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  • Die Vorzüge des Alleinlebens einer Frau

    Diskussion · 66 Beiträge · 6 Gefällt mir · 1.120 Aufrufe

    Manchde Frauen entscheiden sich bewusst dafür allein zu leben. Liebe Grüße.

    Diese Vorzüge des Alleinlebens habe ich für mich erkannt.

    - keine Vorderungen und Erwartungen erfüllen müssen

    - Keine Scham für irgendwelche Körpergeräusche

    - zu jeder Zeit selbst entscheiden, was ich wie tue

    - anschauen, was, wo, wie und wann ich will

    - Platz im Bett für wilde Träume

    - niemandem Rechenschaft schuldig sein

    - mich schön machen, nur für mich und nur wenn ich will

    - nervenschonend

    - Zeit für ein Training der Selbstliebe und Selbst-wertschätzung sowie Schulung des Selbstvertrauens durch Selbstwirksamkeit

    10.01.26, 10:47

Beiträge

  • 10.01.26, 17:21

     

    Mandi:

     

    Maggie:

    aber ich suche defintiv nicht aktiv oder denke bei jeder Begegnung mit dem anderen Geschlecht, dies könnte ein möglicher Partner sein.  ich weiss, für mein Wohlbefinden bin ich alleine verantwortlich, meine Heimat finde ich nur in mir. und Ja, es ist wunderbar jemandem nahe zu sein, auf einer ähnlichen Wellenlänge zu schwingen und Gemeinsamkeiten zu teilen. muss ich aber dafür in der selben Wohnung leben? ab einem gewissen Alter sagen viele Menschen: nein danke, nicht (mehr) nötig. 

    Maggie, bist du mandifiziert oder nicht?

    was gehört alles zu einer „Mandifzierung“?😉

    vielleicht liegt das an unseren Anfangsbuchstaben😜

  • 10.01.26, 17:20 - Zuletzt bearbeitet 10.01.26, 17:56.

    Bitte sehr

    hier geht es lang für die Vorzüge des gemeinsamen Lebens Vorzüge einer Partnerschaft, wenn es passt

    Marta:

     

    Karin:

    Wunderschöner ergreifenderText, ein Plädoyer für Geneinschaft, fast ein eigener Thread wert. 

     

    Und wenn noch die ganzen freiwillig alleinlebenden Männer mit der liebevollen Aufforderung an einer Gemeinschaft zu basteln bedacht werden, bin ich auch beim Jubel dabei. 😉

     

  • 10.01.26, 17:02

    @Jatin, schon wieder jemand, der allein leben und Einsamkeit in einen Topf wirft. Das sie zwei grundverschiedene Zustände.

    Und auch ganz toll, dass Du so genau weißt, wie die Generation Deiner Eltern (Großeltern) gelebt und gefühlt hat. Hast Du schon mal was von den 68-ern gehört und was da an Emanzipation angestoßen wurde? Da könnten sich manch Junge von heute eine Scheibe abschneiden. 😕

  • 10.01.26, 17:01

     

    Jatin:

