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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 263 Beiträge · 2.284 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  • Gestern, 16:45

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ute:

     

     

    Wer sich rechtfertigt, klagt sich an.

    Es war nur eine rhetorische Frage. Offensichtlich merkst du gar nicht, wie das, was du anderen so vorwirfst und unterstellst, wirkt.

    Die Themen sind hoch komplex und nicht ohne Grund haben wir einen ganzen Regierungsapparat mit entsprechenden Fachleuten. Ja, leider geht es da auch oft um Machterhalt, und da sehe ich das Grundproblem. Wenn ich jedoch hier im Forum lese, dass "die da oben ehrenamtlich arbeiten sollen", fasse ich mir dezent an den Kopf. Die Thematik ist nicht losgelöst von der weltweiten Lage zu betrachten und insofern werden hier im Forum auch keine Lösungen gefunden. 

    Und bevor sich hier noch jemand genötigt fühlt:
    Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten beiträgt, was er eben kann. 

    Offenbar merkst Du nicht, wie Du anderen Dingen unterstellst, die nie geschrieben haben, 
    weniger, heißt nicht gar nichts, aber auch Ehrenamtler bekommen Aufwandsentschädigung, 
    die weltweite Lage, ich weiss nicht, aber wenn wir uns davon unabhängiger machen, wie zum
    Beispiel durch erneuerbare Energien, ist schon viel Gewonnen🦉


    begib dich doch mal in die Realität und versuche nicht, andere zu Manipulieren😉
     

     

    ... DAS nimmt "langsam" unentschuldbare Formen an!

    Versuche doch "einfach" einmal, Deinen Account 48h ungeöffnet zu lassen, um zu schauen, was es mir Dir macht💡😃❗️

     

    Bitte-bitte nicht antworten 🙏❗️

  • Gestern, 16:16

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

    Ich habe das Gefühl, ihr diskutiert teilweise auf unterschiedlichen Ebenen.

     

    SM spricht vor allem die gesellschaftlichen Probleme und die Notwendigkeit von Veränderungen an -  also die Frage, was sich grundsätzlich ändern müsste.

     

    Waldgeist betrachtet stärker die praktische Umsetzung, mögliche Folgen und Grenzen bestimmter Maßnahmen.

     

    Beides sind wichtige Aspekte: Probleme müssen erkannt und angegangen werden, aber Lösungen müssen auch realistisch umsetzbar sein und ihre Auswirkungen berücksichtigen. 

     

    Vielleicht liegt die Herausforderung genau darin, beides zusammenzubringen.

    Ich sehe bei Waldgeist eher eine Dramatisierung der Lösungsumsetzung, es heißt immer 
    die Wirtschaft braucht Planbarkeit, nun das Regelwerk steht schon länger fest und sie 
    wissen was nötig wäre, nur sie haben sich davor gedrückt, es umzusetzen, so dass die 
    Probleme immer größer werden, jetzt versuchen Konzernbosse auf dem Rücken der Ar-
    beitenden die Lösungen weiter zu vertagen....

    mir ist bewusst, dass Klein- und Mittelständische Betriebe mehr Unterstützung brauchen, 
    denn der Umstieg auf erneuerbare Energien kostet erstmal Geld, es ist aber eine Zukunfts-
    investition für die sich folglich auch ein Kredit lohnt und sich allein dadurch bezahlt, dass 
    man dann billigere Energie bekommt‼️

    Ich glaube, der Unterschied liegt weniger darin, dass einer von euch die Probleme sieht und der andere nicht, sondern eher darin, wo der Schwerpunkt gesetzt wird.

    Du  betonst, dass Veränderungen notwendig sind und dass manche Unternehmen zu lange gezögert haben. Waldgeist weist darauf hin, dass der Weg dorthin nicht automatisch einfach ist und praktische Folgen mitbedacht werden müssen.


    Die entscheidende Frage ist doch: Wie schafft man die notwendigen Veränderungen so, dass sie auch wirtschaftlich tragfähig bleiben und vor allem Arbeitnehmer sowie kleinere Betriebe nicht überfordern? Denn nur wenn beides zusammen gedacht wird  -Veränderungsdruck und Umsetzbarkeit - entstehen Lösungen, die langfristig funktionieren.

  •  

    Ute:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

     

    Genau das meine ich mit beschwichtigen, gesellschaftliche Aufgaben werden auf einzelne 
    projeziert, obwohl si skaliert viel einfacher wären, ich kann nur im Rahmen meiner Mög-
    lichkeiten handeln, zum Beispiel ein Balkonkraftwerk mit Speicher, aber der restliche 
    Block ist dann immer noch von anderen Energieunternehmen abhängig, besser wäre 
    wenn diese Unternehmen ihren Strom erneuerbar erzeugen🦉

     

    Wer sich rechtfertigt, klagt sich an.

    Es war nur eine rhetorische Frage. Offensichtlich merkst du gar nicht, wie das, was du anderen so vorwirfst und unterstellst, wirkt.

    Die Themen sind hoch komplex und nicht ohne Grund haben wir einen ganzen Regierungsapparat mit entsprechenden Fachleuten. Ja, leider geht es da auch oft um Machterhalt, und da sehe ich das Grundproblem. Wenn ich jedoch hier im Forum lese, dass "die da oben ehrenamtlich arbeiten sollen", fasse ich mir dezent an den Kopf. Die Thematik ist nicht losgelöst von der weltweiten Lage zu betrachten und insofern werden hier im Forum auch keine Lösungen gefunden. 

    Und bevor sich hier noch jemand genötigt fühlt:
    Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten beiträgt, was er eben kann. 

    Offenbar merkst Du nicht, wie Du anderen Dingen unterstellst, die nie geschrieben haben, 
    weniger, heißt nicht gar nichts, aber auch Ehrenamtler bekommen Aufwandsentschädigung, 
    die weltweite Lage, ich weiss nicht, aber wenn wir uns davon unabhängiger machen, wie zum
    Beispiel durch erneuerbare Energien, ist schon viel Gewonnen🦉


    begib dich doch mal in die Realität und versuche nicht, andere zu Manipulieren😉
     

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du sprachst doch von "fairen Löhnen" ich habe nur daran angeknüpft, also was verstehst 
    Du darunter? 

    Ähm, Wohlabende sind keine Wirtschaftsunternehmen sondern Privatpersonen mit viel
    Besitz, wenn sie Abwandern können sie auch hier keine Geschäfte mehr machen und
    Wegzugsteuer hatte ich auch schon erwähnt, Du blendest meine Antworten völlig aus
    und ja wiederholst dich also nur🦉


    Also daraus entnehme ich, dass die Löhne fair sind und man braucht darüber nicht diskutieren! 

    Allerdings, wenn wohlhabende Privatpersonen ihren Besitz oder ihre Investitionen ins Ausland verlagern und dadurch vielleicht auch Arbeitsplätze verloren gehen ! Dann macht man vielleicht einmal einen Gewinn durch die Wegzugsteuer – aber was kommt danach?

     

    Diese Personen werden möglicherweise hier keine Gewinne mehr erzielen, außer es handelt sich um dringend notwendige Produkte oder Dienstleistungen. Die Welt ist schließlich nicht nur auf Deutschland und Österreich begrenzt. Es gibt viele andere Absatzmärkte, und gerade in aufstrebenden Ländern werden sich neue Möglichkeiten finden.

