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  • Wie viele emotionale Masken tragen wir, um stark zu wirken?

    Diskussion · 11 Beiträge · 6 Gefällt mir · 372 Aufrufe
    Claudia aus Oberwil-Lieli

    Wie viele emotionale Schwierigkeiten verbergen wir wohl hinter unseren Masken?
    Wie viele Abwehrmechanismen entwickeln wir, um unsere Verletzlichkeit nicht zeigen zu müssen?

    Wir leben in einer Zeit, in der Beziehungen immer schneller, oberflächlicher und austauschbarer wirken. Spiegelt der Erfolg von Dating-Apps und sozialen Plattformen vielleicht auch den emotionalen Zustand unserer Gesellschaft wider?


     

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    26.05.26, 17:02

Beiträge

  •  

    Biene:

    Bei dir weiß man ja nie, wann du etwas ernst meinst, oder nicht.

    Das "interessant" bezog sich auf deinen Beitrag.

     

    das sagt meine psychiaterin auch immer und macht meine ausstrahlung-magie aus

     

  • 31.05.26, 18:58

    Bei dir weiß man ja nie, wann du etwas ernst meinst, oder nicht.

    Das "interessant" bezog sich auf deinen Beitrag.

  •  

    Biene:

     

    Coke:

    ich würde gerne masken ( nach ) außen tragen, dass problem ist, mir sieht man " im gesicht alles an-geschrieben", so kann ich mich dahinter zß nicht verstecken..............

    Interessant...

     

     

     

    wieso ?..............................................

  • 31.05.26, 10:38

     

    Coke:

    ich würde gerne masken ( nach ) außen tragen, dass problem ist, mir sieht man " im gesicht alles an-geschrieben", so kann ich mich dahinter zß nicht verstecken..............

    Interessant...

     

     

     

  • 31.05.26, 10:32

    Ich bin der Ansicht, dass wir gerade in einer Zeit leben, wo genau diese Verletzlichkeit an die Oberfläche gespült wird. Immer mehr Menschen werden sensibler und können sich immer weniger hinter ihren Masken verstecken oder das Gegenüber spürt, dass irgend etwas nicht stimmig wirkt.
    Zu lange wurde uns beigebracht, wie man zu sein hat, dass man Leistung bringen muss. 
    Ich habe das Gefühl, dass diese Formel: Leistung = Erfolg so ziemlich am bröckeln ist.
    Es ist ein Unterschied, ob man seine Tätigkeit aus Lust und Freude macht, oder aus einem Pflichtgefühl, resp. der Intension, Geld verdienen zu müssen!

  • 27.05.26, 19:25

    Ich habe sehr lange es geschafft eine gute Maske zu tragen. Ich konnte mein Auftreten in der nächsten Sekunde wechseln um zu funktionieren und mich selber nicht mit Problemen befassen zu müssen. Leider saugt dies auch an der Substanz, was man in der Regel lange Zeit ignoriert. Irgendwann kommt aber ein Schlag mit dem wir nicht rechnen und dann bröckelt alles zusammen. Im Grunde ist es ein Schutz vor der Angst emotional verletzt zu werden oder etwas zuzugeben was wir manchmal gar nicht sind. Es kann viel helfen, aber auch hart zurück kommen. 

  • ich würde gerne masken ( nach ) außen tragen, dass problem ist, mir sieht man " im gesicht alles an-geschrieben", so kann ich mich dahinter zß nicht verstecken..............

  • Hallo Claudia ,

     

    Ich erlebe einige Menschen mit Maske und grosser Schwierigkeiten in Kontakt zu gehen oder Kontakt zu halten und  mit Empathie umzugehen .

     

    Das zeigt sich vor allem Online .

     

    Ich bin offen und hoch empathisch und. Authentisch habe dazu ein gutes Emotionales Management .

     

    Allen  Klischees zum Trotzt.  „Geh ich  " und distanziere ich mich wenn es mir zu blöd wird oder mich die Situation langweilt .

     

    Was meist typisch für sehr empathische Menschen ist .

