat dann der Einmischer zu akzeptieren.

     

    Nichts ist doch schlimmer als eine Welt, wo Menschen nicht hinschauen, wo es kein Wahrnehmen gibt und und kein Miteinander.... und kein richtiges Leben.

     

    Mit dieser Einstellung stellt sich gar nicht die Frage, wann es erlaubt sei und wann nicht. Natürlich wäre vorher zu fragen schwer in Ordnung. Und mutig ist es, einer Eskalation beizutreten. Schlichten oder Raum um Durchatmen zwischen Streitenden zu verschaffen ist immer gut, man darf sich aber nicht identifizieren mit dem Streit. Es braucht Reife finde ich, um gesunde Abgrenzung und Distanz zu wahren. Wer Angst hat ist besser geraten, sich rauszuhalten.

     

    Wir leben in einer Gemeinschaft und Gesellschaft. 

     

    Und haben viel normales "Rüstzeug" mit dem Wohlstand und Überbevölkerung verlernt.

     

    Vielen Dank Nanda für deinen klaren Standpunkt.

     

    Du sagst sehr deutlich: Jeder hat grundsätzlich das Recht einzugreifen, weil Wegschauen für dich keine gute Lösung ist. Damit setzt du einen interessanten Kontrapunkt zu der Position hier in der Runde, dass Eingreifen eher von der Zustimmung der Beteiligten abhängen sollte.

     

    Spannend finde ich dabei deinen Hinweis auf „Reife“ und gesunde Abgrenzung. Das klingt für mich so, als ob Eingreifen zwar möglich ist – aber nicht automatisch in jeder Situation sinnvoll.

     

    Damit sind wir eigentlich genau im Kern dieser Diskussion:
    Braucht es Zustimmung beider Seiten? Reicht die eigene Verantwortung? Oder entscheidet am Ende die Situation selbst?

     

    Mich würde noch interessieren, was du mit dem verlorenen „Rüstzeug“ genau meinst.

  • 21.04.26, 21:02

    Nun Thomas, ganz konkret beantwortet auf Deine Eingangsfrage und Frage weiter unten: 

    Ich finde: Jeder hat das Recht. Man darf davon ausgehen, dass vor allem Erwachsene sich wehren können, wenn Ihnen das nicht passt. Das hat dann der Einmischer zu akzeptieren.

     

    Nichts ist doch schlimmer als eine Welt, wo Menschen nicht hinschauen, wo es kein Wahrnehmen gibt und und kein Miteinander.... und kein richtiges Leben.

     

    Mit dieser Einstellung stellt sich gar nicht die Frage, wann es erlaubt sei und wann nicht. Natürlich wäre vorher zu fragen schwer in Ordnung. Und mutig ist es, einer Eskalation beizutreten. Schlichten oder Raum um Durchatmen zwischen Streitenden zu verschaffen ist immer gut, man darf sich aber nicht identifizieren mit dem Streit. Es braucht Reife finde ich, um gesunde Abgrenzung und Distanz zu wahren. Wer Angst hat ist besser geraten, sich rauszuhalten.

     

    Wir leben in einer Gemeinschaft und Gesellschaft. 

     

    Und haben viel normales "Rüstzeug" mit dem Wohlstand und Überbevölkerung verlernt.

     

  • 21.04.26, 16:18

     

    Ute:

     

    Gianluca:

    Sorry Thomas, dass es durch mich ausgeartet ist. Es ging mir nur darum Lücken in der Argumentation von den Personen hier zu offenbaren. "Immer" und "Nie" sind schließlich absolute Worte. Da muss man sich sicher sein, dass es auch Valide ist. Ansonsten macht man sich angreifbar, siehe unten.

     

    Auch wenn es dir nicht gefällt, es ist IMMER so. Auch bei Straftätern. Ein triftiger Grund können auch psychische Störungen oder Krankheiten sein. Es gibt nicht ohne Grund die Prüfung auf Sicherungsverwahrung. Obendrein werden Straftäter im Gefängnis psychologisch betreut.

    Dein angeführtes Machtstreben und die Lust an der Unterwerfung haben ihre Ursache meist in der übermäßigen Erfahrung von Ohnmachtsgefühlen, die völlig unterschiedliche Ursachen haben können.