    Ehrlich gesagt macht mir der Gedanke Angst, dass das Alleinleben zur neuen Norm wird. Früher lebten wir Menschen in Gemeinschaften, zuerst in Großfamilien, dann in Kernfamilien, und heute leben viele von uns ganz allein. Dieser Wandel wirkt manchmal beunruhigend. Es ist so leicht, sich zurückzuziehen und den bequemeren Weg zu wählen. Doch tief in mir glaube ich, dass wir soziale Wesen sind, geschaffen, um unser Leben mit anderen zu teilen. Ich denke oft darüber nach, wie Unabhängigkeit einerseits befreiend, andererseits aber auch einsam machen kann. Ich sehe viele Frauen, die allein leben, ihren eigenen Raum gestalten und Entscheidungen treffen, die in der Generation unserer Eltern noch unvorstellbar gewesen wären. Diese Unabhängigkeit ist kein Nein zu Gemeinschaft, sondern ein Ausdruck von Würde, Sicherheit und Selbstachtung. Trotzdem ist meine Bewunderung von einer leisen Sorge begleitet. Je besser wir uns schützen wollen, nach Herzschmerz, Enttäuschungen oder stillen Verlusten, desto schwerer fällt es, uns wieder zu öffnen. Doch gerade dann sollten wir es tun. Niemand gibt die Arbeitssuche auf, nur weil ein Vorstellungsgespräch schiefgelaufen ist oder ein Projekt gescheitert. Wir lernen, wir versuchen es erneut. Auch Beziehungen verdienen diese Beharrlichkeit. Wir wachsen nicht im Alleinsein, sondern durch Begegnungen – durch Lachen, kleine Missverständnisse und stille Kompromisse, aus denen nach und nach ein echtes „Wir“ entsteht. Darum freue ich mich über Frauen, die mit Stolz und Selbstvertrauen allein leben, wünsche mir aber auch, dass Einsamkeit nur ein Abschnitt bleibt, kein Dauerzustand. Unsere Komfortzonen schützen uns zwar vor Schmerz, aber sie nehmen uns auch die Möglichkeit, das Unerwartete zu erleben – den Fremden, der zum Freund wird, den Freund, der vielleicht irgendwann Heimat bedeutet. Aus der eigenen Komfortzone herauszutreten ist kein Wagnis, sondern eine Einladung, die Magie menschlicher Verbindung wiederzufinden.

    Weißt Jatin, diese Komfortzonen sind in den meisten Fällen zuerst mal Heilungszonen. Wenn Frauen heilen, heilen auch Männer und umgekehrt.

     

    Ich glaube, dieser schmerzhafte Schritt des All-Eins-Seins ist notwendig um eine neue gesunde Gemeinschaft und neue Beziehungen aufbauen zu können. Ich sehe in jüngeren Generationen schon ganz andere Gestaltung von Beziehungen und sie gefällt mir teilweise sehr.

  • 10.01.26, 17:01

     

    Maggie:

    aber ich suche defintiv nicht aktiv oder denke bei jeder Begegnung mit dem anderen Geschlecht, dies könnte ein möglicher Partner sein.  ich weiss, für mein Wohlbefinden bin ich alleine verantwortlich, meine Heimat finde ich nur in mir. und Ja, es ist wunderbar jemandem nahe zu sein, auf einer ähnlichen Wellenlänge zu schwingen und Gemeinsamkeiten zu teilen. muss ich aber dafür in der selben Wohnung leben? ab einem gewissen Alter sagen viele Menschen: nein danke, nicht (mehr) nötig. 

    Maggie, bist du mandifiziert oder nicht?

  • 10.01.26, 17:00 - Zuletzt bearbeitet 10.01.26, 17:03.

     

    Jatin:

    Niemand gibt die Arbeitssuche auf, nur weil ein Vorstellungsgespräch schiefgelaufen ist oder ein Projekt gescheitert. Wir lernen, wir versuchen es erneut. Auch Beziehungen verdienen diese Beharrlichkeit. 

    Ich möchte das nicht direkt vergleichen.

    Arbeit benötigt man, um gut zu überleben, außer, man möchte mehr oder weniger auf der Straße leben.

    Eine Partnerschaft ist jedoch heutzutage nicht mehr nötig, um gut(!) leben zu können, weder für Frau noch für Mann.

     

  • 10.01.26, 16:59

     

    Maresa:

     

    Maresa:

     

    Weißt Jatin, die Frauen sind jetzt reihenweise umgefallen, weshalb es - noch - keine Likes gibt 😳🫢🤭❗️😉

    .... L Ä U F T ☝️😃❗️🤭

    wieso sollten wir umfallen?🤔

  • 10.01.26, 16:56

     

    Maresa:

     

    Jatin:

    Ehrlich gesagt macht mir der Gedanke Angst, dass das Alleinleben zur neuen Norm wird. Früher lebten wir Menschen in Gemeinschaften, zuerst in Großfamilien, dann in Kernfamilien, und heute leben viele von uns ganz allein. Dieser Wandel wirkt manchmal beunruhigend. Es ist so leicht, sich zurückzuziehen und den bequemeren Weg zu wählen. Doch tief in mir glaube ich, dass wir soziale Wesen sind, geschaffen, um unser Leben mit anderen zu teilen. Ich denke oft darüber nach, wie Unabhängigkeit einerseits befreiend, andererseits aber auch einsam machen kann. Ich sehe viele Frauen, die allein leben, ihren eigenen Raum gestalten und Entscheidungen treffen, die in der Generation unserer Eltern noch unvorstellbar gewesen wären. Diese Unabhängigkeit ist kein Nein zu Gemeinschaft, sondern ein Ausdruck von Würde, Sicherheit und Selbstachtung. Trotzdem ist meine Bewunderung von einer leisen Sorge begleitet. Je besser wir uns schützen wollen, nach Herzschmerz, Enttäuschungen oder stillen Verlusten, desto schwerer fällt es, uns wieder zu öffnen. Doch gerade dann sollten wir es tun. Niemand gibt die Arbeitssuche auf, nur weil ein Vorstellungsgespräch schiefgelaufen ist oder ein Projekt gescheitert. Wir lernen, wir versuchen es erneut. Auch Beziehungen verdienen diese Beharrlichkeit. Wir wachsen nicht im Alleinsein, sondern durch Begegnungen – durch Lachen, kleine Missverständnisse und stille Kompromisse, aus denen nach und nach ein echtes „Wir“ entsteht. Darum freue ich mich über Frauen, die mit Stolz und Selbstvertrauen allein leben, wünsche mir aber auch, dass Einsamkeit nur ein Abschnitt bleibt, kein Dauerzustand. Unsere Komfortzonen schützen uns zwar vor Schmerz, aber sie nehmen uns auch die Möglichkeit, das Unerwartete zu erleben – den Fremden, der zum Freund wird, den Freund, der vielleicht irgendwann Heimat bedeutet. Aus der eigenen Komfortzone herauszutreten ist kein Wagnis, sondern eine Einladung, die Magie menschlicher Verbindung wiederzufinden.

    Weißt Jatin, die Frauen sind jetzt reihenweise umgefallen, weshalb es - noch - keine Likes gibt 😳🫢🤭❗️😉

    .... L Ä U F T ☝️😃❗️🤭

  • 10.01.26, 16:53

     

    Jatin:

    Ehrlich gesagt macht mir der Gedanke Angst, dass das Alleinleben zur neuen Norm wird. Früher lebten wir Menschen in Gemeinschaften, zuerst in Großfamilien, dann in Kernfamilien, und heute leben viele von uns ganz allein. Dieser Wandel wirkt manchmal beunruhigend. Es ist so leicht, sich zurückzuziehen und den bequemeren Weg zu wählen. Doch tief in mir glaube ich, dass wir soziale Wesen sind, geschaffen, um unser Leben mit anderen zu teilen. Ich denke oft darüber nach, wie Unabhängigkeit einerseits befreiend, andererseits aber auch einsam machen kann. Ich sehe viele Frauen, die allein leben, ihren eigenen Raum gestalten und Entscheidungen treffen, die in der Generation unserer Eltern noch unvorstellbar gewesen wären. Diese Unabhängigkeit ist kein Nein zu Gemeinschaft, sondern ein Ausdruck von Würde, Sicherheit und Selbstachtung. Trotzdem ist meine Bewunderung von einer leisen Sorge begleitet. Je besser wir uns schützen wollen, nach Herzschmerz, Enttäuschungen oder stillen Verlusten, desto schwerer fällt es, uns wieder zu öffnen. Doch gerade dann sollten wir es tun. Niemand gibt die Arbeitssuche auf, nur weil ein Vorstellungsgespräch schiefgelaufen ist oder ein Projekt gescheitert. Wir lernen, wir versuchen es erneut. Auch Beziehungen verdienen diese Beharrlichkeit. Wir wachsen nicht im Alleinsein, sondern durch Begegnungen – durch Lachen, kleine Missverständnisse und stille Kompromisse, aus denen nach und nach ein echtes „Wir“ entsteht. Darum freue ich mich über Frauen, die mit Stolz und Selbstvertrauen allein leben, wünsche mir aber auch, dass Einsamkeit nur ein Abschnitt bleibt, kein Dauerzustand. Unsere Komfortzonen schützen uns zwar vor Schmerz, aber sie nehmen uns auch die Möglichkeit, das Unerwartete zu erleben – den Fremden, der zum Freund wird, den Freund, der vielleicht irgendwann Heimat bedeutet. Aus der eigenen Komfortzone herauszutreten ist kein Wagnis, sondern eine Einladung, die Magie menschlicher Verbindung wiederzufinden.

