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  • Wie gut kennst du dich selbst?

    Diskussion · 24 Beiträge · 4 Gefällt mir · 517 Aufrufe
    Alica aus Düsseldorf

    Wer bin ich? Das ist wohl die wichtigste Frage, die man sich im Leben stellen sollte.

     

    Was definiert mein Ich, mein Verhalten, meine Gefühle und mein Denken? Und ändert sich das im Laufe des Lebens?

     

    Dazu habe ich folgende fünf Parameter zur Einordnung gefunden und finde sie sehr hilfreich:

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    Was gibt es darüber hinaus, was die eigene Identität definiert? 

    21.04.26, 12:53 - Zuletzt bearbeitet 21.04.26, 13:07.

Beiträge

  • Gestern, 09:17

    Wer immer beim Anderen ist, verliert sich selbst. Das sind die, die dann auch oft in der Art "Du bist immer so ..., DU machst immer das ..." streiten. Die machen die anderen für ihre Gefühle verantwortlich und können deshalb auch nicht mitfühlen.

     

    Wer kein Selbst hat, kennt seine Bedürfnisse nicht und kann deshalb auch nur schlecht gute Selbstfürsorge betreiben. Das Wohlbefinden ist von der Außenwelt abhängig. Die Grenzen verschwimmen, es finden Übergriffigkeiten statt, ohne dass es bemerkt wird.

     

    Selbstreflektion, gute Selbstfürsorge und Abgrenzung sind weder Egoimus noch Egozentrik. Ganz im Gegenteil, wer kein Selbst hat, neigt viel eher dazu. Die Bedürfnisse werden unbewusst projiziert und wehe, der andere reagiert dann nicht so, wie die Sub-Botschaft mitgeteilt hat, dann ist Polen offen! 

     

    Das ist der Nährboden für Abhängigkeiten und Allianzenbildung. Das Ego muss bestätigt werden, weil das Selbst fehlt.

     

    Insofern ist es gesund, wenn die Werte im Big Five Modell ziemlich mittig liegen, beim Neurozitismus eher im unteren Bereich.

    Die Frage "Wer bin ich?"  damit zu beantworten, dass der Mensch sich am Du erkennt, ist in der heutigen narzisstischen Gesellschaft überholt. Die Antwort auf "Wer bin ich?" muss heute primär intrinsisch gefunden werden, durch Reflexion der eigenen Werte, Bedürfnisse und Taten. Das "Du" ist dann nicht mehr die Quelle der Identität, sondern der Partner, mit dem man diese Identität teilt.

     

  • Gestern, 09:16 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 09:20.

    Liebe Alicia, was Du mit "Big Five" meinst ist das sog. OCEAN Modell - Die Big Five Persönlichkeitsanalyse.

    Dazu hab ich vor 4 Jahren mal hier einen Beitrag/Diskussion gestartet... mit Link zu einem Test: 
    Personlichkeits-Psychologie/Analyse - OCEAN Modell / BigFive ... Wer/Wie/Was bin ich? 

    Wofür steht OCEAN bzw. was heißt BigFive?

     

    O peness (Offenheit)

    C onscientiousness (Gewissenhaftigkeit)

    E xtraversion (Geselligkeit)

    A greeableness (Verträglichkeit)

    N euroticism (Neurotizismus)

    Ich hab diesen Test damals gemacht und folgendes ist bei mir herausgekommen: 

    Neurotizmus

    ruhig und furchtlos, ausgeglichen, extrovertiert, stressresistent

     

    Extraversion

    gesellig, findet schnell Freunde, entspannte Lebeneinstellung, optimistisch, enthusiastisch

     

    Offenheit

    phantisivoll, mag die Natur/Kunst, hohe Emphatie, abenteuerlustig, hoher Intellekt

     

    Verträglichkeit

    Vertrauensvoll, keine Notwendigkeit zur Manipulation oder Täuschung, hilfsbereit, harmonisch

     

    Ich muss sagen, dass diese Punkte tatsächlich alle auf mich zutreffen. 

     

    Ich hab mich seit meinem Abitur mit Persönlichkeitsentwicklung und nach der Scheidung mit meiner exFrau zur Reflexion einer 11jährigen Ehe intensiv  mit Psychologie auseinandergesetzt (Inneres Kind, Hochsensibilität, Simplify, Freud/Jung/Albers...). 
    Daher weiß ich heute genau wer ich bin! 

    Die oberen Punkte geben schon mal einen Eindruck... alles andere muss man selbst herausfinden und mich kennenlernen ;-)...

  • Gestern, 06:58 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 07:00.

