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  • Sprücheklopfer: "Noch 'en Gedicht" (Heinz Ehrhardt) 😁

    Diskussion · 105 Beiträge · 4 Gefällt mir · 1.435 Aufrufe

    ... Richtet sich an alle, die Freude an "DER Schrift" haben , die sich gerne so vielfältig darstellen darf, wie sie ist: Gedichte, Aphorismen, Sprüche, Zitate, Poesie und Memes, ob von bekannten Größen oder Selbstverfasstes: Herzlich willkommen 🤗, auch all jenen, die mit Anderen konstruktiv über Beiträge philosophieren möchten!

     

    Kleingedrucktes: Bitte immer "Ross und Reiter"- respektive Quelle nennen!

    -----------------------‐---------------------------------------

     

    "Wie jede Blüte welkt und jede Jugend 

    dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

    blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

    zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

    Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

    bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

    um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

    in andere, neue Bindungen zu geben.

    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

    der uns beschützt und der uns hilft zu leben."

    - Hermann Hesse, Auszug aus "Stufen" - 

     

     

    Viel Freude und philosophische Grüße!

    Maresa

     

    15.02.26, 13:33

Beiträge

  • 22.02.26, 11:18

     

    Maresa:

    *

    selbstzensur

     

    ich habe mir die hand abgehackt

    damit die zeichen meiner linien

    mich nicht vorschnell verraten 

    das haar trage ich mittellang bis kurz

    ich darf also als angepasst gelten

    meine kleidung ist betont liberal

    aber individualitisch gehalten

    denn die werbung plädiert zur zeit

    wieder für die eigene note

    politischen versammlungen in meinem kopf 

    halte ich mich bewusst fern 

    mein name steht in keiner schwarzen liste

    kein spitzel wird mich fotografieren 

    leserbriefen sowie politischen Diskussionen im freien enthalte ich mich streng 

    unauffällig ist mein gang

    immer bin ich bestrebt gutbürgerlich zu wirken

    ich halte an mir 

    außerberufliches engagement kann ich belegen war nie meine sache da halte ich mich raus

    das kann ich mir nicht leisten 

    ich habe frau und kinder

    mich ruft die pflicht zur raison

    DENN ICH WEISS:

    wo die gesinnung kocht

    da schnüffeln die ratten!

     

    - Norbert Ney, Karlsruhe -

    (*Abgeschrieben wie abgedruckt)

     

     

     

    bei der ersten zeile musste ich spontan an evil dead (tanz der teufel - 2) denken :D

  • 22.02.26, 11:08

    *

    selbstzensur

     

    ich habe mir die hand abgehackt

    damit die zeichen meiner linien

    mich nicht vorschnell verraten 

    das haar trage ich mittellang bis kurz

    ich darf also als angepasst gelten

    meine kleidung ist betont liberal

    aber individualitisch gehalten

    denn die werbung plädiert zur zeit

    wieder für die eigene note

    politischen versammlungen in meinem kopf 

    halte ich mich bewusst fern 

    mein name steht in keiner schwarzen liste

    kein spitzel wird mich fotografieren 

    leserbriefen sowie politischen Diskussionen im freien enthalte ich mich streng 

    unauffällig ist mein gang

    immer bin ich bestrebt gutbürgerlich zu wirken

    ich halte an mir 

    außerberufliches engagement kann ich belegen war nie meine sache da halte ich mich raus

    das kann ich mir nicht leisten 

    ich habe frau und kinder

    mich ruft die pflicht zur raison

    DENN ICH WEISS:

    wo die gesinnung kocht

    da schnüffeln die ratten!

     

    - Norbert Ney, Karlsruhe -

    (*Abgeschrieben wie abgedruckt)

     

     

     

  • 21.02.26, 12:12

    Es kann einen schon sehr erschrecken
    Muss man in dieser Zeit entdecken
    Wie weit doch Dummheit ist verbreitet
    Und oft auch noch von Wut begleitet


     

    Wer sich gemütlich eingerichtet
    In seinem Weltbild, fest und starr
    Auf Faktenkenntnis gern verzichtet
    Da ist Verschwörung offenbar

     

     

    Der Mensch- "vernunftbegabtes Wesen"
    So kann man es ja manchmal lesen
    Was ich schon oft erfahren habe:
    Nicht jeder hat wohl diese Gabe


     

    Fehlt´s jemand an Faktenwissen
    Kann man helfen schnell und leicht
    Aber man ist aufgeschmissen
    Wenn kein Fakt ihn mehr erreicht

     

     

    Horst Winkler

  • 21.02.26, 09:52 - Zuletzt bearbeitet 21.02.26, 09:54.