     

    Deshalb sollte man nicht nur betrachten, was man kurzfristig einnimmt, sondern auch, welche langfristigen Auswirkungen solche Entscheidungen auf Investitionen, Arbeitsplätze und die Wirtschaft haben können ! 


     

    Selbst wenn man nur kurzfristig durch die Wegzugsteuer Geld einnimmt, dann kann man 
    überlegen, wie man dieses Geld sinnvoll einsetzt um den späteren Steuerverlust auszu-
    gleichen, viel Fachwissen etc bleibt durch die Arbeitenden ja hier erhalten🦉

    Wenn die Leute wegziehen, dann haben sie diese Fachwissen dort vielleicht nicht, schlechtere
    Infrastruktur weniger Sicherheit etc. dies sollte man alles bedenken, es ist komplex, zahlreiche
    Firmen die abgewandert sind, kommen schon wieder zurück😁😉

  • Gestern, 15:25

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    wenn sich jeder nach seinen Möglichkeiten in die Gesellschaft einbringen würde , hätten wir vielleicht auch weniger gesellschaftliche Probleme ! 
     

     

    Ute:

     



    die Aufgaben die vor unseren Gesellschaften liegen, ernsthaft anzugehen

    Was tust du ganz konkret?

    Genau das meine ich mit beschwichtigen, gesellschaftliche Aufgaben werden auf einzelne 
    projeziert, obwohl si skaliert viel einfacher wären, ich kann nur im Rahmen meiner Mög-
    lichkeiten handeln, zum Beispiel ein Balkonkraftwerk mit Speicher, aber der restliche 
    Block ist dann immer noch von anderen Energieunternehmen abhängig, besser wäre 
    wenn diese Unternehmen ihren Strom erneuerbar erzeugen🦉

     

    Wer sich rechtfertigt, klagt sich an.

    Es war nur eine rhetorische Frage. Offensichtlich merkst du gar nicht, wie das, was du anderen so vorwirfst und unterstellst, wirkt.

    Die Themen sind hoch komplex und nicht ohne Grund haben wir einen ganzen Regierungsapparat mit entsprechenden Fachleuten. Ja, leider geht es da auch oft um Machterhalt, und da sehe ich das Grundproblem. Wenn ich jedoch hier im Forum lese, dass "die da oben ehrenamtlich arbeiten sollen", fasse ich mir dezent an den Kopf. Die Thematik ist nicht losgelöst von der weltweiten Lage zu betrachten und insofern werden hier im Forum auch keine Lösungen gefunden. 

    Und bevor sich hier noch jemand genötigt fühlt:
    Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten beiträgt, was er eben kann. 

  • Gestern, 15:18

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    Ich wiederhole mich eigentlich nur, weil Du immer wieder dieselbe Forderung aufstellst , Reiche und Besserverdienende stärker zu besteuern oder ihr Vermögen stärker zur Finanzierung heranzuziehen.

    Genau deshalb habe ich mehrfach darauf hingewiesen, dass der Staat diese Frage wesentlich komplexer betrachten muss. Er trägt schließlich zudem Verantwortung für den Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze und die Finanzierung des Sozialstaats. Dabei besteht eben auch das Risiko, dass Investitionen ausbleiben, Unternehmen Arbeitsplätze verlagern oder Vermögen ins Ausland transferiert wird. Diese möglichen Folgen kann man nicht einfach außer Acht lassen! 

     

    Außerdem,  was genau ist mit „fairen Löhnen“ gemeint ?  Natürlich gibt es Bereiche, in denen Löhne verbessert werden können und Arbeitnehmer sollen für ihre Leistung angemessen bezahlt werden. Aber man kann nicht einfach allgemein behaupten, dass Löhne grundsätzlich unfair sind.

    In fast allem Branchen gibt es Kollektivverträge, die von den Sozialpartnern ,  also Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen ausgehandelt wurden ! Die Gewerkschaften versuchen dabei, optimale Bedingungen für die Beschäftigten durchzusetzen, müssen aber gleichzeitig berücksichtigen, dass die Betriebe wirtschaftlich bestehen können. Denn was nützt der höchste Lohn, wenn ein Unternehmen dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit verliert oder Arbeitsplätze gefährdet werden ! 
    Wie schon öfters angemerkt , ist alles sehr komplex und mit einer einfachen Milchmädchenrechnung kann man die Probleme nicht lösen ..

     



     

    Du sprachst doch von "fairen Löhnen" ich habe nur daran angeknüpft, also was verstehst 
    Du darunter? 

    Ähm, Wohlabende sind keine Wirtschaftsunternehmen sondern Privatpersonen mit viel
    Besitz, wenn sie Abwandern können sie auch hier keine Geschäfte mehr machen und
    Wegzugsteuer hatte ich auch schon erwähnt, Du blendest meine Antworten völlig aus
    und ja wiederholst dich also nur🦉


    Also daraus entnehme ich, dass die Löhne fair sind und man braucht darüber nicht diskutieren! 

    Allerdings, wenn wohlhabende Privatpersonen ihren Besitz oder ihre Investitionen ins Ausland verlagern und dadurch vielleicht auch Arbeitsplätze verloren gehen ! Dann macht man vielleicht einmal einen Gewinn durch die Wegzugsteuer – aber was kommt danach?

     

    Diese Personen werden möglicherweise hier keine Gewinne mehr erzielen, außer es handelt sich um dringend notwendige Produkte oder Dienstleistungen. Die Welt ist schließlich nicht nur auf Deutschland und Österreich begrenzt. Es gibt viele andere Absatzmärkte, und gerade in aufstrebenden Ländern werden sich neue Möglichkeiten finden.

     

    Deshalb sollte man nicht nur betrachten, was man kurzfristig einnimmt, sondern auch, welche langfristigen Auswirkungen solche Entscheidungen auf Investitionen, Arbeitsplätze und die Wirtschaft haben können ! 


     

  •  

    Waldgeist:

     

    Nane:

    Ich habe das Gefühl, ihr diskutiert teilweise auf unterschiedlichen Ebenen.

     

    SM spricht vor allem die gesellschaftlichen Probleme und die Notwendigkeit von Veränderungen an -  also die Frage, was sich grundsätzlich ändern müsste.

     

    Waldgeist betrachtet stärker die praktische Umsetzung, mögliche Folgen und Grenzen bestimmter Maßnahmen.

     

    Beides sind wichtige Aspekte: Probleme müssen erkannt und angegangen werden, aber Lösungen müssen auch realistisch umsetzbar sein und ihre Auswirkungen berücksichtigen. 

     

    Vielleicht liegt die Herausforderung genau darin, beides zusammenzubringen.


    wenn sich jeder nach seinen Möglichkeiten in die Gesellschaft einbringen würde , hätten wir vielleicht auch weniger gesellschaftliche Probleme ! 
     

     

    Ute:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du wiederholst dich😉Ich habe nicht behauptet, dass Geld alle Probleme löst, es kann aber 
    eben dazu dienen, die Transformation die wir brauchen zu finanzieren und Arbeitern faire 
    Löhne zu zahlen....

    Du vermisst meine Realitätsbezug? Der Staat hat Aufgaben, Unternehmen Verantwortung 

    und Wohlhabende Vermögen was sich bei ihnen anhäuft, dass an anderer Stelle gebraucht
    wird, dass es Instrumente gibt einen gerechten Anteil davon einzukassieren, habe ich be-
    reit darlegt, 

    bei Dir vermisse ich den Willen, die Aufgaben die vor unseren Gesellschaften liegen, ernst-
    haft anzugehen, Du tust nämlich lediglich beschwichtigen🦉



    die Aufgaben die vor unseren Gesellschaften liegen, ernsthaft anzugehen

    Was tust du ganz konkret?

    Genau das meine ich mit beschwichtigen, gesellschaftliche Aufgaben werden auf einzelne 
    projeziert, obwohl si skaliert viel einfacher wären, ich kann nur im Rahmen meiner Mög-
    lichkeiten handeln, zum Beispiel ein Balkonkraftwerk mit Speicher, aber der restliche 
    Block ist dann immer noch von anderen Energieunternehmen abhängig, besser wäre 
    wenn diese Unternehmen ihren Strom erneuerbar erzeugen🦉

  • Gestern, 15:10

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    Das ganze ist nichts anderes als ein schwarz-weiß Denken , ohne die komplexen Zusammenhänge zu berücksichtigen !  Probleme lassen sich nicht allein mit mehr Geld lösen.

    Eine stärkere Besteuerung von Vermögen beseitigt weder den Fachkräftemangel noch schafft sie automatisch mehr Pflegekräfte, Ärzte, Handwerker oder Lehrer. Wenn das Personal schlicht nicht vorhanden ist, kann man fehlende Menschen nicht durch Geld ersetzen.

     

    Auch die Forderung, Superreiche deutlich stärker zu besteuern, ist keine neue Idee. Darüber wird seit Jahrzehnten diskutiert. Wäre sie tatsächlich so einfach umzusetzen und würden damit die gewünschten Probleme nachhaltig gelöst, dann hätten zahlreiche Regierungen diesen Weg vermutlich längst eingeschlagen.

     

    Man muss nämlich auch die möglichen Folgen bedenken. Sehr vermögende Menschen und international tätige Unternehmen haben oft Möglichkeiten, Kapital oder Investitionen in andere Länder zu verlagern, wenn sich die Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern. Ob und in welchem Ausmaß das geschieht, hängt von der konkreten Ausgestaltung der Steuern und vielen weiteren Faktoren ab ,  aber dieses Risiko kann man nicht einfach ausblenden. Deshalb ist die Diskussion wesentlich komplexer als die einfache Forderung: „Man muss die Reichen nur stärker besteuern.“

     

    Natürlich muss man über faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen sprechen. Dafür gibt es aber bereits Instrumente wie Gewerkschaften, Arbeiterkammer, Sozialpartnerschaft und das Arbeitsinspektorat. Missstände sollten behoben werden ,  daran besteht kein Zweifel. Trotzdem wird es immer Berufe geben, die körperlich anstrengend sind oder Schicht-, Nacht- oder Wochenendarbeit erfordern. Diese Realität lässt sich nicht einfach wegdiskutieren.

     

    Arbeit dient für die meisten Menschen auch der eigenen Existenzsicherung. Die wenigsten gehen ausschließlich aus Freude oder als Hobby arbeiten. Deshalb muss eine Gesellschaft soziale Sicherheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die notwendige Arbeitsleistung in ein vernünftiges Gleichgewicht bringen.

     

    Es  fehlt in Deiner Argumentation oft der Realitätsbezug. Es werden viele Forderungen an Staat, Unternehmen oder Wohlhabende gestellt, ohne  zu berücksichtigen, welche Folgen das langfristig für sie haben könnte ! 

     


     

    Du wiederholst dich😉Ich habe nicht behauptet, dass Geld alle Probleme löst, es kann aber 
    eben dazu dienen, die Transformation die wir brauchen zu finanzieren und Arbeitern faire 
    Löhne zu zahlen....

    Du vermisst meine Realitätsbezug? Der Staat hat Aufgaben, Unternehmen Verantwortung 

    und Wohlhabende Vermögen was sich bei ihnen anhäuft, dass an anderer Stelle gebraucht
    wird, dass es Instrumente gibt einen gerechten Anteil davon einzukassieren, habe ich be-
    reit darlegt, 

    bei Dir vermisse ich den Willen, die Aufgaben die vor unseren Gesellschaften liegen, ernst-
    haft anzugehen, Du tust nämlich lediglich beschwichtigen🦉



    die Aufgaben die vor unseren Gesellschaften liegen, ernsthaft anzugehen

    Was tust du ganz konkret?

  • Gestern, 15:08

     

    Nane:

    Ich habe das Gefühl, ihr diskutiert teilweise auf unterschiedlichen Ebenen.

     

    SM spricht vor allem die gesellschaftlichen Probleme und die Notwendigkeit von Veränderungen an -  also die Frage, was sich grundsätzlich ändern müsste.

     

    Waldgeist betrachtet stärker die praktische Umsetzung, mögliche Folgen und Grenzen bestimmter Maßnahmen.

     

    Beides sind wichtige Aspekte: Probleme müssen erkannt und angegangen werden, aber Lösungen müssen auch realistisch umsetzbar sein und ihre Auswirkungen berücksichtigen. 

     

    Vielleicht liegt die Herausforderung genau darin, beides zusammenzubringen.


    wenn sich jeder nach seinen Möglichkeiten in die Gesellschaft einbringen würde , hätten wir vielleicht auch weniger gesellschaftliche Probleme ! 
     

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du wiederholst dich😉Ich habe nicht behauptet, dass Geld alle Probleme löst, es kann aber 
    eben dazu dienen, die Transformation die wir brauchen zu finanzieren und Arbeitern faire 
    Löhne zu zahlen....

    Du vermisst meine Realitätsbezug? Der Staat hat Aufgaben, Unternehmen Verantwortung 

    und Wohlhabende Vermögen was sich bei ihnen anhäuft, dass an anderer Stelle gebraucht
    wird, dass es Instrumente gibt einen gerechten Anteil davon einzukassieren, habe ich be-
    reit darlegt, 

    bei Dir vermisse ich den Willen, die Aufgaben die vor unseren Gesellschaften liegen, ernst-
    haft anzugehen, Du tust nämlich lediglich beschwichtigen🦉


    Ich wiederhole mich eigentlich nur, weil Du immer wieder dieselbe Forderung aufstellst , Reiche und Besserverdienende stärker zu besteuern oder ihr Vermögen stärker zur Finanzierung heranzuziehen.

    Genau deshalb habe ich mehrfach darauf hingewiesen, dass der Staat diese Frage wesentlich komplexer betrachten muss. Er trägt schließlich zudem Verantwortung für den Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze und die Finanzierung des Sozialstaats. Dabei besteht eben auch das Risiko, dass Investitionen ausbleiben, Unternehmen Arbeitsplätze verlagern oder Vermögen ins Ausland transferiert wird. Diese möglichen Folgen kann man nicht einfach außer Acht lassen! 

     

    Außerdem,  was genau ist mit „fairen Löhnen“ gemeint ?  Natürlich gibt es Bereiche, in denen Löhne verbessert werden können und Arbeitnehmer sollen für ihre Leistung angemessen bezahlt werden. Aber man kann nicht einfach allgemein behaupten, dass Löhne grundsätzlich unfair sind.

    In fast allem Branchen gibt es Kollektivverträge, die von den Sozialpartnern ,  also Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen ausgehandelt wurden ! Die Gewerkschaften versuchen dabei, optimale Bedingungen für die Beschäftigten durchzusetzen, müssen aber gleichzeitig berücksichtigen, dass die Betriebe wirtschaftlich bestehen können. Denn was nützt der höchste Lohn, wenn ein Unternehmen dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit verliert oder Arbeitsplätze gefährdet werden ! 
    Wie schon öfters angemerkt , ist alles sehr komplex und mit einer einfachen Milchmädchenrechnung kann man die Probleme nicht lösen ..

     



     

    Du sprachst doch von "fairen Löhnen" ich habe nur daran angeknüpft, also was verstehst 
    Du darunter? 

    Ähm, Wohlabende sind keine Wirtschaftsunternehmen sondern Privatpersonen mit viel
    Besitz, wenn sie Abwandern können sie auch hier keine Geschäfte mehr machen und
    Wegzugsteuer hatte ich auch schon erwähnt, Du blendest meine Antworten völlig aus
    und ja wiederholst dich also nur🦉

  • Gestern, 15:03

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     


    Das ganze ist nichts anderes als ein schwarz-weiß Denken , ohne die komplexen Zusammenhänge zu berücksichtigen !  Probleme lassen sich nicht allein mit mehr Geld lösen.

    Eine stärkere Besteuerung von Vermögen beseitigt weder den Fachkräftemangel noch schafft sie automatisch mehr Pflegekräfte, Ärzte, Handwerker oder Lehrer. Wenn das Personal schlicht nicht vorhanden ist, kann man fehlende Menschen nicht durch Geld ersetzen.

     

    Auch die Forderung, Superreiche deutlich stärker zu besteuern, ist keine neue Idee. Darüber wird seit Jahrzehnten diskutiert. Wäre sie tatsächlich so einfach umzusetzen und würden damit die gewünschten Probleme nachhaltig gelöst, dann hätten zahlreiche Regierungen diesen Weg vermutlich längst eingeschlagen.

     

    Man muss nämlich auch die möglichen Folgen bedenken. Sehr vermögende Menschen und international tätige Unternehmen haben oft Möglichkeiten, Kapital oder Investitionen in andere Länder zu verlagern, wenn sich die Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern. Ob und in welchem Ausmaß das geschieht, hängt von der konkreten Ausgestaltung der Steuern und vielen weiteren Faktoren ab ,  aber dieses Risiko kann man nicht einfach ausblenden. Deshalb ist die Diskussion wesentlich komplexer als die einfache Forderung: „Man muss die Reichen nur stärker besteuern.“

     

    Natürlich muss man über faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen sprechen. Dafür gibt es aber bereits Instrumente wie Gewerkschaften, Arbeiterkammer, Sozialpartnerschaft und das Arbeitsinspektorat. Missstände sollten behoben werden ,  daran besteht kein Zweifel. Trotzdem wird es immer Berufe geben, die körperlich anstrengend sind oder Schicht-, Nacht- oder Wochenendarbeit erfordern. Diese Realität lässt sich nicht einfach wegdiskutieren.

     

    Arbeit dient für die meisten Menschen auch der eigenen Existenzsicherung. Die wenigsten gehen ausschließlich aus Freude oder als Hobby arbeiten. Deshalb muss eine Gesellschaft soziale Sicherheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die notwendige Arbeitsleistung in ein vernünftiges Gleichgewicht bringen.

     

    Es  fehlt in Deiner Argumentation oft der Realitätsbezug. Es werden viele Forderungen an Staat, Unternehmen oder Wohlhabende gestellt, ohne  zu berücksichtigen, welche Folgen das langfristig für sie haben könnte ! 

     


     

    Du wiederholst dich😉Ich habe nicht behauptet, dass Geld alle Probleme löst, es kann aber 
    eben dazu dienen, die Transformation die wir brauchen zu finanzieren und Arbeitern faire 
    Löhne zu zahlen....

    Du vermisst meine Realitätsbezug? Der Staat hat Aufgaben, Unternehmen Verantwortung 

    und Wohlhabende Vermögen was sich bei ihnen anhäuft, dass an anderer Stelle gebraucht
    wird, dass es Instrumente gibt einen gerechten Anteil davon einzukassieren, habe ich be-
    reit darlegt, 

    bei Dir vermisse ich den Willen, die Aufgaben die vor unseren Gesellschaften liegen, ernst-
    haft anzugehen, Du tust nämlich lediglich beschwichtigen🦉


    Ich wiederhole mich eigentlich nur, weil Du immer wieder dieselbe Forderung aufstellst , Reiche und Besserverdienende stärker zu besteuern oder ihr Vermögen stärker zur Finanzierung heranzuziehen.

    Genau deshalb habe ich mehrfach darauf hingewiesen, dass der Staat diese Frage wesentlich komplexer betrachten muss. Er trägt schließlich zudem Verantwortung für den Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze und die Finanzierung des Sozialstaats. Dabei besteht eben auch das Risiko, dass Investitionen ausbleiben, Unternehmen Arbeitsplätze verlagern oder Vermögen ins Ausland transferiert wird. Diese möglichen Folgen kann man nicht einfach außer Acht lassen! 

     

    Außerdem,  was genau ist mit „fairen Löhnen“ gemeint ?  Natürlich gibt es Bereiche, in denen Löhne verbessert werden können und Arbeitnehmer sollen für ihre Leistung angemessen bezahlt werden. Aber man kann nicht einfach allgemein behaupten, dass Löhne grundsätzlich unfair sind.

    In fast allem Branchen gibt es Kollektivverträge, die von den Sozialpartnern ,  also Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen ausgehandelt wurden ! Die Gewerkschaften versuchen dabei, optimale Bedingungen für die Beschäftigten durchzusetzen, müssen aber gleichzeitig berücksichtigen, dass die Betriebe wirtschaftlich bestehen können. Denn was nützt der höchste Lohn, wenn ein Unternehmen dadurch seine Wettbewerbsfähigkeit verliert oder Arbeitsplätze gefährdet werden ! 
    Wie schon öfters angemerkt , ist alles sehr komplex und mit einer einfachen Milchmädchenrechnung kann man die Probleme nicht lösen ..

     



     

  •  

    Nane:

    Ich habe das Gefühl, ihr diskutiert teilweise auf unterschiedlichen Ebenen.

     

    SM spricht vor allem die gesellschaftlichen Probleme und die Notwendigkeit von Veränderungen an -  also die Frage, was sich grundsätzlich ändern müsste.

     

    Waldgeist betrachtet stärker die praktische Umsetzung, mögliche Folgen und Grenzen bestimmter Maßnahmen.

     

    Beides sind wichtige Aspekte: Probleme müssen erkannt und angegangen werden, aber Lösungen müssen auch realistisch umsetzbar sein und ihre Auswirkungen berücksichtigen. 

     

    Vielleicht liegt die Herausforderung genau darin, beides zusammenzubringen.

    Ich sehe bei Waldgeist eher eine Dramatisierung der Lösungsumsetzung, es heißt immer 
    die Wirtschaft braucht Planbarkeit, nun das Regelwerk steht schon länger fest und sie 
    wissen was nötig wäre, nur sie haben sich davor gedrückt, es umzusetzen, so dass die 
    Probleme immer größer werden, jetzt versuchen Konzernbosse auf dem Rücken der Ar-
    beitenden die Lösungen weiter zu vertagen....

    mir ist bewusst, dass Klein- und Mittelständische Betriebe mehr Unterstützung brauchen, 
    denn der Umstieg auf erneuerbare Energien kostet erstmal Geld, es ist aber eine Zukunfts-
    investition für die sich folglich auch ein Kredit lohnt und sich allein dadurch bezahlt, dass 
    man dann billigere Energie bekommt‼️

  • Gestern, 14:47

    Ich habe das Gefühl, ihr diskutiert teilweise auf unterschiedlichen Ebenen.

     

    SM spricht vor allem die gesellschaftlichen Probleme und die Notwendigkeit von Veränderungen an -  also die Frage, was sich grundsätzlich ändern müsste.

     

    Waldgeist betrachtet stärker die praktische Umsetzung, mögliche Folgen und Grenzen bestimmter Maßnahmen.

     

    Beides sind wichtige Aspekte: Probleme müssen erkannt und angegangen werden, aber Lösungen müssen auch realistisch umsetzbar sein und ihre Auswirkungen berücksichtigen. 

     

    Vielleicht liegt die Herausforderung genau darin, beides zusammenzubringen.

  •  

    Waldgeist:

     

    Franz:

     

    Länger haltbare Dinge --> kürzere Arbeitszeiten --> (weniger bis) negatives Wirtschaftswachstum --> Ressourcenschonung bei Mensch und Natur.

     

    Da aber die ganze Welt in der Kapitalismusmühle des "Mehr, mehr mehr" (unabhängig von der Qualität) steckt (und nicht wenige Länder und deren Bewohner brauchen tatsächlich und ziemlich dringend noch mehr), ist es schwierig für ein einzelnes Land, aus dieser Tretmühle auszusteigen. Denn man würde dadurch die globale "Konkurrenzfähigkeit" verlieren.


    ich glaube der Zusammenhang,  wie ich schon geschrieben habe,  ist wesentlich komplexer als einfache Forderungen zu stellen ! 

    Im Wahlkampf wurde eine 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich versprochen. Jetzt sitzt der bekennende Marxist in der Regierung und plötzlich hört man nichts mehr davon . Offenbar hat ihn die Realität wieder auf den Boden der 

    Tatsachen zurückgeholt ! 

    Aber nehmen  wir nur einen kleinen Installateurbetrieb. Schon heute wartet man oft länger auf einen Termin, weil Fachkräfte fehlen. Wenn die Mitarbeiter statt 40 nur noch 32 Stunden arbeiten würden, müsste der Betrieb zusätzliche Leute einstellen, um die gleiche Arbeit erledigen zu können. Aber genau diese Fachkräfte gibt es vielerorts überhaupt nicht. Und selbst wenn es sie gäbe, müsste der Betrieb sie auch bezahlen können.

     

    Gerade kleine Betriebe klagen schon jetzt über hohe Lohn- und Lohnnebenkosten. Müssen sie mehr Personal einstellen, werden sie die höheren Kosten zwangsläufig an ihre Kunden weitergeben. Wenn das in vielen Branchen passiert, steigen wieder die Preise  und damit wird die Inflation erneut angeheizt.

     

    Du schreibst auch, Dinge müssten haltbarer werden. Aber welche Dinge genau? Ich glaube, das eigentliche Problem ist oft unser Konsumverhalten. Vieles kaufen wir nicht, weil wir es wirklich brauchen oder weil etwas kaputt ist, sondern weil wir ständig Neues haben möchten.

    Dazu kommt noch ein weiterer Punkt: Je mehr Menschen versorgt werden müssen, desto mehr Wohnungen, Infrastruktur, Energie, Lebensmittel, Schulen, Krankenhäuser und Arbeitskräfte braucht es. Auch das kurbelt die Wirtschaft an. Diese Zusammenhänge kann man nicht einfach ausblenden.

     

    Deshalb finde ich, dass viele dieser Forderungen zu kurz greifen. Es reicht nicht zu sagen: “Die Reichen sollen mehr zahlen”, “wir arbeiten alle weniger” oder “alles muss nachhaltiger werden”. Das klingt zu einfach, löst aber die eigentlichen Probleme nicht automatisch.

     

    Nochmals, ich habe schon geschrieben, dass das alles sehr komplex ist. Mit einfachen Parolen oder Wunschvorstellungen wird man diese Herausforderungen nicht lösen. Man muss auch erklären, welche Folgen die eigenen Vorschläge haben und wie sie in der Realität funktionieren können …


     

    Arbeitszeitreduzierung ist sicher nicht in allen Bereichen so möglich, aber Studien belegen, 
    dass Menschen die nur eine 4 Tage- Woche haben produktiver sind, weil sie mehr Zeit für
    Erholung haben‼️

  •  

    Waldgeist:

    Wenn man hier schreibt , Arbeit darf die Gesundheit nicht gefährden ! 

    Es gibt Berufe, die auf Dauer krank machen oder zumindest das Risiko dafür deutlich erhöhen. Die Frage ist aber: Was wäre die Alternative?

    Eine Friseurin steht den ganzen Tag auf den Beinen und ist durch Färbemittel, Haarsprays oder andere Chemikalien zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Ein Rohrbauschlosser oder Schweißer arbeitet oft in Tunneln oder Schächten, unter schwierigen Körperhaltungen und teilweise unter gesundheitlich belastenden Bedingungen. Maurer, Dachdecker, Pflegekräfte, Bäcker, Köche oder Lkw-Fahrer ,  die Liste ließe sich nahezu beliebig fortsetzen.

    Trotz aller Verbesserungen beim Arbeitsschutz wird es immer Tätigkeiten geben, die körperlich oder psychisch belastend sind. Deshalb sollte man alles daransetzen, die Arbeitsbedingungen so gut wie möglich zu gestalten. Ganz vermeiden lassen sich solche Belastungen aber wohl nie.

    Gleichzeitig erwarten wir als Gesellschaft eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Krankenhäuser, Energie- und Wasserversorgung oder der Installateur bei einem Wasserrohrbruch , all diese Leistungen sollen selbstverständlich auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen verfügbar sein. Auch  das ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Wohlstands und unserer Lebensqualität! 

     

    Wer fordert, dass möglichst niemand mehr unter belastenden Arbeitsbedingungen arbeiten soll, muss auch erklären, wie diese unverzichtbaren Leistungen künftig erbracht werden sollen. Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn Menschen bereit sind, auch schwierige und unattraktive Arbeiten zu übernehmen. Deshalb gehört zu einer seriösen Diskussion nicht nur, Missstände aufzuzeigen, sondern auch realistische Lösungen vorzuschlagen, die den Bedürfnissen der Beschäftigten ebenso gerecht werden wie den Erwartungen der Gesellschaft ! 


     

    Ich habe auch nicht behauptet, dass Arbeit die Gesundheit nicht gefährden darf, sondern
    nur, dass Arbeitgeber das ihnen mögliche tun sollten um die Gesundheit ihrer Arbeiter
    bestmöglich zu schützen, genauso wie auch Arbeiter selbst in der Verantwortung stehen🦉

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich bin noch gar keine 2 Jahre hier, Du lügst also nachweislich😉

    Meine Links geben durchaus wirtschaftliche Zusammenhänge, aber dafür müsstest Du sie ja 
    lesen😉

    Du rätst Arbeitern also, sich ihre Gesundheit zu ruinieren, weil sie dann Sozialleistungen be-
    kommen? Eine aktuelle Studie legt dar, dass die Menschen zwar älter werden, aber auch 
    mehr dieser Lebenszeit, besonders am Ende, mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ver-
    bringen, mir ist durchaus klar, dass man sicher nicht fit in die Urne springt, aber warum sollte
    das Leben hauptsächlich aus Erwerbsarbeit bestehen ? 

    Meine Aussage war, dass man Superreiche stärker besteuert, damit man den Mittelstand ent-
    lasten kann, derzeit wird, um die Lohnkosten zu drücken bei der Gesundheitsversorgung ge-
    spart, dies müssen dann einseitig die Arbeitnehmer drauf zahlen, defakto eine Lohnkürzung....

    Energiekosten? Der Emissionshandel war mal so gedacht, dass Firma durch die Verteuerung 
    von fossilen Energrien auf erneuerbare Energieträger umsteigen, haben sie nachweislich nicht
    in dem Maße getan, wie es nötig wäre, sondern sich von russischen ÖL und Gas abhängig ge-
    macht und jetzt wo das geplante Szenario eintritt, wird über Energiekosten gejammert und 
    der Klimaschutz immer weiter aufgeweicht und bezahlbare Energie zu haben, obwohl Sonnen-
    und Windenergie die günstigsten Energiequellen sind....

    Bürokratie, man kann sich sicher fragen, wo Bürokratieabbau sinnvoll ist, aber defakto läuft 
    zum Beispiel auch die Abschaffung des IFG darunter und da beisst sich die Katze in den Schwanz 
    wenn am Ende vor allem Transparenz verloren geht und die Bürger*innen keine Skandale 
    mehr aufdecken können....

    Die Solarzellenfertigung haben wir schon mal verloren, mit Reiches Gesetze für Gaskraftwerke 
    statt Stromspeichern und Einspeisevergütung, droht nun auch der Windenergiebranche der Kolaps, am Frauenhoferinstitut wurden zudem Mehrlagige Solarzellen entwickelt, die effektiver
    sind als "normale Solarzellen", die deutsche Industrie und Gesellschaft hat ihren Wohlstand 
    vor allem über Innovation und Produktivität erreicht, nicht einzig über die Stunden die sie auf Arbeit anwesend waren...

    Ich habe nicht gesagt, dass Unternehmen keinen Profit machen sollen, sondern nur das Profit 
    nicht alles ist, ich kenne einige Firmen die wenig auf die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden ach-
    ten und für die Arbeitsschutz ein Fremdwort ist, einzig vor Kontrollen wird da mal wert drauf 
    gelegt...

    Du schlägst also vor, dass weil wir weniger Arbeit haben, ein Grundeinkommen kommt, sagst 
    mir aber, dass ich erklären soll, wie ich meine Forderungen finanzieren will? Du sagst weniger
    Arbeit bringt weniger Rentenpunkte, derzeit zwar richtig und sollte man sicher berücksichtigen, 
    aber mit Grundeinkommen wäre dies ja auch egal 😁😉🍀

    Aus meiner Sicht, ist die Grundsicherung schon ein Grundeinkommen, wenn gleich es derzeit
    noch mit zahlreichen Sanktion verbunden ist, da es theoretisch genug Arbeit gibt, aber dieses
    wird allerhöchstens weiter entwickelt, weniger Sanktionen etc. und ein paar Euro mehr...

    Wie Du schon erwähnt hast, gibt es eine Konzentration von Vermögen und man wird wohl nicht
    drum herum kommen, dieser entgegen zu wirken, wenn man die Wirtschaft in die Richtung len-
    ken will wie es erforderlich ist und soziale Versprechung zum Erhalt der Demokratie erfüllen will‼️


    Das ganze ist nichts anderes als ein schwarz-weiß Denken , ohne die komplexen Zusammenhänge zu berücksichtigen !  Probleme lassen sich nicht allein mit mehr Geld lösen.

    Eine stärkere Besteuerung von Vermögen beseitigt weder den Fachkräftemangel noch schafft sie automatisch mehr Pflegekräfte, Ärzte, Handwerker oder Lehrer. Wenn das Personal schlicht nicht vorhanden ist, kann man fehlende Menschen nicht durch Geld ersetzen.

     

    Auch die Forderung, Superreiche deutlich stärker zu besteuern, ist keine neue Idee. Darüber wird seit Jahrzehnten diskutiert. Wäre sie tatsächlich so einfach umzusetzen und würden damit die gewünschten Probleme nachhaltig gelöst, dann hätten zahlreiche Regierungen diesen Weg vermutlich längst eingeschlagen.

     

    Man muss nämlich auch die möglichen Folgen bedenken. Sehr vermögende Menschen und international tätige Unternehmen haben oft Möglichkeiten, Kapital oder Investitionen in andere Länder zu verlagern, wenn sich die Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern. Ob und in welchem Ausmaß das geschieht, hängt von der konkreten Ausgestaltung der Steuern und vielen weiteren Faktoren ab ,  aber dieses Risiko kann man nicht einfach ausblenden. Deshalb ist die Diskussion wesentlich komplexer als die einfache Forderung: „Man muss die Reichen nur stärker besteuern.“

     

    Natürlich muss man über faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen sprechen. Dafür gibt es aber bereits Instrumente wie Gewerkschaften, Arbeiterkammer, Sozialpartnerschaft und das Arbeitsinspektorat. Missstände sollten behoben werden ,  daran besteht kein Zweifel. Trotzdem wird es immer Berufe geben, die körperlich anstrengend sind oder Schicht-, Nacht- oder Wochenendarbeit erfordern. Diese Realität lässt sich nicht einfach wegdiskutieren.

     

    Arbeit dient für die meisten Menschen auch der eigenen Existenzsicherung. Die wenigsten gehen ausschließlich aus Freude oder als Hobby arbeiten. Deshalb muss eine Gesellschaft soziale Sicherheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die notwendige Arbeitsleistung in ein vernünftiges Gleichgewicht bringen.

     

    Es  fehlt in Deiner Argumentation oft der Realitätsbezug. Es werden viele Forderungen an Staat, Unternehmen oder Wohlhabende gestellt, ohne  zu berücksichtigen, welche Folgen das langfristig für sie haben könnte ! 

     


     

    Du wiederholst dich😉Ich habe nicht behauptet, dass Geld alle Probleme löst, es kann aber 
    eben dazu dienen, die Transformation die wir brauchen zu finanzieren und Arbeitern faire 
    Löhne zu zahlen....

    Du vermisst meine Realitätsbezug? Der Staat hat Aufgaben, Unternehmen Verantwortung 

    und Wohlhabende Vermögen was sich bei ihnen anhäuft, dass an anderer Stelle gebraucht
    wird, dass es Instrumente gibt einen gerechten Anteil davon einzukassieren, habe ich be-
    reit darlegt, 

    bei Dir vermisse ich den Willen, die Aufgaben die vor unseren Gesellschaften liegen, ernst-
    haft anzugehen, Du tust nämlich lediglich beschwichtigen🦉

  • Gestern, 14:12

     

    Franz:

     

    Waldgeist:

    Deshalb gehört zu einer seriösen Diskussion nicht nur, Missstände aufzuzeigen, sondern auch realistische Lösungen vorzuschlagen, die den Bedürfnissen der Beschäftigten ebenso gerecht werden wie den Erwartungen der Gesellschaft ! 

    Länger haltbare Dinge --> kürzere Arbeitszeiten --> (weniger bis) negatives Wirtschaftswachstum --> Ressourcenschonung bei Mensch und Natur.

     

    Da aber die ganze Welt in der Kapitalismusmühle des "Mehr, mehr mehr" (unabhängig von der Qualität) steckt (und nicht wenige Länder und deren Bewohner brauchen tatsächlich und ziemlich dringend noch mehr), ist es schwierig für ein einzelnes Land, aus dieser Tretmühle auszusteigen. Denn man würde dadurch die globale "Konkurrenzfähigkeit" verlieren.


    ich glaube der Zusammenhang,  wie ich schon geschrieben habe,  ist wesentlich komplexer als einfache Forderungen zu stellen ! 

    Im Wahlkampf wurde eine 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich versprochen. Jetzt sitzt der bekennende Marxist in der Regierung und plötzlich hört man nichts mehr davon . Offenbar hat ihn die Realität wieder auf den Boden der 

    Tatsachen zurückgeholt ! 

    Aber nehmen  wir nur einen kleinen Installateurbetrieb. Schon heute wartet man oft länger auf einen Termin, weil Fachkräfte fehlen. Wenn die Mitarbeiter statt 40 nur noch 32 Stunden arbeiten würden, müsste der Betrieb zusätzliche Leute einstellen, um die gleiche Arbeit erledigen zu können. Aber genau diese Fachkräfte gibt es vielerorts überhaupt nicht. Und selbst wenn es sie gäbe, müsste der Betrieb sie auch bezahlen können.

     

    Gerade kleine Betriebe klagen schon jetzt über hohe Lohn- und Lohnnebenkosten. Müssen sie mehr Personal einstellen, werden sie die höheren Kosten zwangsläufig an ihre Kunden weitergeben. Wenn das in vielen Branchen passiert, steigen wieder die Preise  und damit wird die Inflation erneut angeheizt.

     

    Du schreibst auch, Dinge müssten haltbarer werden. Aber welche Dinge genau? Ich glaube, das eigentliche Problem ist oft unser Konsumverhalten. Vieles kaufen wir nicht, weil wir es wirklich brauchen oder weil etwas kaputt ist, sondern weil wir ständig Neues haben möchten.

    Dazu kommt noch ein weiterer Punkt: Je mehr Menschen versorgt werden müssen, desto mehr Wohnungen, Infrastruktur, Energie, Lebensmittel, Schulen, Krankenhäuser und Arbeitskräfte braucht es. Auch das kurbelt die Wirtschaft an. Diese Zusammenhänge kann man nicht einfach ausblenden.

     

    Deshalb finde ich, dass viele dieser Forderungen zu kurz greifen. Es reicht nicht zu sagen: “Die Reichen sollen mehr zahlen”, “wir arbeiten alle weniger” oder “alles muss nachhaltiger werden”. Das klingt zu einfach, löst aber die eigentlichen Probleme nicht automatisch.

     

    Nochmals, ich habe schon geschrieben, dass das alles sehr komplex ist. Mit einfachen Parolen oder Wunschvorstellungen wird man diese Herausforderungen nicht lösen. Man muss auch erklären, welche Folgen die eigenen Vorschläge haben und wie sie in der Realität funktionieren können …


     

  • Gestern, 13:28 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 13:33.

     

    Waldgeist:

    Deshalb gehört zu einer seriösen Diskussion nicht nur, Missstände aufzuzeigen, sondern auch realistische Lösungen vorzuschlagen, die den Bedürfnissen der Beschäftigten ebenso gerecht werden wie den Erwartungen der Gesellschaft ! 

    Länger haltbare Dinge --> kürzere Arbeitszeiten --> (weniger bis) negatives Wirtschaftswachstum --> Ressourcenschonung bei Mensch und Natur.

     

    Da aber die ganze Welt in der Kapitalismusmühle des "Mehr, mehr mehr" (unabhängig von der Qualität) steckt (und nicht wenige Länder und deren Bewohner brauchen tatsächlich und ziemlich dringend noch mehr), ist es schwierig für ein einzelnes Land, aus dieser Tretmühle auszusteigen. Denn man würde dadurch die globale "Konkurrenzfähigkeit" verlieren.

  • Gestern, 12:37

    Wenn man hier schreibt , Arbeit darf die Gesundheit nicht gefährden ! 

    Es gibt Berufe, die auf Dauer krank machen oder zumindest das Risiko dafür deutlich erhöhen. Die Frage ist aber: Was wäre die Alternative?

    Eine Friseurin steht den ganzen Tag auf den Beinen und ist durch Färbemittel, Haarsprays oder andere Chemikalien zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Ein Rohrbauschlosser oder Schweißer arbeitet oft in Tunneln oder Schächten, unter schwierigen Körperhaltungen und teilweise unter gesundheitlich belastenden Bedingungen. Maurer, Dachdecker, Pflegekräfte, Bäcker, Köche oder Lkw-Fahrer ,  die Liste ließe sich nahezu beliebig fortsetzen.

    Trotz aller Verbesserungen beim Arbeitsschutz wird es immer Tätigkeiten geben, die körperlich oder psychisch belastend sind. Deshalb sollte man alles daransetzen, die Arbeitsbedingungen so gut wie möglich zu gestalten. Ganz vermeiden lassen sich solche Belastungen aber wohl nie.

    Gleichzeitig erwarten wir als Gesellschaft eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Krankenhäuser, Energie- und Wasserversorgung oder der Installateur bei einem Wasserrohrbruch , all diese Leistungen sollen selbstverständlich auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen verfügbar sein. Auch  das ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Wohlstands und unserer Lebensqualität! 

     

    Wer fordert, dass möglichst niemand mehr unter belastenden Arbeitsbedingungen arbeiten soll, muss auch erklären, wie diese unverzichtbaren Leistungen künftig erbracht werden sollen. Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn Menschen bereit sind, auch schwierige und unattraktive Arbeiten zu übernehmen. Deshalb gehört zu einer seriösen Diskussion nicht nur, Missstände aufzuzeigen, sondern auch realistische Lösungen vorzuschlagen, die den Bedürfnissen der Beschäftigten ebenso gerecht werden wie den Erwartungen der Gesellschaft ! 


     

  • Gestern, 12:21

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ute:

     

     

    Ich lese deine Beiträge jetzt seit rund zwei Jahren. Die Argumentation ist im Grunde immer die selbe: Zahlreiche Links stützen deine eigene Sichtweise, während wirtschaftliche Zusammenhänge oder Gegenargumente kaum berücksichtigt werden.
     

    Ich stimme dir durchaus zu, dass die wachsende Konzentration von Vermögen bei wenigen Superreichen ein Problem ist. Aber daraus folgt für mich nicht, dass kleine und mittelständische Unternehmen immer mehr Belastungen tragen können. Gerade sie kämpfen mit steigenden Lohn-, Energie- und Bürokratiekosten und müssen trotzdem wettbewerbsfähig bleiben. Die Unternehmer tragen sowohl das Risiko als auch die Verantwortung für ihre Beschäftigten und ich denke nicht, dass man erwarten kann, dass sie dies ohne Gewinnerzielungsabsicht übernehmen müssen.
     

    Für mich wirkt deine Argumentation deshalb sehr einseitig. Wer Lösungen fordert, muss auch erklären, wie diese finanziert werden sollen und welche Folgen sie für Betriebe, Beschäftigte und Verbraucher haben. 

    Nebenbei bemerkt: Niemand soll sich aufopfern und seine Gesundheit ruinieren! Es gilt, Lösungen zu finden, die diese Punkte berücksichtigen. Wer aber weniger arbeitet, erzielt weniger Einkommen und zahlt weniger in die Rente ein. 

    Ich schrieb es bereits: Es wird vermutlich wegen Reduzierung der Arbeitsplätze in die Richtung eines Grundeinkommens gehen und es werden dann nur noch die Menschen arbeiten, die ihre Fähigkeiten einbringen können und der Rest, der nicht digital und von Maschinen erledigt werden kann, wird vermutlich in Form einer allgemeinen Sozialarbeit von den restlichen Menschen erbracht werden müssen. 

    Wer gesundheitlich angeschlagen ist, kann schon heute eine Teil-EM-Rente beantragen.

    Ich bin noch gar keine 2 Jahre hier, Du lügst also nachweislich😉

    Meine Links geben durchaus wirtschaftliche Zusammenhänge, aber dafür müsstest Du sie ja 
    lesen😉

    Du rätst Arbeitern also, sich ihre Gesundheit zu ruinieren, weil sie dann Sozialleistungen be-
    kommen? Eine aktuelle Studie legt dar, dass die Menschen zwar älter werden, aber auch 
    mehr dieser Lebenszeit, besonders am Ende, mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ver-
    bringen, mir ist durchaus klar, dass man sicher nicht fit in die Urne springt, aber warum sollte
    das Leben hauptsächlich aus Erwerbsarbeit bestehen ? 

    Meine Aussage war, dass man Superreiche stärker besteuert, damit man den Mittelstand ent-
    lasten kann, derzeit wird, um die Lohnkosten zu drücken bei der Gesundheitsversorgung ge-
    spart, dies müssen dann einseitig die Arbeitnehmer drauf zahlen, defakto eine Lohnkürzung....

    Energiekosten? Der Emissionshandel war mal so gedacht, dass Firma durch die Verteuerung 
    von fossilen Energrien auf erneuerbare Energieträger umsteigen, haben sie nachweislich nicht
    in dem Maße getan, wie es nötig wäre, sondern sich von russischen ÖL und Gas abhängig ge-
    macht und jetzt wo das geplante Szenario eintritt, wird über Energiekosten gejammert und 
    der Klimaschutz immer weiter aufgeweicht und bezahlbare Energie zu haben, obwohl Sonnen-
    und Windenergie die günstigsten Energiequellen sind....

    Bürokratie, man kann sich sicher fragen, wo Bürokratieabbau sinnvoll ist, aber defakto läuft 
    zum Beispiel auch die Abschaffung des IFG darunter und da beisst sich die Katze in den Schwanz 
    wenn am Ende vor allem Transparenz verloren geht und die Bürger*innen keine Skandale 
    mehr aufdecken können....

    Die Solarzellenfertigung haben wir schon mal verloren, mit Reiches Gesetze für Gaskraftwerke 
    statt Stromspeichern und Einspeisevergütung, droht nun auch der Windenergiebranche der Kolaps, am Frauenhoferinstitut wurden zudem Mehrlagige Solarzellen entwickelt, die effektiver
    sind als "normale Solarzellen", die deutsche Industrie und Gesellschaft hat ihren Wohlstand 
    vor allem über Innovation und Produktivität erreicht, nicht einzig über die Stunden die sie auf Arbeit anwesend waren...

    Ich habe nicht gesagt, dass Unternehmen keinen Profit machen sollen, sondern nur das Profit 
    nicht alles ist, ich kenne einige Firmen die wenig auf die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden ach-
    ten und für die Arbeitsschutz ein Fremdwort ist, einzig vor Kontrollen wird da mal wert drauf 
    gelegt...

    Du schlägst also vor, dass weil wir weniger Arbeit haben, ein Grundeinkommen kommt, sagst 
    mir aber, dass ich erklären soll, wie ich meine Forderungen finanzieren will? Du sagst weniger
    Arbeit bringt weniger Rentenpunkte, derzeit zwar richtig und sollte man sicher berücksichtigen, 
    aber mit Grundeinkommen wäre dies ja auch egal 😁😉🍀

    Aus meiner Sicht, ist die Grundsicherung schon ein Grundeinkommen, wenn gleich es derzeit
    noch mit zahlreichen Sanktion verbunden ist, da es theoretisch genug Arbeit gibt, aber dieses
    wird allerhöchstens weiter entwickelt, weniger Sanktionen etc. und ein paar Euro mehr...

    Wie Du schon erwähnt hast, gibt es eine Konzentration von Vermögen und man wird wohl nicht
    drum herum kommen, dieser entgegen zu wirken, wenn man die Wirtschaft in die Richtung len-
    ken will wie es erforderlich ist und soziale Versprechung zum Erhalt der Demokratie erfüllen will‼️


    Das ganze ist nichts anderes als ein schwarz-weiß Denken , ohne die komplexen Zusammenhänge zu berücksichtigen !  Probleme lassen sich nicht allein mit mehr Geld lösen.

    Eine stärkere Besteuerung von Vermögen beseitigt weder den Fachkräftemangel noch schafft sie automatisch mehr Pflegekräfte, Ärzte, Handwerker oder Lehrer. Wenn das Personal schlicht nicht vorhanden ist, kann man fehlende Menschen nicht durch Geld ersetzen.

     

    Auch die Forderung, Superreiche deutlich stärker zu besteuern, ist keine neue Idee. Darüber wird seit Jahrzehnten diskutiert. Wäre sie tatsächlich so einfach umzusetzen und würden damit die gewünschten Probleme nachhaltig gelöst, dann hätten zahlreiche Regierungen diesen Weg vermutlich längst eingeschlagen.

     

    Man muss nämlich auch die möglichen Folgen bedenken. Sehr vermögende Menschen und international tätige Unternehmen haben oft Möglichkeiten, Kapital oder Investitionen in andere Länder zu verlagern, wenn sich die Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern. Ob und in welchem Ausmaß das geschieht, hängt von der konkreten Ausgestaltung der Steuern und vielen weiteren Faktoren ab ,  aber dieses Risiko kann man nicht einfach ausblenden. Deshalb ist die Diskussion wesentlich komplexer als die einfache Forderung: „Man muss die Reichen nur stärker besteuern.“

     

    Natürlich muss man über faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen sprechen. Dafür gibt es aber bereits Instrumente wie Gewerkschaften, Arbeiterkammer, Sozialpartnerschaft und das Arbeitsinspektorat. Missstände sollten behoben werden ,  daran besteht kein Zweifel. Trotzdem wird es immer Berufe geben, die körperlich anstrengend sind oder Schicht-, Nacht- oder Wochenendarbeit erfordern. Diese Realität lässt sich nicht einfach wegdiskutieren.

     

    Arbeit dient für die meisten Menschen auch der eigenen Existenzsicherung. Die wenigsten gehen ausschließlich aus Freude oder als Hobby arbeiten. Deshalb muss eine Gesellschaft soziale Sicherheit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die notwendige Arbeitsleistung in ein vernünftiges Gleichgewicht bringen.

     

    Es  fehlt in Deiner Argumentation oft der Realitätsbezug. Es werden viele Forderungen an Staat, Unternehmen oder Wohlhabende gestellt, ohne  zu berücksichtigen, welche Folgen das langfristig für sie haben könnte ! 

     


     

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