    wie zuvor geschrieben: Einsamkeit ist nicht zu verwechseln mit „(bewusst) alleine zu wohnen/leben“. es hat überhaupt nichts damit zu tun, dass man (auch ich) gegen eine Beziehung ist. aber ich suche defintiv nicht aktiv oder denke bei jeder Begegnung mit dem anderen Geschlecht, dies könnte ein möglicher Partner sein.  ich weiss, für mein Wohlbefinden bin ich alleine verantwortlich, meine Heimat finde ich nur in mir. und Ja, es ist wunderbar jemandem nahe zu sein, auf einer ähnlichen Wellenlänge zu schwingen und Gemeinsamkeiten zu teilen. muss ich aber dafür in der selben Wohnung leben? ab einem gewissen Alter sagen viele Menschen: nein danke, nicht (mehr) nötig. 

  • 10.01.26, 16:51 - Zuletzt bearbeitet 10.01.26, 17:20.

     

    Und wenn noch die ganzen freiwillig alleinlebenden Männer mit der liebevollen Aufforderung an einer Gemeinschaft zu basteln bedacht werden, bin ich auch beim Jubel dabei. 😉

  • 10.01.26, 16:48 - Zuletzt bearbeitet 10.01.26, 16:50.

    Jatin:
     Wunderschöner ergreifenderText, ein Plädoyer für Geneinschaft, fast ein eigener Thread wert. 

    Jatin:

    Ehrlich gesagt macht mir der Gedanke Angst, dass das Alleinleben zur neuen Norm wird. Früher lebten wir Menschen in Gemeinschaften, zuerst in Großfamilien, dann in Kernfamilien, und heute leben viele von uns ganz allein. Dieser Wandel wirkt manchmal beunruhigend. Es ist so leicht, sich zurückzuziehen und den bequemeren Weg zu wählen. Doch tief in mir glaube ich, dass wir soziale Wesen sind, geschaffen, um unser Leben mit anderen zu teilen. Ich denke oft darüber nach, wie Unabhängigkeit einerseits befreiend, andererseits aber auch einsam machen kann. Ich sehe viele Frauen, die allein leben, ihren eigenen Raum gestalten und Entscheidungen treffen, die in der Generation unserer Eltern noch unvorstellbar gewesen wären. Diese Unabhängigkeit ist kein Nein zu Gemeinschaft, sondern ein Ausdruck von Würde, Sicherheit und Selbstachtung. Trotzdem ist meine Bewunderung von einer leisen Sorge begleitet. Je besser wir uns schützen wollen, nach Herzschmerz, Enttäuschungen oder stillen Verlusten, desto schwerer fällt es, uns wieder zu öffnen. Doch gerade dann sollten wir es tun. Niemand gibt die Arbeitssuche auf, nur weil ein Vorstellungsgespräch schiefgelaufen ist oder ein Projekt gescheitert. Wir lernen, wir versuchen es erneut. Auch Beziehungen verdienen diese Beharrlichkeit. Wir wachsen nicht im Alleinsein, sondern durch Begegnungen – durch Lachen, kleine Missverständnisse und stille Kompromisse, aus denen nach und nach ein echtes „Wir“ entsteht. Darum freue ich mich über Frauen, die mit Stolz und Selbstvertrauen allein leben, wünsche mir aber auch, dass Einsamkeit nur ein Abschnitt bleibt, kein Dauerzustand. Unsere Komfortzonen schützen uns zwar vor Schmerz, aber sie nehmen uns auch die Möglichkeit, das Unerwartete zu erleben – den Fremden, der zum Freund wird, den Freund, der vielleicht irgendwann Heimat bedeutet. Aus der eigenen Komfortzone herauszutreten ist kein Wagnis, sondern eine Einladung, die Magie menschlicher Verbindung wiederzufinden.

