Wandern & Bergsteigen

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  • Traumtagerl in Marchegg!

  • vor 1 Monat

    Ich bin vom 25.-29.6. am Falkertsee in Kärnten (Nähe Ossiacher See). Auf dem Plan stehen Wandern und 1 Radltour (Gravel mit Strassenbereifung, Umrundung Ossiacher und Wörthersee). Vielleicht ist jemand in der Nähe und hat Lust und Zeit etwas zusammen zu machen?
    VG Stefan

  • Traumhaft schöne Tour im Salzkammergut zum Sonnenaufgang auf den Schober Gipfel und weiter zum Frauenkopf Gipfel rauf. Auf dem Weg runter bin ich noch zur Ruine Wartenfels gegangen.

  • vor 1 Monat

    Schober und Frauenkopf....⛰️🌞🥵😁....danach noch ausgiebig baden im Fuschlsee ....🏊‍♂️👌😁

  • seit kurzer Zeit aktiv im Ruhestand, meine Partnerin ist noch arbeitsam ;-) und noch so viele SAC Hütten, welche ich noch nicht kenne, suche Mitmenschen, welche unter der Woche Lust und Zeit für eine SAC Hüttentour (T3, max. tw. T4, Berner Oberland, Zentralschweiz) haben, bis so 2'000m HD) Wandertempo eher ambitioniert, aber flexibel. Gerne auch Anschluss an eine Gruppe.

    1 Kommentar
    • Bin interessiert. Freue mich auf Wandervorschläge.

      vor 1 Monat
  • vor 1 Monat

    Hallo zusammen,

    am Sonntag war ich in Sankt Anton am Arlberg. Der Tag begann unspektakulär: Ich wollte raus, Neues ausprobieren, und sehen, was mir im alpinen Gelände zwischen die Finger kommt. Das Wetter war passabel, nur die dunklen Wolken blieben hartnäckig in der Nähe, als würden sie nur auf ihren Moment warten. Gegen Abend, als ich von der Bergstation der Kapallbahn hinüber zur Kuchenspitze blickte, grollte es immer wieder. Blitze irgendwo weit hinten. Eine besondere Stimmung, die gleichzeitig aufmerksam machte.

    Mein Versuch am Jahnturm war… na ja. Ich weiß selbst nicht, was mich da geritten hat. Von unten sah die Platte mit den Rissen machbar aus, aber aus der Nähe wirkte das neben den Abstürzen einfach nur noch ungut. Ich saß auf einem kleinen Absatz, schaute kurz in die Landschaft und wusste: Weiter geh ich hier nicht.

    Der Abstieg war dann nicht so ohne. Ich war konzentriert und meine Bewegungen präzise, und froh, als ich unten war. Und noch froher, dass niemand gesehen hat, wie vorsichtig ich da war. Kurz darauf begann es zu tröpfeln. Nicht schlimm, aber genug, um daran erinnern zu werden, dass in Gelände wie diesem das Zuviel ist.

    Der Vallugagrat hingegen war nach meinem Geschmack. Ich stieg ihn das erste Mal direkt an der Kante entlang, ein aussichtsreicher, spannender Grat, je nach Linie T5(+)/II(+). Es fühlte sich richtig gut an.

    Oben auf der Valluga nahm ich auch noch einen Grat mit. Die Bewegung tat gut, und ich war ausgeglichen.

    Im Abstieg zum Valfagehrjoch sah ich eine Spur unterhalb der Felswände des Lindwurms. Neugier ist manchmal ein schlechter Ratgeber, aber an dem Tag war sie hartnäckig. Ich folgte ihnen und kam an einer steilen Altschneerinne vorbei. Auch diese sah von unten wie ein möglicher Zustieg aus, und tatsächlich stand ich bald vor einem Drahtseil, das aus dem Schnee ragte. Der Rest lag verborgen. Ich wollte nicht aufgeben und suchte mir meinen Weg zwischen der rutschig, bröseligen Felsrippe und dem steilen Schnee. Erst mittendrin wurde mir bewusst, dass das wahrlich kein Ort ist, an dem ich verbleiben möchte.

