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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 264 Beiträge · 2.316 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Zuletzt hiess es hier noch, dass Deutschland schon jetzt extrem schlechte wirtschaftliche
     Bedingungen hat 😉Tesla will sein Werk weiter ausbauen, scheint also nicht so, als ob 
    sie die Rahmenbedingung seit der Ansiedlung schlechter bewerten😉

    und es kommt natürlich darauf an, wie viele Speicher, mit wie viel Kapazität man baut😉

    und ja, Merit- Order sorgt dafür, dass wenn Gaskraftwerke, die teuersten Stromerzeuger, 
    angeschaltet werden, sie die Stromrechnung der Bürger in die Höhe treibt, während es
    bei nur Ökostromanbietern im Markt am günstigsten bleibt😉


    Auch Ökostrom ist von der Merit-Order nicht ausgenommen. Wenn zur Deckung des Strombedarfs teure Kraftwerke wie Gaskraftwerke benötigt werden, kann deren hoher Erzeugungspreis den Börsenstrompreis für den gesamten Markt beeinflussen , unabhängig davon, ob der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt oder nicht. 


     

    Ja, aber daran ist eben nicht der Ökostrom schuld sondern die Erzeugung von Strom via
    Gaskraftwerk, mehr Speicher für Sonnen- und Windenergie würden den Strompreis 
    für alle drücken, bzw. ihn günstig beziehbar lassen🦉

  • Gestern, 21:36

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    Wenn sich Tesla in Deutschland angesiedelt hat, dann sicher wegen der gesamten Standortbedingungen: Fachkräfte, Infrastruktur, Zulieferer, Nähe zum Markt und politische Rahmenbedingungen. Genau deshalb muss man auch bedenken, dass Unternehmen ihre Standorte regelmäßig neu bewerten.

     

    Würden Unternehmen durch deutlich höhere Belastungen, zusätzliche Gewinnabschöpfungen oder dauerhaft schlechtere Rahmenbedingungen benachteiligt, könnte das ihre Investitionsentscheidungen beeinflussen und dazu führen, dass zukünftige Investitionen eher an andere Standorte verlegt werden ! 

     

    Auch bei der Energieversorgung , können Speicher  derzeit Strom noch nicht in ausreichendem Umfang über längere Zeiträume speichern, um wetterbedingte Schwankungen vollständig auszugleichen. 

     

    Die Merit-Order habe ich bereits erwähnt: Sie führt dazu, dass das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Börsenpreis bestimmt. Dadurch können in bestimmten Situationen auch teurere Kraftwerke den Strompreis beeinflussen. 


     

    Zuletzt hiess es hier noch, dass Deutschland schon jetzt extrem schlechte wirtschaftliche
     Bedingungen hat 😉Tesla will sein Werk weiter ausbauen, scheint also nicht so, als ob 
    sie die Rahmenbedingung seit der Ansiedlung schlechter bewerten😉

    und es kommt natürlich darauf an, wie viele Speicher, mit wie viel Kapazität man baut😉

    und ja, Merit- Order sorgt dafür, dass wenn Gaskraftwerke, die teuersten Stromerzeuger, 
    angeschaltet werden, sie die Stromrechnung der Bürger in die Höhe treibt, während es
    bei nur Ökostromanbietern im Markt am günstigsten bleibt😉


    Auch Ökostrom ist von der Merit-Order nicht ausgenommen. Wenn zur Deckung des Strombedarfs teure Kraftwerke wie Gaskraftwerke benötigt werden, kann deren hoher Erzeugungspreis den Börsenstrompreis für den gesamten Markt beeinflussen , unabhängig davon, ob der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt oder nicht. 


     

  • Gestern, 21:31 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 21:35.

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Ein Interview mit der Ökonomin Claudia Kemfert: 

    "Die Kosten sind enorm und steigen auch mit jedem weiteren Jahr des Zögerns. Die Bundesregierung hat bereits Studien dazu erstellt. Darin werden für Deutschland bis zum Jahr 2050 Klimafolgekosten von bis zu 900 Milliarden Euro erwartet. Die Schäden sind enorm an Infrastruktur, Produktionsausfällen, Ernteverlusten, Gesundheitskosten, unterbrochenen Lieferketten oder auch einer sinkenden Arbeitsproduktivität durch Hitze. Wir haben gesehen, dass die beiden Wochen Hitze, die wir jetzt gerade hinter uns haben, sechs Milliarden Euro an Kosten für die Wirtschaft hervorgerufen haben - das ist schon enorm."
    Ökonomin Kemfert zu Klimaschutz: "Kosten für Nichthandeln sind enorm" | ndr.de

    der Klimawandel ein globales Problem ist und kann nicht allein von ein paar europäischen Staaten gelöst werden gelöst werden . Maßnahmen in einzelnen Ländern sind wichtig, aber ihre Wirkung hängt auch davon ab, was weltweit passiert.

     

    Gerade deshalb muss man Klimaschutz so gestalten, dass er wirtschaftlich tragfähig bleibt. Wenn Produktion und Arbeitsplätze nur in Länder mit geringeren Umweltstandards verlagert werden, ist dem Klima wenig geholfen  gleichzeitig können heimische Unternehmen und Arbeitnehmer darunter leiden.