     

    Und noch etwas: Es gibt einen Unterschied zwischen sich angreifbar machen und angreifen wollen!

    Und nun kannst weiter dahin kriechen wo es dunkel ist. Alles unter Kontrolle haben zu müssen, hat nämlich auch Ursachen.

    Nah ist gerade schön sonnig hier. Ins Dunkle kriechen wird schwierig. 

  • 21.04.26, 15:49

     

    Gianluca:

    Sorry Thomas, dass es durch mich ausgeartet ist. Es ging mir nur darum Lücken in der Argumentation von den Personen hier zu offenbaren. "Immer" und "Nie" sind schließlich absolute Worte. Da muss man sich sicher sein, dass es auch Valide ist. Ansonsten macht man sich angreifbar, siehe unten.

     

    Auch wenn es dir nicht gefällt, es ist IMMER so. Auch bei Straftätern. Ein triftiger Grund können auch psychische Störungen oder Krankheiten sein. Es gibt nicht ohne Grund die Prüfung auf Sicherungsverwahrung. Obendrein werden Straftäter im Gefängnis psychologisch betreut.

    Dein angeführtes Machtstreben und die Lust an der Unterwerfung haben ihre Ursache meist in der übermäßigen Erfahrung von Ohnmachtsgefühlen, die völlig unterschiedliche Ursachen haben können.

     

    Und noch etwas: Es gibt einen Unterschied zwischen sich angreifbar machen und angreifen wollen!

    Und nun kannst weiter dahin kriechen wo es dunkel ist. Alles unter Kontrolle haben zu müssen, hat nämlich auch Ursachen.

  • 21.04.26, 15:07

    Sorry Thomas, dass es durch mich ausgeartet ist. Es ging mir nur darum Lücken in der Argumentation von den Personen hier zu offenbaren. "Immer" und "Nie" sind schließlich absolute Worte. Da muss man sich sicher sein, dass es auch Valide ist. Ansonsten macht man sich angreifbar, siehe unten.

  • Ich möchte an dieser Stelle kurz als Initiator dieser Diskussion eingreifen, weil sich der Austausch zwischen einzelnen Beiträgen zunehmend in einen direkten Dialog zwischen zwei Personen entwickelt.

     

    Das ist grundsätzlich nachvollziehbar, führt aber weg vom eigentlichen Zweck dieses Threads: nämlich die Frage gemeinsam zu beleuchten und unterschiedliche Perspektiven dazu zu sammeln.

     

    Wenn zwei Personen ein vertieftes Gespräch miteinander führen möchten, ist das völlig in Ordnung – dann aber bitte direkt und nicht innerhalb dieser offenen Diskussion. Sonst entsteht schnell der Eindruck eines persönlichen Schlagabtauschs, der für Außenstehende schwer nachvollziehbar ist und den eigentlichen Diskussionsrahmen verwässert.

     

    Mir geht es hier nicht darum, Beiträge zu bewerten oder jemanden auszuschließen, sondern darum, den Fokus der Diskussion zu erhalten. Gerade für neue Leser sollte klar erkennbar bleiben, worum es inhaltlich geht, damit der Austausch interessant und anschlussfähig bleibt.

     

    Zur Erinnerung noch einmal der Kern dieser Diskussion:
    Es geht um die Frage, wann und ob sich eine außenstehende Person in einen Konflikt zwischen zwei Parteien einmischen darf oder sollte – und welche Rolle Neutralität, Zustimmung und Verantwortung dabei spielen.

     

    Ich freue mich ausdrücklich über unterschiedliche Sichtweisen – genau darum geht es hier. Aber bitte bezogen auf das Thema, nicht als direkte Auseinandersetzung zwischen einzelnen Teilnehmern.


    Thomas Kissing 

  • 21.04.26, 11:44

     

    Stefan:

     

    Ute:

     


    Weiter unten präsentierst du dich im Kontext mit deinen Kindern als überaus harmoniebedürftig und musst dann zur Kompensation mit anderen die Reibung suchen?

    Nein, ich möchte dir nichts weiter erklären, denn das würde dir nicht gefallen. 

