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  • SprĂŒcheklopfer: "Noch 'en Gedicht" (Heinz Ehrhardt) 😁

    Diskussion · 117 BeitrÀge · 4 GefÀllt mir · 1.588 Aufrufe

    ... Richtet sich an alle, die Freude an "DER Schrift" haben , die sich gerne so vielfĂ€ltig darstellen darf, wie sie ist: Gedichte, Aphorismen, SprĂŒche, Zitate, Poesie und Memes, ob von bekannten GrĂ¶ĂŸen oder Selbstverfasstes: Herzlich willkommen 🤗, auch all jenen, die mit Anderen konstruktiv ĂŒber BeitrĂ€ge philosophieren möchten!

     

    Kleingedrucktes: Bitte immer "Ross und Reiter"- respektive Quelle nennen!

    -----------------------‐---------------------------------------

     

    "Wie jede BlĂŒte welkt und jede Jugend 

    dem Alter weicht, blĂŒht jede Lebensstufe,

    blĂŒht jede Weisheit auch und jede Tugend

    zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

    Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

    bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

    um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

    in andere, neue Bindungen zu geben.

    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

    der uns beschĂŒtzt und der uns hilft zu leben."

    - Hermann Hesse, Auszug aus "Stufen" - 

     

     

    Viel Freude und philosophische GrĂŒĂŸe!

    Maresa

     

    15.02.26, 13:33

BeitrÀge

  • 17.02.26, 17:55

    Wenn man das zierlichste NĂ€schen Von seiner liebsten Braut Durch ein VergrĂ¶ĂŸerungsglĂ€schen NĂ€her beschaut, Dann zeigen sich haarige Berge, Dass einem graut.

     

    Joachim Ringelnatz

  • Wie der Mann sein Brot isst, so macht er auch Liebe.

     

    James Baldwin jr.

  • 17.02.26, 17:53

    Gammeln

     

    Gammeln vor dem Handy tut nicht nur der Andy.
    Auch die Britta wird nicht fitter.
    ManchÂŽ ein BĂŒrger wird zum WĂŒrger
    beim Texte finden und Grinden.
    Postet Bildchen ohne Zahl,
    Copy Paste wird zur Qual.
    Was schreib ich heutÂŽ fĂŒr tolle Dinge?
    Auf dass mein Geist zu euch dringe.
    Forty-Two und nichts gerafft,
    HabÂŽ bisher auch nichts geschafft.
    Liege allen auf der Tasche
    Das ist meine Masche.
    Ich findÂŽdas gut.
    Das ist mein Trost.
    Prost

     

    Copyright; by mir - huarr

  • 17.02.26, 17:05

    Wir werden alle Sterben

     

    Neulich hatte ich eine Unterhaltung mit meinem Manager. Es ging um mich und Musik und dass ich nicht mehr weiß, ob die Menschen in dieser schweren Zeit ĂŒberhaupt noch bereit sind, sich mit meinen kranken Gedanken zu befassen; vielleicht sollt' ich es lassen und was NĂŒtzliches tun. Doch er sagte: "Nun aber Stopp!". Du unterschĂ€tzt das BedĂŒrfnis der Leute nach Pop. Wann, wenn nicht jetzt, musst du sie mit deinen Worten begeistern? Einer erbaulichen Melodie, die ihnen hilft einen Tag nach dem andern zu meistern!
    Na, wenn das so ist, hier habt ihr sie:

    Wir werden alle sterben. Haltet euch bereit!
    Die Zeichen sind eindeutig, bald ist es soweit
    Vielleicht schon heute Abend, vielleicht in einem Jahr
    Doch alle werden sterben, traurig aber wahr!