     

    Die Herausforderung besteht also darin, beim Klimaschutz die richtige Balance zu finden , die auch sozial  vertretbar is….

    Ich sehe, Du hast den Link nicht gelesen 😉Deutschland handelt zum einen nicht allein, es gibt das Pariser Klimaabkommen, das 194 Vertragsparteien ratifiziert haben - also nahezu die gesamte Staatengemeinschaft. Unter ihnen gibt es viele, die sich schon längst auf den Weg gemacht haben. Deutschland ist kein Musterschüler mehr in der Welt. Wir liegen bei den Klimaschutzvergleichen auf Rang 22 im Vergleich zu anderen Ländern🦉

    Deutschland droht den Anschluss zu verlieren, sowohl bei erneuerbaren Energien als auch bei Elektromobilität. Da ist auf jeden Fall die Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr, wenn wir nicht rechtzeitig investieren und nur die Folgeschäden bezahlen. Es wäre deutlich sinnvoller, wenn wir jetzt in die richtigen Klimaschutzmärkte investieren🦉

    aber was findest Du beim Klimaschutz derzeit denn nicht sozial verträglich? Die Waldbrände, 
    die Hochwasser, die Gletscherschmelze, zu niedrige Pegelstände, die Hitze, was alles Folge
    fossiler Energieverbrennung ist‼️

  • Gestern, 21:28 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 21:30.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Ein Interview mit der Ökonomin Claudia Kemfert: 

    "Die Kosten sind enorm und steigen auch mit jedem weiteren Jahr des Zögerns. Die Bundesregierung hat bereits Studien dazu erstellt. Darin werden für Deutschland bis zum Jahr 2050 Klimafolgekosten von bis zu 900 Milliarden Euro erwartet. Die Schäden sind enorm an Infrastruktur, Produktionsausfällen, Ernteverlusten, Gesundheitskosten, unterbrochenen Lieferketten oder auch einer sinkenden Arbeitsproduktivität durch Hitze. Wir haben gesehen, dass die beiden Wochen Hitze, die wir jetzt gerade hinter uns haben, sechs Milliarden Euro an Kosten für die Wirtschaft hervorgerufen haben - das ist schon enorm."
    Ökonomin Kemfert zu Klimaschutz: "Kosten für Nichthandeln sind enorm" | ndr.de

    der Klimawandel ist ein  globales Problem und  kann nicht allein von ein paar europäischen Staaten gelöst werden .  Maßnahmen in einzelnen Ländern sind wichtig, aber ihre Wirkung hängt auch davon ab, was weltweit passiert.

     

    Gerade deshalb muss man Klimaschutz so gestalten, dass er wirtschaftlich tragfähig bleibt. Wenn Produktion und Arbeitsplätze nur in Länder mit geringeren Umweltstandards verlagert werden, ist dem Klima wenig geholfen  gleichzeitig können heimische Unternehmen und Arbeitnehmer darunter leiden.

     

    Die Herausforderung besteht also darin, beim Klimaschutz die richtige Balance zu finden , die auch sozial  vertretbar ist ..

  • Gestern, 21:25 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 21:26.

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Wenn Betriebe abwandern, dann finden sie dort nicht die gleichen Vorrausetzungen wie hier,
    warum hat sich Tesla vor nicht allzu langer Zeit in Brandenburg und nicht etwa in einem an-
    deren europäischen Land mit niedrigeren Löhne angesiedelt? Weil es viel mehr Faktoren 
    gibt nach denen Unternehmer solche Entscheidungen treffen, Infrastruktur, Fachwissen, 
    Standort, etc sind weitere🦉

    für Wind- und Sonnenenergie gibt es Speicher, so dass man den Strom jederzeit abrufen kann, 
    auch wenn gerade keine Sonne scheint oder Wind weht🦉

    Strommarktdesign, Merit-Order – Wikipedia, sorgt dafür dass der teuerste Anbieter den Preis bestimmt, ein Grund warum, die Rechnung der Bürger immer mehr wird, wenn aber nur Ökostrom im Markt ist, bekommen diejenigen die ihn beziehen sogar Geld 🦉


    Wenn sich Tesla in Deutschland angesiedelt hat, dann sicher wegen der gesamten Standortbedingungen: Fachkräfte, Infrastruktur, Zulieferer, Nähe zum Markt und politische Rahmenbedingungen. Genau deshalb muss man auch bedenken, dass Unternehmen ihre Standorte regelmäßig neu bewerten.

     

    Würden Unternehmen durch deutlich höhere Belastungen, zusätzliche Gewinnabschöpfungen oder dauerhaft schlechtere Rahmenbedingungen benachteiligt, könnte das ihre Investitionsentscheidungen beeinflussen und dazu führen, dass zukünftige Investitionen eher an andere Standorte verlegt werden ! 

     

    Auch bei der Energieversorgung , können Speicher  derzeit Strom noch nicht in ausreichendem Umfang über längere Zeiträume speichern, um wetterbedingte Schwankungen vollständig auszugleichen. 