    Naja wir alle sind die Summe unserer Erfahrungen. Ich bin zwar.B. nicht mehr die selbe die ich als Kind war als Teenager war ich auch ganz anders als ich jetzt bin. Nur die Wandlung bleibt meiner Meinung nach konstant, alles andere ändert sich.

     

    Aber Selbstreflektion ist natürlich sehr wichtig. ...

  • Also ich finde es schon wichtig, sich selbst zu verstehen, denn dies ist ja auch Übung um andere
    verstehen zu können, aber natürlich sollte man sich in der Freizeit nicht nur mit Selbstfindung 
    beschäftigen, aber die Parameter hier finde ich sehr schlüssig, wobei sich die eigene Identität 
    mit zunehmenden Alter, verändernden Interessen und Persönlichkeitsentwicklung eben auch ändern kann🦉

  • 21.04.26, 22:37

     

    Andlä:

     

    Maresa:

     

    Aber wer oder was sagt Dir denn, ob Dein Selbstbild "richtig ist"? Das ist doch wirklich sehr subjektiv! .... wir "gedeihen" im Gegenüber -  lernen uns sehr früh IN ihm kennen und "bilden uns" (aus)!

    Tja, wenn es sich gut anfühlt. 

    All unsere Meinungen, welche aus unserer Wahrheit unserer Wahrnehmung heraus entsteht ist immer subjektiv. 

    Und es geht auch nicht darum was andere denken, sondern rein nur was ich für mich empfinde und mich in mir wiedererkenne. Umso näher ich bei mir selbst bin umso mehr ruhe ich in mir selbst und strahle dies auch für mich und andere aus. Solche Menschen erkennt man an ihrer authentischen gelassen Art oder man nennt sie auch integer oder bei sich angekommen. Und all die Antworten darauf, findest du nicht im Aussen oder was oder wie Menschen dich sehen oder haben möchten. Es geht nicht um das Aussen, sondern um den Kern jedes einzelnen Menschen. 

     

    Wie reden aneinander vorbei: 

    Das SEIN setzt ein WERDEN ... voraus!

    Was DAS alles von kleinauf beinhaltet, läßt das Medium - zumindest für mich - nicht zu! 

    🙇‍♀️

  • 21.04.26, 22:35

     

    Andlä:

     

    Maresa:

     

    Aber wer oder was sagt Dir denn, ob Dein Selbstbild "richtig ist"? Das ist doch wirklich sehr subjektiv! .... wir "gedeihen" im Gegenüber -  lernen uns sehr früh IN ihm kennen und "bilden uns" (aus)!

    Tja, wenn es sich gut anfühlt. 

    All unsere Meinungen, welche aus unserer Wahrheit unserer Wahrnehmung heraus entsteht ist immer subjektiv. 

    Und es geht auch nicht darum was andere denken, sondern rein nur was ich für mich empfinde und mich in mir wiedererkenne. Umso näher ich bei mir selbst bin umso mehr ruhe ich in mir selbst und strahle dies auch für mich und andere aus. Solche Menschen erkennt man an ihrer authentischen gelassen Art oder man nennt sie auch integer oder bei sich angekommen. Und all die Antworten darauf, findest du nicht im Aussen oder was oder wie Menschen dich sehen oder haben möchten. Es geht nicht um das Aussen, sondern um den Kern jedes einzelnen Menschen. 

     

    Ja wir erkennen uns im DU. 

    Unser wahres Wesen finden wir aber wie Andlä hier ausführt nur in uns selbst. 
    Und dafür ist es notwendig uns zu spüren und zu wissen wer wir sind. 

    Ich wüsste nicht, was wichtiger sein könnte, denn damit gehe ich hinaus in die Welt und gestalte sie mit!

  • 21.04.26, 22:29 - Zuletzt bearbeitet 21.04.26, 22:37.

     

    Alica:

     

    Maresa:

     

    Aber wer oder was sagt Dir denn, ob Dein Selbstbild "richtig ist"? Das ist doch wirklich sehr subjektiv! .... wir "gedeihen" im Gegenüber -  lernen uns sehr früh IN ihm kennen und "bilden uns" (aus)!

    Das Ich ist velleicht eher eine Konstruktion. Wir erzählen uns eine Art „Geschichte“ über uns selbst. Wir ordnen Erlebnisse, geben ihnen Bedeutung und daraus entsteht unser Selbstbild. Das kann uns unser Selbst bewusst machen, aber auch einiges geschönt oder negativ verzerren.

     

    Ja, Reflexion durch andere  ist ein wichtiger Punkt. Ich würde sagen, dass man sich von innen nach außen betrachten und immer wieder den Abgleich aufeinander abstimmen sollte.

    Den zweiten Absatz teil ich, dem ersten möchte ich mich nicht anschließen. 