    Gem - einsam

     

    Das müsste ich 

    mit dem Anderen können:

    Schweigend,

    Arm in Arm

    in der Dämmerung sitzen 

    und auf das Prasseln

    des Regens lauschen, 

    so ungeteilt aufmerksam,

    als ob ich alleine wäre - 

    und dennoch ganz innig

    seine Nähe spüren.

     

    - Regina Rapaport -

  • 20.02.26, 17:03 - Zuletzt bearbeitet 20.02.26, 17:21.

    "Es war mir eine LEHRE, Dich kennengelernt zu haben. 

    Es war mir eine LEERE, Dich kennengelernt zu haben. 

    Es war mir KEINE Ehre ...!"

     

    - Unbekannt😏 -

  • 20.02.26, 03:00

    Ich habe keine Angst vor einem Heer von Löwen, das von einem Schaf angeführt wird. Ich habe aber Angst vor einem Heer von Schafen, das von einem Löwen angeführt wird

     

    Alexander der Große

  • 19.02.26, 22:01

     

    Torsten (Swordsman):

    Auch wenn ich nicht weiß, von wem es ist....

     

    "Binde mich mit Freiheit, fessle mich mit Unabhängigkeit" 

    wenn ich das mal für mein weib wandeln darf....binde mich mit strippe und fessle mich mit unanständigkeit 😜

  • 19.02.26, 21:19

     

    Waldgeist:

     

    Mike:

     

    wie bist du denn drauf?   lach

    Wenn einer auf dem Küchentisch sitzt,  lässt das doch schließen …😉🙋‍♂️

    ich hab bis eben gedacht, ICH wäre versaut 😆😄

  • 19.02.26, 21:18

     

    Waldgeist:

    Waldgeist


     

    Ich wandre still durch dunkles Grün,

    kein Laut, kein Wort kann mich entfliehn.

    Die Bäume raunen, alt und weise,

    und tragen mich auf sanften Gleise.


     

    Die Welt mag laut und wirr erscheinen,

    voll Hast, voll Zorn, voll schnellen Scheinen.

    Doch hier, wo Nebel leise zieht,

    vergisst mein Geist, was drinnen liegt.


     

    Kein Pfad der Menschen hält mich fest,

    kein Zwang, kein Joch, kein lauter Rest.

    Die Stille flüstert mir ihr Tun,

    und lässt mich schweifen, still und nun.


     

    Ich sehe fern des Hektik Blick,

    die Eile lässt mein Herz zurück.

    Die Zeit verlangsamt sich im Wald,

    wo alles ruhig, sanft und alt.


     

    Wer Ruhe sucht im Abendwind,

    der findet mich, dem offen sind

    die Wege, wo kein Laut bedrängt,

    wo Freiheit leise sich verhängt.


     

    Nicht Flucht, nicht Trotz, nur stille Macht

    hat mich geführt durch diese Nacht.

    Und wer mich sucht im Dämmerschein,

    der darf im Walde still bei mir sein.


    Unbekannt 

    boah... 👏                      

  • 19.02.26, 21:09

    Waldgeist


     

    Ich wandre still durch dunkles Grün,

    kein Laut, kein Wort kann mich entfliehn.

    Die Bäume raunen, alt und weise,

    und tragen mich auf sanften Gleise.


     

    Die Welt mag laut und wirr erscheinen,

    voll Hast, voll Zorn, voll schnellen Scheinen.

    Doch hier, wo Nebel leise zieht,

    vergisst mein Geist, was drinnen liegt.


     

    Kein Pfad der Menschen hält mich fest,

    kein Zwang, kein Joch, kein lauter Rest.

    Die Stille flüstert mir ihr Tun,

    und lässt mich schweifen, still und nun.


     

    Ich sehe fern des Hektik Blick,

    die Eile lässt mein Herz zurück.

    Die Zeit verlangsamt sich im Wald,

    wo alles ruhig, sanft und alt.