     

    Die Merit-Order habe ich bereits erwähnt: Sie führt dazu, dass das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Börsenpreis bestimmt. Dadurch können in bestimmten Situationen auch teurere Kraftwerke den Strompreis beeinflussen. 


     

    Zuletzt hiess es hier noch, dass Deutschland schon jetzt extrem schlechte wirtschaftliche
     Bedingungen hat 😉Tesla will sein Werk weiter ausbauen, scheint also nicht so, als ob 
    sie die Rahmenbedingung seit der Ansiedlung schlechter bewerten😉

    und es kommt natürlich darauf an, wie viele Speicher, mit wie viel Kapazität man baut😉

    und ja, Merit- Order sorgt dafür, dass wenn Gaskraftwerke, die teuersten Stromerzeuger, 
    angeschaltet werden, sie die Stromrechnung der Bürger in die Höhe treibt, während es
    bei nur Ökostromanbietern im Markt am günstigsten bleibt😉

  • Gestern, 21:13

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    Vielleicht sollte man auch bedenken, welche Folgen es hat, wenn Betriebe schließen oder ins Ausland abwandern. Davon sind oft nicht nur die Unternehmen selbst betroffen, sondern ganze Regionen. Zulieferer verlieren Aufträge, Dienstleister und Handel spüren die Auswirkungen, und die gesamte Infrastruktur leidet darunter.

    Besonders schwierig ist die Situation für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über 50. Wer in diesem Alter seinen Arbeitsplatz verliert, findet häufig nur schwer oder gar keine neue Beschäftigung – vor allem, wenn man wegen Familie oder Wohneigentum an den Wohnort gebunden ist. Viele Familien haben Kredite für ihr Haus aufgenommen und können nicht einfach umziehen.

    Nicht umsonst sagte Bruno Kreisky einmal: „Lieber ein paar Schulden als ein paar Tausend Arbeitslose! 

     

    Auch beim Thema Energie ist die Realität komplex. Erneuerbare Energien wie Wind- und Solarstrom sind wichtig, stehen aber nicht jederzeit zur Verfügung, da sie vom Wetter abhängen. Gleichzeitig lassen sich größere Stromüberschüsse derzeit nur begrenzt speichern. Deshalb wird man auf absehbare Zeit kaum vollständig auf regelbare Kraftwerke verzichten können.

    Hinzu kommt das europäische Strommarktdesign. Der Strompreis wird häufig durch das teuerste noch benötigte Kraftwerk bestimmt. Deshalb kann es vorkommen, dass auch ein kleiner Anteil teurer Gas- oder Kohlekraftwerke den Marktpreis für den gesamten Strom beeinflusst. Das zeigt, dass wirtschaftliche und energiepolitische Fragen selten einfache Lösungen haben ,  sie sind deutlich komplexer, als sie oft dargestellt werden ! 


     

    Wenn Betriebe abwandern, dann finden sie dort nicht die gleichen Vorrausetzungen wie hier,
    warum hat sich Tesla vor nicht allzu langer Zeit in Brandenburg und nicht etwa in einem an-
    deren europäischen Land mit niedrigeren Löhne angesiedelt? Weil es viel mehr Faktoren 
    gibt nach denen Unternehmer solche Entscheidungen treffen, Infrastruktur, Fachwissen, 
    Standort, etc sind weitere🦉

    für Wind- und Sonnenenergie gibt es Speicher, so dass man den Strom jederzeit abrufen kann, 
    auch wenn gerade keine Sonne scheint oder Wind weht🦉

    Strommarktdesign, Merit-Order – Wikipedia, sorgt dafür dass der teuerste Anbieter den Preis bestimmt, ein Grund warum, die Rechnung der Bürger immer mehr wird, wenn aber nur Ökostrom im Markt ist, bekommen diejenigen die ihn beziehen sogar Geld 🦉


    Wenn sich Tesla in Deutschland angesiedelt hat, dann sicher wegen der gesamten Standortbedingungen: Fachkräfte, Infrastruktur, Zulieferer, Nähe zum Markt und politische Rahmenbedingungen. Genau deshalb muss man auch bedenken, dass Unternehmen ihre Standorte regelmäßig neu bewerten.

     

    Würden Unternehmen durch deutlich höhere Belastungen, zusätzliche Gewinnabschöpfungen oder dauerhaft schlechtere Rahmenbedingungen benachteiligt, könnte das ihre Investitionsentscheidungen beeinflussen und dazu führen, dass zukünftige Investitionen eher an andere Standorte verlegt werden ! 

     

    Auch bei der Energieversorgung , können Speicher  derzeit Strom noch nicht in ausreichendem Umfang über längere Zeiträume speichern, um wetterbedingte Schwankungen vollständig auszugleichen. 

     

    Die Merit-Order habe ich bereits erwähnt: Sie führt dazu, dass das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Börsenpreis bestimmt. Dadurch können in bestimmten Situationen auch teurere Kraftwerke den Strompreis beeinflussen. 


