Danke für Ihre Meinung
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Ich steh jeden Tag irgendwo, wo keiner ist, Alltag halt. Komisch… die anderen sind irgendwie immer woanders. Nicht nur in Berlin.
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Lieber Wilson,
in Deutschland sind ca. 42% der Haushalte Single Haushalte, in Berlin sind es ca. 56%.
In den letzten 20 Jahren ist diese Quote insgesamt um 20% gestiegen, wobei in Städten die Quote größer ist als in ländlichen Regionen.
Ich denke, dass früher immer mehr Beziehungen einen sozialen Status hatten, wogegen heute immer mehr Menschen selbstständig sind.
Dazu kommt, dass die "Wegwerfgesellschaft" nicht vor den Beziehungen halt gemacht haben.
Denn ich bekomme immer mehr mit, dass gerade Männer lieber sich der nächsten Frau zuwenden, als an ihrer Beziehung "zu arbeiten" bzw. um ihre Partnerin "zu kämpfen".Dazu hinterlassen immer mehr Männer "gebrannte Erde" zurück, die sich bei Frauen in Bindungsangst wiederspiegelt.
Ich kenne viele sehr attraktive Frauen zwischen 45-60 J. , die sagen "Ich habe mit Männern abgeschlossen", "Ich kann mir nicht mehr vorstellen noch mal zu vertrauen" "Ich möchte mich nicht mehr verar...en lassen" usw.
Ich denke wenn Du wie bei Star Trek Next Generation beim Androiden "Data" die Emotion "Angst" ausschalten könntest, würden sich viel mehr Frauen trauen ;-)."Angst" hemmt ungemein... das Gehirn aktiviert einen Fluchtreflex.
(Der selbe Reflex, der wenn Du Dich als Kind auf der Herdplatte verbrannt hast, beim ersten Induktionsfeld zaghaft auf die Platte fasst, obwohl dein Gehirn weiß, dass Du Dich nicht verbrennen kannst.)
Ich kann nur sagen, dass an einer Beziehung zu arbeiten (=zu reparieren) eine viel stärkere Verbindung/Nähe erzeugt, als wegzulaufen und immer wieder von Vorne anzufangen.Fazit: Ich weiß nicht, ob dies Deine Frage beantwortet, aber das ist meine Meinung dazu... und ich denke einige Wahrheiten enthalten
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Kann ich nicht beurteilen. Aber ich vermute, dass es in den Größeren Städten vielleicht mehr Singlehaushalte gibt. Mittlerweile wohl auch in kleineren Städten.
Selbst bei Freizeitgestaltungen gehen die Interessen oft auseinander, so dass wohl die Menschen eher geneigt sind, ihre Unternehmungen alleine zu gestalten.
Mir geht es jedenfalls so. Auch können sich oft die Leute nicht aufraffen. Schwimmen gehen, kommt nix zustande, Tischtennis spielen gehen, Fehlanzeige, Weinfeste schauen, was da so läuft, geht erst an.