Vom Kurwald zum Urwald
Hier wächst der wärmeliebende Turinermeister Ahornwald. Dieser schweizweit seltene Waldtyp gedeiht nur in wenigen Föhntalern mit sehr mildem Klima. Der Turinermeister bedeckt im Hochsommer den Waldboden und das Totholz lockt Baumhöhlenbewohner wie den Siebenschläfer, Fledermäuse oder den Grünspecht an.
Im Waldreservat wachsen viele verschiedene Baumarten. Weitaus am häufigsten kommt der Bergahorn vor. Er liebt das milde und feuchte Klima hier im Waldinnern. Sein Laub wurde früher als Stalleinstreue genutzt. Heute ist der einst vom Laub leergefegte Waldboden üppig mit verschiedenen Farnen und Blütenpflanzen bewachsen. Für einen schönen Farbtupfer sorgt im Sommer die pinkfarbene und im Kanton Glarus geschützte Türkenbund-Lilie.
Der Grünspecht ernährt sich von Ameisen am lichten Waldboden. Altholz fördert das Vorkommen von Ameisen und somit auch den Grünspecht. Sein wiehernder Ruf ist im Gandwald im Frühjahr weitherum zu hören.
Strecke: 1,7 km
Aufstieg: 172 hm
Abstieg: 96 hm
Verpflegung: aus dem Rucksack
8:00 Abfahrt Herisau
8:46 Abfahrt Uznach
9:28 Abfahrt Schwanden (B 541 / Kante C)
9:50 Ankunft Elm Dorf