     

  • Gestern, 21:11 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 21:30.

    Ein Interview mit der Ökonomin Claudia Kemfert: 

    "Die Kosten sind enorm und steigen auch mit jedem weiteren Jahr des Zögerns. Die Bundesregierung hat bereits Studien dazu erstellt. Darin werden für Deutschland bis zum Jahr 2050 Klimafolgekosten von bis zu 900 Milliarden Euro erwartet. Die Schäden sind enorm an Infrastruktur, Produktionsausfällen, Ernteverlusten, Gesundheitskosten, unterbrochenen Lieferketten oder auch einer sinkenden Arbeitsproduktivität durch Hitze. Wir haben gesehen, dass die beiden Wochen Hitze, die wir jetzt gerade hinter uns haben, sechs Milliarden Euro an Kosten für die Wirtschaft hervorgerufen haben - das ist schon enorm."
    Ökonomin Kemfert zu Klimaschutz: "Kosten für Nichthandeln sind enorm" | ndr.de 
    Deutschland droht den Anschluss zu verlieren, sowohl bei erneuerbaren Energien als auch bei Elektromobilität. Da ist auf jeden Fall die Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr, wenn wir nicht rechtzeitig investieren und nur die Folgeschäden bezahlen. Es wäre deutlich sinnvoller, wenn wir jetzt in die richtigen Klimaschutzmärkte investieren🦉

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich schreibe bereits die ganz Zeit davon, wie man die Probleme lösungsorientiert angeht, 
    es gibt seit Jahren, Fördertöpfe etc. die die Wirtschaft beim Umstieg unterstützen sollen, 
    nur werden die nicht abgeschöpft, es scheint also der Wille der Umsetzung zu fehlen🦉


    vielleicht sollte man sich zuerst einmal die  Frage stellen, warum manche Betriebe  Förderungen nicht in Anspruch nehmen. 

    Daraus automatisch auf fehlenden Willen zu schließen, greift meiner Meinung nach zu kurz.

    Jeder Betrieb hat andere wirtschaftliche Voraussetzungen. Für den einen ist eine Investition trotz Förderung rentabel, für den anderen nicht. Hohe Eigenkosten, lange Amortisationszeiten, technische Risiken, bürokratischer Aufwand oder Unsicherheiten bei den Energiepreisen können eine Rolle spielen.

    Deshalb halte ich wenig von pauschalen Urteilen. Man sollte jeden Fall individuell betrachten und die Gründe analysieren, bevor man behauptet, es fehle lediglich am Umsetzungswillen. Nur wenn man die Ursachen kennt, kann man auch Lösungen finden, die in der Praxis funktionieren.


     

    Hatte ich bereits geschrieben, der Wechsel auf erneuerbare Energie ist eine Zukunftsinvestition
    die sich allein schon durch den Bezug günstigere Energie rechnet, mag sein dass der Umstieg 
    nicht reibungsfrei läuft und dass man erstmal Verwaltungsaufwand hat, aber wenn der Umstieg
    geregelt ist, hat man dies erledigt und im Grunde auch weniger Wartung als bei fossilen Energie-
    quellen, wie oft muss ein "Schornsteinfeger" kommen um Russ etc. zu entfernen? 

  • Gestern, 21:02 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 21:06.

     

    Ute:

     

    Gabi:

     

    Also meine Energieabrechnungen werden immer teurer, obwohl ich immer weniger verbrauche. Scheinbar bekommen nur andere " billige Energie".

    Sorry für meinen Sarkasmus🫩

     

    Wechselst du jährlich oder spätestens alle 2 Jahre den Anbieter? Geht über die vergleichsportale mit wenigen Klicks und die alten Anbieter wollen dich sogar schon nach kurzer Zeit wieder zurückwerben.

    Danke Ute, nein, ich bin in guten Händen. Es war wirklich nur Ironie auf so manchen Beitrag hier.  

  •  

    Waldgeist:

    Ich habe mir vor etwa fünf bis sechs Jahren für mein Haus ein Angebot für eine Photovoltaikanlage erstellen lassen. Wirtschaftlich sinnvoll wäre die Anlage laut Berechnung aber nur mit einem Stromspeicher gewesen. Trotzdem hätte sich die Investition erst nach rund 20 Jahren amortisiert.

    Dabei wurde noch gar nicht berücksichtigt, dass in dieser Zeit möglicherweise der Speicher ersetzt werden muss, Wechselrichter ausfallen oder Solarmodule an Leistung verlieren. Damit die Rechnung aufgeht, müsste die gesamte Anlage also über zwei Jahrzehnte nahezu problemlos funktionieren. Das ist ebenfalls ein wirtschaftliches Risiko.

    Außerdem wäre ich trotz Photovoltaik weiterhin auf das Stromnetz angewiesen. Wenn mehr Strom erzeugt wird, als ich selbst verbrauche, speise ich ihn zu einer vergleichsweise geringen Vergütung ins Netz ein. Benötige ich später – etwa abends oder im Winter – wieder Strom, muss ich ihn zu einem deutlich höheren Preis zurückkaufen.