    Weiter oben wechselte ich auf das Schneefeld, das sich etwas zurückgelehnt hatte. Immer noch steil, aber weniger abschüssig. Am Turm hing ein altes, dünnes Drahtseil herab, die Litzen am Ende hatten sich bereits geöffnet - ein Relikt der Lawinensprengseilbahn?

    Ich kletterte daran hoch, nahezu senkrecht, eine Hand am Fels. Als der Aufschwung kurz weniger steil wurde, blieb ich stehen: 17:30 - Schluss jetzt, genug der Experimente. Ich drehte um, meine Aufmerksamkeit war nun auf die wirklich steile Altschneerinne gerichtet und begann, Tritte nach unten zu schlagen. Unten angekommen waren meine Hände eiskalt, und als das Gefühl langsam zurückkehrte, brannte es unangenehm.

    Auf dem restlichen Abstieg war ich allein. Wiesen voller Delphinium elatum standen da, als hätten sie nur auf mich gewartet. Gegen 21 Uhr war ich müde am Parkplatz der Galzigbahn. Es war ein wunderbar ereignisreicher Tag.

    Liebe Grüße

  • Eine ganz besondere Bergwanderung auf die Zinkwand (2442 m)

    Schon seit Jahren wollte ich unbedingt auf die Zinkwand. Nicht weil der Ausblick soll toll sein soll, sondern weil man einen Bergwerkstollen durchqueren muß.

    Die Entscheidung viel dann endlich spontan.

    Ab dem Weißpriachtal ging es flotten Schrittes in Richtung Zinkwand.
    Das Schöne an den Tauern: es gibt überall Wasser und es ist im Gebirge nicht so warm, wie im reinen Felsengebirge.
    Auf 2240 Hm gibt es noch einmal eine tolle Quelle, bevor es zum Bergwerkstollen geht.
    Taschenlampe darf nicht fehlen.
    Fette Rucksäcke können im Stollenbereich hinderlich sein. Im Stollen ist es kühl. An heißen Tagen also angenehm. Man geht gefühlt schon einige Zeit durch den Berg.
    Beim Ausgang bedarf es der Hocke.
    Wichtig: Nach dem Ausgang geht es zirka 150 Meter weiter und dann rechts auf Eisentritten zum Bergsteig Zinkwand.
    Denn der Weg ist nicht wirklich ausgeschildert.

    Auf dem Gipfel der Zinkwand gibt es eine großartige Aussicht mit zum Großglockner usw. Nebenan ist gleich der Hochgolling und viele andere Gipfel.

    Nach einer Pause mit einem kleinen Gewitter und etwas Regen ging es ebenfalls einen unmarkierten Weg wieder hinab. Bei Nässe sind die Steine Schmierseife.
    Dieser unmarkierte Weg führt einem dann wieder zum Hauptweg und damit zum Ausgangspunkt zurück.

    Für mich der Höhepunkt meiner bisherigen langjährigen Wanderungen, der Weg auf die Zinkwand.
    Ich empfand die Begehung des Stollens großartig und als etwas ganz besonderes. Ein Erlebnis erster Klasse!

    Sicherlich werde ich diese Wanderung nochmals in diesem Jahr unternehmen. Bei Interesse gerne melden.

    Strecke: 15 km, 1200 Hm

    1 Kommentar
    • Ja das ist eine super Tour..

      vor 1 Monat
  • vor 1 Monat

    Gruß aus Galtuer 👋 🧗⛰️

    1 Kommentar
    • Da lugt ja die Vordere Jamspitze hervor, und rechts hinten andere Spitzen, die sich am Ende des Bieltals befinden. SCHÖN! :-D

      vor 1 Monat

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