    Du hast einen merkwürdigen Stil, auf Fragen einzugehen.
    Was hat Dich dazu gebracht, so einen Negativfilter zu verwenden?
    Bis jetzt hast Du gar nichts erklärt, nur versucht auszuteilen.
     

     

    Ich verstehe, dass sich meine Abgrenzung für dich merkwürdig und unangenehm anfühlt.
     

  • 21.04.26, 11:39

     

    Ute:

     

    Stefan:

     

    Na komm Ute, wenn man sich im öffentlichen Raum, durch Wort oder Tat präsentiert, dann muss man doch davon ausgehen, dass jemand darauf eingeht.
    Ohne ein wenig Reibung, wäre das Leben doch langweilig, so lange es spielerisch passiert und man keine tiefen Gräben, für einen Stellungskrieg aushebt.
    Ich kann den grünen Smiley nicht einordnen, da ich mich bemühe, "gut" zu sein und das nicht nur hier, im lesbaren Bereich.
    Den darfst Du mir gerne erklären 


    Weiter unten präsentierst du dich im Kontext mit deinen Kindern als überaus harmoniebedürftig und musst dann zur Kompensation mit anderen die Reibung suchen?

    Nein, ich möchte dir nichts weiter erklären, denn das würde dir nicht gefallen. 

    Du hast einen merkwürdigen Stil, auf Fragen einzugehen.
    Was hat Dich dazu gebracht, so einen Negativfilter zu verwenden?
    Bis jetzt hast Du gar nichts erklärt, nur versucht auszuteilen.
     

  • 21.04.26, 11:35

     

    Stefan:

     

    Ute:

     

     

    Ach, du Guter! 

    🤢


     

     

    Na komm Ute, wenn man sich im öffentlichen Raum, durch Wort oder Tat präsentiert, dann muss man doch davon ausgehen, dass jemand darauf eingeht.
    Ohne ein wenig Reibung, wäre das Leben doch langweilig, so lange es spielerisch passiert und man keine tiefen Gräben, für einen Stellungskrieg aushebt.
    Ich kann den grünen Smiley nicht einordnen, da ich mich bemühe, "gut" zu sein und das nicht nur hier, im lesbaren Bereich.
    Den darfst Du mir gerne erklären 


    Weiter unten präsentierst du dich im Kontext mit deinen Kindern als überaus harmoniebedürftig und musst dann zur Kompensation mit anderen die Reibung suchen?

    Nein, ich möchte dir nichts weiter erklären, denn das würde dir nicht gefallen. 

  • 21.04.26, 11:04 - Zuletzt bearbeitet 21.04.26, 11:14.

     

    Ute:

     

    Stefan:

     

    Danke, dass Du so ein tolles Beispiel, für das Eingreifen/Schlichten, eines Aussenstehenden, zwischen zwei Konfliktparteien lieferst.
    Es war aus dem, was Du schriebst, ja nicht klar ersichtlich, worauf Du Dich bezogen hast.
    Liebe Ute, ich möchte den Schutzpanzer, den Du Dir, aus mir unbekannten Gründen angelegt hast, weder validieren, noch in Frage stellen, da es dafür bestimmt einen "triftigen Grund" gibt. <3

     

     

     

    Ach, du Guter! 

    🤢


     

     

    Na komm Ute, wenn man sich im öffentlichen Raum, durch Wort oder Tat präsentiert, dann muss man doch davon ausgehen, dass jemand darauf eingeht.
    Ohne ein wenig Reibung, wäre das Leben doch langweilig, so lange es spielerisch passiert und man keine tiefen Gräben, für einen Stellungskrieg aushebt.
    Ich kann den grünen Smiley nicht einordnen, da ich mich bemühe, "gut" zu sein und das nicht nur hier, im lesbaren Bereich.
    Den darfst Du mir gerne erklären 

  • 21.04.26, 10:56

     

    Stefan:

     

    Ute:

     

     

    Du irrst, ich fühle mich nicht angegriffen und bewerte auch nicht, dass "jeder Kacka ist, der mir nicht zustimmt". 