    Genau deshalb ist die Energiewende so komplex. Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein, aber sie löst nicht alle Probleme. Wirtschaftlichkeit, Speichertechnik, Netzausbau und Versorgungssicherheit müssen dabei ebenfalls berücksichtigt werden.


     

    Hast Du auch die Wartung deiner bisherigen Heizanlage berücksichtigt? 

    Stromanbieterwechsel, der Anschluss bleibt der gleiche es wird lediglich mit einem 
    anderen Anbieter abgerechnet, der so viel Strom als Ökostrom bereitstellt🦉

  • Gestern, 20:56

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

     

    Ich glaube, der Unterschied liegt weniger darin, dass einer von euch die Probleme sieht und der andere nicht, sondern eher darin, wo der Schwerpunkt gesetzt wird.

    Du  betonst, dass Veränderungen notwendig sind und dass manche Unternehmen zu lange gezögert haben. Waldgeist weist darauf hin, dass der Weg dorthin nicht automatisch einfach ist und praktische Folgen mitbedacht werden müssen.


    Die entscheidende Frage ist doch: Wie schafft man die notwendigen Veränderungen so, dass sie auch wirtschaftlich tragfähig bleiben und vor allem Arbeitnehmer sowie kleinere Betriebe nicht überfordern? Denn nur wenn beides zusammen gedacht wird  -Veränderungsdruck und Umsetzbarkeit - entstehen Lösungen, die langfristig funktionieren.

    Ich schreibe bereits die ganz Zeit davon, wie man die Probleme lösungsorientiert angeht, 
    es gibt seit Jahren, Fördertöpfe etc. die die Wirtschaft beim Umstieg unterstützen sollen, 
    nur werden die nicht abgeschöpft, es scheint also der Wille der Umsetzung zu fehlen🦉


    vielleicht sollte man sich zuerst einmal die  Frage stellen, warum manche Betriebe  Förderungen nicht in Anspruch nehmen. 

    Daraus automatisch auf fehlenden Willen zu schließen, greift meiner Meinung nach zu kurz.

    Jeder Betrieb hat andere wirtschaftliche Voraussetzungen. Für den einen ist eine Investition trotz Förderung rentabel, für den anderen nicht. Hohe Eigenkosten, lange Amortisationszeiten, technische Risiken, bürokratischer Aufwand oder Unsicherheiten bei den Energiepreisen können eine Rolle spielen.

    Deshalb halte ich wenig von pauschalen Urteilen. Man sollte jeden Fall individuell betrachten und die Gründe analysieren, bevor man behauptet, es fehle lediglich am Umsetzungswillen. Nur wenn man die Ursachen kennt, kann man auch Lösungen finden, die in der Praxis funktionieren.


     

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Selbst wenn man nur kurzfristig durch die Wegzugsteuer Geld einnimmt, dann kann man 
    überlegen, wie man dieses Geld sinnvoll einsetzt um den späteren Steuerverlust auszu-
    gleichen, viel Fachwissen etc bleibt durch die Arbeitenden ja hier erhalten🦉

    Wenn die Leute wegziehen, dann haben sie diese Fachwissen dort vielleicht nicht, schlechtere
    Infrastruktur weniger Sicherheit etc. dies sollte man alles bedenken, es ist komplex, zahlreiche
    Firmen die abgewandert sind, kommen schon wieder zurück😁😉


    Vielleicht sollte man auch bedenken, welche Folgen es hat, wenn Betriebe schließen oder ins Ausland abwandern. Davon sind oft nicht nur die Unternehmen selbst betroffen, sondern ganze Regionen. Zulieferer verlieren Aufträge, Dienstleister und Handel spüren die Auswirkungen, und die gesamte Infrastruktur leidet darunter.

    Besonders schwierig ist die Situation für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über 50. Wer in diesem Alter seinen Arbeitsplatz verliert, findet häufig nur schwer oder gar keine neue Beschäftigung – vor allem, wenn man wegen Familie oder Wohneigentum an den Wohnort gebunden ist. Viele Familien haben Kredite für ihr Haus aufgenommen und können nicht einfach umziehen.

    Nicht umsonst sagte Bruno Kreisky einmal: „Lieber ein paar Schulden als ein paar Tausend Arbeitslose! 

     

    Auch beim Thema Energie ist die Realität komplex. Erneuerbare Energien wie Wind- und Solarstrom sind wichtig, stehen aber nicht jederzeit zur Verfügung, da sie vom Wetter abhängen. Gleichzeitig lassen sich größere Stromüberschüsse derzeit nur begrenzt speichern. Deshalb wird man auf absehbare Zeit kaum vollständig auf regelbare Kraftwerke verzichten können.

    Hinzu kommt das europäische Strommarktdesign. Der Strompreis wird häufig durch das teuerste noch benötigte Kraftwerk bestimmt. Deshalb kann es vorkommen, dass auch ein kleiner Anteil teurer Gas- oder Kohlekraftwerke den Marktpreis für den gesamten Strom beeinflusst. Das zeigt, dass wirtschaftliche und energiepolitische Fragen selten einfache Lösungen haben ,  sie sind deutlich komplexer, als sie oft dargestellt werden ! 