     

  • 10.01.26, 16:45 - Zuletzt bearbeitet 10.01.26, 17:02.

     

    Jatin:

    Ehrlich gesagt macht mir der Gedanke Angst, dass das Alleinleben zur neuen Norm wird. Früher lebten wir Menschen in Gemeinschaften, zuerst in Großfamilien, dann in Kernfamilien, und heute leben viele von uns ganz allein. Dieser Wandel wirkt manchmal beunruhigend. Es ist so leicht, sich zurückzuziehen und den bequemeren Weg zu wählen. Doch tief in mir glaube ich, dass wir soziale Wesen sind, geschaffen, um unser Leben mit anderen zu teilen. Ich denke oft darüber nach, wie Unabhängigkeit einerseits befreiend, andererseits aber auch einsam machen kann. Ich sehe viele Frauen, die allein leben, ihren eigenen Raum gestalten und Entscheidungen treffen, die in der Generation unserer Eltern noch unvorstellbar gewesen wären. Diese Unabhängigkeit ist kein Nein zu Gemeinschaft, sondern ein Ausdruck von Würde, Sicherheit und Selbstachtung. Trotzdem ist meine Bewunderung von einer leisen Sorge begleitet. Je besser wir uns schützen wollen, nach Herzschmerz, Enttäuschungen oder stillen Verlusten, desto schwerer fällt es, uns wieder zu öffnen. Doch gerade dann sollten wir es tun. Niemand gibt die Arbeitssuche auf, nur weil ein Vorstellungsgespräch schiefgelaufen ist oder ein Projekt gescheitert. Wir lernen, wir versuchen es erneut. Auch Beziehungen verdienen diese Beharrlichkeit. Wir wachsen nicht im Alleinsein, sondern durch Begegnungen – durch Lachen, kleine Missverständnisse und stille Kompromisse, aus denen nach und nach ein echtes „Wir“ entsteht. Darum freue ich mich über Frauen, die mit Stolz und Selbstvertrauen allein leben, wünsche mir aber auch, dass Einsamkeit nur ein Abschnitt bleibt, kein Dauerzustand. Unsere Komfortzonen schützen uns zwar vor Schmerz, aber sie nehmen uns auch die Möglichkeit, das Unerwartete zu erleben – den Fremden, der zum Freund wird, den Freund, der vielleicht irgendwann Heimat bedeutet. Aus der eigenen Komfortzone herauszutreten ist kein Wagnis, sondern eine Einladung, die Magie menschlicher Verbindung wiederzufinden.

    Weißt Jatin, die Frauen sind jetzt reihenweise "umgefallen", weshalb es - noch - keine Likes gibt 😳🫢🤭❗️😉

  • 10.01.26, 16:44

     

    Jatin:

    Ehrlich gesagt macht mir der Gedanke Angst, dass das Alleinleben zur neuen Norm wird. Früher lebten wir Menschen in Gemeinschaften, zuerst in Großfamilien, dann in Kernfamilien, und heute leben viele von uns ganz allein. Dieser Wandel wirkt manchmal beunruhigend. Es ist so leicht, sich zurückzuziehen und den bequemeren Weg zu wählen. Doch tief in mir glaube ich, dass wir soziale Wesen sind, geschaffen, um unser Leben mit anderen zu teilen. Ich denke oft darüber nach, wie Unabhängigkeit einerseits befreiend, andererseits aber auch einsam machen kann. Ich sehe viele Frauen, die allein leben, ihren eigenen Raum gestalten und Entscheidungen treffen, die in der Generation unserer Eltern noch unvorstellbar gewesen wären. Diese Unabhängigkeit ist kein Nein zu Gemeinschaft, sondern ein Ausdruck von Würde, Sicherheit und Selbstachtung. Trotzdem ist meine Bewunderung von einer leisen Sorge begleitet. Je besser wir uns schützen wollen, nach Herzschmerz, Enttäuschungen oder stillen Verlusten, desto schwerer fällt es, uns wieder zu öffnen. Doch gerade dann sollten wir es tun. Niemand gibt die Arbeitssuche auf, nur weil ein Vorstellungsgespräch schiefgelaufen ist oder ein Projekt gescheitert. Wir lernen, wir versuchen es erneut. Auch Beziehungen verdienen diese Beharrlichkeit. Wir wachsen nicht im Alleinsein, sondern durch Begegnungen – durch Lachen, kleine Missverständnisse und stille Kompromisse, aus denen nach und nach ein echtes „Wir“ entsteht. Darum freue ich mich über Frauen, die mit Stolz und Selbstvertrauen allein leben, wünsche mir aber auch, dass Einsamkeit nur ein Abschnitt bleibt, kein Dauerzustand. Unsere Komfortzonen schützen uns zwar vor Schmerz, aber sie nehmen uns auch die Möglichkeit, das Unerwartete zu erleben – den Fremden, der zum Freund wird, den Freund, der vielleicht irgendwann Heimat bedeutet. Aus der eigenen Komfortzone herauszutreten ist kein Wagnis, sondern eine Einladung, die Magie menschlicher Verbindung wiederzufinden.

    Das Alleinleben heisst doch nicht isoliert zu bleiben. Man kann trotzdem eigenes Sozialnetzwerk aufbauen und Beziehungen zu Familie, Freunden, Partnern pflegen.

  • 10.01.26, 16:31

    Ehrlich gesagt macht mir der Gedanke Angst, dass das Alleinleben zur neuen Norm wird. Früher lebten wir Menschen in Gemeinschaften, zuerst in Großfamilien, dann in Kernfamilien, und heute leben viele von uns ganz allein. Dieser Wandel wirkt manchmal beunruhigend. Es ist so leicht, sich zurückzuziehen und den bequemeren Weg zu wählen. Doch tief in mir glaube ich, dass wir soziale Wesen sind, geschaffen, um unser Leben mit anderen zu teilen. Ich denke oft darüber nach, wie Unabhängigkeit einerseits befreiend, andererseits aber auch einsam machen kann. Ich sehe viele Frauen, die allein leben, ihren eigenen Raum gestalten und Entscheidungen treffen, die in der Generation unserer Eltern noch unvorstellbar gewesen wären. Diese Unabhängigkeit ist kein Nein zu Gemeinschaft, sondern ein Ausdruck von Würde, Sicherheit und Selbstachtung. Trotzdem ist meine Bewunderung von einer leisen Sorge begleitet. Je besser wir uns schützen wollen, nach Herzschmerz, Enttäuschungen oder stillen Verlusten, desto schwerer fällt es, uns wieder zu öffnen. Doch gerade dann sollten wir es tun. Niemand gibt die Arbeitssuche auf, nur weil ein Vorstellungsgespräch schiefgelaufen ist oder ein Projekt gescheitert. Wir lernen, wir versuchen es erneut. Auch Beziehungen verdienen diese Beharrlichkeit. Wir wachsen nicht im Alleinsein, sondern durch Begegnungen – durch Lachen, kleine Missverständnisse und stille Kompromisse, aus denen nach und nach ein echtes „Wir“ entsteht. Darum freue ich mich über Frauen, die mit Stolz und Selbstvertrauen allein leben, wünsche mir aber auch, dass Einsamkeit nur ein Abschnitt bleibt, kein Dauerzustand. Unsere Komfortzonen schützen uns zwar vor Schmerz, aber sie nehmen uns auch die Möglichkeit, das Unerwartete zu erleben – den Fremden, der zum Freund wird, den Freund, der vielleicht irgendwann Heimat bedeutet. Aus der eigenen Komfortzone herauszutreten ist kein Wagnis, sondern eine Einladung, die Magie menschlicher Verbindung wiederzufinden.