    Ich finde es erstaunlich, dass ihr gleich beide in diese Richtung denkt, während ich ganz allgemein "dass Menschen IMMER triftige Gründe für ihr Verhalten haben" geschrieben habe. Thomas hat diese Familiengeschichte vorgegeben, an der ich mich gedanklich orientiert habe. Auch wenn Eltern immer sagen, dass sie all ihre Kinder gleich lieben, so empfinden es die Kinder eben nicht unbedingt so und das zeigt sich dann später in Erbangelegenheiten. 

    Nebenbei: Wenn du davon ausgehst, ich scheine verletzt zu sein, dann wäre es jetzt passend gewesen, mein Gefühl zu validieren, statt mir zu erzählen, mit meinen Gefühlen stimme etwas nicht.

    Danke, dass Du so ein tolles Beispiel, für das Eingreifen/Schlichten, eines Aussenstehenden, zwischen zwei Konfliktparteien lieferst.
    Es war aus dem, was Du schriebst, ja nicht klar ersichtlich, worauf Du Dich bezogen hast.
    Liebe Ute, ich möchte den Schutzpanzer, den Du Dir, aus mir unbekannten Gründen angelegt hast, weder validieren, noch in Frage stellen, da es dafür bestimmt einen "triftigen Grund" gibt. <3

     

     

     

    Ach, du Guter! 

    🤢


     

     

  • 21.04.26, 10:55 - Zuletzt bearbeitet 21.04.26, 10:57.

     

    Thomas Kissing:

    Was hier gerade passiert, ist im Grunde genau das Thema dieser Diskussion – nur in Echtzeit.

     

    Eine Person formuliert eine allgemeine Aussage.
    Eine andere greift diese Aussage mit einem zugespitzten Beispiel auf und hinterfragt sie.
    Darauf reagiert die erste Person nicht nur inhaltlich, sondern auch emotional und stellt die Motivation des Gegenübers infrage.
     

    Und jetzt kommt eine dritte Stimme dazu, die versucht, das Ganze wieder einzuordnen, zu relativieren und die Emotionen herunterzufahren.

     

    Genau hier entsteht die Kernfrage dieses Threads:
     

    Wer hat in so einer Situation das Recht einzugreifen?
     

    Ist diese dritte Perspektive hilfreich, weil sie die Situation beruhigen kann?
    Oder verändert sie damit automatisch die Dynamik und wird selbst Teil des Konflikts?

     

    Und noch weiter gedacht:
    Muss eine solche Einmischung von allen Beteiligten gewollt sein – oder reicht es, wenn jemand das Gefühl hat, dass die Diskussion gerade kippt?


    Thomas Kissing 

    Ja, klasse. <3
    Es ging mir in diesem Fall, genau darum, ein Beispiel zu liefern.
    M.A.n. ist auch eine gewisse dickhäutigkeit nötig, um überhaupt Schlichten zu können.

    In der Erziehung meiner Kids, musste ich da ganz eigene Wege finden.
    Wenn die zwei sich stritten, dann wäre es fatal gewesen, einen der Beiden herauszupicken und ihm Schuld/Unschuld zuzusprechen.
    Das hätte nur zu Rache zwischen den Beiden geführt, wenn sie das nächste mal, alleine gewesen wären.
    Schritt 1 war für mich, sofort einzugreifen, wenn die Stimmung kippte (Stress wahrnehmbar/hörbar) und das nicht auf "gleich/später/eben noch was anderes zu machen, zu verschieben".
    Dann habe ich verrückt "gespielt" total überzogen reagiert, so dass ich noch Freiraum zum "spielen" hatte, bevor ich selber Stress verbreitete.
    Mein Ziel war immer, dass die Beiden händchenhielten, um quasi herauszufinden ob ich das ernst meinte, was ich im vermeintlichen Irrsinn, von mir gab. (Holmes und Watson)
    Quasi absichtliche Verbrüderung, gegen den Dritten, in dem Fall mich.
    Es war eine maßgeschneiderte Konfrontationslösung, die wahrscheinlich nicht übertragbar ist und deswegen schildere ich das jetzt nicht im Detail.
    War eine perfekte aggressionsfreie Lösung, sogar ohne herumzuschreien, die immer in Harmonie endete und selbst heute noch, sehr befriedigende Resultate zeigt, wo die Beiden erwachsen sind.