     

    Die kennen sich und ihre Umgebung so genau und sind so sensitiv wie Sepia ....

     

    Meine Erfahrung,, einige   Menschen oder einige viele können mit Offenheit nicht umgesehen .

     

    Und mein Erlebnis, es gibt immer wider und mehr Menschen hier die sich Empathie und Kontakt wünschen, dabei habe ich aber das Gefühl diese Menschen merken überhaupt nicht wenn ein offener und empathischer Mensch oder Menschen unter oder neben ihnen ist .

    Oder und der Kontakt wird nicht gehalten .

    Und Empathie wird meiner Erfahrung nach total unterschätzt und falsch verstanden noch dazu.

     

    Diese Menschen bekommen (noch )nicht den Raum und die Wertschätzung die es bräuchte .

     

    Vor allem Online, ist das noch mal schwieriger weil man sich weder kennt noch persönlich erlebt .

     

    Und da ich im allgemeinen eher der aktive und offene Part bin ,bin ich mittlerweile  sehr Achtsam wie ein Fuchs .Ich will auch nicht immer geben,das muss ein geben und nehmen sein sonst wird es zu einseitig und anstrengend und macht keinen Spaß.

     

    Ich erlebe bisher. irgendwie Flowt und flutscht es hier nicht .

     

    Mal sehen .....☺️

     

    Grüße

     

    Siena 

     

     

     

     

  • 26.05.26, 17:54

    Was Du hier beschreibst nennt man "Masking" und wird vor allem bei AD(H)S, bei Depressionen, bei Traumata bzw. Bindungsangst von den Betroffenen unbewußt als Schutzmechanismus eingesetzt. 

     

    Ziel ist es durch die nach außen hin aufgesetzte Maske sich vor der innerlichen Angst oder den Schwächen nach außen hin zu verbergen. 


    Dieses "Masking" können Frauen besonders gut, weshalb (hypoaktive) AD(H)S gerade bei Frauen erst im Alter  - wenn überhaupt - erkennt wird, weil sie ein Lebenlang lernen ihre Symptome zu verbergen. 

     

    Es kostet nur wahnsinnig viel Energie, was z.B. nach der Arbeit dann zuhause in Erschöpfung niederschlägt. 

  • 26.05.26, 17:51 - Zuletzt bearbeitet 26.05.26, 18:12.

    Der psychosoziale Sektor bietet uns aufgrund des Anliegens der Politik - so gut wie im gesamten Europa - dafür doch Lösungen - oder etwa nicht?

     

    Aufgrund der Häufigkeit von Traumatas  wurde uns dieser Begriff bereits zu einem inflationären Niveau näher gebracht, was nichts desto weniger zur Folge hatte, dass das Trauma - Gewalterfahrungen unterschiedlicher, aber vielfach struktureller Art - individualisiert und pathologisiert wurde.

     

    Auf der Suche nach einer Strategie zur Behandlung der Geschädigten, wurde also sinnigerweise die "Resilienz" als Rechtfertigung und Förderung des "Survival oft the Fittest" hinzugenommen.

     

    Mit anderen Worten: es hängt von dir - dem Individuum - ab, wie du damit zurecht kommst!

     

    Strategie:

    Anstelle des Ausbaus staatlicher Wohlfahrt - Demokratisierung, Kooperation, Einführung eines Vollzeiterwerbs mit beispielsweise 30 Stunden pro Woche, die Überführung der Leistungs- bzw. Erfolgsgesellschaft in eine Sorgegesellschaft - gibt es dagegen Achtsamkeits-Seminare, Herzheilungs-Kreise und Psychopharmaka.

     

    Kommt billiger. Denkt man. Für wen?

     

    Ja, es spiegelt den emotionalen Zustand unserer Gesellschaft wider.

     

    Finde den Fehler!

  • 26.05.26, 17:49

    Ich finde Masking okay aber bei Dating Konzept schwerig offner Kommunizieren auch Nähe und Zuversicht zeigen und da sein als Freund oder Freundin das kann die Probleme mehr helfen oder Unterstützen besser zu verarbeiten ❤️‍🩹❤️🫂

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