     

    Wenn Betriebe abwandern, dann finden sie dort nicht die gleichen Vorrausetzungen wie hier,
    warum hat sich Tesla vor nicht allzu langer Zeit in Brandenburg und nicht etwa in einem an-
    deren europäischen Land mit niedrigeren Löhne angesiedelt? Weil es viel mehr Faktoren 
    gibt nach denen Unternehmer solche Entscheidungen treffen, Infrastruktur, Fachwissen, 
    Standort, etc sind weitere🦉

    für Wind- und Sonnenenergie gibt es Speicher, so dass man den Strom jederzeit abrufen kann, 
    auch wenn gerade keine Sonne scheint oder Wind weht🦉

    Strommarktdesign, Merit-Order – Wikipedia, sorgt dafür dass der teuerste Anbieter den Preis bestimmt, ein Grund warum, die Rechnung der Bürger immer mehr wird, wenn aber nur Ökostrom im Markt ist, bekommen diejenigen die ihn beziehen sogar Geld 🦉

  • Gestern, 20:48

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Gabi:

     

    Also meine Energieabrechnungen werden immer teurer, obwohl ich immer weniger verbrauche. Scheinbar bekommen nur andere " billige Energie".

    Sorry für meinen Sarkasmus🫩

    Aus schon genannten Gründen, nämlich weil Stadtwerke an fossilen Energien festhalten, 
    aber wechsle doch den Stromanbieter: Ökostrom-Preisvergleich: die günstigsten besten Tarife! UPDATE

    Der Hinweis  „Dann wechsle doch einfach den Stromanbieter“ greift  zu kurz ! 

    Erstens hat Strom kein Mascherl. Der Strom, der aus der Steckdose kommt, stammt aus dem gemeinsamen europäischen Stromnetz. Man kann daher nicht nachvollziehen, ob gerade Strom aus Wind, Wasser, Sonne oder einem Gaskraftwerk geliefert wird. Entscheidend ist, dass das Netz jederzeit stabil bleibt. Wenn erneuerbare Energien nicht ausreichen, müssen regelbare Kraftwerke einspringen.

     

    Zweitens sollte man nicht nur auf den Arbeitspreis schauen. Auch die Netzkosten, Grundgebühren und die Vertragsbedingungen spielen eine Rolle. Viele Anbieter locken mit Bonusaktionen, Gratismonaten oder einmaligen Rabatten. Nach Ablauf dieser Angebote steigt der Preis oft wieder oder man ist länger an den Vertrag gebunden.

     

    Deshalb sollte man einen Anbieterwechsel immer genau kalkulieren und nicht nur auf die Werbung achten. Genauso wie bei der Energiewende insgesamt gilt auch hier: Das Thema ist wesentlich komplexer, als es auf den ersten Blick erscheint.


     

  •  

    Ute:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Offenbar merkst Du nicht, wie Du anderen Dingen unterstellst, die nie geschrieben haben, 
    weniger, heißt nicht gar nichts, aber auch Ehrenamtler bekommen Aufwandsentschädigung, 
    die weltweite Lage, ich weiss nicht, aber wenn wir uns davon unabhängiger machen, wie zum
    Beispiel durch erneuerbare Energien, ist schon viel Gewonnen🦉


    begib dich doch mal in die Realität und versuche nicht, andere zu Manipulieren😉
     

     

    Ich manipuliere nicht, sondern stelle einfach eine Frage und erwarte tatsächlich seltenst eine Antwort.

    Aber dein letzter Satz hat mich wirklich laut auflachen lassen 😁🤣

    Aus meiner Sicht, ist es eine klare Manipulation, wenn man Aussagen anderer, unbewusst
    oder bewusst falsch wiedergibt...

  •  

    Nane:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich sehe bei Waldgeist eher eine Dramatisierung der Lösungsumsetzung, es heißt immer 
    die Wirtschaft braucht Planbarkeit, nun das Regelwerk steht schon länger fest und sie 
    wissen was nötig wäre, nur sie haben sich davor gedrückt, es umzusetzen, so dass die 
    Probleme immer größer werden, jetzt versuchen Konzernbosse auf dem Rücken der Ar-
    beitenden die Lösungen weiter zu vertagen....

    mir ist bewusst, dass Klein- und Mittelständische Betriebe mehr Unterstützung brauchen, 
    denn der Umstieg auf erneuerbare Energien kostet erstmal Geld, es ist aber eine Zukunfts-
    investition für die sich folglich auch ein Kredit lohnt und sich allein dadurch bezahlt, dass 
    man dann billigere Energie bekommt‼️

    Ich glaube, der Unterschied liegt weniger darin, dass einer von euch die Probleme sieht und der andere nicht, sondern eher darin, wo der Schwerpunkt gesetzt wird.

    Du  betonst, dass Veränderungen notwendig sind und dass manche Unternehmen zu lange gezögert haben. Waldgeist weist darauf hin, dass der Weg dorthin nicht automatisch einfach ist und praktische Folgen mitbedacht werden müssen.