  • Was hier gerade passiert, ist im Grunde genau das Thema dieser Diskussion – nur in Echtzeit.

     

    Eine Person formuliert eine allgemeine Aussage.
    Eine andere greift diese Aussage mit einem zugespitzten Beispiel auf und hinterfragt sie.
    Darauf reagiert die erste Person nicht nur inhaltlich, sondern auch emotional und stellt die Motivation des Gegenübers infrage.
     

    Und jetzt kommt eine dritte Stimme dazu, die versucht, das Ganze wieder einzuordnen, zu relativieren und die Emotionen herunterzufahren.

     

    Genau hier entsteht die Kernfrage dieses Threads:
     

    Wer hat in so einer Situation das Recht einzugreifen?
     

    Ist diese dritte Perspektive hilfreich, weil sie die Situation beruhigen kann?
    Oder verändert sie damit automatisch die Dynamik und wird selbst Teil des Konflikts?

     

    Und noch weiter gedacht:
    Muss eine solche Einmischung von allen Beteiligten gewollt sein – oder reicht es, wenn jemand das Gefühl hat, dass die Diskussion gerade kippt?


    Thomas Kissing 

  • 21.04.26, 10:33 - Zuletzt bearbeitet 21.04.26, 10:40.

     

    Ute:

     

    Stefan:

     


    Ute, zieh Dir die Sachen doch nicht so negativ rein. Ich lese öfter Reaktionen von Dir, wo Du Dich scheinbar angegriffen fühlst.
    Sein Argument ist doch eines. Mir fiel zu dem, was Du schriebst ("triftiger Grund"), ein ähnliches wie Gianluca's ein.
    Ist doch nicht jeder Kacka, nur weil er Dir nicht 100% zustimmt..
     

     

    Du irrst, ich fühle mich nicht angegriffen und bewerte auch nicht, dass "jeder Kacka ist, der mir nicht zustimmt". 

    Ich finde es erstaunlich, dass ihr gleich beide in diese Richtung denkt, während ich ganz allgemein "dass Menschen IMMER triftige Gründe für ihr Verhalten haben" geschrieben habe. Thomas hat diese Familiengeschichte vorgegeben, an der ich mich gedanklich orientiert habe. Auch wenn Eltern immer sagen, dass sie all ihre Kinder gleich lieben, so empfinden es die Kinder eben nicht unbedingt so und das zeigt sich dann später in Erbangelegenheiten. 

    Nebenbei: Wenn du davon ausgehst, ich scheine verletzt zu sein, dann wäre es jetzt passend gewesen, mein Gefühl zu validieren, statt mir zu erzählen, mit meinen Gefühlen stimme etwas nicht.

    Danke, dass Du so ein tolles Beispiel, für das Eingreifen/Schlichten, eines Aussenstehenden, zwischen zwei Konfliktparteien lieferst.
    Es war aus dem, was Du schriebst, ja nicht klar ersichtlich, worauf Du Dich bezogen hast.
    Liebe Ute, ich möchte den Schutzpanzer, den Du Dir, aus mir unbekannten Gründen angelegt hast, weder validieren, noch in Frage stellen, da es dafür bestimmt einen "triftigen Grund" gibt. <3

     

    Matthias:

    Muss eine solche Einmischung von beiden Seiten ausdrücklich erlaubt werden – oder gibt es Situationen, in denen Eingreifen automatisch gerechtfertigt ist?

    Ich finde man sollte erst mal "abgrenzen" wann eine Einmischung überhaupt stattfindet. 

     

    Wenn ich Deine Fragen zusammennehme, meinst Du das eine Außenstehende Person als "Mentor" fungiert und vermittelt bzw. beide "berät" bzw. sich beide Seiten anhört. 
    (Für mich kann eine Einmischung schon die persönliche Meinung eines nahenstehenden Menschen - negativ wie positiv - auf einen der Konfliktpartner sein.)

    Prinzipiell finde ich ist ein Konflikt immer zwischen den betroffenen Parteien zu regeln. 
     

    Ich finde, wenn eine Außenstehende Person mit beiden Konfliktpartnern auf gleicher Ebene emotional verbunden ist, und damit persönlich auch involviert wird, kann diese Person bei verhärteten Fronten vermitteln. 