    OK, vielleicht war das nicht unbedingt das, was man in einer gemĂŒtlichen Runde singt, was meinen Manager aber nicht stört, sagt er, denn die Hook hat erheblichen Ohrwurmcharakter. Stellt euch einen MĂ€nnerchor auf'm Piratenschiff, oder einen Haufen Penner vor, die zu diesem harten Riff mitsingen! Könnt ihr mir den Gefallen tun, bitte? Drei, Vier:

    Wir werden alle sterben. Haltet euch bereit!
    Die Zeichen sind eindeutig, bald ist es soweit
    Da gibt es kein Entrinnen, da kommt nichts mehr ins Lot
    Die Party ist zu Ende, bald sind alle tot

    Toooooot
    Toooooot
    Toooooot
    Toooooot
    Toooooot
    Toooooot
    Toooooot
    Toooooot
     

     

    Wir werden alle sterben. Haltet euch bereit!
    Die Zeichen sind eindeutig, bald ist es soweit
    Vielleicht beim ZĂ€hneputzen, vielleicht beim Abendbrot
    Doch irgendwann passiert es, dann sind alle tot

    Wir werden alle sterben. Haltet euch bereit!
    Die Zeichen sind eindeutig, bald ist es soweit
    Die TĂŒren sind verschlossen, die Ampel steht auf Rot
    Der Zug ist abgefahren, bald sind alle tot

     

    Knorkator - Das nÀchste Album aller Zeiten

    Writer: Alexander Thomas

  • 17.02.26, 16:31 - Zuletzt bearbeitet 17.02.26, 16:41.

    Alle Jahre wieder :D

     

    Weihnachtsschimpfe

     

    Ich lass mich nicht verarschen von euch verlog'nem Pack
    Ihr seht das Ende kommen mit jedem neuen Tag
    BekÀmpft oder erduldet das allgemeine Leid
    Doch wagt ihr nicht zu sehen, dass ihr es selber seid

    Ihr glaubt an schöne Worte, ihr glaubt an einen Gott
    Und huldigt ihm zum Feste mit Ente und Kompott
    Das ganze Jahr ein Arschloch und dann fĂŒr einen Tag
    Beginnt ihr euch zu lieben, dass ich es nicht ertrag'

    Ihr glaubt euch zu besinnen, wenn euer Lichtlein brennt
    Doch wer denkt schon an jene, die er nicht selber kennt
    Und wenn ich's doch versuche, verspĂŒr ich Neid und Hohn
    Werf ich doch meinen nÀchsten von seinem eig'nen Thron

    Ihr glaubt man muss nur lieben und schon ist alles gut
    Doch wer zeigt euch die Grenze zu Eifersucht und Wut
    Ihr wollt doch nur besitzen und auch das grĂ¶ĂŸte Schwein
    Sehnt sich nach einem Liebsten und ist nicht gern allein

    Ihr schimpft auf all die Kinder, die nie zufrieden sind
    Ihr flucht auf all den Reichtum, den man durch euch verdient
    Ihr sagt ihr wĂ€ret glĂŒcklich mit einem leeren Sack
    Ich lass mich nicht verarschen von euch verlog'nem Pack

     

    Knorkator (Band)

    Writer: ALEXANDER THOMAS

  • 17.02.26, 16:24 - Zuletzt bearbeitet 17.02.26, 16:42.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Mike wieder gelöscht.
  • 17.02.26, 16:17
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Karin wieder gelöscht.
  • 17.02.26, 16:13 - Zuletzt bearbeitet 17.02.26, 16:14.

    Dunkel warâ€Čs, der Mond schien helle


     

    Dunkel warâ€Čs, der Mond schien helle,

    schneebedeckt die grĂŒne Flur,

    als ein Wagen blitzesschnelle

    langsam um die Ecke fuhr.

     

    Drinnen saßen stehend Leute

    schweigend ins GesprÀch vertieft

    als ein totgeschossner Hase

    auf der Sandbank Schlittschuh lief.

     

    Und der Wagen fuhr im Trabe

    rĂŒckwĂ€rts einen Berg hinauf.

    Droben zog ein alter Rabe

    grade eine Turmuhr auf.

     

    Ringsumher herrscht tiefes Schweigen

    und mit fĂŒrchterlichem Krach

    spielen in des Grases Zweigen

    zwei Kamele lautlos Schach.