     

    Wer Ruhe sucht im Abendwind,

    der findet mich, dem offen sind

    die Wege, wo kein Laut bedrängt,

    wo Freiheit leise sich verhängt.


     

    Nicht Flucht, nicht Trotz, nur stille Macht

    hat mich geführt durch diese Nacht.

    Und wer mich sucht im Dämmerschein,

    der darf im Walde still bei mir sein.


    Unbekannt 

  • Auch wenn ich nicht weiß, von wem es ist....

     

    "Binde mich mit Freiheit, fessle mich mit Unabhängigkeit" 

  • Gefangen in deinen Locken suchte ich dein Herz.

    Doch ich fand es nicht.

     

    James Baldwin jr.

  • 19.02.26, 16:20

    *

    Es sehnt sich ewig dieser Geist ins Weite,

    und möchte doch fürder, immer fürder streben:

    Nie könnt ich lang an einer Scholle kleben,

    und hätt ich ein Eden an jeder Seite.

     

    Mein Geist, bewegt von innerlichem Streite,

    empfand so sehr in diesem kurzen Leben,

    wie leicht es ist, die Heimat aufzugeben,

    allein wie schwer, zu finden eine zweite.

     

    Doch wer aus voller Seele hasst das Schlechte,

    auch aus der Heimat wird es ihn verjagen,

    wenn dort verehrt es wird vom Volk der Knechte.

     

    Weit klüger ist's, dem Vaterland entsagen,

    als unter einem kindisch Geschlechte

    das Joch des blinden Pöbelhasses tragen.

     

    - August von Platen - 

     

    *Aus viel späterem Anlass/Grund, als von "von Platen" angedacht, den aber ein jeder FÜR SICH  "finden darf"😉, wenn er möchte!

    Maresa

  • 19.02.26, 13:49

     

    Mike:

     

    Waldgeist:

     

     aber hoffentlich nicht mit den Eier ..😉

    wie bist du denn drauf?   lach

    Wenn einer auf dem Küchentisch sitzt,  lässt das doch schließen …😉🙋‍♂️

  • 19.02.26, 13:10

     

    Waldgeist:

     

    Maresa:

    Wenn einer, ...

     

    irgendeiner,

    auf dem Küchentisch

    sitzt 

    und versucht,

    auf dem Eierschneider 

    Harfe zu spielen,

    dann ist das schon

    ein Grund zu Hoffnung.

     

    - Gernot Pfeiffer -

     

     aber hoffentlich nicht mit den Eier ..😉

    wie bist du denn drauf?   lach

  • 19.02.26, 12:29

     

    Maresa:

    Wenn einer, ...

     

    irgendeiner,

    auf dem Küchentisch

    sitzt 

    und versucht,

    auf dem Eierschneider 

    Harfe zu spielen,

    dann ist das schon

    ein Grund zu Hoffnung.

     

    - Gernot Pfeiffer -

     

     aber hoffentlich nicht mit den Eier ..😉

  • 19.02.26, 10:49

    Wenn einer, ...

     

    irgendeiner,

    auf dem Küchentisch

    sitzt 

    und versucht,

    auf dem Eierschneider 

    Harfe zu spielen,

    dann ist das schon

    ein Grund zu Hoffnung.

     

    - Gernot Pfeiffer -

     

  • 19.02.26, 05:24

    Der Erde köstlichster Gewinn
    ist frohes Herz und reiner Sinn.

     

    Johann Gottfried Seume

  • 18.02.26, 20:45

    Warum schreiben?

     

    Schreibend erkennst du dich,

    vielleich erschrickt du über das Gute,

    das Böse in dir,

    das sich sonst doch versteckt,

    verbirgt hinter heiterer Mine,

    hinter der Maske "wie schön ist die Welt".

    Hier bist du frei, Papier ist bekanntlich geduldig,

    neutrales Weiß stört nicht

    den Strom der Gedanken .

    Kein hämisches Grinsen,

    ungläubig, verständnislos, blind.

    Hier bist Du endlich frei.

     

    - Lilo Beil -

  • 18.02.26, 19:59 - Zuletzt bearbeitet 18.02.26, 19:59.

    wer nie im bette frühstück aß, weiss nicht wie krümel pieken. :D

     

    unbekannt

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