    Muss die Erlaubnis beider vorliegen? ... ich finde nicht, wenn dieser Mentor beide kennt bzw. auf emotionaler Ebene verbunden ist. 
    Dieser "Mentor" kann sich beide Seiten anhören und aus einem neutralen Punkt aus den Konflikt bewerten. Dann kann man quasi dem gegenüber "Übersetzen" was der Konfliktpartner gesagt hat und was bei dem gegenüber angekommen ist. Als nächsten Schritt dann, wenn beide Konfliktpartner einverstanden sind, an einen Tisch bekommen und als Mentor das Gespräch "führen".
    In der Psychologie gibt es ja das 4 Seiten Modell... wo der Sender auf 4 verschiedene Weise Dinge senden kann und der gegenüber es auf 4 verschiedene Seiten verstehen kann. 
    (Dann gibt es noch "Trigger", welche das "innere Kind" verletzen oder die neurodiverse Wahrnehmung, die auch eine Rolle spielen kann... Thema RSD. Ein emotional nicht betroffener Dritter hat in der Regel nicht die selben Trigger oder Wahrnehmung.)

    Ist allerdings nur eine einseitige emotionale Verbindung zu einem der Konfliktpartner gegeben, sollte die Erlaubnis mit dem anderen Konfliktpartner eingeholt werden (wenn man sich im Kreis bewegt). Ich persönlich würde dann allerdings gegenseitig z.B. den besten Freund mit der Partnerin, die beste Freundin mit dem Partner reden lassen... und danach beide "beste Freunde" unter 4 Augen reden lassen. 

    Auf der Arbeit finde ich können die Kollegen oder der Chef eingreifen. 
    (Schwierig wird es, wenn privates auf berufliches trifft (Familienbetrieb, Paare arbeiten zusammen etc.)

    Freunde von mir erzählten mir letztens, dass sich Konflikte zwischen ihnen quasi erledigten, nachdem sie sich ihre Gefühle gespiegelt haben. Bsp."Ich hab mich verletzt gefühlt, als Du das gesagt hast, weil ich..." "Ich hätte mir beim nächsten mal gewünscht, dass..." 

    Fazit: Ich brauchte noch nie einen "Mentor", kann mir dies aber sehr gut vorstellen. Wichtig ist doch am Ende den Konflikt zu lösen... wie ist am Ende egal. 
    Heutzutage werden doch nicht mehr nach Lösungen gesucht (ein Mentor wäre auch ein Weg ;-) !), sondern lieber umgedreht und zur Nächsten... ist doch viel einfacher. Finde ich nicht! 
    Ich kämpfe solange für Lösungen bis wirklich alle Türen geschlossen sind... vor allem wenn man weiß wie es hinter dieser Tür aussieht ;-). Manchmal ist Zeit und Stille dein Verbündeter. 

    Primatoll geschrieben. 

  • 21.04.26, 10:29

     

    Stefan:

     

    Ute:

     


    Warum fällt dir dazu als erstes das Thema Vergewaltigung ein?

    Warum möchtest du offensichtlich gerne stänkern?


    Ute, zieh Dir die Sachen doch nicht so negativ rein. Ich lese öfter Reaktionen von Dir, wo Du Dich scheinbar angegriffen fühlst.
    Sein Argument ist doch eines. Mir fiel zu dem, was Du schriebst ("triftiger Grund"), ein ähnliches wie Gianluca's ein.
    Ist doch nicht jeder Kacka, nur weil er Dir nicht 100% zustimmt..
     

     

    Du irrst, ich fühle mich nicht angegriffen und bewerte auch nicht, dass "jeder Kacka ist, der mir nicht zustimmt". 

    Ich finde es erstaunlich, dass ihr gleich beide in diese Richtung denkt, während ich ganz allgemein "dass Menschen IMMER triftige Gründe für ihr Verhalten haben" geschrieben habe. Thomas hat diese Familiengeschichte vorgegeben, an der ich mich gedanklich orientiert habe. Auch wenn Eltern immer sagen, dass sie all ihre Kinder gleich lieben, so empfinden es die Kinder eben nicht unbedingt so und das zeigt sich dann später in Erbangelegenheiten. 