     

    Und auf einer roten Bank,

    die blau angestrichen war

    saß ein blondgelockter JĂŒngling

    mit kohlrabenschwarzem Haar.

     

    Neben ihm ne alte Schrulle,

    die kaum siebzehn Jahr alt war,

    in der Hand ne Butterstulle,

    die mit Schmalz bestrichen war.

     

    Oben auf dem Apfelbaume,

    der sehr sĂŒĂŸe Birnen trug,

    hing des FrĂŒhlings letzte Pflaume

    und an NĂŒssen noch genug.

     

    Von der regennassen Straße

    wirbelte der Staub empor.

    Und ein Junge bei der Hitze

    mÀchtig an den Ohren fror.

     

    Beide HĂ€nde in den Taschen

    hielt er sich die Augen zu.

    Denn er konnte nicht ertragen,

    wie nach Veilchen roch die Kuh.

     

    Und zwei Fische liefen munter

    durch das blaue Kornfeld hin.

    Endlich ging die Sonne unter

    und der graue Tag erschien.

     

    Holder Engel, sĂŒĂŸer Bengel,

    furchtbar liebes Trampeltier.

    Du hast Augen wie Sardellen,

    alle Ochsen gleichen Dir.

     

    Eine Kuh, die saß im Schwalbennest

    mit sieben jungen Ziegen,

    die feierten ihr Jubelfest

    und fingen an zu fliegen.

    Der Esel zog Pantoffeln an,

    ist ĂŒbers Haus geflogen,

    und wenn das nicht die Wahrheit ist,

    so ist es doch gelogen.

     

    Unbekannt

    (eine der vielen Versionen) ;)

  • 17.02.26, 16:10

    Um drei Frauengenerationen auf einmal zu verĂ€rgern, genĂŒgt es, wenn man zur Mutter sagt, die Tochter sehe schon jetzt aus wie die Großmutter.

     

    Heinz Ehrhard

  • 17.02.26, 16:06

    Ein Naßhorn und ein Trockenhorn
    spazierten durch die WĂŒste.
    Da stolperte das Trockenhorn,
    und’s Naßhorn sagte: "Siehste!"

     

    Heinz Ehrhard

  • 17.02.26, 11:40

    Vater, der an die ZimmertĂŒr seines Sohnes klopft und ruft: „Jim, wach auf!"

     

    Jim ruft zurĂŒck: „Ich mag nicht aufstehen, Papa." Darauf der Vater noch lauter: „Steh auf, du mußt in die Schule! "

     

    „Ich will nicht zur Schule gehen. "

    Warum denn nicht ? " fragt der Vater.

     

    Aus drei GrĂŒnden", sagt Jim. „Erstens ist es so langweilig, zweitens Ă€rgern mich die Kinder, und drittens kann ich die Schule nicht ausstehen.

     

    Der Vater erwidert: „So, dann sag ich dir drei GrĂŒnde, wieso du in die Schule mußt: Erstens ist es deine Pflicht, zweitens bist du 45 Jahre alt, und drittens bist du der Klassenlehrer." 

    Also aufwachen.

     

  • 17.02.26, 08:32

    Das Ende naht


    Franz Huber kam ins Krankenhaus,
    man nahm ein StĂŒckchen Darm ihm raus.
    Als er nach der OP erwacht,
    da sprach zu ihm der Chefarzt sacht:
    "Wir haben bei dir was gesehn,
    ich gebe dir noch circa zehn."

    Das klang fĂŒr'n Huber recht beschissen,
    er wollte es genauer wissen.
    Er fragt', die Stimme klang gebrochen:
    "Meinen sie Jahre oder Wochen,
    kann ich des Lebens mich noch freun?"
    Drauf sagt der Doktor zu ihm: "neun."

     

    Michael Adamitzki

  • 17.02.26, 08:26

    Der Ausnutzer

     

    Ich gab dir Geld habŽs nicht gezÀhlt,
    solltest Essen kaufen dir,
    doch du kauftest lieber ein paar Flaschen Bier.

    Jetz bist du besoffen
    hÀtt ich dich doch nie getroffen,
    mein Geld lieber zum Fenster rausgeschmissen,
    nun gehts dir beschissen.

    Komm ja nicht mehr zu mir und klopf an meine TĂŒr,
    ich bin zwar nett aber kein Depp
    den man auspresst wie eine Zitrone,
    gebÂŽdir nicht mehr die Bohne.

    DrĂŒben beim BĂ€cker
    suchen sie einen der das Mehl siebt,
    mach das,
    bevor du weiter eine ruhige Kugel schiebst.

    Und hör auf zu saufen,
    dann kannst du dir von deinem selbst
    verdienten Geld,das Essen kaufen.

     

    Inge Wamser

  • 17.02.26, 02:51

    Chatsucht

     

     

    Abend fĂŒr Abend sitze ich vor’m PC

    Klicke mich durch das www von at und de

    Bleibe hÀngen, wie kann es anders sein

    Wenn man einsam ist, sich fĂŒhlt allein

    In einer Single Börse, auch mit Chat

    Denke, habe das Allein sein satt

     

    Es wird geschrieben so hin und her

    Mit Merlin, Redford, ZauberbÀr

    Einer schreibt seicht – Hallo schöne Frau

    Ich – auf seine Bilder schau

    Mich haut’s um, wird ganz schlecht

    Dich blockier’ ich, unseriöser Specht

     

    Der nÀchste mit Geist und Humor

    Stelle mir 'nen tollen Mann darunter vor

    Sein Foto -  nicht zu verachten

    Denke mir – den wirst du pachten

    Pachten – fĂŒr was – fĂŒr wie lange

    Bei dem stehen Frauen Schlange

     

    Im Herzen sticht’s

    Mit dem wird nichts

    Mein Körper bebt

    Die Hoffnung lebt

    Nach dem Treffen – Hoffnung schwindet

    Er sich nicht meldet – und nicht bindet

     

    So geht’s mir Abend fĂŒr Abend am PC

    Kann mich nicht trennen vom www at und de

    Chatsucht man es wohl nennt

    Dabei die RealitÀt verpennt

    Es kommt so, wie es kommen muss

    Warum mach’ ich mir vor'm PC Verdruss?

     

    Silvie D - e-stories.de

  • 17.02.26, 02:44

    Paranoid?

     

    Trapezoid und Rhomboid

    sind als Begriffe grundsolid,

    doch sind sie, merke dir das stets,

    weder Rhombus noch Trapez.

     

    Der Faschistoide, weil's hier passt,

    ist faschistisch, doch nur fast.

    Wer schizoid ist im Verhalten,

    hat sein Ich noch nicht gespalten.

     

    Die Endungssilbe auf "-oid",

    das wusste weiland schon Ovid,

    bedeutet "Ă€hnlich, fast, nicht ganz",

    geht zur Semantik auf Distanz.

     

    Mein Töchterchen, ein kluges Kind,

    sagt: "Papa, deine Astern sind

    in dem Gartenbeet da draußen

    ein Anblick, ekelhaft, zum Grausen.

     

    Die Blumen kĂŒmmern vor sich hin,

    wo bleibt denn da dein Schönheitssinn?

    Ich hÀtt' das Urteil gern vermieden,

    deine Astern sind ASTEROIDEN"

     

     

    Ingo Baumgartner

  • 16.02.26, 23:48

    Des Menschen Leben gleicht der Brille: Man macht viel durch.

     

    Heinz Ehrhard

  • 16.02.26, 23:48

    Wer ahnte, dass zum Weihnachtsfest Cornelia mich sitzenlĂ€sst? Das war noch nichts: Zu Ostern jetzt hat sie mich abermals versetzt! Nun freu‘ ich mich auf Pfingsten – nicht im geringsten.

     

    Heinz Ehrhard

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