  • 10.01.26, 15:22

     

    Marta:

     

    Karin:

    Ich stehe voll zu den aufgezählte Argumente von Heike, die ich auch alle aufzählen würde. Vor allem das nervenschonend😂😂😂 (und auch Männer in ihren Vorzüge des Alleinlebend nennen würden)

     

    Wenn wir schon bei Düften sind, das fehlen der Schweiss-Rasierwasser-Furznote des Mannes ist auch ein Vorteil. Kein Schweissfüssegeruch. Weniger zu Putzen, weniger zum Waschen,  weniger zum Einkaufen, alles dort wo Frau versorgt oder haben will. Schön ruhige Wohnung, Frau hört nur Musik, Radio oder TV welche Frau hören will und sonst herrlich ruhig, kein genörgel (ja, auch Männer nörgeln) keine Belehrungen und Besserwissereien. Kein Streit. 

     

    Klodeckel da wo es Frau behagt, Brille unten, keine Urinspritzer rundherum. Zahnpastatube, Schampoo, Duschmittel nie leer wenn man danach greift. Das gleiche keine Milch oder Rahm mit einen halben Schluck drinnen im Kühlschrank. Keine Deckel so zugedreht, dass man sie nicht aufbekommt. 

     

    Mehr Platz überall, keine Gegenstände, die man nicht mag aber tolerieren muss weil im Partner wichtig, das gleiche mit Bilder, Zeitungen und Zeitschriften… Essen was, wo, wie und wann frauman will.

     

    Kurz, es ist einfacher☝️

     

    Ich höre jetzt auf, denn ich könnte den ganzen Tag so weiter Vorteile aufzählen. 
    Testi und Mandi könnten die Vorteile aufzählen des alleinlebend des Mannes.

     

     

    Klar, ich könnte eben so lange aufzählen welche Vorteile zusammenwohnen bringt, aber dies ist hier nicht gefragt noch gewünscht. 

     

    Ich kann das alles recht gut nachvollziehen, interessanterweise nerven mich die Sachen eher in der Gesamtheit wenn ein gewisser Pegel überschritten wird, als jedes einzelne für sich.

    Ansonsten finde ich so kleine Macken recht sympathisch. Aber das gehört wieder nicht hierher. 

     

    Sehe ich auch so, Marta. Das wird einem manchmal aber erst später bewusst. Teilweise stellt man fest, dass man einige "Eigenarten" sogar übernommen hat, obwohl man die Anfangs eher nervig fand 😂.

     

    Grundsätzlich hat Karin aber Recht: alleine Leben ist erstmal "einfacher", eben aufgrund der vielen genannten Punkte. 

     

    Die Frage die sich jeder selbst stellen muss, ab wann überwiegen die positiven Seiten des Zusammenlebens denen des alleine zu leben. Das findet man häufig aber erst raus, wenn man es probiert - also auch das Risiko eingeht, dass es eben nicht so ist. Mit fortlaufenden Alter und gemachten Erfahrungen fällt einem das sicher schwieriger.

  • 10.01.26, 14:51

     

    Mandi:

     

    Heike A.:

    Manchde Frauen entscheiden sich bewusst dafür allein zu leben.

    Manche Männern tun das auch.

     

    ich denke, es ist wirklich auch wichtig zu differenzieren zwischen „alleine zu leben“ und „einsam zu sein“, zwischen der gesuchten Ruhe und der erschreckender Stille… einsam kann man leider auch in einer Beziehung sein…

  • 10.01.26, 14:20

    Sitzendes Urinieren ist für Männer nicht gesund! Eine Toilette UND ein Urinal ist DIE Lösung !

  • 10.01.26, 14:16

     

    Maggie:

    Sie hat das Glück nicht im Anderen gesucht.

    Gilt für Männer natürlich auch.

  • 10.01.26, 14:12

     

    Karin:

    Ich höre jetzt auf, denn ich könnte den ganzen Tag so weiter Vorteile aufzählen. 
    Testi und Mandi könnten die Vorteile aufzählen des alleinlebend des Mannes.

    Es sind praktisch die gleichen  Vorteile.

    Und wenn mann das WC selber putzt, setzt man sich auch fürs kleine Geschäft gerne hin.

  • 10.01.26, 14:08

     

    Heike A.:

    Manchde Frauen entscheiden sich bewusst dafür allein zu leben.

    Manche Männern tun das auch.

     

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