    Nebenbei: Wenn du davon ausgehst, ich scheine verletzt zu sein, dann wäre es jetzt passend gewesen, mein Gefühl zu validieren, statt mir zu erzählen, mit meinen Gefühlen stimme etwas nicht.

  • 21.04.26, 10:28

    Muss eine solche Einmischung von beiden Seiten ausdrücklich erlaubt werden – oder gibt es Situationen, in denen Eingreifen automatisch gerechtfertigt ist?

    Ich finde man sollte erst mal "abgrenzen" wann eine Einmischung überhaupt stattfindet. 

     

    Wenn ich Deine Fragen zusammennehme, meinst Du das eine Außenstehende Person als "Mentor" fungiert und vermittelt bzw. beide "berät" bzw. sich beide Seiten anhört. 
    (Für mich kann eine Einmischung schon die persönliche Meinung eines nahenstehenden Menschen - negativ wie positiv - auf einen der Konfliktpartner sein.)

    Prinzipiell finde ich ist ein Konflikt immer zwischen den betroffenen Parteien zu regeln. 
     

    Ich finde, wenn eine Außenstehende Person mit beiden Konfliktpartnern auf gleicher Ebene emotional verbunden ist, und damit persönlich auch involviert wird, kann diese Person bei verhärteten Fronten vermitteln. 

    Muss die Erlaubnis beider vorliegen? ... ich finde nicht, wenn dieser Mentor beide kennt bzw. auf emotionaler Ebene verbunden ist. 
    Dieser "Mentor" kann sich beide Seiten anhören und aus einem neutralen Punkt aus den Konflikt bewerten. Dann kann man quasi dem gegenüber "Übersetzen" was der Konfliktpartner gesagt hat und was bei dem gegenüber angekommen ist. Als nächsten Schritt dann, wenn beide Konfliktpartner einverstanden sind, an einen Tisch bekommen und als Mentor das Gespräch "führen".
    In der Psychologie gibt es ja das 4 Seiten Modell... wo der Sender auf 4 verschiedene Weise Dinge senden kann und der gegenüber es auf 4 verschiedene Seiten verstehen kann. 
    (Dann gibt es noch "Trigger", welche das "innere Kind" verletzen oder die neurodiverse Wahrnehmung, die auch eine Rolle spielen kann... Thema RSD. Ein emotional nicht betroffener Dritter hat in der Regel nicht die selben Trigger oder Wahrnehmung.)

    Ist allerdings nur eine einseitige emotionale Verbindung zu einem der Konfliktpartner gegeben, sollte die Erlaubnis mit dem anderen Konfliktpartner eingeholt werden (wenn man sich im Kreis bewegt). Ich persönlich würde dann allerdings gegenseitig z.B. den besten Freund mit der Partnerin, die beste Freundin mit dem Partner reden lassen... und danach beide "beste Freunde" unter 4 Augen reden lassen. 

    Auf der Arbeit finde ich können die Kollegen oder der Chef eingreifen. 
    (Schwierig wird es, wenn privates auf berufliches trifft (Familienbetrieb, Paare arbeiten zusammen etc.)

    Freunde von mir erzählten mir letztens, dass sich Konflikte zwischen ihnen quasi erledigten, nachdem sie sich ihre Gefühle gespiegelt haben. Bsp."Ich hab mich verletzt gefühlt, als Du das gesagt hast, weil ich..." "Ich hätte mir beim nächsten mal gewünscht, dass..." 

    Fazit: Ich brauchte noch nie einen "Mentor", kann mir dies aber sehr gut vorstellen. Wichtig ist doch am Ende den Konflikt zu lösen... wie ist am Ende egal. 
    Heutzutage werden doch nicht mehr nach Lösungen gesucht (ein Mentor wäre auch ein Weg ;-) !), sondern lieber umgedreht und zur Nächsten... ist doch viel einfacher. Finde ich nicht! 
    Ich kämpfe solange für Lösungen bis wirklich alle Türen geschlossen sind... vor allem wenn man weiß wie es hinter dieser Tür aussieht ;-). Manchmal ist Zeit und Stille dein Verbündeter. 

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