Die 5 Achtsamkeitsübungen verkörpern die buddhistische Vision einer globalen Spiritualität und Ethik.
Buddha lehrte seinerzeit 5 Übungen / Tugenden als ethischen Leitfaden für diejenigen von uns, die zwar am Weg der Befreiung, an Achtsamkeit und Meditation interessiert sind, sich aber kein Leben als buddhistische Nonne oder Mönch vorstellen können.
In allen buddhistischen Traditionen stellen die 5 Achtsamkeitsübungen die Grundlage buddhistischer Alltagspraxis dar. Sie helfen uns dabei, die Ursachen des Leids in uns aufzulösen und Samen des Glücks in unseren Herzen zu nähren. Dadurch ermöglichen wir Transformation und Heilung in uns selbst und auch in der Welt um uns herum.
Fühl Dich eingeladen, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen... Lies die Übung nach Möglichkeit täglich, werde Dich ihrer bewusst und lasse sie in Deinen Alltag einfließen.
Du kannst jederzeit in diese Aktivitätsreihe einsteigen, verpasste vergangene Übungen zeitgleich oder aber nach der letzten Übung nachholen.
Ein Austausch zu den Übungen findet im Aktivitätenchat statt. Ihr seid herzlich eingeladen, hier Eure Gedanken, Anregungen und Probleme mit uns zu teilen. Wir unterstützen und bereichern uns so gegenseitig.
♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡
5. Achtsamkeitsübung
Nahrung und Heilung
Im Bewusstsein des Leidens, das durch unachtsamen Konsum entsteht, bin ich entschlossen, auf körperliche und geistige Gesundheit für mich selbst, meine Familie und meine Gesellschaft zu achten, indem ich achtsames Essen, Trinken und Konsumieren praktiziere. Ich werde mich darin üben, tief zu schauen, um meinen Konsum und meinen Umgang mit den vier Arten von Nahrung – Essbarem, Sinneseindrücken, Willenskraft und Bewusstsein – zu erkennen. Ich bin entschlossen, weder Alkohol noch Drogen oder andere Dinge zu benutzen, die Gifte enthalten, wie z.B. bestimmte Internetseiten, Glücksspiele, elektronische Spiele, Fernsehsendungen, Filme, Zeitschriften, Bücher oder Gespräche. Ich werde mich darin üben, zum gegenwärtigen Augenblick zurückzukommen, um mit den erfrischenden, heilenden und nährenden Elementen in mir und um mich herum in Berührung zu sein. So lasse ich mich weder von Bedauern und Kummer in die Vergangenheit ziehen noch von Sorgen, Angst oder Begierden aus dem gegenwärtigen Augenblick bringen. Ich bin entschlossen, nicht zu versuchen, Einsamkeit, Angst oder anderes Leiden zu überdecken, indem ich mich im Konsum verliere. Ich werde das „Intersein“tief betrachten und auf eine Weise konsumieren, die Frieden, Freude und Wohlergehen sowohl in meinem Körper und Bewusstsein als auch im kollektiven Körper und Bewusstsein meiner Familie, meiner Gesellschaft und unserer Erde bewahrt.
Quelle: https://buddhasweg.eu