20-Minuten-Meditation am Morgen zur Sommersonnenwende
Litha ist das keltische Fest der Sommersonnenwende, des Tages mit der maximalen Helligkeit, dem längsten Tag und der kürzesten Nacht des Jahres. Litha markiert den astronomischen Sommeranfang... Die Natur ist nun vollständig erwacht, die Felder stehen hoch, die Bienen summen, überall Blüten um uns herum, die Früchte beginnen nun an den Bäumen zu reifen.
Der Name Litha stammt vermutlich aus dem Angelsächsischen und bedeutet so viel wie lind oder gelind, was auf die warme und milde Luft dieser Zeit hindeutet. Es ist ein Fest des Stolzes und der Dankbarkeit über das Erreichte und eine Würdigung der Lebenskraft, die uns alle durchströmt, es ist eine Phase des Innehaltens und eine Zeit, in der wir das Leben in all seiner Pracht genießen dürfen.
Eine kurze Morgenmeditation kann Dir helfen, diesen Tag bewusst zu beginnen, Klarheit und Energie für ihn zu gewinnen, Dich innerlich auszurichten. Statt direkt in den Alltag, in Deine Morgenroutine zu kommen, verbindest Du Dich zuerst mit Dir selbst, Deinem Inneren und der Sonne; so sammelst Du Ruhe und Zuversicht für das, was kommt.
Warum mit anderen gleichzeitig meditieren? Eine gemeinsame Meditation setzt so viel mehr positive Energie frei als dies jeder für sich alleine erreichen könnte.
Vorbereitung:
Nimm Dir bereits abends zuvor die Zeit, Deinen Meditationsplatz einzurichten, an dem Du die ersten Minuten des Tages ungestört sein kannst.
Vorbereitung der Meditation 08:00 Uhr:
Öffne Dein Fenster, atme einmal tief durch, komme dann auf Dein Kissen / Deinen Stuhl / Deine Bettkante und prüfe Deine Sitzhaltung.
Meditationsstart 08:15 Uhr:
Nimm Deine Meditationshaltung ein, atme noch einmal tief ein und doppelt so lange aus. Stell Dir einen Timer für 20 Minuten oder einen Wecker, solltest Du lieber ohne Musik meditieren, mit Musik drücke hier.
Nachbereitung:
Nimm Dir noch ein wenig Zeit, um wieder im Hier und Jetzt anzukommen und um nachzuspüren. Reflektiere nun, nimm an, was zu Dir kommt und begrüße jedes Gefühl und jeden Gedanken. Wenn Du genug hast, recke und strecke Dich, steh auf und geh umher, tue das, was Dir gerade gut tut. Spüre dabei in Dich hinein, spüre die Energie, die Dich durchströmt.
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Hinweis für MeditationsanfängerInnen: