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  • Dating - Singles weshalb ist es so schwer ein Date zu bekommen

    Diskussion · 989 Beiträge · 35 Gefällt mir · 12.384 Aufrufe
    G- aus Dietikon
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    Warum ist es heute so schwierig, ein Date zu bekommen ??  Liegt es daran, dass Dating nicht mehr zeitgemäss ist, oder wollen sich Menschen einfach nicht mehr binden? 

    17.05.26, 17:13 - Zuletzt bearbeitet 17.05.26, 17:26.

Beiträge

  • 18.06.26, 17:21

    Ergänzung: 

     

    "Kinderlosigkeit ist ein historisch-anthropologisches Phänomen, das sich von der 
    Antike bis in die Gegenwart in allen Schichten, Religionen und Kulturen beobachten lässt. Im Mittelalter konnten die gesellschaftlichen Folgen fehlender Reproduktion – insbesondere für Frauen – gravierend sein und zu Trennung, Abwertung 
    und Ausgrenzung führen. Kinderlosigkeit bescherte nicht nur individuelles Leid, 
    sondern galt als soziales Stigma. Unfruchtbaren Adligen wurde vorgeworfen, 
    ihre wichtigste Herrschaftspflicht nicht zu erfüllen und die Thronfolge nicht zu 
    sichern. Kinderlosen Bürgersleuten wurde unterstellt, an ihrer Unfruchtbarkeit 
    selbst schuld zu sein und kein Grab in geweihter Erde zu verdienen.1 In einem buddhistischen Bildwerk des japanischen Mittelalters bekommen kinderlose Frauen 
    sogar eine eigene Höllenwelt zugewiesen, in der sie Qualen leiden." 

     

    Aus: 

     Regina Toepfer und Bettina Wahrig 
    Die Komplexität und Diversität 
    von Kinderlosigkeit im Mittelalter

    In

    Das Mittelalter 2021, 26(2),

  • 18.06.26, 17:10

     

    Erv:

     

    Nane:

    ‼️ Du vermischst hier wieder Dinge, die nicht sauber vergleichbar sind ‼️

     

    Hohe Geburtenraten in ärmeren oder stark religiös geprägten Gesellschaften entstehen meist nicht aus „freiem Rollenverständnis“, sondern aus ganz konkreten Rahmenbedingungen: fehlende soziale Absicherung, geringere Bildungschancen, ökonomische Abhängigkeiten und oft auch fehlende Verhütungsmöglichkeiten.

     

    Das hat wenig mit einer bewussten Rückkehr zu „alten Geschlechterrollen“ in wohlhabenden Gesellschaften zu tun, sondern eher mit strukturellen Zwängen.

    Ich habe nichts anderes gesagt und gebe dir mit den strukturellen Zwängen recht.

     

    Sie werden aber nicht als solche verkauft sondern in Form von Religion und/oder Rollenbildern.

     

    Wobei unstrittig ist, dass Rollenbilder und - Vorstellungen in monotheistischen Populationen deutlich restriktiver waren, sind als in polytheistischen. 

  • 18.06.26, 17:03

    Ein Blick nach Asien, in den Ländern wie China und Indien gibt euch die Antwort:

    Die Regulierung der 1 Kind Politik.

    was passiert? Die versteckten Kinder ohne Schulbildung oder Kindsmord wenn weiblich und nun eine Gesellschaft mit zu viel Männer und zu wenig Frauen.

    Erv:

     

    Nane:

    ‼️ Du vermischst hier wieder Dinge, die nicht sauber vergleichbar sind ‼️

     

    Hohe Geburtenraten in ärmeren oder stark religiös geprägten Gesellschaften entstehen meist nicht aus „freiem Rollenverständnis“, sondern aus ganz konkreten Rahmenbedingungen: fehlende soziale Absicherung, geringere Bildungschancen, ökonomische Abhängigkeiten und oft auch fehlende Verhütungsmöglichkeiten.

     

    Das hat wenig mit einer bewussten Rückkehr zu „alten Geschlechterrollen“ in wohlhabenden Gesellschaften zu tun, sondern eher mit strukturellen Zwängen.

    Ich habe nichts anderes gesagt und gebe dir mit den strukturellen Zwängen recht.

     

    Sie werden aber nicht als solche verkauft sondern in Form von Religion und/oder Rollenbildern.

     

  • 18.06.26, 17:03

     

    Giannis:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    1995, Du bist also immer auf dem aktuellen Stand😉

    Ich bezog mich auf deine Aussage wonach Geschlechterrollen naturgegeben sind
    und Nein sind sie nicht, sie sind in erster Linie anerzogen:

    Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus? siehe auch: Gender studies - Wikipedia

    Nach dieser Logik müssten wir auch die Evolutionstheorie, die Gravitation oder die Entdeckung des Penicillins ständig neu erfinden. 

     

    Gute Forschung wird nicht dadurch wertlos, dass sie älter ist. Entscheidend ist, ob ihre Ergebnisse bis heute Bestand haben und durch weitere Forschung gestützt werden.

     

    Wissenschaft funktioniert nicht nach dem Motto: alt = falsch, neu = richtig. 

    Sonst müssten wir jeden Monat das Rad neu erfinden!   Denk mal darüber nach, wird helfen.

     

    Natürlich entwickelt sich Forschung weiter. Aber sie baut auf bestehenden Erkenntnissen auf und wirft nicht alles über Bord, nur weil irgendwo eine Jahreszahl von 1995 steht.

     

    Wenn man eine Studie kritisieren möchte, dann bitte über Methodik, Daten oder neue Gegenbelege. Aber das Erscheinungsjahr allein ist kein Argument.

     

    Und ganz ehrlich:

    Du selbst hast hier kaum wertvolle Argumente gebracht!

     

    So, und jetzt ist der Privatunterricht beendet 😉👍😎

     

    Geh mal raus ein wenig Sonne tanken, wird helfen.

     

     

    Nicht zu vergessen, dass selbst heute noch vieles auf einem ca. 3000 Jahre alten Geschichtenbuch fußt, von dem bis heute keiner genau weiss, wer es denn nun wirklich geschrieben hat 😆

  • 18.06.26, 17:00

     

    Nane:

    ‼️ Du vermischst hier wieder Dinge, die nicht sauber vergleichbar sind ‼️

     

    Hohe Geburtenraten in ärmeren oder stark religiös geprägten Gesellschaften entstehen meist nicht aus „freiem Rollenverständnis“, sondern aus ganz konkreten Rahmenbedingungen: fehlende soziale Absicherung, geringere Bildungschancen, ökonomische Abhängigkeiten und oft auch fehlende Verhütungsmöglichkeiten.

     

    Das hat wenig mit einer bewussten Rückkehr zu „alten Geschlechterrollen“ in wohlhabenden Gesellschaften zu tun, sondern eher mit strukturellen Zwängen.

    Ich habe nichts anderes gesagt und gebe dir mit den strukturellen Zwängen recht.

     

    Sie werden aber nicht als solche verkauft sondern in Form von Religion und/oder Rollenbildern.

  • 18.06.26, 16:57

    Selbst für Schweine gibt es Samenbanken. Der Bauer muss nicht mal mehr einem Eber Kost und Logie anbieten, sondern nur online den Samen bestellen…..😉

    Aber auf deine Frage: Fall 1 ist Gewinnträchtiger…..

    Erv:

     

    Shaman:

     

     

    Der "Gebrauch" eines Spermiums ist angesichts der Tatsache, dass selbige ausschließlich vom Mann produziert werden, ebenso eine, wenn auch mittelbare Mitwirkung des männlichen Geschlechts - oder etwa nicht? Und selbst eine revitalisierte Eizelle bedarf zur erfolgreichen Reproduktion der Beteiligung eines Mannes, durch Hinzufühung einer Samenzelle. Gleich auf welchem Wege, ohne Zusammenwirken BEIDER Geschlechter funktioniert es halt nicht. 

    Ich mache es ganz simpel mit folgender Geschichte:

     

    Herr Erv möchte gerne in die Schweinchenzucht einsteigen um guten Speck zu verkaufen.

     

    Fall#1:

    Herr Erv kauft 20 weibliche und 1 männliches Schweinchen.

     

    Fall#2:

    Herr Erv kauft 1weibliches und 20 männliches Schweinchen

     

     

    Welche Strategie wird von Erfolg gekrönt sein damit Herr Erv reich wird?

     

  • 18.06.26, 16:57

    ‼️ Du vermischst hier wieder Dinge, die nicht sauber vergleichbar sind ‼️

     

    Hohe Geburtenraten in ärmeren oder stark religiös geprägten Gesellschaften entstehen meist nicht aus „freiem Rollenverständnis“, sondern aus ganz konkreten Rahmenbedingungen: fehlende soziale Absicherung, geringere Bildungschancen, ökonomische Abhängigkeiten und oft auch fehlende Verhütungsmöglichkeiten.

     

    Das hat wenig mit einer bewussten Rückkehr zu „alten Geschlechterrollen“ in wohlhabenden Gesellschaften zu tun, sondern eher mit strukturellen Zwängen.

  •  

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Giannis:

     

    Da du nach Quellen fragst, gerne 😎👍👌💪

     

    David Buss gehört zu den bekanntesten Evolutionspsychologen weltweit und hat bereits 1989 Partnerpräferenzen in 37 Kulturen untersucht:

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7726470/

     

    Studie zu Geschlechtsunterschieden aus dem American Psychologist:

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7726470/

     

    Cambridge University über menschliche Paarungsstrategien:

    https://www.cambridge.org/core/journals/behavioral-and-brain-sciences/article/toward-an-evolutionary-psychology-of-human-mating/7FEBDAD3FC77B5AD6D970956932501DB

     

    Und David Buss beschreibt seit Jahrzehnten genau das, was ich geschrieben habe: Biologie und Umwelt sind keine Gegensätze, sondern wirken gemeinsam.

     

    Ich habe übrigens nie behauptet, Kultur spiele keine Rolle. 

    Ich halte nur die Vorstellung, dass sämtliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen ausschließlich anerzogen seien, für wissenschaftlich nicht haltbar.

     

    Und was die historischen Nachteile betrifft: Natürlich gab es diese. 

     

    Aber wir leben heute im Westen des Jahres 2026. Frauen haben Wahlrecht, Bildungszugang, Karrierefreiheit, finanzielle Unabhängigkeit und zahlreiche Schutz- und Unterstützungsstrukturen. 

     

    Deshalb halte ich wenig von der Vorstellung, westliche Frauen seien heute grundsätzlich benachteiligt, während über Probleme von Männern kaum gesprochen werden darf.

     

    Die Wirklichkeit ist komplexer als einfache Täter-Opfer-Modelle. Genau das war mein Punkt.

     

    Jeder findet irgendwann mal seinen Meister 😉

    Es freut mich, dass du dich weiterbilden möchtest 🙂

    1995, Du bist also immer auf dem aktuellen Stand😉

    Ich bezog mich auf deine Aussage wonach Geschlechterrollen naturgegeben sind
    und Nein sind sie nicht, sie sind in erster Linie anerzogen:

    Wie entstehen Geschlechtsstereotype und wie wirken sie sich aus? siehe auch: Gender studies - Wikipedia

    Nach dieser Logik müssten wir auch die Evolutionstheorie, die Gravitation oder die Entdeckung des Penicillins ständig neu erfinden. 

     

    Gute Forschung wird nicht dadurch wertlos, dass sie älter ist. Entscheidend ist, ob ihre Ergebnisse bis heute Bestand haben und durch weitere Forschung gestützt werden.

     

    Wissenschaft funktioniert nicht nach dem Motto: alt = falsch, neu = richtig. 

    Sonst müssten wir jeden Monat das Rad neu erfinden!   Denk mal darüber nach, wird helfen.

     

    Natürlich entwickelt sich Forschung weiter. Aber sie baut auf bestehenden Erkenntnissen auf und wirft nicht alles über Bord, nur weil irgendwo eine Jahreszahl von 1995 steht.

     

    Wenn man eine Studie kritisieren möchte, dann bitte über Methodik, Daten oder neue Gegenbelege. Aber das Erscheinungsjahr allein ist kein Argument.

     

    Und ganz ehrlich:

    Du selbst hast hier kaum wertvolle Argumente gebracht!

     

    So, und jetzt ist der Privatunterricht beendet 😉👍😎

     

    Geh mal raus ein wenig Sonne tanken, wird helfen.

  • 18.06.26, 16:53 - Zuletzt bearbeitet 18.06.26, 16:59.

    Ja, das Thema geht nur um Dating und hat gar nichts mit Familiengründung oder Gesellschaftsformen zu tun.  Im Grunde wurde hier schon alles gesagt, respektiv geschrieben, das Thema ist ausgelutscht, daher die vielen Themaabscheife.
     

    Da der Threadersteller schon älter ist, ist wahrscheinlich auch kein Gedanke mehr an Dating zwecks Familiengründung sondern schlicht die Schwierigkeit, ein Mensch mit Rucksack zu finden, der den eigenen Rucksack nicht abschreckt….

     

    Je älter, desto mehrErfahrungen hat man gesammelt in Beziehungskontext und oft auch negative.
     

  • 18.06.26, 16:53

     

    Nane:

    Der Vergleich greift zu kurz. 

     

    Tierzucht folgt rein wirtschaftlicher Logik und gezielter Steuerung. Menschliche Reproduktion und gesellschaftliche Rollen lassen sich damit nicht sinnvoll gleichsetzen.

    Wie sieht es in Ländern aus wo hohe Kinderanzahl=Altersversorgung ist? Wie bei unterdrückten Staaten mit hohe Kinderanzahl=Demographiekeule?

     

    Das wird so nicht gesagt, meist über den Umweg der Religion.

  • 18.06.26, 16:48

    Der Vergleich greift zu kurz. 

     

    Tierzucht folgt rein wirtschaftlicher Logik und gezielter Steuerung. Menschliche Reproduktion und gesellschaftliche Rollen lassen sich damit nicht sinnvoll gleichsetzen.

  • 18.06.26, 16:47

     

    Karin:

    Ok, gereift sind die Spermien tatsächlich einmal in einem Mann.

    Für die Zukunft hat es genug Spermien, dass wenn (Achtung Gedankenspiel!) heute alle männliche Wesen Tod umfallen würden oder netter formuliert auf ein Schlag unfruchtbar werden, wäre der Fortbestand der Menschheit nicht in Gefahr dank den Samenbanken… Solange es Gebärfähige Frauen gibt…

     

     

    Nachdem meine Coins nur mehr ein Verlustgeschaft sind bringst du mich auf eine neue Idee...😉

  • 18.06.26, 16:45

     

    Shaman:

     

    Karin:

    Doch doch, es gibt Samenbanken … Genug Spermien für den weiteren Menschlichen Fortbestand für Jahrhunderte…😉

     

    Es gibt auch Ei Spenden und bereits eingefrorene Embrios

    doch braucht es immer noch Frauen mit funktionierender Gebärmutter

     

     

    Der "Gebrauch" eines Spermiums ist angesichts der Tatsache, dass selbige ausschließlich vom Mann produziert werden, ebenso eine, wenn auch mittelbare Mitwirkung des männlichen Geschlechts - oder etwa nicht? Und selbst eine revitalisierte Eizelle bedarf zur erfolgreichen Reproduktion der Beteiligung eines Mannes, durch Hinzufühung einer Samenzelle. Gleich auf welchem Wege, ohne Zusammenwirken BEIDER Geschlechter funktioniert es halt nicht. 

    Ich mache es ganz simpel mit folgender Geschichte:

     

    Herr Erv möchte gerne in die Schweinchenzucht einsteigen um guten Speck zu verkaufen.

     

    Fall#1:

    Herr Erv kauft 20 weibliche und 1 männliches Schweinchen.

     

    Fall#2:

    Herr Erv kauft 1weibliches und 20 männliches Schweinchen

     

     

    Welche Strategie wird von Erfolg gekrönt sein damit Herr Erv reich wird?

  • 18.06.26, 16:44

    Ok, gereift sind die Spermien tatsächlich einmal in einem Mann.

    Für die Zukunft hat es genug Spermien, dass wenn (Achtung Gedankenspiel!) heute alle männliche Wesen Tod umfallen würden oder netter formuliert auf ein Schlag unfruchtbar werden, wäre der Fortbestand der Menschheit nicht in Gefahr dank den Samenbanken… Solange es Gebärfähige Frauen gibt…

     

    Nun sind wir aber seeeeeeeeeehr weit vom Ursprungsthema entfernt.

    Shaman:

     

    Karin:

    Doch doch, es gibt Samenbanken … Genug Spermien für den weiteren Menschlichen Fortbestand für Jahrhunderte…😉

     

    Es gibt auch Ei Spenden und bereits eingefrorene Embrios

    doch braucht es immer noch Frauen mit funktionierender Gebärmutter

     

     

    Der "Gebrauch" eines Spermiums ist angesichts der Tatsache, dass selbige ausschließlich vom Kenne generiert werden, ebenso eine, wenn auch mittelbare Mitwirkung des männlichen Geschlechts - oder etwa nicht? Und selbst eine revitalisierte Eizelle bedarf zur erfolgreichen Reproduktion der Beteiligung eines Mannes, durch Hinzufühung einer Samenzelle. Gleich auf welchem Wege, ohne Zusammenwirken BEIDER Geschlechter funktioniert es halt nicht. 

     

  • 18.06.26, 16:44

    Vielleicht wäre es manchmal besser, nur dann zu kommentieren, wenn man wirklich etwas zum Thema beitragen kann. Sonst verliert die Diskussion schnell ihren Sinn und Zusammenhang.

     

    Und manchmal wundert man sich schon, welche Beiträge dann Zustimmung bekommen.

  • 18.06.26, 16:40

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass Beiträge nicht mehr wirklich zum Thema passen, sondern einfach irgendetwas geschrieben wird, ohne erkennbaren Zusammenhang zur Diskussion. Dadurch geht der eigentliche Inhalt etwas verloren.

  • 18.06.26, 16:37 - Zuletzt bearbeitet 18.06.26, 16:40.

     

    Karin:

    Doch doch, es gibt Samenbanken … Genug Spermien für den weiteren Menschlichen Fortbestand für Jahrhunderte…😉

     

    Es gibt auch Ei Spenden und bereits eingefrorene Embrios

    doch braucht es immer noch Frauen mit funktionierender Gebärmutter

    Shaman:

     

     

    Lediglich der Logik halber: BEIDE Geschlechter sind im Zusammenwirken für die Reproduktion zuständig. Selbst nach kriegen gelang es keiner Frau, sich ohne Mitwirkung eines Mannes fortzupflanzen. 

     

     

    Der "Gebrauch" eines Spermiums ist angesichts der Tatsache, dass selbige ausschließlich vom Mann produziert werden, ebenso eine, wenn auch mittelbare Mitwirkung des männlichen Geschlechts - oder etwa nicht? Und selbst eine revitalisierte Eizelle bedarf zur erfolgreichen Reproduktion der Beteiligung eines Mannes, durch Hinzufühung einer Samenzelle. Gleich auf welchem Wege, ohne Zusammenwirken BEIDER Geschlechter funktioniert es halt nicht. 

  • 18.06.26, 16:33 - Zuletzt bearbeitet 18.06.26, 16:37.

    Historisch gesehen ja…. 
     

    Später eingefügter Text KI generiert da selbst zu faul um belegbare Quellen zu suchen….

     

    Wo und wann gab es matriarchale Strukturen?

    • Historische Theorien (Steinzeit): Im 19. Jahrhundert gab es die weit verbreitete Annahme, dass matriarchale Gesellschaften die ursprüngliche Form der menschlichen Entwicklung waren (z. B. durch J. J. Bachofen). Archäologische Funde wie die berühmten "Venus"-Statuetten wurden als Beleg für eine Verehrung der "Großen Göttin" gewertet. In der modernen Archäologie und Geschichtswissenschaft gilt diese Theorie eines einstigen weltweiten Steinzeit-Matriarchats jedoch als wissenschaftlich nicht haltbar. [1, 2, 3, 4]
    • Gegenwart (Indigene Völker): Es gibt weltweit noch einige wenige indigene und bäuerliche Kulturen, die stark matriarchalisch bzw. matrilinear (nach der weiblichen Linie) organisiert sind:
      • Minangkabau (Indonesien): Das größte noch existierende Matriarchat der Welt. Der gesamte Familienbesitz (Land und Häuser) wird von den Frauen an ihre Töchter vererbt.
      • Mosuo (China): Eine ethnische Gruppe in der Provinz Yunnan, in der Frauen den Familienclan leiten. Es gibt keine Ehemänner im klassischen Sinne, die Erbfolge ist matrilinear und Mütter haben das Sagen.
      • Khasi (Indien): Ein Volk im Nordosten Indiens, bei dem das jüngste Mädchen den Erbteil der Familie erhält und die Abstammung mütterlicherseits geregelt wird.
      • Irokesen (Nordamerika): Historisch (vor allem im 17./18. Jahrhundert) gab es bei den Irokesen ein stark mütterzentriertes System. Die Clanmütter (Clans Mothers) besaßen das Recht, Häuptlinge zu ernennen oder abzusetzen und den Weg in den Krieg zu bestimmen. [1, 2, 3, 4, 5]

    In der Forschung wird heute strikt zwischen Patriarchat (Männerdominanz und Gewaltausübung) und Matriarchat unterschieden. Echte matriarchale Gesellschaften zeichnen sich typischerweise durch Gleichberechtigung, Konsensprinzip und das Fehlen von hierarchischen Machtstrukturen aus

     

    Erv:

     

    Karin:

    Es kann sich auch ein Materiarchat daraus bilden…. Oder eine neue Form

     

     

    Ja, könnte...

    Während der Krise oder danach?

    Gibt es ein Beispiel in der Menschheitsgeschichte dafür?

     

  • 18.06.26, 16:33

    Na ja, wenn wir jetzt schon mit Samenbanken argumentieren, verlassen wir langsam die ursprüngliche Diskussion.

     

    Der Punkt war ja nicht, ob Spermien gelagert werden können, sondern ob Reproduktion jemals eine reine Angelegenheit eines Geschlechts war. Und das war sie nun einmal nicht.

  • 18.06.26, 16:31

     

    Karin:

    Es kann sich auch ein Materiarchat daraus bilden…. Oder eine neue Form

     

     

     

    Ja, könnte...

    Während der Krise oder danach?

    Gibt es ein Beispiel in der Menschheitsgeschichte dafür?

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