    Die entscheidende Frage ist doch: Wie schafft man die notwendigen Veränderungen so, dass sie auch wirtschaftlich tragfähig bleiben und vor allem Arbeitnehmer sowie kleinere Betriebe nicht überfordern? Denn nur wenn beides zusammen gedacht wird  -Veränderungsdruck und Umsetzbarkeit - entstehen Lösungen, die langfristig funktionieren.

    Ich schreibe bereits die ganz Zeit davon, wie man die Probleme lösungsorientiert angeht, 
    es gibt seit Jahren, Fördertöpfe etc. die die Wirtschaft beim Umstieg unterstützen sollen, 
    nur werden die nicht abgeschöpft, es scheint also der Wille der Umsetzung zu fehlen🦉

  •  

    Gabi:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich sehe bei Waldgeist eher eine Dramatisierung der Lösungsumsetzung, es heißt immer 
    die Wirtschaft braucht Planbarkeit, nun das Regelwerk steht schon länger fest und sie 
    wissen was nötig wäre, nur sie haben sich davor gedrückt, es umzusetzen, so dass die 
    Probleme immer größer werden, jetzt versuchen Konzernbosse auf dem Rücken der Ar-
    beitenden die Lösungen weiter zu vertagen....

    mir ist bewusst, dass Klein- und Mittelständische Betriebe mehr Unterstützung brauchen, 
    denn der Umstieg auf erneuerbare Energien kostet erstmal Geld, es ist aber eine Zukunfts-
    investition für die sich folglich auch ein Kredit lohnt und sich allein dadurch bezahlt, dass 
    man dann billigere Energie bekommt‼️

    Also meine Energieabrechnungen werden immer teurer, obwohl ich immer weniger verbrauche. Scheinbar bekommen nur andere " billige Energie".

    Sorry für meinen Sarkasmus🫩

    Aus schon genannten Gründen, nämlich weil Stadtwerke an fossilen Energien festhalten, 
    aber wechsle doch den Stromanbieter: Ökostrom-Preisvergleich: die günstigsten besten Tarife! UPDATE

  • Gestern, 20:35

    Ich habe mir vor etwa fünf bis sechs Jahren für mein Haus ein Angebot für eine Photovoltaikanlage erstellen lassen. Wirtschaftlich sinnvoll wäre die Anlage laut Berechnung aber nur mit einem Stromspeicher gewesen. Trotzdem hätte sich die Investition erst nach rund 20 Jahren amortisiert.

    Dabei wurde noch gar nicht berücksichtigt, dass in dieser Zeit möglicherweise der Speicher ersetzt werden muss, Wechselrichter ausfallen oder Solarmodule an Leistung verlieren. Damit die Rechnung aufgeht, müsste die gesamte Anlage also über zwei Jahrzehnte nahezu problemlos funktionieren. Das ist ebenfalls ein wirtschaftliches Risiko.

    Außerdem wäre ich trotz Photovoltaik weiterhin auf das Stromnetz angewiesen. Wenn mehr Strom erzeugt wird, als ich selbst verbrauche, speise ich ihn zu einer vergleichsweise geringen Vergütung ins Netz ein. Benötige ich später – etwa abends oder im Winter – wieder Strom, muss ich ihn zu einem deutlich höheren Preis zurückkaufen.

    Genau deshalb ist die Energiewende so komplex. Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein, aber sie löst nicht alle Probleme. Wirtschaftlichkeit, Speichertechnik, Netzausbau und Versorgungssicherheit müssen dabei ebenfalls berücksichtigt werden.


     

  • Gestern, 20:27

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    Also daraus entnehme ich, dass die Löhne fair sind und man braucht darüber nicht diskutieren! 

    Allerdings, wenn wohlhabende Privatpersonen ihren Besitz oder ihre Investitionen ins Ausland verlagern und dadurch vielleicht auch Arbeitsplätze verloren gehen ! Dann macht man vielleicht einmal einen Gewinn durch die Wegzugsteuer – aber was kommt danach?

     

    Diese Personen werden möglicherweise hier keine Gewinne mehr erzielen, außer es handelt sich um dringend notwendige Produkte oder Dienstleistungen. Die Welt ist schließlich nicht nur auf Deutschland und Österreich begrenzt. Es gibt viele andere Absatzmärkte, und gerade in aufstrebenden Ländern werden sich neue Möglichkeiten finden.

     

    Deshalb sollte man nicht nur betrachten, was man kurzfristig einnimmt, sondern auch, welche langfristigen Auswirkungen solche Entscheidungen auf Investitionen, Arbeitsplätze und die Wirtschaft haben können ! 