  • 21.04.26, 22:20

     

    Waldgeist:

    Ich bin mir nicht sicher, ob das hier noch  zum Thema passt,  aber vielleicht gerade deshalb.

    Ich war heute auf einem Begräbnis und danach wurde die Asche auf einer Streuwiese verteilt ! 

    Und in diesem Moment wirkt die Frage , wer bin ich ,  plötzlich nicht mehr relevant und  weniger wichtig, als man denkt ! Schlussendlich….


     

    IMG_2771.jpeg


     

    Ja ich denke in solchen Momenten relativieren sich solche Fragen. 

    Aber egal wie unterschiedlich wir auch in unserem Leben sind, verbindet uns alle trotzdem die Geburt und der Tod. 

    Den all unsere Leben sind wie du selber als Wort "schlussendlich" geschrieben hast, begrenzt und somit wandelt sich die Ich- Perspektive in eine Wir-Perspektive

  • 21.04.26, 22:13

     

    Alica:

    wer bin ich ,  plötzlich nicht mehr relevant und  weniger wichtig, als man denkt ! Schlussendlich….

    Ok, welche Fragen sind dann relevant in diesem Moment?

    Vielleicht bleibt in diesem Moment eine Erinnerung, die mit der Zeit verblasst und vieles relativiert. Was einst wichtig erschien, verliert an Gewicht ..


     

  • 21.04.26, 22:05 - Zuletzt bearbeitet 21.04.26, 22:06.

     

    Maresa:

     

    Alica:

     

    Zuerst ist es doch wichtig aus sich heraus einen Halt zu haben. Wenn ich nicht weiß, wer ich bin und mich ständig in Schwierigkeiten bringe, kann ich auch niemand anderem helfen. Dann bestimmt Chaos mein Leben und ich bin nur ein Spielball meiner Umstände. Ein gefestigtes Selbstbild hilft enorm mit jeder Situation besser umzugehen und auch unerwünschtes Verhalten in den Griff zu bekommen. 

    Aber wer oder was sagt Dir denn, ob Dein Selbstbild "richtig ist"? Das ist doch wirklich sehr subjektiv! .... wir "gedeihen" im Gegenüber -  lernen uns sehr früh IN ihm kennen und "bilden uns" (aus)!

    Tja, wenn es sich gut anfühlt. 

    All unsere Meinungen, welche aus unserer Wahrheit unserer Wahrnehmung heraus entsteht ist immer subjektiv. 

    Und es geht auch nicht darum was andere denken, sondern rein nur was ich für mich empfinde und mich in mir wiedererkenne. Umso näher ich bei mir selbst bin umso mehr ruhe ich in mir selbst und strahle dies auch für mich und andere aus. Solche Menschen erkennt man an ihrer authentischen gelassen Art oder man nennt sie auch integer oder bei sich angekommen. Und all die Antworten darauf, findest du nicht im Aussen oder was oder wie Menschen dich sehen oder haben möchten. Es geht nicht um das Aussen, sondern um den Kern jedes einzelnen Menschen. 

     

  • 21.04.26, 22:04

    wer bin ich ,  plötzlich nicht mehr relevant und  weniger wichtig, als man denkt ! Schlussendlich….

    Ok, welche Fragen sind dann relevant in diesem Moment?

  • 21.04.26, 22:02

     

    Maresa:

     

    Alica:

     

    Zuerst ist es doch wichtig aus sich heraus einen Halt zu haben. Wenn ich nicht weiß, wer ich bin und mich ständig in Schwierigkeiten bringe, kann ich auch niemand anderem helfen. Dann bestimmt Chaos mein Leben und ich bin nur ein Spielball meiner Umstände. Ein gefestigtes Selbstbild hilft enorm mit jeder Situation besser umzugehen und auch unerwünschtes Verhalten in den Griff zu bekommen. 

    Aber wer oder was sagt Dir denn, ob Dein Selbstbild "richtig ist"? Das ist doch wirklich sehr subjektiv! .... wir "gedeihen" im Gegenüber -  lernen uns sehr früh IN ihm kennen und "bilden uns" (aus)!

    Das Ich ist velleicht eher eine Konstruktion. Wir erzählen uns eine Art „Geschichte“ über uns selbst. Wir ordnen Erlebnisse, geben ihnen Bedeutung und daraus entsteht unser Selbstbild. Das kann uns unser Selbst bewusst machen, aber auch einiges geschönt oder negativ verzerren.

     

    Ja, Reflexion durch andere  ist ein wichtiger Punkt. Ich würde sagen, dass man sich von innen nach außen betrachten und immer wieder den Abgleich aufeinander abstimmen sollte.