     

    Selbst wenn man nur kurzfristig durch die Wegzugsteuer Geld einnimmt, dann kann man 
    überlegen, wie man dieses Geld sinnvoll einsetzt um den späteren Steuerverlust auszu-
    gleichen, viel Fachwissen etc bleibt durch die Arbeitenden ja hier erhalten🦉

    Wenn die Leute wegziehen, dann haben sie diese Fachwissen dort vielleicht nicht, schlechtere
    Infrastruktur weniger Sicherheit etc. dies sollte man alles bedenken, es ist komplex, zahlreiche
    Firmen die abgewandert sind, kommen schon wieder zurück😁😉


    Vielleicht sollte man auch bedenken, welche Folgen es hat, wenn Betriebe schließen oder ins Ausland abwandern. Davon sind oft nicht nur die Unternehmen selbst betroffen, sondern ganze Regionen. Zulieferer verlieren Aufträge, Dienstleister und Handel spüren die Auswirkungen, und die gesamte Infrastruktur leidet darunter.

    Besonders schwierig ist die Situation für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über 50. Wer in diesem Alter seinen Arbeitsplatz verliert, findet häufig nur schwer oder gar keine neue Beschäftigung – vor allem, wenn man wegen Familie oder Wohneigentum an den Wohnort gebunden ist. Viele Familien haben Kredite für ihr Haus aufgenommen und können nicht einfach umziehen.

    Nicht umsonst sagte Bruno Kreisky einmal: „Lieber ein paar Schulden als ein paar Tausend Arbeitslose! 

     

    Auch beim Thema Energie ist die Realität komplex. Erneuerbare Energien wie Wind- und Solarstrom sind wichtig, stehen aber nicht jederzeit zur Verfügung, da sie vom Wetter abhängen. Gleichzeitig lassen sich größere Stromüberschüsse derzeit nur begrenzt speichern. Deshalb wird man auf absehbare Zeit kaum vollständig auf regelbare Kraftwerke verzichten können.

    Hinzu kommt das europäische Strommarktdesign. Der Strompreis wird häufig durch das teuerste noch benötigte Kraftwerk bestimmt. Deshalb kann es vorkommen, dass auch ein kleiner Anteil teurer Gas- oder Kohlekraftwerke den Marktpreis für den gesamten Strom beeinflusst. Das zeigt, dass wirtschaftliche und energiepolitische Fragen selten einfache Lösungen haben ,  sie sind deutlich komplexer, als sie oft dargestellt werden ! 


     

  • Gestern, 20:16

     

    Gabi:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich sehe bei Waldgeist eher eine Dramatisierung der Lösungsumsetzung, es heißt immer 
    die Wirtschaft braucht Planbarkeit, nun das Regelwerk steht schon länger fest und sie 
    wissen was nötig wäre, nur sie haben sich davor gedrückt, es umzusetzen, so dass die 
    Probleme immer größer werden, jetzt versuchen Konzernbosse auf dem Rücken der Ar-
    beitenden die Lösungen weiter zu vertagen....

    mir ist bewusst, dass Klein- und Mittelständische Betriebe mehr Unterstützung brauchen, 
    denn der Umstieg auf erneuerbare Energien kostet erstmal Geld, es ist aber eine Zukunfts-
    investition für die sich folglich auch ein Kredit lohnt und sich allein dadurch bezahlt, dass 
    man dann billigere Energie bekommt‼️

    Also meine Energieabrechnungen werden immer teurer, obwohl ich immer weniger verbrauche. Scheinbar bekommen nur andere " billige Energie".

    Sorry für meinen Sarkasmus🫩

     

    Wechselst du jährlich oder spätestens alle 2 Jahre den Anbieter? Geht über die vergleichsportale mit wenigen Klicks und die alten Anbieter wollen dich sogar schon nach kurzer Zeit wieder zurückwerben.

  • Gestern, 20:14

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ute:

     

     

    Wer sich rechtfertigt, klagt sich an.

    Es war nur eine rhetorische Frage. Offensichtlich merkst du gar nicht, wie das, was du anderen so vorwirfst und unterstellst, wirkt.

    Die Themen sind hoch komplex und nicht ohne Grund haben wir einen ganzen Regierungsapparat mit entsprechenden Fachleuten. Ja, leider geht es da auch oft um Machterhalt, und da sehe ich das Grundproblem. Wenn ich jedoch hier im Forum lese, dass "die da oben ehrenamtlich arbeiten sollen", fasse ich mir dezent an den Kopf. Die Thematik ist nicht losgelöst von der weltweiten Lage zu betrachten und insofern werden hier im Forum auch keine Lösungen gefunden. 

    Und bevor sich hier noch jemand genötigt fühlt:
    Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten beiträgt, was er eben kann. 

    Offenbar merkst Du nicht, wie Du anderen Dingen unterstellst, die nie geschrieben haben, 
    weniger, heißt nicht gar nichts, aber auch Ehrenamtler bekommen Aufwandsentschädigung, 
    die weltweite Lage, ich weiss nicht, aber wenn wir uns davon unabhängiger machen, wie zum
    Beispiel durch erneuerbare Energien, ist schon viel Gewonnen🦉


    begib dich doch mal in die Realität und versuche nicht, andere zu Manipulieren😉
     

     

    Ich manipuliere nicht, sondern stelle einfach eine Frage und erwarte tatsächlich seltenst eine Antwort.

    Aber dein letzter Satz hat mich wirklich laut auflachen lassen 😁🤣

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