  • 21.04.26, 22:02

    Ich bin mir nicht sicher, ob das hier noch  zum Thema passt,  aber vielleicht gerade deshalb.

    Ich war heute auf einem Begräbnis und danach wurde die Asche auf einer Streuwiese verteilt ! 

    Und in diesem Moment wirkt die Frage , wer bin ich ,  plötzlich nicht mehr relevant und  weniger wichtig, als man denkt ! Schlussendlich….


     

    IMG_2771.jpeg


     

  • 21.04.26, 21:54

    Zu "Deinen" Parametern: 

    Ich finde mich in keinem jederzeit und mit jedem Gegenüber gleichsam wieder!

    ... "und das ist auch gut so☝️"!😉

     

     

  • 21.04.26, 21:46 - Zuletzt bearbeitet 21.04.26, 21:49.

     

    Alica:

     

    Funny Frisch:

    Warum ist das eigentlich die wichtigste Frage im Leben? Was ist, wenn man sie sich oder anderen nicht beantworten kann? Meiner Meinung nach drehen sich eh viele Menschen sehr um sich und teilweise ist zu wenig Interesse an anderen vorhanden. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

    Zuerst ist es doch wichtig aus sich heraus einen Halt zu haben. Wenn ich nicht weiß, wer ich bin und mich ständig in Schwierigkeiten bringe, kann ich auch niemand anderem helfen. Dann bestimmt Chaos mein Leben und ich bin nur ein Spielball meiner Umstände. Ein gefestigtes Selbstbild hilft enorm mit jeder Situation besser umzugehen und auch unerwünschtes Verhalten in den Griff zu bekommen. 

    Aber wer oder was sagt Dir denn, ob Dein Selbstbild "richtig ist"? Das ist doch wirklich sehr subjektiv! .... wir "gedeihen" im Gegenüber -  lernen uns sehr früh IN ihm kennen und "bilden uns" (aus)!

  • 21.04.26, 21:36 - Zuletzt bearbeitet 21.04.26, 21:49.

     

    Funny Frisch:

    Warum ist das eigentlich die wichtigste Frage im Leben? Was ist, wenn man sie sich oder anderen nicht beantworten kann? Meiner Meinung nach drehen sich eh viele Menschen sehr um sich und teilweise ist zu wenig Interesse an anderen vorhanden. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

    Zunächst ist es doch wichtig, aus sich heraus einen Halt zu haben. Wenn ich nicht weiß, wer ich bin und mich ständig in Schwierigkeiten bringe, kann ich auch niemand anderem helfen. Dann bestimmt Chaos mein Leben und ich bin nur ein Spielball meiner Umstände. Ein gefestigtes Selbstbild hilft enorm, mit jeder Situation besser umzugehen und auch unerwünschtes Verhalten in den Griff zu bekommen. 

  • 21.04.26, 21:35

     

    Funny Frisch:

    Warum ist das eigentlich die wichtigste Frage im Leben? Was ist, wenn man sie sich oder anderen nicht beantworten kann? Meiner Meinung nach drehen sich eh viele Menschen sehr um sich und teilweise ist zu wenig Interesse an anderen vorhanden. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

     

    Vielen Dank, dass Du DAS aufgreifst!

    Viele drehen sich m. E. viel zu sehr um sich, wie man es in den vielen pseudopsychologischen Threads hier sehr "eindrucksvoll erleben darf"!

    Den Blick einmal völlig von sich abwendend, relativiert manches - vor allem den Blick aufs eigene 'Ich", so mein subjektives Erleben!

  • 21.04.26, 21:24

    Ich bin ich und das ist gut so :) 

  • 21.04.26, 20:16

    Warum ist das eigentlich die wichtigste Frage im Leben? Was ist, wenn man sie sich oder anderen nicht beantworten kann? Meiner Meinung nach drehen sich eh viele Menschen sehr um sich und teilweise ist zu wenig Interesse an anderen vorhanden. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

  • 21.04.26, 17:21

     

    Alica:

    Wer bin ich? Das ist wohl die wichtigste Frage, die man sich im Leben stellen sollte.

    Was definiert mein Ich, mein Verhalten, meine Gefühle und mein Denken? Und ändert sich das im Laufe des Lebens?

    Wer ich bin wird, mit abnehmender Wirksamkeit, durch mein tun und mein reden bestimmt.

    Einen Wesenskern, ein wer, gibt es nicht.

     

    Unser Verhalten, reden, denken wird durch Prägungen bestimmt, wahrscheinlich auch durch Genetik.

     

    Wer bin ich - das Ego ist nur eine Illusion unseres Großhirns, um überleben zu können. Mehr ist nicht, meiner Meinung nach.

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